Last Minute Geschenke

Seid ihr noch auf der Suche nach Ideen für selbst gemachte Geschenke zu Weihnachten? Vielleicht findet ihr hier ein paar Anregungen.

Ich freue mich immer am meisten über selbst gemachte Geschenke. Dementsprechend versuche ich auch immer, selbst gemachte Sachen zu verschenken. Folgende Leckereien habe ich in der Vergangenheit bereits verschenkt:

Himbeertrüffel:
Himbeertrüffel

Pistazien-Marzipan-Pralinen:
Pistazien-Marzipan-Pralinen

Knusprige Schoko-Pralinen mit Vanille und Tonka-Bohne:
Knusprige Schoko-Pralinen mit Vanille und Tonka-Bohne

Trinkschokolade:
Trinkschokolade

Knoblauch-Confit und Knoblauchöl:
knoblauch-Confit und Knoblauchöl

Pistazien-Marzipan-Pralinen

Das ganze Jahr über könnte ich auf Schokolade verzichten. Aber in der Weihnachtszeit kann ich nicht widerstehen.

Pistazien-Marzipan-Pralinen

Nach den ganzen Plätzchenrezepten wird es Zeit für ein Pralinenrezept. Vor kurzem habe ich euch schon meine Himbeertrüffel vorgestellt, die immer noch meine persönlichen Favoriten sind. Dies liegt aber nur daran, dass ich ein großer Himbeer-Fan bin. Da ich aber auch Pistazien sehr gerne mag und meine Liebe zu Marzipan vor kurzem entdeckt habe, fand ich diese Kombination einen Versuch wert. Ich wurde nicht enttäuscht. Die Pistazien passen sehr gut zu Marzipan und die Schokolade rundet das Ganze noch ab.

Zutaten (18 Stück):
200 g zartbittere Couverture
60 g Marzipan Rohmasse
20 g Pistazien + 18 einzelne Pistazien
1 EL Orangenlikör

Zubereitung:

  • 75 g Schokolade über dem Wasserbad schmelzen. Am besten ist es, wenn die Couverture bereits in einem Milchkännchen geschmolzen wird. Damit kann sie dann leichter in die Förmchen gegossen werden. Damit die Pralinen am Ende glänzen, empfiehlt es sich, die Couverture in 3 Durchgängen zu schmelzen.
  • Die geschmolzene Schokolade in die Silikon-Förmchen gießen. Dazu ist ein knapper TL flüssige Schokolade pro Praline notwendig. Sobald die Schokolade verteilt ist, sollte man ein bißchen an den Förmchen ruckeln, damit noch vorhandene Luft aus der Schokolade weichen kann und sich die Schokolade auch gleichmäßig in den Förmchen verteilen kann.
  • Anschließend muss die Schokolade soweit aushärten, dass die Füllung nicht durch die bereits ausgehärtete Schokolade rutschen kann. Das Aushärten dauert ca. 45 min. Es wichtig, dass die Schokolade nicht in den Kühlschrank gestellt wird. Dadurch kann es ansonsten zu unschönen grauen Verfärbungen an den Pralinen kommen.
  • Währenddessen kann die Füllung der Pralinen vorbereitet werden. Dazu die Pistazien (bis auf die 18 Deko-Pistazien) mahlen.
  • Die Pistazien, die Marzipan und den Orangenlikör zuerst mit einer Gabel vermischen und danach noch gründlich mit den Händen durchkneten.
  • Die Füllung nun zu Kugeln formen mit jeweils ca. 1 cm Durchmesser.
  • In jede Pralinenform 1 Kugel der Füllung legen und diese ein bißchen platt drücken, so dass darüber noch etwas flüssige Schokolade paßt. Es muss auch darauf geachtet werden, dass um die Füllung überall noch genug Platz ist, so dass noch flüssige Schokolade um die Füllung gegossen werden kann.

Pistazien-Marzipan-Pralinen in der Form

  • Anschließend die restliche Couverture bis auf 1 TL schmelzen und auf die Förmchen verteilen.
  • Anschließend solange an den Förmchen wackeln bis keine Blasen mehr aufsteigen.
  • Die Pralinen müssen nun in den Förmchen über Nacht aushärten bevor sie dekoriert werden können.
  • Am nächsten Tag die Pralinen vorsichtig aus den Förmchen lösen.
  • Den übrigen TL Couverture noch schmelzen, auf jede Praline einen Klecks davon geben und anschließend 1 Deko-Pistazie darauf legen.

Dauer: ca 2 Stunden + Aushärten über Nacht

Himbeertrüffel

Schokolade? Mag ich, aber nur, wenn sie nicht zu süß ist. Himbeeren? Davon kann ich nicht genug bekommen. Himbeertrüffel, hergestellt aus bitterer Schokolade, sind also wie für mich gemacht.

Himbeertrueffel

Vor einigen Monaten war ich in Amsterdam und habe dort auf einem Markt gefriergetrocknete Himbeeren entdeckt. Zu diesem Zeitpunkt wußte ich noch nicht genau, was man damit anfangen kann, aber ich wollte unbedingt ein Tütchen davon kaufen, denn Himbeeren sind neben den Johannisbeeren meine liebsten Früchte. Zu Hause angekommen, habe ich eine Weile überlegt, wozu ich diese Himbeeren verwenden könnte. Nur für einen Kuchen waren sie mir zu schade. Ich hatte aber keine Idee, wie ich sie ansonsten verarbeiten könnte. Also landeten sie erst einmal für einige Monate in meinem Küchenschrank, wo sie mir immer wieder ins Auge fielen, mich aber zu nichts inspierierten. Vor ein paar Wochen habe ich dann in einem Geschäft Himbeerpralinen entdeckt, die in feinem Himbeerstaub gewälzt waren. Lecker sahen sie aus und haben auch genauso geschmeckt. Dieser umhüllende Himbeerstaub konnte nur aus gefriergetrockneten Himbeeren bestehen, denn die frischen Himbeeren wären dafür viel zu saftig. Also habe ich mich in den Weiten des Internets auf die Suche gemacht und bin auf dieses tolle Rezept für Himbeertrüffel gestoßen. Bei der Zubereitung der Trüffel konnte ich es mir nicht verkneifen, eine gefriergetrocknete Himbeere zu naschen. Ich war total überwältigt von diesem intensiven Himbeeraroma, das man auch noch sehr intensiv beim Verzehr der fertigen Himbeertrüffeln geschmeckt hat.

Zutaten (16 Himbeertrüffel)
150 g hochwertige Bitterschokolade (85%)
20 g gefriergetrocknete Himbeeren
2 TL Vanillezucker
75 g flüssige Sahne
25 g Schmand
20 g Butter

Zubereitung:

  • Die Schokolade mit einer Mühle fein mahlen oder mit dem Messer in möglichst kleine Stücke schneiden.
  • Die Himbeeren zusammen mit dem Vanillezucker in der Mühle so lange mahlen bis sie die Konsistenz von Puderzucker haben. Alternativ könnten die Himbeeren auch zusammen mit dem Zucker mit einerm Mörser zerkleinert werden. Anschließend müssen, falls noch vorhanden, die Himbeerkerne mit einem Sieb entfernt werden.
  • Sahne, Schmand und Butter in einen kleinen Topf geben und erhitzen. Dabei darauf achten, dass die Zutaten nicht kochen.
  • Sobald alle Zutaten im Topf flüssig sind, diese kurz mit einem Schneebesen umrühren, damit sie sich verbinden.
  • Anschließend 3 TL der Himbeer-Zucker-Mischung in den Topf geben. Das Ganze nochmal bei niedriger Hitze 5 min durchziehen lassen. Währenddessen mit dem Schneebesen so lange umrühren, bis man von den Himbeeren keine rosa Punkte mehr erkennen kann, sondern die Flüssigkeit einen einheitlichen rosa Farbton angenommen hat.
  • Die rosa Flüssigkeit nun über die Schokolade gießen. Diese sollte nun zu schmelzen beginnen.
  • Mit dem Schneebesen die Masse umrühren, so dass eine glänzende, gleichmäßig vermischte Schokomasse ensteht.
  • Eine ca 10 cm x 10 cm große flache Form mit Frischhaltefolie auslegen. Die Schokomasse anschließend in diese Form gießen. Die Frischhaltefolie sorgt dafür, dass sich die Schokomasse später leichter aus der Form lösen läßt.
  • Die Schokomasse muss nun aushärten. Dies sollte am besten über Nacht im Kühlschrank geschehen.
  • Das Himbeerpulver gut verschließen.
  • Am nächsten Tag nicht erschrecken, wenn ihr die Schokolade aus dem Kühlschrank nehmt. Die Schokolade wird euch zuerst zu hart vorkommen, um sie zu formen. Deshalb hatte ich sie ca. 2 Stunden außerhalb des Kühlschranks stehen, damit sie wieder ein bißchen weich und formbar wird. Je nach Zimmertemperatur geht das bei euch auch schneller.
  • Sobald die Schokolade eine gummiartige Konsistenz hat, also nur ein bißchen nachgibt, wenn ihr dagegen drückt, könnt ihr weiter arbeiten.
  • Dazu die Schoklade in 16 gleich große Stücke schneiden.
  • Anschließend die ersten 8 Stücke mit den Händen zu Kugeln formen und auf einen Teller legen. Direkt nach dem Formen mit den Händen wäre sie noch zu matschig, um sie direkt im Himbeerpulver zu wälzen.
  • Gebt das Himbeerpulver in eine kleine, flache Schale.
  • Fangt mit der Kugel an, die ihr als erstes geformt hat. Sie sollte innerhalb der letzten 1-2 min wieder halbwegs ausgehärtet sein. Je nach Konsistenz rollt sie noch einmal kurzer in der warmen Hand oder wälzt sie sofort gleichmäßig im Himbeerpulver.
  • Überschüssiges Himbeerpulver mit den Fingern vorsichtig entfernen.
  • Anschließend den fertigen Himbeertrüffel auf einen sauberen Teller legen.
  • Auch mit den restlichen 8 Schokowürfeln so verfahren.
  • Zum Schluss noch einmal zum endgültigen Aushärten die Trüffel auf einem Teller in den Kühlschrank stellen.

Dauer: 1,5 Stunden + Wartezeit

Quelle: Küchengötter

Mit diesem Rezept nehme ich an dem Blog-Event Süßigkeiten von Himmlische Süßigkeiten teil.
Blog-Event

Außerdem nehme ich damit noch am Blog-Event Lieblingsschokolade von Pralinenwahnsinn teil.
Lieblingsschokolade - Blogevent zum Start der neuen Pralinensaison (Einsendeschluss 22.10.2013)

Knusprige Schoko-Pralinen mit Vanille und Tonka-Bohne

Knusprige Schoko-Pralinen mit Vanille und Tonka-Bohnen

Zutaten (18 Stück):
200 g zartbittere Couverture
28 g Löffelbiskuit
1 Vanilleschote
1/4 Tonka-Bohne
18 Goji-Beeren

Zubereitung:

  • 75 g Schokolade über dem Wasserbad schmelzen. Am besten ist es, wenn man die Couverture bereits in einem Milchkännchen schmilzt. Dann kann man die flüssige Schokolade später leichter in die Formen gießen. Damit die Schokolade der fertigen Pralinen schön glänzt, sollte die Schokolade in 3 Durchgängen geschmolzen werden. Das bedeutet, dass man nach dem ersten Schmelzdurchgang einfach den Wassertopf von der Herdplatte ziehen und das Milchkännchen mit der flüssigen Couverture aus dem Wasser nehmen muss. Ca 5 min später stellt man das Milchkännchen wieder in den Wassertopf und erhitzt die Schokolade erneut und rührt dabei mit einem Löffel die flüssige Schokolade um.
  • Die geschmolzene Schokolade in die Silikon-Förmchen gießen. Dazu ist ein knapper TL flüssiger Schokolade pro Praline notwendig. Sobald die Schokolade verteilt ist, sollte man ein bißchen an den Förmchen ruckeln, damit noch vorhandene Luft aus der Schokolade weichen kann und sich die Schokolade auch gleichmäßig in den Förmchen verteilen kann.
  • Anschließend muss die Schokolade soweit aushärten, dass die Füllung keinen Schaden mehr anrichten und bis zum Boden durchsickern kann. Das dauert ca. 45 – 60 min. Ganz wichtig ist dabei allerdings, dass die Praline nicht in den Kühlschrank gestellt wird, damit die Schokolade schneller hart wird. Ansonsten kann es passieren, dass sie grau und unansehlich wird.
  • Währenddessen kann die Füllung der Pralinen vorbereitet werden. Dazu die Löffelbiskuits in einen sauberen Gefrierbeutel geben und diese mit einem Nudelholz klein rollen, so das sie die Größe von Semmelbröseln haben.
  • Die Vanilleschote auskratzen und das Vanillemark unter die Löffelbiskuits mischen. Die Reste der Vanilleschote können zu Vanillezucker verarbeitet werden.
  • Mit einer Muskatreibe ca. 1/4 einer Tonka-Bohne reiben und ebenfalls mit den Bröseln der Löffelbiskuits vermischen.
  • Sobald die bereits in die Förmchen gegossene Schokolade einigermaßen fest ist, kann die restliche Couverture bis auf 1 TL geschmolzen werden.
  • Wenn die Couverture flüssig ist, davon 2 EL unter die Löffelbiskuit-Mischung rühren.
  • Die Füllung nun gleichmäßig auf die Förmchen verteilen.

Knusprige Schoko-Pralinen mit Vanille und Tonka-Bohne in der Form

  • Die restliche geschmolzene Couverture in die Förmchen gießen.
  • Anschließend solange an den Förmchen wackeln bis keine Blasen mehr aufsteigen.
  • Die Pralinen müssen nun in den Förmchen über Nacht aushärten bevor sie dekoriert werden können. Auch hierbei die Pralinen nicht in den Kühlschrank stellen, um graue Stellen zu vermeiden.
  • Am nächsten Tag die Pralinen vorsichtig aus den Förmchen lösen.
  • Den verbleibenden TL Couverture noch schmelzen, auf jede Praline einen Klecks davon geben und anschließend 1 Goji-Beere darauf legen.

Dauer: ca 2 Stunden + Aushärten über Nacht

Die Tonka-Bohnen hat mir der Online-Shop Butch zur Verfügung gestellt. Dort kann man jede Menge leckere und ausgefallene Lebensmittel kaufen.