Nudelsalat

Es sieht ganz danach aus als hätten wir das kalte Wetter endgültig hinter uns gelassen, wurde langsam aber auch Zeit. Es wird also Zeit für sommerliche Gerichte wie diesem Nudelsalat.

Nudelsalat

Da die Temperaturen mittlerweile halbwegs sommerlich sind und uns sogar die Sonne die Ehre gegeben hat, hat es sich gestern Abend angeboten zu grillen. Meistens esse ich dann gegrillte Maiskolben oder bereite mir verschiedene Grillpäckchen zu, wie z.B. diese Schafskäse-Grillpäckchen, Halloumi-Grillpäckchen oder, auch noch sehr passend zur Jahreszeit, Spargel-Tomaten-Grillpäckchen. Was aber auf keinen Fall fehlen darf, ist ein Nudelsalat. Am liebsten mag ich ihn mit einem leichten Essig-Öl-Dressing. Die Salate mit Mayonnaise sind mir hingegen zu wuchtig. Das praktische an den Nudelsalaten ist, dass man sie gut vorbereiten kann, denn wenn sie zwei bis drei Stunden Zeit haben, um durchziehen zu können, schmecken sie gleich noch viel besser. Und bleibt etwas übrig, ist das auch kein Problem, am nächsten Tag könnt ihr ihn auch noch gut essen.

Wenn ihr noch auf der Suche nach einem mediterranen Nudelsalat seid, könnt ihr diesen ausprobieren. Wie bereitet ihr am liebsten euren Nudelsalat zu? Was darf bei euch auf keinen Fall fehlen, wenn ihr grillt?

Zutaten (4 Portionen):
500 g Dinkelvollkornnudeln
285 g Mais aus der Dose
280 g Erbsen aus der Dose
1 rote Paprika
200 g Cocktailtomaten
150-250 g geschnittener Gouda
5 g Schnittlauch
4 EL Olivenöl
6 EL Balsamicoessig
3 TL Salz
1/2 TL Pfeffer

Zubereitung:

  • Die Nudeln kochen und abkühlen lassen.
  • Mais und Erbsen in einem Sieb abspühlen, so dass möglichst viel von der Flüssigkeit, die sich mit in der Dose befand, abgewaschen wird. Anschließend Mais und Erbsen zu den abgekühlten Nudeln geben.
  • Die Parika in kleine Stücke schneiden und zu den Nudeln geben.
  • Die Cocktailtomaten vierteln und zu den Nudeln geben.
  • Die Käsescheiben in kleine Vierecke schneiden und zu den bisherigen Zutaten geben.
  • Den Schnittlacuh klein schneiden und auch dazu geben.
  • Mit Olivenöl, Balsamicoessig sowie Pfeffer und Salz abschmecken.

Dauer: 20 min

Dinkel-Ravioli mit Ziegenricotta-Tomaten-Füllung

Was seht ihr, wenn ihr gerade aus dem Fenster schaut? Ich sehe leider nicht Schönes: nasse Strassen und Wiesen, grauen Himmel, Nieselregen. Sonne? Fehlanzeige.

Dinkel-Ravioli mit Ziegenricotta-Tomaten-Fuellung

Allein der Gedanke, dass es in den nächsten Tagen wieder schneien kann, paßt überhaupt nicht zu meiner Vorstellung von Frühling. Vorgestern war ich noch im T-Shirt draußen in der Sonne und jetzt muss ich mir überlegen, ob ich meine Winterschuhe und -jacke, die ich bereits für die nächsten Monate verräumt hatte, wieder heraus holen soll. Wenn schon das Wetter nicht so erfreulich ist, dann brauch ich eben einen Seelenschmeichler auf meinem Teller. Für Pasta bin ich solchen Fällen immer zu haben, das Gericht am besten noch in den italienischen Farben, die an schöne Sommerurlaube, Strand, Meer erinnern. (Ja, ich weiß schon, Nudelteig ist eigentlich eher gelblich als weiß, aber damit es zu meiner Vorstellung mit dem sonnigen Italien und den italienischen Farben paßt, musste ich leider ein bißchen mogeln. Aber was tut man nicht alles, um das scheußliche Wetter draußen zu verdrängen…)

Zutaten Ravioli (2 Portionen):
235 g Dinkelmehl Type 630
2 Eier
2 EL Olivenöl
1 TL Salz
1 “Soja-Ei” (= 1 EL Sojamehl in 2 EL Wasser auflösen) bzw. 1 Eiweiß zum verkleben der Ravioli

Zutaten Füllung (2 Portionen):
110 g Ziegenricotta
80 g in Öl eingelegte getrocknete Tomaten
1/4 TL Salz

Zutaten Soße (2 Portionen):
1 EL Olivenöl
300 g Cocktailtomaten
1 Hand voll Basilikumblätter
1 Prise Salz
1 Prise Zucker
Pfeffer

Zubereitung:

  • Mehl, 2 Eier, 2 EL Olivenöl und 1 TL Salz zu einem glatten Teig verarbeiten und mindestens 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
  • Währenddessen die Füllung zubereiten, indem Ziegenricotta und 1/4 TL Salz mit den abgetropften und klein geschnittenen, getrockneten Tomaten vermischt wird.
  • Den Teig, sobald er eine Stunde im Kühlschrank war, möglichst dünn ausrollen, entweder per Hand oder mit einer Nudelmaschine.
  • Anschließend den Teig entweder in 5 cm x 5 cm große Stücke schneiden oder auf ein Raviolibrett legen und dann mit haselnußgroßen Klecksen der Masse befüllen. Beim Verwenden eines Raviolibrettes ist es wichtig, dass dieses vorher mit Mehl bestäubt wird, damit sich die fertigen Ravioli wieder heraus lösen lassen. Mit der Füllung sparsam umgehen, da die Ravioli beim Kochen eventuell aufplatzen, wenn zu viel Füllung verwendet wurde und diese am Rand nicht richtig geschlossen sind.
  • Die Teigkanten mit Eiweiß oder “Soja-Ei” (1 EL Sojamehl und 2 EL Wasser) bestreichen, so dass der Teigdeckel gut hält.
  • Die befüllten unteren Teighälften mit Teighälften derselben Größe belegen, so dass die Ravioli geschlossen sind. Den Rand jeweils gut fest drücken, damit beim Kochen keine Löcher enstehen.
  • Wird ein Raviolibrett verwendet, dann vorsichtig mit dem Nudelholz über den Deckel rollen, um mit leichtem Druck die beiden Teighälften besser aneinander zu pressen.
  • Die Ravioli in kochendes Salzwasser geben. Sobald sie an der Wasseroberfläche schwimmen, sind sie fertig und können aus dem Wasser genommen werden.
  • Für die Soße die Cocktailtomaten halbieren und in einer Pfanne mit 1 EL Olivenöl erhitzen.
  • Die Tomaten mit 1 Prise Salz und 1 Prise Zucker sowie etwas Pfeffer würzen.
  • Die Basilikumblätter klein schneiden und zum Schluss zu den Tomaten geben.
  • Die Ravioli auf einem Teller zusammen mit den Tomaten anrichten und sofort servieren.

Dauer: ca. 3 Stunden

Die Tomateninsel wird 4!

Wahnsinn wie die Zeit vergeht. Schon wieder ist ein Jahr vorbei und die kleine Tomateninsel wird heute bereits vier Jahre alt! Ich danke euch allen, die ihr mir die Treue haltet und meinen Blog regelmäßig besucht, von Herzen. Ich freue mich jedes Mal riesig, wenn ihr wieder einen eurer netten Kommentare hinterlaßt. An diese Stelle möchte ich auch alle neuen Leser ganz herzlich auf der Insel willkommen heißen.

Mini-Pizzen

Auch wenn die Tomateninsel noch nicht in dem Alter ist, in dem man wilde Parties feiert (Oder verhält es sich bei Blogs wie beim Alter der Hunde? Ein Hunde- bzw. Blogjahr entspricht sieben Menschenjahren? Dann wäre die Insel schon 28 Jahre alt und wahrlich alt genug für eine anständige Party ;-)), schmeiße ich heute eine tolle Party für sie. Was wäre eine Party ohne Snacks und Knabbereien? Keine gute Party. Am besten eignet sich dafür meiner Meinung nach Fingerfood und genau so eines habe ich für euch zubereitet: vier verschiedene Mini-Pizzen. Alle sind mit Tomaten und Schafskäse belegt. Es gibt eine Sorte mit Peperoni, eine mit Walnüssen, eine mit Champignons und eine mit Knoblauch. Greift zu bevor die kleinen Leckereien alle weg sind!

Mini-Pizzen

Zutaten (ca. 36 Stück)
350 g Dinkemehl (Type 630)
5 g Trockenhefe
2 TL Zucker
180 ml lauwarmes Wasser
4 TL Salz
2,5 EL Olivenöl
800 g stückige Tomaten
Pfeffer
1 TL getrockneter Oregano
200 g Schafskäse
ca. eine Hand voll Walnusskerne
ca. 10 eingelegte, milde Peperonis
4 große Champignons
6-8 Knoblauchzehen

Zubereitung

  • Das Mehl in eine Schüssel geben.
  • In der Mitte des Mehls eine kleine Mulde formen und die Hefe, 1 TL Zucker sowie 10 ml lauwarmes Wasser hineingeben. Das ganze dünn mit Mehl bedecken und ein paar Minuten warten bis sich bei diesem kleinen Vorteig Blasen bilden.
  • Die restlichen 170 ml Wasser, 2 TL Salz und Olivenöl hinzugeben und zu einem homogenen Teig verrühren. Diesen Teig nun abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen bis er sich ungefähr verdoppelt hat.
  • Währenddessen die stückigen Tomaten mit 2 TL Salz, 1 TL Zucker, Pfeffer und Oregano würzen.
  • Hat sich der Teig ungefähr verdoppelt, so könnt ihr beginnen, die kleinen Pizzen auszurollen. Dafür jeweils ein Teigstück nehmen, das etwas kleiner als ein Golfball ist. Dieses dünn ausrollen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Bei mir wurden es 36 Mini-Pizzen.
  • Die gewürzten, stückigen Tomaten auf den Pizzen verteilen.
  • Die Peperonis und die Champignons in kleinere Stücke schneiden.
  • Die Knoblauchzehen schälen und in Scheiben schneiden.
  • Peperoni- und Champignonstücke, sowie die Walnusskerne und Knoblauchzehen auf den Pizzen verteilen.
  • Den Schafskäse entweder klein schneiden und über die Pizzen streuen oder mit der Hand über den Pizzen zerkrümeln.
  • Jedes Backblech nun für ca. 10 min bei 220°C (Ober- und Unterhitze, mittlere Schiene) ins nicht vorgeheizte Bratrohr stellen bis die Pizzen leicht braun und der Teig knusprig ist.

Dauer: 1 Stunde 45 Minuten

Überbackene Bohnen

Habt ihr schon Mal Senf und passierte Tomaten kombiniert? Und dann auch noch zusammen mit Bohnen? Ich bislang noch nie und war dementsprechend skeptisch.

Überbackene Bohnen

Wenn ich im Urlaub bin, esse ich in Hotels zum Frühstück immer sehr gerne weiße Bohnen in Tomatensoße. Auch wenn ich oft die Einzige bin, die sich beim Frühstücksbuffet dafür entscheidet, freue ich mich jedes Mal umso mehr darüber, wenn es die Bohnen gibt. Mit einem süßen Frühstück kann normalerweise nicht viel anfangen. Es kommt alle zwei bis drei Monate einmal vor, dass ich zum Frühstück ein Brot mit Marmelade oder Honig esse, danach reicht es auch wieder für einige Zeit. Für ein herzhaftes Frückstück hingegen bin ich immer zu haben. Als mir dann von diesem Gericht berichtet wurde, das sowohl die weißen Bohnen als auch die zugehörige Tomatensoße enthält, war ich natürlich sofort Feuer und Flamme. Das hat sich dann leider doch ein bißchen geändert als ich erfahren habe, dass ich zum Kochen auch Senf und Worcestershire-Sauce verwenden soll. Skeptisch war ich zwar, aber das Gute daran ist, dass ich endlich Mal wieder Verwendung für meine Worcestershire-Sauce hatte, die seit einiger Zeit geöffnet im Kühlschrank stand und auf Verwendung gewartet hat. Wer keine zu Hause hat und sich nicht extra eine kaufen möchte (die Vegetarier sollten beim Kauf darauf achten, eine vegetarische Variante zu kaufen!), kann diese auch ohne Probleme weg lassen. Der Geschmack des Senfs ist viel entscheidender. Wüßte ich nicht, dass Senf verwendet wurde, würde ich nicht darauf kommen, aber den Effekt, den der Senf auf die Soße hat, ist phä­no­me­nal. Optisch kann das Gericht keinen Preis gewinnen, aber ausprobieren lohnt sich auf jeden Fall. Die zu Beginn beschrieben weißen Bohnen in Tomatensoße gibt es eher zum Frühstück. Dieses Gericht hingegen gab es bei mir zusammen mit Baguette und Salat als Abendessen.

Zutaten (2 Portionen):
1 TL Olivenöl
255 g Kidneybohnen aus der Dose (Abtropfgewicht)
250 g weiße und Borlottibohnen aus der Dose (Abtropfgewicht)
500 g passierte Tomaten
4 TL Worcestershire-Sauce
1 gehäufter TL mittelscharfer Senf
1 TL Salz
Pfeffer
1 TL Honig
1/4 TL Harissa (in Pulverform)
20 g Ziegenkäse „Ziege Alt“ oder Parmesan

Zubereitung:

  • Olivenöl in eine große Pfanne geben.
  • Die Flüssigkeit, die sich bei den Bohnen in der Dose befindet, abgießen und anschließend die Bohnen in einem Sieb gründlich mit Wasser abspühlen.
  • Die Bohnen in die Pfanne geben und dort ca. 10 min brutzeln lassen. Dabei verlieren sie Flüssigkeit, platzen auf und werden außen knusprig.
  • Währenddessen in eienr Schüssel passierte Tomaten, Worcestershire-Sauce, Senf, Pfeffer, Salz, Honig und Harissa vermischen.
  • Wenn ihr eine Pfanne verwendet habt, die groß genug ist und ins Bratrohr darf, könnt ihr die Soße darüber gießen oder ihr füllt zuerst die Bohnen in eine Auflaufform und gießt anschließend die Soße darüber.
  • Den Käse darüber reiben.
  • Das Ganze für ca. 30 min ins Bratrohr stellen (mittlere Schiene, Ober- und Unterhitze, 200°C).
  • Mit Baguette und Salat heiß servieren.

Dauer: 50 Minuten

Grießspätzlesuppe mit Gemüseeinlage

Nachdem es nun einige Wochen auf der Tomateninsel sehr ruhig war, möchte ich euch als erstes ein tolles neues Jahr wünschen. Ich hoffe, ich schaffe es, euch wieder regelmäßig neue Rezepte vorzustellen.

http://tomateninsel.de/wp-content/uploads/Griessspaetzlesuppe-mit-Gemueseinlage.jpg

Auch wenn es noch nicht so kalt ist, wie dies z.B. letzten Winter der Fall war, freue ich mich trotzdem darüber, nach einem Winterspaziergang bei Minusgraden, wenn es etwas warmes zu Essen gibt. Da kommt die Grießspätzlesuppe wie gerufen. Schon seit längerem stand eine Grießknödelsuppe auf meiner ToCook-Liste, allerdings wurde dies dann spontan zu einer Grießspätzlesuppe mit Gemüseeinlage umgewandelt, was dem Gericht in keinster Weise geschadet hat.

Was ist euer liebstes Gericht, wenn ihr von einem Winterspaziergang zurück kommt und euch aufwärmen wollt?

Zutaten (3 Portionen):
1,5 l Gemüsebrühe
150 g Karotten
300 g Lauch
5-6 Blätter glatte Petersilie
80 g Dinkelgrieß Vollkorn
1 Ei
30 g Butter
1 TL Salz
etwas Abrieb von der Muskatnuss

Zubereitung:

  • Die Butter rechtzeitig aus dem Kühlschrank stellen, so dass sie zimmerwarm ist.
  • Die Gemüsebrühe in einem großen Topf zum Köcheln bringen.
  • Währenddessen die Karotten schälen und in Scheiben schneiden.
  • Den Lauch ebenfalls in Scheiben schneiden.
  • die Blätter der Petersilie von den Stängeln zupfen, hacken und anschließend beiseite stellen.
  • Sobald die Brühe köchelt, die Karotten- und Lauchscheiben hinzu geben.
  • Währenddessen Dinkelgrieß, Ei, Butter Salz und Muskat mit dem Mixer zu einer homogenen Masse verrühren.
  • Mit einem Spätzlehobel den Teig zu Grießspätzle in die Suppe hobeln. Wer keinen Spätzlehobel hat, kann die Spätzle auch mit einem Schneidebrett und ein Messer schaben.
  • Zum Schluss noch die gehackte Petersilie hinzugeben.

Dauer: 35 Minuten

Mandarineneis

Nehmt ihr euch zu Beginn der Erkältungssaison auch immer vor, noch mehr Vitamine als sonst zu essen, um nicht krank zu werden? Wenn bei euch die Umsetzung nicht wirklich klappt, habe ich einen Tipp für euch.

Mandarineneis

Als vor kurzem ein Arbeitskollege nach dem anderen mit einer Erkältung ankam, hab ich mir mal wieder vorgenommen, mehr Vitamine zu essen. Nach der Arbeit hat es dann sogar ein 1,5 kg Mandarinennetz zu mir nach Hause geschafft. Nach einer Woche war das Netz allerdings immer noch sehr voll, gerade mal fünf oder sechs Mandarinen hatte ich seit dem Kauf gegessen. Einerseits half das nicht wirklich, um einer Erkältung vorzubeugen, anderereseits stand ich auch vor dem Problem, die restlichen Mandarinen möglichst schnell verarbeiten zu müssen bevor sie schlecht werden. Denn zum Wegwerfen sind sie definitiv zu Schade. Also habe ich die Mandarinen ausgepresst und in kleinen Förmchen als Eis am Stiel eingefroren. So habe ich jederzeit eine kleine, kalte und sehr leckere Vitaminbombe, die mir hoffentlich dabei helfen, dieses Jahr keine Erkältung zu bekommen.

Wie schützt ihr euch davor, im Winter nicht krank zu werden, auch wenn alle um euch herum erkältet sind?

Zutaten: (7-9 Eis)
1 kg Mandarinen
optional Puderzucker

Zubereitung:

  • Die Mandarinen halbieren und auspressen. Damit ihr die Mandarinen leichter auspressen könnt, hilft es, wenn ihr sie zuvor einmal mit festem Druck auf einer harten Unterfläche rollt.
  • Wer mag, kann den Mandarinensaft noch durch ein Sieb gießen, um das Fruchtfleisch der Mandarinen zu entfernen. Ich fand es allerdings ganz angenehm, ab und zu etwas von dem Fruchtfleisch im fertigen Eis zu schmecken.
  • Meine Mandarinen waren so schön reif und süß, so dass ich keinen Zucker benötigt habe. Wer mag, kann noch etwas Puderzucker zum Mandarinensaft geben.
  • Den Saft nun in die Eisförmchen gießen und das Eis über Nacht in den Gefrierschrank stellen.

Dauer: 0,5 Stunden + Wartezeit

Risotto mit Ofentomaten und Schafskäse

Dass ich ein Risotto-Fan bin, ist kein Geheimnis. Ob mit Champignons, mit Steinpilzen, mit Paprika, mit Trüffel, als Spargel-Tomaten-Risotto oder mit getrockneten Tomaten, ich kann einfach nicht genug bekommen vom Risotto.

Risotto mit Ofentomaten und Schafskäse

Normalerweise bereite ich mein Risotto mit Parmesan zu. Auf Kimis Blog bake it! habe ich allerdings eine Variante mit Schafskäse gefunden, die mich sofort angesprochen hat. Was mich noch zusätzlich davon überzeugt hat, das Risotto nachzukochen, war die Tatsache, dass Kimi für ihr Risotto Ofentomaten verwendet, die ich sehr gerne mag. Durch das Zubereiten der Tomaten im Ofen intensiviert sich ihr leckeres Tomatenaroma, so dass man beim Genuss einer Ofentomate den geballten Geschmack von Tomaten im Mund hat – ein Gedicht.

Wie bereitet ihr am liebsten euer Risotto zu? Klassisch mit Parmesan oder auch mit einer anderen Käsesorte? Welches ist euer liebstes Risotto? Könnt ihr mir noch ein anderes vegetarisches Risotto empfehlen, das ich unbedingt ausprobieren sollte?

Zutaten (2-3 Portionen):
375 g Tomaten
225 g Cocktailtomaten
4 Knoblauchzehen
3 EL Olivenöl
2 Schalotten
300 g Risotto
0,6 l Gemüsebrühe
0,25 l Pinot Grigio
150 g Schafskäse

Zubereitung:

  • Die großen Tomaten halbieren, den Tomatenstrunk entfernen und anschließend die Tomatenhälften mit der Schnittfläche nach oben in eine Auflaufform legen.
  • Die Cocktailtomaten am Stück in die Auflaufform legen.
  • Die Knoblauchzehen schälen und zu den Tomaten in die Form legen.
  • Alles mit 2 EL Olivenöl beträufeln.
  • Die Auflaufform für 45 min bei 200°C (mittlere Schiene, Heißluft) ins nicht vorgeheizte Bratrohr stellen. Nach der Hälfte der Zeit einmal kurz umrühren.
  • Nach ca 20 min die beiden Schalotten schälen, würfeln und mit 1 EL Olivenöl in einem Topf glasig dünsten.
  • Den Risottoreis dazu geben und kurz anrösten.
  • Die Gemüsebrühe dazu geben.
  • Bei mittlerer Hitze und unter regelmäßigem Rühren die Brühe verkochen lassen.
  • Den Wein dazu geben.
  • Unter regelmäßigem Rühren auch den Wein verkochen lassen.
  • Die Tomaten sollten nun fertig und leicht abgekühlt sein. Die Cocktailtomaten aus der Auflaufform nehmen, in eine Schüssel geben und auf die Seite stellen.
  • Die großen Tomatenhälften zusammen mit der Tomaten-Öl-Brühe in einen Mixbecher geben und mit dem Pürierstab alles klein pürieren.
  • Die pürierten Tomaten zum Risotto geben sobald der Wein nahezu komplett verkocht ist.
  • Sind die pürierten Tomaten ebenso fast verkocht, das Risotto vom Herd nehmen.
  • Den Schafskäse mit den Fingern zerkrümeln und enteweder unter das Risotto mischen oder erst auf den Tellern darüber streuen.
  • Die Cocktailtomaten ebenfalls darüber geben

Dauer: 1,5 Stunden

Quelle: bake it!

Schlümpfe

„Sagt mal, von wo kommt ihr denn her?
Aus Schlumpfhausen, bitte sehr!
Sehen alle da so aus wie ihr?
Ja, die seh’n so aus wie wir.
Soll ich euch ein Liedlein bringen?
Ja, wir wollen mit dir singen…“

Schluempfe

Na, habt ihr das Schlumpflied von Vader Abraham erkannt? Ich muss gestehen, ich kann es auswendig singen. Bitte sagt mir, dass ich nicht die Einzige bin, die über 5 Jahre alt ist, keine Kinder hat und das Lied trotzdem fehlerfrei mitsingen kann. Aber ich stehe dazu, ich bin ein Schlümpfe-Fan. Den Grund weiss ich gar nicht genau, ich finde sie einfach nur putzig.

Muffi-Schlumpf

Als ich vor 2,5 Jahren entdeckt habe, dass es für das Smartphone ein Schlumpfspiel gibt – Smurfs Village – musste ich es natürlich sofort spielen und ich liebe es immer noch.
Als ich dann auch noch vor kurzem eine Schlumpfbackform bei MeinCupcake* gesehen habe, wollte ich die Form unbedingt haben. Aber es musste natürlich so kommen: die Backform war ausverkauft. Nach einem kurzen Mailwechsel mit MeinCupcake* gabe es zum Glück die erlösende Nachricht, dass die Backform wieder verfügbar ist. Nach wenigen Tagen konnte ich die, passenderweise, blaue Backform in den Händen halten und loslegen.

Schlaubi-Schlumpf

Zutaten (5 – 6 Schlümpfe)
80 g Zucker
55 g Weizenmehl (Type 405)
45 g gemahlene Haselnüsse
50 g weiche Butter
2 Eiweiß
1 Prise Salz
Puderzucker
Lebensmittelfarbe
Milch
Wasser
Schokolade

Zubereitung:

  • Zucker, Mehl und gemahlene Haselnüsse miteinander vermischen.
  • Die Butter dazu geben.
  • Die beiden Eiweiss mit einer Prise Salz steif schlagen.
  • Ca. 1/3 des Eischnees mit dem Mixer unter die Haselnuss-Mischung rühren.
  • Den restlichen Eischnee vorsichtig unterheben.
  • Die Förmchen mit Butter einpinseln, so dass sich die Schlümpfe leicht aus der Form lösen lassen.
  • Den Teig auf die einzelnen Mulden verteilen. Dabei die Mulden nicht komplett mit dem Teig füllen, da er während des Backens noch aufgehen wird. Lasst euch nicht davon abschrecken, dass der Teig extrem weich bzw. beinahe flüssig ist. Das muss so sein. Die gebackenen Schlümpfe werden eine wunderbare Konsistenz haben. Versprochen!
  • Die Schlümpfe nun für 25 min bei 180° im nicht vorgeheizten Bratrohr backen (mittlere Schiene, Umluft).
  • Die Schlümpfe auskühlen lassen.
  • Nun die Schlümpfe mit gefärbtem Zuckerguss bemalen. Den weissen Zuckerguss erhaltet ihr am besten, wenn ihr Puderzucker mit Milch zu einer zähen Masse vermischt. Für die restlichen Farbtöne Puderzucker mit Wasser vermischen und diesen dann färben. Wenn ihr, genau so wie ich denkt, dass es kein Problem ist, Zitronensaft zu verwenden, um Schlumpfblau zu erhalten, lasst es sein. Das ist keine gute Idee, denn ihr erhaltet ein wunderschönes grün, wie ihr auf nachfolgendem Foto sehen könnt. Links die blaue Lebensmittelfarbe mit Wasser angerührt und rechts dieselbe blaue Lebensmittelfarbe mit Zitronensaft angerührt. Den Mund und die Augen bekommt ihr dunkel, wenn ihr Schokolade über dem Wasserbad schmelzt und dann sofort mit dem Pinsel auftragt. Eventuell müsst ihr den bunten Zuckerguß und die Schokolade zweimal nacheinander auftragen, damit die Farbe kräftig und deckend ist.

Dauer: 1,5 Stunden

Zuckerguss

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Koshari

Wie schnell die Zeit vergeht, wird mir besonders oft bewusst, wenn mir an den letzten Tagen des Monats auffällt, dass ich mir langsam Gedanken machen sollte, wohin es im nächsten Monat während unserer Vegetarischen Weltreise geht. Zu Beginn des Monats überlege ich mir auch immer fleißig, was ich für das aktuelle Reiseziel kochen werde. Mitte des Monats denke ich mir, dass ich noch genug Zeit habe, die ausgesuchten Gerichte zu kochen und zu bloggen. Dann ist Ende des Monats und die Zeit ist mir davon gerannt. Das wollte ich diesen Monat endlich besser machen. Ein Rezept habe ich bereits zu Beginn des Monats gebloggt. Neben Baba Ganoush habe ich ein weiteres ägyptisches Gericht zubereitet, das ich euch aber noch nicht vorgestellt habe. Das wird hiermit nun nachgeholt.

Koshari

Obwohl ich schon drei Mal in Ägypten war und noch unzählige weitere Male dorthin möchte, habe ich vor Ort noch nie Koshari gegessen. Wenn man dem Internet glauben darf, ist es das ägyptische Nationalgericht. Zuerst war ich doch etwas skeptisch als ich gesehen habe, dass Nudeln und Reis in einem Gericht kombiniert werden. Zusätzlich werden Tomatensoße, rote Linsen, Kichererbsen sowie geröstete Zwiebel benötigt. Bei der Zubereitung bin ich schließlich an meine Grenzen bzw. die meiner Küchenutensilien geraten. Die Anzahl meiner Töpfe war eindeutig zu wenig für das Gericht, weshalb ich es ohne Kichererbsen zubereitet habe. Beim nächsten Mal werde ich versuchen, die Zubereitung zu optimieren, indem ich mehr in einem Topf zubereiten werde. Hier findet ihr allerdings noch die Anleitung für die Zubereitung in vielen Töpfen.

Koshari

Zutaten (4 Portionen):
400 ml Gemüsebrühe
275 g rote Linsen
225 g Basmatireis
600 ml Wasser
100 g Dinkelspaghetti
2 TL Olivenöl
1 mittlere + 165 g weiße Zwiebeln
800 g stückige Tomaten
1 TL Salz
Pfeffer
etwas gemahlene Chili

Zubereitung

  • Die Linsen in der Gemüsebrühe kochen.
  • Währenddessen den Reis in 600 ml Wasser kochen.
  • Währenddessen die Nudeln in Salzwasser kochen.
  • Währenddessen die mittlere Zwiebel in kleine Würfel schneiden und mit 1 TL Olivenöl glasig dünsten.
  • Anschließend die stückigen Tomaten zu den Zwiebelwürfeln geben und unter regelmäßigem Umrühren zum Köcheln bringen.
  • Die Tomatensoße mit 1 TL Salz, Peffer und gemahlenem Chili abschmecken.
  • Währenddessen die 165 g Zwiebeln in Ringe schneiden und mit 1 TL Olivenöl hellbraun dünsten.

Dauer: 45 Minuten

Quelle: dahabtours und Egytext

Vegetarische Weltreise - Ägypten