Persimone-Mango-Kuchen

Backen und Kochen ist für mich immer wieder eine Entdeckungsreise. Damit meine ich nicht nur die Entdeckung neuer Gerichte, die es in anderen Ländern gibt. Das fängt schon bei den Zutaten an, die es auf der ganzen Welt, aber auch in Deutschland, gibt.

Persimone-Mango-Kuchen Stueck

Als ich im Onlineshop FoodEtage.de* die Produkte von mypumkin’s* und speziell den Persimone-Mango-Aufstrich entdeckt habe, war mein Interesse sofort geweckt. Persimone sagte mir zuerst nichts, aber der Name ansich klingt schon als wäre das eine sehr leckere Frucht. Nachdem ich mich ein im Internet schlau gemacht habe, habe ich heraus gefunden, dass Persimone eine Kakisorte ist. Als ich dann die gesamte Zutatenliste dieses Aufstrichs gelesen habe, wollte ich den Fruchtaufstrich unbedingt probieren, denn außer Persimone sind auch noch Ananas, Mango, Limoncello sowie steirisches Kürbiskernöl und Bourbon-Vanille enthalten. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass ich diesen Aufstrich sowie ein Kürbiskern-Tomaten-Pesto und einen Pfeffer-Dip kostenlos von mypumkin’s zum Testen erhalten habe.

Produkte mypumkins

Das Team von Mypumkin’s produziert seine Produkte in reiner Handarbeit und ohne künstliche Aromen, Geschmacksverstärker sowie chemische Zusatzstoffe. Alle Produkte werden in kleinen Mengen und teilweise nur auf Bestellung hergestellt, um dadurch höchste Qualität und Frische gewährleisten zu können. Im Onlineshop FoodEtage.de* werden neben den hauseigenen mypumkin’s Produkten* auch eine große Auswahl an weiteren internationalen Lebensmitteln und Feinkost-Produkten angeboten. Seid ihr auch auf den Geschmack gekommen? Dann könnt ihr mit dem Gutscheincode tomateninsel die Produkte mit 5% Rabatt einkaufen. Dieser 5% Gutschein gilt für alle Produkte unter www.foodetage.de außer Büchern, Küchenzubehör und Kaufgutscheinen, ist nicht mit anderen Aktionen kombinierbar und nur einmal pro Kunde einlösbar. Keine Barauszahlung möglich. Gültig bis einschließlich 30.09.2014.

Da ich Lust auf einen fruchtigen, kakaohaltigen Kuchen hatte, habe ich den Persimone-Mango-Aufstrich als Füllung für meinen Kuchen verwendet. Abrunden wollte ich das Ganze noch mit einem Zuckerguß und orangen Zuckerperlen. Wie man auf den Bildern sehen kann, stehe ich aber mit dem Zuckerguß auf Kriegsfuß. Zuerst war er zu zäh, dann war er nach der Hinzugabe weniger Tropfen Zitronensaft zu flüssig. Was mich außerdem stört ist dass er so durchsichtig ist. Auf den Fotos anderer Blogs ist der Zuckerguß oft deckend weiß, so dass man den Kuchen darunter nicht mehr durchscheinen sieht. Was mache ich falsch? Habt ihr einen Tip?

Persimone-Mango-Kuchen

Zutaten Teig (Springform mit 15 cm Durchmesser):
50 g Margarine
1 Ei
60 g Vanillezucker
95 g Weizenmehl (Type 405)
1/3 Tütchen Backpulver
15 g Kakaopulver
65 ml Buttermilch

Zutaten Füllung und Deko:
200 ml Sahne
3 g Sahnesteif
3 TL Persimone-Mango-Aufstrich
30 g Puderzucker
3 TL Zitronensaft
orange Zuckerperlen

Zubereitung:

  • Margarine, Ei und Vanillezucker schaumig rühren.
  • Buttermilch, Mehl, Backpulver und Kakao dazu geben und noch einmal mit dem Mixer verrühren bis ein glatter Teig entstanden ist.
  • Die Kuchenform mit ein bißchen Margarine mit einem Pinsel einfetten und mit etwas Mehl ausschwenken, so dass der gebackene Kuchen nicht in der Form kleben bleibt. Das überschüssige Mehl entfernen.
  • Teig in die Kuchenform füllen und im nicht vorgeheizten Bratrohr bei 180°C (Umluft, mittlere Schiene) ca. 35 min im Bratrohr backen. Anschließend auskühlen lassen.
  • Sobald der Kuchen ausgekühlt ist, in der Mitte horizontal durchscnneiden, so dass 2 gleich große Kuchenböden entstehen. Falls der Deckel beim Backen zu spitz wurde, dort auch noch ein bißchen abschneiden, so dass der Kuchen am Schluss gut verziert werden kann. Den Deckel beiseite legen.
  • Die flüssige Sahne zusammen mit Sahnesteif steif schlagen.
  • Den Persimone-Mango-Aufstrich unter die Sahne heben.
  • Die Fruchtsahne auf dem Kuchenboden gleichmäßig verteilen.
  • Den Kuchndeckel vorsichtig auf die Sahne legen.
  • Puderzucker und Zitronensaft cremig rühren und den Zuckerguß auf dem Kuchen verteilen.
  • Die Zuckerperlen über den Zuckerguß streuen.

Dauer: 2 Stunden

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14 comments

  1. Hehe, also mein Zuckerguss ist auch eher durchsichtig. Schau mal hier! https://schokohimmel.wordpress.com/2014/04/12/du-willst-richtig-cremigen-ruhrkuchen-dann-back-doch-mal-mit-avocado/

    Es muss einfach an der Menge liegen. Eher wenig Puderzucker –> transparentes Ergebnis. Aber mir reicht das auch 😉

    1. Zuerst hatte ich zu viel Puderzucker und konnte ihn nicht mehr gut verteilen. Mit nur einer minimalen Menge mehr an Zitronensaft wurde er zwar cremiger und konnte besser verteilt werden, aber er war durchsichtig.

      1. Claudia Eisenmerz

        Ich mache es wie meine Großmutter, wenn ich weißen Guss möchte: Ich rühre ihn mit etwas Milch an. Das gelingt wunderbar und sieht aus wie im Backbuch. Viel Erfolg! Claudia

        1. Das ist ein guter Tip, danke. Wird das nächste Mal ausprobiert!

  2. ich würde mal sagen, es liegt an der Flüssigkeit, daß der Zuckerguß so durchsichtig und vor allem so „davonfließend“ ist. Auf 30 g Puderzucker würde ich max. 1 – 1,5 TL Flüssigkeit nehmen. Der Guß ist zwar dann noch relativ zäh und ich verteile ihn nicht mit dem Pinsel (ist mir zu stressig), sondern löffle hn von der Mitte aus zum Rand und verteile ihn nur mit dem Löffel. Das geht leichter und am Rand schiebe ich quasi mit dem Löffel etwas vom Guß über den Rand rüber, so daß er in dicken Streifen runterläuft. Das ist zwar nicht professionell, aber nervenschonender und sieht auch hübsch aus, wie ich finde. Ich hab das gerade auf meinem Osterkuchen so gemacht und hatte wirklich einen weißen Zuckerguß; hättest doch ein Stück davon mitnehmen sollen 😉

    1. Zuerst hatte ich ja um einiges weniger an Flüssigkeit, konnte es dann aber nicht mehr vernünftig verteilen. Ich meine, ich habe deinen Kuchen sogar kurz gesehen, weiß aber nicht mehr genau wie weiß der Guß war 😉

  3. Nicht einfach mit dem Puderzucker, ein TL mehr Flüssigkeit macht da schon einen wahnsinns Unterschied. Aber ich bin wieder um einiges schlauer – Persimone habe ich nämlich vorher auch noch nicht gehört. Schön, was man alles so testen und kennenlernen darf was man sonst vielleicht nie entdeckt hätte!

    1. Da bin ich ehrlich gesagt sehrr froh, dass ich nicht die Einzige bin, die Persimone nicht kannte. Ich hatte schon meine Zweifel, ob nur ich so unwissend bin 😉

  4. Hallo Melli,

    wenn ich einen deckenden Zuckerguß haben möchte, verwende ich folgendes Rezept:
    • 1 Eiweiß
    • 360 g Puderzucker (gesiebt)
    • 1 EL Zitronensaft
    Das Eiweiß etwas schlagen, nach und nach den Puderzucker hinzugeben und weiterschlagen. Den Zitronensaft langsam dazugeben und weiterschlagen bis eine glänzende cremige Masse entsteht. Fertig!
    Du kannst ihn nach belieben einfärben.

    Ich hoffe das hat dir weitergeholfen.

    Liebeste Grüße Sarah

    1. Kann ich diese Masse auch schon vor dem Backen auf den Kuchen geben oder erst, wenn der Kuchen bereits fertig gebacken ist?

      1. Einfach nach dem backen auf den Kuchen drauf und fest werden lassen, fertig!
        Das klappt auch super bei Plätzchen.
        Probiers mal aus und sag mir wies geklappt hat, bei mir funktioniert das immer.

        1. Ehrlich gesagt schreckt mich gerade noch ab, dass ich dann das rohe Eiweiß essen würde. Ich werde es einfach mal versuchen, den Kuchen anschließend noch mal kurz in den Ofen zu stellen. Mal schauen, ob das klappt 😉

  5. Selbst habe ich es noch nicht probiert, aber ich habe gelesen, daß in einen richtig weißen Zuckerguß etwas Eiweiß reingehört.

    Liebe Grüße, Sus

    1. Danke für den Tip. Das klingt auch logisch, denn geschlagenes Eiweiß ist ja auch wunderschön deckend weiß.

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