Shopvorstellung ölfreund

Mögt ihr Öle genauso gerne wie ich? Ich habe in der Küche eine wunderschönes altes Holztablett stehen, auf dem meine ganzen Öle und Essigsorten stehen. Mittlerweile ist das Tablett allerdings fast zu klein, aber ich kann einfach nicht anders: wenn ich leckere Essig- oder Ölsorten entdecke, muss ich zugreifen. So tummeln sich dort mittlerweile u.a. Olivenöle verschiedener Qualität, Kürbiskernöl, Walnussöl, Sesamöl, Rapsöl, Arganöl, Balsamicoessig, Walnussessig, Waldhimbeererssig, Tomatenbalsamessig,… Und seit kurzem stehen dort auch Schwarzkümmel- und Leindotteröl.

Oelfreund

Vor einigen Wochen wurde ich von ölfreund angeschrieben, ob ich nicht zwei ihrer Bio Öle testen möchte. Sehr gerne. Zur Auswahl gab es Leinöl, Leindotteröl, Hanföl, Kokosöl, Kürbiskernöl, Schwarzkümmeöl und Sonnenblumenöl. Die Wahl fiel mir gar nicht so leicht. Am Ende entschied ich mich aber für zwei Sorten, die ich noch nie probiert habe: Leindotteröl und Schwarzkümmelöl. Ein paar Tage später hatte ich die frisch gepressten Bioöle bei mir zu Hause. Was mir sofort sehr positiov aufgefallen ist, war die auf den ersten Blick doch etwas ungewohnte Öffnung der Flasche. Sobald der Verschluss von der Flasche entfernt ist, kommt aus dem Flascheninneren eine Art Röhrchen, mit dem man perfekt das Öl dosieren kann ohne dass etwas am Flaschenhals herunter läuft. Für mich gibt es nämlich nichts schlimmeres als bereits angebrochene Ölflaschen anzufassen und anschließend die Hälfte des Öls an den Händen zu haben. Das Öl soll schließlich ins Essen und nicht an den Händen vergeudet werden. Warum gibt es derartige Dosierhilfen nicht bei allen Ölflaschen? Ich bin davon jedenfalls total begeistert.

Neugierig wie ich bin, habe ich sofort beide Ölflaschen geöffnet und am Öl gerochen. Der Geruch des Schwarzkümmelöls ist sehr intensiv, intensiver als ich vermutet hatte. Ein bißchen verunsichert war ich aufgrund des intensiven Geruchs, wie ich denn das Öl am besten kombinieren könnte, damit es nicht zu intensiv ist und den Geschmack der restlichen Zutaten nicht übertrumpft. Ich habe dann einen Salat zubereitet und u.a. das Schwarzkümmelöl für das Dressing verwendet. Mit den restlichen Zutaten hat das Öl wunderbar harmoniert. Der Geschmack war extrem lecker und doch auch ein bißchen exotisch. Aufgrund seines intensiven und doch leicht exotischen Geschmacks paßt dieses Öl natürlich nicht zu allen Gerichten. In Kombination mit angebratetenem Gemüse würde ich es z.B. nicht verwenden. Aber das kann jeder selbst entscheiden, wie es ihm am besten schmeckt.

Oelfreund Salat

Salat Zutaten:
Tomaten
Schafskäse
Mais
grüne Oliven
Walnusskerne
Croutons
Pfeffer
Salz
Thymian
türkischer Granatapfelsirup
Schwarzkümmelöl

Zubereitung:

  • Tomaten und Schafskäse klein schneiden.
  • Tomaten, Schafskäse, Mais, Oliven und Walnusskerne in eine Schüssel geben.
  • Aus Pfeffer, Salz, Thymian, Granatapfelsirup und Schwarzkümmelöl ein Dressing mischen.
  • Das Dressing über den Salat geben.
  • Die Croutons über den Salat streuen.

Das Leindotteröl schmeckt mir auch sehr gut. Sein Geschmack ist nicht ganz so dominant wie der des Kümmelöls, aber trotzdem schwer zu beschreiben bzw. mit etwas anderem zu vergleichen. Bislang hat es mir am besten zu grünem oder gemischtem Salat geschmeckt, kombiniert mit Balsamicoessig.

Welches sind denn eure liebsten Essig- und Ölsorten? Welche Bio-Öle vom ölfreund interessieren euch bzw. würdet ihr gerne probieren?

Allgäuer Kässpatzen

Bislang fiel es mir nicht sehr schwer, etwas zu meinen Rezepten zu schreiben. Entweder habe ich euch erzählt, wie ich auf die Idee kam, das Gericht zu kochen, wieso ich bestimmte Zutaten kombiniert habe, ob mich das Gericht an einen Urlaub oder ein Erlebnis erinnert… Aber Kässpatzen? Puh… Öhm ja, die Kässpatzen esse ich sehr gerne. So möchte ich das natürlich nicht stehen lassen.

Kaesspatzen

Der Namen “Kässpatzen” ist leicht zu erklären, denn sie bestehen aus Spätzle kombiniert mit würzigem Käse und gerösteten Zwiebeln. Aber woher stammt der Namen “Spatzen” bzw “Spätzle”, der alles andere als selbst erklärend ist? Es wird vermutet, dass der Teig ursprünglich mit einem Löffel zu kleinen Teigklumpen geformt wurde, die man dann umgangssprachlich “Batzen” nannte und deren Namen im Laufe der Zeit zu “Spatzen” umgewandelt wurde. Eine andere Theorie besagt, dass die fertigen Spätzle an die Spatzen, also die Vögel, erinnerten. Später hatten sie dann eine kleinere Form und wurden deshalb nur noch als Spätzle, kleine Spatzen, bezeichnet.

Da dieses Gericht aus dem Allgäu stammt, paßt es natürlich perfekt zur vegetarischen Weltreise, die sich aktuell in Deutschland aufhält.

Vegetarische Weltreise - Deutschland

Zutaten (2 Portionen):
100 g Weizenmehl (Type 405)
100 g Weizen-Vollkornmehl
1,5 TL Salz
2 Eier
ca. 100 ml kaltes Wasser
Pfeffer
150 g Bergkäse
1 EL Olivenöl
1 große Zwiebel
gemahlener Kümmel

Zubereitung:

  • Mehl, 1/2 TL Salz und die Eier mit dem Mixer verrühren.
  • Nach und nach etwas Wasser dazu geben bis ein zähflüssiger Teig ensteht. Das können somit auch mehr oder weniger als 100 ml Wasser sein.
  • In einem großen Topf Wasser mit 1 TL Salz zum kochen bringen.
  • Währenddessen den Käse reiben.
  • Sobald das Wasser kocht, die Hälfte des Teiges mit dem Spätzlehobel zügig zu Spätzle verarbeiten. Sobald die Spätzle an die Wasseroberfläche geschwommen sind, sind sie fertig und können vorsichtig mit einem Schaumlöffel aus dem Wasser geholt werden. Kurz abtropfen lassen und dann in einer Auflaufform ausbreiten.
  • Die Hälfte des Käses über die Spätzle streuen und den Käse ein bißchen Pfeffern.
  • Den restlichen Teig zu Spätzle verarbeiten und über dem Käse ausbreiten.
  • Den übrigen Käse über die Spätzle streuen und erneut nochmal pfeffern.
  • Die Auflaufform für 40 min bei 150°C ins Bratrohr stellen (mittlere Schiene, Ober- und Unterhitze).
  • Währenddessen das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen.
  • Die Zwiebel schälen, in feine Ringe schneiden und diese in der Pfanne braun anrösten.
  • Auf die gerösteten Zwiebelringe noch etwas Kümmel streuen.

Dazu gab es einen Eisbergsalat mit einem Dressing aus Tomaten-Balsam-Essig, Walnussöl und Pfeffer und Salz.

Dauer: 1 Stunde 15 Minuten

Zusammenfassung Blog-Event Vegetarische Weltreise – Mexiko

Diese Mal hat es ein bißchen länger gedauert, bis ich dazu gekommen bin, die Zusammenfassung für den Blog-Event Vegetarische Weltreise – Mexiko zu schreiben. Aber nun habe ich es endlich geschafft. Viel Spaß beim Lesen.

Martina von eat art others steuert das erste Rezept für unseren Aufenthalt in Mexiko bei. Bei ihr gibt es Quesadillas mit braunen Bohnen.
Quesadillas

Bei Melanie von touche-à-tout gibt es, ein, wie sie es selbst beschreibt, ratz-fatz gekochtes Kartoffel-Chili.
Kartoffel-Chili

Weiter geht es mit Maria von In Rios Küche. Sie hat uns als Anlehnung an die mexikanischen Empanadas Teigtaschen mit Karotten und Rosinen zubereitet.
 Teigtaschen mit Karotten und Rosinen

Sandra von Grüneliebe stößt ganz neu zu unserer Weltreisegruppe hinzu. Zum Einstand gibt es bei ihr die schnellste Tomatillo Salsa Verde.
Tomatillo Salsa Verde

Ayurlie von gesund geniessen stellt uns in ihrem Beitrag zur vegetarischen Weltreise ihren Lieblingssalat vor: Quinoa Salat mexikanisch angehaucht.
Quinoa Salat mexikanisch angehaucht

Ninive von Ninive loves Life hat ein mexikanisches Gericht für uns, das sich sowohl als Frühstück wie auch als Mittagessen oder Abendessen eignet: Huevos Rancheros.
Huevos Rancheros

Gourmandise vom gleichnamigen Blog hat uns auch nach Mexiko begleitet. Bei ihr gibt es einen Tortilla Chip Auflauf.
Tortilla Chip Auflauf

Katie von eat love and live mag die mexikanische Küche sehr gerne und wollte deshalb schon seit längerer Zeit selbst mexikanisch kochen. Nun hat es endlich geklappt und es kamen Enchiladas dabei heraus.
Enchiladas

Auch bei Daniela von Leberkassemmel und mehr gab es Huevos Rancheros , die sie das letzte Mal während ihres Studiums gegessen hat.
Huevos Rancheros

Tante Phie von Fischbrötchens Friend hat für uns Tortillas zubereitet, die sie besonders gerne macht, wenn Freunde zu Besuch sind und jeder die Tortillas mit seinen Wunschzutaten füllen kann.
Tortillas

Auch Geri von Lecker mit Geri hat uns nach Mexiko begleitet. Bei ihr gibt es einen Apfelkuchen nach mexikanischer Art.
Mexikanischer Apfelkuchen

Sarah von hot*pott fiel es schwer, sich für ein mexikanisches Gericht zu entscheiden. Am Ende fiel die Wahl auf Quesadillas mit Bohnenmus und Guacamole.
Quesadillas mit Bohnenmus und Guacamole

Bei Mari von Kazuo gibt es die Krokanttorte Palanqueta de Nuez, die übersetzt so viel wie “Brecheisen aus Nüssen” heißt.
Palanqueta de Nuez

Doreen von kochen und backen im wohnmobil liebt die Tex-Mex-Küche. Bei ihr gibt es ein Schoko-Chili.
Schoko-Chili

Katha von Katha kocht hat uns auch nach Mexiko begleitet. Ihr fiel sofort ein mexikanischer Bohnen Dip ein, den sie für uns zubereitet hat.
Mexikanischer Bohnen Dip

Geri von Lecker mit Geri gibt es noch ein zweites mexikanisches Gericht. Sie hat sich für Linsen auf mexikanische Art entschieden.
Linsen auf mexikanische Art

Meine Wahl fiel auch auf Quesadillas, die ich sicherlich bald wieder zubereiten werde.
Quesadilla

Flammkuchen mit Ziegenkäse und Zwiebelmarmelade

Essbare Urlaubsmitbringsel mag ich total gerne. Allerdings weiß ich nicht immer sofort, wie ich diese neuen Zutaten am besten verarbeite. So erging es mir auch mit dem letzten Mitbringsel, das ich bekommen habe: eine Marmelade aus Kalabrien, die aus Tropeazwiebeln zubereitet wurde.

Flammkuchen

Zwiebelmarmelade? Zuerst war ich sehr skeptisch, denn bei Marmelade bin ich sehr heikel. Ich mag nur Marmelade aus roten Früchten. Anfangs stand die Marmelade einige Tage ungeöffnet in der Küche. Nach ein paar Tagen habe ich mich im Internet auf die Suche nach Rezepten gemacht, die eine Zwiebelmarmelade benötigen, wurde aber nicht richtig fündig. Allerdings habe ich viele Rezepte für die Herstellung einer Zwiebelmarmelade gefunden. Dort wurde meistens empfohlen, die Marmelade zu Käse zu essen. Mein erster Versuch, die Marmelade mit einer dünnen Scheibe Ziegenkäse zu essen, hat sehr lecker geschmeckt. Ganz zufrieden war ich damit allerdings noch nicht. Als ich kurz darauf beim Einkaufen war, fiel mir an der Käsetheke eine Ziegenkäserolle auf. Davon wanderte eine Scheibe mit nach Hause, denn ich hatte den spontanen Einfall, einen Flammkuchen mit Ziegenkäse und Zwiebelmarmelade zuzubereiten. Thymian passte dann auch noch hervorragend dazu. Vom Gesamtergebnis war ich sehr begeistert. Der Ziegenkäse, die Zwiebelmarmelade und der Thymian passen perfekt zusammen.

Wie mögt ihr den Flammkuchen am liebsten? Was könnt ihr mir als Belag für meinen nächsten Flammkuchen empfehlen?

Zutaten (2 Flammkuchen):
3 g Trockenhefe
25 ml lauwarmes Wasser
190 g Weizenmehl (Type 405)
95 ml Milch
1/2 + 1/4 TL Salz
2 EL Olivenöl
100 g Creme Fraîche
Pfeffer
2 Scheiben einer Ziegenkäse-Rolle (ca. 150 g)
4 Zweige Thymian
2 EL Zwiebelmarmelade

Zubereitung:

  • Die Trockenhefe im Wasser auflösen.
  • Mehl, 75 ml Milch, 1/2 TL Salz sowie Olivenöl zum Hefewasser geben und alles zu einem glatten Teig verkneten.
  • Den Teig abgedeckt ca. 30 min an einem warmen Ort gehen lassen bis er sich ungefähr verdoppelt hat.
  • Den Teig, sobald er sich verdoppelt hat, nochmal mit den Händen kneten bis er nicht meht klebt.
  • Den Teig halbieren.
  • Zwei Backpapier jeweils auf die Größe eines Backblechs zuschneiden.
  • Ein Backpapier auf die Arbeitsfläche legen und eine Teighälfte auf dem Backpapier ausrollen bis er nur noch ca. 2 mm dick ist. Ebenso mit der zweiten Teighälfte verfahren.
  • Das Backpapier mit dem ausgerollten Teig jeweils auf ein Backblech legen.
  • Creme Fraîche mit 20 ml Milch, 1/4 TL Salz und etwas Pfeffer verrühren.
  • Die Creme Fraîche Mischung auf dem Teig gleichmäßig verteilen.
  • Den Ziegenkäse mit den Fingern über den Teig krümeln.
  • Die beiden Flammkuchen im nicht vorgeheizten Bratrohr (Ober- und Unterhitze) bei 250°C ca. 10 min backen bis der Käse leicht braun und knusprig ist.
  • Die Thymianblätter von den Zweigen entfernen und über dem Flammkuchen verteilen.
  • Die Zwiebelmarmelade in kleinen Klecksen auf den Flammkuchen geben.

Dauer: ca. 1,5 Stunden

Quelle Teig: Essen und Trinken

Flammkuchen ist definitiv ein Gericht, das gut für die Seele ist. Somit ist es perfekt für den Blog-Event Vegetarisches Seelenfutter geeignet.

Seelenfutter

Vegetarische Weltreise – Deutschland

Nachdem wir während der vegetarischen Weltreise schon einige Länder dieser Welt bereist haben, soll es dieses Mal wieder in bekanntere Gefilde gehen. Wir wagen, ausgehend vom letzten Land Mexiko, den Sprung über den großen Teich und landen wieder in Europa. Diesen Monat werden wir uns in Deutschland aufhalten.

Vegetarische Weltreise - Deutschland

Nachdem einige der letzten Länder eine große Herausforderung dargestellt haben, um etwas vegetarisches zuzubereiten (ich sage nur Schweden), sollte es diesen Monat wieder etwas leichter werden. Zum einen hätten wir Maultaschen, die in einer Suppe, abgebräunt mit Zwiebeln oder überbacken zubereitet werden können. Außerdem gibt es Semmelnködel bzw. Spätzle mit Rahm-Champignons. Deutschland ist auch bekannt für seine Gemüseeintöpfe oder Pfannkuchen in allen möglichen Varianten (als Suppe, mit süßer Füllung, mit herzhafter Füllung, überbacken). In einigen Bundesländern ist auch Himmel und Erde sehr beliebt. Bayern ist bekannt für Dampfnudeln, Obadzn und Brezen. Besonders zur Weihnachtszeit findet man auf den Weihnachtsmärkten Kartoffelpuffer mit Apfelmus, im Fasching hingegen gehören die Krapfen zum kulinarischen Pflichtprogramm.

Teilnahmebedingungen:

  • Das eingereichte Rezept muss vegetarisch sein und zum Thema Deutschland passen. Dabei ist es unerheblich, ob das eingereichte Gericht eine Vor-, Haupt- oder Nachspeise ist, ob es etwas Gebackenes, Gekochtes oder ein landestypisches Getränk ist. Alle thematisch passenden Rezepte sind willkommen.
  • Das Rezept soll ein neues sein und nicht eines aus dem Archiv, d.h. es soll zwischen dem 1.11.2014 und dem 30.11.2014 auf eurem Blog veröffentlich worden sein.
  • Der Event startet am 1.11.2014. Eure Rezepte könnt ihr bis zum 30.11.2014 um 23:59 Uhr einreichen.
  • Teilt mir in einem Kommentar zu diesem Post mit, welches eurer Rezepte am Event teilnehmen soll. Gebt auch den Link dazu an. Ihr könnt mehr als ein Rezept einreichen.
  • Ich würde mich freuen, wenn ihr euer Rezept auf diesen Beitrag verlinkt. Banner findet ihr weiter unten.
  • Mit der Teilnahme an diesem Event stimmt ihr zu, dass ich für die Zusammenfassung auf der Tomateninsel das Foto eures Rezeptes einbinde und auf eure Seite verlinke. Desweiteren erklärt ihr mit der Teilnahme, dass das eingereichte Rezept sowie die Fotos keine Urheberrechte verletzen. Ich behalte mir das Recht vor, eingereichte Rezepte nicht in die Zusammenfassung aufzunehmen.

Hier sind die Bannercodes zum Mitnehmen:

Hochformat 130×250:

Querformat: 500×112:

Querformat: 400×89:

Quesadilla

Auf der Suche nach einem Gericht für die vegetarische Weltreise mit dem aktuellen Reiseland Mexiko wußte ich anfangs gar nicht so genau, was ich denn gerne kochen möchte. Ich mag mexikanisches Essen sehr gerne, hatte aber die Qual der Wahl. Letztendlich bin ich dann über dieses Rezept für Quesadillas gestolpert und habe es in leicht abgewandelter Version zubereitet.

Quesadilla

Die Quesadillas bestehen aus mexikanischen Tortillas, die mit Käse und weiteren Zutaten gefüllt sind. Dabei werden die Tortillas in der Mitte zusammen geklappt und anschließend gebacken, so dass der Käse schmilzt. Der Name leitet sich vom Wort queso ab, das übersetzt Käse bedeutet. Warum ich bisher noch nie eine Quesadilla gegessen habe, verstehe ich mittlerweile gar nicht mehr. Denn sie schmecken wirklich extrem lecker und können wunderbar vielfältig gefüllt werden, so dass Abwechslung garantiert ist.

Sehr gut paßt zu nachfolgendem Rezept auch eine selbst gemachte Guacamole und ein gegrillter Maiskolben.

Womit füllt ihr am liebsten eure Quesadilla?

Vegetarische Weltreise - Mexiko

Zutaten (2 Quesadillas):
180 g Tomaten
4 Lauchzwiebeln
2 große Tortillas (Durchmesser 25 cm)
125 g geriebener Edamer
Pfeffer
Salz

Zubereitung:

  • Die Tomaten würfeln.
  • Die Frühlingszwiebel in dünne Ringe schneiden.
  • Tomatenstücke, Lauchzwiebelringe und Edamer in einer Schüssel miteinander vermischen und bei BEdarf mit etwas Pfeffer und Salz würzen.
  • Eine große beschichtete Pfanne verwenden und darin die erste Tortilla hineinlegen. Nun die Hälfte der Füllung auf einer Hälfte der Tortilla verteilen. Anschließend die nicht belegte Tortillahälfte über die belegte Hälfte klappen.
  • Die Tortilla von jeder Seite (ohne Öl!) ca. 2-3 min erhitzen, so dass der Käse schmlizt und die Tortillaaußenseite leicht braun wird.

Dauer: 30 Minuten

Quelle: Brigitte

Shopvorstellung Pastarie

Dass ich ein großer Pasta-Fan bin, sollte mittlerweile bekannt sein. Auch stelle ich sehr gerne Nudeln mit den unterschiedlichsten Zutaten selbst her. So habe ich z.B. bereits in der Vergangeheit Steinpilz-Fettuccine und Paprika-Fettuccine oder auch mit rote-Beete-Pulver gefärbte Ravioli hergestellt.

Pastarie

Mir gefällt daran besonders, dass die Pastagerichte jedesmal einen anderen Geschmack bekommen und dies nicht nur aufgrund von unterschiedlichen Soßen sondern allein schon wegen der Nudeln an sich. Aber ich finde auch bunte Pastasorten wunderschön, denn bekanntlich ißt auch das Auge mit. Leider gibt es im Supermarkt in dieser Hinsicht keine große Auswahl. Etwas “ausgefallener” sind dort bereits grüne Nudeln, die mir meistens aber gar nicht schmecken. Was also tun, wenn man keine Zeit oder Lust hat, um die Nudelmaschine hervorzuholen, um dann selbst Nudeln herzustellen, die bunt sind und besondere Zutaten enthalten? Genau, man bestellt Nudeln bei Pastarie. Dort könnt ihr eure eigenen Pastasorten kreieren. Als erstes könnt ihr aus 15 verschiedenen Nudelformen auswählen, welche euch am besten gefällt: Tagliatelle, Creste, Spaghetti, Radiatori und noch viele andere. Anschließend stehen euch knapp 90 Zutaten zur Wahl, die in die Kategorien Gemüse, Obst, Nüsse & Samen, Kräuter, Gewürze, Pilze und Flüssigkeiten aufgeteilt sind. Dort sind auch außergewöhnliche Zutaten wie z.B. Glühwein, Chai-Latte, Prosecco, Lebkuchen und Rosenblüten zu finden, aber auch Oliven, Spargel, Artischocken, Feigen, Knoblauch, Basilikum und vieles mehr.

Als mir Sarah von Pastarie angeboten hat, dass ich dort meine Wunschnudelsorten zusammenstellen darf, um sie kostenlos zu testen, hatte ich wirklich Probleme mich zu entscheiden. Ich hatte bereits meine Pastakreationen zusammengestellt und diese lagen auch schon im Warenkorb, aber ich habe mich anschließend noch drei Mal umentschieden, da ich immer wieder neue Zutaten entdeckt habe, die ich noch besser fand als meine ursrpünglichen Kombinationen. Ihr seht: Wer die Wahl hat, hat die Qual… Letztendlich habe ich mich für die folgenden vier Sorten entschieden:

  • Trotolle mit Jalapeño, Knoblauch, Curry
  • Herzen mit Tomaten, Basilikum, Parmesan
  • Casarecce mit Pistazien, Tomaten
  • Spaghetti mit Petersilie, Knoblauch, Chili

Da ich mir die letzte der vier Kombinationen als Spaghetti herstellen habe lassen, hat es sich aufgrund der Zutaten angeboten, damit Spaghetti Aglio e Olio zuzubereiten. Die Spaghetti waren aufgrund der Petersilie wunderbar grün, beim Kochen hat man auch gerochen, dass Petersilie enthalten ist. Knoblauch und v.a. Chili haben eine extreme Schärfe erzeugt.

Spaghetti Aglio e Olio

Als zweites habe ich die Casarecce zubereitet, die mit Tomaten und Pistazien verfeinert waren. Die Pistazien haben einen leckeren, leicht nussigen Geschmack erzeugt. Von den Tomaten habe ich leider nichts geschmeckt. Zubereitet habe ich diese Nudeln in einem mediterranen Parmesan-Nudelauflauf.

mediterraner Parmesan-Nudelauflauf

Für welche Pastasorte und welche Zutaten würdet ihr euch denn entscheiden, wenn ihr eure Wunschnudelsorte zusammenstellen könntet?

Welt bester Nudelauflauf oder mediterraner Parmesan-Nudelauflauf

Eigentlich neige ich nicht zu Übertreibungen. Aber so leid es mir tut, in diesem Fall ist die Beschreibung absolut zutreffend: Welt bester Nudelauflauf.

mediterraner Parmesan-Nudelauflauf

Spätestens auf dem Weg von der Arbeit nach Hause stellen sich mir früher oder später die Fragen: “Was koche ich heute Abend? Worauf habe ich Lust? Muss ich dafür noch einkaufen gehen oder was habe ich bereits zu Hause?”. In den meisten Fällen geht es dann so weiter: “Heute habe ich Lust auf Nudeln, aber nicht einfach Nudeln mit Soße, überbacken wäre toll. Zum Überbacken brauche ich Käse. Parmesan habe ich noch zu Hause. Die Nudeln nur mit Parmesan zu überbacken wird mir aber zu trocken. Wenn ich hingegen die Nudeln mit einer Parmesan-Sahne-Weißwein-Mischung überbacke, dann wird es weniger trocken. Zu Parmesan passen Tomaten und Walnüsse ganz gut, eventuell auch noch getrocknete Tomaten. Trotzdem wird mir der Auflauf mit diesen Zutaten immer noch zu trocken. Dann nehme ich am besten noch stückige Tomaten dazu.” Zu Hause angekommen, mache ich mich dann ans Werk, ändere noch 1000 Mal meine Meinung, um am Ende das Essen meistens doch so zuzubereiten, wie ich es ursprünglich geplant habe. Dieses Mal ist dieser wirklich saftige, leckere, mediterran angehauchte Parmesan-Nudelauflauf dabei heraus gekommen. Er hat mir so gut geschmeckt, dass ich ihn ein paar Tage später erneut zubereitet habe.

Wie sieht euer liebster Nudelauflauf aus? Welche Zutaten jgehören für euch unbedingt in einen Nudelauflauf?

Zutaten (2 Portionen):
250 g Tomaten-Pistazien-Casarecce
85 g Walnusskerne
30 g getrocknete Tomaten (nicht in Öl eingelegt)
130 g Cocktailtomaten
400 g stückige Tomaten
1,5 TL Salz
Pfeffer
1/2 TL Zucker
1/2 TL Thymian
110 g Parmesan
150 ml flüssige Sahne
50 ml Chardonnay

Zubereitung:

  • Die Nudeln im Salzwasser kochen, allerdings nicht so lange wie auf der Verpackung empfohlen wird. Steht auf der Verpackung, dass die Nudeln z.B. 8 min gekocht werden sollen, dann diese nur 5 min im kochenden Wasser zubereiten. Dadurch wird verhindert, dass die Nudeln aufgrund der weiteren Zubereitung zu matschig werden.
  • Die Walnüsse grob hacken.
  • Die getrockneten und die frischen Tomaten klein schneiden.
  • Die stückigen Tomaten mit 1 TL Salz, Pfeffer, 1/2 TL Zucker und Thymian würzen.
  • Den Parmesan reiben.
  • Parmesan, Sahne, Chardonnay, Pfeffer und 1/2 TL Salz in einem kleinen Gefäß vermischen.
  • Die fertig gekochten Nudeln in eine Auflaufform geben.
  • Walnüsse, getrocknete und frische Tomaten sowie die gewürzten stückigen Tomaten mit den Nudeln vermischen.
  • Die Nudeln mit der Parmesan-Sahne-Chardonnay-Mischung gleichmäßig übergießen.
  • Den Nudelauflauf bei Ober- und Unterhitze ca. 25 min bei 180°C (mittlere Schiene) überbacken.

Dauer: 1 Stunde

Zusammenfassung Blog-Event Vegetarische Weltreise – Marokko

Im September haben wir auf unserer vegetarischen Weltreise das erste Mal den afrikanischen Kontinent betreten und uns dabei Marokko in kulinarischer Hinsicht etwas genauer angesehen. Auch dieses Mal sind wieder tolle Gerichte zusammengekommen:

Den Anfang hat Gourmandise vom gleichnamigen Blog gemacht. Bei ihr gibt es einen marokkanischen Linsensalat mit Ajvar bestrichenem Fladenbrot.
Marokkanischer Linsensalat zu mit Ajvar bestrichenem Fladenbrot

Daniela von Leberkassemmel und mehr hat sich diese Jahr vor Ort vom marokkanischen Essen inspirieren lassen. Für uns hat sie daraufhin marokkanisches Mille Feuille zubereitet.
Marokkanisches Mille Feuille

Maria von In Rios Küche nimmt auch wieder an unserer Weltreise teil und hat sich entschieden, eine Vorspeise zuzubereiten: Gefüllte Spitzpaprika mit Couscous und Schafskäse.
Gefüllte Spitzpaprika mit Couscous und Schafskäse

Geri von Lecker mit Geri hat uns auch mit nach Marokko begleitet und ein marokkanisches Dessert serviert.
Marokkanisches Dessert

Carla von Herbs and Chocolate hat die vegetarische Variante der Harira, der marokkanischen Ramadansuppe, gekocht und war von deren Geschmack ganz angetan.
Harira - Marokkanische Ramadansuppe

Ella von Dear Moments stößt in Marokko neu zu unserer Reisegruppe hinzu und verzaubert uns mit Baghrir.
Baghrir

Ilse von Ilse blogt zaubert uns jetzt schon weihnachtliche Stimmung auf den Tisch, indem sie für unseren Marokko-Aufenthalt Ghriba, marokkanische Mandelkekse, gebacken hat.
Ghriba – marokkanische Mandelkekse

Martina von eat art others hat es viel Spaß gemacht, sich mit der marokkanischen Küche zu beschäftigen. Letztendlich hat sie sich dafür entschieden, einen rote Bete-Orangen-Salat zuzubereiten.
Rote Bete-Orangen-Salat

Melanie von touche-à-tout hat bei unserem Aufenthalt in Marokko Taboulé, einen Couscous-Salat, zubereitet.
Taboulé

Doreen von Kochen und backen im Wohnmobil lebt die Hälfte des Jahres in Marokko, weshalb sie sich von unserem Halt in Marokko besonders angesprochen gefühlt hat. Bei ihr gibt es Sfenj, marokkanische Hefekringel.
Sfenj – marokkanische Hefekringel

Sia von Sia’s Soulfood ist ein großer Granatapfel-Fan. Dieser kommt auch bei ihrem Couscous-Linsen-Salat mit Granatapfel zum Einsatz.
Couscous-Linsen-Salat mit Granatapfel

Sarah von hot*pott hat uns auch nach Marokko begleitet und dort einen Pistazienkuchen gebacken.
Pistazienkuchen

Martina von eat art others hat noch ein zweites Gericht zubereitet. Dieses Mal hat sie sich für frittierte Kartoffelküchlein entschieden.
Frittierte Kartoffelküchlein

Auch bei Geri von Lecker mit Geri gibt es ein zweites marokkanisches Gericht, nämlich einen marokkanischen Mandelkuchen.
Marokkanischer Mandelkuchen

Für Katie von eatloveandlive war der Halt unserer Weltreise in Marokko perfekt, da sie mit einem Marokkaner verheiratet ist und sich deshalb auch öfters in Marokko aufhält. Bei ihr gibt es Maakouda.
Maakouda

Tante Phie von Fischbrötchens Friend hatte das Glück, eine Zeitlang einen marokkanischen Mitbewohner zu haben. Bei ihr gibt es Baghrir.
Baghrir

Barbara von Barbaras Spielwiese hat leicht verspätet auch noch ein Gericht eingereicht. Sie hat sich dafür entschieden, Couscous mit Kichererbsen zu kochen.
Couscous mit Kichererbsen

Beim Schreiben der Zusammenfassung war ich gerade so vertieft in eure tollen Gerichte, dass ich beinahe mein eigenes vergessen hätte. ;-) Ich habe eine Gemüse-Tajine mit Couscous zubereitet.
Gemüse Tajine mit Couscous

Vegetarische Weltreise – Mexiko

Neuer Monat, neues Reiseziel. Jeden ersten eines Monats erreichen wir mit der vegetarischen Weltreise ein neues Land, in dem wir uns dann einen ganzen Monat aufhalten und regionale Köstlichkeiten dieses Landes kennenlernen und sammeln. Im November werden wir uns in Mexiko aufhalten.

Vegetarische Weltreise - Mexiko

Typisch für Mexiko ist die Guacamole, ein Avocado-Dip, der gerne zu Tortilla-Chips oder als Beilage serviert wird. Mole werden Soßen genannt, die hauptsächlich aus Chili und weiteren Gewürzen bestehen, aber auch z.B. ungesüßte Schokolade enthalten können. Tacos werden in Mexiko als Fast-Food angesehen und meistens aus Mais- oder Weizentortillas zubereitet, die mit verschiedenen Zutaten gefüllt und aus der Hand gegessen werden. Eine Quesadilla hingegen ist eine Tortilla, die in der Mitte zusammen geklappt, mit Käse gefüllt ist und anschließend gebacken oder frittiert wurde. Enchiladas sind weiche Mais-Tortillas, die z.B. mit Gemüse gefüllt sind und mit einer Soße serviert werden. Tamal stammt auch aus Mexiko und besteht aus einem Maisteig, der z.B. mit Käse gefüllt, in Pflanzenblätter eingehüllt und anschließend gedämpft wird. Was fällt euch noch leckeres ein? Ich bin schon sehr gespannt und freue mich auf eure Gerichte.

Teilnahmebedingungen:

  • Das eingereichte Rezept muss vegetarisch sein und zum Thema Mexiko passen. Dabei ist es unerheblich, ob das eingereichte Gericht eine Vor-, Haupt- oder Nachspeise ist, ob es etwas Gebackenes, Gekochtes oder ein landestypisches Getränk ist. Alle thematisch passenden Rezepte sind willkommen.
  • Das Rezept soll ein neues sein und nicht eines aus dem Archiv, d.h. es soll zwischen dem 1.10.2014 und dem 31.10.2014 auf eurem Blog veröffentlich worden sein.
  • Der Event startet am 1.10.2014. Eure Rezepte könnt ihr bis zum 31.10.2014 um 23:59 Uhr einreichen.
  • Teilt mir in einem Kommentar zu diesem Post mit, welches eurer Rezepte am Event teilnehmen soll. Gebt auch den Link dazu an. Ihr könnt mehr als ein Rezept einreichen.
  • Ich würde mich freuen, wenn ihr euer Rezept auf diesen Beitrag verlinkt. Banner findet ihr weiter unten.
  • Mit der Teilnahme an diesem Event stimmt ihr zu, dass ich für die Zusammenfassung auf der Tomateninsel das Foto eures Rezeptes einbinde und auf eure Seite verlinke. Desweiteren erklärt ihr mit der Teilnahme, dass das eingereichte Rezept sowie die Fotos keine Urheberrechte verletzen. Ich behalte mir das Recht vor, eingereichte Rezepte nicht in die Zusammenfassung aufzunehmen.

Hier sind die Bannercodes zum Mitnehmen:

Hochformat 130×250:

Querformat: 500×112:

Querformat: 400×89: