Nudelsalat

Es sieht ganz danach aus als hätten wir das kalte Wetter endgültig hinter uns gelassen, wurde langsam aber auch Zeit. Es wird also Zeit für sommerliche Gerichte wie diesem Nudelsalat.

Nudelsalat

Da die Temperaturen mittlerweile halbwegs sommerlich sind und uns sogar die Sonne die Ehre gegeben hat, hat es sich gestern Abend angeboten zu grillen. Meistens esse ich dann gegrillte Maiskolben oder bereite mir verschiedene Grillpäckchen zu, wie z.B. diese Schafskäse-Grillpäckchen, Halloumi-Grillpäckchen oder, auch noch sehr passend zur Jahreszeit, Spargel-Tomaten-Grillpäckchen. Was aber auf keinen Fall fehlen darf, ist ein Nudelsalat. Am liebsten mag ich ihn mit einem leichten Essig-Öl-Dressing. Die Salate mit Mayonnaise sind mir hingegen zu wuchtig. Das praktische an den Nudelsalaten ist, dass man sie gut vorbereiten kann, denn wenn sie zwei bis drei Stunden Zeit haben, um durchziehen zu können, schmecken sie gleich noch viel besser. Und bleibt etwas übrig, ist das auch kein Problem, am nächsten Tag könnt ihr ihn auch noch gut essen.

Wenn ihr noch auf der Suche nach einem mediterranen Nudelsalat seid, könnt ihr diesen ausprobieren. Wie bereitet ihr am liebsten euren Nudelsalat zu? Was darf bei euch auf keinen Fall fehlen, wenn ihr grillt?

Zutaten (4 Portionen):

500 g Dinkelvollkornnudeln
285 g Mais aus der Dose
280 g Erbsen aus der Dose
1 rote Paprika
200 g Cocktailtomaten
150-250 g geschnittener Gouda
5 g Schnittlauch
4 EL Olivenöl
6 EL Balsamicoessig
3 TL Salz
1/2 TL Pfeffer

Zubereitung:

  • Die Nudeln kochen und abkühlen lassen.
  • Mais und Erbsen in einem Sieb abspühlen, so dass möglichst viel von der Flüssigkeit, die sich mit in der Dose befand, abgewaschen wird. Anschließend Mais und Erbsen zu den abgekühlten Nudeln geben.
  • Die Parika in kleine Stücke schneiden und zu den Nudeln geben.
  • Die Cocktailtomaten vierteln und zu den Nudeln geben.
  • Die Käsescheiben in kleine Vierecke schneiden und zu den bisherigen Zutaten geben.
  • Den Schnittlacuh klein schneiden und auch dazu geben.
  • Mit Olivenöl, Balsamicoessig sowie Pfeffer und Salz abschmecken.

Dauer: 20 min

Dinkel-Ravioli mit Ziegenricotta-Tomaten-Füllung

Was seht ihr, wenn ihr gerade aus dem Fenster schaut? Ich sehe leider nicht Schönes: nasse Strassen und Wiesen, grauen Himmel, Nieselregen. Sonne? Fehlanzeige.

Dinkel-Ravioli mit Ziegenricotta-Tomaten-Fuellung

Allein der Gedanke, dass es in den nächsten Tagen wieder schneien kann, paßt überhaupt nicht zu meiner Vorstellung von Frühling. Vorgestern war ich noch im T-Shirt draußen in der Sonne und jetzt muss ich mir überlegen, ob ich meine Winterschuhe und -jacke, die ich bereits für die nächsten Monate verräumt hatte, wieder heraus holen soll. Wenn schon das Wetter nicht so erfreulich ist, dann brauch ich eben einen Seelenschmeichler auf meinem Teller. Für Pasta bin ich solchen Fällen immer zu haben, das Gericht am besten noch in den italienischen Farben, die an schöne Sommerurlaube, Strand, Meer erinnern. (Ja, ich weiß schon, Nudelteig ist eigentlich eher gelblich als weiß, aber damit es zu meiner Vorstellung mit dem sonnigen Italien und den italienischen Farben paßt, musste ich leider ein bißchen mogeln. Aber was tut man nicht alles, um das scheußliche Wetter draußen zu verdrängen…)

Zutaten Ravioli (2 Portionen):

235 g Dinkelmehl Type 630
2 Eier
2 EL Olivenöl
1 TL Salz
1 “Soja-Ei” (= 1 EL Sojamehl in 2 EL Wasser auflösen) bzw. 1 Eiweiß zum verkleben der Ravioli

Zutaten Füllung (2 Portionen):

110 g Ziegenricotta
80 g in Öl eingelegte getrocknete Tomaten
1/4 TL Salz

Zutaten Soße (2 Portionen):

1 EL Olivenöl
300 g Cocktailtomaten
1 Hand voll Basilikumblätter
1 Prise Salz
1 Prise Zucker
Pfeffer

Zubereitung:

  • Mehl, 2 Eier, 2 EL Olivenöl und 1 TL Salz zu einem glatten Teig verarbeiten und mindestens 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
  • Währenddessen die Füllung zubereiten, indem Ziegenricotta und 1/4 TL Salz mit den abgetropften und klein geschnittenen, getrockneten Tomaten vermischt wird.
  • Den Teig, sobald er eine Stunde im Kühlschrank war, möglichst dünn ausrollen, entweder per Hand oder mit einer Nudelmaschine.
  • Anschließend den Teig entweder in 5 cm x 5 cm große Stücke schneiden oder auf ein Raviolibrett legen und dann mit haselnußgroßen Klecksen der Masse befüllen. Beim Verwenden eines Raviolibrettes ist es wichtig, dass dieses vorher mit Mehl bestäubt wird, damit sich die fertigen Ravioli wieder heraus lösen lassen. Mit der Füllung sparsam umgehen, da die Ravioli beim Kochen eventuell aufplatzen, wenn zu viel Füllung verwendet wurde und diese am Rand nicht richtig geschlossen sind.
  • Die Teigkanten mit Eiweiß oder “Soja-Ei” (1 EL Sojamehl und 2 EL Wasser) bestreichen, so dass der Teigdeckel gut hält.
  • Die befüllten unteren Teighälften mit Teighälften derselben Größe belegen, so dass die Ravioli geschlossen sind. Den Rand jeweils gut fest drücken, damit beim Kochen keine Löcher enstehen.
  • Wird ein Raviolibrett verwendet, dann vorsichtig mit dem Nudelholz über den Deckel rollen, um mit leichtem Druck die beiden Teighälften besser aneinander zu pressen.
  • Die Ravioli in kochendes Salzwasser geben. Sobald sie an der Wasseroberfläche schwimmen, sind sie fertig und können aus dem Wasser genommen werden.
  • Für die Soße die Cocktailtomaten halbieren und in einer Pfanne mit 1 EL Olivenöl erhitzen.
  • Tomaten mit 1 Prise Salz und 1 Prise Zucker sowie etwas Pfeffer würzen.
  • Basilikumblätter klein schneiden und zum Schluss zu den Tomaten geben.
  • Die Ravioli auf einem Teller zusammen mit den Tomaten anrichten und sofort servieren.

Dauer: ca. 3 Stunden

Koshari

Wie schnell die Zeit vergeht, wird mir besonders oft bewusst, wenn mir an den letzten Tagen des Monats auffällt, dass ich mir langsam Gedanken machen sollte, wohin es im nächsten Monat während unserer Vegetarischen Weltreise geht. Zu Beginn des Monats überlege ich mir auch immer fleißig, was ich für das aktuelle Reiseziel kochen werde. Mitte des Monats denke ich mir, dass ich noch genug Zeit habe, die ausgesuchten Gerichte zu kochen und zu bloggen. Dann ist Ende des Monats und die Zeit ist mir davon gerannt. Das wollte ich diesen Monat endlich besser machen. Ein Rezept habe ich bereits zu Beginn des Monats gebloggt. Neben Baba Ganoush habe ich ein weiteres ägyptisches Gericht zubereitet, das ich euch aber noch nicht vorgestellt habe – Koshari. Das wird hiermit nun nachgeholt.

Koshari

Obwohl ich schon drei Mal in Ägypten war und noch unzählige weitere Male dorthin möchte, habe ich vor Ort noch nie Koshari gegessen. Wenn man dem Internet glauben darf, ist es das ägyptische Nationalgericht. Zuerst war ich doch etwas skeptisch als ich gesehen habe, dass Nudeln und Reis in einem Gericht kombiniert werden. Zusätzlich werden Tomatensoße, rote Linsen, Kichererbsen sowie geröstete Zwiebel benötigt. Bei der Zubereitung bin ich schließlich an meine Grenzen bzw. die meiner Küchenutensilien geraten. Die Anzahl meiner Töpfe war eindeutig zu wenig für das Gericht, weshalb ich es ohne Kichererbsen zubereitet habe. Beim nächsten Mal werde ich versuchen, die Zubereitung zu optimieren, indem ich mehr in einem Topf zubereiten werde. Hier findet ihr allerdings noch die Anleitung für die Zubereitung von Koshari in vielen Töpfen.

Koshari

Zutaten (4 Portionen):

400 ml Gemüsebrühe
275 g rote Linsen
225 g Basmatireis
600 ml Wasser
100 g Dinkelspaghetti
2 TL Olivenöl
1 mittlere + 165 g weiße Zwiebeln
800 g stückige Tomaten
1 TL Salz
Pfeffer
etwas gemahlene Chili

Zubereitung

  • Die Linsen in der Gemüsebrühe kochen.
  • Gleichzeitig den Reis in 600 ml Wasser kochen.
  • Währenddessen die Nudeln in Salzwasser kochen.
  • Zeitgleich die mittlere Zwiebel in kleine Würfel schneiden und mit 1 TL Olivenöl glasig dünsten.
  • Anschließend die stückigen Tomaten zu den Zwiebelwürfeln geben und unter regelmäßigem Umrühren zum Köcheln bringen.
  • Die Tomatensoße mit 1 TL Salz, Peffer und gemahlenem Chili abschmecken.
  • Währenddessen die 165 g Zwiebeln in Ringe schneiden und mit 1 TL Olivenöl hellbraun dünsten.

Dauer: 45 Minuten

Quelle: dahabtours und Egytext

Vegetarische Weltreise - Ägypten

Selbst gemachte Tomaten-Fettuccine

Es geht doch nichts über selbst gemachte Pasta, findet ihr nicht auch? Selbst gemachte Pasta gab es bei mir schon länger nicht mehr, es war also mal wieder an der Zeit.

Tomaten-Fettuccine

Da noch bis zum 17.8. bei mir auf der Tomateninsel der Blog-Event Tomaten stattfindet, dachte ich mir, da müssen neben meinen geliebten Tomaten auch meine über alles geliebten Nudeln mitspielen. Nudeln mit einer Tomatensoße? Nein. Wie wäre es mit Pasta, deren Teig bereits aus Tomaten besteht? Zum Glück hatte ich noch Tomaten-Fruchtpulver* im Haus. So werden die Nudeln nicht nur schön rot-orange, sondern haben auch noch einen tomatigen Geschmack.

Zutaten (2 Portionen):

10 g Tomaten-Fruchtpulver*
200 g Weizenmehl (Type 405)
2 Eier
2 EL Olivenöl
1 TL Salz

Zubereitung:

  • Tomaten-Fruchtpulver, Mehl, Eier, Olivenöl und Salz mit einem Mixer gut miteinander verrühren bis ein glatter Teig entsteht.
  • Den Teig für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank stellen.
  • Der Teig kann nun zu Fettuccine verarbeitet werden. Wie dies mit und ohne Nudelmaschine funktioniert, habe ich bereits hier ausführlich beschrieben.

Dauer: 3 Stunden (inkl. Wartezeit)

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Dieses Rezept nimmt an meinem Blog-Event Tomaten teil, der noch bis zum 17.8.2015 läuft.

Blogevent - Tomaten

Selbst gemachte Fettuccine mit Parmesan-Weißwein-Soße und weißem Trüffel

Braucht ihr noch ein vegetarisches Weihnachtsessen oder etwas für eure Silvesterfeier? Wie wäre es mit einem Trüffel-Gericht? Das ist sicherlich etwas, das man nicht alle Tage ißt. Dazu kommt, dass aktuell gerade Saison für den weißen Trüffel ist.

Fettuccine mit weißem Trüffel

Am Freitag Abend war ich mit Freunden im Kino. Da ich etwas früh dort war, habe ich einen Abstecher in das benachbarte Shopping-Center gemacht. Was sehen meine Augen? Dort, wo öfters temporäre Stände stehen, steht ein italienischer Feinkoststand mit allen möglichen Leckereien. Angelockt vom leckeren Duft der Lebensmittel bin ich näher heran gegangen, schaue mir den tollen Käse an, laufe ein bißchen weiter am Stand entlang und traue meinen Augen nicht. Dezent im Hintergrund steht eine kleine Glasvitrine, in der sich jede Menge schwarze und weiße Trüffel befinden. So viel frische Trüffel habe ich noch nie auf einmal gesehen, ganz zu schweigen von dem umwerfenden Duft. Kurz war ich hin- und hergerissen. Soll ich einen Trüffel kaufen oder nicht? Ein paar mal habe ich bereits mit dem günstigen Sommertrüffel gekocht, auch habe ich in italienischen Lokalen bereits ein paar Mal ein Gericht mit schwarzem Trüffel gegessen. Aber weißen Trüffel habe ich bislang noch nicht gegessen. Allerdings hatte ich in Erinnerung, dass der weiße Trüffel teurer als Sommer- oder schwarzer Trüffel ist. Nachdem ich nach dem Preis gefragt und das kurz auf die Menge für eine Portion umgerechnet habe, fiel mir auf, dass ich für eine Portion frischen, weißen Trüffel an diesem Stand nicht mehr zahlen würde als für ein Trüffelgericht im Lokal. In Gedanken ging ich die leckeren Gerichte durch, die man mit Trüffel zubereiten kann. Naja, ihr könnt es euch wahrscheinlich denken. Ein kleines Stück weißer Trüffel hat den Besitzer gewechselt. Da Trüffel durchaus sehr geruchsintensiv sein kann, bin ich noch kurz zum Auto gelaufen, um den Trüffel dort zu deponieren bevor es ins Kino ging. Als ich nach dem Kino zum Auto ging, habe ich festgestellt, dass das eine sehr gute Idee war, denn der Trüffel hatte mittlerweile im Auto einen sehr intensiven Geruch entwickelt.

Trüffel sollte am besten im Kühlschrank gelagert werden. Damit sich der Trüffelgeruch nicht im ganzen Kühlschrank ausbreitet, solltet ihr ihn in Küchenpapier einwickeln und dann in ein möglichst kleines, luftdichtes Gefäß verpacken.

Da der Trüffel zwar sehr intensiv riecht, aber einen sehr zarten, feinen Geschmack hat, sollte der Trüffel nicht mit anderen Zutaten kombiniert werden, die den Geschmack dominieren. Deshalb gab es bei mir den Trüffel zu selbst gemachten Fettuccine mit einer leichten Parmesan-Weißwein-Soße – ein Gedicht! Wenn ihr keinen frischen, weißen Trüffel habt oder er euch einfach zu teuer ist, dann könnt ihr ihn auch weg lassen. Die Nudeln zusammen mit der Parmesan-Weißwein-Soße schmecken auch alleine sehr gut.

Fettuccine mit weißem Trüffel

Zutaten (2 Personen):
2 Portionen selbst gemachte Fettuccine, alternativ 200 g gekaufte Fettuccine
70 ml Chardonnay
50 ml flüssige Sahne
30 g Parmesan
8 g weißer Trüffel
etas weniger als 1/4 TL Salz
Pfeffer
2 EL weißes Trüffelöl

Zubereitung:

  • Die Fettuccine in Salzwasser kochen.
  • Den Parmesan mahlen.
  • In einem Topf Sahne und Wein erhitzen.
  • Den gemahlenen Parmesan mit einem Rührbesen unterrühren bis er geschmolzen ist.
  • Salz, Pfeffer und Trüffelöl unterrühren.
  • Die Soße über die fertig gekochten Fettuccine gießen.
  • Den Trüffel in dünne Scheiben schneiden und über die Nudeln geben. Falls ihr keinen Trüffelhobel habt, könnt ihr den Trüffel auch mit einem Gurkenschäler hauchdünn bekommen.

Dauer: 25 Minuten

Welt bester Nudelauflauf oder mediterraner Parmesan-Nudelauflauf

Eigentlich neige ich nicht zu Übertreibungen. Aber so leid es mir tut, in diesem Fall ist die Beschreibung absolut zutreffend: Welt bester Nudelauflauf.

mediterraner Parmesan-Nudelauflauf

Spätestens auf dem Weg von der Arbeit nach Hause stellen sich mir früher oder später die Fragen: „Was koche ich heute Abend? Worauf habe ich Lust? Muss ich dafür noch einkaufen gehen oder was habe ich bereits zu Hause?“. In den meisten Fällen geht es dann so weiter: „Heute habe ich Lust auf Nudeln, aber nicht einfach Nudeln mit Soße, überbacken wäre toll. Zum Überbacken brauche ich Käse. Parmesan habe ich noch zu Hause. Die Nudeln nur mit Parmesan zu überbacken wird mir aber zu trocken. Wenn ich hingegen die Nudeln mit einer Parmesan-Sahne-Weißwein-Mischung überbacke, dann wird es weniger trocken. Zu Parmesan passen Tomaten und Walnüsse ganz gut, eventuell auch noch getrocknete Tomaten. Trotzdem wird mir der Auflauf mit diesen Zutaten immer noch zu trocken. Dann nehme ich am besten noch stückige Tomaten dazu.“ Zu Hause angekommen, mache ich mich dann ans Werk, ändere noch 1000 Mal meine Meinung, um am Ende das Essen meistens doch so zuzubereiten, wie ich es ursprünglich geplant habe. Dieses Mal ist dieser wirklich saftige, leckere, mediterran angehauchte Parmesan-Nudelauflauf dabei heraus gekommen. Er hat mir so gut geschmeckt, dass ich ihn ein paar Tage später erneut zubereitet habe.

Wie sieht euer liebster Nudelauflauf aus? Welche Zutaten gehören für euch unbedingt in einen Nudelauflauf?

Zutaten (2 Portionen):
250 g Tomaten-Pistazien-Casarecce
85 g Walnusskerne
30 g getrocknete Tomaten (nicht in Öl eingelegt)
130 g Cocktailtomaten
400 g stückige Tomaten
1,5 TL Salz
Pfeffer
1/2 TL Zucker
1/2 TL Thymian
110 g Parmesan
150 ml flüssige Sahne
50 ml Chardonnay

Zubereitung:

  • Die Nudeln im Salzwasser kochen, allerdings nicht so lange wie auf der Verpackung empfohlen wird. Steht auf der Verpackung, dass die Nudeln z.B. 8 min gekocht werden sollen, dann diese nur 5 min im kochenden Wasser zubereiten. Dadurch wird verhindert, dass die Nudeln aufgrund der weiteren Zubereitung zu matschig werden.
  • Die Walnüsse grob hacken.
  • Die getrockneten und die frischen Tomaten klein schneiden.
  • Die stückigen Tomaten mit 1 TL Salz, Pfeffer, 1/2 TL Zucker und Thymian würzen.
  • Den Parmesan reiben.
  • Parmesan, Sahne, Chardonnay, Pfeffer und 1/2 TL Salz in einem kleinen Gefäß vermischen.
  • Die fertig gekochten Nudeln in eine Auflaufform geben.
  • Walnüsse, getrocknete und frische Tomaten sowie die gewürzten stückigen Tomaten mit den Nudeln vermischen.
  • Die Nudeln mit der Parmesan-Sahne-Chardonnay-Mischung gleichmäßig übergießen.
  • Den Nudelauflauf bei Ober- und Unterhitze ca. 25 min bei 180°C (mittlere Schiene) überbacken.

Dauer: 1 Stunde

Lila Trüffel-Ravioli mit Basilikumbutter

Der Untertitel dieses Gerichtes sollte eigentlich „Ein Traum in lila“ heißen, denn das war es wirklich. Obwohl es eine spontane Kreation ist, war es total stimmig und leider viel zu schnell aufgefuttert.

Lila Trüffel Ravioli

Könnt ihr euch noch an meine Mini-Brombeer-Vanille-Cupcakes erinnern? Dort habe ich euch bereits von Fruchtpulvern vorgeschwärmt. Fruchtpulver eignen sich aber nicht nur zum Färben von Cremes und Nachspeisen, sondern auch zum Färben von herzhaften Gerichten, in diesem Fall zum Färben von Pasta. Natürlich ist es hierbei nicht unbedingt ratsam, Erdbeere oder andere süße Fruchtpulver zu verwenden. Für Pasta bieten sich Fruchtpulver aus Gemüsesorten wie Rote Beete, Spinat oder Tomate an. Für dieses Rezept habe ich ein Rote-Beete-Pulver verwendet. Anfangs war ich etwas skeptisch, ob meine Ravioli nach Roter Beete schmecken. Dies war aber keineswegs der Fall. Somit eignet sich das hier verwendete Pulver perfekt, um einen intensiven lila Pastafarbton zu erhalten, der aber geschmachsneutral ist. Spinat- und Tomatenfruchtpulver habe ich bereits gekauft und werde es hinsichtlich ihrer Geschmacksneutralität demnächst noch ausführlicher testen.

Womit färbt ihre eure selbst gemachte Pasta? Habt ihr dafür auch schon Fruchtpulver verwendet?

Lila Trüffel Ravioli

Zutaten Teig (2 Portionen):
200 g Weizenmehl (Type 405)
2 Eier
1 “Soja-Ei” (= 1 EL Sojamehl in 2 EL Wasser auflösen) bzw. 1 Eiweiß zum verkleben der Ravioli
2 EL Olivenöl
1 TL Salz
6 TL Rote-Beete-Fruchtpulver*

Zutaten Füllung (2 Portionen):
130 g Rioctta
4 gehäufte TL Salsa al Tartufo nero (schwarze Trüffelcreme)
1/4 TL Salz
2 TL geriebener Parmesan

Zutaten Baslikum-Butter (2 Portionen):
35 g Butter
10 Basilikumblätter
etwas Salz

Zubereitung:

  • Das Rote-Beete-Fruchtpulver gleichmäßig mit dem Mehl vermischen. Das Mehl hat nun einen zartlila Farbton. Erst durch die Hinzugabe von Öl und Ei wird der endgültige, intensive lila Farbton sichtbar.
  • Mehl, Eier, Olivenöl und Salz zu einem Teig verarbeiten und mindestens 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
  • Währenddessen die Füllung zubereiten, indem Ricotta, Salsa al Tartufo nero sowie Salz und Parmesan vermischt werden.
  • Den Teig möglichst dünn ausrollen, entweder per Hand oder mit einer Nudelmaschine.
  • Anschließend den Teig entweder in 5 cm x 5 cm große Stücke schneiden oder auf ein Raviolibrett legen und dann mit haselnußgroßen Klecksen der Masse befüllen. Beim Verwenden eines Raviolibrettes ist es wichtig, dass dieses vorher mit Mehl bestäubt wird, damit sich die fertigen Ravioli wieder heraus lösen lassen. Mit der Füllung sparsam umgehen, da die Ravioli beim Kochen eventuell aufplatzen, wenn zu viel Füllung verwendet wurde und diese am Rand nicht richtig geschlossen sind.
  • Die Teigkanten mit Eiweiß oder “Soja-Ei” (1 EL Sojamehl und 2 EL Wasser) bestreichen, so dass der Teigdeckel gut hält.
  • Die befüllten unteren Teighälften mit Teighälften derselben Größe belegen, so dass die Ravioli geschlossen sind. Den Rand jeweils gut fest drücken, damit beim Kochen keine Löcher enstehen.
  • Wird ein Raviolibrett verwendet, dann vorsichtig mit dem Nudelholz über den Deckel rollen, um mit leichtem Druck die beiden Hälften besser aneinander zu pressen.
  • Die Ravioli in kochendes Salzwasser geben. Sobald sie an der Wasseroberfläche schwimmen, sind sie fertig und können aus dem Wasser genommen werden.
  • Als Soße ein großes Stück Butter zum Schmelzen bringen, klein geschnittene Basilikumblätter sowie etwas Salz dazu geben.
  • Die Soße über die Ravioli gießen und mit frisch gemahlenem Parmesan bestreuen. Anschließend sofort servieren.

Dauer: ca. 3 Stunden

Das Gericht nimmt am Blog-Event Bella Italia teil.
Bella Italia

Außerdem nimmt dieses Gericht am Blog-Event Wir kochen uns unsere WM! teil.
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Gebratene Eiernudeln mit scharfem Curry-Gemüse

Im Wok zubereitete Gerichte sind perfekt dafür geeignet, um Reste zu verwerten. So ist auch dieses Gericht entstanden.

Gebratene Eiernudeln mit scharfem Curry-Gemuese

Ein paar Gemüsesorten, etwas Reis oder asiatische Nudeln, ein paar leckere Gewürze und fertig ist eine schnell zubereitete Mahlzeit. Das Schöne ist, dass es so viele Variationsmöglichkeiten gibt, so dass das Gericht jedes Mal anders schmeckt. Das fängt an bei den verschiedenen Gemüsesorten, die sich je nach Saison komplett unterscheiden. Das Gemüse paßt zu gebratenen Nudeln oder Reis. Mit den verschiedensten Gewürzen könnt ihr dem Gemüse zusätzlich eine ganz unterschiedliche Note verpassen.

Was kommt bei euch alles in den Wok? Womit würzt ihr das Gemüse?

Zutaten (2 Portionen):
250 g Chinesische Eiernudeln
500 ml Wasser
3 EL Sonnenblumenöl
1 Knoblauchzehe
1 gehäufter EL Matsaman Curry Paste
140 g Cocktailtomaten
5 Stangen Lauchzwiebeln
130 g süß-sauer eingelegter Babymais
100 g Sojabohnenkeimlinge
4 – 5 EL süße Sojasoße

Zubereitung:

  • Das Wasser in einem Topf zum kochen bringen. Die Nudeln in diesem Topf ohne Deckel kochen bis das Wasser komplet verdampft und von den Nudeln aufgesogen ist. Dabei regelmäßig umrühren, damit die Nudeln nicht am Topf fest kleben.
  • Das Sonnenblumenöl in einem Wok erhitzen.
  • Die Knoblauchzehe schälen und würfeln.
  • Den Knoblauch im Öl kurz anschwitzen.
  • Die Curry Paste in den Wok geben und mit dem Kochlöffel in das Öl rühren.
  • Die Nudeln in den Wok geben und anbraten.
  • Währenddessen die Tomaten halbieren.
  • Die Lauchzwiebeln in dünne Ringe schneiden.
  • Die Maiskolben in dünne Scheiben schneiden.
  • Tomaten, Lauchzwiebeln, Mais und Sojabohnenkeimlinge in den Wok geben.
  • Mit der Sojasoße würzen.

Dauer: 30 Minuten

Pasta mit Spargel

Die Spargelzeit ist eingeläutet, endlich. Ich freue mich schon seit Wochen darauf und das nachfolgende Rezept ist eines meiner liebsten Spargelgerichte. Wie esst ihr den Spargel am liebsten?

Vollkorn-Penne mit Spargel

Als ich letzte Wochenende auf dem Markt das erste Mal Spargel aus Deutschland gesehen habe, habe ich mich sehr darüber gefreut. Es gibt Spargel zwar schon seit einigen Wochen in den Supermärkten zu kaufen, aber nicht aus Deutschland. Wenn ich schon Spargel zubereite, dann mag ich auch einen Deutschen verwenden. Die ganze Woche war die Vorfreude auf das erste Spargelgericht des Jahres groß. Dass ich Pasta mit Spargel zubereite war auch schnell klar, ist es doch mein liebstes Spargelgericht. Ich mag die Kombination aus Spargel, Tomaten und Parmesan-Weißwein-Soße sehr gerne.

Zutaten:
350 g Vollkorn Penne
1 EL Olivenöl
250 g Spargel
100 ml flüssige Sahne
70 ml Pinot Grigio
150 g Cocktailtomaten
10 Blätter Basilikum
1 EL Pinienkerne
bißchen Salz
Pfeffer
10 EL Parmesan

Zubereitung:

  • Die Nudeln kochen im Salzwasser kochen.
  • Den Spargel schälen, die Endstücke großzügig abschneiden und die Spargelstangen in ca. 3 cm lange Stücke schneiden.
  • Die Spargelstücke im Olivenöl ca. 5 min von allen Seiten anbraten bis die ersten Spargelstücke leicht braun werden.
  • Wein, flüssige Sahne und geriebenen Parmesan zum Spargel geben, durchmischen und einmal kurz aufkochen lassen.
  • Die Tomaten in kleine Stücke und die Basilikumblätter in kleine Streifen schneiden.
  • Tomaten, Basilikum, Pinienkerne und Gewürze dazu geben und erneut nochmal kurz aufkochen lassen.

Dauer: ca 30 Minuten