Flammkuchen mit Ziegenkäse und Zwiebelmarmelade

Essbare Urlaubsmitbringsel mag ich total gerne. Allerdings weiß ich nicht immer sofort, wie ich diese neuen Zutaten am besten verarbeite. So erging es mir auch mit dem letzten Mitbringsel, das ich bekommen habe: eine Marmelade aus Kalabrien, die aus Tropeazwiebeln zubereitet wurde.

Flammkuchen

Zwiebelmarmelade? Zuerst war ich sehr skeptisch, denn bei Marmelade bin ich sehr heikel. Ich mag nur Marmelade aus roten Früchten. Anfangs stand die Marmelade einige Tage ungeöffnet in der Küche. Nach ein paar Tagen habe ich mich im Internet auf die Suche nach Rezepten gemacht, die eine Zwiebelmarmelade benötigen, wurde aber nicht richtig fündig. Allerdings habe ich viele Rezepte für die Herstellung einer Zwiebelmarmelade gefunden. Dort wurde meistens empfohlen, die Marmelade zu Käse zu essen. Mein erster Versuch, die Marmelade mit einer dünnen Scheibe Ziegenkäse zu essen, hat sehr lecker geschmeckt. Ganz zufrieden war ich damit allerdings noch nicht. Als ich kurz darauf beim Einkaufen war, fiel mir an der Käsetheke eine Ziegenkäserolle auf. Davon wanderte eine Scheibe mit nach Hause, denn ich hatte den spontanen Einfall, einen Flammkuchen mit Ziegenkäse und Zwiebelmarmelade zuzubereiten. Thymian passte dann auch noch hervorragend dazu. Vom Gesamtergebnis war ich sehr begeistert. Der Ziegenkäse, die Zwiebelmarmelade und der Thymian passen perfekt zusammen.

Wie mögt ihr den Flammkuchen am liebsten? Was könnt ihr mir als Belag für meinen nächsten Flammkuchen empfehlen?

Zutaten (2 Flammkuchen):
3 g Trockenhefe
25 ml lauwarmes Wasser
190 g Weizenmehl (Type 405)
95 ml Milch
1/2 + 1/4 TL Salz
2 EL Olivenöl
100 g Creme Fraîche
Pfeffer
2 Scheiben einer Ziegenkäse-Rolle (ca. 150 g)
4 Zweige Thymian
2 EL Zwiebelmarmelade

Zubereitung:

  • Die Trockenhefe im Wasser auflösen.
  • Mehl, 75 ml Milch, 1/2 TL Salz sowie Olivenöl zum Hefewasser geben und alles zu einem glatten Teig verkneten.
  • Den Teig abgedeckt ca. 30 min an einem warmen Ort gehen lassen bis er sich ungefähr verdoppelt hat.
  • Den Teig, sobald er sich verdoppelt hat, nochmal mit den Händen kneten bis er nicht meht klebt.
  • Den Teig halbieren.
  • Zwei Backpapier jeweils auf die Größe eines Backblechs zuschneiden.
  • Ein Backpapier auf die Arbeitsfläche legen und eine Teighälfte auf dem Backpapier ausrollen bis er nur noch ca. 2 mm dick ist. Ebenso mit der zweiten Teighälfte verfahren.
  • Das Backpapier mit dem ausgerollten Teig jeweils auf ein Backblech legen.
  • Creme Fraîche mit 20 ml Milch, 1/4 TL Salz und etwas Pfeffer verrühren.
  • Die Creme Fraîche Mischung auf dem Teig gleichmäßig verteilen.
  • Den Ziegenkäse mit den Fingern über den Teig krümeln.
  • Die beiden Flammkuchen im nicht vorgeheizten Bratrohr (Ober- und Unterhitze) bei 250°C ca. 10 min backen bis der Käse leicht braun und knusprig ist.
  • Die Thymianblätter von den Zweigen entfernen und über dem Flammkuchen verteilen.
  • Die Zwiebelmarmelade in kleinen Klecksen auf den Flammkuchen geben.

Dauer: ca. 1,5 Stunden

Quelle Teig: Essen und Trinken

Flammkuchen ist definitiv ein Gericht, das gut für die Seele ist. Somit ist es perfekt für den Blog-Event Vegetarisches Seelenfutter geeignet.

Seelenfutter

Pfannenpizza mit Mais und Paprika

Dass selbst gemachte Pizza nie so schmecken wird, wie in Italien, habe ich mittlerweile akzeptiert, es fehlt schließlich der Holzofen, der der Pizza einen ganz eigenen Geschmack verleiht. Ich habe mittlerweile auch gar nicht mehr den Anspruch, dass mein Teig genauso schmecken muss wie in Italien, eines ist nur wichtig – er muss dünn sein. Zu dicken, im schlimmsten Fall nicht knusprigen, Pizzateig mag ich nämlich gar nicht.

Pfannenpizza

Es gibt Gerichte, die könnte ich einmal pro Woche essen. Pizza gehört definitv zu der Liste dieser Lieblingsgerichte. Was den Pizzabelag betrifft, so habe ich natürlich auch meine Vorlieben. Sehr gerne esse ich z.B. die Pizza mit Tomatensoße, Käse sowie Walnüssen und schwarzen Oliven belegt. In der Pizzeria bestehe ich darauf, dass die Walnüsse mit in den Ofen kommen, auch wenn das scheinbar nicht überall üblich ist und teilweise die Walnüsse erst auf die fertig gebackene Pizza kommen. Zu Hause ist das sowieso kein Problem, da kann ich die Zutaten ja mitbacken wie ich will.

In London habe ich vor einigen Jahren in der Nähe des Piccadilly Circus eine Pizza gegessen, die mir so gut geschmeckt hat, dass ich sie zu Hause auch öfters selbst zubereitet habe. Allerdings gab es dabei Probleme mit dem Teig. Normalerweise kommt bei mir nämlich wenig Gemüse oder andere Zutaten auf die Pizza, die Soße mal ausgenommen, die sehr saftig sind. Bei der Pizza aus London war dies aber der Fall, denn sie war mit Mais und roten Paprika belegt. Beim Backen hatte ich dann immer das Problem, dass mein seit Jahren verwendeter Teig aufgrund des saftigen Belags nicht knusprig wurde, wenn ich zwei Bleche mit Pizza zeitgleich backen wollte. Matschiger Pizzateig geht meiner Meinung nach gar nicht. Deshalb hat mir die Idee, die Pizza in der Pfanne zuzubereiten sehr gut gefallen. Denn das, so meine Vorstellung, sollte eigentlich dafür sorgen, dass der Teig auch bei saftigem Belag aufgrund der direkten Hitze unter der Pfanne knusprig werden sollte. So war es dann zum Glück auch.

Seid ihr genauso süchtig nach Pizza wie ich? Welchen Teig verwendet ihr für eure Pizza? Womit belegt ihr eure Pizza?

Pfannenpizza

Zutaten (2 Stück):
75 ml lauwarmes Wasser
4 g Trockenhefe
160 g Weizenmehl (Type 405)
2 EL Olivenöl
10 g + 1 TL Salz
400 g stückige Tomaten
Pfeffer
1/2 TL Zucker
1 TL getrockneter Oregano
1/2 rote Paprika
50 g Mais aus der Dose
50 – 100 g geriebener Edamer

Zubereitung:

  • In einem kleinen Becher die Hefe im lauwarmen Wasser auflösen.
  • Mehl, 1 EL Olivenöl, 10 g Salz sowie das Hefe-Wasser zu einem glatten Teig verrühren.
  • Den Teig nun abgedeckt für ca. 30 min an einem warmen Ort gehen lassen.
  • Währenddessen die Paprika in kleine Würfel schneiden.
  • Die stückigen Tomaten mit 1 TL Salz, Pfeffer, 1/2 TL Zucker und 1 TL Oregano würzen.
  • Den Teig in zwei gleich große Hälften zerteilen und möglichst dünn ausrollen.
  • 1/2 EL Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen.
  • Anschließend den ersten ausgerollten Teig in die Pfanne legen, mit der Hälfte der stückigen Tomaten bestreichen, sowie mit jeweils der Hälfte der Paprikawürfel, Mais und Edamer belegen.
  • Die Pfanne nun mit einem Deckel abdecken und die Pizza wenige Minuten in der Pfanne backen bis der Teig knusprig und der Käse im besten fall leicht braun ist.
  • Anschließend mit den restlichen Zutaten die zweite Pizza backen.

Dauer: 1 Stunden 15 Minuten

Quelle: Kunterbunt by Sophie

Käse-Tomaten-Lauch-Quiche

Käse-Tomaten-Lauche-Quiche

Zutaten (Form mit Durchmesser 23 cm)
250 g Weizenmehl (Type 405)
1,5 TL Salz
125 g Sonnenblumenmargarine
3 EL eiskaltes Wasser
80 g Lauch
2 Knoblauchzehen
75 g getrocknete Tomaten
1 TL getrockneter Thymian
130 g geriebener Edamer
Pfeffer
15 EL Sahne

Zubereitung:

  • Mehl, Margarine, Wasser und 1 TL Salz zu Teig vermischen, zuerst mit dem Mixer und am Schluss mit den Händen.
  • Die Form mit Margarine auspinseln und mit Mehl bestäuben, damit sich die Quiche später leichter heraus lösen läßt.
  • Den Teig in der Form ausrollen.
  • Die Form mit dem Teig für 1 Stunden in den Kühlschrank stellen.
  • Den Lauch an beiden Endstücken abschneiden, die äußerste Schicht entfernen und anschließend in ganz dünne Ringe schneiden.
  • Die Knoblauchzehen schälen und in kleine Würfel schneiden.
  • Die getrockneten Tomaten abtropfen lassen, falls sie in Öl eingelegt waren, und in ca 1 cm x 1 cm große Stücke schneiden.
  • Lauch, Knoblauch, Tomaten, Thymian, Edamer, 1/2 TL Salz, Pfeffer und die flüssige Sahne miteinander vermischen und auf dem Teig verteilen.
  • Die Quiche für ca. 25 min bei 180°C (Umluft, mittlere Schiene) im nicht vorgeheizten Bratrohr backen bis der Käse leicht knusprig braun ist.
  • Sobald die Quiche fertig und aus dem Bratrohr genommen ist, sollte sie noch ein paar Minuten stehen bevor sie angeschnitten und verzehrt wird. Dadurch härtet der Boden noch ein bißchen nach und läßt sich besser aus der Form lösen ohne zu zerbrechen. Die Quiche schmeckt sowohl warm als auch kalt sehr gut.
  • Dazu gab es einen Eisbergsalat mit einem Dressing aus Tomaten-Balsam-Essig, Walnussöl, Pfeffer und Salz.

Dauer: 2 Stunden (inkl. Wartezeit)

Pizza mit Walnüssen und Oliven

Pizza mit Walnuessen und Oliven

Zutaten (8 Stück):
250 g Mehl
125 g Sonnenblumenmargarine
1 TL Salz
1 TL weißer Balsamico Essig
6 EL Wasser
400 g stückige Tomaten
Pfeffer
Salz
1 TL getrockneter Oregano
240 g geriebener Edamer
25 schwarze Oliven
100 g Walnusskerne
10 Blätter Basilikum

Zubereitung:

  • Mehl, Margarine, Salz, Essig und das Wasser zu einem Teig verrühren und diesen anschließend in einem Pergamentpapier eingewickelt ca. 1 Std in den Kühlschrank stellen.
  • Backblech mit Mehl bestreuen und den Teig mit einem bemehlten Nudelholz auf dem Blech ausrollen.
  • Mit einer Gabel kleine Löcher in den Teig stechen, damit dieser während des Backens keine Blasen wirft.
  • Die stückigen Tomaten auf dem Teig verteilen.
  • Mit Pfeffer, Salz und Oregano würzen.
  • Alles mit dem Käse gleichmäßig bestreuen.
  • Die Oliven, falls notwendig, entkernen, klein schneiden und auf die Pizza legen.
  • Die Walnussekerne auf der Pizza verteilen.
  • Die Pizza ca. 20 min im nicht vorgeheizten Backofen (mittlere Schiene) backen. Wenn die Pizza auf einem Blech liegt, dann Ober- und Unterhitze, ansonsten Umluft verwenden.
  • Die Basilikumblätter klein schneiden und über die gebackenen Pizza streuen.

Dauer: 1 Stunde 45 Minuten

Pizza mit Walnüssen und Oliven

Trüffelpizza

Trüffelpizza

Zutaten Teig (6 Pizzastücke):
125 g Weizenmehl (Type 405)
60 g Sonnenblumenmargarine
1/2 TL Salz
1/2 TL weißer Balsamicoessig
3 EL Wasser

Zutaten Belag:
200 g stückige Tomaten
Pfeffer
Salz
1 TL getrockneter Oregano
50 g geriebener Edamer
50 g geriebener Tilsiter
6 g schwarzer Trüffel
2 EL Trüffelöl

Zubereitung:

  • Mit dem Mixer Mehl, Margarine, Salz, Essig und Wasser zu einem glatten Teig verrühren.
  • Aus dem Teig eine Kugel formen und diese für ca. 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.
  • Das Blech leicht mit Mehl bestäuben und darauf den Teig so dünn wie möglich ausrollen.
  • Vorsichtig mit den Spitzen einer Gabel viele Löcher in den Teig stechen, damit er beim Backen keine Blasen wirft.
  • Die stückigen Tomaten auf dem Teig verteilen.
  • Das Ganze mit etwas Salz, Pfeffer und Oregano würzen.
  • Den geriebenen Käse ebenso verteilen.
  • Die Pizza für 20 min bei 220°C im nicht vorgeheizten Bratrohr backen (mittlere Schiene, Ober- und Unterhitze).
  • Währenddessen den Trüffel hauchdünn schneiden.
  • Mit einem Löffel gleichmäßig auf der fertig gebackenen Pizza das Trüffelöl verteilen.
  • Zum Schluss noch die Trüffelscheiben auf die Pizza legen.

Dauer: ca. 2 Stunden

Sowohl den Trüffel als auch das Trüffelöl durfte ich mir aus dem reichhaltigen Sortiment von Butch* aussuchen. Dort gibt es weitere tolle Leckereien zu kaufen. Schaut doch einfach mal vorbei!

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Pizzasemmeln

Pizzasemmeln

Zutaten (14 Pizzasemmelhälften):
7 Mini Kaisersemmeln
130 g geriebener Edamer
5 EL (ca 130 g) Frischkäse mit Frühlingszwiebeln
1 EL Olivenöl
1/2 TL Salz
Pfeffer
15 Basilikumblätter
7 Cocktailtomaten

Zubereitung:

  • Edamer, Frischkäse, Olivenöl, sowie Salz und Pfeffer in einer Schüssel vermischen.
  • Die Tomaten und Basilikumblätter in kleine Stücke bzw. Streifen schneiden und unter die Käsemasse geben.
  • Die Semmeln halbieren und mit der Käsemasse bestreichen.
  • Die bestrichenen Semmelhälften auf einem Backblech im nicht vorgeheizten Bratrohr für 25 min bei 180°C (mittlere Schiene, Ober- und Unterhitze) überbacken.

Dauer: 45 Minuten

Kartoffelpizza mit Spargel und Avocado

Kartoffelpizza mit Spargel und Avocado

Zutaten Teig (2 Pizzen):
60 ml Milch
1 Packung Trockenhefe (oder 1/2 Würfel frische Hefe)
1/4 TL Zucker
160 g Kartoffeln
160 g Weizenmehl (Type 405)
Salz
Pfeffer
Olivenöl für das Blech und die Hände

Zutaten Belag:
4 dünne weiße Spargelstangen
1/2 Dose Pizzatomaten (120 g)
getrockneter Oregano
Pfeffer
Salz
4 Zehen confierter Knoblauch
60 g geriebener Mozzarella
6 Basilikumblätter
1/2 weiche (!) Avocado

Zubereitung:

  • Ein kleines Gefäß heiß ausspühlen, austrocknen und die Milch hinein gießen, damit sie ein bißchen erwärmt wird.
  • Hefe, Zucker und Salz zur Milch geben, umrühren und geschlossen an einem warmen Ort so lange stehen lassen bis sich in der Mischung Blasen gebildet haben.
  • Die rohen Kartoffeln reiben.
  • Die Kartoffeln, Mehl, Salz und Pfeffer zusammen mit der Hefemischung in eine größere Schüssel füllen und mit dem Mixer gut vermischen. Nicht darüber wundern, dass der Teig noch sehr flüssig ist.
  • Den Teig abdecken und an einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen lassen bis sich sein Volumen ca. verdoppelt hat.
  • Zwei Bleche großzügig mit Olivenöl bepinseln.
  • Die Hände auch mit Olivenöl einölen und jeweils die Hälfte des Teiges auf ein Blech legen und mit den öligen Händen den Teig platt drücken, so dass er eine runde Form in der gewünschen Dicke erhält.
  • Die Tomaten auf den Pizzen verteilen und pfeffern und salzen sowie mit Oregano bestreuen.
  • Die Pizzen mit dem geriebenen Mozzarella belegen.
  • Den Spargel schälen, in ca. 3 cm lange Stücke schneiden und auf den Pizzen verteilen.
  • Die Avocado mit einem Messer halbieren und den Kern entfernen. Die benötigte Hälfte mit einem Löffel aushölen, in größere Stücke schneiden und auf die Pizzen legen.
  • Den confierten Knoblauch und die Basilikumblätter in kleine Stücke schneiden und auf die Pizzen legen.
  • Bei 210°C (Umluft) die Pizzen ca. 25 min im Bratrohr backen.

Dauer: ca. 2 Stunden