Vegetarische Weltreise – Ägypten

Letzten Monat durften wir Georgien, dank eines Tips von Becky, während unserer vegetarischen Weltreise von seiner kulinarischen Seite kennen lernen. Diesen Monat werden wir auch ein Land aufgrund eines Tips bereisen. Dieses Mal kommt der Tip von Claudia vom Blog Behyflora. Als ich ihren Vorschlag gelesen habe, habe ich mich gefragt, warum wir dieses Land nicht schon länger bereist haben. Denn einerseits ist es neben Italien mein absolutes Lieblingsland, andererseits wollte ich es auch bereits zu Beginn unserer Weltreise gemeinsam mit euch kulinarisch bereisen, habe es dann letztendlich aber immer wieder vergessen. Das wird nun aber diesen Monat nachgeholt. Ich möchte mit euch nach Ägypten reisen.

Vegetarische Weltreise - Ägypten

Eine Suppe, die es bei mir regelmäßig gibt, ist Shurit Ads, eine ägyptische Linsensuppe. Falafel sind frittierte Bällchen aus Kichererbsen, die es mittlerweile auch immer öfter in Deutschland zu essen gibt. Fladenbrote gibt es auch in Ägypten. Hummus wird aus pürierten Kichererbsen und einigen anderen Zutaten zubereitet. Taboulé ist eine Vorspeise oder Beilage, die u.a. aus Bulgur sowie Tomaten und Gurken zubereitet wird. Baba Ghanoush ist ein Auberginenpüree. Basbousa ist ein ägyptischer Grießkuchen. Baklava gibt es nicht nur in Griechenland sondern auch in Ägypten und ist eine sehr süßes Gebäck. Umm Ali ist ein süßer Auflauf, für den es zahlreiche Variationen gibt.

Das war nur eine kleine Auswahl an vegetarischen, ägyptischen Gerichten, denn Ägypten hat noch viel mehr Köstlichkeiten zu bieten, bei denen das Herz eines Vegetariers höher schlägt. Wenn ihr nun auch Lust bekommen habt, euren Kochlöffel zu schwingen und etwas ägyptisches zu kochen, freue ich mich sehr darauf, euch in unserer Reisegruppe begrüßen zu dürfen. Zur Begrüßung gibt es erst ein Mal ein Gläschen Karkadeh für euch.

Auch an dieser Stelle der Aufruf an euch: Falls ihr ein Land wißt, dass wir während unserer Vegetarischen Weltreise noch nicht gemeinsam bereist haben (hier findet ihr alle Länder im Überblick), das aber auch für Vegetarier einige Gerichte zu bieten hat, dann würde ich mich sehr darüber freuen, wenn ihr mir dieses Land verratet. Es wird leider immer schwerer, Länder zu finden, in denen es mehr als ein oder zwei typische, vegetarische Gerichte gibt.

Teilnahmebedingungen:

  • Das eingereichte Rezept muss vegetarisch sein und zum Thema Ägypten passen. Dabei ist es unerheblich, ob das eingereichte Gericht eine Vor-, Haupt- oder Nachspeise ist, ob es etwas Gebackenes, Gekochtes oder ein landestypisches Getränk ist. Alle thematisch passenden Rezepte sind willkommen.
  • Das Rezept soll ein neues sein und keines aus dem Archiv, d.h. es soll zwischen dem 1.9.2015 und dem 30.9.2015 auf eurem Blog veröffentlich worden sein.
  • Der Event startet am 1.9.2015. Eure Rezepte könnt ihr bis zum 30.9.2015 um 23:59 Uhr einreichen.
  • Klickt am Ende dieses Artikels auf den blauen Button “Add your link” und tragt den Link sowie den Namen und ein Foto eures Rezeptes ein. Sobald ihr die Eingaben bestätigt habt und wieder zu dieser Seite zurück gekehrt seid, sollte euer Rezept mit Bild am Ende dieses Artikels sichtbar sein. Falls es damit Probleme oder Fragen dazu gibt, schreibt mir einfach eine Mail oder einen Kommentar. Ihr könnt mehr als ein Rezept einreichen.
  • Ich würde mich freuen, wenn ihr euer Rezept auf diesen Beitrag verlinkt. Banner findet ihr weiter unten.
  • Mit der Teilnahme an diesem Event stimmt ihr zu, dass ich für die Zusammenfassung auf der Tomateninsel das Foto eures Rezeptes einbinde und auf eure Seite verlinke. Desweiteren erklärt ihr mit der Teilnahme, dass das eingereichte Rezept sowie die Fotos keine Urheberrechte verletzen. Ich behalte mir das Recht vor, eingereichte Rezepte nicht in die Zusammenfassung aufzunehmen.

Hier sind die Bannercodes zum Mitnehmen:

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Tomaten-Rezepte

Was macht eure Tomatenernte? Habt ihr auch die leckeren Früchte in Hülle und Fülle? Oder habt ihr auf dem Markt frische Tomaten gekauft und seid auf der Suche nach tollen Anregungen, wie ihr die Tomaten verarbeiten könnt? Dann habe ich genau das Richtige für euch. Die letzten 3 Monate habe ich eure leckersten Tomaten-Rezepte gesammelt und heraus gekommen sind dabei wirklich tolle Rezepte.

Blogevent - Tomaten

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Nutella-Haselnuss-Eis

Soweit ich mich erinnern kann, war ich früher kein Kind, das regelmäßig Nutella gegessen hat. Ab und zu habe ich wohl ein Nutella-Brot gegessen und dann stand das Glas wieder wochen- bzw. monatelang im Schrank ohne dass ich davon etwas essen wollte. Das mag vielleicht auch daran gelegen haben, dass ich noch nie ein großer Schokoladen-Fan war. Das hat sich auch bis heute fast nicht geändert. Ich esse zwar aller paar Monate Mal ein Stückchen Schokolade, aber wenn, dann muss es eine Schokolade mit hohem Kakao-Anteil sein. Mit Vollmilch-Schokolade kann man mich jagen.

Nutella-Haselnuss-Eis

Aber zurück zum Nutella. Vor einigen Monaten sprang mir quasi ein Glas Nutella in meinen Einkaufskorb (oder so ähnlich ;-)). Ein oder zweimal habe ich ein Brot mit Nutella gegessen. Viel interessanter war es, als kleine Nachspeise ein Löffelchen Nutella zu naschen. Aber selbst das hielt sich in Grenzen. So stand das Glas also nun wieder einige Monate vollkommen unbeachtet im Schrank, bis ich vor kurzem auf dem Blog Miss Blueberrymuffins Kitchen das Rezept für selbst gemachtes Nutella-Eis entdeckt habe. Ich kann mich daran erinnern, dass meine Mama in meiner Kindheit, wohl auch um das verschmähte Nutella aufzubrauchen, ein Nutella-Sahne-Eis am Stiel für mich gemacht hat. Das verlinkte Nutella-Eis hat dabei Kindheitserinnerungen in mir geweckt. Schnell waren die Eisförmchen von damals (lang lebe Tupperware!) hervor gekramt. Leider hat noch die Haselnussmilch gefehlt, aber die läßt sich zum Glück heutzutage in fast jedem Supermarkt kaufen. Bereits beim ersten Versuch war ich total begeistert. Beim zweiten Versuch habe ich dann noch den Nutella-Anteil etwas verringert, damit es für meinen Geschmack nicht ganz so süß ist (Nutella ist schließlich keine Bitterschokolade und somit nach meinem Empfinden schon seeehr süß). Beim drittern Versuch wollte ich das Eis mit meiner Eismaschine zubereiten. Diesen Versuch musste ich aber bereits nach kurzer Zeit abbrechen. Die obere Hälfte der Eismasse war noch komplett flüssig, die untere hingegen steinhart, so dass sich die Eismaschine kein bißchen mehr bewegt hat. Weiß jemand zufälligerweise, woran das liegt? Ich habe die Vermutung, dass der Fettanteil im Eis zu niedrig und der Wasseranteil zu hoch war. Aber egal, ich konnte das Eis noch retten, indem ich es schnell in meine Eisförmchen umgefüllt und ins Eisfach gestellt habe. Wenn ihr eine Schokocreme ohne Milch verwendet, habt ihr sogar ein laktosefreies Eis.

Zutaten (4 Eis am Stiel):
40 g Nutella
200 ml Haselnussmilch

Zubereitung:

  • Die Haselnussmilch in einen Topf geben und leicht erhitzen.
  • Das Nutella hinzugeben und mit einem Schneebesen so lange rühren, bis sich das Nutella komplett aufgelöst hat.
  • Die Mischung nun abkühlen lassen, anschließend auf die Eisförmchen aufteilen und mindestens 6 Stunden ins Gefrierfach stellen.

Dauer: 5 Minuten + Wartezeit

Quelle: Miss Blueberrymuffins Kitchen

Selbst gemachte Tomaten-Fettuccine

Es geht doch nichts über selbst gemachte Pasta, findet ihr nicht auch? Selbst gemachte Pasta gab es bei mir schon länger nicht mehr, es war also mal wieder an der Zeit.

Tomaten-Fettuccine

Da noch bis zum 17.8. bei mir auf der Tomateninsel der Blog-Event Tomaten stattfindet, dachte ich mir, da müssen neben meinen geliebten Tomaten auch meine über alles geliebten Nudeln mitspielen. Nudeln mit einer Tomatensoße? Nein. Wie wäre es mit Pasta, deren Teig bereits aus Tomaten besteht? Zum Glück hatte ich noch Tomaten-Fruchtpulver* im Haus. So werden die Nudeln nicht nur schön rot-orange, sondern haben auch noch einen tomatigen Geschmack.

Zutaten (2 Portionen):
10 g Tomaten-Fruchtpulver*
200 g Weizenmehl (Type 405)
2 Eier
2 EL Olivenöl
1 TL Salz

Zubereitung:

  • Tomaten-Fruchtpulver, Mehl, Eier, Olivenöl und Salz mit einem Mixer gut miteinander verrühren bis ein glatter Teig entsteht.
  • Den Teig für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank stellen.
  • Der Teig kann nun zu Fettuccine verarbeitet werden. Wie dies mit und ohne Nudelmaschine funktioniert, habe ich bereits hier ausführlich beschrieben.

Dauer: 3 Stunden (inkl. Wartezeit)

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Dieses Rezept nimmt an meinem Blog-Event Tomaten teil, der noch bis zum 17.8.2015 läuft.
Blogevent - Tomaten

Vegetarische Weltreise – Georgien

Es ist der 1. August und die vegetarische Weltreise geht in eine neue Runde. Es ist bereits das 20. Land, das wir gemeinsam bereisen. Mittlerweile wird es immer schwerer, Länder zu finden, in denen es auch für Vegetarier eine große Auswahl an regionalen Gerichten gibt. Zu Beginn haben wir Länder wie Italien oder Spanien besucht. Dort war die vegetarische Ausbeute noch um einiges größer als bei den Ländern der letzten Monate. Wenn ihr also einen Geheimtip für ein Land habt, das in vegetarischer Hinsicht viel zu bieten hat, nur her damit. Aufgrund eines solchen Tips, den mir Becky hier gab, reisen wir im August nach Georgien. Um ehrlich zu sein wußte ich bis zu diesem Zeitpunkt gar nichts, was die typische Landesküche Georgiens betrifft. Aber genau dafür haben wir die vegetarische Weltreise, um Köstlichkeiten aus anderen Ländern kennen zu lernen.

Vegetarische Weltreise - Georgien

Kanntet ihr Chatschapuri? Nein? In Georgien ist es die Nationalspeise. Dabei handelt es sich um ein mit Käse gefülltes Brot, das aus Hefeteig zubereitet wird. Von diesem Brot gibt es auch regional unterschiedlich zubereitet Varianten. Lobiani ist eine Art Kuchen, der mit einer Bohnenpaste zubereitet wird. Chinkali sind gefüllte Teigtaschen, die vegetarisch mit Quark oder Kartoffeln gefüllt werden. Tschurtschchela ist ein Snack, der aus Walnüssen oder Haselnüssen zubereitet wird, die man auf einen Faden auffädelt und mit Traubensirup, der mit Mehl angedickt ist, paniert. Bazha ist eine typische Walnusspaste. Lobio ist ein traditionelles Bohnengericht. Adjika ist eine Soße, die man zu Gemüse oder in einer Suppe verwenden kann. Es scheint auch eine typische Rote-Beete-Suppe in Georgien zu geben. Ich habe einige Rezepte für diese Suppe entdeckt, aber keinen Orginalnamen.

So, das war es jetzt von einer Seite. Ich bin schon sehr gespannt, ob ich mit diesem Land euren Geschmack getroffen habe.

Teilnahmebedingungen:

  • Das eingereichte Rezept muss vegetarisch sein und zum Thema Georgien passen. Dabei ist es unerheblich, ob das eingereichte Gericht eine Vor-, Haupt- oder Nachspeise ist, ob es etwas Gebackenes, Gekochtes oder ein landestypisches Getränk ist. Alle thematisch passenden Rezepte sind willkommen.
  • Das Rezept soll ein neues sein und keines aus dem Archiv, d.h. es soll zwischen dem 1.8.2015 und dem 31.8.2015 auf eurem Blog veröffentlich worden sein.
  • Der Event startet am 1.8.2015. Eure Rezepte könnt ihr bis zum 31.8.2015 um 23:59 Uhr einreichen.
  • Klickt am Ende dieses Artikels auf den blauen Button “Add your link” und tragt den Link sowie den Namen und ein Foto eures Rezeptes ein. Sobald ihr die Eingaben bestätigt habt und wieder zu dieser Seite zurück gekehrt seid, sollte euer Rezept mit Bild am Ende dieses Artikels sichtbar sein. Falls es damit Probleme oder Fragen dazu gibt, schreibt mir einfach eine Mail oder einen Kommentar. Ihr könnt mehr als ein Rezept einreichen.
  • Ich würde mich freuen, wenn ihr euer Rezept auf diesen Beitrag verlinkt. Banner findet ihr weiter unten.
  • Mit der Teilnahme an diesem Event stimmt ihr zu, dass ich für die Zusammenfassung auf der Tomateninsel das Foto eures Rezeptes einbinde und auf eure Seite verlinke. Desweiteren erklärt ihr mit der Teilnahme, dass das eingereichte Rezept sowie die Fotos keine Urheberrechte verletzen. Ich behalte mir das Recht vor, eingereichte Rezepte nicht in die Zusammenfassung aufzunehmen.

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Vanille-Baiser-Cupcakes mit eisiger Überraschung

Oft enstehen bei mir die Ideen für Gerichte während des Herstellens. So war dies auch mit diesen Cupcakes. Mit der ersten Idee war ich nämlich auf einmal nicht mehr zufrieden.

Vanille-Baiser-Cupcakes mit eisiger Überraschung

Begonnen hat es damit, dass ich Muffins backen wollte. Ach ne, Muffins waren mir plötzlich zu langweilig, ich wollte lieber Cupcakes. Aber womit den Teig pimpen? Woraus sollte das Topping bestehen? Vanille sollte auch im Spiel sein. Also war die erste Entscheidung gefällt: ein ganz einfacher Teig mit Vanillenote, die sich bereits beim Backen schon wunderbar duftend in der Küche verteilt. Aber woraus sollte das Topping bestehen? Aus einer Quark-Creme? Nein, auch das war mir dieses Mal zu langweilig, obwohl ich es ansonsten eigentlich schon sehr gerne mag, wie man z.B. bei den Johannisbeer-Cupcakes mit Grenadine-Quark-Topping gesehen hat. Ich hatte noch frische Brombeer-Vanille-Baiser da, die auch in der passenden Topping-Form gespritzt waren – perfekt. Die Frage des Toppings war nun also auch geklärt. Wieso nicht auch noch im Teig eine kleine Überraschung verstecken? Nur blöd, dass die kleinen Küchlein bereits fertig gebacken vor mir standen. Aber es bestand schließlich noch die Möglichkeit, sie ein bißchen auszuhöhlen und darin etwas zu verstecken und da es gerade schön sommerlich warm ist, paßte ein Eis als kleine Überraschung perfekt. Himbeereis war noch im Gefrierfach, also war auch das umsetzbar. Und was soll ich sagen? Das Ergebnis war umwerfend. Das fruchtige, leicht säuerliche Himbeereis harmoniert perfekt mit dem Vanillegeschmack des Teiges. Das Baisertopping verleiht dem Cupcake eine außergewöhnlich Optik und das Eis bietet eine nette Überraschung während des Essens. Der einzige Haken dabei ist, dass der Cupcake sofort verzehrt werden muss, da ansonsten das Eis schmilzt. Aber es gibt schließlich schlimmeres als ein paar leckere Vanille-Baiser-Cupcakes mit eisiger Überraschung essen zu müssen, oder?

Was sind eure liebsten Cupcakes? Welches Topping bevorzugt ihr?

Vanille-Baiser-Cupcakes mit eisiger Überraschung

Zutaten (12 Cupcakes):
2 Eier
160 ml Milch
80 g Margarine
200 g Weizenmehl (Type 405)
150 g Vanillezucker
1 Prise Salz
1 gehäufter TL Backpulver
1 gehäufter TL gemahlene Vanille
3 TL Brombeer-Fruchtpulver*
12 Brombeer-Vanille-Baisers
12 TL Himbeereis

Zubereitung:

  • Margarine rechtzeitig aus dem Kühlschrank stellen.
  • Margarine, Eier und Milch verrühren.
  • Mehl, Zucker, Salz, Backpulver, gemahlene Vanille sowie 3 TL Brombeer-Fruchtpulver dazu geben und gut vermischen.
  • Den Teig in die eingefetteteten Muffinförmchen füllen.
  • Bei Umluft 170°C (mittlere Schiene) ca. 15 min im nicht vorgeheizten Ofen backen.
  • Die Förmchen aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.
  • Jeden Cupcake mit einem Teelöffel aushöhlen, so dass jweiels ca. 1 TL Eis hinein paßt.
  • Die Cupcakes vor dem Servieren mit Eis auffüllen und mit einer Baiser-Haube dekorieren.
  • Damit das Eis nicht schmilzt, sollten die Cupcakes sofort verzehrt werden.

Dauer: 2 Stunden

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Vegetarische Weltreise – Japan

Die einmonatige Sommerpause ist beendet und die Vegetarische Weltreise geht nun wieder weiter. Mittlerweile wird es immer schwerer, Länder zu finden, die eine halbwegs vernünftige Auswahl an vegetarischen Gerichten bieten. Aber auch diesen Monat wurde ich wieder fündig.

Ab sofort findet ihr hier nicht nur die Liste aller Länder, die wir bereits gemeinsam bereist haben sowie die Links zu den zugehörigen Ankündigungen und/oder Zusammenfassungen des jeweiligen Landes, sondern neu hinzugekommen auch noch eine Weltkarte, in der alle Länder eingetragen sind, die wir gemeinsam bereist haben.

Es geht in ein Land, von dem ich erst während meiner Recherche erfahren habe, dass es dort eine Zeit gab, in der sich die Bewohner des Landes komplett vegetarisch ernährt haben. Im Jahr 676 wurde der Verzehr von Fleisch durch den damaligen Kaiser Temmu verboten. In den darauffolgenden Jahrhunderten ernähte sich die Bevölkerung hauptsächlich pflanzlich, aber auch von Fisch, bis im Jahr 1127 auch der Fischfang verboten wurde und sich das Land fortan vegetarisch ernährte. Erst im Jahr 1868 änderte sich zu Zeiten des Kaiser Meiji die Ernährung der Bevölkerung. Das bis zu diesem Zeitpunkt nach außen stark abgeschottete Land, sollte sich nun am Westen orientieren, weshalb die Ernährung mit Fleisch und Milchprodukten gefördert wurde. Leider ist die vegetarische Ernährung seit dieser Zeit wieder stärker in den Hintergrund getreten. Aber ich erhoffe mir trotzdem, dass wir einige vegetarische Gerichte sammeln können. Jetzt fragt ihr euch sicher, von welchem Land ich die ganze Zeit berichte. Im Juli werden wir nach Japan reisen.

Vegetarische Weltreise - Japan

Natürlich möchte ich euch auch dieses Mal einen kleinen Einblick in die nationale Küche geben. Hōtō-nabe ist ein aus der Region Kantō stammender Eintopf, der aus Kürbis, Chinakohl, Karotte, Taro und Hōtō-Nudeln besteht. Chazuke ist ein einfaches Reisgericht, das Tee enthält. Der Begriff Karē ist vom englischen Wort Curry abgeleitet und bezeichnet Curry-Gerichte, deren Soße allerdings eine dickere Konsistenz hat als die der indischen Curry-Gerichte. Sushi ist eines der in Deutschland bekanntesten japanischen Gerichte. Yakisoba sind Nudeln, die u.a. mit Gemüse zubereitet werden. Ein Kaiso-Salat besteht aus verschiedenen Seetangsorten. Mit Tempura wrid gebackenes Gemüse bezeichnet. Eingelegtes Gemüse, das meistens mit Reis serviert wird, wird Tsukemono genannt. Taiyaki ist ein Gebäck, das die Form eine Fisches hat und mit einer süßlichen Paste aus roten Bohnen gefüllt ist.

Jetzt bin ich gespannt, ob ich mit unserem neuen Reiseziel euren Geschmack getroffen habe und was euch alles zum Thema einfällt.

Teilnahmebedingungen:

  • Das eingereichte Rezept muss vegetarisch sein und zum Thema Japan passen. Dabei ist es unerheblich, ob das eingereichte Gericht eine Vor-, Haupt- oder Nachspeise ist, ob es etwas Gebackenes, Gekochtes oder ein landestypisches Getränk ist. Alle thematisch passenden Rezepte sind willkommen.
  • Das Rezept soll ein neues sein und keines aus dem Archiv, d.h. es soll zwischen dem 1.7.2015 und dem 31.7.2015 auf eurem Blog veröffentlich worden sein.
  • Der Event startet am 1.7.2015. Eure Rezepte könnt ihr bis zum 31.7.2015 um 23:55 Uhr einreichen.
  • Klickt am Ende dieses Artikels auf den blauen Button “Add your link” und tragt den Link sowie den Namen und ein Foto eures Rezeptes ein. Sobald ihr die Eingaben bestätigt habt und wieder zu dieser Seite zurück gekehrt seid, sollte euer Rezept mit Bild am Ende dieses Artikels sichtbar sein. Falls es damit Probleme oder Fragen dazu gibt, schreibt mir einfach eine Mail oder einen Kommentar. Ihr könnt mehr als ein Rezept einreichen.
  • Ich würde mich freuen, wenn ihr euer Rezept auf diesen Beitrag verlinkt. Banner findet ihr weiter unten.
  • Mit der Teilnahme an diesem Event stimmt ihr zu, dass ich für die Zusammenfassung auf der Tomateninsel das Foto eures Rezeptes einbinde und auf eure Seite verlinke. Desweiteren erklärt ihr mit der Teilnahme, dass das eingereichte Rezept sowie die Fotos keine Urheberrechte verletzen. Ich behalte mir das Recht vor, eingereichte Rezepte nicht in die Zusammenfassung aufzunehmen.

Hier sind die Bannercodes zum Mitnehmen:

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Querformat: 500×112:

Querformat: 400×89:

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Rhabarber-Eistee

Sätze, die mit “eigentlich” beginnen, mag ich normalerweise nicht, haben sie doch meistens einen negativen Touch. Beispiel gefällig? “Eigentlich war für heute schönes Wetter voraus gesagt, aber trotzdem regnet es seit heute morgen.”, “Eigentlich habe ich heute meinen freien Tag, aber ich muss heute putzen und schiebe das schon den ganzen Tag vor mir her.” Euch fallen sicher selbst noch ein paar Beispiele dazu ein oder habt ihr sogar einen positiven eigentlich-Satz für mich? So viel zum Thema “eigentlich”.

Rhabarbersirup-Eistee

Wie leite ich nun am besten zum eigentlichen(!) Thema dieses Post über, denn eigentlich(!) müsste dieser Artikel mit “Eigentlich mag ich keinen Rhabarber” beginnen? Ja, das stimmt. Ich bekenne, dass ich keinen Rhabarber mag. Wieso dann dieser Artikel? Hat mich der Chef der Tomateninsel dazu überredet, diesen Artikel zu schreiben? Ach ne, der Chef der Insel, das bin ich ja selbst. Also muss es einen anderen Grund geben.

Über Pfingsten war ich mit Freunden u.a. in Heidelberg. Von dort aus haben wir an einem sonnigen Tag einen Ausflug ins Eyachtal gemacht. Nach getaner Wanderung hatten wir Durst. Da traf es sich ganz gut, dass direkt neben dem Parkplatz ein Gasthof war, der frischen, selbst gemachten Rhabarber-Eistee angepriesen hatte. Rhabarber? Mag ich zwar nicht, aber egal, denn ich liebe Eistee. Herrlich erfrischen kühl ist er noch dazu auch und kam mir genau Recht. Also habe ich mir ein Glas Rhabarber-Eistee bestellt. Das Glas mit dem Eistee war nach kurzer Zeit geleert. Ich war so begeistert, dass ich diesen Eistee zu Hause unbedingt selbst zubereiten wollte. Als ich auf Franzis Blog dann auch noch ein Rezept für einen Rhabarbersirup entdeckt und von der tollen Farbe verzaubert wurde, war klar, womit ich den Eistee zubereiten wollte. Mit dem etwas abgewandelten Sirup hat der Eistee fast wie das Orginal geschmeckt – einfach perfekt.

Rhabarbersirup

Zutaten Rhabarbersirup (ca. 550 ml)
450 g Rhabarber
450 ml Wasser
225 g Rohrzucker
1/4-1 TL gemahlene Vanille
4 TL Zitronensaft

Zubereitung:

  • Den Rhabarber gründlich waschen, nicht schälen und in ca 5 cm lange Stücke schneiden.
  • Rhabarberstücke, Wasser, Zucker, Vanille und Zitronensaft in einen Topf geben.
  • Alles ca. 30 min köcheln lassen und dabei gelegentlich umrühren.
  • Den Topfinhalt durch ein Sieb gießen und in einem anderen Topf auffangen.
  • Damit ihr später einen komplett klaren Sirup habt, solltet ihr die Flüssigkeit nun noch durch einen Kaffeefilter aus Papier gießen. Auf meinem Foto seht ihr, dass ich es nicht sofort gemacht habe. Deshalb muss ich nun jedes Mal den Sirup, wenn ich ihn verwenden will, filtern. Macht es deshalb besser gleich jetzt, erspart euch später die Arbeit.
  • Die nun aufgefangene Flüssigkeit erneut weitere 10 min köcheln lassen. Wer will, dass der Sirup noch mehr die Konsistenz eines Sirups erhält, muss ihn noch ein bißchen länger köcheln lassen. Den Topf dabei nicht mit einem Deckel abdecken, so dass die Flüssigkeit verdampfen kann.
  • Währenddessen die Flaschen, in die ihr den Sirup füllen wolllt, mit kochendem Wasser ausspühlen, so dass der fertige Sirup nicht schimmelt.
  • Den Sirup nun in die Flaschen füllen.
  • Dauer: 1 Stunde

    Für den Rhabarber-Eistee schwarzen Tee zubereiten. Sobald der Tee auf Zimmertemperatur abgekühlt ist, könnt ihr ihn in den Kühlschrank stellen. Wenn ihr den Eistee servieren wollt, Eiswürfel in ein Glas geben und den Schwarztee mit dem Sirup im Verhältnis 2:1 mischen.

Gazpacho

Gazpacho ist eine andalusische Suppe, die ich im Sommer sehr gerne esse. Eine Suppe im Sommer fragt ihr euch jetzt? Muss das sein? Oh ja, denn im Gegensatz zu den meisten anderen Suppen wird die Gazpacho eiskalt serviert und ist somit eine schöne Erfrischung.

Gazpacho

Die aus Andalusien stammende Suppe ist sehr einfach in der Zubereitung und auch genau so erfrischend. Ursprünglich bestand sie nur aus Gurken, Knoblauch, Brot, Salz, Essig und Öl sowie Wasser. Als Christoph Columbus schließlich Tomaten und Paprika nach Europa brachte, wanderten auch diese Zutaten in diese erfrischende Suppe. Mittlerweile gibt es auch andere Varianten der Suppe, auch unterscheiden sie sich in der Konsistenz von dünnflüssig bis dickflüssig. Auch ich halte mich nicht komplett an das Orginal, denn in meiner Version verwende ich kein Brot.

Was esst ihr am liebsten an warmen Tagen? Habt ihr einen Geheimtip für mich?

Zutaten (ergibt ca. 1 l Suppe):
0,5 l Gemüsebrühe
250 g Tomaten
150 g Salatgurke
1/2 rote Paprika
60 g Zwiebeln
1 EL Olivenöl
1 TL Zitronensaft
Pfeffer
Salz

Zubereitung:

  • Gemüsebrühe kochen und abkühlen lassen.
  • Die Zwiebel, die Tomaten, die geschälte Gurke und die halbe Paprika in grobe Stück schneiden und mit den restlichen Zutaten zur Gemüsebrühe geben.
  • Nun alles pürieren.
  • Die Suppe dann noch einige Zeit in den Kühlschrank stellen, damit sie beim Servieren schön kalt ist.

Dauer: ca. 10 Minuten

Diese Suppe nimmt an meinem Blog-Event Tomaten teil.
Blogevent - Tomaten

Vegetarische Weltreise – Sommerpause

Heute ist der 1. Juni und ich sollte euch eigentlich ein neues Reiseziel für die Vegetarische Weltreise nennen. Nachdem wir in den letzten Monaten bereits 18 Länder gemeinsam bereist haben, geht die Weltreise nach 1,5 Jahren in eine wohlverdiente Sommerpause. Aber keine Angst, am 1. Juli geht es weiter und wir werden wieder tolle Speisen und Getränke aus den verschiedensten Ländern sammeln. Wer bis dahin noch einmal die vergangenen Länder Revue passieren lassen will, hier geht es zur Zusammenfassung.

Vegetarische Weltreise