Persimone-Mango-Kuchen

Backen und Kochen ist für mich immer wieder eine Entdeckungsreise. Damit meine ich nicht nur die Entdeckung neuer Gerichte, die es in anderen Ländern gibt. Das fängt schon bei den Zutaten an, die es auf der ganzen Welt, aber auch in Deutschland, gibt.

Persimone-Mango-Kuchen Stueck

Als ich im Onlineshop FoodEtage.de die Produkte von mypumkin’s und speziell den Persimone-Mango-Aufstrich entdeckt habe, war mein Interesse sofort geweckt. Persimone sagte mir zuerst nichts, aber der Name ansich klingt schon als wäre das eine sehr leckere Frucht. Nachdem ich mich ein im Internet schlau gemacht habe, habe ich heraus gefunden, dass Persimone eine Kakisorte ist. Als ich dann die gesamte Zutatenliste dieses Aufstrichs gelesen habe, wollte ich den Fruchtaufstrich unbedingt probieren, denn außer Persimone sind auch noch Ananas, Mango, Limoncello sowie steirisches Kürbiskernöl und Bourbon-Vanille enthalten. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass ich diesen Aufstrich sowie ein Kürbiskern-Tomaten-Pesto und einen Pfeffer-Dip kostenlos von mypumkin’s zum Testen erhalten habe.

Produkte mypumkins

Das Team von Mypumkin’s produziert seine Produkte in reiner Handarbeit und ohne künstliche Aromen, Geschmacksverstärker sowie chemische Zusatzstoffe. Alle Produkte werden in kleinen Mengen und teilweise nur auf Bestellung hergestellt, um dadurch höchste Qualität und Frische gewährleisten zu können. Im Onlineshop FoodEtage.de werden neben den hauseigenen mypumkin’s Produkten auch eine große Auswahl an weiteren internationalen Lebensmitteln und Feinkost-Produkten angeboten. Seid ihr auch auf den Geschmack gekommen? Dann könnt ihr mit dem Gutscheincode tomateninsel die Produkte mit 5% Rabatt einkaufen. Dieser 5% Gutschein gilt für alle Produkte unter www.foodetage.de außer Büchern, Küchenzubehör und Kaufgutscheinen, ist nicht mit anderen Aktionen kombinierbar und nur einmal pro Kunde einlösbar. Keine Barauszahlung möglich. Gültig bis einschließlich 30.09.2014.

Da ich Lust auf einen fruchtigen, kakaohaltigen Kuchen hatte, habe ich den Persimone-Mango-Aufstrich als Füllung für meinen Kuchen verwendet. Abrunden wollte ich das Ganze noch mit einem Zuckerguß und orangen Zuckerperlen. Wie man auf den Bildern sehen kann, stehe ich aber mit dem Zuckerguß auf Kriegsfuß. Zuerst war er zu zäh, dann war er nach der Hinzugabe weniger Tropfen Zitronensaft zu flüssig. Was mich außerdem stört ist dass er so durchsichtig ist. Auf den Fotos anderer Blogs ist der Zuckerguß oft deckend weiß, so dass man den Kuchen darunter nicht mehr durchscheinen sieht. Was mache ich falsch? Habt ihr einen Tip?

Persimone-Mango-Kuchen

Zutaten Teig (Springform mit 15 cm Durchmesser):
50 g Margarine
1 Ei
60 g Vanillezucker
95 g Weizenmehl (Type 405)
1/3 Tütchen Backpulver
15 g Kakaopulver
65 ml Buttermilch

Zutaten Füllung und Deko:
200 ml Sahne
3 g Sahnesteif
3 TL Persimone-Mango-Aufstrich
30 g Puderzucker
3 TL Zitronensaft
orange Zuckerperlen

Zubereitung:

  • Margarine, Ei und Vanillezucker schaumig rühren.
  • Buttermilch, Mehl, Backpulver und Kakao dazu geben und noch einmal mit dem Mixer verrühren bis ein glatter Teig entstanden ist.
  • Die Kuchenform mit ein bißchen Margarine mit einem Pinsel einfetten und mit etwas Mehl ausschwenken, so dass der gebackene Kuchen nicht in der Form kleben bleibt. Das überschüssige Mehl entfernen.
  • Teig in die Kuchenform füllen und im nicht vorgeheizten Bratrohr bei 180°C (Umluft, mittlere Schiene) ca. 35 min im Bratrohr backen. Anschließend auskühlen lassen.
  • Sobald der Kuchen ausgekühlt ist, in der Mitte horizontal durchscnneiden, so dass 2 gleich große Kuchenböden entstehen. Falls der Deckel beim Backen zu spitz wurde, dort auch noch ein bißchen abschneiden, so dass der Kuchen am Schluss gut verziert werden kann. Den Deckel beiseite legen.
  • Die flüssige Sahne zusammen mit Sahnesteif steif schlagen.
  • Den Persimone-Mango-Aufstrich unter die Sahne heben.
  • Die Fruchtsahne auf dem Kuchenboden gleichmäßig verteilen.
  • Den Kuchndeckel vorsichtig auf die Sahne legen.
  • Puderzucker und Zitronensaft cremig rühren und den Zuckerguß auf dem Kuchen verteilen.
  • Die Zuckerperlen über den Zuckerguß streuen.

Dauer: 2 Stunden

Ofenspargel mit Kräuterbutter und Baguette

Beim Spargel und mir kann man nicht von Liebe auf den ersten Blick sprechen, auch nicht auf den zweiten oder dritten. Liebe auf den 50. Blick würde es vermutlich eher treffen. Warum ich meine Meinung über Spargel geändert habe und wieso ich mich mittlerweile sogar darauf freue, wenn die Spargelsaison endlich wieder beginnt?

Ofenspargel mit Kraeuterbutter

Als Kind kannte ich Spargel nur mit Schinken, flüssiger Butter und Kartoffeln. Dass ich kein großer Fan von Kartoffeln bin, ist kein Geheimnis. Schinken mochte ich, so weit ich mich erinnern kann, früher auch nicht besonders. Der Spargel schmeckte für meinen Kindergeschmack zu bitter. Wieso sollte ich als Kind also diese Kombination mögen?
Das Problem, dass manche Lebensmittel für mich immer bitter schmecken, wohingegen andere das als lecker empfinden, besteht immer noch. Ich trinke z.B. keinen Kaffee, da er mir zu bitter ist. Spargel ist mir bei vielen Zubereitungsarten auch heute noch ein bißchen zu bitter. Vor zwei Jahren kam dann in einer Kochsendung die für mich ultimative Lösung, die dem Spargel seinen bitteren Geschmack nimmt und die auch verhindert, dass der tolle Spargelgeschmack weniger intensiv ist, weil das ganze Aroma beim Kochen im Wasser zurück bleibt. Dieser Spargel wird nämlich im Ofen zubereitet und schwimmt somit nur in seinem eigenen Sud. Außerdem wird der Spargel noch mit Puderzucker bestreut und verliert damit seinen bitteren Geschmack. Im Laufe der Zeit habe ich für mich dann auch weitere Alternativen gefunden, um den Spargel nicht mit flüssiger Butter und Kartoffeln zu essen. Eine ist z.B. dieses Rezept, bei dem der Spargel mit Kräuterbutter und Baguette serviert wird. Eine andere sind Spargel-Tartelettes, Spargel-Creme-Suppe oder, wenn die Grillsaison wieder los geht, ein Spargel-Tomaten-Grillpäckchen.

Geht es nur mir so, dass der Spargel oft zu bitter schmeckt? Wie bereitet ihr den Spargel zu – im Wasser gekocht, auch im Ofen oder auf eine ganz andere Art und Weise? Welches ist euer liebstes Spargelgericht?

Zutaten Spargel (2 Personen):
600 g Spargel
2 TL Puderzucker
30 g Butter
Baguette

Zubereitung:

  • Den Spargel schälen, die Endstücke großzügig abschneiden und die Stangen nebeneinander in eine Auflaufform legen.
  • Den Spargel mit Puderzucker gleichmäßig bestreuen. Dadurch verliert er seinen bitteren Geschmack und der Eigengeschmack wird noch ein bißchen intensiver.
  • Die Butter in dünne Scheiben schneiden und auf dem Spargel verteilen.
  • Die Auflaufform mit Alufolie bedecken und bei 160° Heißluft für ca. 30 min ins nicht vorgeheizte Bratrohr stellen.

Zutaten Kräuterbutter:
130 g Butter
7 Zweige (Zitronen)Thymian
ca. 10-15 Schnittlauchstengel
10 Blätter Basilikum
1 Zweig Rosmarin
2 TL Zitronensaft
1 Prise Zucker
1 TL Salz
Pfeffer

Zubereitung:

  • Die Butter ca. 30 min. vor dem Zubereiten der Kräuterbutter aus dem Kühlschrank stellen.
  • Alle Kräuter von ihren Zweigen befreien und zusammen mit der Butter und den restlichen Gewürzen solange mit dem Pürierstab pürieren bis alle Kräuter klein genug sind und alles gleichmäßig vermischt ist.

Sobald der Spargel fertig ist, diesen auf Tellern verteilen und die Kräuterbutter darüber geben. Dazu schmeckt am Besten ein frisches Baguette.

Dauer: ca. 45 Minuten

Limburger Frühlingssalat

Kennt ihr das? Ihr unterhaltet euch übers Kochen und euer Gegenüber erzählt euch von einem Rezept, bei dem euch das Wasser im Munde zusammen läuft. Ihr denkt euch nur noch: Ja, das klingt perfekt, das muss ich unbedingt ausprobieren. So erging es mir mit dem Limburger Frühlingssalat.

Limburger Fruehlingssalat

Seit meiner Kindheit esse ich Limburgersalat sehr gerne, allerdings besteht dieser aus Limburger, Zwiebeln, Salz, Pfeffer sowie Sonnenblumenöl und Apfelessig. Als ich das Rezept für den Limburger Frühlingssalat gehört habe, wollte ich ihn auf jeden Fall auch mal essen, hab ihn aber nicht umgehend zubereitet und dann auch wieder vergessen. Als ich diese Woche im Supermarkt vor dem Regal stand, fiel mein Blick auf den Limburger und mir fiel dieses Rezept wieder ein. Der Käse wanderte sofort in den Einkaufswagen und weiter ging es im Supermarkt Richtung Frühlingszwiebeln. Aber was musste ich feststellen? Die Frühlingszwiebeln waren ausverkauft. Das lief ja super, habe ich mich doch schon so auf dieses Gericht gefreut. Bevor ich beim nächsten Anlauf für dieses Rezept das Probleme habe, zwar Frühlingszwiebeln, aber keinen Limburger kaufen zu können, habe ich den Limburger gleich gekauft, um dann im Laufe der Woche die Frühlingszwiebeln zu kaufen. Bei jedem Blick in den Kühlschrank wurde ich daran erinnert, was ich als nächstes zubereiten wollte. Obwohl der Limburger noch orginalverpackt war, war er deutlich zu riechen. Aber das ist ein gutes Zeichen, denn nur wenn der Limburger richtig stinkt, schmeckt er auch gut. Nun hatte ich endlich Glück und es gab wieder Frühlingszwiebeln und abends dann diesen leckeren Salat.

Mögt ihr Limburger auch so gerne wie ich? Wie bereitet ihr ihn zu? Habt ihr tolle Limburger-Rezepte? Bei mir gab es den Käse nur im herkömmlichen Limburgersalat und jetzt in diesem Frühlingssalat. Ich mag den Käse sehr gerne, weiß aber ansonsten keine weitere Verwendung. Habt ihr Tips für mich?

Limburger Fruehlingssalat

Zutaten:
Limburger
Cocktailtomaten
Frühlingszwiebeln
Pfeffer
Salz
Balsamicoessig
Olivenöl

Zubereitung:

  • Den Limburger in dünne Scheiben schneiden und auf dem Tellef anrichten.
  • Die Tomaten in Scheiben schneiden und auf dem Käse verteilen.
  • Die Lauchzwiebeln in dünne Ringe schneiden und auf dem Teller verteilen.
  • Mit Pfeffer, Salz, Balsamicoessig und Olivenöl würzen.
  • Dazu paßt ein würziges Roggenmischbrot.

Dauer: 15 Minuten

Gewinner und Umfrage zur Weltreise

Vegetarische Weltreise

Ihr hattet die Qual der Wahl und habt für den Gewinner des 100€ Gutscheins von mydays abgestimmt. Ich hätte nicht gewußt, wem ich meine Stimme gegeben hätte und, wie ich euren Kommentaren entnommen habe, hattet ihr auch Probleme, euch zu entscheiden. Bei so vielen tollen Gerichten fällt die Wahl wirklich schwer. Um es jetzt mit den Worten des Higlanders zu sagen: “Es kann nur einen geben.” In diesem Fall ist der Gewinner des Blog-Events Vegetarische Weltreise – Spanien gemeint und das ist dieZuckerbäckerin Eva-Maria mit ihrer Tortilla mit Knoblauchtomaten und Oliven-Kräuter-Brot (Nummer 12). Herzlichen Glückwunsch und viel Spaß mit dem Gutschein. Ich melde mich gleich noch per Mail bei dir.

Aktuell befinden wir uns mit der vegetarischen Weltreise in Indien und ich bin schon sehr gespannt, was euch diese Mal alles einfällt. Nächsten Monat hingegen geht es nach… Ja, wohin geht es denn eigentlich? Die letzten Stationen waren für mich sofort klar. Dieses Mal fällt es mir allerdings schwerer, mich für ein Reiseziel zu entscheiden. Es gibt noch so viele tolle Länder auf dieser Welt mit jede Menge kulinarischer Köstlichkeiten, ich kann mich einfach nicht entscheiden. Deshalb bitte ich euch um eure Hilfe und Denkanstöße: Welches Land interessiert euch in kulinarischer Hinsicht besonders? Wohin würdet ihr in den nächsten Monaten im Rahmen der vegetarischen Weltreise gerne reisen? Ich freue mich über eure Ländervorschläge.

Schafskäse mit Pistazien-Panade und bayrischem Salat

Schafskäse an sich schmeckt schon extrem gut. Wenn er dann aber noch angebraten und leicht knusprig braun ist, mag ich ihn besonders gerne. Dazu ein frischer Salat und ein Brot und ich bin happy.

panierter Schafskäse

Könnte ich keinen Käse mehr essen, hätte ich ein wirkliches Problem, denn ich liebe Käse. Käse passt einfach immer: aufs Brot, am Stück zum Runterbeißen, zum Überbacken, gegrillt, gerieben, in einer Soße. Neben Parmesan ist der Schafskäse mein liebster Käse. Ich esse ihn am liebsten, wenn er würzig und zugleich so cremig ist, dass er fast auf der Zunge schmilzt. Auf der Tomateninsel gibt es schon einige Rezepte, bei denen Schafskäse verwendet wird, aber ein sehr leckeres habe ich euch noch vorenthalten: in Pistazien panierter Schafskäse. Dazu gibt es einen Kopfsalat, Tomaten und frisch gebackene Baguettesemmeln. Das Dressing, das es dazu gibt, hat sich an einem Salatdressing orientiert, das ich vor kurzem in einem Lokal gegessen habe. Ich war kurz davor, im Lokal noch eine extra Portion Salat nachzubestellen, denn das Dressing war einfach der Hammer und mein restliches Essen war eher Nebensache. Bayrischen Salat habe ich den Salat genannt, nicht weil das ein typisch bayrisches Dressing ist, sondern weil die Salatsoße u.a. aus süßem Senf besteht, den man zu Weißwürsten ist. Und die Weißwürste sind numal ein typisch bayrisches Essen.

Zutaten (2 Portionen):
400 g Schafskäse
2 EL Mehl
1 Ei
80 g gemahlene Pistazien
2 EL Rapsöl
Kopfsalat
Tomaten
süßer Senf
Pfeffer
Salz
Walnussessig
Walnussöl

Zubereitung:

  • Den Schafskäse in 8 gleich große Dreiecke schneiden.
  • Mehl auf einem flachen Teller verteilen.
  • Eiweiß und Eigelb mit einer Gabel verquirlen und auf einen weiteren flachen Teller gießen.
  • Die gemahlenen Pistazien auf einem dritten flachen teller verteilen.
  • Die Schafskäsedreiecke zuerst im Mehl von allen Seiten wälzen, so dass sie mit Mehl bedeckt sind. Auch die Schmalseiten müssen bei jedem Arbeitsschritt mit einbezogen werden.
  • Den Schafkäse anschließend mit allen Seiten in das Ei tauchen.
  • Zum Schluss die Käsestücke in den Pistazien wälzen.
  • Das Rapsöl in einer großen Pfanne erhitzen.
  • Die Schafskäseecken in der Pfanne von allen Seiten anbraten bis der Käse leicht braun ist. Dabei darauf achten, dass der Schafskäse bei zu großer Hitze und je nach Sorte schmelzen kann. Ist dies der Fall, muss der Käse sofort gewendet werden.
  • Währenddessen den Salat putzen und die Tomaten schneiden.
  • Aus süßem Senf, Pfeffer, Salz, Walnussessig und Walnussöl das Dressing zubereiten.

Dauer: 25 Minuten

Zusammenfassung Blog-Event Vegetarische Weltreise – Spanien

Schon wieder müssen wir im Laufe der vegetarischen Weltreise ein Land verlassen, leider. Aber zum Glück wartet wieder ein neues Land auf uns – Indien. Ich freue mich schon darauf, möglichst viele von euch bei den nächsten Stationen der vegetarischen Weltreise im April wieder begrüßen zu dürfen!

Auch in Spanien habt ihr wieder fleißig gebacken und gekocht und heraus kam eine tolle Sammlung spanischer Leckereien. Auch dieses Mal sind viele Gerichte dabei, die ich noch nicht kannte bzw. gegessen habe, die ich aber auf jeden Fall in der nächsten Zeit probieren möchte.

Wie der Gewinner für den 100€ Gutschein von mydays ermittelt wird, erfahrt ihr am Ende.

Nummer 1: Den Anfang macht Wilma von Pane – Bistecca mit Berenjena con vinagreta. Bei ihr war sofort klar, dass sie aus ihren geliebten Auberginen einen typisch spanischen Auberginen-Salat zubereitet.
Berenjena con vinagreta

Nummer 2: Man könnte meinen, Katja von Hoetus Poetus hat Angst vor Vampiren. Bei ihr gibt es nämlich Papas arrugadas con Mojo verde. Das sind Kanarische Runzelkartoffeln mit grüner Knoblauch-Soße.
Papas arrugadas con Mojo verde

Nummer 3: cookingCatrin teilt mit uns eine ihrer leckersten Erinnerungen an Spanien. Bei ihr gibt es Natillas – Englische Creme aus Spanien.
Natillas

Nummer 4: Ela von Transglobal Pan Party kennt Empanadas aus Spanien, Portugal und Südamerika. Bei unserem Stop in Spanien hat sie eine mit Käse, Oliven und Cranberries gefüllte Varinate mit Tomatensalsa zubereitet.
Empanadas

Nummer 5: Ina von …what Ina loves hat eine Tarta de Santiago gebacken. Diesen spanischen Mandelkuchen hat sie bei ihrem letzten Spanienurlaub probiert und nun nachgebacken.
Tarta de Santiago

Nummer 6: Ninive von ninivepisces war im Rahmen unserer vegetarischen Weltreise nicht nur in Spanien, sondern hat auch gleich einen Abstecher auf eine der Baleareninseln gemacht. Dort hat sie einen Balearischen Linseneintopf gekocht, der Cocido de lentejas genannt wird.
Cocido de lentejas

Nummer 7: Bei Bonny und Kleid war sofort klar, was zu unserer Weltreise beigesteuert wird, um im nächsten Moment dann doch etwas anderes zuzubereiten, das sie an einen früheren Spanien Urlaub erinnert. Dabei heraus gekommen sind Spanische Orangen-Repápalos.
Spanische Orangen-Repápalos

Nummer 8: Auf anna’s Teller ist eine Nachspeise gelandet, die alle drei Komponenten enthält, die bei spanischen Nachspeisen wichtig sind. Das Ergebnis sind geeiste Mandelschaumtörtchen auf Orangen-Vanille-Sauce.
Geeiste Mandelschaumtörtchen auf Orangen-Vanille-Sauce

Nummer 9: Eine Paella darf bei unserem Halt in Spanien natürlich nicht fehlen, dachte sich wohl Sabine von Chilirosen. Sie stellt uns deshalb eine bunte Gemüsepaella vor.
bunte Gemüsepaella

Nummer 10: Sus vom CorumBlog hat sich an Patatas bravas heran gewagt. Das sind Bratkartoffeln mit einer scharfen roten Soße.
Patatas bravas

Nummer 11: Netti von Zimt und Tinte hat sich schon auf ihren bevorstehenden ersten Mallorca-Urlaub eingestimmt. Heraus gekommen sind Huevos a la flamenca, Eier auf Gemüse.
Huevos a la flamenca

Nummer 12: Auch eine Tortilla ist ein spanisches Gericht, das bei unserem Abstecher nach Spanien nicht fehlen darf. dieZuckerbäckerin Eva-Maria hat deshalb Tortilla mit Knoblauchtomaten und Oliven-Kräuter-Brot zubereitet.
Tortilla mit Knoblauchtomaten und Oliven-Kräuter-Brot

Nummer 13: Auch bei Joanna von Die Küchenzuckerschnecke gibt es einen Kuchen. Sie hat für uns eine spanische Vanilletorte gebacken.
spanische Vanilletorte

Nummer 14: Ilse von IlseBlogt hat für uns drei verschiedene Aioli Varianten ausprobiert bis sie ihre Lieblingsversion gefunden hat. Gleichzeitig hat sie damit die diesjährige Grillsaison bei sich eröffnet.
Aioli

Nummer 15: Auch Nike von nikes herz tanzt hat einige Umwege in Kauf genommen, um am Ende einen leckeren Kuchen zu backen. Das Ergebnis ist ein spanischer Mandel-Orangen-Kuchen.
spanischer Mandel-Orangen-Kuchen

Nummer 16: Kimi von Bake it! hat vegane Churros für uns gebacken. Das Daumen lange Fettgebäck hat Kimi lustigerweise in Californien kennen gelernt, seinen Ursprung hat es aber in Spanien.
Churros

Nummer 17: Kerstin von Verboten gut war sehr fleißig und hat uns Tapa-Variationen gezaubert. Dazu gehören Champignons in Cherry-Sauce, eingelegte, gegrillte Paprika, eingelegte Auberginen und Zucchini, scharfe Oliven, eingelegte Peperoni in Öl, gefüllte Kirschpaprika mit Frischkäse sowie angemachter Hirtenkäse.
Tapa-Variationen

Nummer 18: Bei Amika von Essen ohne Grenzen gibt es eine Tortilla de patata. Außerdem liefert sie noch gleich Tips mit, wie man dieses Gericht variieren kann.
Tortilla de patata

Nummer 19: Das spanische Gericht von Danii von Lecker Bentos und mehr paßt perfekt zur Tomateninsel. Bei ihr gibt es nämlich einen Ajotomate Murciano mit Barra, einen Tomatensalat mit spanischem Stangenbrot.
Ajotomate Murciano mit Barra

Nummer 20: Obwohl bei Stephi, einer Mama hoch drei, immer viel los ist, hat sie sich trotzdem an unserer Weltreise beteiligt. Bei ihr gab es Flan.
Flan

Nummer 21: Spanien war für Ilse von Ilse blogt eine wahre Herausforderung. Trotzdem hat sie es sich nicht nehmen lassen, uns mit einem zweiten Gericht zu überraschen. Heraus gekommen ist dabei ein spanischer Nougat, auch Turrón genannt.
Spanischer Nougat

Nummer 22: Hetty von modewaerts schickt uns Grüße aus Spanien. Bei ihr gibt es Mango Salmorejo, ein Gericht bei dem Mango und Knoblauch kombiniert werden.
Mango Salmorejo

Nummer 23: Kebo von Kebo homing hat uns Crema Frita zubereitet. Außer dem Rezept läßt sie uns noch an ihren Erinnerungen an einen vergangen Spanien Urlaub teilhaben.
Crema Frita

Nummer 24: Sabrina von La vie gourmande nahm den Aufenthalt in Spanien zum Anlass, ein Rezept auszuprobieren, das sie schon länger vor sich her geschoben hat. Jetzt kam sie endlich in den Genuss einer Mallorquinischen Knoblauchsuppe.
Mallorquinische Knoblauchsuppe

Nummer 25: Christina und Billi von Olivenernte und so weiter haben sich extra für die Vegetarische Weltreise getroffen und etwas zubereitet. Das Ergebnis ist eine Zucchini-Schafskäse-Tortilla.
Tortilla

Nummer 26: Auch Varja von Kaffe und Keks konnte der Versuchung nicht widerstehen und hat Tortillas Espanolas gebacken. Ihre wurden mit buntem Gemüse verfeinert.
Tortillas

Nummer 27: Jutta von Radieschenblatt lädt uns zum Frühstück ein. Bei ihr gibt es Ensaimadas, spanische Hefeschnecken.
Ensaimadas

Nummer 28: Auch Maria von In Rios Küche war fleißig und hate uns eine Auswahl an Tapas gezaubert: Oliven gefüllt mit Mandeln, würzige Karotten, Sherry-Champignons und gefüllte Minipaprika.
Tapas

Nummer 29: Franzi von spoon and key hat sich durch unseren Halt in Spanien auch inspirieren lassen. Bei ihr gab es einen Mallorquinischer Mandelkuchen.
Mallorquinischer Mandelkuchen

Nummer 30: Auch Katha von Katha kocht! hat sich für Tapas entschieden. Sie hat Auberginenröllchen mit Schafskäsefüllung für uns zubereitet.
Auberginenröllchen mit Schafskäsefüllung

Nummer 31: Evi von Küchenzaubereien hat anläßlich unseres Aufenthalts in Spanien gebacken. Bei ihr gibt es auch einen Mandelkuchen nach Mallorquinischer Art.
Mandelkuchen

Nummer 32: Auch bei Kathleen von Kathys Küchenkampf gibt es eine Tortilla de Patatas. Das ist ein Gericht, das Kathleen schon Anfang des Jahres entdeckt hat und seitdem zubereiten wollte.
Tortilla

Nummer 33: Melanie von touch-à-tout hat die Crema Catalana für sich entdeckt. Dekoriert wurde sie mit süßen Herzen.
Crema Catalana

Nummer 34: In Spanien entstand bei Regina von Hambrón die Idee, einen Blog zu schreiben. Passend dazu hat sie auch ein spanisches Rezept für uns – Tomates horneados.
Tomates horneados

Nummer 35: Conny von Moment in a jelly jar war ganz begeistert als sie festgestellt hat, dass ihr Kuchen nur aus 4 Zutaten besteht. Das Ergebnis ist eine Tarta de Santiago.
Tarta de santiago

Nummer 36: Obsti von obst, sushi und kekse hat ein Probekochen für einen Tapasabend veranstaltet. Heraus kamen dabei Knoblauch-Champignons.
Knoblauch-Champignons

Nummer 37: Semiha von Semilicious hat sich eine Nachspeise ausgesucht, die es in Spanien traditionell am 19. März zu Ehren des Hl. Josefs gibt. Sie hat eine Crema Catalana zubereitet.
Crema catalana

Nummer 38: Auch Manu von Kochen mit Genuss hat sich für eine Tortilla entschieden. Bei ihm gibt es eine Variante mit Pilzen – Tortilla de champiñones.
Tortilla

Nummer 39: Spanien gehört zu den Lieblingsländern der Herzensköchin Karola. Mit dem Rezept für Tortilla mit Zucchini läßt sie uns auch an früheren Urlaubserinnerungen teilhaben.
Tortilla

Nummer 40: Barbara von Barbaras Spielwiese hat es auch gerade noch rechtzeitig geschafft, bei unserer Weltreise teilzunehmen bevor wir Spanien verlassen. Für uns hat sie Champiñones en salsa de vino blanco zubereitet.
Champignons in Weißweinsauce

Nummer 41: Auch Geri von Lecker mit Geri hat eine Tortilla zubereitet. Bei ihr gibt es eine Ofen-Tortilla mit Paprika.
Ofen-Tortilla

Nummer 42: Last but not least gibt es eine spanische Orangencreme von Gourmandise. Nach eigener Aussage schmeckt die Creme sowohl warm als auch kalt sehr gut.
Orangencreme

Ich habe mir auch Gedanken zum Thema spanische Leckereien gemacht. Bei mir gab es Knoblauch-Champignons (Champiñones al ajillo). Mein Beitrag nimmt nicht an der Abstimmung für den mydays Gutschein teil!
Knoblauch-Champignons (Champiñones al ajillo)

Nun fragt ihr euch sicher, wie die Abstimmung für den mydays Gutschein im Wert von 100€ abläuft. Pro Teilnehmer, der ein oder mehrere Rezepte eingereicht hat, gibt es eine Stimme. Sucht euch das Rezept aus, das euch am besten gefällt und schreibt unter diesen Artikel einen Kommentar. Nennt bitte in diesem Kommentar, welche Nummer(n) euer eingereichtes Rezept hat sowie die Nummer eures Favoriten, für den ihr stimmen wollt. Bis zum 9.4.2014 um 23:59 könnt ihr abstimmen. Gibt es mehrere Sieger mit gleich vielen Stimmen, entscheidet das Los. Viel Glück und viel Spaß beim Erkunden der tollen eingereichten Gerichte!

Vegetarische Weltreise – Indien

Ich bin immer noch ganz überwältigt, wie viele und v.a. was für tolle Rezepte ihr letzten Monat für Spanien eingereicht habt. Ich hoffe, ihr findet an unserem nächsten Aufenthaltsort wieder genau so viel Gefallen wie ich. Dieses Mal haben wir eine größere Strecke vor uns, die wir zurück legen müssen, um an unser Ziel zu gelangen. Wir fliegen nach Indien.

Vegetarische Weltreise - Indien

Indien hat im Gegensatz zu den bisherigen Ländern den Vorteil, dass die dortige Ernährung allgemein sehr vegetarierfreundlich ist. Ich freue mich schon sehr darauf, mit Hilfe eurer Gerichte neue Gewürze kennen zu lernen. Denn diese sind ein wichtiger Bestandteil der indischen Küche und verleihen ihr ihren ganz eigenen, leckeren Geschmack.

Mein liebstes indisches Gericht ist das Dal, ein Linsengericht. Ihr könnt euch aber auch bei einem Gemüse- oder Kartoffel-Curry austoben. Sehr gut schmecken auch die indischen Brote, wie z.B. Chapati oder Naan. Dann gibt es noch die gefüllten Teigtaschen, die Samosa genannt werden, oder auch Chutneys. Ein Lassi ist ein beliebtes indisches Joghurt-Getränk. Läuft euch auch schon das Wasser im Munde zusammen? Egal, wofür ihr euch entscheidet, ich bin wie immer schon sehr gespannt, was ihr euch alles einfallen laßt.

Teilnahmebedingungen:

  • Das eingereichte Rezept muss vegetarisch sein und zum Thema Indien passen. Dabei ist es unerheblich, ob das eingereichte Gericht eine Vor-, Haupt- oder Nachspeise ist, ob es etwas Gebackenes, Gekochtes oder ein landestypisches Getränk ist. Alle thematisch passenden Gerichte sind willkommen.
  • Das Rezept soll ein neues sein und nicht eines aus dem Archiv, d.h. es soll zwischen dem 1.4.2014 und dem 30.4.2014 auf eurem Blog veröffentlich worden sein.
  • Der Event startet am 1.4.2014. Eure Rezepte könnt ihr bis zum 30.4.2014 um 23:59 Uhr einreichen.
  • Teilt mir in einem Kommentar zu diesem Post mit, welches eurer Rezepte am Event teilnehmen soll. Gebt auch den Link dazu an. Ihr könnt mehr als ein Rezept einreichen.
  • Ich würde mich freuen, wenn ihr euer Rezept auf diesen Beitrag verlinkt. Banner findet ihr weiter unten.
  • Mit der Teilnahme an diesem Event stimmt ihr zu, dass ich für die Zusammenfassung auf der Tomateninsel das Foto eures Rezeptes einbinde und auf eure Seite verlinke. Desweiteren erklärt ihr mit der Teilnahme, dass das eingereichte Rezept sowie die Fotos keine Urheberrechte verletzen. Ich behalte mir das Recht vor, eingereichte Rezepte ohne Angabe von Gründen nicht in die Zusammenfassung aufzunehmen.

Hier sind die Bannercodes zum Mitnehmen:

Hochformat 130×250:

Querformat: 500×112:

Querformat: 400×89:

Pasta mit Spargel

Die Spargelzeit ist eingeläutet, endlich. Ich freue mich schon seit Wochen darauf und das nachfolgende Rezept ist eines meiner liebsten Spargelgerichte. Wie esst ihr den Spargel am liebsten?

Vollkorn-Penne mit Spargel

Als ich letzte Wochenende auf dem Markt das erste Mal Spargel aus Deutschland gesehen habe, habe ich mich sehr darüber gefreut. Es gibt Spargel zwar schon seit einigen Wochen in den Supermärkten zu kaufen, aber nicht aus Deutschland. Wenn ich schon Spargel zubereite, dann mag ich auch einen Deutschen verwenden. Die ganze Woche war die Vorfreude auf das erste Spargelgericht des Jahres groß. Dass ich Pasta mit Spargel zubereite war auch schnell klar, ist es doch mein liebstes Spargelgericht. Ich mag die Kombination aus Spargel, Tomaten und Parmesan-Weißwein-Soße sehr gerne.

Zutaten:
350 g Vollkorn Penne
1 EL Olivenöl
250 g Spargel
100 ml flüssige Sahne
70 ml Pinot Grigio
150 g Cocktailtomaten
10 Blätter Basilikum
1 EL Pinienkerne
bißchen Salz
Pfeffer
10 EL Parmesan

Zubereitung:

  • Die Nudeln kochen im Salzwasser kochen.
  • Den Spargel schälen, die Endstücke großzügig abschneiden und die Spargelstangen in ca. 3 cm lange Stücke schneiden.
  • Die Spargelstücke im Olivenöl ca. 5 min von allen Seiten anbraten bis die ersten Spargelstücke leicht braun werden.
  • Wein, flüssige Sahne und geriebenen Parmesan zum Spargel geben, durchmischen und einmal kurz aufkochen lassen.
  • Die Tomaten in kleine Stücke und die Basilikumblätter in kleine Streifen schneiden.
  • Tomaten, Basilikum, Pinienkerne und Gewürze dazu geben und erneut nochmal kurz aufkochen lassen.

Dauer: ca 30 Minuten

Parmesan-Carpaccio

Seinen Ursprung hat das original Carpaccio in Harry’s Bar in Venedig. Der Besitzer von Harry’s Bar kreierte es für seine Stammkundin Contessa Amalia Nani Mocenigo. Diese sollte auf Anraten ihres Arztes kein gekochtes Fleisch essen. Damit sie aber doch ihre fleischlichen Gelüste stillen konnte, wurde ihr in Harry’s Bar ein Carpaccio, ein hauchdünn geschnittenes rohes Rindfleisch, serviert. Benannt wurde es nach Vittore Carpaccio, einem Maler der Renaissance, der sehr gerne leuchtende Rottöne verwendete.

Parmesan-Carpaccio

Keine Angst, ihr seid nicht auf dem falschen Blog gelandet. Ihr seid immer noch auf der Tomateninsel und ich ernähre mich weiterhin vegetarisch. Aber ein kleiner Exkurs in die Welt der Nicht-Vegetarier muss dann doch sein, um die Hintergründe des Carpaccios zu erklären. Heutzutage wird auch weiterhin das ursprüngliche Rinder-Carpaccio serviert, jedoch wird mittlerweile auch etwas als Carpaccio bezeichnet, das sehr dünn geschnitten ist. Und da wären wir auch schon bei unserem Parmesan-Carpaccio angelangt.

Da Parmesan und Tomaten ein geschmackliches Dream-Team sind, sollen sie auch in meinem Parmesan-Carpaccio zusammen verewigt werden. Was kombiniert ihr denn am liebsten mit Parmesan?

Zutaten (2 Portionen):
80 g Parmesan
125 g Cocktailtomaten
2 EL Balsamicoessig
1,5 EL Olivenöl
1/4 TL getrockneter Oregano
Pfeffer
Salz

Zubereitung:

  • Den Parmesan in möglichst dünne Scheiben schneiden. Am besten funktioniert dies mit einem Gemüsehobel. Anschließend die Parmesanscheiben auf 2 Teller verteilen.
  • Die Tomaten ebenfalls in dünne Scheiben schneiden und auf dem Parmesan verteilen.
  • Den Oregano darüber streuen. Wer mag kann auch frisches Basilikum verwenden.
  • Mit Pfeffer und Salz würzen, sowie mit Olivenöl und Balsamicoessig beträufeln.

Dauer: 10 Minuten

Sehr gut schmeckt dazu ein frisches Baguette.

Marmor-Guglhupf

Der Marmorkuchen zählt für mich eher zu den trockenen Kuchensorten. Ich bevorzuge mehr die saftigen Kuchen, die auch Früchte enthalten. Umso erstaunter war ich als ich das erste Stück dieses Kuchens gegessen habe. Er war extrem saftig und das auch noch am zweiten Tag.

Marmor-Guglhupf

Normalerweise wäre ich nie auf die Idee gekommen, selbst einen Marmorkuchen zu backen, da er mir einfach zu trocken ist. Aber da ich nach dem Zubereiten eines anderen Gerichts noch ein warmes Bratrohr hatte, außerdem Lust auf Kuchen hatte und es leider Sonntag war, so dass ich keine Früchte oder andere Zutaten einkaufen konnte, die einen Kuchen in meinen Augen saftiger machen, habe ich mich spontan doch dazu entschlossen, einen Marmorkuchen zu backen. Im Internet wurde ich schnell fündig und konnte den Teig noch zu Ende rühren bevor ich das andere Essen aus dem Bratrohr nehmen musste. Ich war vom Ergebnis total begeistert, da der Kuchen wunderbar saftig und locker war. Selbst am nächsten Tag hat er noch wie frisch gebacken geschmeckt. Ich werde ihn wohl bald wieder einmal backen, wenn ich Lust auf einen Kuchen habe, der ohne große Aufwand gebacken werden kann.

Das Orginalrezept habe ich für meine kleine Form halbiert, in der Annahme, das wäre dann die richtige Teigmenge. Während des Backens musste ich leider feststellen, dass das Backpulver im Teig wohl eifriger gearbeitet hat als ich angenommen habe. Durch den Rost, auf dem der Kuchen stand, ist Teig nach unten getropft und es hat sich am Boden des Bratrohrs ein wunderbar braunes Häufchen gebildet. Ich gehe lieber nicht ins Detail wonach es ausgesehen hat… Das nächste Mal werde ich die gleich Teigmenge auf meine Kuchenform und zwei bis drei zusätzliche Muffinförmchen verteilen. Dann sollte es passen.

Welche Kuchensorten esst ihr gerne? Lieber schokoladige Kuchen oder doch eher die fruchtigen Varianten oder etwas ganz anderes?

Zutaten (Guglhupfform 15 cm Durchmesser + 2 bis 3 Muffinförmchen):
125 g Butter
125 g Zucker
175 g Weizenmehl (Type 405)
8 g Backpulver
2 Eier
125 ml Milch
1,5 EL Kakao
Puderzucker

Zubereitung:

  • Butter und Zucker in einer Schüssel mit dem Mixer schaumig rühren.
  • Die beiden Eier trennen.
  • Die beiden Eigelb zu der Butter-Zucker-Mischung geben und nochmals schaumig rühren.
  • Mehl, Backpulver und die Milch dazu geben und mit dem Mixer verrühren.
  • Nun in einer zweiten, sauberen Schüssel die beiden Eiweiß steif schlagen. Dazu ist es wichtig, dass ihr die Quirle des Mixers gründlich vom bisherigen Teig säubert. Andernfalls wird der Eischnee nicht richtig fest.
  • Den Eischnee vorsichtig unter den Teig in der ersten Schüssel heben und nocheinmal kurz mit einem Handrüher vermischen.
  • Die Hälfte des Teiges in eine zweite Schüssel geben und mit dem Kakaopulver vermischen, so dass der Teig gleichmäßig braun ist.
  • Die Guglhupf-Form mit einem Pinsel und etwas Butter einfetten und mit Mehl ausstäuben, damit ihr den fertigen Kuchen gut aus der Form lösen könnt.
  • Den weißen Teig gleichmäßig in der Form verteilen.
  • Genauso gleichmäßig den brauen auf dem weißen Teig verteilen.
  • Anschließend mit einer Gabel einmal grob durch den Teig fahren. So erhaltet ihr das charakteristische Muster des Marmorkuchens.
  • Den restlichen Teig in die ebenfalls zuvor eingefetteten Muffinförmchen verteilen.
  • Den Kuchen und die Muffinförmchen bei 175°C (Umluft, mittlere Schiene) für 35 min backen. Bei den Muffins eventuell schon vorher den Stäbchentest machen, ob sie schon fertig sind.
  • Den fertigen Marmor-Guglhupf in der Form abkühlen lassen, aus der Form lösen, umdrehen und mit Puderzucker gleichmäßig bestäuben.

Quelle: Chefkoch

Dauer: 1 Stunde