Ricotta-Gnocchi mit Tomatensoße

Obwohl ich kein großer Kartoffel-Fan bin, liebe ich Gnocchi. Würde es nach mir gehen, gäbe es mindestens einmal die Woche Gnocchi: mit Tomatensoße, mit Pesto, mit Tomaten-Spargel-Oliven-Gemüse, mediterran zubereitet, in einem Gnocchi-Zucchini-Auflauf, oder oder oder.

Ricotta-Gnocchi mit Tomatensosse

Ich kann einfach nicht genug von den Gnocchi bekommen. Umso schlimmer finde ich es, dass ich nicht in der Lage bin, Kartoffel-Gnocchi selbst herzustellen ohne dabei in der Küche einen Wutanfall zu bekommen, weil die Konsistenz wieder nicht richtig ist und sich die mühsam zubereiteten und geformten Gnocchi im heißen Wasser in Wohlgefallen auflösen. Umso glücklicher war ich als ich eine Alternative zu den Kartoffel-Gnocchi entdeckt habe. Ja, ich weiß, das ist nicht dasselbe. Aber für mich ist es eine Möglichkeit, Gnocchi ohne Herzinfarktrisiko selbst zuzubereiten zund lecker sind sie obendrein auch noch. In abgewandelter Form habe ich sie euch bereits als Kürbis-Ricotta-Gnocchi mit Walnussbutter oder als gebratene Kürbis-Ricotta-Gnocchi mit Parmesan-Pinienkern-Butter vorgestellt.

Bereitet ihr Kartoffel-Gnocchi selbst zu und könnt mir den Trick dabei verraten, damit sie idiotensicher sind und mir auf jeden Fall gelingen?

Zutaten Gnocchi (2 Portionen):
250g Ricotta
1 Eigelb
1/2 TL Salz
30g Parmesan
80g Mehl + Mehl zum Bearbeiten

Tomatensoße: siehe

Zubereitung:

  • Den Parmesan reiben.
  • Die Flüssigkeit des Ricottas abgießen.
  • Ricotta zusammen mit Eigelb, Salz, Parmesan ubnd Mehl zu einer homogenen Masse vermischen.
  • Da die Masse sehr klebrig ist, müssen die Arbeitsfläche und die Hände sehr stark eingemehlt werden.
  • Die Masse zu kleinen 2 cm dicken Würsten formen und diese im Abstand von jeweils 2 cm abschneiden.
  • Wasser mit Salz erhitzen und die Gnocchi hinein geben. Die Gnocchi, die oben schwimmen, können mit einem Schaumlöffel aus dem Wasser genommen werden.
  • Von der kleinen Menge bitte nicht abschrecken lassen. Die Gnocchi machen mehr satt als es im ersten Moment aussieht.

Quelle: Kleiner Kuriositätenladen

Dauer: 1 Stunde

Orangen-Hibiskus-Eistee

Eistee ist eine tolle Erfindung. Im Sommer trinke ich jedoch für meinen Geschmack viel zu viel von dem zuckrigen Erfrischungsgetränk, zumal mir die meisten gekauften Eistees sowieso viel zu süß sind. Warum also nicht mal wieder selbst einen Eistee selbst zubereiten?

Orangen-Hibiskus-Eistee

Der Eistee wurde im jahr 1904 erfunden. Damals fand in St. Louis/Missouri die Weltaustellung statt. Der Engländer Richard Blechynden nahm als Aussteller teil und sollte die Amerikaner davon überzeugen, dass neben dem bislang in Amerika bekannten Grüntee auch der aus Indien stammende Schwarztee eine tolle Alternative sei. Soweit klingt das Ganze ja noch halbwegs machbar, erschwerend kam aber hinzu, dass diese Weltausstellung bei hochsommerlichen Temperaturen stattfand und keiner der Besucher große Lust verspürte, heißen Tee zu trinken. Richard Blechynden kam deshalb auf die Idee, den schwarzen Tee kalt anzubieten und goß ihn dafür über Eiswürfel, um ihn schnell herunter zu kühlen.

Bei meinem Eistee kommt kein Schwarztee zum Einsatz, sondern ein Hibiskusblütentee, den ich sowohl kalt als auch warm sehr gerne trinke. Natürlich könnt ihr auch einen anderen roten Früchtee verwenden. Da ich noch Limettensaft in Eiswürfelform gefroren im Gefrierfach hatte, durften auch ein paar dieser sauren Eiswürfel zu den normalen aus Wasser dazu wandern. Ergänzt wird das Ganze noch mit frisch gepresstem Orangensaft und wunderbar fruchtigem Himbeer-Hagelzucker. Zuerst war ich skeptisch, ob man den Himbeergeschmack des Hagelzuckers im fertigen Eistee überhaupt schmeckt, aber oh ja, man schmeckt ihn… Als kleinen Tip solltet ihr aber Strohhalme verwenden, die einen größeren Durchmesser haben als meine auf dem Foto. Der Hagelzucker hat sich beim Trinken leider immer wieder im Strohhalm verhakt, so dass der Eistee nicht durchfließen konnte. Andere Strohhalme hatte ich aber in disem Moment nicht zu Hause.

Was trinkt ihr im Sommer, um euch von Innen zu erfrischen? Mögt ihr Eistee auch so gerne wie ich? Bereitet ihr den Eistee auch selbst zu?

Zutaten:
1 Teil Karkadeh (Hibiskusblütentee)
2 Teile frisch gepresster Orangensaft
Pro Glas 1 Limetteneiswürfel
Pro Glas 4 – 5 Eiswürfel aus Wasser
Pro Glas 1/2 – 1 TL Himbeer-Hagelzucker

Zubereitung:

  • Den Karkadeh zubereiten und dabei inklusive der Hibiskusblüten so lange ziehen lassen, bis er komplett abgekühlt und einen sehr intensiven, dunklen Rotton angenommen hat.
  • Die Orangen auspressen.
  • Pro Glas 1/2 bis 1 TL Himbeer-Hagelzucker ins Glas geben.
  • Einen Limetteneiswürfel sowie 4 bis 5 normalen Eiswürfel pro Glas hinzu geben.
  • Das Glas ca. bis zur Hälfte mit dem abgekühlten Karkadeh aufgießen.
  • Den Rest des Glases mit dem frisch gepressten Orangensaft auffüllen.

Endlich schaffe ich es mal wieder, auch an anderen Blog-Events teilzunehmen. Dieses Mal sind es sogar zwei, zu denen mein lecker, erfrischender Eistee paßt, der auch noch eine Portione orangiger Vitamine enthält.

Zum einen reiche ich den Eistee bei Zorras 100. Blog-Event Zisch! Erfrisch mich ein, der dieses Mal von Simone von der S-Küche ausgerichtet wird.
Blog-Event C - Zisch! Erfrisch mich! (Einsendeschluss 15. Juli 2014)

Zum anderen reiche ich den Eistee bei Lisa und Mike vom Blog Baiserhäubchen beim Blog-Event fruchtig abgefüllt ein.
fruchtig abgefüllt

Zusammenfassung Blog-Event Vegetarische Weltreise – Schweden

Ich glaube, allen, die diesen Monat ein Rezept für die Vegetarische Weltreise mit dem Ziel Schweden eingereicht haben, ging es dieses Mal gleich: im Gegensatz zu unseren vorherigen Stationen musste man schon das eine oder andere Mal mehr darüber nachdenken, was Schweden an vegetarischen Köstlichkeiten zu bieten hat. Umso überraschter bin ich deshalb, wieviel euch trotzdem eingefallen ist. Ich habe bei der Auswahl des Landes für den Monat Juni befürchtet, dass ich mir die Zusammenfassung komplett sparen kann, weil niemand etwas einreicht oder ich maximal zwei oder drei Rezepte habe, die ich zusammenfassen kann. Aber nein, ihr habt mich total überrascht und hattet tolle und sehr unterschiedliche Ideen. Seht selbst:

Den Anfang macht Kerstin von Verboten gut. Bei ihr gibt es Schwedische Fächerkartoffeln mit Kräuterquark.
Schwedische Faecherkartoffeln mit Kraeuterquark

Eva von Histamin-Pirat hat ein Rezept für uns, das ihr, falls vorhanden, sogar am offenen Feuer mit Drehspieß zubereiten könnt. Die Rede ist von Spettekaka, einem Baumkuchen.
Spettekaka

Auch Ulrike von Küchenlatein war Teil unserer Schwedenreisegruppe. Für uns hat sie Dillstuvad Potatis – Schwedische Dillkartoffeln zubereitet.
Dillstuvad Potatis

Geri von Lecker mit Geri hat uns auch nach Schweden begleitet. Bei ihr gibt es eine Schwedische Kartoffeln -Quiche.
Schwedische Kartoffeln -Quiche

Stephi von Mama³ ist schon bei vielen der bisherigen Stationen mitgereist. Bei unserem Aufenthalt in Schweden hat sie einen schwedischen Kartoffel-Auflauf gekocht.
schwedischer Kartoffel-Auflauf

Nachdem Gourmandise endlich frische, rote Johannisbeeren entdeckt hat, hat sie diese auch gleich verarbeitet. Heruasgekommen ist dabei ein schwedischer Johannisbeerkuchen.
schwedischer Johannisbeerkuchen

Bianca von Biancas just cook war nicht nur bei einem Sommerfest, sondern hat auch das zugehörige Grillbuffet organisiert. Passend zum Aufenthalt in Schweden hat sie einen schwedischen Kartoffelsalat dorthin mitgenommen.
schwedischer Kartoffelsalat

Alexandra vom Blog Schokoladenfee denkt beim Thema Schweden u.a. an Knäckebröd. Das hat sie dann auch für uns gebacken.
Knäckebröd

Auch bei Martina von eat art others gibt es etwas mit Kartoffeln. Sie hat für uns Ofenkartoffeln auf schwedische Art gezaubert.
Ofenkartoffeln auf schwedische Art

Melanie von touche-à-tout hat sich für Lussekatt entschieden. Dieses Gebäck gibt es in Schweden traditionell zum Luciafest, das am 13. Dezember stattfindet.
Lussekatt

Becky von Becky’s Diner hat für uns einen Kladdkaka gebacken, der in der Mitte schön saftig und am Rand karamellig-knusprig ist.
Kladdkaka

Auch bei Sarah von hot*pott gibt es einen Kuchen. Bei ihr fiel die Wahl auf eine schwedische Mandeltarta.
schwedische Mandeltarta

Ninive von Ninive loves Life ist eine Dauerreisende der vegetarischen Weltreise. Obwohl sie noch nie in Schweden war, hat sie eine Reise im Kopf unternommen und ist dabei auf schwedischen Blaubeer-Kuchen gestoßen.
schwedischer Blaubeerkuchen

Für Daniela von Leberkassemmel und mehr war der Aufenthalt in Schweden perfekt, da sie das Land vor kurzem erst besucht hat. Für uns hat sie eine kalte Gurkensuppe zubereitet.
kalte Gurkensuppe

Auch Kimi von Bake it! hat einen Kuchen gebacken. Das Ergebnis war eine Mandeltårta.
Mandeltarta

Ilse von Ilse blogt hat in Schweden für uns eine Variante des Krautsalats entdeckt, Brunkål – Gebräuntes Weißkraut, die es in Schweden oft zu Weihnachten gibt.
Brunkål – Gebräuntes Weißkraut

Schnick Schnack Schnuck zieht es bald Richtung Skandinavien und somit ist ein schwedisches Gericht schon mal eine gute Einstimmung. Für uns hat sie Rote Bete, Graupen und Pfifferlinge zubereitet.
Rote Bete, Graupen und Pfifferlinge

Bettina von Nourishing Swirl hat sich nach einer Internetrecherche dafür entschieden, etwas herzustellen, das zu den täglichen Lebensmitteln der Schweden gehört, nämlich Joghurt, der in Schweden Filmjölk genannt wird. Bei ihr wird er noch mit frischen Beeren verfeinert: Schwedisches Filmjölk-Joghurt mit frischen Beeren
Schwedisches Filmjölk-Joghurt mit frischen Beeren

Obsti von obst, sushi und kekse hat sich als Skandinavistin sofort vom Zielland Schweden angesprochen gefühlt. Sie hat sich dazu entschieden, Semlor zuzubereiten.
Semlor

Sabine vom Blog chilirosen fielen beim Thema Schweden zuerst nur nicht-vegetarische Gerichte ein. Am Ende fiel ihre Wahl auf schwedische Mohnbrötchen.
schwedische Mohnbrötchen

Katja von Hoetus Poetus hat sich an einen “alten Schweden” gewandt, der ihr mit Rat und Tat zur Seite stand. Aus der von ihm genannten Auswahl an schwedischen, vegetarischen Gerichten hat sie sich für Kladdkaka entschieden.
Kladdkaka

Sia von Sia’s Soulfood ist neu zu unserer Reisegruppe gestoßen. Im Gepäck hatte sie Liten Havreflarntårtor – Kleine Haferflockenkekstörtchen.
Liten Havreflarntårtor - Kleine Haferflockenkekstörtchen

Becky von Cooking around the world hat für uns, wie sie selbst beschreibt, die schwedische Antwort auf die britischen Scones gebacken, nämlich schwedische Zuckerkringel.
schwedische Zuckerkringel

Aller guten Dinge sind drei, ist hier sehr passend, denn auch bei Sabrina von La vie gourmande gibt es Kladdkaka. Sie serviert ihn mit Blaubeeren und Crème fraîche.
Kladdkaka

Manu von Kochen mit Genuss hat das warme Wetter ignoriert und ein Getränk zubereitet, das eigentlich mehr in die kältere Jahreszeit, aber perfekt zum Thema Schweden paßt: Glögg, einen schwedischen Glühwein.
Glögg

Tante Phie von Fischbrötchens Friend stößt auch neu zu unserer Weltreisegruppe. Im Gepäck hat sie Safranspannkaka
Safranspannkaka

Auch ich habe mich für Safranpfannkuchen (Saffranspannkaka) entschieden.
Safranpfannkuchen (Saffranspannkaka)

Vegetarische Weltreise – Russland

Habt ihr auch das Gefühl, die Zeit vergeht wie im Fluge? Gerade noch habe ich mir Gedanken darüber gemacht, wohin wir im Juni im Rahmen der vegetarischen Weltreise reisen, habe es selbst gerade noch kurz vor Schluss geschafft, ein schwedisches Gericht vorzustellen und schon machen wir uns wieder auf den Weg, um ein neues Land kulinarisch zu entdecken. Dieses Mal verschlägt es uns nach Russland. Nachdem ihr mich bereits in Schweden mit einer Vielzahl unterschiedlicher Rezepte total überrascht habt, bin ich schon sehr gespannt, was euch alles zum Thema Russland einfällt.

Vegetarische Weltreise - Russland

Ich habe mich im Vorfeld schon ein bißchen informiert, was es in Russland an Köstlichkeiten zu entdecken gibt. Zum einen gibt es Borschtsch, eine Suppe, die aus Roter Beete zubereitet wird, zum anderen Soljanka, eine Suppe, von der auch eine vegetarische Variante existiert. Auch Akroschka, eine Suppe, die kalt gegessen wird, wurde mir sehr empfohlen. Da wir schon bei den Suppen sind: Schtschi, eine Kohlsuppe, gehört auch zur russischen Küche. Bliný, eine Art Pfannkuchen, ist hier in Deutschland spätestens seit einem TV-Werbespot mit den Klitschko-Brüdern bekannt. Piroggen, Beljaschi, Pelmeni, Mantı und Tschebureki sind gefüllte Teigtaschen, die unterschiedlich zubereitet werden. Pas’cha, eine süße Quarkspeise, sowie Kulitsch, ein kuchenähnliches Gebäck, werden traditionell für Ostern zubereitet. Sehr beliebt ist in Russland auch Scharlotka, ein russischer Apfelkuchen.

Jetzt seid ihr an der Reihe. Was fällt euch alles ein?

Teilnahmebedingungen:

  • Das eingereichte Rezept muss vegetarisch sein und zum Thema Russland passen. Dabei ist es unerheblich, ob das eingereichte Gericht eine Vor-, Haupt- oder Nachspeise ist, ob es etwas Gebackenes, Gekochtes oder ein landestypisches Getränk ist. Alle thematisch passenden Rezepte sind willkommen.
  • Das Rezept soll ein neues sein und nicht eines aus dem Archiv, d.h. es soll zwischen dem 1.7.2014 und dem 31.7.2014 auf eurem Blog veröffentlich worden sein.
  • Der Event startet am 1.7.2014. Eure Rezepte könnt ihr bis zum 31.7.2014 um 23:59 Uhr einreichen.
  • Teilt mir in einem Kommentar zu diesem Post mit, welches eurer Rezepte am Event teilnehmen soll. Gebt auch den Link dazu an. Ihr könnt mehr als ein Rezept einreichen.
  • Ich würde mich freuen, wenn ihr euer Rezept auf diesen Beitrag verlinkt. Banner findet ihr weiter unten.
  • Mit der Teilnahme an diesem Event stimmt ihr zu, dass ich für die Zusammenfassung auf der Tomateninsel das Foto eures Rezeptes einbinde und auf eure Seite verlinke. Desweiteren erklärt ihr mit der Teilnahme, dass das eingereichte Rezept sowie die Fotos keine Urheberrechte verletzen. Ich behalte mir das Recht vor, eingereichte Rezepte nicht in die Zusammenfassung aufzunehmen.

Hier sind die Bannercodes zum Mitnehmen:

Hochformat 130×250:

Querformat: 500×112:

Querformat: 400×89:

Safranpfannkuchen (Saffranspannkaka)

Da habe ich mir ja selbst ein tolles Ei gelegt als ich beschlossen habe, dass uns die vegetarische Weltreise im Juni nach Schweden führt. Ich habe bis zuletzte nicht gewußt, welches Gericht ich zu unserem Aufenthalt in Schweden beisteuern möchte. Entscheidungsfreudigkeit war dieses Mal ganz sicher nicht meine Stärke.

Saffranspannkaka Safranpfannkuchen

Als erstes dachte ich beim Thema Schweden nur an Zimtschnecken. Klingt ja ganz nett, aber ich wollte lieber etwas außergewöhnlicheres machen. Dann habe ich im Netz das Rezept für Saffranspannkaka entdeckt, war aber noch nicht so wirklich überzeugt. Anschließend kam ich auf die Idee, Knäckebrot zu backen und hatte dafür auch schon ein tolles Rezept heraus gesucht. Allerdings hatte ich jedes Mal, wenn ich Zeit gehabt hätte, das Knäckebrot zu backen, keine Lust darauf, es anschließend auch zu essen. Also habe ich weiter gesucht und bin dann wieder bei den Zimtschnecken gelandet, die in Schweden Bullar genannt werden. Da ich sie ja schon zu Beginn nicht backen wollte, dachte ich mir, dass weitersuchen nicht schaden könne und hatte daraufhin an einem saftigen, schwedischen Mandelkuchen gefallen gefunden. Eine Mandelkuchen wurde aber bereits eingereicht, also habe ich auch diese Idee verworfen. Nach ewigem Hin und Her bin ich am Ende dann doch wieder beim Safrannspannkaka gelandet. So ganz hat mich das Gericht allerdings nicht überzeugt. Das kann aber auch daran liegen, dass ich eigentlich keinen Milchreis mag und wie ihr meiner Zutatenliste entnehmen könnt, ist das eine der Hauptzutaten. Hätte ich mal vorher dran denken können, aber die Euphorie darüber, dass ich endlich ein schwedisches Gericht gefunden habe, hat mich das wohl verdrängen lassen…

Vegetarische Weltreise - Schweden

Zutaten (2 Portionen):
80 g Milchreis
250 ml flüssige Sahne
250 ml Milch
1 Prise Salz
2 TL Butter
0,4 g gemahlener Safran
4 TL Honig
50 g gehackte Mandeln
4 Kardamomkapseln
2 Eier
Saffranspannkaka Safranpfannkuchen

Zubereitung:

  • Flüssige Sahne und Milch in einem Topf erhitzen und einmal kurz aufkochen lassen.
  • Milchreis, Salz und 1 TL Butter dazu geben und das Ganze bei niedriger Flamme ca. 20 min köcheln lassen. Dabei den Topf mit dem Deckel schließen. Anschließend sollte der Milchreis weich sein.
  • Nun den Milchreis abkühlen lassen, und noch etwas Milch hinzugeben, falls der Milchreis zu dick wird.
  • Die Kardamomkapseln öffnen und nur die braunen bzw. schwarzen Samen verwenden. Die Samen, die noch grün sind, schmecken nämlich nicht.
  • Safran, Honig, Mandeln, Kardamom, sowie die beiden Eier zum abgekühlten Milchreis hinzugeben und gründlich vermischen.
  • Zwei ofenfeste Formen mit der restlichen Butter auspinseln.
  • Die Milchreismasse in die Förmchen füllen.
  • Die Formen für 20 min bei Ober- und Unterhitze ins nicht vorgeheizte Bratrohr (mittlere Schiene) stellen bis die Saffranspannkaka goldgelb sind.

Dauer: 1,5 Stunden

Quelle: Arte Cuisine

Couscous-Emmentaler-Puffer mit Tomatengemüse

Optik/Form: befriedigend; Geschmack: sehr gut. So würde wohl das Zeugnis für meine Couscous-Emmentaler-Puffer aussehen, wenn ich eines ausstellen müsste. Bei Puffern finde ich es immer schwierig, eine schöne Form zu erzeugen und hier kam noch hinzu, dass ein bißchen Klebemittel gefehlt hat. Der Geschmack war dafür umso überzeugender, so dass ich euch die Puffer nicht vorenthalten will.

Couscous-Emmentaler-Puffer mit Tomatengemuese

Von deals.com erhielt ich die Anfrage, ob ich bei einem Koch Contest teilnehmen möchte. Die Bedingung war, ein Hauptgericht und eine Vorspeise oder ein Dessert zu kreieren, die die Zutaten Couscous, Basilikum und Himbeeren enthalten. Zuerst wollte ich alle drei Zutaten in einer Hauptspeise vereinen, allerdings war ich mit dem Ergebnis nicht zufrieden und entschied mich deshalb dafür, die Zutaten aufzuteilen. Meine Himbeeren habe ich bereits in diesen Himbeer-Clafoutis verarbeitet. Basilikum und Couscous findet ihr in nachfolgendem Rezept.

Im Sommer habe ich immer besonders Appetit auf Couscous, da es mich an vergangene Aufenthalte in Nordafrika erinnert. Dieses Mal wollte ich Couscous aber nicht nur als Beilage zubereiten, sondern es sollte in Form von Puffern verarbeitet werden. Basilikum wollte ich auch noch dabei haben. Aber das war es dann auch schon mit Ideen, was ich alles in meinen Puffern verarbeiten möchte. Die restlichen Zutaten haben sich erst während des Einkaufens ergeben. Vom Ergebnis war ich sofort begeistert. Ich hätte niemals gedacht, dass der Emmentaler so gut zu Couscous paßt. Kombiniert mit getrockneten Tomaten, Basilikum und Champignons schmecken die Puffer einfach umwerfend. Das einzige Problem war, dass ich mehr Eier und Käse hätte verwenden sollen, damit sie schön zusammen kleben. Andererseits wollte ich aber nicht, dass der Geschmack von Ei und Käse zu dominant ist. Wen es also nicht stört, dass sich die Puffer nicht wunderschön formen lassen, der verwendet die Mengenangaben, die ich weiter unten aufführe. Wer hingegen schöne Puffer haben möchte, sollte am besten noch ein zweites Ei sowie mehr Käse verwenden.

Couscous-Emmentaler-Puffer mit Tomatengemuese

Zutaten (2 Portionen):
200 g Couscous
200 ml Gemüsebrühe
150 g geriebener Emmentaler
50 g getrocknete, nicht in Öl eingelegte, Tomaten
20 Basilikumblätter
Pfeffer
1 – 1,5 TL Salz
50 g Champignons
1 Ei
300 g Cocktailtomaten
1/2 EL Olivenöl + Öl zum Rausbacken der Puffer
1/4 TL Zucker

Zubereitung:

  • Den Couscous mit der kochenden Gemüsebrühe übergießen und mit geschlossenem Deckel ca. 5 min quellen lassen.
  • Die getrockneten Tomaten in kleine Stücke schneiden.
  • 15 Basilikumblätter in kleine Streifen schneiden.
  • Die Champignons putzen und in kleine Würfel schneiden.
  • Das Ei mit einer Gabel verquirrlen.
  • Emmentaler, Tomatenstücke, Basilikum und Champignons mit dem Couscous vermischen.
  • Mit Pfeffer und 1/2 TL Salz würzen und abschmecken.
  • Das verquirrlte Ei dazu geben und nochmals alles gut durchmischen.
  • Öl in eine Pfanne geben, erhitzen und die Puffer heraus backen. Eine größere Menge der Couscousmasse in die Pfanne geben, mit einem Pfannenwender platt drücken, warten bis der Käse geschmolzen und leicht braun ist und dann mit dem Pfannenwender umdrehen und auch von der anderen Seite anbraten.
  • Zum Schluß in einem Topf 1/2 EL Olivenöl erhitzen.
  • Die Cocktailtomaten halbieren und in den Topf geben.
  • Das restliche Basilikum klein schneiden und ebenfalls in den Topf geben.
  • Mit Zucker, Pfeffer und 1/2 bis 1 TL Salz würzen.

Dauer: 1 Stunde

Himbeer-Clafoutis

Kennt ihr Clafoutis? Ich kannte sie bis vor zwei Jahren noch nicht. Damals bin ich auf einem anderen Blog auf eine herzhafte Variante gestoßen und habe euch anschließend meine Clafoutis mit Tomaten vorgestellt. Heute habe ich ein Rezept für euch, das eher an die traditionelle Variante heran reicht, nämlich eine mit meinen Lieblingsfrüchten.

Himbeer-Clafoutis

Bereits damals hatte ich, nachdem ich die Clafoutis mit Tomaten so lecker fand, große Lust darauf, auch einmal Clafoutis mit Früchten zu backen. Dass ich dafür meine Lieblingsfrüchte verwende, stand außer Frage. Zu dieser Zeit hatte ich einen wilden Trieb einer Himbeerpflanze, die ich geschenkt bekommen habe, eingepflanzt. Damals war sie aber noch zu klein und zu schwach, um Früchte tragen zu können. Letzten Sommer sah es zum Zeitpunkt der Himbeerernte schon etwas besser aus. Der Himbeerstrauch war um einiges krätiger und gesünder, aber es kamen noch keine Blüten. Also habe ich darauf gehofft, dass ich dieses Jahr eigene Himbeeren ernten und damit Himbeer-Clafoutis backen kann. Aber da war ich wohl etwas übereifrig. Dieses Jahr will der Strauch scheinbar einen Höhenrekord aufstellen, die eine oder andere Blüte war auch sichtbar, Früchte zeigen sich bislang aber immer noch nicht. Bis sich die Früchte nun entschieden haben, ob sie sich zeigen wollen oder nicht, wollte ich nicht warten. Zum Glück hatte ich noch eingefrorene Himbeeren, mit denen ich endlich Himbeer-Clafoutis backen konnte.

Habt ihr schon Clafoutis gebacken? War es dann eine herzhafte oder eine süße Variante?

Himbeer-Clafoutis

Zutaten (2 Formen mit jeweils 15 cm x 15 cm):
140 g frische oder gefrorene Himbeeren
2,5 EL Vanillezucker
2 Eier
1 Prise Salz
50 g Weizenmehl (Type 405)
6 EL flüssige Sahne
1 TL gemahlene Vanille
1/2 TL Puderzucker
Margarine zum Einfetten der Formen

Zubereitung:

  • Falls die Himbeeren gefroren sind, diese rechtzeitig auftauen.
  • Die beiden ofenfesten Formen mit der Margarine einfetten.
  • Die Himbeeren bis auf ein paar Deko-Himbeeren auf dem Boden der beiden Formen gleichmäßig verteilen.
  • Bei beiden Eiern vorsichtig das Eiweiß vom Eigelb trennen.
  • Die beiden Eiweiß in einer sauberen, fettfreien Schüssel steif schlagen.
  • 1 EL Zucker in das Eiweiß einrieseln lassen und es nochmals steif schlagen.
  • In einer zweiten Schüssel die beiden Eigelb, Salz und den restlichen Zucker cremig rühren.
  • Mehl, die flüssige Sahne sowie die gemahlene Vanille unter die Eigelb-Mischung rühren.
  • Den Eischnee vorsichtig unter das Eigelb heben.
  • Den Teig über die Himbeeren gießen.
  • Die restlichen Himbeeren auf dem Teig verteilen.
  • Die beiden Formen für ca. 20 min ins nicht vorgeheizte Bratrohr (mittlere Schiene, Umluft) bei 175°C stellen.
  • Die Clafoutis mit Puderzucker bestäuben, sobald sie fertig sind.

Dauer: 45 Minuten

Lila Trüffel-Ravioli mit Basilikumbutter

Der Untertitel dieses Gerichtes sollte eigentlich “Ein Traum in lila” heißen, denn das war es wirklich. Obwohl es eine spontane Kreation ist, war es total stimmig und leider viel zu schnell aufgefuttert.

Lila Trüffel Ravioli

Könnt ihr euch noch an meine Mini-Brombeer-Vanille-Cupcakes erinnern? Dort habe ich euch bereits von Fruchtpulvern vorgeschwärmt. Fruchtpulver eignen sich aber nicht nur zum Färben von Cremes und Nachspeisen, sondern auch zum Färben von herzhaften Gerichten, in diesem Fall zum Färben von Pasta. Natürlich ist es hierbei nicht unbedingt ratsam, Erdbeere oder andere süße Fruchtpulver zu verwenden. Für Pasta bieten sich Fruchtpulver aus Gemüsesorten wie Rote Beete, Spinat oder Tomate an. Für dieses Rezept habe ich ein Rote-Beete-Pulver verwendet. Anfangs war ich etwas skeptisch, ob meine Ravioli nach Roter Beete schmecken. Dies war aber keineswegs der Fall. Somit eignet sich das hier verwendete Pulver perfekt, um einen intensiven lila Pastafarbton zu erhalten, der aber geschmachsneutral ist. Spinat- und Tomatenfruchtpulver habe ich bereits gekauft und werde es hinsichtlich ihrer Geschmacksneutralität demnächst noch ausführlicher testen.

Womit färbt ihre eure selbst gemachte Pasta? Habt ihr dafür auch schon Fruchtpulver verwendet?

Lila Trüffel Ravioli

Zutaten Teig (2 Portionen):
200 g Weizenmehl (Type 405)
2 Eier
1 “Soja-Ei” (= 1 EL Sojamehl in 2 EL Wasser auflösen) bzw. 1 Eiweiß zum verkleben der Ravioli
2 EL Olivenöl
1 TL Salz
6 TL Rote-Beete-Fruchtpulver

Zutaten Füllung (2 Portionen):
130 g Rioctta
4 gehäufte TL Salsa al Tartufo nero (schwarze Trüffelcreme)
1/4 TL Salz
2 TL geriebener Parmesan

Zutaten Baslikum-Butter (2 Portionen):
35 g Butter
10 Basilikumblätter
etwas Salz

Zubereitung:

  • Das Rote-Beete-Fruchtpulver gleichmäßig mit dem Mehl vermischen. Das Mehl hat nun einen zartlila Farbton. Erst durch die Hinzugabe von Öl und Ei wird der endgültige, intensive lila Farbton sichtbar.
  • Mehl, Eier, Olivenöl und Salz zu einem Teig verarbeiten und mindestens 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
  • Währenddessen die Füllung zubereiten, indem Ricotta, Salsa al Tartufo nero sowie Salz und Parmesan vermischt werden.
  • Den Teig möglichst dünn ausrollen, entweder per Hand oder mit einer Nudelmaschine.
  • Anschließend den Teig entweder in 5 cm x 5 cm große Stücke schneiden oder auf ein Raviolibrett legen und dann mit haselnußgroßen Klecksen der Masse befüllen. Beim Verwenden eines Raviolibrettes ist es wichtig, dass dieses vorher mit Mehl bestäubt wird, damit sich die fertigen Ravioli wieder heraus lösen lassen. Mit der Füllung sparsam umgehen, da die Ravioli beim Kochen eventuell aufplatzen, wenn zu viel Füllung verwendet wurde und diese am Rand nicht richtig geschlossen sind.
  • Die Teigkanten mit Eiweiß oder “Soja-Ei” (1 EL Sojamehl und 2 EL Wasser) bestreichen, so dass der Teigdeckel gut hält.
  • Die befüllten unteren Teighälften mit Teighälften derselben Größe belegen, so dass die Ravioli geschlossen sind. Den Rand jeweils gut fest drücken, damit beim Kochen keine Löcher enstehen.
  • Wird ein Raviolibrett verwendet, dann vorsichtig mit dem Nudelholz über den Deckel rollen, um mit leichtem Druck die beiden Hälften besser aneinander zu pressen.
  • Die Ravioli in kochendes Salzwasser geben. Sobald sie an der Wasseroberfläche schwimmen, sind sie fertig und können aus dem Wasser genommen werden.
  • Als Soße ein großes Stück Butter zum Schmelzen bringen, klein geschnittene Basilikumblätter sowie etwas Salz dazu geben.
  • Die Soße über die Ravioli gießen und mit frisch gemahlenem Parmesan bestreuen. Anschließend sofort servieren.

Dauer: ca. 3 Stunden

Das Gericht nimmt am Blog-Event Bella Italia teil.
Bella Italia

Außerdem nimmt dieses Gericht am Blog-Event Wir kochen uns unsere WM! teil.
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Sieger Gewinnspiel Madavanilla

Das Gewinnspiel, bei dem ihr Produkte von Madavanilla gewinnen konntet ist nun zu Ende. Ihr hattet tolle Ideen, wofür ihr das Fruchtpulver verwenden wollt. Die eine oder andere Idee werde ich demnächst sicher aufgreifen. Der Zufallsgenerator hat entschieden und die Gewinnerin heißt Ruth.

Gewinner Madavanilla

Du bekommst die beiden von dir ausgesuchten Sorten Blaubeer- und Mangopulver, sowie 25 g gemahlene Vanille von Madavanilla. Ich werde mich gleich noch per Mail bei dir melden. Euch anderen vielen Dank für die Teilnahme und eure tollen Ideen.

Ruth, da du bisher noch nicht auf meine Email geantwortet hast, auch noch einmal hier auf dem Blog: Melde dich bitte bis Mittwoch, den 18.6., bei mir. Andernfalls wird der Gewinn erneut verlost.

Paella

Sommer und Paella gehören für mich unweigerlich zusammen. Woran das liegt kann ich nicht einmal sagen. Vielleicht liegt es an dem wunderschönen sonnengelben Farbton, den der Reis einer fetig gekochten Paella angenommen hat. Und da jetzt der Sommer richtig los geht, lassen wir nun die Sonne in den Reis scheinen.

Vegetarische Paella

Kennt ihr noch die Fernsehwerbung eines gewissen Spülmittelherstellers, in der in den Neunzigern zwei benachbarte spanische Dörfer ein Dorffest feierten? Bei den Feiern wurde jeweils in einer riesigen Pfanne Paella zubereitet und diese musste am nächsten Tag natürlich wieder lupenrein sauber sein. Dies war nur mit Hilfe des besagten Spülmittel so mühelos möglich, so ließ es uns jedenfalls die Werbung glauben. Mich hat damals immer die riesige Menge Paella und v.a. der wunderbare Farbton des Reises fasziniert. Was mir damals aber nicht bewußt war, war die Tatsache, dass es kein günstiges Vergnügen ist, so große Mengen Reis gelb zu färben. Denn zum Färben wird Safran benötigt, der zu den teuersten Gewürzen der Welt zählt oder eventuell sogar das teuerste Gewürz ist. Wie bereits erwähnt, fand ich diese große Menge leuchtend gelber Paella immer sehr faszinierend, war aber trotzdem kein großer Paella-Fan. Das hat sich erst geändert nachdem ich Vegetarier wurde. Allerdings hatte ich nun das Problem, dass ich nie wußte, welche Zutaten ich am besten in einer vegetarischen Paella verwenden könnte. Reis? Klar! Safran? Natürlich auch! Aber was noch? Denn das alleine wäre zwar schön gelb, aber etwas langweilig. Vor kurzem stieß ich dann auf Ramonas Rezept einer vegetarischen Paella, das mich sofort angelacht hat und das ich auch kurze Zeit später nachgekocht habe. Ich fand die Paella sehr lecker und werde sie sicher bald wieder einmal zubereiten.

Zutaten (2 Portionen):
2 Schalotten
1 Knoblauchzehe
1 EL Olivenöl
1 rote Paprika
100 g Erbsen (aus der Dose)
600 ml Gemüsebrühe
0,1 g gemahlener Safran
230 g Paellareis
1/2 TL Salz
Pfeffer
15 schwarze Oliven
60 g in Öl eingelegte, getrocknete Tomaten
2 eingelegte Artischockenherzen

Zubereitung:

  • Die Schalotten schälen und würfeln.
  • Die Knoblauchzehe schälen und fein würfeln.
  • Das Öl in einer großen Pfanne erhitzen.
  • Die Zwiebel- und Knoblauchstückchen im Öl glasig anbraten.
  • Die Paprika halbieren, entkernen und würfeln.
  • Die Paprikawürfel und Erbsen in die Pfanne geben und alles ca. 5 min anbraten.
  • Währenddessen den Safran in der Gemüsebrühe auflösen.
  • Den Paellareis kurz in der Pfanne mit anrösten.
  • Anschließend die Gemüsebrühe dazu geben und das Ganze nicht abgedeckt bei mittlerer Flamme ca. 10 min köcheln lassen.
  • Die Oliven, falls notwendig, entkernen. Dazu die Oliven auf ein Schneidebrett legen und der Reihe nach mit dem Handballen auf jede einzelne Olive drücken. Dadurch platzt die Olive und der Kern kann leicht entfernt werden.
  • Die Artischockenherzen vierteln.
  • Die getrockneten Tomaten würfeln.
  • Sobald die meiste Flüssigkeit verdampft ist, die Oliven, Artischockenherzen sowie die Tomaten in die Pfanne geben und kurz erhitzen lassen.

Dauer: 45 Minuten

Quelle: Frl. Moonstruck kocht