Vegetarische Weltreise – Belgien

Wieder müssen wir während der vegetarischen Weltreise ein Land hinter uns lassen. Aber das bedeutet noch lange nicht das Ende unserer Reise. Nach der Schweiz, in der wir wieder tolle Rezepte gesammelt haben, geht es nun nach Belgien.

Vegetarische Weltreise - Belgien

Belgien ist bekannt für seine belgischen Waffeln. Man unterscheidet zwischen den Lütticher und den Brüsseler Waffeln. Der Teig der Lütticher Waffeln enthält Hagelzucker und die fertige Waffel ist zuckersüß und sehr butterhaltig. Die Brüsseler Waffeln hingegen bestechen durch ihren weichen Eierteig. Etwas, das auch in Deutschland sehr beliebt ist und aus Belgien stammt, sind Pommes frites. Belgische Reisfladen stammen aus der Gegend um Verviers und bestehen aus Hefeteig, der mit Milchreis gefüllt und in Fladenform gebacken wird. Dame blanche ist ein Vanilleeis mit Sahne und geschmolzener Schokolade. Craquelin ist ein Hefeteig, der u.a. Hagelzucker enthält. Hierbei löst sich der Hagelzucker während des Backens nicht auf. Cramique besteht auch aus Hefeteig, der ebenfalls Hagelzucker aber auch Rosinen enthält und in einer Kastenform gebacken wird. Cuberdon, oder auch chapeau de curé genannt, ist eine belgische Süßigkeit, die aufgrund ihrer Nasen-ähnlichen Form auch Neuzeke, also Näschen, genannt wird.

Das waren jetzt einige typische belgische Spezialitäten, die größtenteils in die süße Ecke eingeordnet werden. Kennt ihr noch weitere süße oder auch herzhafte, belgische Gerichte? Dann backt oder kocht sie, bloggt sie und nehmt mit einen am Blog-Event vegetarische Weltreise Belgien teil. Ich bin schon sehr gespannt!

Teilnahmebedingungen:

  • Das eingereichte Rezept muss vegetarisch sein und zum Thema Belgien passen. Dabei ist es unerheblich, ob das eingereichte Gericht eine Vor-, Haupt- oder Nachspeise ist, ob es etwas Gebackenes, Gekochtes oder ein landestypisches Getränk ist. Alle thematisch passenden Rezepte sind willkommen.
  • Das Rezept soll ein neues sein und nicht eines aus dem Archiv, d.h. es soll zwischen dem 1.3.2015 und dem 31.3.2015 auf eurem Blog veröffentlich worden sein.
  • Der Event startet am 1.3.2015. Eure Rezepte könnt ihr bis zum 31.3.2015 um 23:55 Uhr einreichen.
  • Klickt am Ende dieses Artikels auf den blauen Button “Add your link” und tragt den Link sowie den Namen und ein Foto eures Rezeptes ein. Sobald ihr die Eingaben bestätigt habt und wieder zu dieser Seite zurück gekehrt seid, sollte euer Rezept mit Bild am Ende dieses Artikels sichtbar sein. Falls es damit Probleme oder Fragen dazu gibt, schreibt mir einfach eine Mail oder einen Kommentar. Ihr könnt mehr als ein Rezept einreichen.
  • Ich würde mich freuen, wenn ihr euer Rezept auf diesen Beitrag verlinkt. Banner findet ihr weiter unten.
  • Mit der Teilnahme an diesem Event stimmt ihr zu, dass ich für die Zusammenfassung auf der Tomateninsel das Foto eures Rezeptes einbinde und auf eure Seite verlinke. Desweiteren erklärt ihr mit der Teilnahme, dass das eingereichte Rezept sowie die Fotos keine Urheberrechte verletzen. Ich behalte mir das Recht vor, eingereichte Rezepte nicht in die Zusammenfassung aufzunehmen.

Hier sind die Bannercodes zum Mitnehmen:

Hochformat 130×250:

Querformat: 500×112:

Querformat: 400×89:

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Gewinnspiel zum dritten Geburtstag der Tomateninsel

Normalerweise wird an einem Geburtstag das Geburtstagskind beschenkt. Da ihr, meine lieben Leser, mich aber das ganze Jahr über mit netten Kommentaren beschenkt, will ich EUCH zu meinem Blog-Geburtstag beschenken. Sojola* und seine Produkte habe ich euch bereits vor ein paar Wochen hier vorgestellt. Das vegane Streichfett* ist nicht nur für Veganer geeignet, sondern auch für Leute mit Lebensmittelintoleranzen, da es cholesterin-, laktose-, gluten- und histaminfrei ist. Ihr könnt es zum Backen, Kochen oder einfach als Brotaufstrich verwenden. Dreimal verlose ich hier jeweils ein Set bestehend aus drei Packungen veganem Streichfett* sowie einer Flasche Soja-Öl*.

Sojola-Streichfett

Teilnahmebedingungen Gewinnspiel:

  • Jeder der drei Gewinner gewinnt jeweils drei Packungen veganes Streichfett* sowie eine Flasche Soja-Öl* von Sojola*.
  • Teilt mir in einem Kommentar unter diesem Artikel mit, was ihr mit dem veganen Streichfett* oder dem Soja-Öl* zubereiten wollt. Wichtig ist hierbei, dass ihr eure E-Mail-Adresse in der Kommentarfunktion mit angebt, damit ich mit dem Gewinner Kontakt aufnehmen kann, um seine Post-Adresse zu erfragen, an die der Gewinn geschickt werden soll. Eure Post-Adresse wird an Sojola* weitergegeben, um euch euren Gewinn zuzusenden.
  • Ein Zusatzlos für das Gewinnspiel erhaltet ihr, wenn ihr Fan meiner Facebook-Fanseite werdet. Gebt dies bitte hier im Kommentar mit an. An dieser Stelle möchte ich auch ausdrücklich darauf hinweisen, dass dieses Gewinnspiel in keiner Verbindung zu Facebook steht. Das Gewinnspiel wird in keiner Weise von Facebook unterstützt, organisiert oder gesponsert und begründet keinerlei Rechtsansprüche gegenüber Facebook.
  • Um am Gewinnspiel teilnehmen zu können müsst ihr eine Postadresse in Deutschland haben.
  • Das Gewinnspiel endet am 27.2.2015 um 23:59. Unter allen Teilnehmern werde ich nach Ablauf des Gewinnspieles mit einem Zufallsgenerator die drei Gewinner auslosen.
  • Der Gewinn kann nicht ausgezahlt werden.

Viele Glück!

* Webung: Link zu meinem Kooperationspartner

Die Tomateninsel wird 3!

Zu Beginn hatte ich nur einen kleinen lokalen, oflline Blog auf meinem Rechner. Ich wollte meine Rezepte, die größtenteils improvisiert sind, für mich schriftlich festhalten. Denn oft möchte ich nach einigen Wochen oder Monaten ein Gericht noch einmal kochen, weiß dann aber nicht mehr genau, welche Zutaten ich damals verwendet habe. Nach ein paar Monaten stellte ich mir allerdings die Frage, warum ich meinen Blog nicht online stelle, wenn ich die Rezepte sowieso aufschreibe und Fotos davon mache. Ein Namen war schnell gefunden: Tomateninsel. In irgendeiner Form sind Tomaten nämlich immer bei mir zu Hause zu finden, egal ob frisch, getrocknet, als Soße….

Drei Jahre Tomateninsel

Und nun wird meine kleine Insel heute schon 3 Jahre alt! Ich hätte ehrlich gesagt nicht gedacht, dass ich so lange Spaß daran habe, Rezepte aufzuschreiben. Zu Beginn war ich auch der Meinung, dass ich gar nicht so viele, verschiedene Gerichte koche. Mittlerweile haben sich aber bereits knapp 300 Rezepte auf der Tomateninsel versammelt. Ein schöner Nebeneffekt des Bloggens ist nämlich auch, dass ich ex­pe­ri­men­tier­freu­diger geworden bin und vielfältiger koche. Wer will denn zehn Mal dasselbe Rezept lesen? Auch zeigt es sehr schön, dass die vegetarische Küche durchaus sehr abwechslungsreich sein kann.

Ein Grund, warum ich so lange Spaß am Bloggen habe, seid natürlich auch ihr, meine lieben Leser. Ich freue mich jedes Mal darüber, wenn ihr einen Kommentar hinterlaßt und mir somit zeigt, dass euch interessiert, was ich hier vor mich hinbruzle und schreibe. Vielen, vielen Dank an euch alle!!!!! Auch freue ich mich immer noch Monat für Monat darüber, wieviel Spaß ihr daran habt, euch Gerichte für die vegetarische Weltreise einfallen zu lassen. Aktuell sind wir bereits im 15. Land angekommen und die Ideen für neue Länder, die wir gemeinsam bereisen können, gehen mir noch lange nicht aus.

Bevor ich euch hier noch meine liebsten Gerichte zeige, die ich in den letzten drei Jahren hier vorgstellt habe, noch der Hinweis: Es lohnt sich, morgen vorbei zuschauen. Anläßlich des dritten Geburtstages der Tomateninsel gibt es hier morgen nämlich ein kleines Gewinnspiel!

Mini-Brombeer-Vanille-Cupcakes
Mini-Brombeer-Vanille-Cupcakes

Knoblauch-Schafskäse-Brot
Knoblauch-Schafskäse-Brot

Mercimek Köftesi mit Cacık
Mercimek Köftesi mit Cacık

Salzburger Nockerln
Salzburger Nockerln

Lila Trüffel-Ravioli mit Basilikumbutter
Lila Trüffel-Ravioli mit Basilikumbutter

Ägyptische Linsensuppe (Shurit Ads)
Ägyptische Linsensuppe (Shurit Ads)

Schoko-Macarons
Schoko-Macarons

Käsebällchen mit Tomatensoße
Käsebällchen mit Tomatensoße

Krapfen
Krapfen

Gemüse-Tarte
Gemüse-Tarte

Arabisches Röstgemüse mit Hummus und Couscous
Arabisches Röstgemüse mit Hummus und Couscous

Falafel im Fladenbrot
Falafel im Fladenbrot

Himbeertrüffel
Himbeertrüffel

Kartoffel-Käse-Rösti

Eventuell ist euch schon aufgefallen, dass es nur sehr wenige Rezepte mit Kartoffeln auf der Tomateninsel gibt. Woran das liegt? Ich bin kein großer Fan von Kartoffeln. Langsam, aber nur sehr langsam taste ich mich an die Kartoffeln heran. Käse hingegen mag ich sehr gerne. Deshalb ist das für mich die perfekte Kombination, um langsam mit den Kartoffeln warm zu werden. Was mich dann doch sehr überrascht hat, war die Tatsache, dass ich von dieser Kombination so begeistert war, dass ich fast traurig war als ich alles gegessen hatte.

Kartoffel-Kaese-Roesti

Von welchem Gericht ich so angetan bin? Kartoffel-Käse-Rösti. Aktuell befindet sich die vegetarische Weltreise in der schönen Schweiz und da bieten sich Rösti natürlich an. Normalerweise genügt es auch, nur Kartoffeln, egal ob gekocht oder roh, zu verwenden. Die darin enthaltene Stärke sorgt dafür, dass die klein geschnittenen Kartoffelstücke als Rösti zusammen kleben. Mit dem geschmolzenen Käse kleben die kleinen Kartoffelstücke natürlich noch besser zusammen, ganz zu schweigen vom tollen Geschmack, den die Rösti aufgrund des zusätzlichen Käses bekommen. Wenn ihr dann noch einen Salat dazu esst, habt ihr eine leckere Mahlzeit.

Vegetarische Weltreise - Schweiz

Zutaten (4 Stück):
1 kg Kartoffeln
300 g Emmentaler
110 g Zwiebeln
etwas Abrieb von einer Muskatnuss
Pfeffer
1 TL Salz
ca. 1-2 EL Olivenöl

Zubereitung:

  • Die Kartoffeln schälen.
  • Anschließend die Kartoffeln mit einer Küchenmaschine oder einer Reibe klein raspeln.
  • Die kleinen Kartoffelstücke ausdrücken, so dass sie etwas Flüssigkeit verlieren.
  • Die Zwiebel schälen und in kleine Würfel schneiden.
  • Den Emmentaler in kleine Würfel schneiden.
  • Kartoffel-, Zwiebel- und Emmentalerstücke in einer Schüssel vermischen.
  • Die Röstimasse mit Muskat, Pfeffer und Salz würzen.
  • Eine kleine Pfanne verwenden und darin etwas Olivenöl erhitzen.
  • 1/4 der Röstimasse in die Pfanne geben, mit einem Löffel leicht andrücken und anschließend von beiden Seiten knusprig braten.

Dauer: 2 Stunden

Kartoffel-Kaese-Roesti

Gesund durch den Winter mit frischen Vitaminen – Sprossen

Im Sommer könnt ihr Obst und Gemüse im eignenen Garten oder auf dem Balkon anpflanzen. So kommt ihr jederzeit an viele frische Vitamine, indem ihr die Lebensmittel erst kurz vor dem Zubereiten der Mahlzeit erntet. Aber wie gelangt man im Winter an frische Vitamine? Bis das Obst und Gemüse, das ihr im Winter im Supermarkt kauft, bei euch im Einkaufswagen oder auf dem Teller landet, sind im Normalfall seit der Ernte bereits viele Stunden oder sogar Tage vergangen. Der Vitamingehalt des Obsts und Gemüses leidet darunter natürlich auch. Für dieses Problem gibt es zum Glück eine Lösung.

Sprossen

Das Zauberwort heißt selbst gezogene Sprossen. In den 90ern erfreuten sich die Sprossen bereits großer Beliebtheit. In vielen Haushalten gab es Sprossentürme, Keimgläser oder -schalen, in denen die Vitaminbomben auf der Fensterbank selbst gezogen wurden. Irgendwann verschwanden sie allerdings von der Bildfläche.

Im Frühsommer 2011 erlangten die Sprossen wieder mehr Aufmerksamkeit, allerdings waren das Negativschlagzeilen. Könnt ihr euch noch an den EHEC-Skandal erinnern, der von verseuchten Sprossen verursacht wurde? Spätestens zu diesem Zeitpunkt wurden die Sprossen immer unbeliebter, meiner Meinung nach völlig zu Unrecht.

Fertig gezogene Sprossen würde ich zwar immer noch nicht in einem Geschäft kaufen. Aber was spricht dagegen, die Sprossen zu Hause selbst zu ziehen? Dort habt ihr die komplette Kontrolle darüber, ob sie bei der richtigen Temperatur gewachsen sind, regelmäßig gewässert wurden…

Sprossen im Keimglas

Auf den meisten Verpackungen der Samenkörner steht, wie oft die jeweilige Sorte gewässert werden muss, im Normalfall ein- bis dreimal pro Tag. Daran solltet ihr euch auch halten. Wässert ihr zu oft, kann es dazu führen, dass die Sprossen verschimmeln, wässert ihr zu wenig, können die Sprossen, v.a. an den ersten Tagen, vertrocknen. In beiden Fällen bleibt euch nichts anderes übrig als die Sprossen wegzuwerfen. Außerdem ist es wichtig, dass die Sprossen nah genug am Fenster stehen, so dass sie ausreichend Tageslicht abbekommen, das wichtig für deren Wachstum ist. Die ideale Zimmertemperatur beträgt zwischen 18°C und 21°C. Wenn ihre dies beachtet, habt ihr, je nach Sprossensorte, bereits nach 5 bis 7 Tagen vitaminreiche, leckere Sprossen.

Bei der Wahl der Samenkörner habt ihr die Qual der Wahl. Ihr könnt euch z.B. für Alfalfa entscheiden, das mild im Geschmack und reich an Vitaminen ist. Linsensprossen haben einen leicht nussigen Geschmack. Die Sprossen von Rucolasamen schmecken würzig, die von Sesamkörnern hingegen schmecken auch nussig. Neben den eben genannten könnt ihr noch weitere Sprossen ziehen, z.B. aus Samen von Amaranth, Senf, Kichererbsen, Sonnenblumen, Gerste, Radieschen.

Sprossen in der Keimschale

Wie ihr auf den Fotos sehen könnt, habe ich sowohl ein Keimglas als auch eine Keimschale verwendet. Mir gefällt das Keimglas besser, da die darin enthaltenen Sprossen sich besser wässern lassen als in der Schale. Im Keimglas finde ich es leichter, das übrige Wasser zu entfernen; einfach das Glas umdrehen und das Wasser durch das Sieb im Deckel abfließen lassen. Bei der Schale hingegen müsst ihr entweder immer nur wenig Wasser verwenden und dann durch das vorhandene Ausgußloch abfließen lassen oder jedes Mal das Sieb entfernen, damit ihr das Wasser aus der sich darunter befindenden Schale wegschütten könnt. Vom ersten Tag der Anzucht bis zur Ernte habe ich leider beim Wässern der Keimschale einige Sprossen verloren, da sie beim Abgießen des Wassers aus dem Gitter gefallen sind. Sprossentürme finde ich auch nicht so optimal, da ihr dann nicht in einem Stockwerk Sprossen ziehen könnt, die einmal am Tag gewässert werden müssen, und im anderen welche, die ihr dreimal täglich wässern müsst, d.h. sie müssen auf allen Ebenen immer gleich viel Wasser bekommen. Auch wachsen die Sprossen in dem Keimglas viel schneller als in der Keimschale. Ich habe Alfalfa-Sprossen sowohl im Keimglas als auch in der Keimschale gezogen. Die im Keimglas haben bereits am ersten Tag kleine, grüne Triebe gezeigt und waren insgesamt den anderen aus der Keimschale um ca. 3 Tage voraus.

Jetzt bin ich sehr gespannt, wie eure Erfahrungen mit Sprossen sind. Zieht ihr selbst Sprossen? Wenn ja, verwendet ihr ein Keimglas, einen Turm, eine Schale oder etwas ganz anderes? Welches sind eure Lieblingssorten? Wie “verarbeitet” ihr die Sprossen? Ich verwende sie meistens nur im Salat oder aufs Brot, bin aber dankbar für weitere Alternativen.

Vegetarische Weltreise – Schweiz

Ihr wißt jetzt was kommt, oder? Heute ist der erste eines Monats und wir nehmen wieder Kurs auf ein neues Reiseziel. Nachdem wir letzten Monat in Thailand waren, verlassen wir auf der vegetarischen Weltreise den asiatischen Kontinent und fliegen wieder Richtung Europa. Im Februar werden wir uns in der Schweiz aufhalten.

Vegetarische Weltreise - Schweiz

Mein absolutes Lieblingsgericht stammt aus der Schweiz – Käsefondue. Ein Gericht, das aus Graubünden stammt, ist Pizzoccheri, ein Eintopf bestehend aus Buchweizennudeln, Gemüse und Käse. Älplermagronen, also Makkaroni, Kartoffeln, Käse, Rahm und geröstete Zwiebeln, werden in den schweizer Alpen gegessen. Eine beliebte Beilage sind Rösti. Aus der französischsprachigen Schweiz stammt ein anderes sehr leckeres Gericht – Raclette. Im Kanton Basel gibt es die Fasnachtskiechli im Fasching, in anderen schweizer Regionen gibt es sie hingegen eher als typisches Kirchweihgebäck. Gâteau du Vully, ein Hefeteigkuchen, kommt aus der Region des Murtensees. Im Kanton Zug wird die Zuger Kirschtorte gebacken, Vermicelles ist eine Süssspeise. Aus Zürich stammt das Birchermüsli, das nach dem schweizer Arzt Maximilian Oskar Bircher-Benner benannt wurde. Ebenfalls aus Zürich kommt Tirggel, ein Gebäck aus Mehl, Honig und Gewürzen, das zu Weihnachten gebacken wird. Meitschibei, auch Croissant viennois genannt, ist ein schweizer Nussgebäck, das aus dem Kanton Bern stammt.

Läuft euch auch schon das Wasser im Munde zusammen? Dann begleitet mich doch in die Schweiz und überrascht mich mit schweizer Spezialitäten. Ich freue mich auf eure Ideen.

Da ich es die letzten Male nie geschafft habe, möglichst zu Beginn des nachfolgenden Monats die Zusammenfassung des vorherigen Landes online zu stellen, werden wir dieses Mal etwas Neues ausprobieren. Bisher habt ihr mir in einem Kommentar mitgeteilt, mit welchem Rezept ihr an der Weltreise teilnehmen wollt. Ich habe daraufhin im Folgemonat die Zusammenfassung erstellt. Nun werdet ihr bereits hier auf der Seite die eingereichten Rezepte mit Foto finden. Wie das genau funktioniert könnt ihr in den Teilnahnmebedingungen nachlesen.

Teilnahmebedingungen:

  • Das eingereichte Rezept muss vegetarisch sein und zum Thema Schweiz passen. Dabei ist es unerheblich, ob das eingereichte Gericht eine Vor-, Haupt- oder Nachspeise ist, ob es etwas Gebackenes, Gekochtes oder ein landestypisches Getränk ist. Alle thematisch passenden Rezepte sind willkommen.
  • Das Rezept soll ein neues sein und nicht eines aus dem Archiv, d.h. es soll zwischen dem 1.2.2015 und dem 28.2.2015 auf eurem Blog veröffentlich worden sein.
  • Der Event startet am 1.2.2015. Eure Rezepte könnt ihr bis zum 28.2.2015 um 23:55 Uhr einreichen.
  • Klickt am Ende dieses Artikels auf den blauen Button “Add your link” und tragt den Link sowie den Namen und ein Foto eures Rezeptes ein. Sobald ihr die Eingaben bestätigt habt und wieder zu dieser Seite zurück gekehrt seid, sollte euer Rezept mit Bild am Ende dieses Artikels sichtbar sein. Falls es damit Probleme oder Fragen dazu gibt, schreibt mir einfach eine Mail oder einen Kommentar. Ihr könnt mehr als ein Rezept einreichen.
  • Ich würde mich freuen, wenn ihr euer Rezept auf diesen Beitrag verlinkt. Banner findet ihr weiter unten.
  • Mit der Teilnahme an diesem Event stimmt ihr zu, dass ich für die Zusammenfassung auf der Tomateninsel das Foto eures Rezeptes einbinde und auf eure Seite verlinke. Desweiteren erklärt ihr mit der Teilnahme, dass das eingereichte Rezept sowie die Fotos keine Urheberrechte verletzen. Ich behalte mir das Recht vor, eingereichte Rezepte nicht in die Zusammenfassung aufzunehmen.

Hier sind die Bannercodes zum Mitnehmen:

Hochformat 130×250:

Querformat: 500×112:

Querformat: 400×89:

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Gemüse-Curry mit Jasminreis

Gemüse-Curry? Für mich? Ne, lass mal gut sein. Gibt es auch noch eine Alternative? Etwas ohne Kokosmilch und Curry vielleicht? Danke!

Gemüse-Curry mit Jasminreis

Es gab bis vor einigen Jahren noch mehrere Gründe warum ich nie, nie, niemals ein Curry gegessen hätte. Ein sehr großes Argument dagegen ist die nicht gerade geringe Menge an Kokosmilch, die dafür verwendet wird. Für mich haben immer Kokos(milch) und süße Sachen wie Desserts und Kuchen zusammen gehört. Aber zu diesem Thema habe ich bereits bei der Kokos-Zitronen-Suppe mit Gemüseeinlage meine Meinung geändert. Der zweite Grund, der lange Zeit gegen diese Speise gesprochen hätte, war das Wort Curry. Eine sehr lange Zeit dachte ich nämlich, dass damit ausschließlich das Pulver gemeint ist, das z.B. für die Currywurst verwendet wird, und das ich nicht sonderlich mag. Nachdem ich aber auch bei diesem Thema dazu gelernt habe, nämlich dass Curry auch als Paste existiert, die sehr lecker schmeckt, stand dem Thema Gemüse-Curry nichts mehr im Wege. Und was soll ich sagen? Ich bin begeistert und werde dieses leckere Gericht sicherlich in Zukunft öfters zubereiten. Falls es außer mir noch Kokosmilch-Skeptiker gibt, so kann ich diese beruhigen. Obwohl ich in meinem Rezept relativ viel Kokosmilch verwendet habe, ist sie im Gesamtgeschmack äußerst dezent.

Gemüse-Curry mit Jasminreis

Dieses Gericht paßt zum aktuellen Aufenthalt der vegetarischen WeltreiseThailand.

Vegetarische Weltreise - Thailand

Esst ihr gerne Gemüse-Curry? Wie bereitet ihr es zu? Was darf für euch auf keinen Fall in einem Curry fehlen?

Zutaten (4 Portionen):
450 g Jasminreis
3 große Tassen Wasser
etwas Salz
260 g Karotten
500 g Kartoffeln
50 g gefrorener Brokkoli
1 TL Sonnenblumenöl
115 g Zwiebel
500 ml Kokosmilch
2 gehäufte EL Matsaman Curry Paste
260 g Zucchini
220 g rote Paprika

Zubereitung:

  • Das Wasser in einem Topf zum Kochen bringen und zusammen mit etwas Salz den Reis darin kochen.
  • Die Karotten schälen und in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden.
  • Die Kartoffeln schälen und würfeln.
  • Die Paprika entkernen und würfeln.
  • Die Zucchini würfeln.
  • Einen Topf mit Wasser erhitzen und darin die Karotten und Kartoffeln ca. 7 min kochen.
  • Den gefrorenen Brokkoli zu den Karotten und Kartoffeln geben und weitere 3 min mit kochen.
  • Das Gemüse abgießeen und bei Bedarf die Brokkoliröschen etwas kleiner schneiden.
  • Das Sonnenblumenöl in einem Topf erhitzen.
  • Währenddessen die Zwiebel schälen und in kleine Würfel schneiden.
  • Die Zwiebelwürfel im Öl glasig dünsten.
  • Die Kokosmilch zu den Zwiebeln geben.
  • Die Curry-Paste mit einem Löffel in der Kokosmilch auflösen.
  • Nun die Paprika-, Zucchini-, Karotten-, Kartoffel- und Brokkolistückchen in die Kokosmilch geben.
  • Alles noch ca. 5 min köcheln lassen.

Dauer: 45 Minuten

Gemüse-Curry mit Jasminreis

Zusammenfassung Blog-Event Vegetarische Weltreise – Israel

Im Dezember hatten wir während der vegetarischen Weltreise unser 13. Land erreicht, das dieses Mal Israel war. Auch dort sind wieder tolle Gerichte zusammen gekommen:

Vegetarische Weltreise - Israel

Das erste Rezept stammt von Ninive von Ninive loves Life. Bei ihr gibt es Babka.
Babka

Auch Ayurlie von gesund geniessen steuert ein Gericht zum Thema Israel bei. Sie stellt uns ein Rote-Bete-Pueree nach Ottolenghi vor.
Rote-Bete-Pueree nach Ottolenghi

Auch Geri von Lecker mit Geri ist wieder dabei. Bei ihr gibt es einen Israelischen Pilzauflauf.
Israelischer Pilzauflauf

Gourmandise vom Blog Gourmandise kocht für uns Shakshuka, ein Gericht, von dem ich schon oft gelesen habe, es aber selbst noch nie gegessen habe.
Shakshuka

Silke von live an easy life hat sich auch an der vegetarischen Weltreise beteiligt. Bei ihr gibt es ein Veganes Shawarma.
Veganes Shawarma

Geri von Lecker mit Geri war fleißig wie immer ;-). Ihr zweiter Beitrag ist ein Israelischer Käseauflauf.
Israelischer Käseauflauf

Mini-Tonka-Donuts mit Fruchtglasur

Donuts sind sehr lecker und sehen toll aus. Aber wenn wir ganz ehrlich sind, gesund ist etwas anderes. Zum einen werden sie in reichlich heißem, flüssigem Fett frittiert. Zum anderen werden sie mit Schokolade oder Zuckerguss überzogen, der im Normalfall mit Lebensmittelfarbe gefärbt ist, die teilweise auch ungesund ist. Wirklich gesund kann man die Donuts sicherlich nicht herstellen, aber eventuell ein kleines bißchen gesünder als es üblich ist.

Mini Frucht-Donuts

Donuts will ich schon länger selbst backen, aber mich hat immer abgeschreckt, dass sie frittiert werden müssen. Als ich gefragt wurde, ob ich etwas aus dem Online-Shop MeinCupcake* testen möchte, habe ich eine Alternative zu den frittierten Donuts gefunden, mit der ich sehr gut leben kann. Ähnlich wie die Muffinbleche aus Metall gibt es dort derartige Bleche auch für Donuts und sogar auch für Mini-Donuts*. Diese Form gibt es für Donuts in normaler Größe und für Mini-Donuts. Natürlich haben es mir die kleinen Donuts angetan, denn Mini-Backformen betteln mich immer förmlich an, dass ich mit ihnen backen soll. ;-) Aber der größte Vorteil dieser Metallformen im Vergleich zum üblichen Frittieren der Donuts ist, dass man die Form nur noch mit Teig füllen und ins Bratrohr stellen muss. Wenige Minuten später habt ihr fettfreie Mini-Donuts. Neben diesem praktischen Donut-Blech findet ihr bei MeinCupcake* noch viele unterschiedliche Backformen, Backzubehör, Tortendeko, Fondant und vieles mehr.

Den Zuckerguß oder die Schokoglasur kann man natürlich nicht komplett weg lassen, denn sonst wäre der Donut kein Donut mehr. Allerdings könnt ihr anstelle von Lebensmittelfarben meine geliebten Fruchtpulver* verwenden, um die Zuckerglasur bunt zu färben. Ein wunderbarer Nebeneffekt ist, dass der Zuckerguß nicht nur schön bunt aussieht, sondern auch herrlich fruchtig schmeckt und die Farbe einen gesunden Ursprung hat.

Welches sind eure liebsten Donuts? Mit Schokoglasur? Oder mögt ihr lieber die mit einem bunten Zuckerguss oder einer ganz anderen Deko?

Mini Frucht-Donuts

Zutaten (25 – 30 Stück):
200 g Weizenmehl (Type 405)
1 g Backpulver
1 Prise Salz
75 g Vanillezucker
1 Ei
15 g Margarine + etwas zum Einfetten
125 ml Milch
1/2 Tonkabohne
1 TL Erdbeer-Fruchtpulver*
1 TL Himbeer-Fruchtpulver*
1 TL Brombeer-Fruchtpulver*
6 gehäufte TL Puderzucker
6 TL Zitronensaft

Zubereitung:

  • Mehl und Backpulver in einer Schüssel vermischen.
  • Salz, Vanillezucker, Ei, Margarine und Milch hinzugeben.
  • Mit einer feinen Reibe ca. 1/2 Tonkabohne fein reiben und zum Teig geben.
  • Den Teig mit dem Mixer vermischen. Er sollte eine zähe Konsistenz haben.
  • Die Donutform mit Margarine dünn einfetten und anschließend mit etwas Mehl bestäuben. Dadurch lassen sich die fertigen Donuts wieder leicht aus der Form lösen.
  • Den Teig nun mit einem kleinen Löffel in die Donutsvertiefungen füllen. Alternativ könnt ihr auch den Teig in einen sauberen Gefrierbeutel geben, eine Ecke abschneiden und mit diesem wie mit einem Spritzbeutel den Teig in die Form geben. Achtet bei beiden Varianten darauf, dass ihr die Vertiefungen nicht komplett ausfüllt. Die Donuts werden während des Backens noch etwas aufgehen.
  • Die Donuts bei 160°C (mittlere Schiene, Ober- und Unterhitze) für ca. 16 min im nicht vorgeheizten Bratrohr backen.
  • Sobald die Donuts fertig sind, diese in der Form auskühlen lassen und dann alle heraus lösen.
  • Währenddessen könnt ihr den Zuckerguss herstellen. Dazu pro Zuckergussfarbe jeweils 1 TL Fruchtpulver, 2 gehäufte TL Puderzucker sowie 2 TL Zitronensaft in einer kleinen Schüssel zu einem zähen Guss verrühren.
  • Nun jeweils einen Donut in den Guss legen, so dass die eine Seite weitestgehend gleichmäßig mit Zuckerguss bedeckt ist. Hat sich der Zuckerguss nicht glatt auf den Donut gelegt, so könnt ihr noch ganz schnell mit dem Finger nachhelfen, indem ihr den Zuckerguss glatt streicht bevor er antrocknet.

Dauer: 1 Stunde

Mini Frucht-Donuts

Die Produkte wurden mir kosten- und bedingungslos von meinen Kooperationspartnern zur Verfügung gestellt. Meine Meinung über das jeweilige Produkt wurde davon in keinster Weise beeinflußt.

* Webung: Link zu meinem Kooperationspartner