Selbst gemachte Paprika-Fettuccine

Selbst gemachte Pasta haben gegenüber gekauften den Vorteil, dass man sie in der Geschmacksrichtung zubereiten kann, auf die man gerade Lust hat. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Oberfläche meiner selbst hergestellten Nudeln etwas rauer als bei den meisten gekauften Nudeln ist und somit die Soße viel besser daran hängen bleibt.

Selbst gemachte Paprika-Fettuccine

Fettuccine sind zur Zeit meine Lieblingsnudelsorte. Sie sind nicht zu dünn, nicht zu breit, die Soße bleibt gut hängen – gerade richtig. Da sie meine Lieblingssorte sind, experimentiere ich damit besonders gerne herum. Sie schmecken schon ohne irgendwelche Zusätze und nur mit einer einfachen Buttersoße mit frischen Kräutern extrem gut. Ich mag es auch, wenn die Nudeln an sich unterschiedlich schmecken. Bis jetzt habe ich sie schon mit Steinpilzen zubereitet. Dieses mal wollte ich orange bzw. rote Fettuccine zubereiten. Eine orange Nudelsorte habe ich bereits hergestellt. Damals habe ich Tomatenmark verwendet. Allerdings wurde dadurch der Teig etwas weicher. Auf der Suche nach einem roten bzw. orangen Pulver, mit dem ich den Teig färben könnte ohne diesen dadurch weicher zu machen, bin ich auf die Idee gekommen, getrocknete Paprikaschoten zu mahlen und diese unter den Teig zu mischen. Das Ergebnis seht ihr hier.

Zutaten (2 Portionen):
10 g getrocknete, entkernte Paprikaschoten (nicht in Öl eingelegt) / süßes Paprikapulver
200 g Weizenmehl (Type 405)
2 Eier
2 EL Olivenöl
1 TL Salz

Zubereitung:

  • Die getrockneten Paprikaschoten aufschneiden und die Kerne entfernen.
  • Die entkernten Paprikaschoten klein schneiden und mit einer Mühle ganz fein mahlen. Im besten Fall bestehen die Paprikaschoten nur noch aus Pulver.
  • Wer keine getrockneten Paprikaschoten hat, kann auch süßes Paprikapulver verwenden.
  • Gemahlene Paprika, Mehl, Eier, Olivenöl und Salz mit einem Mixer gut miteinander verrühren bis ein glatter Teig entsteht.
  • Den Teig für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank stellen.
  • Der Teig kann nun zu Fettuccine verarbeitet werden. Wie dies mit und ohne Nudelmaschine funktioniert, habe ich bereits hier ausführlich beschrieben.

Dauer: 3 Stunden (inkl. Wartezeit)

4 comments

  1. Das freut mich sehr, Melli. Ich würde mich sehr freuen, dann von dir zu hören, ob es was geworden ist!
    Hm, Nudeln wollte ich auch schon mal selbst machen….

    Liebe Grüße,
    Dani

    1. Ich werd berichten 🙂

      Ich kann dir nur raten, selbst einmal Nudeln herzustellen. Die schmecken so viel besser als die gekauften.

  2. Die sehen wirklich wunderbar aus – da bekommt man sofort Lust auf ein Tellerchen!

    1. Leider alles schon weg 😉

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