Tomaten Tarte Tatin

Tomaten Tarte Tatin stand schon seit mindestens 2 Jahren auf meiner ToCook Liste. Irgendwie kam es aber nie dazu, dass ich sie bislang gebacken habe. Allerdings war die Verlockung für einen Tomaten-Fan wie mich immer sehr groß, klingt doch allein der Name Tarte Tatin schon einfach bezaubernd.

Tomaten Tarte Tatin

Ursprünglich wird die Tarte Tatin gar nicht mit Tomaten sondern mit Äpfeln gebacken. Der Überlieferung nach soll die Tarte Tatin auf einen Kuchen zurück gehen, den eine der beiden Schwestern Tatin im 19. Jahrhundert gebacken haben soll. Die beiden führten in einem kleinen Dorf in Frankreich ein Lokal. Eine der beiden wollte einen Apfelkuchen backen, vergaß aber in der Hektik den Teig zu den Äpfeln in die Form zu geben. Um trotz des Missgeschicks ihren Gästen noch einen Kuchen schnell servieren zu können, bedeckte sie die Äpfel daraufhin mit dem Teig und buk die Tarte. Diese Tarte kam bei den Gästen so gut an, dass die Tarte Tatin, also die auf dem Belag gebackene Tarte, geboren war.

Ich verwende für meinen Teig Ziegenbutter, die der Tomaten Tarte Tatin dadurch eine wunderbare, zarte Note gibt. Wer keine Ziegenbutter im Laden findet oder schlichtweg keine Ziegenbutter mag, kann natürlich auch ganz normale Butter aus Kuhmilch verwenden.

Zutaten (Form mit Durchmesser 23 cm):

200 g Dinkelmehl (Type 630)
100 g kalte Ziegenbutter
1/2 TL Salz + etwas zum Würzen
2 EL eiskaltes Wasser
1 TL Olivenöl
330 g rote Cocktailtomaten
200 g gelbe Cocktailtomaten
Pfeffer
1 TL Thymian
5 – 10 Basilikumblätter

Zubereitung:

  • Mehl, Butter, 1/2 TL Salz und Wasser zu einem Teig verkneten.
  • Den Teig zu einer Kugel geformt 30 min. in den Kühlschrank stellen.
  • Die Tarte Form mit dem Olivenöl auspinseln.
  • Die Tomaten farblich sortiert nebeneinander in die Form legen.

Tomaten Tarte Tatin Tomatenanordnung

  • Alle Tomaten mit einem spitzen Messer anpieksen.
  • Den Teig auf ein Butterbrotpapier legen und mit einem weiteren Butterbrotpapier belegen. Dadurch klebt der Teig beim Ausrollen weder an der Unterlage noch am Nudelholz fest. Außerdem lässt sich so der ausgerollte Teig besser auf die Tomaten legen.
  • Den Teig rund ausrollen, so dass er den Durchmesser der Tarte-Form hat.
  • Die Tomaten mit dem Teig bedecken.
  • Den Teig mehrfach einpieksen.

Tomaten Tarte Tatin Teig

  • Die Tarte bei 180°C für 35 min. (mittlere Schiene, Heißluft) backen.
  • Auf die fertige Tarte einen großen, umgedrehten Teller legen und die Form zusammen mit dem Teller schnell, aber vorsichtig (heiße, flüssige Butter in der Tarte-Form!) stürzen, so dass sich die Tarte aus der Tarte-Form löst.
  • Die gebackene Tarte nochmals mit Pfeffer und Salz würzen, sowie mit Basilikumblättern dekorieren.

Dauer: 1,5 Stunden

Wie es aussieht werden meine T-Beiträge zu meinem Blog-Event Wir kochen uns durch das Alphabet – T sehr Tomaten-lastig. Diese Tomaten Tarte Tatin (sogar alle drei Wörter beginnen mit T) nimmt natürlich auch daran teil.

Wir kochen uns durch das Alphabet - T

Tomatensoße einkochen

Nachdem ich schon seit einigen Jahren mindestens einmal pro Jahr saure Senfgurken einlege, wollte ich dieses Jahr zusätzlich auch noch Tomatensoße einkochen, um mir den Sommer länger zu konservieren.

Tomatensoße in Gläsern

Als ich mich dann in die Weiten des Internets gestürzt und meine Bücher gewälzt habe, wurde ich zwar sehr schnell fündig, aber auch erschlagen von den vielen neuen Begriffen: fermentieren, einkochen, einlegen, einmachen, einwecken. Was ist denn das Richtige, um Tomatensoße haltbar zu machen? Damit es anderen Neulingen nicht wie mir geht und ich selbst auch nächsten Sommer irgendwo auf die Schnelle nachschlagen kann, hier die Erklärungen (Bitte korrigiert mich, wenn irgendetwas noch falsch beschrieben ist.):

  • Einmachen: Dies passiert hauptsächlich mit Obst, wenn z.B. Marmeladen oder Gelees hergestellt werden. Die Lebensmittel werden eingekocht und bereits aufgrund ihrer Zutaten, wie z.B. dem Gelierzucker im Fall der Marmeladen, haltbar gemacht. Anschließend muss das Eingemachte nur noch in Gläser umgefüllt werden und ist automatisch haltbar gemacht.
  • Einkochen: Beim Einkochen werden, wie z.B. im Rezept der Tomatensoße, zuerst die frischen Lebensmittel verarbeitet und vorgekocht, um anschließend noch heiß vom Kochen in die Gläser gefüllt zu werden. Die Gläser werden dann im Wasserbad erhitzt, wodurch die eingekochten Lebensmittel sterilisiert werden und dadurch haltbar sind.
  • Fermentieren: Das Gemüse wird, wie z.B. bei den Senfgurken in Gläsern entweder einige Zeit in eine Salzlake gelegt oder, beim trocknen Fermentieren, von Salz bedeckt. Die Mikroorganismen bzw. Milchsäurebaktieren, die in den Lebensmitteln enthalten sind, sorgen dafür, dass ein Gärungsprozeß statt findet, bei dem schädliche Baktierien absterben und somit das Gemüse haltbar wird.

Habt ihr dieses Jahr auch schon etwas eingemacht, eingekocht oder fermentiert? Ich bin gerade noch auf der Suche nach tollen Rezepten, da ich für mich entdeckt habe, wieviel Spaß es macht, den Sommer zu konservieren und im Winter zu verspeisen.

Nachdem nun die ganzen Begriffe geklärt sind, geht es ans eigentliche Rezept – das Einkochen von Tomatensoße.

Zutaten (9 Gläser à 370 ml):

4 kg Tomaten
2 EL Olivenöl
400 g Gemüsezwiebeln
2 gehäufte EL Salz
Pfeffer
2 EL Oregano
1 EL Rosmarin

Zubereitung:

  • Die Tomaten waschen.
  • Die Tomaten kreuzweise einschneiden. Kleinere Tomaten nur einmal, größere Tomaten an zwei bis drei Stellen. An diesen Stellen wird später die Haut der Tomaten aufplatzen, so dass sie leichter entfernt werden kann.

Tomate eingeritzt

  • In einem großen Topf Wasser zum Kochen bringen.
  • Sobald das Wasser im Topf kocht, so viele der eingeschnittenen Tomaten mit einem Schaumlöffel hineingeben, so dass noch alle Tomaten komplett mit dem heißen Wasser bedeckt sind.
  • Das Wasser nochmal erneut aufkochen lassen und dann ausschalten.
  • Die Tomaten ca. 5 min im heißen Wasser lassen.
  • Die Tomaten mit einem Schaumlöffel aus dem heißen Wasser heraus nehmen und zum Abschrecken in einen Topf mit eiskaltem Wasser geben.
  • Die Tomaten ein paar Minuten in dem eiskalten Wasser lassen.
  • Dies mit allen Tomaten machen, so dass bei allen die Haut so weit abgeplatzt ist, dass sie sich ganz einfach lösen läßt.

Tomate aufgeplatzt

  • Die Haut der Tomaten nun entfernen.

Tomate gehaeutet

  • Die Tomaten halbieren, den Strunk entfernen. Außerdem alle braunen oder angeschlagenen Stellen großzügig ausschneiden, um eine spätere Schimmelbildung zu vermeiden. Anschließend grob würfeln und beiseite Stellen. Wer mag, kann die Tomaten auch noch passieren, so dass die Kerne entfernt sind.
  • Die Zwiebeln schälen und würfeln.
  • In einem großen Topf, der später auch alle Tomaten fassen kann, das Olivenöl erhitzen.
  • Die Zwiebelstücke im Olivenöl glasig dünsten.
  • Anschließend die gewürfelten Tomaten hinzu geben.

Tomatenstuecke im Topf

  • Alles mit einem Pürierstab klein pürieren.
  • Mit Pfeffer, Salz, Oregano und Rosmarin würzen.
  • Die Soße bei voller Hitze 30 min kochen. Dabei einen Deckel schräg auf den Topf legen, so dass es nicht spritzt, aber trotzdem Feuchtigkeit entweichen kann.
  • Die gründlich gereinigten TwistOff Gläser, in die die Tomatensoße gefüllt werden soll, mit heißem Wasser füllen. Das verhindert, dass die Gläser beim Einfüllen der heißen Flüssigkeit springen. Auch sollten alle Gläser dieselbe Größe haben.
  • Nun einzeln das heiße Wasser aus den TwistOff Gläsern gießen und die Tomatensoße mit einem Marmeladentrichter bis ca. 1cm unter den Rand einfüllen.
  • Wird die Außenseite des Randes mit Soße verkleckert, dann sofort sauber wischen, um spätere Schimmelbildung zu vermeiden.
  • Die Fettpfanne (= das hohe Backblech) in die unterste Schiene des Herdes geben und mit einem Geschirrtuch auslegen. Das Tuch verhindert, dass die Gläser sich im Bratrohr berühren und dabei springen.
  • Nun die mit der heißen Soße gefüllten Gläser so in die Fettpfanne stellen, dass sie sich nicht berühren.
  • Die Fettpfanne so hoch mit Wasser befüllen wie möglich. Das Wasser sollte dieselbe Temperatur haben wie die Tomatensoße in den Gläsern.
  • Den Herd auf 170°C Heißluft heizen. Ab dem Zeitpunkt, an dem die Tomatensoße in allen Gläsern blubbert, die Temperatur auf 120°C reduzieren und die Gläser noch eine Stunde im Bratrohr belassen. Fangen die Gläser zu pfeifen an, so ist dies normal, da überflüssige Luft aus dem Glas entweicht und dabei ein hohes, schrilles Pfeifgeräusch entsteht.
  • Anschließend das Bratrohr ausschalten und die Gläser im Bratrohr für mindestens eine weitere halbe Stunde abkühlen lassen. Währenddessen sollten sich die Deckel der Gläser nach Innen gezogen haben. Beim späteren Öffnen der Gläser macht der Deckel dann das typische Plopp-Geräusch.

Dauer: 4 Stunden

T wie „Tomatensoße einkochen“. Der Name dieses Rezeptes beginnt mit T und paßt deshalb perfekt zu meinem Blog-Event Wir kochen uns durch das Alphabet – T.

Wir kochen uns durch das Alphabet - T

Überbackene Bohnen

Habt ihr schon Mal Senf und passierte Tomaten kombiniert? Und dann auch noch zusammen mit Bohnen? Ich bislang noch nie und war dementsprechend skeptisch.

Überbackene Bohnen

Wenn ich im Urlaub bin, esse ich in Hotels zum Frühstück immer sehr gerne weiße Bohnen in Tomatensoße. Auch wenn ich oft die Einzige bin, die sich beim Frühstücksbuffet dafür entscheidet, freue ich mich jedes Mal umso mehr darüber, wenn es die Bohnen gibt. Mit einem süßen Frühstück kann normalerweise nicht viel anfangen. Es kommt alle zwei bis drei Monate einmal vor, dass ich zum Frühstück ein Brot mit Marmelade oder Honig esse, danach reicht es auch wieder für einige Zeit. Für ein herzhaftes Frückstück hingegen bin ich immer zu haben. Als mir dann von diesem Gericht berichtet wurde, das sowohl die weißen Bohnen als auch die zugehörige Tomatensoße enthält, war ich natürlich sofort Feuer und Flamme. Das hat sich dann leider doch ein bißchen geändert als ich erfahren habe, dass ich zum Kochen auch Senf und Worcestershire-Sauce verwenden soll. Skeptisch war ich zwar, aber das Gute daran ist, dass ich endlich Mal wieder Verwendung für meine Worcestershire-Sauce hatte, die seit einiger Zeit geöffnet im Kühlschrank stand und auf Verwendung gewartet hat. Wer keine zu Hause hat und sich nicht extra eine kaufen möchte (die Vegetarier sollten beim Kauf darauf achten, eine vegetarische Variante zu kaufen!), kann diese auch ohne Probleme weg lassen. Der Geschmack des Senfs ist viel entscheidender. Wüßte ich nicht, dass Senf verwendet wurde, würde ich nicht darauf kommen, aber den Effekt, den der Senf auf die Soße hat, ist phä­no­me­nal. Optisch kann das Gericht keinen Preis gewinnen, aber ausprobieren lohnt sich auf jeden Fall. Die zu Beginn beschrieben weißen Bohnen in Tomatensoße gibt es eher zum Frühstück. Dieses Gericht hingegen gab es bei mir zusammen mit Baguette und Salat als Abendessen.

Zutaten (2 Portionen):

1 TL Olivenöl
255 g Kidneybohnen aus der Dose (Abtropfgewicht)
250 g weiße und Borlottibohnen aus der Dose (Abtropfgewicht)
500 g passierte Tomaten
4 TL Worcestershire-Sauce
1 gehäufter TL mittelscharfer Senf
1 TL Salz
Pfeffer
1 TL Honig
1/4 TL Harissa (in Pulverform)
20 g Ziegenkäse „Ziege Alt“ oder Parmesan

Zubereitung:

  • Olivenöl in eine große Pfanne geben.
  • Die Flüssigkeit, die sich bei den Bohnen in der Dose befindet, abgießen und anschließend die Bohnen in einem Sieb gründlich mit Wasser abspühlen.
  • Die Bohnen in die Pfanne geben und dort ca. 10 min brutzeln lassen. Dabei verlieren sie Flüssigkeit, platzen auf und werden außen knusprig.
  • Währenddessen in eienr Schüssel passierte Tomaten, Worcestershire-Sauce, Senf, Pfeffer, Salz, Honig und Harissa vermischen.
  • Wenn ihr eine Pfanne verwendet habt, die groß genug ist und ins Bratrohr darf, könnt ihr die Soße darüber gießen oder ihr füllt zuerst die Bohnen in eine Auflaufform und gießt anschließend die Soße darüber.
  • Den Käse darüber reiben.
  • Das Ganze für ca. 30 min ins Bratrohr stellen (mittlere Schiene, Ober- und Unterhitze, 200°C).
  • Mit Baguette und Salat heiß servieren.

Dauer: 50 Minuten

Grießspätzlesuppe mit Gemüseeinlage

Nachdem es nun einige Wochen auf der Tomateninsel sehr ruhig war, möchte ich euch als erstes ein tolles neues Jahr wünschen. Ich hoffe, ich schaffe es, euch wieder regelmäßig neue Rezepte vorzustellen. ins neue Jahr starte ich mit einer Grießspätzlesuppe mit Gemüseeinlage.

Grießspätzlesuppe mit Gemüseeinlage

Auch wenn es noch nicht so kalt ist, wie dies z.B. letzten Winter der Fall war, freue ich mich trotzdem darüber, nach einem Winterspaziergang bei Minusgraden, wenn es etwas warmes zu Essen gibt. Da kommt die Grießspätzlesuppe wie gerufen. Schon seit längerem stand eine Grießknödelsuppe auf meiner ToCook-Liste, allerdings wurde dies dann spontan zu einer Grießspätzlesuppe mit Gemüseeinlage umgewandelt, was dem Gericht in keinster Weise geschadet hat.

Was ist euer liebstes Gericht, wenn ihr von einem Winterspaziergang zurück kommt und euch aufwärmen wollt?

Zutaten (3 Portionen):

1,5 l Gemüsebrühe
150 g Karotten
300 g Lauch
5-6 Blätter glatte Petersilie
80 g Dinkelgrieß Vollkorn
1 Ei
30 g Butter
1 TL Salz
etwas Abrieb von der Muskatnuss

Zubereitung:

  • Die Butter rechtzeitig aus dem Kühlschrank stellen, so dass sie zimmerwarm ist.
  • Die Gemüsebrühe in einem großen Topf zum Köcheln bringen.
  • Währenddessen die Karotten schälen und in Scheiben schneiden.
  • Den Lauch ebenfalls in Scheiben schneiden.
  • die Blätter der Petersilie von den Stängeln zupfen, hacken und anschließend beiseite stellen.
  • Sobald die Brühe köchelt, die Karotten- und Lauchscheiben hinzu geben.
  • Währenddessen Dinkelgrieß, Ei, Butter Salz und Muskat mit dem Mixer zu einer homogenen Masse verrühren.
  • Mit einem Spätzlehobel den Teig zu Grießspätzle in die Suppe hobeln. Wer keinen Spätzlehobel hat, kann die Spätzle auch mit einem Schneidebrett und ein Messer schaben.
  • Zum Schluss noch die gehackte Petersilie hinzugeben.

Dauer: 35 Minuten

Baba Ganoush

Habt ihr noch ein paar Auberginen aus dem eigenen Garten übrig und überlegt, was ihr damit zubereiten könnt? Dann ist dieses Rezept wie dafür gemacht.

Baba Ganoush

Es gibt Gerichte, die sind extrem simpel in der Zubereitung, schmecken aber trotzdem extrem lecker. Baba Ganoush zählt definitiv auch dazu. Baba Ganoush ist eine Creme bzw ein Püree. Ihr könnt es pur essen, es paßt aber auch sehr gut zu einem frischen Fladenbrot oder Falafel. Eigentlich wird für dieses Gericht Tahini verwendet, eine Creme, die aus gemahlenen Sesamkörnern und Öl hergestellt wird. Anstelle eine große Menge fertiges Tahini zu kaufen, das ich am Ende doch nicht aufbrauchen werde, habe ich einfach Sesamkörner zusammen mit Olivenöl gemahlen.

Wofür, außer Hummus und Baba Ganoush, verwendet ihr noch Tahini? Das sind nämlich die einzigen beiden Rezepte, von denen ich weiß, dass man sie mit Tahini zubereiten kann.

Gerade befinden wir uns mit der Vegetarischen Weltreise in Ägypten. Mein erstes Rezept für diesen Stop ist Baba Ganoush.

Vegetarische Weltreise - Ägypten

Zutaten:

400 g Auberginen
1 EL Sesamkörner
1,5 EL Olivenöl
2 Zehen konfierter Knoblauch
1/4 TL gemahlener Kreuzkümmel
1,5 EL Zitronensaft
2 Messerspitzen Salz
Pfeffer

Zubereitung:

  • Die Auberginen von allen Seiten mit einer Gabel einstechen.
  • Die Auberginen auf einem Blech für ca. 25 min bei 220°C (mittlere Schiene, Heißluf) ins Bratrohr geben.
  • Die Auberginen sollten nun schön weich und die Haut sollte dunkel verfärbt sein.
  • Die Auberginen halbieren und das Fruchtfleisch mit einem Löffel aus der Schale löffeln.
  • Die Sesamkörner zusammen mit dem Olivenöl in einem Mörser zermahlen.
  • Auberginen, Sesam-Öl-Paste, sowie die Knoblauchzehen, den Kreuzkümmel, Zitronensaft und Pfeffer und Salz pürieren

Dauer: 1 Stunde

Tomaten-Rezepte

Was macht eure Tomatenernte? Habt ihr auch die leckeren Früchte in Hülle und Fülle? Oder habt ihr auf dem Markt frische Tomaten gekauft und seid auf der Suche nach tollen Anregungen, wie ihr die Tomaten verarbeiten könnt? Dann habe ich genau das Richtige für euch. Die letzten 3 Monate habe ich eure leckersten Tomaten-Rezepte gesammelt und heraus gekommen sind dabei wirklich tolle Rezepte.

Blogevent - Tomaten

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Tomaten-Spinat-Reis

Mochtet ihr als Kind Spinat? Ich nicht und das hat noch viel länger angedauert als nur bis zum Ende meiner Kindheit. Ich wollte zwar immer so stark werden wie Popey und so tolle Oberarme haben, aber deshalb Spinat essen? Ach ne, meine dünnen Kinderärmchen waren dann eigentlich auch ganz ok.

Tomaten-Spinat-Reis

Das Leben eines Food-Bloggers hat schon viele Vorteile, das kann man nicht leugnen. Während ich früher immer nur dieselben Zutaten beim Kochen verwendet habe und nicht sehr experimentierfreudig war, hat sich das nun geändert. Was sollen meine Leser mit dem zehnten Pastagericht mit Tomatensoße in einem Monat anfangen? Ich ertappe mich, wie ich immer öfters Gemüse, Obst oder auch andere Produkte ausprobiere, die ich früher niemals gegessen hätte. Kokosmilch in herzhaften Gerichten ist z.B. etwas, das es früher bei mir nie gab. Genauso kam kein Brokkoli bei mir auf den Teller. Die Liebe zum Spargel musste auch sehr langsam und behutsam wachsen. Mittlerweile freue ich mich immer schon auf den Beginn der Spargelsaison. Spinat gehört auch in meine Gruppe der „esse ich erst seit ich Blogger bin“-Gruppe. Früher mochte ich keinen Spinat, wahrscheinlich weil ich damit immer die Bilder aus der Werbung mit cremigem Blubb-Spinats verbunden habe. Sorry, aber der sieht nicht gerade sehr einladend aus. Diese Meinung hat sich bis heute nicht geändert. Aber der eigentliche Spinat sieht zum Glück ganz anders aus und schmeckt auch nicht so wie der fertige Rahm-Spinat. Deshalb findet hier eine Tomateninsel-Premiere statt. Es gibt ein Gericht mit Spinat, nämlich einen Tomaten-Spinat-Reis.

Wie bereitet ihr Spinat zu? Womit kombiniert ihr ihn? Was sind eure liebsten Spinatgericht? Da ich absoluter Spinatneuling bin, freue ich mich über eure Vorschläge und Ideen!

Tomaten-Spinat-Reis

Zutaten (2 Portionen):

250 ml Gemüsebrühe
250 ml Tomatensaft
250 g Naturreis
1 EL Olivenöl
2 Knoblauchzehen
200 g Cocktailtomaten
85 g frischen Spinat
40 g Parmesan
1/2 TL Salz
Pfeffer

Zubereitung:

  • Gemüsebrühe und Tomatensaft in einen Topf geben.
  • Den Reis hinzu geben und ihn darin kochen.
  • Die Knoblauchzehen schälen und klein schneiden.
  • Das Öl in einer Pfanne erhitzen.
  • Knoblauchstückchen und die ganzen Tomaten für ca. 3 min in die Pfane geben. Die Tomaten platzen hierbei an einigen Stellen auf.
  • Die Spinatblätter in grobe Stücke schneiden.
  • Den Parmesan mahlen.
  • Knoblauch, Tomatenn Spinat und den gemahlenen Parmesan unter den Reis heben.
  • Mit Salz und Pfeffer würzen.

Dauer: 45 Minuten

Da gerade bei der Mädchenküche Spinatrezepte gesammelt werden, reiche ich diesen Tomaten-Spinat-Reis dort ein.

Welcher Blog-Event würde zu diesem Gericht passen als der von Janke mit dem tollen Thema Geschmackswandel – Früher „Bäh“ – Heute „Yeah“?

Geschmackswandel

Aber auch zu meinem eigenen Blogevent Tomaten passt dieses Gericht natürlich perfekt.

Blogevent - Tomaten

Blog-Event Tomaten

Bald ist es soweit. Ihr könnt euch vom Duft und Geschmack frisch geernteter Tomaten verführen lassen. Für mich gibt es nichts besseres als eine sonnengereifte Tomate zu essen, wenn sie noch sonnenwarm ist und gerade eben vom Strauch geerntet wurde. Nicht ohne Grund heißt mein Blog Tomateninsel, ist es doch mein liebstes Lebensmittel, das ich in unzähligen Gerichten verwende. Tomaten sind einfach wunderbar vielfältig. Frisch im Salat, auf ein Brot oder einfach pur sind sie unschlagbar. Als getrocknete Tomaten haben sie einen extrem intensiven Eigengeschmack. In einer Soße veredeln sie jedes Gericht. Ihr seht, ich bin diesen leckeren roten Früchtchen komplett verfallen. Umso schlimmer ist es, dass ich ihnen zu Ehren noch keinen Blog-Event ausgerichtet habe. Das muss sich ganz schnell ändern.

Blogevent - Tomaten

Ihr seid noch unentschlossen und braucht ein paar Denkanstöße? Ich zeige euch meine bisherigen liebsten Tomatengerichte. Für einen Grillabend eignen sich Tomatenbrot, Tomatenbutter und Spargel-Tomaten-Grillpäckchen sehr gut. Wie wäre es mit einem cremigen Feta-Tomaten-Aufstrich? Egal zu welcher Jahreszeit, für ein Risotto mit getrockneten Tomaten bin ich immer zu haben. Gebackener Schafskäse mit Ofentomaten ist perfekt für die Feierabendküche, da er sich fast von selbst zubereitet und obendrein auch noch sehr lecker schmeckt. Bislang kanntet ihr Clafoutis nur mit Früchten? Dann bereitet doch zur Abwechslung Clafoutis mit Tomaten zu. Tomaten und Käse sind ein Dream-Team, was sie auch in der Käse-Tomaten-Lauch-Quiche unter Beweis stellen. Was auf keinen Fall in der Liste meiner liebsten Rezepte mit Tomaten fehlen darf, sind selbst gemacht Pasta. Da ich ein großer Ravioli-Fan bin, gibt es bei mir öfters Mal dreierlei Walnuss-Tomaten-Ravioli mit Basilikum-Butter.

Jetzt seid ihr an der Reihe. Ab heute suche ich die nächsten drei Monate euren liebsten vegetarischen Gerichte und Getränke, die ihr mit Tomaten zubereitet. Backt einen Tomatenkuchen, zaubert eine Tomatenlimo, kreiert ein Tomateneis, bereitet ein Tomatenfondue zu – je ausgefallener, desto besser!

Teilnahmebedingungen:

  • Das eingereichte Rezept muss vegetarisch sein und zum Thema Tomaten passen. Dabei ist es unerheblich, ob das eingereichte Gericht eine Vor-, Haupt- oder Nachspeise ist, ob es etwas Gebackenes, Gekochtes oder ein Getränk ist. Alle thematisch passenden Rezepte sind willkommen.
  • Das Rezept soll ein neues sein und keines aus dem Archiv, d.h. es soll zwischen dem 17.5.2015 und dem 17.8.2015 auf eurem Blog veröffentlich worden sein.
  • Der Event startet am 17.5.2015. Eure Rezepte könnt ihr bis zum 17.8.2015 um 23:55 Uhr einreichen.
  • Klickt am Ende dieses Artikels auf den blauen Button “Add your link” und tragt den Link sowie den Namen und ein Foto eures Rezeptes ein. Sobald ihr die Eingaben bestätigt habt und wieder zu dieser Seite zurück gekehrt seid, sollte euer Rezept mit Bild am Ende dieses Artikels sichtbar sein. Ihr könnt mehr als ein Rezept einreichen.
  • Ich würde mich freuen, wenn ihr euer Rezept auf diesen Beitrag verlinkt. Banner findet ihr weiter unten.
  • Mit der Teilnahme an diesem Event stimmt ihr zu, dass ich für die Zusammenfassung auf der Tomateninsel das Foto eures Rezeptes einbinde und auf eure Seite verlinke. Desweiteren erklärt ihr mit der Teilnahme, dass das eingereichte Rezept sowie die Fotos keine Urheberrechte verletzen. Ich behalte mir das Recht vor, eingereichte Rezepte nicht in die Zusammenfassung aufzunehmen.

Hier sind die Bannercodes zum Mitnehmen:

Hochformat 130×250:

Querformat: 500×112:

Querformat: 400×89:

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Bohnen-Feta-Bratlinge mit Tomaten-Sugo

Gebt mir Schafskäse mit Tomaten und meine Welt ist wieder in Ordnung. Ich liebe sowohl den Geruch als auch den Geschmack, den Schafskäse hat, wenn er erhitzt wird und dann leicht braun ist. Dabei muss ich immer an tolle Urlaube in Griechenland denken, an das Meer, den Strand, die Sonne… Bis auf die Sonne sind das leider alles Sachen, die ich hier nicht gerade ums Eck habe und die Sonne läßt sich in Deutschland leider auch nicht so regelmäßig blicken wie das in Griechenland der Fall ist. Aber egal, ich hole mir die Sonne und meine Urlaubsstimmung einfach von Zeit zu Zeit auf den Teller.

Bohnen-Feta-Bratlinge mit Tomaten-Sugo

Schafskäse und Tomaten sind für mich Lebensmittel, auf die ich nur ungern verzichten möchte. Deshalb kommen sie auch in vielen meiner Gerichte vor, einzeln oder auch sehr gerne zusammen. Denn zusammen sind die beiden für mich ein absolutes Dream-Team. Auf der Suche nach neuen Gerichten bin ich dann auf ein tolles Gericht gestoßen, das Riesenbohnen, Schafskäse und Tomaten vereint. Schon beim Durchlesen ist mir das Wasser im Munde zusammen gelaufen. Beim Essen kam ich gar nicht mehr aus dem Schwärmen heraus. Ich hätte niemals gedacht, dass weiße Riesenbohnen und Schafskäse so perfekt harmonieren. Zusammen mit dem Tomaten-Sugo sind die Bratlinge einfach nur perfekt.

Habt ihr auch Lebensmittel oder ganze Gerichte, die euch immer wieder an den Urlaub erinnern und die ihr dann gerne zubereitet, um in Urlaubsstimmung zu kommen oder das kalte, nasse Wetter in Deutschland zu vergessen?

Zutaten (13 Bratlinge):

480 g weiße Riesenbohnen (aus der Dose, Abtropfgewicht)
2 Knoblauchzehen
150 g Schafskäse
Pfeffer
1/2 TL Salz
10 Basilikumblätter
60 g Weizenmehl (Type 405)
ca. 3-4 EL Olivenöl zum Braten

Zutaten (Tomatensugo):

1 mittlere Zwiebel
1 TL Olivenöl
400 stückige Tomaten
1/2 – 1 TL Salz
Pfeffer
1/2 TL Zucker
10 Basilikumblätter

Zubereitung:

  • Die Bohnen in ein Sieb geben und gründlich mit Wasser abspühlen, so dass die Soße, die sich an den Bohnen befindet, nicht mehr vorhanden ist.
  • Die Knoblauchzehen schälen und klein schneiden.
  • Bohnen und Knoblauch in eine Schüssel geben und mit einer Gabel klein drücken.
  • Den Schafskäse klein schneiden oder mit den Fingern zerkrümeln und zu den Bohnen geben.
  • 10 Basilikumblätter klein hacken.
  • Basilikum, Pfeffer sowie ca. 1/2 TL Salz zur Bohnen-Schafskäse-Masse geben. Je nachdem wie salzig euer Schafskäse ist, müsst ihr etwas weniger oder mehr Salz verwenden.
  • Das Mehl ebenfalls dazu geben und alles gründlich vermischen.
  • Nun aus der Bohnen-Schafskäse-Masse Bratlinge formen. Dafür ca. 1,5 – 2 EL Masse nehmen, zu einer Kugel formen und anschließend platt drücken, so dass der Bratling ca. 1 cm dick ist.
  • Sobald alle Bratlinge geformt sind, etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen.
  • Die Bratlinge von beiden Seiten jeweils anbraten bis sie die gewünschte Bräune haben.
  • Währenddessen die Zwiebel schälen und würfeln.
  • 1 TL Olivenöl in einen Topf geben.
  • Die Zwiebelstücke im Topf glasig dünsten.
  • Die stückigen Tomaten dazu geben.
  • Mit Pfeffer, Salz und Zucker würzen.
  • Das restliche Basilikum grob hacken und ganz zum Schluß zu den Tomaten geben.

Dauer: 1 Stunde

Quelle: köstlich vegetarisch