Gebrannte Mandeln

Schließt die Augen und versucht an ein Volksfest zu denken. Riecht ihr auch den süßen, nussigen Duft von frischen, gebrannten Mandeln, die noch leicht warm und knusprig sind? Dann seid ihr hier genau richtig. Falls ihr aber an Popcorn, Zuckerwatte oder etwas anderes gedacht habt, seid ihr hier genauso richtig.

Gebrannte Mandeln

Auch wenn der Frühling gerade eine Pause macht, kalendarisch ist er bereits bei uns angekommen. Das ist auch die Zeit, in der in vielen Städten wieder die Volksfeste ihre Pforten öffnen. Die Kinder freuen sich darauf, mit der Leopardenspur, dem Riesenrad, der Schiffschaukel und vielem mehr zu fahren, ein paar Lose zu kaufen,… Die Erwachsenen freuen sich hingegen eher auf die Bierzelte und das Zusammensein mit Freunden nach einem stressigen Arbeitstag oder auch am Wochenende. Ich muss gestehen, dass die Bierzelte keine Anziehungskraft auf mich ausüben, bei mir sind es vielmehr die gebrannten Mandeln. Da kann ich einfach nicht widerstehen, ein kleines Tütchen muss immer mit nach Hause. Meistens ist das Tütchen dann wieder viel zu schnell leer und ich muss warten bis ich die nächste Möglichkeit habe, um wieder gebrannte Mandeln kaufen zu können. Aber warum so lange warten und nicht selbst gebrannte Mandeln herstellen? Also…, ab in die Küche und los gehts. Es dauert auch nicht lange und das Ergebnis kann sich wirklich sehen bzw. schmecken lassen. Versprochen!

Worauf freut ihr euch am meisten, wenn ihr aufs Volksfest geht? Fahrgeschäfte? Bierzelt? Leckereien?

Gebrannte Mandeln

Zum Verschenken finde ich es am schönsten, wenn ihr die gebrannten Mandeln stilecht in einer Papiertüte* verpackt, wie dies auch auf einem Volksfest der Fall ist.

Gebrannte Mandeln Tuete

Zutaten:
200 g Zucker
1/2 TL Zimt
125 ml Wasser
250 g Mandeln
Margarine zum Einfetten

Zubereitung:

  • Ein Backblech mit Backpapier auslegen und dieses dünn mit Margarine einfetten.
  • Zucker und Zimt in einen großen Topf geben und gründlich mit einem Löffel vermischen.
  • Wasser in den Topf geben und alles einmal aufkochen lassen bis der Zucker geschmolzen ist.
  • Die Mandeln dazu geben und regelmäßig umrühren.
  • Sobald das Wasser komplett verdampft ist, die Mandeln weiter auf dem Herd erhitzen und regelmäßig umrühren. Auch wenn es nicht aussieht als ob sich die Konsistenz der Zuckermasse noch ändert, geschieht dies nach insgesamt ca. 25 min. Die zähflüssige Zuckermasse härtet von der einen auf die andere Sekunde komplett aus und legt sich krümelig um die Mandeln.
  • Sobald der Zucker ausgehärtet ist, die Mandeln nebeneinander aufs Blech legen und, falls nötig voneinander trennen. Das eingefettete Backpapier sorgt dafür, dass sich die Mandeln im kalten Zustand gut lösen lassen.

Um den restlichen, harten Zucker aus dem Topf zu lösen, kann man etwas Milch hinein gießen und diese kurz erhitzen. Dadurch löst sich der Zucker vom Topf und man hat eine leckere Zimtmilch.

Zimtzucker

Ein weiterer toller Nebeneffekt bei der Herstellung der gebrannten Mandeln ist, dass noch etwas krümeliger Zucker auf dem Backblech übrig bleibt, der sich nicht um die Mandeln legen konnte. Wenn man diese Zuckerkrümel in ein Glas mit Schraubverschluss füllt, hat man Zimtzucker, der einige Zeit aufbewahrt werden kann.

Dauer: 25 Minuten

Quelle: Brigitte

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Vegetarische Weltreise – Ungarn

Letzten Monat waren wir während der vegetarischen Weltreise in Belgien. Ich war sehr überrascht, wie viel euch zu diesem Land eingefallen ist. Denn das war eines der Länder, bei dem ich befürchtet habe, dass es bei euch nicht so gut ankommt, da ihr keine so große Auswahl an vegetarischen Gerichten habt, wie bei anderen Ländern. Aber ihr habt mich eines besseren belehrt. Die gesammelten belgischen Rezepte findet ihr hier.

Nun bin ich gespannt, was ihr von unserem aktuellen Reiseziel haltet. Im April geht es nach Ungarn.

Vegetarische Weltreise - Ungarn

Vor knapp 20 Jahren war ich das letzte Mal in Ungarn. Damals war es als Vegetarier nicht leicht, sich abwechslungsreich zu ernähren. Den einen Tag gab es panierten Blumenkohl, am nächsten Tag panierte Pilze, am dritten Tag panierten Blumenkohl. Ihr könnt jetzt sicher erraten, was es am vierten Tag gab. Richtig, panierte Pilze. Das war auch der Hauptgrund, warum ich Ungarn in den letzten Monaten immer als Ziel für die vegetarische Weltreise vor mir hergeschoben habe. Ich bin einfach davon ausgegangen, dass Ungarn für Vegetarier nicht sehr viel zu bieten hat. Umso erstaunter war ich als ich mich nun auf die Suche nach vegetarischen, ungarischen Gerichten gemacht habe. Somit spricht nichts mehr dagagen, dass wir diesen Monat Ungarn besuchen.

Lángos sind frittierte Hefeteigfladen, die mit Knoblauchöl eingepinselt und geschmorten Zwiebeln, Paprika und Tomaten belegt werden. Bableves, eine ungarische Bohnensuppe, kann auch vegetarisch zubereitet werden. In Österreich heißen sie Palatschinken, in Ungarn werden sie palacsinta genannt. Dort werden sie sowohl süß als auch herzhaft zubereitet. Meggyes palacsinta sind mit Sauerkirschen gefüllt, Gundel palacsinta hingegen mit Nüssen. Rakott palacsinta sind geschichtete Pfannkuchen und enthalten zwischen den einzelnen Schichten Marmelade. Túrós palacsinta sind Topfen Palatschinken. Die Esterházytorte ist eine Cremetorte, die aus mehreren übereinander gelegten Biskuitböden besteht, die durch eine Buttercreme getrennt sind. Dobostorte besteht aus sechs Biskuit-Schichten, die durch eine Schokoladen-Creme getrennt sind, sowie einer Karamell-Glasur. Gesztenyepüré ist ein Püree, hergestellt aus Esskastanien, das durch ein Lochblech gepresst wird, so dass es dieselbe Form wie Spaghetti hat.

Ich hoffe, es waren für euch einige Anregungen dabei und ihr habt Lust, mir etwas vegetarisches Ungarisches zu zaubern. Ich bin schon sehr gespannt!

Teilnahmebedingungen:

  • Das eingereichte Rezept muss vegetarisch sein und zum Thema Ungarn passen. Dabei ist es unerheblich, ob das eingereichte Gericht eine Vor-, Haupt- oder Nachspeise ist, ob es etwas Gebackenes, Gekochtes oder ein landestypisches Getränk ist. Alle thematisch passenden Rezepte sind willkommen.
  • Das Rezept soll ein neues sein und keines aus dem Archiv, d.h. es soll zwischen dem 1.4.2015 und dem 30.4.2015 auf eurem Blog veröffentlich worden sein.
  • Der Event startet am 1.4.2015. Eure Rezepte könnt ihr bis zum 30.4.2015 um 23:55 Uhr einreichen.
  • Klickt am Ende dieses Artikels auf den blauen Button “Add your link” und tragt den Link sowie den Namen und ein Foto eures Rezeptes ein. Sobald ihr die Eingaben bestätigt habt und wieder zu dieser Seite zurück gekehrt seid, sollte euer Rezept mit Bild am Ende dieses Artikels sichtbar sein. Falls es damit Probleme oder Fragen dazu gibt, schreibt mir einfach eine Mail oder einen Kommentar. Ihr könnt mehr als ein Rezept einreichen.
  • Ich würde mich freuen, wenn ihr euer Rezept auf diesen Beitrag verlinkt. Banner findet ihr weiter unten.
  • Mit der Teilnahme an diesem Event stimmt ihr zu, dass ich für die Zusammenfassung auf der Tomateninsel das Foto eures Rezeptes einbinde und auf eure Seite verlinke. Desweiteren erklärt ihr mit der Teilnahme, dass das eingereichte Rezept sowie die Fotos keine Urheberrechte verletzen. Ich behalte mir das Recht vor, eingereichte Rezepte nicht in die Zusammenfassung aufzunehmen.

Hier sind die Bannercodes zum Mitnehmen:

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Querformat: 400×89:

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Bohnen-Feta-Bratlinge mit Tomaten-Sugo

Gebt mir Schafskäse mit Tomaten und meine Welt ist wieder in Ordnung. Ich liebe sowohl den Geruch als auch den Geschmack, den Schafskäse hat, wenn er erhitzt wird und dann leicht braun ist. Dabei muss ich immer an tolle Urlaube in Griechenland denken, an das Meer, den Strand, die Sonne… Bis auf die Sonne sind das leider alles Sachen, die ich hier nicht gerade ums Eck habe und die Sonne läßt sich in Deutschland leider auch nicht so regelmäßig blicken wie das in Griechenland der Fall ist. Aber egal, ich hole mir die Sonne und meine Urlaubsstimmung einfach von Zeit zu Zeit auf den Teller.

Bohnen-Feta-Bratlinge mit Tomaten-Sugo

Schafskäse und Tomaten sind für mich Lebensmittel, auf die ich nur ungern verzichten möchte. Deshalb kommen sie auch in vielen meiner Gerichte vor, einzeln oder auch sehr gerne zusammen. Denn zusammen sind die beiden für mich ein absolutes Dream-Team. Auf der Suche nach neuen Gerichten bin ich dann auf ein tolles Gericht gestoßen, das Riesenbohnen, Schafskäse und Tomaten vereint. Schon beim Durchlesen ist mir das Wasser im Munde zusammen gelaufen. Beim Essen kam ich gar nicht mehr aus dem Schwärmen heraus. Ich hätte niemals gedacht, dass weiße Riesenbohnen und Schafskäse so perfekt harmonieren. Zusammen mit dem Tomaten-Sugo sind die Bratlinge einfach nur perfekt.

Habt ihr auch Lebensmittel oder ganze Gerichte, die euch immer wieder an den Urlaub erinnern und die ihr dann gerne zubereitet, um in Urlaubsstimmung zu kommen oder das kalte, nasse Wetter in Deutschland zu vergessen?

Zutaten (13 Bratlinge):
480 g weiße Riesenbohnen (aus der Dose, Abtropfgewicht)
2 Knoblauchzehen
Pfeffer
1/2 TL Salz
10 Basilikumblätter
60 g Weizenmehl (Type 405)
ca. 3-4 EL Olivenöl zum Braten

Zutaten (Tomatensugo):
1 mittlere Zwiebel
1 TL Olivenöl
400 stückige Tomaten
1/2 – 1 TL Salz
Pfeffer
1/2 TL Zucker
10 Basilikumblätter

Zubereitung:

  • Die Bohnen in ein Sieb geben und gründlich mit Wasser abspühlen, so dass die Soße, die sich an den Bohnen befindet, nicht mehr vorhanden ist.
  • Die Knoblauchzehen schälen und klein schneiden.
  • Bohnen und Knoblauch in eine Schüssel geben und mit einer Gabel klein drücken.
  • Den Schafskäse klein schneiden oder mit den Fingern zerkrümeln und zu den Bohnen geben.
  • 10 Basilikumblätter klein hacken.
  • Basilikum, Pfeffer sowie ca. 1/2 TL Salz zur Bohnen-Schafskäse-Masse geben. Je nachdem wie salzig euer Schafskäse ist, müsst ihr etwas weniger oder mehr Salz verwenden.
  • Das Mehl ebenfalls dazu geben und alles gründlich vermischen.
  • Nun aus der Bohnen-Schafskäse-Masse Bratlinge formen. Dafür ca. 1,5 – 2 EL Masse nehmen, zu einer Kugel formen und anschließend platt drücken, so dass der Bratling ca. 1 cm dick ist.
  • Sobald alle Bratlinge geformt sind, etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen.
  • Die Bratlinge von beiden Seiten jeweils anbraten bis sie die gewünschte Bräune haben.
  • Währenddessen die Zwiebel schälen und würfeln.
  • 1 TL Olivenöl in einen Topf geben.
  • Die Zwiebelstücke im Topf glasig dünsten.
  • Die stückigen Tomaten dazu geben.
  • Mit Pfeffer, Salz und Zucker würzen.
  • Das restliche Basilikum grob hacken und ganz zum Schluß zu den Tomaten geben.

Dauer: 1 Stunde

Quelle: köstlich vegetarisch

Fitnessfladen

Fitnessfladen? Wird man etwa körperlich fitter, wenn man diese Fladen ißt? Nein, natürlich nicht, aber eine schöne Vorstellung wäre das schon…

Fitnessfladen

Meinen ersten Fitnessfladen habe ich vor einigen Jahren auf unserem Christkindelsmarkt gegessen und war sofort begeistert. Hier gibt es zwei Weihnachtsmärkte, einen großen, kommerziellen, der die Touristen anlockt. Diesen versuche ich im Normalfall eher zu meiden. Aber es gibt noch eine kleine, schnuckelige Alternative, die aus ca. 25 Ständen besteht. Dort kann man handgefertigte Seifen, individuellen Schmuck, Töpferware und vieles mehr kaufen. Zum Essen kann man zwischen den Angeboten von zwei Ständen wählen. Einer davon verkauft verschiedene Fladen, u.a. auch den Fitnessfladen. Da ich jedes Jahr dort vorbei schaue und mindestens einmal diesen Fladen esse, habe ich nun versucht, ihn selbst zuzubereiten. Meine Version des Fitnessfladens schmeckt zwar nicht genau so wie der auf dem Christkindelsmarkt, aber lecker ist auch. Ein bißchen erinnern mich die Zutaten wie z.B. Lauchzwiebeln und Tomaten auch an den nahenden Frühling, weshalb er natürlich nicht nur in der kalten Jahreszeit schmeckt.

Fitnessfladen

Zutaten (4 Fladen):
3 g Trockenhefe
25 ml lauwarmes Wasser
190 g Weizenmehl (Type 405)
75 ml +1 TL Milch
1/2 TL + 1/4 TL Salz
2 EL Olivenöl
65 g Creme Fraîche
Pfeffer
1/4 TL Thymian
75 g Cocktailtomaten
6 Stangen Lauchzwiebeln
50 g geriebener Gouda

Fitnessfladen

Zubereitung:

  • Die Trockenhefe im Wasser auflösen.
  • Mehl, 75 ml Milch, 1/2 TL Salz sowie Olivenöl zum Hefewasser geben und alles zu einem glatten Teig verkneten.
  • Den Teig abgedeckt ca. 30 min an einem warmen Ort gehen lassen bis er sich ungefähr verdoppelt hat.
  • Den Teig, sobald er sich verdoppelt hat, nochmal mit den Händen kneten bis er nicht meht klebt.
  • Den Teig in vier gleich große Hälften zerteilen.
  • Zwei Backpapier jeweils auf die Größe eines Backblechs zuschneiden.
  • Ein Backpapier auf die Arbeitsfläche legen und zwei Teighälften jeweils auf dem ersten Backpapier ausrollen bis der Teig nur noch ca. 2 mm dick ist.
  • Die anderen beiden Teigviertel auf dem zweiten Backpapier ausrollen.
  • Das Backpapier mit dem ausgerollten Teig jeweils auf ein Backblech legen.
  • Creme Fraîche mit 1 TL Milch, 1/4 TL Salz, etwas Pfeffer und Thymian verrühren.
  • Die Creme Fraîche Mischung auf dem Teig gleichmäßig verteilen.
  • Die Tomaten vierteln und auf den Fladen verteilen.
  • Die Lauchzwiebeln in Ringe schneiden und ebenfalls verteilen.
  • Den Gouda darüber streuen.
  • Ein Backblech mit zwei Fladen im nicht vorgeheizten Bratrohr (Ober- und Unterhitze, mittlere Schiene) bei 250° C ca. 15 min backen bis der Käse leicht braun und knusprig ist.
  • Anschließend das zweite Blech mit den restlichen beiden Fladen in den heißen Ofen schieben.

Dauer: ca. 1,5 Stunden

Vegetarische Weltreise – Belgien

Wieder müssen wir während der vegetarischen Weltreise ein Land hinter uns lassen. Aber das bedeutet noch lange nicht das Ende unserer Reise. Nach der Schweiz, in der wir wieder tolle Rezepte gesammelt haben, geht es nun nach Belgien.

Vegetarische Weltreise - Belgien

Belgien ist bekannt für seine belgischen Waffeln. Man unterscheidet zwischen den Lütticher und den Brüsseler Waffeln. Der Teig der Lütticher Waffeln enthält Hagelzucker und die fertige Waffel ist zuckersüß und sehr butterhaltig. Die Brüsseler Waffeln hingegen bestechen durch ihren weichen Eierteig. Etwas, das auch in Deutschland sehr beliebt ist und aus Belgien stammt, sind Pommes frites. Belgische Reisfladen stammen aus der Gegend um Verviers und bestehen aus Hefeteig, der mit Milchreis gefüllt und in Fladenform gebacken wird. Dame blanche ist ein Vanilleeis mit Sahne und geschmolzener Schokolade. Craquelin ist ein Hefeteig, der u.a. Hagelzucker enthält. Hierbei löst sich der Hagelzucker während des Backens nicht auf. Cramique besteht auch aus Hefeteig, der ebenfalls Hagelzucker aber auch Rosinen enthält und in einer Kastenform gebacken wird. Cuberdon, oder auch chapeau de curé genannt, ist eine belgische Süßigkeit, die aufgrund ihrer Nasen-ähnlichen Form auch Neuzeke, also Näschen, genannt wird.

Das waren jetzt einige typische belgische Spezialitäten, die größtenteils in die süße Ecke eingeordnet werden. Kennt ihr noch weitere süße oder auch herzhafte, belgische Gerichte? Dann backt oder kocht sie, bloggt sie und nehmt mit einen am Blog-Event vegetarische Weltreise Belgien teil. Ich bin schon sehr gespannt!

Teilnahmebedingungen:

  • Das eingereichte Rezept muss vegetarisch sein und zum Thema Belgien passen. Dabei ist es unerheblich, ob das eingereichte Gericht eine Vor-, Haupt- oder Nachspeise ist, ob es etwas Gebackenes, Gekochtes oder ein landestypisches Getränk ist. Alle thematisch passenden Rezepte sind willkommen.
  • Das Rezept soll ein neues sein und nicht eines aus dem Archiv, d.h. es soll zwischen dem 1.3.2015 und dem 31.3.2015 auf eurem Blog veröffentlich worden sein.
  • Der Event startet am 1.3.2015. Eure Rezepte könnt ihr bis zum 31.3.2015 um 23:55 Uhr einreichen.
  • Klickt am Ende dieses Artikels auf den blauen Button “Add your link” und tragt den Link sowie den Namen und ein Foto eures Rezeptes ein. Sobald ihr die Eingaben bestätigt habt und wieder zu dieser Seite zurück gekehrt seid, sollte euer Rezept mit Bild am Ende dieses Artikels sichtbar sein. Falls es damit Probleme oder Fragen dazu gibt, schreibt mir einfach eine Mail oder einen Kommentar. Ihr könnt mehr als ein Rezept einreichen.
  • Ich würde mich freuen, wenn ihr euer Rezept auf diesen Beitrag verlinkt. Banner findet ihr weiter unten.
  • Mit der Teilnahme an diesem Event stimmt ihr zu, dass ich für die Zusammenfassung auf der Tomateninsel das Foto eures Rezeptes einbinde und auf eure Seite verlinke. Desweiteren erklärt ihr mit der Teilnahme, dass das eingereichte Rezept sowie die Fotos keine Urheberrechte verletzen. Ich behalte mir das Recht vor, eingereichte Rezepte nicht in die Zusammenfassung aufzunehmen.

Hier sind die Bannercodes zum Mitnehmen:

Hochformat 130×250:

Querformat: 500×112:

Querformat: 400×89:

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Gewinnspiel zum dritten Geburtstag der Tomateninsel

Normalerweise wird an einem Geburtstag das Geburtstagskind beschenkt. Da ihr, meine lieben Leser, mich aber das ganze Jahr über mit netten Kommentaren beschenkt, will ich EUCH zu meinem Blog-Geburtstag beschenken. Sojola* und seine Produkte habe ich euch bereits vor ein paar Wochen hier vorgestellt. Das vegane Streichfett* ist nicht nur für Veganer geeignet, sondern auch für Leute mit Lebensmittelintoleranzen, da es cholesterin-, laktose-, gluten- und histaminfrei ist. Ihr könnt es zum Backen, Kochen oder einfach als Brotaufstrich verwenden. Dreimal verlose ich hier jeweils ein Set bestehend aus drei Packungen veganem Streichfett* sowie einer Flasche Soja-Öl*.

Sojola-Streichfett

Teilnahmebedingungen Gewinnspiel:

  • Jeder der drei Gewinner gewinnt jeweils drei Packungen veganes Streichfett* sowie eine Flasche Soja-Öl* von Sojola*.
  • Teilt mir in einem Kommentar unter diesem Artikel mit, was ihr mit dem veganen Streichfett* oder dem Soja-Öl* zubereiten wollt. Wichtig ist hierbei, dass ihr eure E-Mail-Adresse in der Kommentarfunktion mit angebt, damit ich mit dem Gewinner Kontakt aufnehmen kann, um seine Post-Adresse zu erfragen, an die der Gewinn geschickt werden soll. Eure Post-Adresse wird an Sojola* weitergegeben, um euch euren Gewinn zuzusenden.
  • Ein Zusatzlos für das Gewinnspiel erhaltet ihr, wenn ihr Fan meiner Facebook-Fanseite werdet. Gebt dies bitte hier im Kommentar mit an. An dieser Stelle möchte ich auch ausdrücklich darauf hinweisen, dass dieses Gewinnspiel in keiner Verbindung zu Facebook steht. Das Gewinnspiel wird in keiner Weise von Facebook unterstützt, organisiert oder gesponsert und begründet keinerlei Rechtsansprüche gegenüber Facebook.
  • Um am Gewinnspiel teilnehmen zu können müsst ihr eine Postadresse in Deutschland haben.
  • Das Gewinnspiel endet am 27.2.2015 um 23:59. Unter allen Teilnehmern werde ich nach Ablauf des Gewinnspieles mit einem Zufallsgenerator die drei Gewinner auslosen.
  • Der Gewinn kann nicht ausgezahlt werden.

Viele Glück!

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Die Tomateninsel wird 3!

Zu Beginn hatte ich nur einen kleinen lokalen, oflline Blog auf meinem Rechner. Ich wollte meine Rezepte, die größtenteils improvisiert sind, für mich schriftlich festhalten. Denn oft möchte ich nach einigen Wochen oder Monaten ein Gericht noch einmal kochen, weiß dann aber nicht mehr genau, welche Zutaten ich damals verwendet habe. Nach ein paar Monaten stellte ich mir allerdings die Frage, warum ich meinen Blog nicht online stelle, wenn ich die Rezepte sowieso aufschreibe und Fotos davon mache. Ein Namen war schnell gefunden: Tomateninsel. In irgendeiner Form sind Tomaten nämlich immer bei mir zu Hause zu finden, egal ob frisch, getrocknet, als Soße….

Drei Jahre Tomateninsel

Und nun wird meine kleine Insel heute schon 3 Jahre alt! Ich hätte ehrlich gesagt nicht gedacht, dass ich so lange Spaß daran habe, Rezepte aufzuschreiben. Zu Beginn war ich auch der Meinung, dass ich gar nicht so viele, verschiedene Gerichte koche. Mittlerweile haben sich aber bereits knapp 300 Rezepte auf der Tomateninsel versammelt. Ein schöner Nebeneffekt des Bloggens ist nämlich auch, dass ich ex­pe­ri­men­tier­freu­diger geworden bin und vielfältiger koche. Wer will denn zehn Mal dasselbe Rezept lesen? Auch zeigt es sehr schön, dass die vegetarische Küche durchaus sehr abwechslungsreich sein kann.

Ein Grund, warum ich so lange Spaß am Bloggen habe, seid natürlich auch ihr, meine lieben Leser. Ich freue mich jedes Mal darüber, wenn ihr einen Kommentar hinterlaßt und mir somit zeigt, dass euch interessiert, was ich hier vor mich hinbruzle und schreibe. Vielen, vielen Dank an euch alle!!!!! Auch freue ich mich immer noch Monat für Monat darüber, wieviel Spaß ihr daran habt, euch Gerichte für die vegetarische Weltreise einfallen zu lassen. Aktuell sind wir bereits im 15. Land angekommen und die Ideen für neue Länder, die wir gemeinsam bereisen können, gehen mir noch lange nicht aus.

Bevor ich euch hier noch meine liebsten Gerichte zeige, die ich in den letzten drei Jahren hier vorgstellt habe, noch der Hinweis: Es lohnt sich, morgen vorbei zuschauen. Anläßlich des dritten Geburtstages der Tomateninsel gibt es hier morgen nämlich ein kleines Gewinnspiel!

Mini-Brombeer-Vanille-Cupcakes
Mini-Brombeer-Vanille-Cupcakes

Knoblauch-Schafskäse-Brot
Knoblauch-Schafskäse-Brot

Mercimek Köftesi mit Cacık
Mercimek Köftesi mit Cacık

Salzburger Nockerln
Salzburger Nockerln

Lila Trüffel-Ravioli mit Basilikumbutter
Lila Trüffel-Ravioli mit Basilikumbutter

Ägyptische Linsensuppe (Shurit Ads)
Ägyptische Linsensuppe (Shurit Ads)

Schoko-Macarons
Schoko-Macarons

Käsebällchen mit Tomatensoße
Käsebällchen mit Tomatensoße

Krapfen
Krapfen

Gemüse-Tarte
Gemüse-Tarte

Arabisches Röstgemüse mit Hummus und Couscous
Arabisches Röstgemüse mit Hummus und Couscous

Falafel im Fladenbrot
Falafel im Fladenbrot

Himbeertrüffel
Himbeertrüffel

Kartoffel-Käse-Rösti

Eventuell ist euch schon aufgefallen, dass es nur sehr wenige Rezepte mit Kartoffeln auf der Tomateninsel gibt. Woran das liegt? Ich bin kein großer Fan von Kartoffeln. Langsam, aber nur sehr langsam taste ich mich an die Kartoffeln heran. Käse hingegen mag ich sehr gerne. Deshalb ist das für mich die perfekte Kombination, um langsam mit den Kartoffeln warm zu werden. Was mich dann doch sehr überrascht hat, war die Tatsache, dass ich von dieser Kombination so begeistert war, dass ich fast traurig war als ich alles gegessen hatte.

Kartoffel-Kaese-Roesti

Von welchem Gericht ich so angetan bin? Kartoffel-Käse-Rösti. Aktuell befindet sich die vegetarische Weltreise in der schönen Schweiz und da bieten sich Rösti natürlich an. Normalerweise genügt es auch, nur Kartoffeln, egal ob gekocht oder roh, zu verwenden. Die darin enthaltene Stärke sorgt dafür, dass die klein geschnittenen Kartoffelstücke als Rösti zusammen kleben. Mit dem geschmolzenen Käse kleben die kleinen Kartoffelstücke natürlich noch besser zusammen, ganz zu schweigen vom tollen Geschmack, den die Rösti aufgrund des zusätzlichen Käses bekommen. Wenn ihr dann noch einen Salat dazu esst, habt ihr eine leckere Mahlzeit.

Vegetarische Weltreise - Schweiz

Zutaten (4 Stück):
1 kg Kartoffeln
300 g Emmentaler
110 g Zwiebeln
etwas Abrieb von einer Muskatnuss
Pfeffer
1 TL Salz
ca. 1-2 EL Olivenöl

Zubereitung:

  • Die Kartoffeln schälen.
  • Anschließend die Kartoffeln mit einer Küchenmaschine oder einer Reibe klein raspeln.
  • Die kleinen Kartoffelstücke ausdrücken, so dass sie etwas Flüssigkeit verlieren.
  • Die Zwiebel schälen und in kleine Würfel schneiden.
  • Den Emmentaler in kleine Würfel schneiden.
  • Kartoffel-, Zwiebel- und Emmentalerstücke in einer Schüssel vermischen.
  • Die Röstimasse mit Muskat, Pfeffer und Salz würzen.
  • Eine kleine Pfanne verwenden und darin etwas Olivenöl erhitzen.
  • 1/4 der Röstimasse in die Pfanne geben, mit einem Löffel leicht andrücken und anschließend von beiden Seiten knusprig braten.

Dauer: 2 Stunden

Kartoffel-Kaese-Roesti

Gesund durch den Winter mit frischen Vitaminen – Sprossen

Im Sommer könnt ihr Obst und Gemüse im eignenen Garten oder auf dem Balkon anpflanzen. So kommt ihr jederzeit an viele frische Vitamine, indem ihr die Lebensmittel erst kurz vor dem Zubereiten der Mahlzeit erntet. Aber wie gelangt man im Winter an frische Vitamine? Bis das Obst und Gemüse, das ihr im Winter im Supermarkt kauft, bei euch im Einkaufswagen oder auf dem Teller landet, sind im Normalfall seit der Ernte bereits viele Stunden oder sogar Tage vergangen. Der Vitamingehalt des Obsts und Gemüses leidet darunter natürlich auch. Für dieses Problem gibt es zum Glück eine Lösung.

Sprossen

Das Zauberwort heißt selbst gezogene Sprossen. In den 90ern erfreuten sich die Sprossen bereits großer Beliebtheit. In vielen Haushalten gab es Sprossentürme, Keimgläser oder -schalen, in denen die Vitaminbomben auf der Fensterbank selbst gezogen wurden. Irgendwann verschwanden sie allerdings von der Bildfläche.

Im Frühsommer 2011 erlangten die Sprossen wieder mehr Aufmerksamkeit, allerdings waren das Negativschlagzeilen. Könnt ihr euch noch an den EHEC-Skandal erinnern, der von verseuchten Sprossen verursacht wurde? Spätestens zu diesem Zeitpunkt wurden die Sprossen immer unbeliebter, meiner Meinung nach völlig zu Unrecht.

Fertig gezogene Sprossen würde ich zwar immer noch nicht in einem Geschäft kaufen. Aber was spricht dagegen, die Sprossen zu Hause selbst zu ziehen? Dort habt ihr die komplette Kontrolle darüber, ob sie bei der richtigen Temperatur gewachsen sind, regelmäßig gewässert wurden…

Sprossen im Keimglas

Auf den meisten Verpackungen der Samenkörner steht, wie oft die jeweilige Sorte gewässert werden muss, im Normalfall ein- bis dreimal pro Tag. Daran solltet ihr euch auch halten. Wässert ihr zu oft, kann es dazu führen, dass die Sprossen verschimmeln, wässert ihr zu wenig, können die Sprossen, v.a. an den ersten Tagen, vertrocknen. In beiden Fällen bleibt euch nichts anderes übrig als die Sprossen wegzuwerfen. Außerdem ist es wichtig, dass die Sprossen nah genug am Fenster stehen, so dass sie ausreichend Tageslicht abbekommen, das wichtig für deren Wachstum ist. Die ideale Zimmertemperatur beträgt zwischen 18°C und 21°C. Wenn ihre dies beachtet, habt ihr, je nach Sprossensorte, bereits nach 5 bis 7 Tagen vitaminreiche, leckere Sprossen.

Bei der Wahl der Samenkörner habt ihr die Qual der Wahl. Ihr könnt euch z.B. für Alfalfa entscheiden, das mild im Geschmack und reich an Vitaminen ist. Linsensprossen haben einen leicht nussigen Geschmack. Die Sprossen von Rucolasamen schmecken würzig, die von Sesamkörnern hingegen schmecken auch nussig. Neben den eben genannten könnt ihr noch weitere Sprossen ziehen, z.B. aus Samen von Amaranth, Senf, Kichererbsen, Sonnenblumen, Gerste, Radieschen.

Sprossen in der Keimschale

Wie ihr auf den Fotos sehen könnt, habe ich sowohl ein Keimglas als auch eine Keimschale verwendet. Mir gefällt das Keimglas besser, da die darin enthaltenen Sprossen sich besser wässern lassen als in der Schale. Im Keimglas finde ich es leichter, das übrige Wasser zu entfernen; einfach das Glas umdrehen und das Wasser durch das Sieb im Deckel abfließen lassen. Bei der Schale hingegen müsst ihr entweder immer nur wenig Wasser verwenden und dann durch das vorhandene Ausgußloch abfließen lassen oder jedes Mal das Sieb entfernen, damit ihr das Wasser aus der sich darunter befindenden Schale wegschütten könnt. Vom ersten Tag der Anzucht bis zur Ernte habe ich leider beim Wässern der Keimschale einige Sprossen verloren, da sie beim Abgießen des Wassers aus dem Gitter gefallen sind. Sprossentürme finde ich auch nicht so optimal, da ihr dann nicht in einem Stockwerk Sprossen ziehen könnt, die einmal am Tag gewässert werden müssen, und im anderen welche, die ihr dreimal täglich wässern müsst, d.h. sie müssen auf allen Ebenen immer gleich viel Wasser bekommen. Auch wachsen die Sprossen in dem Keimglas viel schneller als in der Keimschale. Ich habe Alfalfa-Sprossen sowohl im Keimglas als auch in der Keimschale gezogen. Die im Keimglas haben bereits am ersten Tag kleine, grüne Triebe gezeigt und waren insgesamt den anderen aus der Keimschale um ca. 3 Tage voraus.

Jetzt bin ich sehr gespannt, wie eure Erfahrungen mit Sprossen sind. Zieht ihr selbst Sprossen? Wenn ja, verwendet ihr ein Keimglas, einen Turm, eine Schale oder etwas ganz anderes? Welches sind eure Lieblingssorten? Wie “verarbeitet” ihr die Sprossen? Ich verwende sie meistens nur im Salat oder aufs Brot, bin aber dankbar für weitere Alternativen.