Tomatenbrot

Ich liebe es, Brot selbst zu backen. Am meisten gefällt mir daran, dass ich dem Teig noch Zutaten hinzufügen kann, auf die ich gerade Lust habe. Aus einer derartigen Laune heraus ist auch das nachfolgende Brot entstanden.

Tomatenbrot

Sobald es Sommer wird, steigt auch meine Lust, wieder Brot zu backen. Einen Zusammenhang gibt es da zwar nicht, aber schön ist, dass ich jetzt wieder in den Genuss von frisch gebackenem Brot komme. Dieses Mal hatte ich Lust, ein Brot mit getrockneten Tomaten zu backen, da mich seit einigen Wochen eine große Tüte mit getrockneten Tomaten regelmäßig in der Küche anlacht und verarbeitet werden will. Dieses Brot hatte bei mir Premiere und es war extrem lecker, so dass es das sicher bald mal wieder geben wird. Das Brot paßt perfekt zum Grillen oder zu einem Salat, mit einem leckeren Brotaufstrich oder ganz einfach nur pur, denn saftig genug ist es dafür.

Unsicher war ich allerdings, ob ich die getrockneten Tomatenstückchen schon in den Teig geben kann bevor er geht oder ob sie den Teig mit ihrem Gewicht zu sehr nach unten drücken würden, so dass er nicht richtig aufgehen kann. Ich hab mich für die Variante mit der späteren Hinzugabe entschieden, hatte aber dann das Problem, dass der Teig wieder ein bißchen zusammen gefallen ist als ich die Tomaten hinzugemischt habe. Aber spätestens beim Verteilen des Teigs auf dem Blech wäre der Teig sowieso wieder ein bißchen geschrumpft. Was meint ihr? Kann ich die Tomatenstückchen schon dazu geben bevor der Teig das erste Mal geht?

Tomatenbrot

Zutaten (2 – 3 Stück):
500 g Weizenmehl (Type 405)
20 g Hefe (oder 1 Päckchen Trockenhefe)
375 ml lauwarmes Wasser
2 TL Salz
100 g getrocknete, nicht in Öl eingelegte Tomaten
etwas Olivenöl für das Backblech

Zubereitung:

  • Alle Zutaten bis auf die getrockneten Tomaten in eine Schüssel geben und mit dem Mixer zu einem Teig verarbeiten.
  • Teig ca. 30 min an einem warmen Ort gehen lassen.
  • Die getrockneten Tomaten würfeln und vorsichtig unter den Teig heben.
  • Backblech mit Backpapier belegen und dieses mit Olivenöl einfetten.
  • Aus dem Teig 2-3 Brotstangen formen und diese auf das Blech legen.
  • Teig erneut auf dem Blech 30 min ruhen lassen. Während dieser Zeit wird sich der Teig ziemlich in die Breite ausdehnen.
  • Die Brote mit warmem Wasser bestreichen und mit nassen Händen nochmal in Form schieben.
  • Die Brote im nicht vorgeheizten Ofen bei 250°C ca. 20 min auf der mittleren Schiene mit Heißluft backen. Je nach Backofen kann es auch ein paar Minuten länger dauern bis das Brot leicht gebräunt ist.

Dauer: ca. 1,5 Stunden

Tomatenbrot

Danke Katha für den Hinweis, dass dieses Mal für den Bread Baking Day Brotstangen gesucht werden. Das habe ich total übersehen. Aber jetzt kann ich mein Tomatenbrot zum Glück ja trotzdem dort noch einreichen. Der Bread Baking Day findet schon zum 70. Mal auf Zorras Blog statt und wird dieses Mal von MaRa ausgerichtet.

Schafskäse Korfu

Ich liebe es, zu verreisen. Ich genieße es, neue Länder und Kulturen kennenzulernen. Jedes Land hat seine Eigenheiten, die es liebenswert machen – faszinierende Landschaften, atemberaubende Ausgrabungen aus einer früheren Zeit, außergewöhnliche Architektur, eine melodische Sprache oder eine besonders köstliche, landestypische Küche.

Schafskäse Korfu

Es vergeht eigentlich kein Urlaub, in dem es nicht mindestens ein Gericht gibt, das mir so gut schmeckt, dass ich es nicht zu Hause versuche nachzukoche. Zwei dieser Gerichte habe ich euch in der Vergangenheit bereits vorgestellt: das eine waren Falafel im Fladenbrot, die ich vor einigen Jahren das erste Mal in Ägypten gegessen habe; das zweite Gericht waren Nudeln mit Trüffel-Creme-Soße, die ich so ähnlich letzten Sommer am Gardasee gegessen habe. Das heutige Gericht habe ich vor vielen Jahren im Urlaub in Korfu gegessen. Eigentlich ist es ein extrem simples Gericht, das aus wenigen Zutaten besteht, das aber so lecker war, dass ich es damals fast jeden Mittag gegessen habe. Seitdem läuft diese Speise bei mir immer unter dem Namen Schafskäse Korfu, da ich mich an den Orginalnamen nicht mehr erinnern kann.

Wißt ihr den Orginalnmane dieses Gerichtes? Habt ihr auch Speisen, die euch an einen bestimmten Urlaub erinnern? Versucht ihr auch, diese Gerichte zu Hause nachzukochen, um euch diese Urlaubsstimmung nach Hause zu holen?

Da Korfu eine griechische Insel ist, paßt der Schafskäse Korfu natürlich perfekt zu meinem aktuellen Blog-Event Vegetarische Weltreise – Griechenland.

Vegetarische Weltreise - Griechenland

Zutaten (2 Portionen):
2 Scheiben Schafskäse à 100 g
1 Zwiebel
1 grüne Paprika
1 kleine Dose geschälte Tomaten (Abtropfgewicht 240 g)
1 El Olivenöl
1/2 TL Salz
2 TL süßes Paprikapulver
1/2 TL scharfes Paprikapulver
1 Prise Zucker
1 TL Thymian

Zubereitung:

  • Zwiebel schälen, halbieren und in dünne Ringe schneiden.
  • Paprika in kleine Würfel schneiden.
  • Die Tomaten aus der Dose innerhalb der Dose mit einem scharfen Küchenmesser zerkleinern.
  • Die Paprikastücke und Zwiebelringe im Öl 2 min anbraten.
  • Die Tomaten, Salz, Paprikapulver, Zucker und Thymian dazu geben und alles auf kleiner Flamme ca. 20 min dünsten.
  • Das gedünstete Gemüse auf 2 kleine Auflaufformen verteilen und jeweils eine Scheibe Schafskäse darauf legen.
  • Die beiden Formen mit Alufolie abdecken, damit es im Bratrohr nicht heraus spritzt, und für 25 min im nicht vorgeheizten Bratrohr bei 180°C backen.

Sehr lecker schmeckt frisch gebackenes Baguette dazu.

Dauer: 1,5 Stunden

Zusammenfassung Blog-Event Vegetarische Weltreise – Russland

Im Juli haben wir uns auf unserer vegetarischen Weltreise in Russland aufgehalten. Auch für dieses Land habt ihr euch wieder inspirieren lassen und tolle Gerichte überlegt. Es sollte wieder für jeden etwas dabei sein, das er gerne einmal probieren möchte.

Vegetarische Weltreise - Russland

Den Anfang macht dieses Mal Daniela von Leberkassemmel und mehr. Bei ihr gibt es russische eingelegte Gurken.
eingelegte Gurken

Bei Melanie von touche-à-tout gibt es kleine, putzige russische Buttermilch-Pfannkuchen, die in Russland Oladji genannt werden.
Oladji

Kerstin von Verboten gut! hat für uns ein Rezept, das von ihrer Oma stammt, die fast 20 Jahre auf der Krim gewohnt hat. Bei ihr gibt es Gemüse-Piroggen.
Gemüse-Piroggen

Auch bei Gourmandise gibt es Piroggen. Bei ihr sind es allerdings Pirogge mit Weißkohl-Kräuter-Füllung.
Pirogge mit Weißkohl-Kräuter-Füllung

Maria von In Rios Küche freute sich sehr über unseren Stop in Russland, da die russische Küche sehr ähnlich zu der Küche ihrer polnischen Heimat ist. Bei ihr gibt es Pierogi ruskie.
Pierogi ruskie

Martina von eat art others liefert uns nicht nur das Rezept eines russischen Salates, sondern auch gleich noch dessen Entstehungsgeschichte.
russischer Salat

Bianca von Just cook hat uns auch nach Russland begleitet. Bei ihr gibt es Watruschki.
Watruschki

Mama³ Stephi hat für uns einen russischen Zupfkuchen gebacken. Laut ihrer Aussage weiß man zwar nicht, ob der Kuchen wirklich aus Russland stammt, aber wie kommt er sonst zu seinem Namen?
russischer Zupfkuchen

Sabine von Schmeckt nach mehr war auch mit uns in Russland und hat dort etwas entdeckt, das perfekt für heiße Tage ist: Okroschka, eine kalte Suppe.
Okroschka

Sarah von hot*pott ist im Umzugsstress, sie hat es sich aber trotzdem nicht nehmen lassen, etwas russisches zuzubereiten. Dabei heraus gekommen sind faule Wareniki.
faule Wareniki

Auch Ninive von Ninive loves Life war wieder mit uns auf Entdeckungstour. Bei ihr gibt es Watrushki.
Watrushki

Kimi von Bake it! kennt von der Familie ihres Ex-Freundes einige russische Gerichte, allerdings nur ohne deren Namen. Deshalb hat sie sich auf die Suche gemacht und dabei herausgefunden, dass sie Rogaliki zubereitet hat.
Rogaliki

Julia Kochlie.be scheint ein richtiger Fan von Roter-Beete-Suppe zu sein. Deshalb gibt es bei ihr für unseren Aufenthalt in Russland auch eine, die aber keine Borschtsch ist: Rote Beete Suppe mit Meerrettichhaube.
Rote Beete Suppe mit Meerrettichhaube

Geri von Lecker mit Geri hat innerhalb kürzester Zeit zwei russische Gerichte gezaubert. Das erste ist ein russischer Salat “Vinaigrette”.
Russischer Salat Vinaigrette

Das zweite Gericht von Geri von Lecker mit Geri ist russische Pirogge mit Weißkohl.
russische Pirogge mit Weißkohl

Auch Ilse von Ilse blogt hat sich wieder unserer Reisegruppe angeschlossen. In Russland hat sie Scharlotka zubereitet.
Scharlotka

Vegetarische Weltreise – Griechenland

Die vegetarische Weltreise geht diesen Monat in die neunte Runde und ich freue mich sehr darüber, wieviel Spaß sie euch bereitet. Ich hoffe, unser Ziel für den Monat August gefällt euch auch wieder so gut. Diesen Monat werden wir uns in das Land von Phytagoras, Sokrates und Platon begeben – es geht nach Griechenland.

Der Grund, warum ich mich diesen Monat für Griechenland entschieden habe, war, dass ich ein Land besuchen wollte, das zu unserem aktuellen, wunderbar warmen Sommerwetter paßt. Eventuell ward ihr diesen Sommer bereits in Griechenland im Urlaub oder habt es noch vor? Auch wenn ihr nicht in diesen Genuss kommt, dann holt euch doch am besten dieses beliebte Urlaubsziel nach Hause auf den Teller. Früher dachte ich immer, dass es nur sehr wenige vegetarische, griechische Gerichte gibt. Dass dies überhaupt nicht der Fall ist, habe ich bei meinen Griechenlandaufhalten erfahren dürfen. Ich bin also sehr gespannt, was euch zu diesem Thema einfällt.

Vegetarische Weltreise - Griechenland

Was hier in Deutschland vielen bekannt sein dürfte ist horiatiki salata, der griechische Bauernsalat, der aus Gurke, Tomate, Schafskäse, Paprika, Zwiebel und Olive besteht. Sehr beliebt ist in Deutschland auch Tsatsiki, das in der Türkei Cacık heißt. Skordalia ist ein Püree, bestehend aus zerdrückten, gekochten Kartoffeln, eingeweichtem Weißbrot sowie Knoblauch, Olivenöl und Zitronensaft. Kennt ihr Tirosalata? Das ist eine Schafskäsecreme. Für Saganaki wird eine ca. 1 cm dicke Käsescheibe, wie z.B. Feta, paniert und frittiert. Gemista wird Gemüse genannt, das mit Reis gefüllt ist, wie z.B. Paprikaschoten, Zucchini oder Auberginen. Sehr gerne esse ich auch Dolmades, mit Reis und Kräutern gefüllte Weinblätter. Typisch für die griechische Küche sind die so genannten Mezedes, bei denen eine Vielzahl kleiner Gerichte zum Ouzo verzehrt werden. Auch die Nachspeisen kommen Griechenland nicht zu kurz. Dort gibt es z.B. Baklava, ein mit gehackten Walnüssen, Pistazien oder Mandeln gefülltes Gebäck, das aus Blätterteig bzw. Filoteig hergestellt wird.

Geht es euch nun wie mir und euch läuft das Wasser im Munde zusammen? Dann schwingt euren Kochlöffel und bereitet einige der leckeren griechischen Gerichte zu. Ich freue mich schon auf eure Ideen.

Teilnahmebedingungen:

  • Das eingereichte Rezept muss vegetarisch sein und zum Thema Griechenland passen. Dabei ist es unerheblich, ob das eingereichte Gericht eine Vor-, Haupt- oder Nachspeise ist, ob es etwas Gebackenes, Gekochtes oder ein landestypisches Getränk ist. Alle thematisch passenden Rezepte sind willkommen.
  • Das Rezept soll ein neues sein und nicht eines aus dem Archiv, d.h. es soll zwischen dem 2.8.2014 und dem 31.8.2014 auf eurem Blog veröffentlich worden sein.
  • Der Event startet am 2.8.2014. Eure Rezepte könnt ihr bis zum 31.8.2014 um 23:59 Uhr einreichen.
  • Teilt mir in einem Kommentar zu diesem Post mit, welches eurer Rezepte am Event teilnehmen soll. Gebt auch den Link dazu an. Ihr könnt mehr als ein Rezept einreichen.
  • Ich würde mich freuen, wenn ihr euer Rezept auf diesen Beitrag verlinkt. Banner findet ihr weiter unten.
  • Mit der Teilnahme an diesem Event stimmt ihr zu, dass ich für die Zusammenfassung auf der Tomateninsel das Foto eures Rezeptes einbinde und auf eure Seite verlinke. Desweiteren erklärt ihr mit der Teilnahme, dass das eingereichte Rezept sowie die Fotos keine Urheberrechte verletzen. Ich behalte mir das Recht vor, eingereichte Rezepte nicht in die Zusammenfassung aufzunehmen.

Hier sind die Bannercodes zum Mitnehmen:

Hochformat 130×250:

Querformat: 500×112:

Querformat: 400×89:

Ricotta-Gnocchi mit Tomatensoße

Obwohl ich kein großer Kartoffel-Fan bin, liebe ich Gnocchi. Würde es nach mir gehen, gäbe es mindestens einmal die Woche Gnocchi: mit Tomatensoße, mit Pesto, mit Tomaten-Spargel-Oliven-Gemüse, mediterran zubereitet, in einem Gnocchi-Zucchini-Auflauf, oder oder oder.

Ricotta-Gnocchi mit Tomatensosse

Ich kann einfach nicht genug von den Gnocchi bekommen. Umso schlimmer finde ich es, dass ich nicht in der Lage bin, Kartoffel-Gnocchi selbst herzustellen ohne dabei in der Küche einen Wutanfall zu bekommen, weil die Konsistenz wieder nicht richtig ist und sich die mühsam zubereiteten und geformten Gnocchi im heißen Wasser in Wohlgefallen auflösen. Umso glücklicher war ich als ich eine Alternative zu den Kartoffel-Gnocchi entdeckt habe. Ja, ich weiß, das ist nicht dasselbe. Aber für mich ist es eine Möglichkeit, Gnocchi ohne Herzinfarktrisiko selbst zuzubereiten zund lecker sind sie obendrein auch noch. In abgewandelter Form habe ich sie euch bereits als Kürbis-Ricotta-Gnocchi mit Walnussbutter oder als gebratene Kürbis-Ricotta-Gnocchi mit Parmesan-Pinienkern-Butter vorgestellt.

Bereitet ihr Kartoffel-Gnocchi selbst zu und könnt mir den Trick dabei verraten, damit sie idiotensicher sind und mir auf jeden Fall gelingen?

Zutaten Gnocchi (2 Portionen):
250g Ricotta
1 Eigelb
1/2 TL Salz
30g Parmesan
80g Mehl + Mehl zum Bearbeiten

Tomatensoße: siehe

Zubereitung:

  • Den Parmesan reiben.
  • Die Flüssigkeit des Ricottas abgießen.
  • Ricotta zusammen mit Eigelb, Salz, Parmesan ubnd Mehl zu einer homogenen Masse vermischen.
  • Da die Masse sehr klebrig ist, müssen die Arbeitsfläche und die Hände sehr stark eingemehlt werden.
  • Die Masse zu kleinen 2 cm dicken Würsten formen und diese im Abstand von jeweils 2 cm abschneiden.
  • Wasser mit Salz erhitzen und die Gnocchi hinein geben. Die Gnocchi, die oben schwimmen, können mit einem Schaumlöffel aus dem Wasser genommen werden.
  • Von der kleinen Menge bitte nicht abschrecken lassen. Die Gnocchi machen mehr satt als es im ersten Moment aussieht.

Quelle: Kleiner Kuriositätenladen

Dauer: 1 Stunde

Orangen-Hibiskus-Eistee

Eistee ist eine tolle Erfindung. Im Sommer trinke ich jedoch für meinen Geschmack viel zu viel von dem zuckrigen Erfrischungsgetränk, zumal mir die meisten gekauften Eistees sowieso viel zu süß sind. Warum also nicht mal wieder selbst einen Eistee selbst zubereiten?

Orangen-Hibiskus-Eistee

Der Eistee wurde im jahr 1904 erfunden. Damals fand in St. Louis/Missouri die Weltaustellung statt. Der Engländer Richard Blechynden nahm als Aussteller teil und sollte die Amerikaner davon überzeugen, dass neben dem bislang in Amerika bekannten Grüntee auch der aus Indien stammende Schwarztee eine tolle Alternative sei. Soweit klingt das Ganze ja noch halbwegs machbar, erschwerend kam aber hinzu, dass diese Weltausstellung bei hochsommerlichen Temperaturen stattfand und keiner der Besucher große Lust verspürte, heißen Tee zu trinken. Richard Blechynden kam deshalb auf die Idee, den schwarzen Tee kalt anzubieten und goß ihn dafür über Eiswürfel, um ihn schnell herunter zu kühlen.

Bei meinem Eistee kommt kein Schwarztee zum Einsatz, sondern ein Hibiskusblütentee, den ich sowohl kalt als auch warm sehr gerne trinke. Natürlich könnt ihr auch einen anderen roten Früchtee verwenden. Da ich noch Limettensaft in Eiswürfelform gefroren im Gefrierfach hatte, durften auch ein paar dieser sauren Eiswürfel zu den normalen aus Wasser dazu wandern. Ergänzt wird das Ganze noch mit frisch gepresstem Orangensaft und wunderbar fruchtigem Himbeer-Hagelzucker. Zuerst war ich skeptisch, ob man den Himbeergeschmack des Hagelzuckers im fertigen Eistee überhaupt schmeckt, aber oh ja, man schmeckt ihn… Als kleinen Tip solltet ihr aber Strohhalme verwenden, die einen größeren Durchmesser haben als meine auf dem Foto. Der Hagelzucker hat sich beim Trinken leider immer wieder im Strohhalm verhakt, so dass der Eistee nicht durchfließen konnte. Andere Strohhalme hatte ich aber in disem Moment nicht zu Hause.

Was trinkt ihr im Sommer, um euch von Innen zu erfrischen? Mögt ihr Eistee auch so gerne wie ich? Bereitet ihr den Eistee auch selbst zu?

Zutaten:
1 Teil Karkadeh (Hibiskusblütentee)
2 Teile frisch gepresster Orangensaft
Pro Glas 1 Limetteneiswürfel
Pro Glas 4 – 5 Eiswürfel aus Wasser
Pro Glas 1/2 – 1 TL Himbeer-Hagelzucker

Zubereitung:

  • Den Karkadeh zubereiten und dabei inklusive der Hibiskusblüten so lange ziehen lassen, bis er komplett abgekühlt und einen sehr intensiven, dunklen Rotton angenommen hat.
  • Die Orangen auspressen.
  • Pro Glas 1/2 bis 1 TL Himbeer-Hagelzucker ins Glas geben.
  • Einen Limetteneiswürfel sowie 4 bis 5 normalen Eiswürfel pro Glas hinzu geben.
  • Das Glas ca. bis zur Hälfte mit dem abgekühlten Karkadeh aufgießen.
  • Den Rest des Glases mit dem frisch gepressten Orangensaft auffüllen.

Endlich schaffe ich es mal wieder, auch an anderen Blog-Events teilzunehmen. Dieses Mal sind es sogar zwei, zu denen mein lecker, erfrischender Eistee paßt, der auch noch eine Portione orangiger Vitamine enthält.

Zum einen reiche ich den Eistee bei Zorras 100. Blog-Event Zisch! Erfrisch mich ein, der dieses Mal von Simone von der S-Küche ausgerichtet wird.
Blog-Event C - Zisch! Erfrisch mich! (Einsendeschluss 15. Juli 2014)

Zum anderen reiche ich den Eistee bei Lisa und Mike vom Blog Baiserhäubchen beim Blog-Event fruchtig abgefüllt ein.
fruchtig abgefüllt

Zusammenfassung Blog-Event Vegetarische Weltreise – Schweden

Ich glaube, allen, die diesen Monat ein Rezept für die Vegetarische Weltreise mit dem Ziel Schweden eingereicht haben, ging es dieses Mal gleich: im Gegensatz zu unseren vorherigen Stationen musste man schon das eine oder andere Mal mehr darüber nachdenken, was Schweden an vegetarischen Köstlichkeiten zu bieten hat. Umso überraschter bin ich deshalb, wieviel euch trotzdem eingefallen ist. Ich habe bei der Auswahl des Landes für den Monat Juni befürchtet, dass ich mir die Zusammenfassung komplett sparen kann, weil niemand etwas einreicht oder ich maximal zwei oder drei Rezepte habe, die ich zusammenfassen kann. Aber nein, ihr habt mich total überrascht und hattet tolle und sehr unterschiedliche Ideen. Seht selbst:

Den Anfang macht Kerstin von Verboten gut. Bei ihr gibt es Schwedische Fächerkartoffeln mit Kräuterquark.
Schwedische Faecherkartoffeln mit Kraeuterquark

Eva von Histamin-Pirat hat ein Rezept für uns, das ihr, falls vorhanden, sogar am offenen Feuer mit Drehspieß zubereiten könnt. Die Rede ist von Spettekaka, einem Baumkuchen.
Spettekaka

Auch Ulrike von Küchenlatein war Teil unserer Schwedenreisegruppe. Für uns hat sie Dillstuvad Potatis – Schwedische Dillkartoffeln zubereitet.
Dillstuvad Potatis

Geri von Lecker mit Geri hat uns auch nach Schweden begleitet. Bei ihr gibt es eine Schwedische Kartoffeln -Quiche.
Schwedische Kartoffeln -Quiche

Stephi von Mama³ ist schon bei vielen der bisherigen Stationen mitgereist. Bei unserem Aufenthalt in Schweden hat sie einen schwedischen Kartoffel-Auflauf gekocht.
schwedischer Kartoffel-Auflauf

Nachdem Gourmandise endlich frische, rote Johannisbeeren entdeckt hat, hat sie diese auch gleich verarbeitet. Heruasgekommen ist dabei ein schwedischer Johannisbeerkuchen.
schwedischer Johannisbeerkuchen

Bianca von Biancas just cook war nicht nur bei einem Sommerfest, sondern hat auch das zugehörige Grillbuffet organisiert. Passend zum Aufenthalt in Schweden hat sie einen schwedischen Kartoffelsalat dorthin mitgenommen.
schwedischer Kartoffelsalat

Alexandra vom Blog Schokoladenfee denkt beim Thema Schweden u.a. an Knäckebröd. Das hat sie dann auch für uns gebacken.
Knäckebröd

Auch bei Martina von eat art others gibt es etwas mit Kartoffeln. Sie hat für uns Ofenkartoffeln auf schwedische Art gezaubert.
Ofenkartoffeln auf schwedische Art

Melanie von touche-à-tout hat sich für Lussekatt entschieden. Dieses Gebäck gibt es in Schweden traditionell zum Luciafest, das am 13. Dezember stattfindet.
Lussekatt

Becky von Becky’s Diner hat für uns einen Kladdkaka gebacken, der in der Mitte schön saftig und am Rand karamellig-knusprig ist.
Kladdkaka

Auch bei Sarah von hot*pott gibt es einen Kuchen. Bei ihr fiel die Wahl auf eine schwedische Mandeltarta.
schwedische Mandeltarta

Ninive von Ninive loves Life ist eine Dauerreisende der vegetarischen Weltreise. Obwohl sie noch nie in Schweden war, hat sie eine Reise im Kopf unternommen und ist dabei auf schwedischen Blaubeer-Kuchen gestoßen.
schwedischer Blaubeerkuchen

Für Daniela von Leberkassemmel und mehr war der Aufenthalt in Schweden perfekt, da sie das Land vor kurzem erst besucht hat. Für uns hat sie eine kalte Gurkensuppe zubereitet.
kalte Gurkensuppe

Auch Kimi von Bake it! hat einen Kuchen gebacken. Das Ergebnis war eine Mandeltårta.
Mandeltarta

Ilse von Ilse blogt hat in Schweden für uns eine Variante des Krautsalats entdeckt, Brunkål – Gebräuntes Weißkraut, die es in Schweden oft zu Weihnachten gibt.
Brunkål – Gebräuntes Weißkraut

Schnick Schnack Schnuck zieht es bald Richtung Skandinavien und somit ist ein schwedisches Gericht schon mal eine gute Einstimmung. Für uns hat sie Rote Bete, Graupen und Pfifferlinge zubereitet.
Rote Bete, Graupen und Pfifferlinge

Bettina von Nourishing Swirl hat sich nach einer Internetrecherche dafür entschieden, etwas herzustellen, das zu den täglichen Lebensmitteln der Schweden gehört, nämlich Joghurt, der in Schweden Filmjölk genannt wird. Bei ihr wird er noch mit frischen Beeren verfeinert: Schwedisches Filmjölk-Joghurt mit frischen Beeren
Schwedisches Filmjölk-Joghurt mit frischen Beeren

Obsti von obst, sushi und kekse hat sich als Skandinavistin sofort vom Zielland Schweden angesprochen gefühlt. Sie hat sich dazu entschieden, Semlor zuzubereiten.
Semlor

Sabine vom Blog chilirosen fielen beim Thema Schweden zuerst nur nicht-vegetarische Gerichte ein. Am Ende fiel ihre Wahl auf schwedische Mohnbrötchen.
schwedische Mohnbrötchen

Katja von Hoetus Poetus hat sich an einen “alten Schweden” gewandt, der ihr mit Rat und Tat zur Seite stand. Aus der von ihm genannten Auswahl an schwedischen, vegetarischen Gerichten hat sie sich für Kladdkaka entschieden.
Kladdkaka

Sia von Sia’s Soulfood ist neu zu unserer Reisegruppe gestoßen. Im Gepäck hatte sie Liten Havreflarntårtor – Kleine Haferflockenkekstörtchen.
Liten Havreflarntårtor - Kleine Haferflockenkekstörtchen

Becky von Cooking around the world hat für uns, wie sie selbst beschreibt, die schwedische Antwort auf die britischen Scones gebacken, nämlich schwedische Zuckerkringel.
schwedische Zuckerkringel

Aller guten Dinge sind drei, ist hier sehr passend, denn auch bei Sabrina von La vie gourmande gibt es Kladdkaka. Sie serviert ihn mit Blaubeeren und Crème fraîche.
Kladdkaka

Manu von Kochen mit Genuss hat das warme Wetter ignoriert und ein Getränk zubereitet, das eigentlich mehr in die kältere Jahreszeit, aber perfekt zum Thema Schweden paßt: Glögg, einen schwedischen Glühwein.
Glögg

Tante Phie von Fischbrötchens Friend stößt auch neu zu unserer Weltreisegruppe. Im Gepäck hat sie Safranspannkaka
Safranspannkaka

Auch ich habe mich für Safranpfannkuchen (Saffranspannkaka) entschieden.
Safranpfannkuchen (Saffranspannkaka)

Vegetarische Weltreise – Russland

Habt ihr auch das Gefühl, die Zeit vergeht wie im Fluge? Gerade noch habe ich mir Gedanken darüber gemacht, wohin wir im Juni im Rahmen der vegetarischen Weltreise reisen, habe es selbst gerade noch kurz vor Schluss geschafft, ein schwedisches Gericht vorzustellen und schon machen wir uns wieder auf den Weg, um ein neues Land kulinarisch zu entdecken. Dieses Mal verschlägt es uns nach Russland. Nachdem ihr mich bereits in Schweden mit einer Vielzahl unterschiedlicher Rezepte total überrascht habt, bin ich schon sehr gespannt, was euch alles zum Thema Russland einfällt.

Vegetarische Weltreise - Russland

Ich habe mich im Vorfeld schon ein bißchen informiert, was es in Russland an Köstlichkeiten zu entdecken gibt. Zum einen gibt es Borschtsch, eine Suppe, die aus Roter Beete zubereitet wird, zum anderen Soljanka, eine Suppe, von der auch eine vegetarische Variante existiert. Auch Akroschka, eine Suppe, die kalt gegessen wird, wurde mir sehr empfohlen. Da wir schon bei den Suppen sind: Schtschi, eine Kohlsuppe, gehört auch zur russischen Küche. Bliný, eine Art Pfannkuchen, ist hier in Deutschland spätestens seit einem TV-Werbespot mit den Klitschko-Brüdern bekannt. Piroggen, Beljaschi, Pelmeni, Mantı und Tschebureki sind gefüllte Teigtaschen, die unterschiedlich zubereitet werden. Pas’cha, eine süße Quarkspeise, sowie Kulitsch, ein kuchenähnliches Gebäck, werden traditionell für Ostern zubereitet. Sehr beliebt ist in Russland auch Scharlotka, ein russischer Apfelkuchen.

Jetzt seid ihr an der Reihe. Was fällt euch alles ein?

Teilnahmebedingungen:

  • Das eingereichte Rezept muss vegetarisch sein und zum Thema Russland passen. Dabei ist es unerheblich, ob das eingereichte Gericht eine Vor-, Haupt- oder Nachspeise ist, ob es etwas Gebackenes, Gekochtes oder ein landestypisches Getränk ist. Alle thematisch passenden Rezepte sind willkommen.
  • Das Rezept soll ein neues sein und nicht eines aus dem Archiv, d.h. es soll zwischen dem 1.7.2014 und dem 31.7.2014 auf eurem Blog veröffentlich worden sein.
  • Der Event startet am 1.7.2014. Eure Rezepte könnt ihr bis zum 31.7.2014 um 23:59 Uhr einreichen.
  • Teilt mir in einem Kommentar zu diesem Post mit, welches eurer Rezepte am Event teilnehmen soll. Gebt auch den Link dazu an. Ihr könnt mehr als ein Rezept einreichen.
  • Ich würde mich freuen, wenn ihr euer Rezept auf diesen Beitrag verlinkt. Banner findet ihr weiter unten.
  • Mit der Teilnahme an diesem Event stimmt ihr zu, dass ich für die Zusammenfassung auf der Tomateninsel das Foto eures Rezeptes einbinde und auf eure Seite verlinke. Desweiteren erklärt ihr mit der Teilnahme, dass das eingereichte Rezept sowie die Fotos keine Urheberrechte verletzen. Ich behalte mir das Recht vor, eingereichte Rezepte nicht in die Zusammenfassung aufzunehmen.

Hier sind die Bannercodes zum Mitnehmen:

Hochformat 130×250:

Querformat: 500×112:

Querformat: 400×89:

Safranpfannkuchen (Saffranspannkaka)

Da habe ich mir ja selbst ein tolles Ei gelegt als ich beschlossen habe, dass uns die vegetarische Weltreise im Juni nach Schweden führt. Ich habe bis zuletzte nicht gewußt, welches Gericht ich zu unserem Aufenthalt in Schweden beisteuern möchte. Entscheidungsfreudigkeit war dieses Mal ganz sicher nicht meine Stärke.

Saffranspannkaka Safranpfannkuchen

Als erstes dachte ich beim Thema Schweden nur an Zimtschnecken. Klingt ja ganz nett, aber ich wollte lieber etwas außergewöhnlicheres machen. Dann habe ich im Netz das Rezept für Saffranspannkaka entdeckt, war aber noch nicht so wirklich überzeugt. Anschließend kam ich auf die Idee, Knäckebrot zu backen und hatte dafür auch schon ein tolles Rezept heraus gesucht. Allerdings hatte ich jedes Mal, wenn ich Zeit gehabt hätte, das Knäckebrot zu backen, keine Lust darauf, es anschließend auch zu essen. Also habe ich weiter gesucht und bin dann wieder bei den Zimtschnecken gelandet, die in Schweden Bullar genannt werden. Da ich sie ja schon zu Beginn nicht backen wollte, dachte ich mir, dass weitersuchen nicht schaden könne und hatte daraufhin an einem saftigen, schwedischen Mandelkuchen gefallen gefunden. Eine Mandelkuchen wurde aber bereits eingereicht, also habe ich auch diese Idee verworfen. Nach ewigem Hin und Her bin ich am Ende dann doch wieder beim Safrannspannkaka gelandet. So ganz hat mich das Gericht allerdings nicht überzeugt. Das kann aber auch daran liegen, dass ich eigentlich keinen Milchreis mag und wie ihr meiner Zutatenliste entnehmen könnt, ist das eine der Hauptzutaten. Hätte ich mal vorher dran denken können, aber die Euphorie darüber, dass ich endlich ein schwedisches Gericht gefunden habe, hat mich das wohl verdrängen lassen…

Vegetarische Weltreise - Schweden

Zutaten (2 Portionen):
80 g Milchreis
250 ml flüssige Sahne
250 ml Milch
1 Prise Salz
2 TL Butter
0,4 g gemahlener Safran
4 TL Honig
50 g gehackte Mandeln
4 Kardamomkapseln
2 Eier
Saffranspannkaka Safranpfannkuchen

Zubereitung:

  • Flüssige Sahne und Milch in einem Topf erhitzen und einmal kurz aufkochen lassen.
  • Milchreis, Salz und 1 TL Butter dazu geben und das Ganze bei niedriger Flamme ca. 20 min köcheln lassen. Dabei den Topf mit dem Deckel schließen. Anschließend sollte der Milchreis weich sein.
  • Nun den Milchreis abkühlen lassen, und noch etwas Milch hinzugeben, falls der Milchreis zu dick wird.
  • Die Kardamomkapseln öffnen und nur die braunen bzw. schwarzen Samen verwenden. Die Samen, die noch grün sind, schmecken nämlich nicht.
  • Safran, Honig, Mandeln, Kardamom, sowie die beiden Eier zum abgekühlten Milchreis hinzugeben und gründlich vermischen.
  • Zwei ofenfeste Formen mit der restlichen Butter auspinseln.
  • Die Milchreismasse in die Förmchen füllen.
  • Die Formen für 20 min bei Ober- und Unterhitze ins nicht vorgeheizte Bratrohr (mittlere Schiene) stellen bis die Saffranspannkaka goldgelb sind.

Dauer: 1,5 Stunden

Quelle: Arte Cuisine

Couscous-Emmentaler-Puffer mit Tomatengemüse

Optik/Form: befriedigend; Geschmack: sehr gut. So würde wohl das Zeugnis für meine Couscous-Emmentaler-Puffer aussehen, wenn ich eines ausstellen müsste. Bei Puffern finde ich es immer schwierig, eine schöne Form zu erzeugen und hier kam noch hinzu, dass ein bißchen Klebemittel gefehlt hat. Der Geschmack war dafür umso überzeugender, so dass ich euch die Puffer nicht vorenthalten will.

Couscous-Emmentaler-Puffer mit Tomatengemuese

Von deals.com erhielt ich die Anfrage, ob ich bei einem Koch Contest teilnehmen möchte. Die Bedingung war, ein Hauptgericht und eine Vorspeise oder ein Dessert zu kreieren, die die Zutaten Couscous, Basilikum und Himbeeren enthalten. Zuerst wollte ich alle drei Zutaten in einer Hauptspeise vereinen, allerdings war ich mit dem Ergebnis nicht zufrieden und entschied mich deshalb dafür, die Zutaten aufzuteilen. Meine Himbeeren habe ich bereits in diesen Himbeer-Clafoutis verarbeitet. Basilikum und Couscous findet ihr in nachfolgendem Rezept.

Im Sommer habe ich immer besonders Appetit auf Couscous, da es mich an vergangene Aufenthalte in Nordafrika erinnert. Dieses Mal wollte ich Couscous aber nicht nur als Beilage zubereiten, sondern es sollte in Form von Puffern verarbeitet werden. Basilikum wollte ich auch noch dabei haben. Aber das war es dann auch schon mit Ideen, was ich alles in meinen Puffern verarbeiten möchte. Die restlichen Zutaten haben sich erst während des Einkaufens ergeben. Vom Ergebnis war ich sofort begeistert. Ich hätte niemals gedacht, dass der Emmentaler so gut zu Couscous paßt. Kombiniert mit getrockneten Tomaten, Basilikum und Champignons schmecken die Puffer einfach umwerfend. Das einzige Problem war, dass ich mehr Eier und Käse hätte verwenden sollen, damit sie schön zusammen kleben. Andererseits wollte ich aber nicht, dass der Geschmack von Ei und Käse zu dominant ist. Wen es also nicht stört, dass sich die Puffer nicht wunderschön formen lassen, der verwendet die Mengenangaben, die ich weiter unten aufführe. Wer hingegen schöne Puffer haben möchte, sollte am besten noch ein zweites Ei sowie mehr Käse verwenden.

Couscous-Emmentaler-Puffer mit Tomatengemuese

Zutaten (2 Portionen):
200 g Couscous
200 ml Gemüsebrühe
150 g geriebener Emmentaler
50 g getrocknete, nicht in Öl eingelegte, Tomaten
20 Basilikumblätter
Pfeffer
1 – 1,5 TL Salz
50 g Champignons
1 Ei
300 g Cocktailtomaten
1/2 EL Olivenöl + Öl zum Rausbacken der Puffer
1/4 TL Zucker

Zubereitung:

  • Den Couscous mit der kochenden Gemüsebrühe übergießen und mit geschlossenem Deckel ca. 5 min quellen lassen.
  • Die getrockneten Tomaten in kleine Stücke schneiden.
  • 15 Basilikumblätter in kleine Streifen schneiden.
  • Die Champignons putzen und in kleine Würfel schneiden.
  • Das Ei mit einer Gabel verquirrlen.
  • Emmentaler, Tomatenstücke, Basilikum und Champignons mit dem Couscous vermischen.
  • Mit Pfeffer und 1/2 TL Salz würzen und abschmecken.
  • Das verquirrlte Ei dazu geben und nochmals alles gut durchmischen.
  • Öl in eine Pfanne geben, erhitzen und die Puffer heraus backen. Eine größere Menge der Couscousmasse in die Pfanne geben, mit einem Pfannenwender platt drücken, warten bis der Käse geschmolzen und leicht braun ist und dann mit dem Pfannenwender umdrehen und auch von der anderen Seite anbraten.
  • Zum Schluß in einem Topf 1/2 EL Olivenöl erhitzen.
  • Die Cocktailtomaten halbieren und in den Topf geben.
  • Das restliche Basilikum klein schneiden und ebenfalls in den Topf geben.
  • Mit Zucker, Pfeffer und 1/2 bis 1 TL Salz würzen.

Dauer: 1 Stunde