Spinatspätzle mit Gemüse und geschmelzten Zwiebeln

Die besten Anregungen für neue Gerichte bekomme ich oft auf Reisen. Die Spinatspätzle mit Gemüse und geschmelzten Zwiebeln sind auch eines dieser schönen kulinarischen Reiseandenken.

Spinatspätzle mit Gemüse und geschmeclzten Zwiebeln

Die bayrische Küche ist nicht gerade vegetarierfreundlich. In Gasthöfen kann ich froh sein, wenn es Kässpatzen gibt. Möchte ich irgendwo in einem Biergarten etwas essen, bleibt mir oft nur ein Brot mit Obazdn. Nicht falsch verstehen, ich mag beides total gerne. Nur fände ich es einfach schön, wenn ich ein bißchen mehr Auswahl hätte, wie das z.B. in der Mittelmeerküche der Fall ist.

Letztes Jahr war ich für einen Kurzurlaub in einem Hotel in der Nähe von Garmisch. Das Hotel war wunderschön ruhig gelegen an einem kleinen, idyllischen See mit einem perfekten Blick auf die Zugspitze. Allerdings hatte ich dort auch das Problem, dass es nur ein vegetarisches Gericht gab, obwohl ich bereits vor der Buchung nach vegetarischem Essen für die beiden enthaltenen Abendessen gefragt habe. Dies sei kein Problem, war damals die Antwort. Vor Ort war es dann leider doch ein Problem. In gewisser Weise hatte ich aber dennoch Glück, denn es gab keine Kässpatzen, sondern sehr leckere Spinatspätzle mit Gemüse und geschmelzten Zwiebeln. Diese waren sogar so lecker, dass ich kein Problem damit hatte, sie am nächsten Abend noch einmal zu essen. Auch zu Hause war ich weiterhin so begeistert, dass ich das Gericht bereits ein paar Mal nachgekocht habe.

Mögt ihr Spinatspätzle? Was gibt es bei euch zu den Spinatspätzlen?

Spinatspätzle mit Gemüse und geschmelzten Zwiebeln

Zutaten (4 Portionen):

250 g frischen Spinat
400 g Dinkelmehl (Type 630)
4 TL Salz
4 Eier
ca. 180 ml kaltes Wasser
2 EL Olivenöl
270 g weiße Zwiebeln
530 g rote Paprika
3 Frühlingszwiebeln
670 g Zucchini
470 g Cocktailtomaten
Pfeffer
1 TL Thymian

Zubereitung:

  • Mehl, 1 TL Salz und die Eier mit dem Mixer verrühren.
  • Den Spinat klein pürieren, zum Teig geben und zu einem gleichmäßig gefärbten Teig verrühren.
  • Nach und nach etwas Wasser dazu geben bis ein zähflüssiger Teig ensteht. Das können somit auch etwas mehr oder weniger als 180 ml Wasser sein.
  • In einem großen Topf Wasser mit 1 TL Salz zum kochen bringen.
  • Sobald das Wasser kocht, ein Viertel des Teiges mit einem Spätzlehobel zügig zu Spätzlen verarbeiten. Sobald die Spätzle an der Wasseroberfläche schwimmen, sind sie fertig und können vorsichtig mit einem Schaumlöffel aus dem Wasser geholt werden.
  • Den restlichen Teig ebenfalls zu Spätzlen verarbeiten.
  • Die Zwiebeln in dünne Ringe schneiden.
  • Die Paprikas würfeln.
  • Die Frühlingszwiebeln in dünne Ringe schneiden.
  • Die Zucchinis ebenfalls würfeln.
  • Die Tomaten vierteln.
  • Das Öl in einer großen Pfanne erhitzen und darin die Zwiebelringe glasig dünsten.
  • Die Zwiebelringe aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen.
  • Paprika- und Zucchiniwürfel sowie die Frühlingszwiebelringe in die Pfanne geben und ca. 5-10 min dünsten und dabei regelmäßig umrühren.
  • Die Tomatenviertel dazu geben und alles noch weitere 5 min in der Pfanne lassen.
  • Das Gemüse mit Pfeffer, 1 TL Salz, sowie Thymian würzen.

Dauer: 1,5 Stunden

Meine Spinatspätzle mit Gemüse und geschmelzten Zwiebeln nehmen am Blog-Event Wir kochen uns durch das Alphabet – S teil.

Wir kochen uns durch das Alphabet - S

Chilisalz

Seit einigen Jahren pflanze ich im Sommer immer Chilis an. Bereits im Frühjahr suche ich mir Samen von verschiedenen Chilisorten aus und ziehe sie als kleine Pflänzchen auf der Fensterbank in einem Zimmergewächshaus vor.

Chilisalz

Vor ein paar Jahren hatte ich das Glück, dass ich Samen für ganz viele verschiedene Chilisorten geschenkt bekommen habe. Es waren Sorten von allen möglichen Schärfegraden dabei. Jedes Mal ist es aufs Neue spannend: Wieviele Samen gehen auf und entwickeln sich zu schönen, kräftigen Pflänzchen? Wie schmecken später die Chilischoten? Wie scharf sind die Chilis? Im Sommer stellt sich mir dann immer die Frage, was mache ich mit der Ernte? Denn meistens werden viele Chilis zeitgleich reif und je nach Schärfegrad kann ich nicht alle zum Kochen verwenden bevor sie schlecht werden, denn zu viel Schärfe mag ich in meinem Essen nicht.

Vor ein paar Jahren habe ich mir einige Kochsendungen von Jamie Oliver angeschaut. Soweit ich das noch in Erinnerung habe, hat sich jede Folge um ein spezielles Gemüse gedreht. Jamie Oliver hat dann mit diesem Gemüse etwas zubereitet und sein Gärtner Brian hat in einem wunderschönen Gemüsegarten Tips zum Anbau dieser Gemüsesorte gegeben. In einer Folge waren die Chilis an der Reihe und Jamie Oliver hat sie zu Chilisalz verarbeitet. Die Herstellung war erstaunlich einfach und je nach Schärfe der Chili kann man den Geschmack des Chilisalzes steuern. Als dann wieder Erntezeit war, musste ich an diese Folge denken und hab das Chilisalz ausprobiert. Ich mag es sehr gerne und es schmeckt z.B. auf einer Avocado oder auf frischen Tomaten sehr gut.

Pflanzt ihr selbst auch Chilis aus Samen an oder kauft ihr die kleinen Pflänzchen beim Gärtner? Welche Sorten schmecken euch am besten – scharfe oder eher milde? Wie verarbeitet ihr die reifen Chilis?

Zutaten (ca. 250 g Chilisalz):

75 g frische Chilis
250 g grobes Meeressalz

Zubereitung:

  • Den grünen Stängel der Chilis entfernen.
  • Die Chilis der Länge nach halbieren und die Kerne entfernen.
  • Die Chilis grob in Stücke schneiden.
  • Die Chilis mit der Küchenmaschine in kleine Stücke zerkleinern.
  • Das Meeressalz ebenso dazu geben und so lange zerkleinern bis es die gewünschte Konsistenz hat.
  • Das Chilisalz auf ein bis zwei großen Tellern möglichst flächig nebeneinander ausbreiten.
  • Das Chilisalz auf den Tellern an der Luft trocknen lassen. Im Winter kann man die Teller auf die warme Heizung stellen, so dass das Chilisalz innerhalb von 24 Stunden komplett getrocknet ist.
  • Während des Trocknens klebt das Salz zu kleinen Klumpen zusammen. Soll das Chilisalz feinkörniger sein, dann einfach nochmal alles in die Küchenmaschine geben und zerkleinern bis es fein genug ist.
  • Das Chilisalz in luftdichten Gefässen aufbewahren, so dass es nicht feucht und klumpig wird.

Dauer: 30 Minuten (plus Wartezeit)

C wie Chilisalz und nimmt deshalb an meinem Blog-Event Wir kochen uns durch das Alphabet – C teil.

Wir kochen uns durch das Alphabet - C

Champignon-Ziegen-Brie-Grillpäckchen

Sobald die Tage länger werden und uns die Sonne immer öfters die Ehre gibt, riecht man den typischen Grillgeruch aus vielen Gärten. Man sieht über den Gärten die charakteristischen Rauchfahnen, die oftmals beim Grillen auf einem Holzkohlegrill entstehen. Doch was machen Vegetarier, wenn gegrillt wird?

Champignon-Ziegen-Brie-Grillpäckchen

Viele Jahre mochte ich es nicht, wenn gegrillt wurde. Wieso? Ganz einfach, ich hatte keine vegetarischen Alternativen für den Grill gefunden. Obwohl ich mittlerweile schon seit über 25 Jahren Vegetarierin bin, habe ich erst seit ca. 5 Jahren (wieder) Spaß am Grillen. Früher dachte ich wirklich, man könne nur Fleisch, Würste oder Fisch grillen. Ein gegrillter Maiskolben war das höchste der Gefühle, das mir als vegetarische Alternative eingefallen ist. Vor einigen Jahren habe ich dann damit begonnen, mir vegetarische Grillpäckchen zu machen und bin dabei richtig auf den Geschmack gekommen. Meine ersten Päckchen waren Halloumi-Grillpäckchen, dann gab es Schafskäse-Grillpäckchen, auch Spargel habe ich in Spargel-Tomaten-Grillpäckchen gesteckt. Sehr gerne mag ich auch Gemüse-Grill-Spieße. Dazu paßt dann ein Nudelsalat oder mein mediterrane Nudelsalat sehr gut. Brot gehört natürlich auch zu einem tollen Grillabend, wie z.B. ein selbst gebackenes Tomatenbrot, Pistazienbrot oder Knoblauch-Schafskäse-Brot. Wer mag kann dazu auch noch ein Kräuter-, Knoblauch- oder Tomatenbutter zubereiten.

Während ich das alles schreibe, läuft mir schon wieder das Wasser im Munde zusammen. Ihr seht, mich hat das Grillfieber total erwischt. Welche vegetarischen Leckereien landen bei euch auf dem Grill?

Zutaten (2 Grill-Päckchen):

120 g Champignons
Pfeffer
Salz
1/4 TL Thymian
1 TL Olivenöl
50 Ziegenbrie

Zubereitung:

  • Die Champignons in dünne Scheiben schneiden.
  • 2 Alufolien (je ca. 25 cm x 30 cm) nehmen und daruf die Champignonscheiben legen.
  • Mit Pfeffer, Salz und Thymian würzen.
  • Das Olivenöl darüber träufeln.
  • Den Ziegenbrie in kleine Würfel schneiden und auf den Pilzen verteilen.
  • Die Folien gut verschließen und auf den Grill legen.
  • Sobald sich das Öl in den Folien erhitzt hat, beginnt es laut zu blubbern. Ab da die Päckchen nochmal ca. 10 bis 15 min auf dem Grill lassen.

Dauer: 20 Minuten

C wie Champignon-Ziegen-Brie-Grillpäckchen. Deshalb nimmt dieses Gericht an meinem Blog-Event Wir kochen uns durch das Alphabet – C teil.

Wir kochen uns durch das Alphabet - C

Risotto mit grünem Spargel und Ziegenkäse

Nur noch ein paar Wochen, dann müssen alle Spargel-Fans stark sein. Ab Johanni, also ab dem 24.6., wird in Deutschland kein Spargel mehr geerntet und die Spargelsaison ist offiziell vorbei.

Risotto mit grünem Spargel und Ziegenkäse

So lange müssen wir uns immer gedulden bis es endlich deutschen Spargel zu kaufen gibt und kaum hat man ein paar Spargel-Gerichte zubereitet, dann war es dann schon wieder und man muss fast ein Jahr warten, um wieder in den Genuss von Spargel zu kommen. Nutzt deshalb den Endspurt noch und geniesst den Spargel in allen Varianten!

Ich habe euch schon einige Spargel-Rezepte vorgestellt: Spargel-Creme-Suppe, gebratener grüner Spargel mediterran, Ofenspargel mit Kräuterbutter und Bagutte, Pasta mit Spargel, Spargel-Tomaten-Grillpäckchen, Spargel-Tartelette mit Tomatensalat, Gnocchi mit Tomaten-Spargel-Oliven-Gemüse, Kartoffelpizza mit Spargel und Avocado und Spargel-Tomaten-Risotto. Obwohl es schon einmal ein Risotto-Rezept mit Spargel gab, gibt es für mich als großen Risotto-Fan nun eine neue Variante. Beim Risotto mit grünem Spargel und Ziegenkäse sind keine Tomaten im Spiel, den weißen Spargel habe ich durch grünen ersetzt und den Parmesan – liebe Italiener bitte verzeiht mir – habe ich durch Ziegenkäse ersetzt. Das Ergebnis ist ein ganz anderes Risotto-Geschmackserlebnis.

Wie esst ihr am liebsten den Spargel? Ich bin immer auf der Suche nach neuen Ideen, wie ich den leckeren Spargel zubereiten kann.

Risotto mit grünem Spargel und Ziegenkäse

Zutaten (2 Portionen):

2 Schalotten
1 TL Olivenöl
0,6 l Gemüsebrühe
0,2 l Weißwein
200 g Risotto
50 g geriebener Belle Blanche
300 g grünen Spargel
Pfeffer
Salz

Zubereitung:

  • Die Schalotten in kleine Würfel schneiden und im Olivenöl glasig anbraten.
  • Risotto dazu geben und ein paar Sekunden anbraten.
  • Den Wein dazu geben und unter ständigem Umrühren verkochen lassen.
  • Sobald kaum noch Flüssigkeit vorhanden ist, die Gemüsebrühe hinzugeben und ebenfalls unter ständigem Umrühren verkochen lassen.
  • Der grüne Spargel muss nicht geschält werden. Allerdings müssen die holzigen Endstücke entfernt werden. Dazu die Endstücke mit der hand an der Stelle abbrechen, an der sie nachgeben. Das ist genau die Stelle, an der der holzige in den leckeren teil übergeht.
  • Anschließend den Spargel in ca. 3-4 cm lange Stücke schneiden.
  • Den geriebenene Belle Blanche hinzu geben und schmelzen lassen
  • Zum Schluss noch kurz den Spargel hinzu geben, so dass er warm wird.
  • Evtl. noch mit Pfeffer und Salz nachwürzen.

Dauer: ca. 35 Minuten

Ebly mit Gemüse

Gibt es für Ebly auch einen anderen Namen? Denn eigentlich ist das der Name des Herstellers. Oder verhält es sich hier wie bei Tempo und Labello? Dort ist auch nicht mehr zwingend die Marke, sondern oft das Produkt Lippenpflegestift oder Taschentuch gemeint, wenn einer der beiden Begriffe verwendet wird. Ich hab nun ein bißchen gegoogelt und herausgefunden, dass das Ebly Produkt auch Sonnenweizen genannt wird. Googelt man nun nach Sonnenweizen, landet man bei den meisten Treffern wieder bei Ebly. Ihr seht, ich habe mich bei meiner Recherche ziemlich im Kreis gedreht. Das ist auch der Grund, warum ich das Gericht weiterhin Ebly mit Gemüse nennen werde. Auch in der Vergangenheit habe ich euch bereits einen Ebly-Salat vorgestellt, der ebenfalls den Markennamen enthält.

Ebly mit Gemüse

Ebly verwende ich normalerweise gar nicht so oft. Reis, Nudeln, Couscous und Bulgur habe immer auf Vorrat im meinem Regal stehen, Ebly hingegen kaufe ich bewusst ein oder zweimal im Jahr ein. Da ich dieses Mal aber nicht wieder den Ebly-Salat zubereiten wollte, habe ich überlegt, wie man Ebly anderweitig verwenden kann und bin schnell zu dem Schluss gekommen, dass Gemüse auf jeden Fall dabei sein muss. Allerdings hatte ich in diesem Moment noch Lust auf etwas, das das ganze Gericht saftiger macht. Da ich ein großer Tomaten-Fan bin (darauf wärt ihr jetzt sicher nicht gekommen ;)), war ziemlich schnell klar, dass ich dafür passierte Tomaten verwenden möchte. Am Ende kam dabei ein Ebly mit Gemüse heraus, das genau so geschmeckt hat, wie ich es mir vorgestellt habe.

Kennt ihr Ebly? Wie nennt ihr es? Wozu gibt es bei euch Ebly?

Zutaten (3 Portionen Ebly mit Gemüse):

150 g rote Zwiebeln
1 EL Olivenöl
250 g Ebly
470 g rote und gelbe Paprika
360 g Zucchini
1 TL Salz
Pfeffer
1 TL Oregano
400 g stückige Tomaten

Zubereitung

  • Die Zwiebel schälen und würfeln.
  • Öl in einem Topf erhitzen und die Zwiebelstückchen darin glasig andünsten.
  • Währenddessen Ebly nach Anleitung zubereiten.
  • Die Paprikas würfeln und zu den Zwiebeln geben.
  • Die Zucchinis ebenfalls würfeln und in den Topf geben.
  • Das Gemüse leicht anbraten.
  • Die stückigen Tomaten dazu geben.
  • Das Gemüse mit Pfeffer, Salz und Oregano würzen.
  • Das gekochte Ebly unter das Gemüse geben und gleichmäßig vermischen.

Dauer: 35 Minuten

Mein Ebly mit Gemüse nimmt am Blog-event Wir kochen uns durch das Alphabet – E teil.

Wir kochen uns durch das Alphabet - E

Spaghetti mit Wildspargel

Ich finde den Wandel der letzten Jahre extrem toll, den unsere heimischen Supermärkte erleben. Zum einen gibt es immer mehr Auswahl und Vielfalt der einzelnen Produkte. Es gibt nicht nur DIE Tomaten zu kaufen; es gibt kleine Tomaten, es gibt große Tomaten, es gibt rote Tomaten, es gibt gelbe Tomaten, es gibt orange Tomaten. Zum anderen sind die Supermärkte immer flexibler, was ihr Angebot betrifft. Es gibt immer mehr vegane und Bio-Produkte zu kaufen. Wurde vor einigen Jahren noch ganz einsam ein kleines Päckchen Tofu im hinteresten Eck verkauft, so muss man mittlerweile fast blind sein, wenn man den Tofu im Regal nicht findet. Außerdem gibt es nicht nur von einem Hersteller Tofu, sondern es gibt von vielen Herstellern ganz viele verschiedene Tofuprodukte.

Spaghetti mit Wildspargel

Genauso verhält es sich bei Käse mit mikrobiellem Lab. Ich achte seit knapp 10 Jahren darauf, nur noch Käse mit mikrobiellem Lab bzw. Labaustauschstoff anstelle des tierischen Labs zu kaufen. Bis vor ca. einem Jahr konnte ich mich dabei nur auf zwei verschiedenen abgepackte Käsesorten verlassen. Andere gab es im normalen Supermarkt nicht. Bzw. war ein Hauptproblem, dass mir die Verkäuferinnen an der Käsetheke nicht sagen konnten, welches Lab im Käse enthalten ist. Auch das hat sich geändert. Mittlerweile findet man auch auf der Zutatenliste Informationen bzgl. des verwendeten Labs. Und was soll ich sagen? Die Auswahl an Käse ohne tierisches Lab ist in meinem Lieblingssupermarkt riesig. Früher habe ich außer den bereits erwähnten zwei Sorten immer nur im Bio-Supermarkt eine Alternative gefunden.

Auch sind die Supermärkte experimentierfreudiger, was „exotische Lebensmittel“ betrifft. Ab und an finde ich wahre Schätze im Gemüse- und Obstbereich, wie z.B. Drachenfrucht oder Wildspargel. Ihr kennt keinen Wildspargel? Ich hatte bislang auch nur zweimal das Glück, einen zu ergattern. Entweder hat er nur ganz kurz Saison, also noch kürzer als der weiße oder grüne Spargel, oder, was viel wahrscheinlicher ist, er wird nicht so oft angebaut. Klar, Wildspargel sollte man eigentlich nicht anbauen müssen, wenn man dem Namen glauben darf, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass die Angestellten einer Supermarktkette in die „Wildnis“ gehen, um für uns Wildspargel zu ernten.

Als ich das erste mal den Wildspargel entdeckt habe, hab ich ihn einfach mitgenommen, ohne zu wissen, wie er schmeckt oder was ich damit zubereiten könnte. Dass seine Name den Begriff „Spargel“ enthält, war eigentlich der Hauptgrund dafür, dass ich den Wildspargel gekauft habe. Zu Hause angekommen, habe ich mich ein bißchen schlau gemacht. Dabei musste ich feststellen, dass Wildspargel kein Spargel im eigentlichen Sinn ist. Denn es handelt sich vielmehr um ein in Frankreich gezüchtetes Hyazinthengewächs. Da ich ihn aber bereits zu Hause hatte, war mir das egal und ich habe ihn gegessen. Geschmeckt hat er trotzdem. 😉

Kennt ihr Wildspargel und wie habt ihr ihn zubereitet? Findet ihr manchmal auch Schätze in eurem Supermarkt, mit denen ihr dort gar nicht rechnet?

Zutaten (2 Portionen):

300 g Spaghetti
2 EL Olivenöl
150 g Wildspargel
4 Zweige Thymian
2 confierte Knoblauchzehen
50 g geschälte Walnüsse
100 g Schafskäse

Zubereitung:

  • Die Spaghetti im Salzwasser kochen.
  • Der Wildspargel muss nicht geschält werden. Deshalb nur gründlich waschen, die Endstücke großzügig abschneiden und den Rest in ca. 3 cm lange Stücke schneiden.

Wildspargel

  • Die Knoblauchzehen mit einem Löffel zerdrücken und zusammen mit dem Spargel ca. 3 min im Olivenöl anbraten.
  • Die Walnüsse grob hacken und dazu geben.
  • Die Thymianblätter von den Zweigen entfernen und ebenfalls zum Spargel geben.
  • Den Schafskäse in kleinen Krümeln dazu geben und schmelzen lassen.
  • Zum Schluss noch mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Dauer: ca. 30 Minuten

Da es den Wildspargel meines Wissens nur im Frühling gibt, paßt er perfekt zu Zorras Blog-Event Genuss des Frühlings, der dieses Mal von Jeanette von Cuisine Violette ausgerichtet wird.

Blog-Event CXXX - Genuss des Fruehlings (Einsendeschluss 15. Mai 2017)

Linsen-Kichererbsen-Eintopf

Ich stehe im Supermarkt und will einkaufen – ohne Einkaufszettel. Ich weiß schließlich, was ich für das Abendessen brauche. Kichererbsen – hab ich da noch welche zu Hause? Hmm. Wahrscheinlich schon, aber nehme ich vorsichtshalber noch welche mit, damit ich nicht nochmal in den Supermarkt muss. Und rote Linsen? Da sind eigentlich immer welche im Schrank. Aber habe ich nicht beim letzten Kochen das Glas mit den roten Linsen ziemlich geleert? Besser ich kaufe noch welche, die halten sich ja auch eine Weile. Passierte Tomaten gibt es gerade im Angebot. Super, nehme ich gleich zehn Packungen mit; die brauche ich schließlich oft. Dinkel-Spaghetti gibt es auch gerade wieder von meiner Lieblingsmarke. Die sind immer so schnell ausverkauft. Drei Packungen auf Vorrat müssten erst mal reichen. Ach Quatsch, ich muss gerade wenig im Korb nach Hause tragen, nehme ich lieber gleich fünf Packungen davon mit. Von Nudeln kann ich nie genug bekommen. Zu Hause angekommen freue ich mich erst einmal, dass ich alle Zutaten für das Abendessen gekauft habe. Es kam in der Vergangenheit nicht nur einmal vor, dass ich die Hälfte vergessen habe und nochmal los musste. Beim Blick in den Schrank fällt mir auf, rote Linsen habe ich noch genug da für mindestens fünf Gerichte, Kichererbsen sowieso. Außerdem stapeln sich die passierten Tomaten und Packungen mit Dinkel-Spaghetti in der Vorratskammer.

Linsen-Kichererbsen-Eintopf

Das ist dann immer der Zeitpunkt, an dem ich mir vornehme, das nächste Mal einen Einkaufszettel zu schreiben. Mittlerweile ziehe ich das auch in 50% der Einkäufen durch. Es kommt aber trotzdem vor, dass ich dann zu Hause feststelle, dass ich Dinge, die auf dem Einkaufszettel stehen, nicht gekauft habe, aber dafür einiges anderes, das nicht auf der Liste steht. Dank dieser wunderbar strukturierten Einkäufe ist meine Vorratskammer immer bis ins letzte Ecke gefüllt. Gut zu wissen, dass ich so schnell nicht verhungern werde. Den Überblick, welche Schätze sich in meinem Vorrat befinden, habe ich allerdings nicht mehr so ganz. Deshalb ist mein Plan, die Vorratskammer etwas zu leeren. Rote Linsen, Kichererbsen und passierte Tomaten sind neben den genannten Nudeln (in allen Formen) tatsächlich meine Top 3 der Lebensmittel, die sich bei mir stapeln und die ich zum Glück auch sehr oft esse. Es muss aber trotzdem nicht sein, dass ich damit selbst einen kleinen Laden eröffnen könnte.

Mit dem Linsen-Kichererbsen-Eintopf komme ich also meinem Plan, wieder Herrin über meinen Vorrat zu sein, einen Schritt näher. Noch dazu wird endlich das Glas mit dem Bulgur leer. Besser kann es eigentlich nicht laufen, oder? Doch, kann es. Wenn nämlich aus dem Resteessen ein „Verdammt, wieso habe ich das nicht schon früher gekocht?“-„Das muss ich nächste Woche nochmal kochen, so lecker war es“-Gericht wird. Das war bei diesem Eintopf nämlich eindeutig der Fall. In diesem Jahr habe ich ihn bereits drei Mal gekocht. Und außer dem Bulgur habe ich auch noch meinen Couscous-Vorrat aufgebraucht, denn den gab es alternativ als Beilage zum Linsen-Kichererbsen-Eintopf.

Wie schafft ihr es, einen Überblick über euren Lebensmittelvorrat zu haben? Kauft ihr mit Einkaufsliste ein oder lasst ihr euch auch vom Angebot des Supermarktes verführen?

Zutaten Linsen-Kichererbsen-Eintopf (3 Portionen):

150 g Zwiebeln
1 EL Olivenöl
500 g passierte Tomaten
480 g Kichererbsen aus der Dose (Abtropfgewicht)
225 g rote Linsen (die nicht mehr in Wasser eingeweicht werden müssen)
3 Knoblauchzehen
500 ml Gemüsebrühe
1 TL Salz
Pfeffer
2 TL getrocknete Bockshornklee-Bätter
2 gehäufte TL Harissa Gewürzmischung
1 TL Kreuzkümmel
1 große Tasse Bulgur / Couscous
1,5 große Tassen Wasser

Zubereitung:

  • Die Zwiebel in kleine Würfel schneiden.
  • Das Olivenöl in einem Topf erhitzen.
  • Die Zwiebelstückchen glasig dünsten.
  • Die passierten Tomaten dazu geben.
  • Die Knoblauchzehen in ganz kleine Stücke schneiden und in den Topf geben.
  • Die Kichererbsen und die roten Linsen dazu geben.
  • Mit der Gemüsebrühe aufgießen.
  • Mit Salz, Pfeffer, Bockshornklee-Blättern, Harissa und Kreuzkümmel würzen.
  • Ca. 15 min. auf maximaler Temperatur kochen, so dass ein Großteil der Flüssigkeit verdampft ist. Deshalb keinen Deckel auf den Topf legen.
  • Währenddessen den Bulgur bzw. Couscous in einen Topf geben, mit 1,5 Tassen kochendem Wasser übergießen und quellen lassen. Zwischendrin ein oder zweimal umrühren.

Dauer: 40 Minuten

Linsen-Kichererbsen-Eintopf beginnt mit L und nimmt deshalb an meinem Blog-Event Wir kochen uns durch das Alphabet – L teil.

Wir kochen uns durch das Alphabet - L

Tomaten Tarte Tatin

Tomaten Tarte Tatin stand schon seit mindestens 2 Jahren auf meiner ToCook Liste. Irgendwie kam es aber nie dazu, dass ich sie bislang gebacken habe. Allerdings war die Verlockung für einen Tomaten-Fan wie mich immer sehr groß, klingt doch allein der Name Tarte Tatin schon einfach bezaubernd.

Tomaten Tarte Tatin

Ursprünglich wird die Tarte Tatin gar nicht mit Tomaten sondern mit Äpfeln gebacken. Der Überlieferung nach soll die Tarte Tatin auf einen Kuchen zurück gehen, den eine der beiden Schwestern Tatin im 19. Jahrhundert gebacken haben soll. Die beiden führten in einem kleinen Dorf in Frankreich ein Lokal. Eine der beiden wollte einen Apfelkuchen backen, vergaß aber in der Hektik den Teig zu den Äpfeln in die Form zu geben. Um trotz des Missgeschicks ihren Gästen noch einen Kuchen schnell servieren zu können, bedeckte sie die Äpfel daraufhin mit dem Teig und buk die Tarte. Diese Tarte kam bei den Gästen so gut an, dass die Tarte Tatin, also die auf dem Belag gebackene Tarte, geboren war.

Ich verwende für meinen Teig Ziegenbutter, die der Tomaten Tarte Tatin dadurch eine wunderbare, zarte Note gibt. Wer keine Ziegenbutter im Laden findet oder schlichtweg keine Ziegenbutter mag, kann natürlich auch ganz normale Butter aus Kuhmilch verwenden.

Zutaten (Form mit Durchmesser 23 cm):

200 g Dinkelmehl (Type 630)
100 g kalte Ziegenbutter
1/2 TL Salz + etwas zum Würzen
2 EL eiskaltes Wasser
1 TL Olivenöl
330 g rote Cocktailtomaten
200 g gelbe Cocktailtomaten
Pfeffer
1 TL Thymian
5 – 10 Basilikumblätter

Zubereitung:

  • Mehl, Butter, 1/2 TL Salz und Wasser zu einem Teig verkneten.
  • Den Teig zu einer Kugel geformt 30 min. in den Kühlschrank stellen.
  • Die Tarte Form mit dem Olivenöl auspinseln.
  • Die Tomaten farblich sortiert nebeneinander in die Form legen.

Tomaten Tarte Tatin Tomatenanordnung

  • Alle Tomaten mit einem spitzen Messer anpieksen.
  • Den Teig auf ein Butterbrotpapier legen und mit einem weiteren Butterbrotpapier belegen. Dadurch klebt der Teig beim Ausrollen weder an der Unterlage noch am Nudelholz fest. Außerdem lässt sich so der ausgerollte Teig besser auf die Tomaten legen.
  • Den Teig rund ausrollen, so dass er den Durchmesser der Tarte-Form hat.
  • Die Tomaten mit dem Teig bedecken.
  • Den Teig mehrfach einpieksen.

Tomaten Tarte Tatin Teig

  • Die Tarte bei 180°C für 35 min. (mittlere Schiene, Heißluft) backen.
  • Auf die fertige Tarte einen großen, umgedrehten Teller legen und die Form zusammen mit dem Teller schnell, aber vorsichtig (heiße, flüssige Butter in der Tarte-Form!) stürzen, so dass sich die Tarte aus der Tarte-Form löst.
  • Die gebackene Tarte nochmals mit Pfeffer und Salz würzen, sowie mit Basilikumblättern dekorieren.

Dauer: 1,5 Stunden

Wie es aussieht werden meine T-Beiträge zu meinem Blog-Event Wir kochen uns durch das Alphabet – T sehr Tomaten-lastig. Diese Tomaten Tarte Tatin (sogar alle drei Wörter beginnen mit T) nimmt natürlich auch daran teil.

Wir kochen uns durch das Alphabet - T

Tomatensoße einkochen

Nachdem ich schon seit einigen Jahren mindestens einmal pro Jahr saure Senfgurken einlege, wollte ich dieses Jahr zusätzlich auch noch Tomatensoße einkochen, um mir den Sommer länger zu konservieren.

Tomatensoße in Gläsern

Als ich mich dann in die Weiten des Internets gestürzt und meine Bücher gewälzt habe, wurde ich zwar sehr schnell fündig, aber auch erschlagen von den vielen neuen Begriffen: fermentieren, einkochen, einlegen, einmachen, einwecken. Was ist denn das Richtige, um Tomatensoße haltbar zu machen? Damit es anderen Neulingen nicht wie mir geht und ich selbst auch nächsten Sommer irgendwo auf die Schnelle nachschlagen kann, hier die Erklärungen (Bitte korrigiert mich, wenn irgendetwas noch falsch beschrieben ist.):

  • Einmachen: Dies passiert hauptsächlich mit Obst, wenn z.B. Marmeladen oder Gelees hergestellt werden. Die Lebensmittel werden eingekocht und bereits aufgrund ihrer Zutaten, wie z.B. dem Gelierzucker im Fall der Marmeladen, haltbar gemacht. Anschließend muss das Eingemachte nur noch in Gläser umgefüllt werden und ist automatisch haltbar gemacht.
  • Einkochen: Beim Einkochen werden, wie z.B. im Rezept der Tomatensoße, zuerst die frischen Lebensmittel verarbeitet und vorgekocht, um anschließend noch heiß vom Kochen in die Gläser gefüllt zu werden. Die Gläser werden dann im Wasserbad erhitzt, wodurch die eingekochten Lebensmittel sterilisiert werden und dadurch haltbar sind.
  • Fermentieren: Das Gemüse wird, wie z.B. bei den Senfgurken in Gläsern entweder einige Zeit in eine Salzlake gelegt oder, beim trocknen Fermentieren, von Salz bedeckt. Die Mikroorganismen bzw. Milchsäurebaktieren, die in den Lebensmitteln enthalten sind, sorgen dafür, dass ein Gärungsprozeß statt findet, bei dem schädliche Baktierien absterben und somit das Gemüse haltbar wird.

Habt ihr dieses Jahr auch schon etwas eingemacht, eingekocht oder fermentiert? Ich bin gerade noch auf der Suche nach tollen Rezepten, da ich für mich entdeckt habe, wieviel Spaß es macht, den Sommer zu konservieren und im Winter zu verspeisen.

Nachdem nun die ganzen Begriffe geklärt sind, geht es ans eigentliche Rezept – das Einkochen von Tomatensoße.

Zutaten (9 Gläser à 370 ml):

4 kg Tomaten
2 EL Olivenöl
400 g Gemüsezwiebeln
2 gehäufte EL Salz
Pfeffer
2 EL Oregano
1 EL Rosmarin

Zubereitung:

  • Die Tomaten waschen.
  • Die Tomaten kreuzweise einschneiden. Kleinere Tomaten nur einmal, größere Tomaten an zwei bis drei Stellen. An diesen Stellen wird später die Haut der Tomaten aufplatzen, so dass sie leichter entfernt werden kann.

Tomate eingeritzt

  • In einem großen Topf Wasser zum Kochen bringen.
  • Sobald das Wasser im Topf kocht, so viele der eingeschnittenen Tomaten mit einem Schaumlöffel hineingeben, so dass noch alle Tomaten komplett mit dem heißen Wasser bedeckt sind.
  • Das Wasser nochmal erneut aufkochen lassen und dann ausschalten.
  • Die Tomaten ca. 5 min im heißen Wasser lassen.
  • Die Tomaten mit einem Schaumlöffel aus dem heißen Wasser heraus nehmen und zum Abschrecken in einen Topf mit eiskaltem Wasser geben.
  • Die Tomaten ein paar Minuten in dem eiskalten Wasser lassen.
  • Dies mit allen Tomaten machen, so dass bei allen die Haut so weit abgeplatzt ist, dass sie sich ganz einfach lösen läßt.

Tomate aufgeplatzt

  • Die Haut der Tomaten nun entfernen.

Tomate gehaeutet

  • Die Tomaten halbieren, den Strunk entfernen. Außerdem alle braunen oder angeschlagenen Stellen großzügig ausschneiden, um eine spätere Schimmelbildung zu vermeiden. Anschließend grob würfeln und beiseite Stellen. Wer mag, kann die Tomaten auch noch passieren, so dass die Kerne entfernt sind.
  • Die Zwiebeln schälen und würfeln.
  • In einem großen Topf, der später auch alle Tomaten fassen kann, das Olivenöl erhitzen.
  • Die Zwiebelstücke im Olivenöl glasig dünsten.
  • Anschließend die gewürfelten Tomaten hinzu geben.

Tomatenstuecke im Topf

  • Alles mit einem Pürierstab klein pürieren.
  • Mit Pfeffer, Salz, Oregano und Rosmarin würzen.
  • Die Soße bei voller Hitze 30 min kochen. Dabei einen Deckel schräg auf den Topf legen, so dass es nicht spritzt, aber trotzdem Feuchtigkeit entweichen kann.
  • Die gründlich gereinigten TwistOff Gläser, in die die Tomatensoße gefüllt werden soll, mit heißem Wasser füllen. Das verhindert, dass die Gläser beim Einfüllen der heißen Flüssigkeit springen. Auch sollten alle Gläser dieselbe Größe haben.
  • Nun einzeln das heiße Wasser aus den TwistOff Gläsern gießen und die Tomatensoße mit einem Marmeladentrichter bis ca. 1cm unter den Rand einfüllen.
  • Wird die Außenseite des Randes mit Soße verkleckert, dann sofort sauber wischen, um spätere Schimmelbildung zu vermeiden.
  • Die Fettpfanne (= das hohe Backblech) in die unterste Schiene des Herdes geben und mit einem Geschirrtuch auslegen. Das Tuch verhindert, dass die Gläser sich im Bratrohr berühren und dabei springen.
  • Nun die mit der heißen Soße gefüllten Gläser so in die Fettpfanne stellen, dass sie sich nicht berühren.
  • Die Fettpfanne so hoch mit Wasser befüllen wie möglich. Das Wasser sollte dieselbe Temperatur haben wie die Tomatensoße in den Gläsern.
  • Den Herd auf 170°C Heißluft heizen. Ab dem Zeitpunkt, an dem die Tomatensoße in allen Gläsern blubbert, die Temperatur auf 120°C reduzieren und die Gläser noch eine Stunde im Bratrohr belassen. Fangen die Gläser zu pfeifen an, so ist dies normal, da überflüssige Luft aus dem Glas entweicht und dabei ein hohes, schrilles Pfeifgeräusch entsteht.
  • Anschließend das Bratrohr ausschalten und die Gläser im Bratrohr für mindestens eine weitere halbe Stunde abkühlen lassen. Währenddessen sollten sich die Deckel der Gläser nach Innen gezogen haben. Beim späteren Öffnen der Gläser macht der Deckel dann das typische Plopp-Geräusch.

Dauer: 4 Stunden

T wie „Tomatensoße einkochen“. Der Name dieses Rezeptes beginnt mit T und paßt deshalb perfekt zu meinem Blog-Event Wir kochen uns durch das Alphabet – T.

Wir kochen uns durch das Alphabet - T