Vegetarische Weltreise – Mexiko

Neuer Monat, neues Reiseziel. Jeden ersten eines Monats erreichen wir mit der vegetarischen Weltreise ein neues Land, in dem wir uns dann einen ganzen Monat aufhalten und regionale Köstlichkeiten dieses Landes kennenlernen und sammeln. Im November werden wir uns in Mexiko aufhalten.

Vegetarische Weltreise - Mexiko

Typisch für Mexiko ist die Guacamole, ein Avocado-Dip, der gerne zu Tortilla-Chips oder als Beilage serviert wird. Mole werden Soßen genannt, die hauptsächlich aus Chili und weiteren Gewürzen bestehen, aber auch z.B. ungesüßte Schokolade enthalten können. Tacos werden in Mexiko als Fast-Food angesehen und meistens aus Mais- oder Weizentortillas zubereitet, die mit verschiedenen Zutaten gefüllt und aus der Hand gegessen werden. Eine Quesadilla hingegen ist eine Tortilla, die in der Mitte zusammen geklappt, mit Käse gefüllt ist und anschließend gebacken oder frittiert wurde. Enchiladas sind weiche Mais-Tortillas, die z.B. mit Gemüse gefüllt sind und mit einer Soße serviert werden. Tamal stammt auch aus Mexiko und besteht aus einem Maisteig, der z.B. mit Käse gefüllt, in Pflanzenblätter eingehüllt und anschließend gedämpft wird. Was fällt euch noch leckeres ein? Ich bin schon sehr gespannt und freue mich auf eure Gerichte.

Teilnahmebedingungen:

  • Das eingereichte Rezept muss vegetarisch sein und zum Thema Mexiko passen. Dabei ist es unerheblich, ob das eingereichte Gericht eine Vor-, Haupt- oder Nachspeise ist, ob es etwas Gebackenes, Gekochtes oder ein landestypisches Getränk ist. Alle thematisch passenden Rezepte sind willkommen.
  • Das Rezept soll ein neues sein und nicht eines aus dem Archiv, d.h. es soll zwischen dem 1.10.2014 und dem 31.10.2014 auf eurem Blog veröffentlich worden sein.
  • Der Event startet am 1.10.2014. Eure Rezepte könnt ihr bis zum 31.10.2014 um 23:59 Uhr einreichen.
  • Teilt mir in einem Kommentar zu diesem Post mit, welches eurer Rezepte am Event teilnehmen soll. Gebt auch den Link dazu an. Ihr könnt mehr als ein Rezept einreichen.
  • Ich würde mich freuen, wenn ihr euer Rezept auf diesen Beitrag verlinkt. Banner findet ihr weiter unten.
  • Mit der Teilnahme an diesem Event stimmt ihr zu, dass ich für die Zusammenfassung auf der Tomateninsel das Foto eures Rezeptes einbinde und auf eure Seite verlinke. Desweiteren erklärt ihr mit der Teilnahme, dass das eingereichte Rezept sowie die Fotos keine Urheberrechte verletzen. Ich behalte mir das Recht vor, eingereichte Rezepte nicht in die Zusammenfassung aufzunehmen.

Hier sind die Bannercodes zum Mitnehmen:

Hochformat 130×250:

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Brombeer-Vanille-Baisers

Baiser bzw. Meringue, wie es auch genannt wird, ist schon eine tolle Erfindung. Es sieht toll aus, ist knackig und schmilzt im Mund. Gekauft habe ich es schon ein paar Mal, wollte es dieses Mal aber selbst herstellen, kombiniert mit Fruchtpulver.

Brombeer-Vanille-Baisers

Ich kann mich noch erinnern, dass ich Baisers im Grundschulalter das erste Mal am Strand gegessen habe. Damals lief ein Verkäufer den Strand entlang und verkaufte diese leckeren zuckrigen Köstlichkeiten. Seitdem habe ich sie danach auch ein paar Mal in Deutschland gegessen. Die Baisers, die man im Supermarkt kaufen kann, sind außen knackig und innen ebenfalls. Nachdem ich mich endlich heran gewagt habe, selbst Macarons herzustellen und vom Ergebnis positiv überrascht war, dachte ich mir, das müsse mit Baisers genauso gut funktionieren. Auf der Suche nach erprobten Rezepten, bin ich auf die Versuchsreihe von S-Küche gestoßen. Dort werden ausführlich die verschiedenen Herstellungsmethoden von Baisers erklärt. Wer also wie ich ein Baiser-Neuling ist, findet dort die Antworten auf die meisten Fragen, jedenfalls ging es mir so. Da ich zur Zeit aber so begeistert von meinen Fruchtpulvern bin, wollte ich für die Herstelkung meiner Baisers Brombeer-Fruchtpulver und Vanille verwenden. Im Nachhinein gesehen, denke ich, ich war zu zaghaft und würde deshalb das nächste Mal mehr Fruchtpulver verwenden, um einen intensiveren Farbton zu erhalten. So waren die Baisers am Ende nur zart fliederfarben. Außredem habe ich einen Moment nicht aufgepaßt und zu spät die Hitze reguliert, so dass sie teilweise leicht braun wurden. Am Geschmackserlebnis ändert das zum Glück aber überhaupt nichts. Ich fand meine Baisers um einiges besser als die Gekauften. Außen waren sie wunderbar knackig und innen waren sie noch leicht cremig. Das hatte ich bisher so noch nie gegessen, fand es aber besser als komplett knackig. Am nächsten Tag schmecken sie allerdings aufgrund der Luftfeuchtigkeit nicht mehr ganz so knackig.

Habt ihr Baisers auch schon selbst zubereitet? Habt ihr dabei nur Zucker und Eischnee verwendet oder auch etwas anders zu den Zutaten hinzugefügt, wie z.B. in meinem Fall die Vanille und das Fruchtpulver?

Brombeer-Vanille-Baisers

Zutaten (1 Backblech voll Baisers):
2 Eiweiß
100 g Puderzucker
1/4 TL gemahlene Vanille
2 TL Brombeer-Fruchtpulver

Zubereitung:

  • Die Eiweiß müssen sauber vom Eigelb getrennt sein, andernfalls werden die Baisers nicht gelingen. Ebenso muss die Schüssel, in der das Eiweiß geschlagen wird, komplett fettfrei sein.
  • Die beiden Eiweiß steif schlagen.
  • Den Puderzucker nach und nach einrieseln lassen und das Eiweiß erneut steif schlagen.
  • Die gemahlene Vanille sowie das Brombeer-Fruchtpulver unterrühren.
  • Nun das Backblech mit Backpapier auslegen. Damit dies nicht verrutscht oder wellig ist, habe ich am Rand etwas Öl auf dem Backblech verteilt und dann das Backpapier darauf “geklebt”. Dadurch wollte ich sicherstellen, dass die Baisers während des Backens im Ofen eine glatte, gerade Unterlage haben und gleichmäßig werden.
  • Die Baisers-Masse nun in einen kleinen Gefrierbeutel geben. Ein Eck am Gefrierbeutel abschneiden, so dass ein Loch von ca 0,5 cm ensteht.
  • Die Masse nun mit gleichmäßigem Druck in der gewünschten Form auf das Backpapier spritzen.
  • Das Blech mit den Baisers ins Bratrohr in die mittlere Schiene schieben.
  • Die Baisers im nicht vorgeheizten Ofen bei 130°C (Ober- und Unterhitze) ca 20 min backen.
  • Nach dieser Zeit haben sich die Baisers leicht braun gefärbt. Deshalb habe ich die Hitze auf 100°C herunter reguliert und die Ofentüre einen Spalt offen gelassen, um sie komplett zu trocknen. Bei 100°C sind sie nun weitere 45 min im Ofen geblieben.

Dauer: 1,5 Stunden

Gemüse Tajine mit Couscous

Diesen Monat macht meine vegetarische Weltreise Halt in Marokko. Nachdem ich ein bißchen hin und her überlegt habe, was ich für diesen Aufenthalt zubereiten werde, habe ich mich für eine Gemüse-Tajine entschieden.

Gemüse Tajine

Eine Tajine ist ein aus Marokko stammendes Lehmgefäß, das zum Kochen verwendet wird. Der Deckel der Tajine hat eine konische Form und ganz oben eine Mulde, eine Dampfsperre. In diese Mulde wird kaltes Wasser gefüllt sobald das Gefäß geschlossen wird. Dadurch gelangt die kondensierte Flüssigkeit, die als Dampf nach oben gestiegen ist, innerhalb der Tajine wieder als eine Art Niederschlag zurück zu den Speisen. Die Zutaten, die besonders lange garen müssen, wie z.B. die Karotten, sollten in die Mitte der Tajine gelegt werden und z.B. die Tomaten, die eine deutlich kürzere garzeit haben, eher an den Rand. Nicht nur das Lehmgefäß wird Tajine genannt, sondern auch die darin zubereiteten Mahlzeiten.

Vegetarische Weltreise - Marokko

Zutaten (4 Portionen):
1 Zwiebel
1/2 TL Olivenöl
1 Messerspitze gemahlener Zimt
1/2 TL ganze Pfefferkörner
1/2 TL Salz
1/2 getrocknete Chilischote
1/2 TL süßes Paprikapulver
0,75 l Gemüsebrühe
1 Dose Kichererbsen (Abtropfgewicht 265 g)
1 Karotte
1 rote Paprika
1/2 Aubergine
1 Zucchini
345 g Tomaten
1/4 TL Harissa
1 Tasse Couscous
1 Tasse Gemüsebrühe

Gemüse-Tajine

Zubereitung:

  • Die Zwiebel schälen und anschließend würfeln.
  • Die Karotte schälen und in ca 0,5 cm dicke Scheiben schneiden.
  • Die Schale der Tomaten mit einem Messer an einigen Stellen leicht anritzen, in eine Tasse legen und mit kochend heißem Wasser übergießen. Nach ca. 2 min können die Tomaten aus dem Wasser genommen werden. Jetzt lassen sie sich ganz leicht schälen.
  • Die Tomaten, die Zucchini, die Paprika und die Aubergine in kleine Stücke schneiden.
  • Die Flüssigkeit, in der sich die Kichererbsen in der Dose befinden, abgießen.
  • Die Zwiebel in der Tajine im Olivenöl glasig andünsten ohne dabei die Tajine zu schließen.
  • Das klein geschnittene Gemüse in die Tajine geben. Dabei das Gemüse, das eine längere Garzeit hat, wie z.B. die Karotte in die Mitte der Tajine legen.
  • Mit der Gemüsebrühe aufgiesen und die Gewürze dazu geben.
  • Mit dem Deckel die Tajine abdecken, die Mulde mit Wasser befüllen und das Ganze bei mittlerer Temperatur ca 30-45 min köcheln lassen.
  • Währenddessen den Couscous in der Gemüsebrühe kochen.
  • Couscous auf die Mitte eines Tellers geben und das Gemüse außen herum anrichten.

Dauer: 1 Stunde und 15 Minuten

Tajine

Zusammenfassung Blog-Event Vegetarische Weltreise – Griechenland

Der August stand ganz im Zeichen von Griechenland. Nachdem wir den Juli auf unserer vegetarischen Weltreise in Russland verbracht haben, hat es uns im August nach Griechenland verschlagen. Auch dort ist wieder eine tolle Sammlung an vegetarischen, griechischen Speisen zusammen gekommen:

Billi und Christina von Olivenernte und so weiter waren ganz begeistert vom Reiseziel Griechenland. Ausgedrückt haben sie ihre Begeisterung in Bobóta.
Bobóta

Bei Daniela von Leberkassemmel und mehr gibt es eine typisch griechische Nachspeise: Galaktobouriko
Galaktobouriko

Geri von Lecker mit Geri hat sich für unseren Halt in Griechenland einen traditionellen Gemüseeintopf ausgesucht, der Tourlou heißt.
Tourlou

Der Event war perfekt für Ioanna von Griechische Küche. Für uns hat sie Fassolakia, ein typisches Gericht aus ihrer griechischen Heimat, gekocht.
Fassolakia

Bettina von Nourishing Swirl hat für uns eine vegetarische Alternative zu Gyros zubereitet. Bei ihr gibt es selbstgebackene Dinkel-Pita-Taschen mit vegetarischem Halloumi-Gyros gefüllt.
Selbstgebackene Dinkel-Pita-Taschen mit vegetarischem Halloumi-Gyros gefüllt

Doris von Genusskochen hat einen griechischen Salat zubereitet, der auch in Deutschland sehr bekannt und beliebt ist.
griechischer Salat

Toni von Backen macht froh – kochen ebenso hat ein Gericht gezaubert, das sie selbst mit “schnell geschnippelt und gekocht” umschreibt. Die Rede ist von einer vegetarischen Bohnenpfanne griechischer Art mit Feta
vegetarische Bohnenpfanne griechischer Art mit Feta

Auch mit Sia haben wir eine griechische Mitreisende unter uns. Bei ihr gibt es Ntomatokeftedes.
Ntomatokeftedes

Sabrina von La vie gourmande hat uns auch nach Griechenland begleitet. Bei ihr gibt es eine Kritharaki-Pfanne mit Paprika.
Kritharaki-Pfanne mit Paprika

Ninive von Ninive loves life liebt Vorspeisen. Deshalb gibt es bei ihr auch eine: Gigantes Plaki
Gigantes Plaki

Alina von Wo die Liebe den Tisch deckt ist von Omelettes total angetan und hat deshalb ein Greek-Salad-Omelett kreiert.
Greek-Salad-Omelett

Wer Pizza mag, wird bei Maria von In Rios Küche fündig. Bei ihr gibt es eine Zucchinipizza mit Ajvar und Ziegenfrischkäse.
Zucchinipizza mit Ajvar und Ziegenfrischkäse

Geri von Lecker mit Geri war wieder fleißig und hat sogar ein zweites Gericht zubereitet: Gebackene Zucchini in Tomatensoße und Feta auf griechische Art.
Gebackene Zucchini in Tomatensoße und Feta auf griechische Art

Bella von bella kocht stellt uns ein Gericht vor, das perfekt für die Feierabendküche geeignet ist. Bei ihr gibt es Auberginenfächer mit Käsecreme.
Auberginenfächer mit Käsecreme

Ennah von ennahs melange hat ein bißchen Zeit gebraucht, um sich mit der griechischen Küche anzufreunden, aber zum Glück ist das gelungen. Heraus kam dabei Trahanas mit Tomaten und Oliven.
Trahanas mit Tomaten und Oliven

Ilse von Ilse blogt hat sich von ihren Schwiegereltern beraten lassen. Am Ende hat sie Skordalia zubereitet.
Skordalia

Kathrin von Fleurcoquet hat sich auch für ein Omelett entschieden. Bei ihr gibt es ein griechisches Omelette.
Griechisches Omelett

Katha von Katha kocht dachte beim Thema Griechenland als erstes an Tzatziki. Da sie aber nicht nur Tzatziki zubereiten wollte, gibt es Blätterteigröllchen mit Tsatziki.
Blätterteigröllchen mit Tsatziki

Sabrina von La vie gourmande hat noch ein zweites Gericht für uns zubereitet. Dieses Mal hat sie für uns einen griechischen Flammkuchen mit Feta gezaubert.
Griechischer Flammkuchen mit Feta

Auch Ilse von Ilse blogt steuert für unseren Halt in Griechenland ein zweites Rezept bei, ein griechisches Fladenbrot.
Griechisches Fladenbrot

Sabine von chilirosen nahm das Thema dieses Events als perfekte Gelegenheit, um mal wieder Galaktobóuriko zuzubereiten.
Galaktobóuriko

Ennah von ennahs melange hat schöne Erinnerungen an einen vergangenen Urlaub. Deshalb hat sie für uns einen Horiatiki Salat zubereitet.
Horiatiki Salat

Martina von eat art others liebt es, wenn sie im Urlaub ist, in Lokalen zu speisen, die hauptsächlich von Einheimischen besucht werden. Dabei hat sie auch Mawromátika me séskulo entdeckt.
Mawromátika me séskulo

Sarah von hot*pott liefert uns gewissermaßen drei Rezepte in einem: Griechisches Hausbrot mit zweierlei Aufstrich.
Griechisches Hausbrot mit zweierlei Aufstrich

Gourmandise vom gleichnamigen Blog hat es auf den letzten Drücker noch geschafft, etwas für den Aufenthalt in Griechenland zu kochen. Dabei heraus gekommen ist Kolokythákia avgolémono.
Kolokythákia avgolémono

Auch bei mir gibt es etwas für unseren Halt in Griechenland. Ich habe Schafskäse Korfu zubereitet, ein Gericht, das ich auf der Insel Korfu kennen gelernt habe.
Schafskäse Korfu

Vegetarische Weltreise – Marokko

Auch wenn es so aussieht als würde sich der Sommer nun komplett von uns verabschieden, heißt das nicht zwangsläufig, dass wir das gut heißen müssen. Im Gegenteil, wir holen uns den Sommer einfach auf den Teller. Dies geht meiner Meinung nach am besten mit Speisen aus einem Land, das das ganze Jahr über Durchschnittstemperaturen im zweistelligen Bereich hat und somit beim Gedanken an dieses Land immer Sommergefühle herbei zaubert. In genau so ein Land werden wir im September auf unserer vegetarischen Weltreise reisen. Wir werden diesen Monat in Marokko verbringen.

Vegetarische Weltreise - Marokko

Marokko ist ein tolles Land, aber wie sieht es mit vegetarischen Gerichten aus? Anfangs war ich skeptisch. Je länger ich gesucht habe, umso mehr vegetarische Rezepte habe ich gefunden. Ein Gericht z.B., das man auch immer öfters in Deutschland findet, ist eine Tajine. Eine Tajine ist ein in einem speziellen Lehmtopf gekochtes Gericht, den man selbst auch Tajine nennt. Chakchouka ist ein Gericht, das u.a. aus Tomaten, Paprika und Eiern besteht. Zaalouk ist ein marokkanisches Auberginenpüree. Mhalabia wird eine Art Pudding genannt, die in Marokko zubereitet wird. Sellou ist ein Gebäck, das als Nachspeise gegessen wird. Zlabia ist ein Süßgebäck, das in Schneckenform zubereitet wird.

Seid ihr auf den Geschmack gekommen und begleitet mich nach Marokko? Hier findet ihr die Teilnahmebedingungen.

Teilnahmebedingungen:

  • Das eingereichte Rezept muss vegetarisch sein und zum Thema Marokko passen. Dabei ist es unerheblich, ob das eingereichte Gericht eine Vor-, Haupt- oder Nachspeise ist, ob es etwas Gebackenes, Gekochtes oder ein landestypisches Getränk ist. Alle thematisch passenden Rezepte sind willkommen.
  • Das Rezept soll ein neues sein und nicht eines aus dem Archiv, d.h. es soll zwischen dem 1.9.2014 und dem 30.9.2014 auf eurem Blog veröffentlich worden sein.
  • Der Event startet am 1.9.2014. Eure Rezepte könnt ihr bis zum 30.9.2014 um 23:59 Uhr einreichen.
  • Teilt mir in einem Kommentar zu diesem Post mit, welches eurer Rezepte am Event teilnehmen soll. Gebt auch den Link dazu an. Ihr könnt mehr als ein Rezept einreichen.
  • Ich würde mich freuen, wenn ihr euer Rezept auf diesen Beitrag verlinkt. Banner findet ihr weiter unten.
  • Mit der Teilnahme an diesem Event stimmt ihr zu, dass ich für die Zusammenfassung auf der Tomateninsel das Foto eures Rezeptes einbinde und auf eure Seite verlinke. Desweiteren erklärt ihr mit der Teilnahme, dass das eingereichte Rezept sowie die Fotos keine Urheberrechte verletzen. Ich behalte mir das Recht vor, eingereichte Rezepte nicht in die Zusammenfassung aufzunehmen.

Hier sind die Bannercodes zum Mitnehmen:

Hochformat 130×250:

Querformat: 500×112:

Querformat: 400×89:

Tomatenbrot

Ich liebe es, Brot selbst zu backen. Am meisten gefällt mir daran, dass ich dem Teig noch Zutaten hinzufügen kann, auf die ich gerade Lust habe. Aus einer derartigen Laune heraus ist auch das nachfolgende Brot entstanden.

Tomatenbrot

Sobald es Sommer wird, steigt auch meine Lust, wieder Brot zu backen. Einen Zusammenhang gibt es da zwar nicht, aber schön ist, dass ich jetzt wieder in den Genuss von frisch gebackenem Brot komme. Dieses Mal hatte ich Lust, ein Brot mit getrockneten Tomaten zu backen, da mich seit einigen Wochen eine große Tüte mit getrockneten Tomaten regelmäßig in der Küche anlacht und verarbeitet werden will. Dieses Brot hatte bei mir Premiere und es war extrem lecker, so dass es das sicher bald mal wieder geben wird. Das Brot paßt perfekt zum Grillen oder zu einem Salat, mit einem leckeren Brotaufstrich oder ganz einfach nur pur, denn saftig genug ist es dafür.

Unsicher war ich allerdings, ob ich die getrockneten Tomatenstückchen schon in den Teig geben kann bevor er geht oder ob sie den Teig mit ihrem Gewicht zu sehr nach unten drücken würden, so dass er nicht richtig aufgehen kann. Ich hab mich für die Variante mit der späteren Hinzugabe entschieden, hatte aber dann das Problem, dass der Teig wieder ein bißchen zusammen gefallen ist als ich die Tomaten hinzugemischt habe. Aber spätestens beim Verteilen des Teigs auf dem Blech wäre der Teig sowieso wieder ein bißchen geschrumpft. Was meint ihr? Kann ich die Tomatenstückchen schon dazu geben bevor der Teig das erste Mal geht?

Tomatenbrot

Zutaten (2 – 3 Stück):
500 g Weizenmehl (Type 405)
20 g Hefe (oder 1 Päckchen Trockenhefe)
375 ml lauwarmes Wasser
2 TL Salz
100 g getrocknete, nicht in Öl eingelegte Tomaten
etwas Olivenöl für das Backblech

Zubereitung:

  • Alle Zutaten bis auf die getrockneten Tomaten in eine Schüssel geben und mit dem Mixer zu einem Teig verarbeiten.
  • Teig ca. 30 min an einem warmen Ort gehen lassen.
  • Die getrockneten Tomaten würfeln und vorsichtig unter den Teig heben.
  • Backblech mit Backpapier belegen und dieses mit Olivenöl einfetten.
  • Aus dem Teig 2-3 Brotstangen formen und diese auf das Blech legen.
  • Teig erneut auf dem Blech 30 min ruhen lassen. Während dieser Zeit wird sich der Teig ziemlich in die Breite ausdehnen.
  • Die Brote mit warmem Wasser bestreichen und mit nassen Händen nochmal in Form schieben.
  • Die Brote im nicht vorgeheizten Ofen bei 250°C ca. 20 min auf der mittleren Schiene mit Heißluft backen. Je nach Backofen kann es auch ein paar Minuten länger dauern bis das Brot leicht gebräunt ist.

Dauer: ca. 1,5 Stunden

Tomatenbrot

Danke Katha für den Hinweis, dass dieses Mal für den Bread Baking Day Brotstangen gesucht werden. Das habe ich total übersehen. Aber jetzt kann ich mein Tomatenbrot zum Glück ja trotzdem dort noch einreichen. Der Bread Baking Day findet schon zum 70. Mal auf Zorras Blog statt und wird dieses Mal von MaRa ausgerichtet.

Schafskäse Korfu

Ich liebe es, zu verreisen. Ich genieße es, neue Länder und Kulturen kennenzulernen. Jedes Land hat seine Eigenheiten, die es liebenswert machen – faszinierende Landschaften, atemberaubende Ausgrabungen aus einer früheren Zeit, außergewöhnliche Architektur, eine melodische Sprache oder eine besonders köstliche, landestypische Küche.

Schafskäse Korfu

Es vergeht eigentlich kein Urlaub, in dem es nicht mindestens ein Gericht gibt, das mir so gut schmeckt, dass ich es nicht zu Hause versuche nachzukoche. Zwei dieser Gerichte habe ich euch in der Vergangenheit bereits vorgestellt: das eine waren Falafel im Fladenbrot, die ich vor einigen Jahren das erste Mal in Ägypten gegessen habe; das zweite Gericht waren Nudeln mit Trüffel-Creme-Soße, die ich so ähnlich letzten Sommer am Gardasee gegessen habe. Das heutige Gericht habe ich vor vielen Jahren im Urlaub in Korfu gegessen. Eigentlich ist es ein extrem simples Gericht, das aus wenigen Zutaten besteht, das aber so lecker war, dass ich es damals fast jeden Mittag gegessen habe. Seitdem läuft diese Speise bei mir immer unter dem Namen Schafskäse Korfu, da ich mich an den Orginalnamen nicht mehr erinnern kann.

Wißt ihr den Orginalnmane dieses Gerichtes? Habt ihr auch Speisen, die euch an einen bestimmten Urlaub erinnern? Versucht ihr auch, diese Gerichte zu Hause nachzukochen, um euch diese Urlaubsstimmung nach Hause zu holen?

Da Korfu eine griechische Insel ist, paßt der Schafskäse Korfu natürlich perfekt zu meinem aktuellen Blog-Event Vegetarische Weltreise – Griechenland.

Vegetarische Weltreise - Griechenland

Zutaten (2 Portionen):
2 Scheiben Schafskäse à 100 g
1 Zwiebel
1 grüne Paprika
1 kleine Dose geschälte Tomaten (Abtropfgewicht 240 g)
1 El Olivenöl
1/2 TL Salz
2 TL süßes Paprikapulver
1/2 TL scharfes Paprikapulver
1 Prise Zucker
1 TL Thymian

Zubereitung:

  • Zwiebel schälen, halbieren und in dünne Ringe schneiden.
  • Paprika in kleine Würfel schneiden.
  • Die Tomaten aus der Dose innerhalb der Dose mit einem scharfen Küchenmesser zerkleinern.
  • Die Paprikastücke und Zwiebelringe im Öl 2 min anbraten.
  • Die Tomaten, Salz, Paprikapulver, Zucker und Thymian dazu geben und alles auf kleiner Flamme ca. 20 min dünsten.
  • Das gedünstete Gemüse auf 2 kleine Auflaufformen verteilen und jeweils eine Scheibe Schafskäse darauf legen.
  • Die beiden Formen mit Alufolie abdecken, damit es im Bratrohr nicht heraus spritzt, und für 25 min im nicht vorgeheizten Bratrohr bei 180°C backen.

Sehr lecker schmeckt frisch gebackenes Baguette dazu.

Dauer: 1,5 Stunden

Zusammenfassung Blog-Event Vegetarische Weltreise – Russland

Im Juli haben wir uns auf unserer vegetarischen Weltreise in Russland aufgehalten. Auch für dieses Land habt ihr euch wieder inspirieren lassen und tolle Gerichte überlegt. Es sollte wieder für jeden etwas dabei sein, das er gerne einmal probieren möchte.

Vegetarische Weltreise - Russland

Den Anfang macht dieses Mal Daniela von Leberkassemmel und mehr. Bei ihr gibt es russische eingelegte Gurken.
eingelegte Gurken

Bei Melanie von touche-à-tout gibt es kleine, putzige russische Buttermilch-Pfannkuchen, die in Russland Oladji genannt werden.
Oladji

Kerstin von Verboten gut! hat für uns ein Rezept, das von ihrer Oma stammt, die fast 20 Jahre auf der Krim gewohnt hat. Bei ihr gibt es Gemüse-Piroggen.
Gemüse-Piroggen

Auch bei Gourmandise gibt es Piroggen. Bei ihr sind es allerdings Pirogge mit Weißkohl-Kräuter-Füllung.
Pirogge mit Weißkohl-Kräuter-Füllung

Maria von In Rios Küche freute sich sehr über unseren Stop in Russland, da die russische Küche sehr ähnlich zu der Küche ihrer polnischen Heimat ist. Bei ihr gibt es Pierogi ruskie.
Pierogi ruskie

Martina von eat art others liefert uns nicht nur das Rezept eines russischen Salates, sondern auch gleich noch dessen Entstehungsgeschichte.
russischer Salat

Bianca von Just cook hat uns auch nach Russland begleitet. Bei ihr gibt es Watruschki.
Watruschki

Mama³ Stephi hat für uns einen russischen Zupfkuchen gebacken. Laut ihrer Aussage weiß man zwar nicht, ob der Kuchen wirklich aus Russland stammt, aber wie kommt er sonst zu seinem Namen?
russischer Zupfkuchen

Sabine von Schmeckt nach mehr war auch mit uns in Russland und hat dort etwas entdeckt, das perfekt für heiße Tage ist: Okroschka, eine kalte Suppe.
Okroschka

Sarah von hot*pott ist im Umzugsstress, sie hat es sich aber trotzdem nicht nehmen lassen, etwas russisches zuzubereiten. Dabei heraus gekommen sind faule Wareniki.
faule Wareniki

Auch Ninive von Ninive loves Life war wieder mit uns auf Entdeckungstour. Bei ihr gibt es Watrushki.
Watrushki

Kimi von Bake it! kennt von der Familie ihres Ex-Freundes einige russische Gerichte, allerdings nur ohne deren Namen. Deshalb hat sie sich auf die Suche gemacht und dabei herausgefunden, dass sie Rogaliki zubereitet hat.
Rogaliki

Julia Kochlie.be scheint ein richtiger Fan von Roter-Beete-Suppe zu sein. Deshalb gibt es bei ihr für unseren Aufenthalt in Russland auch eine, die aber keine Borschtsch ist: Rote Beete Suppe mit Meerrettichhaube.
Rote Beete Suppe mit Meerrettichhaube

Geri von Lecker mit Geri hat innerhalb kürzester Zeit zwei russische Gerichte gezaubert. Das erste ist ein russischer Salat “Vinaigrette”.
Russischer Salat Vinaigrette

Das zweite Gericht von Geri von Lecker mit Geri ist russische Pirogge mit Weißkohl.
russische Pirogge mit Weißkohl

Auch Ilse von Ilse blogt hat sich wieder unserer Reisegruppe angeschlossen. In Russland hat sie Scharlotka zubereitet.
Scharlotka

Vegetarische Weltreise – Griechenland

Die vegetarische Weltreise geht diesen Monat in die neunte Runde und ich freue mich sehr darüber, wieviel Spaß sie euch bereitet. Ich hoffe, unser Ziel für den Monat August gefällt euch auch wieder so gut. Diesen Monat werden wir uns in das Land von Phytagoras, Sokrates und Platon begeben – es geht nach Griechenland.

Der Grund, warum ich mich diesen Monat für Griechenland entschieden habe, war, dass ich ein Land besuchen wollte, das zu unserem aktuellen, wunderbar warmen Sommerwetter paßt. Eventuell ward ihr diesen Sommer bereits in Griechenland im Urlaub oder habt es noch vor? Auch wenn ihr nicht in diesen Genuss kommt, dann holt euch doch am besten dieses beliebte Urlaubsziel nach Hause auf den Teller. Früher dachte ich immer, dass es nur sehr wenige vegetarische, griechische Gerichte gibt. Dass dies überhaupt nicht der Fall ist, habe ich bei meinen Griechenlandaufhalten erfahren dürfen. Ich bin also sehr gespannt, was euch zu diesem Thema einfällt.

Vegetarische Weltreise - Griechenland

Was hier in Deutschland vielen bekannt sein dürfte ist horiatiki salata, der griechische Bauernsalat, der aus Gurke, Tomate, Schafskäse, Paprika, Zwiebel und Olive besteht. Sehr beliebt ist in Deutschland auch Tsatsiki, das in der Türkei Cacık heißt. Skordalia ist ein Püree, bestehend aus zerdrückten, gekochten Kartoffeln, eingeweichtem Weißbrot sowie Knoblauch, Olivenöl und Zitronensaft. Kennt ihr Tirosalata? Das ist eine Schafskäsecreme. Für Saganaki wird eine ca. 1 cm dicke Käsescheibe, wie z.B. Feta, paniert und frittiert. Gemista wird Gemüse genannt, das mit Reis gefüllt ist, wie z.B. Paprikaschoten, Zucchini oder Auberginen. Sehr gerne esse ich auch Dolmades, mit Reis und Kräutern gefüllte Weinblätter. Typisch für die griechische Küche sind die so genannten Mezedes, bei denen eine Vielzahl kleiner Gerichte zum Ouzo verzehrt werden. Auch die Nachspeisen kommen Griechenland nicht zu kurz. Dort gibt es z.B. Baklava, ein mit gehackten Walnüssen, Pistazien oder Mandeln gefülltes Gebäck, das aus Blätterteig bzw. Filoteig hergestellt wird.

Geht es euch nun wie mir und euch läuft das Wasser im Munde zusammen? Dann schwingt euren Kochlöffel und bereitet einige der leckeren griechischen Gerichte zu. Ich freue mich schon auf eure Ideen.

Teilnahmebedingungen:

  • Das eingereichte Rezept muss vegetarisch sein und zum Thema Griechenland passen. Dabei ist es unerheblich, ob das eingereichte Gericht eine Vor-, Haupt- oder Nachspeise ist, ob es etwas Gebackenes, Gekochtes oder ein landestypisches Getränk ist. Alle thematisch passenden Rezepte sind willkommen.
  • Das Rezept soll ein neues sein und nicht eines aus dem Archiv, d.h. es soll zwischen dem 2.8.2014 und dem 31.8.2014 auf eurem Blog veröffentlich worden sein.
  • Der Event startet am 2.8.2014. Eure Rezepte könnt ihr bis zum 31.8.2014 um 23:59 Uhr einreichen.
  • Teilt mir in einem Kommentar zu diesem Post mit, welches eurer Rezepte am Event teilnehmen soll. Gebt auch den Link dazu an. Ihr könnt mehr als ein Rezept einreichen.
  • Ich würde mich freuen, wenn ihr euer Rezept auf diesen Beitrag verlinkt. Banner findet ihr weiter unten.
  • Mit der Teilnahme an diesem Event stimmt ihr zu, dass ich für die Zusammenfassung auf der Tomateninsel das Foto eures Rezeptes einbinde und auf eure Seite verlinke. Desweiteren erklärt ihr mit der Teilnahme, dass das eingereichte Rezept sowie die Fotos keine Urheberrechte verletzen. Ich behalte mir das Recht vor, eingereichte Rezepte nicht in die Zusammenfassung aufzunehmen.

Hier sind die Bannercodes zum Mitnehmen:

Hochformat 130×250:

Querformat: 500×112:

Querformat: 400×89:

Ricotta-Gnocchi mit Tomatensoße

Obwohl ich kein großer Kartoffel-Fan bin, liebe ich Gnocchi. Würde es nach mir gehen, gäbe es mindestens einmal die Woche Gnocchi: mit Tomatensoße, mit Pesto, mit Tomaten-Spargel-Oliven-Gemüse, mediterran zubereitet, in einem Gnocchi-Zucchini-Auflauf, oder oder oder.

Ricotta-Gnocchi mit Tomatensosse

Ich kann einfach nicht genug von den Gnocchi bekommen. Umso schlimmer finde ich es, dass ich nicht in der Lage bin, Kartoffel-Gnocchi selbst herzustellen ohne dabei in der Küche einen Wutanfall zu bekommen, weil die Konsistenz wieder nicht richtig ist und sich die mühsam zubereiteten und geformten Gnocchi im heißen Wasser in Wohlgefallen auflösen. Umso glücklicher war ich als ich eine Alternative zu den Kartoffel-Gnocchi entdeckt habe. Ja, ich weiß, das ist nicht dasselbe. Aber für mich ist es eine Möglichkeit, Gnocchi ohne Herzinfarktrisiko selbst zuzubereiten zund lecker sind sie obendrein auch noch. In abgewandelter Form habe ich sie euch bereits als Kürbis-Ricotta-Gnocchi mit Walnussbutter oder als gebratene Kürbis-Ricotta-Gnocchi mit Parmesan-Pinienkern-Butter vorgestellt.

Bereitet ihr Kartoffel-Gnocchi selbst zu und könnt mir den Trick dabei verraten, damit sie idiotensicher sind und mir auf jeden Fall gelingen?

Zutaten Gnocchi (2 Portionen):
250g Ricotta
1 Eigelb
1/2 TL Salz
30g Parmesan
80g Mehl + Mehl zum Bearbeiten

Tomatensoße: siehe

Zubereitung:

  • Den Parmesan reiben.
  • Die Flüssigkeit des Ricottas abgießen.
  • Ricotta zusammen mit Eigelb, Salz, Parmesan ubnd Mehl zu einer homogenen Masse vermischen.
  • Da die Masse sehr klebrig ist, müssen die Arbeitsfläche und die Hände sehr stark eingemehlt werden.
  • Die Masse zu kleinen 2 cm dicken Würsten formen und diese im Abstand von jeweils 2 cm abschneiden.
  • Wasser mit Salz erhitzen und die Gnocchi hinein geben. Die Gnocchi, die oben schwimmen, können mit einem Schaumlöffel aus dem Wasser genommen werden.
  • Von der kleinen Menge bitte nicht abschrecken lassen. Die Gnocchi machen mehr satt als es im ersten Moment aussieht.

Quelle: Kleiner Kuriositätenladen

Dauer: 1 Stunde