Tomaten Tarte Tatin

Tomaten Tarte Tatin stand schon seit mindestens 2 Jahren auf meiner ToCook Liste. Irgendwie kam es aber nie dazu, dass ich sie bislang gebacken habe. Allerdings war die Verlockung für einen Tomaten-Fan wie mich immer sehr groß, klingt doch allein der Name Tarte Tatin schon einfach bezaubernd.

Tomaten-Tarte-Tatin

Ursprünglich wird die Tarte Tatin gar nicht mit Tomaten sondern mit Äpfeln gebacken. Der Überlieferung nach soll die Tarte Tatin auf einen Kuchen zurück gehen, den eine der beiden Schwestern Tatin im 19. Jahrhundert gebacken haben soll. Die beiden führten in einem kleinen Dorf in Frankreich ein Lokal. Eine der beiden wollte einen Apfelkuchen backen, vergaß aber in der Hektik den Teig zu den Äpfeln in die Form zu geben. Um trotz des Missgeschicks ihren Gästen noch einen Kuchen schnell servieren zu können, bedeckte sie die Äpfel daraufhin mit dem Teig und buk die Tarte. Diese Tarte kam bei den Gästen so gut an, dass die Tarte Tatin, also die auf dem Belag gebackene Tarte, geboren war.

Ich verwende für meinen Teig Ziegenbutter, die der Tarte dadurch eine wunderbare, zarte Note gibt. Wer keine Ziegenbutter im Laden findet oder schlichtweg keine Ziegenbutter mag, kann natürlich auch ganz normale Butter aus Kuhmilch verwenden.

Zutaten (Form mit Durchmesser 23 cm):
200 g Dinkelmehl (Type 630)
100 g kalte Ziegenbutter
1/2 TL Salz + etwas zum Würzen
2 EL eiskaltes Wasser
1 TL Olivenöl
330 g rote Cocktailtomaten
200 g gelbe Cocktailtomaten
Pfeffer
1 TL Thymian
5 – 10 Basilikumblätter

Zubereitung:

  • Mehl, Butter, 1/2 TL Salz und Wasser zu einem Teig verkneten.
  • Den Teig zu einer Kugel geformt 30 min. in den Kühlschrank stellen.
  • Die Tarte Form mit dem Olivenöl auspinseln.
  • Die Tomaten farblich sortiert nebeneinander in die Form legen.

Tomaten-Tarte-Tatin Tomatenanordnung

  • Alle Tomaten mit einem spitzen Messer anpieksen.
  • Den Teig auf ein Butterbrotpapier legen und mit einem weiteren Butterbrotpapier belegen. Dadurch klebt der Teig beim Ausrollen weder an der Unterlage noch am Nudelholz fest. Außerdem lässt sich so der ausgerollte Teig besser auf die Tomaten legen.
  • Den Teig rund ausrollen, so dass er den Durchmesser der Tarte-Form hat.
  • Die Tomaten mit dem Teig bedecken.
  • Den Teig mehrfach einpieksen.

Tomaten-Tarte-Tatin Teig

  • Die Tarte bei 180°C für 35 min. (mittlere Schiene, Heißluft) backen.
  • Auf die fertige Tarte einen großen, umgedrehten Teller legen und die Form zusammen mit dem Teller schnell, aber vorsichtig (heiße, flüssige Butter in der Tarte-Form!) stürzen, so dass sich die Tarte aus der Tarte-Form löst.
  • Die gebackene Tarte nochmals mit Pfeffer und Salz würzen, sowie mit Basilikumblättern dekorieren.

Dauer: 1,5 Stunden

Wie es aussieht werden meine T-Beiträge zu meinem Blog-Event Wir kochen uns durch das Alphabet – T sehr Tomaten-lastig. Diese Tomaten Tarte Tatin (sogar alle drei Wörter beginnen mit T) nimmt natürlich auch daran teil.

Wir kochen uns durch das Alphabet - T

Tomatensoße einkochen

Nachdem ich schon seit einigen Jahren mindestens einmal pro Jahr saure Senfgurken einlege, wollte ich dieses Jahr zusätzlich auch noch Tomatensoße einkochen, um mir den Sommer länger zu konservieren.

Tomatensoße in Gläsern

Als ich mich dann in die Weiten des Internets gestürzt und meine Bücher gewälzt habe, wurde ich zwar sehr schnell fündig, aber auch erschlagen von den vielen neuen Begriffen: fermentieren, einkochen, einlegen, einmachen, einwecken. Was ist denn das Richtige, um Tomatensoße haltbar zu machen? Damit es anderen Neulingen nicht wie mir geht und ich selbst auch nächsten Sommer irgendwo auf die Schnelle nachschlagen kann, hier die Erklärungen (Bitte korrigiert mich, wenn irgendetwas noch falsch beschrieben ist.):

  • Einmachen: Dies passiert hauptsächlich mit Obst, wenn z.B. Marmeladen oder Gelees hergestellt werden. Die Lebensmittel werden eingekocht und bereits aufgrund ihrer Zutaten, wie z.B. dem Gelierzucker im Fall der Marmeladen, haltbar gemacht. Anschließend muss das Eingemachte nur noch in Gläser umgefüllt werden und ist automatisch haltbar gemacht.
  • Einkochen: Beim Einkochen werden, wie z.B. im Rezept der Tomatensoße, zuerst die frischen Lebensmittel verarbeitet und vorgekocht, um anschließend noch heiß vom Kochen in die Gläser gefüllt zu werden. Die Gläser werden dann im Wasserbad erhitzt, wodurch die eingekochten Lebensmittel sterilisiert werden und dadurch haltbar sind.
  • Fermentieren: Das Gemüse wird, wie z.B. bei den Senfgurken in Gläsern entweder einige Zeit in eine Salzlake gelegt oder, beim trocknen Fermentieren, von Salz bedeckt. Die Mikroorganismen bzw. Milchsäurebaktieren, die in den Lebensmitteln enthalten sind, sorgen dafür, dass ein Gärungsprozeß statt findet, bei dem schädliche Baktierien absterben und somit das Gemüse haltbar wird.

Habt ihr dieses Jahr auch schon etwas eingemacht, eingekocht oder fermentiert? Ich bin gerade noch auf der Suche nach tollen Rezepten, da ich für mich entdeckt habe, wieviel Spaß es macht, den Sommer zu konservieren und im Winter zu verspeisen.

Nachdem nun die ganzen Begriffe geklärt sind, geht es ans eigentliche Rezept – das Einkochen von Tomatensoße.

Zutaten (9 Gläser à 370 ml):
4 kg Tomaten
2 EL Olivenöl
400 g Gemüsezwiebeln
2 gehäufte EL Salz
Pfeffer
2 EL Oregano
1 EL Rosmarin

Zubereitung:

  • Die Tomaten waschen.
  • Die Tomaten kreuzweise einschneiden. Kleinere Tomaten nur einmal, größere Tomaten an zwei bis drei Stellen. An diesen Stellen wird später die Haut der Tomaten aufplatzen, so dass sie leichter entfernt werden kann.

Tomate eingeritzt

  • In einem großen Topf Wasser zum Kochen bringen.
  • Sobald das Wasser im Topf kocht, so viele der eingeschnittenen Tomaten mit einem Schaumlöffel hineingeben, so dass noch alle Tomaten komplett mit dem heißen Wasser bedeckt sind.
  • Das Wasser nochmal erneut aufkochen lassen und dann ausschalten.
  • Die Tomaten ca. 5 min im heißen Wasser lassen.
  • Die Tomaten mit einem Schaumlöffel aus dem heißen Wasser heraus nehmen und zum Abschrecken in einen Topf mit eiskaltem Wasser geben.
  • Die Tomaten ein paar Minuten in dem eiskalten Wasser lassen.
  • Dies mit allen Tomaten machen, so dass bei allen die Haut so weit abgeplatzt ist, dass sie sich ganz einfach lösen läßt.

Tomate aufgeplatzt

  • Die Haut der Tomaten nun entfernen.

Tomate gehaeutet

  • Die Tomaten halbieren, den Strunk entfernen. Außerdem alle braunen oder angeschlagenen Stellen großzügig ausschneiden, um eine spätere Schimmelbildung zu vermeiden. Anschließend grob würfeln und beiseite Stellen. Wer mag, kann die Tomaten auch noch passieren, so dass die Kerne entfernt sind.
  • Die Zwiebeln schälen und würfeln.
  • In einem großen Topf, der später auch alle Tomaten fassen kann, das Olivenöl erhitzen.
  • Die Zwiebelstücke im Olivenöl glasig dünsten.
  • Anschließend die gewürfelten Tomaten hinzu geben.

Tomatenstuecke im Topf

  • Alles mit einem Pürierstab klein pürieren.
  • Mit Pfeffer, Salz, Oregano und Rosmarin würzen.
  • Die Soße bei voller Hitze 30 min kochen. Dabei einen Deckel schräg auf den Topf legen, so dass es nicht spritzt, aber trotzdem Feuchtigkeit entweichen kann.
  • Die gründlich gereinigten TwistOff Gläser, in die die Tomatensoße gefüllt werden soll, mit heißem Wasser füllen. Das verhindert, dass die Gläser beim Einfüllen der heißen Flüssigkeit springen. Auch sollten alle Gläser dieselbe Größe haben.
  • Nun einzeln das heiße Wasser aus den TwistOff Gläsern gießen und die Tomatensoße mit einem Marmeladentrichter bis zum Rand einfüllen.
  • Wird die Außenseite des Randes mit Soße verkleckert, dann sofort sauber wischen, um spätere Schimmelbildung zu vermeiden.
  • Die Fettpfanne (= das hohe Backblech) in die unterste Schiene des Herdes geben und mit einem Geschirrtuch auslegen. Das Tuch verhindert, dass die Gläser sich im Bratrohr berühren und dabei springen.
  • Nun die mit der heißen Soße gefüllten Gläser so in die Fettpfanne stellen, dass sie sich nicht berühren.
  • Die Fettpfanne so hoch mit warmem/heißen Wasser befüllen wie möglich.
  • Den Herd auf 100°C Heißluft heizen. Sind die 100°C erreicht, so müssen die Gläser ab diesem Zeitpunkt noch eine Stunde im Bratrohr bleiben.
  • Anschließend das Bratrohr ausschalten und die Gläser im Bratrohr für mindestens eine weitere halbe Stunde abkühlen lassen. Währenddessen sollten sich die Deckel der Gläser nach Innen gezogen haben. Beim späteren Öffnen der Gläser macht der Deckel dann das typische Plopp-Geräusch.

Dauer: 4 Stunden

T wie „Tomatensoße einkochen“. Der Name dieses Rezeptes beginnt mit T und paßt deshalb perfekt zu meinem Blog-Event Wir kochen uns durch das Alphabet – T.

Wir kochen uns durch das Alphabet - T

Wir kochen uns durch das Alphabet – T

Und los geht es es mit dem neuen Blog-Event auf der Tomateninsel. In der Ankündigung des Blog-Events habe ich bereits grob umrissen, worum es geht. Nun darf ich euch verkünden, mit welchem Buchstaben wir im Monat September beginnen. Da der Name meines Blogs mit einem T beginnt, habe ich mich für diesen Buchstaben entschieden. D.h. ab sofort könnt ihr alle vegetarischen Gerichte bei mir einreichen, bei denen das erste Wort mit einem T beginnt.

Wir kochen uns durch das Alphabet - T

Hier sind ein paar Beispiele:

Jetzt bin ich mal gespannt, welche Speisen und Getränke euch einfallen, bei denen das erste Wort des Namens mit einem T beginnt. Ich freue mich auf eure Rezepte!

Teilnahmebedingungen:

  • Das eingereichte Rezept muss vegetarisch sein und das erste Wort des Namens des Gerichts/Getränkes muss mit einem T beginnen. Dabei ist es unerheblich, ob das eingereichte Gericht eine Vor-, Haupt- oder Nachspeise ist, ob es etwas Gebackenes, Gekochtes oder ein Getränk ist. Alle thematisch passenden Rezepte sind willkommen.
  • Das Rezept soll ein neues sein und nicht eines aus dem Archiv, d.h. es soll zwischen dem 1.9.2016 und dem 30.9.2016 auf eurem Blog veröffentlich worden sein.
  • Der Event startet am 1.9.2016. Eure Rezepte könnt ihr bis zum 30.9.2016 um 23:59 Uhr einreichen.
  • Klickt am Ende dieses Artikels auf den blauen Button „Add your link“ und tragt den Link sowie den Namen und ein Foto eures Rezeptes ein. Sobald ihr die Eingaben bestätigt habt und wieder zu dieser Seite zurück gekehrt seid, sollte euer Rezept mit Bild am Ende dieses Artikels sichtbar sein. Falls es damit Probleme oder Fragen dazu gibt, schreibt mir einfach eine Mail oder einen Kommentar. Ihr könnt mehr als ein Rezept einreichen.
  • Ich würde mich freuen, wenn ihr euer Rezept auf diesen Beitrag verlinkt. Banner findet ihr weiter unten.
  • Mit der Teilnahme an diesem Event stimmt ihr zu, dass ich für die Zusammenfassung auf der Tomateninsel das Foto eures Rezeptes einbinde und auf eure Seite verlinke. Desweiteren erklärt ihr mit der Teilnahme, dass das eingereichte Rezept sowie die Fotos keine Urheberrechte verletzen. Ich behalte mir das Recht vor, eingereichte Rezepte nicht in die Zusammenfassung aufzunehmen.

Hier sind die Bannercodes zum Mitnehmen:

Hochformat 130×250:

Querformat: 500×112:

Querformat: 400×89:

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Ankündigung Blog-Event „Wir kochen uns durch das Alphabet“

Nach fast einem Jahr Pause habe ich wieder Lust auf einen Blog-Event auf der Tomateninsel. Mir hat die vegetarische Weltreise und der Austausch mit euch sowie das Kennenlernen eurer tollen Rezepte immer sehr viel Spaß gemacht. Lange habe ich mir Gedanken gemacht, welches Thema der neue Blog-Event haben soll. Da ich am liebsten Serien von monatlichen Blog-Events mag, die alle unter einem gemeinsamen Motto stehen, wie z.B. die vegetarische Weltreise, wollte ich dieses Mal auch wieder ein gemeinsames Thema. Somit hatten sich einigen Ideen gleich erledigt, weil man sie nicht unter ein gemeinsames Motto stellen kann, aber ich wurde noch fündig und hoffe, euch gefällt das Thema genauso gut wir mir. Das Motto lautet:

Wir kochen uns durch das Alphabet

Wir kochen uns durch das Alphabet

Ich werde am ersten eines Monats einen Buchstaben ankündigen. Ab da könnt ihr dann den gesamten Monat lang eure vegetarischen Gerichte einreichen, deren Namen mit dem aktuellen Buchstaben dieses Monats beginnen. Es spielt dabei keine Rolle, ob euer Gericht eine Vor-, Haupt- oder Nachspeise ist. Auch gebackene süße Köstlichkeiten oder Getränke sind herzlich willkommen. Wichtig ist mir allerdings, dass eure Rezepte vegetarisch sind, ansonsten könnt ihr euch austoben, wie ihr wollt.

Am 1.9. geht es los und ich werde den ersten Anfangsbuchstaben für die Gerichte im Monat September bekannt geben. Ich freue mich schon auf eure tollen Ideen und hoffe, ihr habt an den neuen Blog-Events wieder genau so viel Freude wie an der vegetarischen Weltreise! Damit es ein bißchen spannender wird, werden die Buchstaben nicht in alphabetischer Reihenfolge an der Reihe sein.

Hier sind die Bannercodes zum Mitnehmen:

Hochformat 130×250:

Querformat: 500×112:

Querformat: 400×89:

Panzanella

Brotsalat klang für mich lange Zeit nach einem Salat, den ich nich unbedingt probieren wollte. Ich habe mir dabei immer einen sehr schlorzigen Salat vorgestellt, in dem total aufgeweichte Brotscheiben nur darauf warten, verspeist zu werden. Dass diese Vorstellung ein Irrtum war, habe ich mich mittlerweile auch herausgefunden, zum Glück.

Panzanella

Mir war nicht bewusst, dass die Brotscheiben zuerst angeröstet werden und dann auch nur ganz kurz vor dem Verzehr zu den restlichen Zutaten gegeben werden. Somit bleiben sie weiterhin knusprig und nehmen nur an ein paar Stellen die Flüssigkeit des Dressings und der anderen Zutaten auf. Und diese Kombination ist in der Tat extrem lecker. Man sollte allerdings nicht den Fehler machen und den Brotsalat zu lange stehen lassen, denn dann nimmt das Brot natürlich mehr Feuchtigkeit auf und ist nicht mehr ganz so knusprig. Bereits beim ersten Mal war ich so begeistert von dem leckeren Geschmack des Brotsalates, dass es ihn gleich zwei Tage später nochmal gab.

Warum ich hier von Brotsalat schreibe, wenn mein Rezept doch Panzanella heißt, fragt ihr euch jetzt vielleicht. Das liegt daran, dass Panzanella ein typisch italienischer Brotsalat ist, der ursprünglich aus der Toskana, genauer aus Florenz, stammt. Dort wird traditionell nur altes Weißbrot, Tomaten, Zwiebeln, Salatgurke, sowie Basilikum, Olivenöl, Salz und Weinessig verwendet. In meinem Rezept habe ich ein paar Abwandlungen vorgenommen. Die Salatgurke habe ich durch Zucchini ersetzt, einfach weil ich die viel lieber mag. Statt Zwiebeln verwende ich Lauchzwiebeln, weil die gerade zu Hause waren und weg mussten, ebenso wie die zusätzliche gelbe Paprika, die auch noch einen wunderschönen Farbklecks im Salat bildet. Auch gibt es in meiner Version des Panzanellas noch etwas Parmesan, um den Geschmack abzurunden.

Mögt ihr Brotsalat? Wie bereitet ihr ihn zu? Nachdem ich nun auf den Geschmack gekommen bin, würde ich sehr gerne noch andere Varianten ausprobieren. Also her mit euren Rezepten 😉

Zutaten:
415 g gelbe Paprika
380 g Zucchini
2 Lauchzwiebeln
300 g Cocktailtomaten
250 g Dinkel-Ciabatta
1 Knoblauchzehe
3 EL Olivenöl + 4 EL für das Dressing
3 EL Balsamico-Essig (weiß oder braun)
Pfeffer
Salz
50 g Parmesan
5 große Basilikumblätter

Zubereitung:

  • Die Paprika halbieren, von den Kernen befreien und würfeln.
  • Die Zucchini ebenfalls würfeln.
  • Die Lauchzwiebeln in feine Ringe schneiden.
  • Die Cocktailtomaten vierteln.
  • Den Knoblauch in ganz kleine Stücke schneiden.
  • Den Parmesan in feine Späne schneiden oder hobeln.
  • In einer Pfanne 1 EL Olivenöl erhitzen.
  • Die Paprika- und Zucchiniwürfel sowie die geschnittenen Lauchzwiebeln in die Pfanne geben und ein paar Minuten andünsten.
  • Währenddessen das Brot in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden und diese anschließend würfeln.
  • Anschließend die Zutaten aus der Pfanne in eine große Schüssel umfüllen.
  • Die Tomatenstückchen ebenfalls in die Schüssel geben.
  • 2 EL Olivenöl erneut in die Pfanne geben und darin, zusammen mit den Knoblauchstückchen, das Brot goldbraun anrösten. Dabei aufpassen, dass der Knoblauch nicht zu dunkel wird.
  • Mit Pfeffer, Salz, Balsamico-Essig und 4 EL Olivenöl die Zutaten in der Schüssel würzen.
  • Das Brot direkt vor dem Verzehr in die Schüssel geben und nochmals alles gut umrühren.
  • Den Salat mit Parmesanspänen und Baslikumblättern garnieren.

Dauer: ca. 45 Minuten

Dinkel-Ciabatta

Allein der Name Ciabatta in korrekter, italienischer Aussprache klingt nach Sommer, Sonne, Meer und einem wunderschönen Urlaub in Italien. Warum sich also dieses Gefühl nicht nach Hause holen und selbst ein Ciabatta backen?

Dinkel-Ciabatta

Ciabatta ist der italienische Begriff für Hausschuh bzw. Pantoffel, aber auch eine italienische Brotsorte heißt so. Dies ist wohl auf die Form dieses Brotes zurückzuführen. Denn im Normalfall ist es flach, länglich, aber auch breiter als z.B. Baguette oder andere schmale Brotsorten und sieht somit einem Hausschuh schon sehr ähnlich. Auch ist diese Brotsorte noch gar nicht so alt, sondern wurde das erste Mal 1982 von einem Bäcker aus Venetien gebacken. Verfeinert wird Ciabatta häufig mit Walnüssen, Kräutern oder getrockneten Tomaten, was aber nicht dem Originalrezept entspricht, denn das sieht vor, dass nur Hefe, Wasser, Weizenmehl, Salz und Olivenöl verwendet wird.

Wenn ihr die oben genannte Liste und die meiner Zutaten vergleicht, seht ihr, dass ich mich nicht ganz an die Vorgaben des Orginals gehalten habe, sondern Weizenmehl durch Dinkelmehl und Olivenöl durch Knoblauchöl ersetzt habe. Üblicherweise hat ein Ciabatta auch gröbere Poren als dies bei meinem der Fall ist. Liegt das an der leicht veränderten Zusammensetzung meiner Zutaten oder habt ihr eine Idee, woran es liegen kann, dass meinem diese großen Poren fehlen?

Dinkel-Ciabatta

Zutaten:
7 g Trockenhefe
150 ml warmes Wasser
300 g Dinkelmehl (Type 630) + etwas zum Bestäuben
1 TL Salz
2 EL Knoblauchöl + etwas für das Blech

Zubereitung:

  • Die Hefe im Wasser auflösen.
  • Mehl und das Hefewasser grob miteinander vermischen.
  • Salz und Olivenöl hinzugeben, alles gut zu einem glatten Teig verkneten.
  • Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort ca. 45 min gehen lassen.
  • Backpapier auf ein Backblech geben und mit etwas Öl bepinseln.
  • Den Teig auf dem Backblech zu einer langen Stange formen, mit einem Tuch abdecken und erneut ca. 20 min gehen lassen.
  • Das Brot dünn mit Mehl bestäuben.
  • Das Brot bei 200°C (Ober- und Unterhitze, mittlere Schiene) ca. 20 min im vorgeheizten Bratrohr backen.

Dauer (inkl. Wartezeit): 1 Stunde 45 Minuten

Quelle: Chefkoch

Bitte für mich abstimmen – AMA Food Blog Award 2016

Auch dieses Jahr habe ich wieder beim AMA Food Blog Award teilgenommen. Vor 3 Jahren habe ich es bereits mit meinem Blog in der Kategorie Vegetarische Blogs unter die Top 6 geschafft und mit einem Rezept unter die Top 30. Mein Ziel ist es dieses Mal natürlich zu gewinnen. Und dafür brauche ich eure Hilfe:

In der Kategorie Bester Food Blog gibt es ein Fanship-Ticket. Das bedeutet, dass der Blog, der die meisten Stimmen der Leser erhält, es automatisch auf die Shortlist schafft. Unter den Teilnehmern, die es auf die Shortlist geschafft haben, wählt dann die Jury den Sieger.

Wie ihr mich unterstützen könnt?

Ich würde mich auch sehr darüber freuen, wenn ihr den zugehörigen Beitrag auf meiner Facebook-Seite teilt. Je mehr abstimmen, umso besser sind die Chancen 😉

Danke!

Himbeer-Kokos-Erdbeer-Eis

Die Sonne scheint, es ist warm, ihr geht zum Gefrierschrank und holt euch ein Eis. Normal, oder? Heutzutage ist es das, zum Glück. Früher war es allerdings nicht so einfach, in den Genuss eines kalten Eises zu kommen.

Himbeer-Kokos-Erdbeer-Eis

Bereits in der Antike gab es Speiseeis, einen Gefrierschrank gab es zu dieser Zeit bekanntermaßen aber nicht. Damals wurde Schnee aus den Bergen geholt und u.a. mit Früchten zu einem leckeren Speiseeis verarbeitet. Da auch Alexander der Große ein Fan von Eis war, ließ er extra dafür Erdlöcher ausheben und mit Holz verkleiden, um darin das Eis zu lagern. Aber auch das war noch nicht das erste Vorkommen des heutigen Eises. Aus Überlieferungen geht hervor, dass in China bereits vor 5000 Jahren das erste Eis verwendet wurde. Auch damals kam es aus den Bergen und wurde in kühlen Kellerräumen, geschützt vor der Sonne, gelagert.

In diesem Sinne: Ich lege mich jetzt in die Sonne und genieße mein Eis, für das ich nicht erst in die Berge gehen musste, um Gletschereis für die Zubereitung zu holen!

Zutaten (6 Stück):
130 g gefrorene Himbeeren
150 g gefrorenen Erdbeeren
50 ml Kokosmilch

Zubereitung:

  • Die gefrorenen Früchte ca. 20 min vor dem Zubereiten aus dem Gefrierschrank stellen. Es können auch frische, nicht gefrorene Früchte verwendet werden, allerdings vermischen sich dann die einzelnen Eisschichten stärker mit einander.
  • Die Himbeeren mit 2 TL Kokosmilch cremig pürieren.
  • Je 1/6 der Himbeer-Kokosmilch-Masse in die Eisförmchen füllen und dabei darauf achten, dass sich dazwischen keine Luftblasen gebildet haben. Ist dies der Fall, einfach mit einem Löffel kurz durchrühren.
  • In jedes Eisförmchen 2 TL Kokosmilch füllen.
  • Die Erdbeeren mit der restlichen Kokosmilch pürieren.
  • Die Erdbeer-Kokosmlich-Masse ebenso auf die Förmchen verteilen und etwaige Luftbläschen mit einem Löffel heraus rühren.
  • Den Stiel in die Förmchen stecken und diese über Nacht in den Gefrierschrank zum Aushärten stellen.

Dauer: ca. 15 Minuten + Wartezeit

Vegane Beerentarte

Meistens bin ich sehr gut organisiert und arbeite strukturiert. Wenn es allerdings ums Kochen geht, fehlt mir diese Eigenschaft gänzlich. Noch schlimmer wird es, wenn ich backe. Dann herrscht nur noch Chaos, sowohl in meinem Kopf als auch oft in der Küche.

Vegane Beerentarte

Vor einigen Wochen habe ich einen ersten Versuch gemacht, vegane Sahne beim Backen zu verarbeiten. Dabei bin ich an eine vegane Sojasahne geraten, bei der auf der Verpackung explizit erwähnt wurde, dass man sie aufschlagen kann. Fester als leicht schaumig wurde sie bei mir aber nicht, obwohl sie zuvor lang genug im Kühlschrank stand. Vor kurzem habe ich mich dann mit der Tochter einer Kollegin über vegane Sahne und ihre Erfahrungen unterhalten. Netterweise hat mir ihre Mutter am nächsten Tag auch gleich eine Sahne von der Marke mitgebracht, die sie verwendet und die sich aufschlagen lässt. Dieses Wochenende wollte ich die vegane Sahne dann testen. Da gerade Beerenzeit ist, wolle ich unbedingt eine Beerentarte machen. Ich habe mir grob überlegt, aus was ich den Teig zubereiten möchte und was ich alles für die Tarte benötige. Da ging es mit der Unstrukturiertheit auch schon los. Ich habe mir gestern Vormittag einen Zettel geschrieben, welche Lebensmittel ich für gestern und heute kaufen muss, an die Tarte habe ich auch gedacht, mit Betonung auf „gedacht“. Ich habe mir keine einzige Zutat notiert, die ich für den Teig benötige. Himbeeren und Erdbeeren waren die einzigen Zutaten der Tarte, die auf der Liste gelandet sind. Beim Einkaufen hingegen war ich wieder strukturiert und habe ganz brav nur die Dinge eingekauft, die auf der Liste standen. Als es dann heute morgen darum ging, den Boden für die Tarte zuzubereiten fiel mir auf, dass ich gar keine Eier gekauft habe und Margarine hatte ich auch keine mehr zu Hause. Beides hätte ich aber für den ursprünglich geplanten Teig benötigt… So viel zum Chaos in meinem Kopf in Bezug auf organisierte Vorbereitung des Backens… So oder so ähnlich läuft das fast jedes Mal ab, wenn ich etwas backen möchte. Oft habe ich aber das Glück, dass die Geschäfte noch offen haben und ich die fehlenden Zutaten nachkaufen kann. Das Maximum war, dass ich während des Backens noch drei weitere Mal los gehen musste, um fehlende Zutaten einzukaufen. An einem Sonntag gestaltet sich das schon etwas schwieriger. Zum Glück gibt es ja das Internet und ich wurde bei der Suche nach einem veganen Tarteboden sehr schnell fündig. Auf meine Größe der Tarteform umgerechnet und in der Zusammensetzung der Zutaten leicht angepaßt, bin ich im Nachhinein sehr froh, dass ich zu schusselig war, die richtigen Zutaten einzukaufen. Andernfalls wäre ich nie in den Genuss diese genialen Bodens gekommen. Das Einzige, was ich beim nächsten Mal anders machen würde, wäre eine Springform zu verwenden. Meine Tarteform hat am Rand leider eine Vertiefung. Da der Boden sehr knusprig wird, war es nich möglich, ein Tartestück als ganzes heraus zu lösen. Aber in einer Springform sollte das problemlos klappen. Die Kombinaiton aus dem kakaohaltigen Boden mit dem Tonkabohnenaroma, zusammen mit der Himbeersahne und den Früchten war wirklich ein Traum!

Jetzt beruhigt mich bitte und sagt mir, dass es auch noch andere gibt, die genauso verplant ans Backen heran gehen und währenddessen oder kurz davor feststellen, dass ihnen die Hälfte der Zutaten fehlen und dann im schlimmsten Fall noch mehrmals zum Einkaufen müssen, bis sie endlich alle Zutaten zu Hause haben.

Welche Erfahrungen habt ihr mit veganer Sahne gemacht und wofür verwendet ihr sie?

Vegane Beerentarte

Zutaten (Form mit Durchmesser 23 cm):
170 g Dinkelmehl (Type 630)
50 Kokosblütenzucker
20 g Kakaopulver
1 Prise Salz
1 Messerspitze Backpulver
1/2 Tonkabohne
80 ml Sonnenblumenöl + etwas für die Form
2,5 EL eiskaltes Wasser
45 g Himbeer-Johannisbeer-Gelee
200 ml (vegane) Sahne
10 g Himbeer-Fruchpulver*
80 g Himbeeren
175 g Erdbeeren

Zubereitung:

  • Mehl, Kokosblütenzucker, Kakaopulver, Salz, Backpulver sowie den Abrieb einer halben Tonkabohne in eine Schüssel geben und mit einem Löffel gut durchrühren.
  • Sonnenblumenöl und Wasser dazu geben und schnell mit dem Mixer zu einem krümeligen Teig zusammen rühren.
  • Die Form mit etwas Öl leicht auspinseln.
  • Den Teig in die Backform geben, überall gut andrücken und anschließend zum Aushärten ca. 1 Std. in den Kühlschrank stellen.
  • Den Teig vor dem Backen an ein paar Stellen mit einer Gabel anpieksen.
  • Den Boden im vorgeheizten Bratrohr für ca. 15 min bei 180°C (Umluft, mittlere Schiene) backen.
  • Den Tarteboden anschließend gut auskühlen lassen. Ist es noch ein bißchen warm, besteht die Gefahr, dass die Sahe wieder flüssig wird.
  • Das Himbeer-Johannisbeer-Gelee gleichmäßig auf dem Boden verteilen.
  • Die Sahne aufschlagen.
  • Das Himbeer-Fruchtpulver vorsichtig unter die Sahe heben und gut verteilen, so dass diese gleichmäßig rosa gefärbt ist.
  • Die Himbeersahne auf dem Tarteboden verteilen.
  • Die Beeren putzen und dabei die Erdbeeren halbieren.
  • Die Tarte mit den Beeren dekorieren.

Vor dem Verzehr sollte die Tarte noch in den Kühlschrank gestellt werden.

Dauer (inkl. Wartezeit): ca. 3 Stunden

Quelle Tarteboden: Wunderweib

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