Ofenspargel mit Kräuterbutter und Baguette

Beim Spargel und mir kann man nicht von Liebe auf den ersten Blick sprechen, auch nicht auf den zweiten oder dritten. Liebe auf den 50. Blick würde es vermutlich eher treffen. Warum ich meine Meinung über Spargel geändert habe und wieso ich mich mittlerweile sogar darauf freue, wenn die Spargelsaison endlich wieder beginnt?

Ofenspargel mit Kraeuterbutter

Als Kind kannte ich Spargel nur mit Schinken, flüssiger Butter und Kartoffeln. Dass ich kein großer Fan von Kartoffeln bin, ist kein Geheimnis. Schinken mochte ich, so weit ich mich erinnern kann, früher auch nicht besonders. Der Spargel schmeckte für meinen Kindergeschmack zu bitter. Wieso sollte ich als Kind also diese Kombination mögen?
Das Problem, dass manche Lebensmittel für mich immer bitter schmecken, wohingegen andere das als lecker empfinden, besteht immer noch. Ich trinke z.B. keinen Kaffee, da er mir zu bitter ist. Spargel ist mir bei vielen Zubereitungsarten auch heute noch ein bißchen zu bitter. Vor zwei Jahren kam dann in einer Kochsendung die für mich ultimative Lösung, die dem Spargel seinen bitteren Geschmack nimmt und die auch verhindert, dass der tolle Spargelgeschmack weniger intensiv ist, weil das ganze Aroma beim Kochen im Wasser zurück bleibt. Dieser Spargel wird nämlich im Ofen zubereitet und schwimmt somit nur in seinem eigenen Sud. Außerdem wird der Spargel noch mit Puderzucker bestreut und verliert damit seinen bitteren Geschmack. Im Laufe der Zeit habe ich für mich dann auch weitere Alternativen gefunden, um den Spargel nicht mit flüssiger Butter und Kartoffeln zu essen. Eine ist z.B. dieses Rezept, bei dem der Spargel mit Kräuterbutter und Baguette serviert wird. Eine andere sind Spargel-Tartelettes, Spargel-Creme-Suppe oder, wenn die Grillsaison wieder los geht, ein Spargel-Tomaten-Grillpäckchen.

Geht es nur mir so, dass der Spargel oft zu bitter schmeckt? Wie bereitet ihr den Spargel zu – im Wasser gekocht, auch im Ofen oder auf eine ganz andere Art und Weise? Welches ist euer liebstes Spargelgericht?

Zutaten Spargel (2 Personen):
600 g Spargel
2 TL Puderzucker
30 g Butter
Baguette

Zubereitung:

  • Den Spargel schälen, die Endstücke großzügig abschneiden und die Stangen nebeneinander in eine Auflaufform legen.
  • Den Spargel mit Puderzucker gleichmäßig bestreuen. Dadurch verliert er seinen bitteren Geschmack und der Eigengeschmack wird noch ein bißchen intensiver.
  • Die Butter in dünne Scheiben schneiden und auf dem Spargel verteilen.
  • Die Auflaufform mit Alufolie bedecken und bei 160° Heißluft für ca. 30 min ins nicht vorgeheizte Bratrohr stellen.

Zutaten Kräuterbutter:
130 g Butter
7 Zweige (Zitronen)Thymian
ca. 10-15 Schnittlauchstengel
10 Blätter Basilikum
1 Zweig Rosmarin
2 TL Zitronensaft
1 Prise Zucker
1 TL Salz
Pfeffer

Zubereitung:

  • Die Butter ca. 30 min. vor dem Zubereiten der Kräuterbutter aus dem Kühlschrank stellen.
  • Alle Kräuter von ihren Zweigen befreien und zusammen mit der Butter und den restlichen Gewürzen solange mit dem Pürierstab pürieren bis alle Kräuter klein genug sind und alles gleichmäßig vermischt ist.

Sobald der Spargel fertig ist, diesen auf Tellern verteilen und die Kräuterbutter darüber geben. Dazu schmeckt am Besten ein frisches Baguette.

Dauer: ca. 45 Minuten

Pasta mit Spargel

Die Spargelzeit ist eingeläutet, endlich. Ich freue mich schon seit Wochen darauf und das nachfolgende Rezept ist eines meiner liebsten Spargelgerichte. Wie esst ihr den Spargel am liebsten?

Vollkorn-Penne mit Spargel

Als ich letzte Wochenende auf dem Markt das erste Mal Spargel aus Deutschland gesehen habe, habe ich mich sehr darüber gefreut. Es gibt Spargel zwar schon seit einigen Wochen in den Supermärkten zu kaufen, aber nicht aus Deutschland. Wenn ich schon Spargel zubereite, dann mag ich auch einen Deutschen verwenden. Die ganze Woche war die Vorfreude auf das erste Spargelgericht des Jahres groß. Dass ich Pasta mit Spargel zubereite war auch schnell klar, ist es doch mein liebstes Spargelgericht. Ich mag die Kombination aus Spargel, Tomaten und Parmesan-Weißwein-Soße sehr gerne.

Zutaten:
350 g Vollkorn Penne
1 EL Olivenöl
250 g Spargel
100 ml flüssige Sahne
70 ml Pinot Grigio
150 g Cocktailtomaten
10 Blätter Basilikum
1 EL Pinienkerne
bißchen Salz
Pfeffer
10 EL Parmesan

Zubereitung:

  • Die Nudeln kochen im Salzwasser kochen.
  • Den Spargel schälen, die Endstücke großzügig abschneiden und die Spargelstangen in ca. 3 cm lange Stücke schneiden.
  • Die Spargelstücke im Olivenöl ca. 5 min von allen Seiten anbraten bis die ersten Spargelstücke leicht braun werden.
  • Wein, flüssige Sahne und geriebenen Parmesan zum Spargel geben, durchmischen und einmal kurz aufkochen lassen.
  • Die Tomaten in kleine Stücke und die Basilikumblätter in kleine Streifen schneiden.
  • Tomaten, Basilikum, Pinienkerne und Gewürze dazu geben und erneut nochmal kurz aufkochen lassen.

Dauer: ca 30 Minuten

Parmesan-Carpaccio

Seinen Ursprung hat das original Carpaccio in Harry’s Bar in Venedig. Der Besitzer von Harry’s Bar kreierte es für seine Stammkundin Contessa Amalia Nani Mocenigo. Diese sollte auf Anraten ihres Arztes kein gekochtes Fleisch essen. Damit sie aber doch ihre fleischlichen Gelüste stillen konnte, wurde ihr in Harry’s Bar ein Carpaccio, ein hauchdünn geschnittenes rohes Rindfleisch, serviert. Benannt wurde es nach Vittore Carpaccio, einem Maler der Renaissance, der sehr gerne leuchtende Rottöne verwendete.

Parmesan-Carpaccio

Keine Angst, ihr seid nicht auf dem falschen Blog gelandet. Ihr seid immer noch auf der Tomateninsel und ich ernähre mich weiterhin vegetarisch. Aber ein kleiner Exkurs in die Welt der Nicht-Vegetarier muss dann doch sein, um die Hintergründe des Carpaccios zu erklären. Heutzutage wird auch weiterhin das ursprüngliche Rinder-Carpaccio serviert, jedoch wird mittlerweile auch etwas als Carpaccio bezeichnet, das sehr dünn geschnitten ist. Und da wären wir auch schon bei unserem Parmesan-Carpaccio angelangt.

Da Parmesan und Tomaten ein geschmackliches Dream-Team sind, sollen sie auch in meinem Parmesan-Carpaccio zusammen verewigt werden. Was kombiniert ihr denn am liebsten mit Parmesan?

Zutaten (2 Portionen):
80 g Parmesan
125 g Cocktailtomaten
2 EL Balsamicoessig
1,5 EL Olivenöl
1/4 TL getrockneter Oregano
Pfeffer
Salz

Zubereitung:

  • Den Parmesan in möglichst dünne Scheiben schneiden. Am besten funktioniert dies mit einem Gemüsehobel. Anschließend die Parmesanscheiben auf 2 Teller verteilen.
  • Die Tomaten ebenfalls in dünne Scheiben schneiden und auf dem Parmesan verteilen.
  • Den Oregano darüber streuen. Wer mag kann auch frisches Basilikum verwenden.
  • Mit Pfeffer und Salz würzen, sowie mit Olivenöl und Balsamicoessig beträufeln.

Dauer: 10 Minuten

Sehr gut schmeckt dazu ein frisches Baguette.

Mediterraner Quinoa-Linsen-Salat

Von der Existenz des Quinoa habe ich erst letztes Jahr erfahren. Zu dieser Zeit sind auf vielen Foodblogs immer mehr Rezepte mit Quinoa aufgetaucht. Bis es zu einer ersten Begegnung kam, hat es dann leider doch noch einige Monate gedauert und ich frage mich mittlerweile “Wieso?”

Mediterraner Quinoa-Linsen-Salat

Immer öfter bin ich über Quinoarezepte gestolpert und dachte mir, dass ich Quinoa endlich auch einmal probieren möchte. Ich konnte mir überhaupt nicht vorstellen, wie dieses unbekannte Ding schmeckt. Noch mehr unsicher bezüglich seines Geschmacks war ich als ich mich im Internet schlau gemacht habe, was Quinoa eigentlich ist. Quiona ist ein nelkenartiges Fuchsschwanzgewächs, das bis zu 1,5 m hoch werden kann und lila, orange, rote Blüten besitzt. In einer späteren Wachstumsphase bilden die Pflanzen kleine, 2 mm große Nussfrüchte, die man essen kann. Ahja, so viel also zur Theorie. Den Geschnmack von Nüssen konnte ich mir vorstellen, aber haben die Quinoakügelchen auch die Konsistenz und wirklich den Geschmack von Nüssen? Um das zu beantworten hilft nur eines: Quinoa kaufen und essen. Obwohl ich den Quinoa gekauft habe, stand er noch eine Weile in meinem Regal und hat mich immer wieder angebettelt, dass ich es doch einmal mit ihm probieren sollte. Ich hatte noch kein Lebensmittel so lange in meiner Küche stehen bis ich mich endlich heran gewagt habe, um es zu kochen. Wie der Zufall so spielte, bekam ich eine Quinoa-Pfanne bei einer Feier serviert, da ich davor des öfteren erzählt habe, dass ich Quinoa endlich einmal essen möchte. Ich war sehr positiv überrascht. Den Geschmack kann ich zwar immer noch nicht beschreiben, aber der Quinoa hat mir so gut geschmeckt, dass ich ihn ein paar Tage später endlich selbst zubereitet habe.

Zutaten (2 Portionen):
200 g Quinoa
500 ml Gemüsebrühe
100 g rote Linsen
400 ml Wasser
215 g Cocktailtomaten
2 EL Rapsöl
1/2 TL getrockneter Thymian
Pfeffer
1/2 TL Salz
100 g Schafskäse
10 Basilikumblätter

Zubereitung:

  • In einem Topf das Wasser zum Kochen bringen und darin für ca 20 min auf kleiner Flamme und mit einem Deckel zugedeckt die Linsen kochen.
  • Quinoa in einen zweiten Topf geben.
  • Den Quinoa mit der Gemüsebrühe übergießen und bei kleiner Hitze für 12 min ohne Deckel köcheln lassen.
  • Den Topf vom Herd nehmen und den Quinoa weiter quellen lassen.
  • 1 EL Rapsöl in einer Pfanne erhitzen und den Quinoa unter regelmäßig wenden ca. 5 min rösten.
  • Die Tomaten vierteln.
  • Sobald Quinoa und Linsen abgekühlt sind, beides zusammen mit den Tomaten vermischen.
  • Den Schafskäse klein krümeln und dazu geben.
  • Die Basilikumblätter klein scheniden und zum Salat geben.
  • Mit Pfeffer, Salz und Öl abschmecken.

Dauer: 1 Stunde

Dieses Rezept nimmt bei Zorras Blog-Event Linsen, die Guten ins Töpfchen… teil, der dieses mal von Lunch For One ausgerichtet wird.
Blog-Event XCVI - Linsen (Einsendeschluss 15. März 2014)

Paprika-Fettuccine mit Schafskäse-Soße

Vor einigen Wochen wurde ich darauf angesprochen, dass es auf meinem Blog noch gar keine Käse-Pastasoße gibt. Das ist richtig und wird hiermit nachgeholt.

Paprika-Fettuccine mit Schafskaese-Sosse

Warum es bis jetzt keine Käse-Pastasoße auf der Tomateninsel zu finden gibt, hat einen ganz einfachen Grund: die “üblichen” Käsesoßen sind mir alle zu schwer. Oft wird auch noch Blauschimmelkäse verwendet, den ich nicht sonderlich mag. Aber dies soll kein Grund sein, dass es keine Käse-Soße gibt. Als ich kurz überlegt habe, welcher Käse sich für meinen Geschmack und eine Käsesoße gut eignet, bin ich auf Schafskäse gekommen. Schafskäse esse ich sehr gerne und in allen möglichen Varianten, sei es im Salat, in einem Gemüseauflauf, im Ofen zubereitet oder in einem Knoblauch-Schafskäse-Brot. Der Käse für die Soße stand also fest. Wie verflüssige ich den Schafskäse nun, damit es auch eine wirkliche Soße wird? Sahne ist mir dafür zu wuchtig, aber ein leckerer Weißwein paßt an dieser Stelle genauso gut. Die Hauptzutaten der Soße standen somit größtenteils fest, aber zu welcher Nudelsorte will ich diese Soße zubereiten? Eine weiße Soße zu gelben Nudeln sieht nicht halb so schön aus, wie zu bunten, eventuell sogar roten Nudeln. Bei diesem Gedanken fiel mir ein, dass ich vor einiger Zeit getrocknete Paprika gekauft habe und diese sich wunderbar für die Zubereitung von Paprika-Fettucchine eignen würden. Heraus kam ein leckeres und optisch kontrastreiches Gericht.

Zur Zeit gibt es auf dem Blog Aus meinem Kochtopf einen Event bei dem Gerichte gesucht sind, die zwei Leute sättigen und zusammen maximal 5€ kosten. Das Thema lautet: Satte zwei für weniger als fünf. Kurz im Kopf überschlagen (Öl, Pfeffer, Salz habe ich nur geschätzt) – ja, das kommt bei diesem Gericht hin. Ich komme auf 3,10€. Hier kommt die Einzelauflistung für die Zutaten der Fettuccine und der Schafskäse-Soße:

10 g getrocknete Paprikaschoten: 0,40€
200 g Weizenmehl (Type 405): 0,07€
2 Eier: 0,60€
2 EL Olivenöl: 0,10€
Salz: 0,01€
3 EL Knoblauchöl: 0,10€
3 confierte Knoblauchzehen: 0,20€
Pfeffer: 0,02€
100 g Schafskäse: 1€
8 EL Chardonnay: 0,50€
5 Basilikumblätter: 0,10€

Blogevent Satte ZWEI für weniger als 5

Zutaten (2 Portionen):
2 Portionen selbst gemachte Paprika-Fettuccine
3 EL Knoblauchöl
3 confierte Knoblauchzehen
Pfeffer
Salz
100 g Schafskäse
8 EL Chardonnay
5 Basilikumblätter

Zubereitung:

  • Die Fettuccine in einem Topf mit reichlich Salzwasser al dente kochen.
  • Das Knoblauchöl in einer Pfanne erhitzen.
  • Den confierten Knoblauch in die Pfanne geben und mit einem Löffel zerdrücken.
  • Den Schafskäse mit den Händen zerkrümeln und in der Pfanne zum Schmelzen bringen.
  • Den Chardonnay dazu geben und alles umrühren, so dass es gleichmäßige, cremige Soße gibt.
  • Mit Pfeffer und Salz abschmecken.
  • Vor dem Servieren noch das Basilikum klein schneiden und unter die Soße mischen.

Dauer: 20 Minuten

Basilikumpfannkuchen mit Schafskäse-Tomaten-Füllung

Immer nur süße Pfannkuchen sind mir auf Dauer zu langweilig. Herzhaftere Füllungen haben es mir angetan. Wie esst ihr sie denn am liebsten? Herzhaft oder süß? Welches ist eure liebste Füllung?

Basilikumpfannkuchen mit Schafskäse-Tomaten-Füllung

Von Zeit zu Zeit esse ich Pfannkuchen sehr gerne, auch mit Marmelade. Am liebsten esse ich sie dann mit Himbeer-Johannisbeer-Gelee. Der dezente Säureanteil der Johannisbeeren im Gelee ist mir lieber als eine sehr süße Erdbeer-Marmelade zu den Pfannkuchen. Auch esse ich die Pfannkuchen sehr gerne mit Zimt und Zucker. Man kann natürlich nicht nur die Füllung variieren, sondern auch den Teig. Kokosmilch-Pfannkuchen mit Schattenmorellen wären dafür eine Möglichkeit.

Pfannkuchen können natürlich nicht nur süß gegessen werden, sondern auch herzhaft. Zum einen gibt es die Pfannkuchensuppe, aber auch die herzhaften Füllungen. Überbackene Pfannkuchen mit Pfifferling-Füllung sind dafür ein gutes Beispiel. Da ich dieses Mal aber auch nicht den normalen Teig für die Pfannkuchen verwenden wollte, habe ich noch Basilikumblätter dazu gegegebn, in der Hoffnung, der Teig erhält dadurch einen grünen Farbton. Das hat leider nicht funktioniert, heraus geschmeckt hat man das Baslikum aber trotzdem. Ergänzt wurde das ganze durch eine Schafskäse-Tomaten-Füllung.

Zutaten(6 Pfannkuchen):
5 Eier
415 ml Milch
200 g Weizenmehl (Type 405)
7 g frische Basilikumblätter
1/4 TL + 1 Prise Salz
Sonnenblumenöl
260 g Schafskäse
250 g Cocktailtomaten
Pfeffer
1/2 TL getrockneter Thymian

Zubereitung:

  • Milch, Eier, Mehl und eine Prise Salz mit dem Mixer zu einem Teig verrühren.
  • Die Basilikumblätter klein hacken und unter den Teig mischen.
  • In einer Pfanne einen Schuß Sonnenblumenöl erhitzen
  • Anschließend eine Schöpfkelle voll Teig in der Pfanne zügig verteilen und eventuell die Pfanne noch leicht schwenken, so dass der gesamte Pfannenboden gleichmäßig mit Teig bedeckt ist. Dies muss allerdings ziemlich schnell ablaufen, damit der Teig nicht schon zu einer festen Konsistenz gebacken ist. Sobald die Unterseite des Pfannkuchens leicht braun ist, diesen mit einem Pfannenwender umdrehen und warten bis auch die zweite Seite leicht braun ist. Dies so lange machen bis der gesamte Teig heraus gebacken ist.
  • Währenddessen den Feta zerkrümeln und in einer zweiten Pfanne erhitzen bis er geschmolzen ist.
  • Die Tomaten vierteln und zusammen mit dem Schafskäse kurz erhitzen.
  • Die Füllung mit Pfeffer, Thymian und 1/4 TL Salz abschmecken.
  • Sobald die Pfannkuchen fertig sind, die Füllung aus der Pfanne nehmen und die Pfannkuchen damit füllen und rollen.

Dauer: 1 Stunde

Kartoffelpfanne

Diese leckere Kartoffelpfanne ist durch Zufall enstanden. Leute, die mich und meine Essensgewohnheiten besser kennen, werden an dieser Stelle den ersten Satz nochmal lesen und sich fragen:”Hat sie wirklich eine Kartoffelpfanne als lecker bezeichnet?”. Ja, das habe ich. Ihr fragt euch jetzt sicherlich, was daran so erstaunlich sein soll.

Kartoffelpfanne

Schaut euch ein bißchen auf meinem Blog um. Dann werdet ihr feststellen, dass es dort sehr wenig Rezepte mit Kartoffeln gibt. Das liegt daran, dass ich Kartoffeln nicht besonders mag. Es gibt so viele andere Lebensmittel, die ich lieber esse als Kartoffeln. Dementsprechend koche ich auch sehr wenig mit Kartoffeln. Warum ich dieses Mal etwas mit Kartoffeln gekocht habe? Das liegt daran, dass ich nach der Weihnachtszeit, in der es viel Zucker und andere ungesunde Dinge zu essen gab, meine Ernährung für eine Woche auf eine basische Ernährung umstellen wollte. Das bedeutet, alle säurehaltigen Lebensmittel wurden komplett aus dem Speiseplan verbannt, allen voran meine geliebten Nudeln. Die Lebensmittel werden bei dieser Ernährungsform in drei Gruppen unterteilt: säurehaltige, basische und neutrale Lebensmittel. Schaut man sich die basischen Lebensmitteln an, dann bleiben grob zusammengefasst nur noch Salate, Obst und Gemüse. Das einzige Sättigende, das bleibt, ihr könnt es euch denken, sind die Kartoffeln. Mit der basischen Ernährung soll das Säure-Basen-Gleichgewicht des Körpers wiederhergestellt werden. Ein übersäuerter Körper benötigt große Mengen an Mineralstoffen, um die Säuren im Körper zu neutralisieren und das Gleichgewicht zwischen Säuren und Basen im Körper wiederherstellen zu können. Geben wir dem Körper aber aufgrund unserer Ernährung zu wenig Mineralstoffe, so muss sich der Körper diese anderweitig organisieren und holt sie sich aus den Knochen, Zähnen, Organen oder Blutgefäßen. Dies hat leider unschöne Nebenwirkungen wie z.B. Karies oder Osteoporose. Die gute Nachricht an dieser Ernährung ist allerdings, dass gar nicht empfohlen wird, seine Ernährung komplett auf basisch umzustellen, sondern dies entweder nur zwischendurch für eine Woche oder, für die ganz Rigorosen, im Verhältnis 80 : 20, also 80% basisch und 20% säurehaltig, umzustellen. Ich fürchte, ich werde zur ersten Gruppe gehören, denn so ganz kann ich auf Pasta und Co nicht verzichten. Aber so wie es aussieht, hat die basische Ernährung mein Verhältnis zu Kartoffeln geändert. Die besten Freunde sind wir zwar immer noch nicht, aber ihr werdet in der Zukunft sicher das eine oder andere Mal hier wieder etwas mit Kartoffeln finden.

Zutaten (2 Portionen):
6 mittlere Kartoffeln
200 g Champignons
1 rote Paprika
5 Stangen Frühlingszwiebeln
1 TL Rapsöl
15 schwarze Oliven
Pfeffer
1 TL Salz
1 TL getrockneter Thymian
5 Blätter frisches Basilikum

Zubereitung:

  • Die Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden.
  • Die Kartoffeln in einem Topf im Wasser weich kochen.
  • Währenddessen die Champignons in kleine Stücke schneiden.
  • Die äußerste Schicht der Frühlingszwiebeln entfernen und diese anschließend in dünne Ringe schneiden.
  • Die Kerne aus der Paprika entfernen. Anschließend die Paprika würfeln.
  • Das Öl in eine Pfanne geben und erhitzen.
  • Die Champignons und Frühlinszwiebeln in die Pfanne geben und leicht braun anbraten.
  • Die Paprikawürfel dazu geben.
  • Die Oliven, falls notwendig, entkernen. Dazu die Oliven auf ein Schneidebrett legen und der Reihe nach mit dem Handballen auf jede einzelne Olive drücken. Dadurch platzt die Olive und der Kern kann leicht entfernt werden. Anschließend die Oliven würfeln und ebenfalls in die Pfanne geben.
  • Zum Schluss die weich gekochten Kartoffelwürfel in die Pfanne geben.
  • Mit Pfeffer, Salz, Thymian und Basilikum abschmecken.

Dauer: 1 Stunde

Spaghetti mit Pesto alla Genovese

Vor vielen Jahren habe ich noch gerne gekauftes Pesto alla Genovese gegessen, entweder als Pastasoße oder auch als Brotaufstrich. Nachdem ich es aber das erste Mal selbst zubereitet hatte und gemerkt habe wie schnell es hergestellt ist und v.a. wie lecker es schmeckt, wollte ich kein Gekauftes mehr essen. Am meisten stört mich an den gekauften Pestoprodukten die leicht säuerliche Note, die meiner Meinung nach in einem orginal Pesto alla Genovese nichts zu suchen hat.

Spaghetti alla Genovese

Der Begriff Pesto leitet sich vom italienischen Adjektiv “pesto” ab, das auf deutsch “zerstoßen” heißt. Pesto ist also eine Soße, die aus zerstoßenen Zutaten besteht. Traditionell wird Pesto mit dem Mörser hergestellt, mit dem tatsächlich alle Zutaten so lange zerstoßen werden bis sie eine breiige Konsistenz haben.

Seinen Ursprung hat Pesto alla Genovese in Liguiren, der Region in Italien, zu der auch die Stadt Genua gehört. Die Stadt Genua heißt im Italienischen Genova. Pesto alla genovese bedeutet also “Zerstoßenes nach genueser Art”.

Wer Nudeln mit Pesto essen möchte, verwendet am besten dünne Nudeln wie z.B. Linguine oder Spaghetti. Diese Nudelsorten eignen sich besonders gut, da sie im Vergleich zu z.B. Farfalle eine viel kleinere Oberfläche haben und das Verhältnis Nudeln zu Pesto viel größer ist und man dann einfach viel mehr von dem guten Geschmack des Pestos hat.

Zutaten (2 Portionen):
300 g Spaghetti
45 g Parmesan
7 EL Olivenöl
35 g frische Basilikumblätter (ohne Stiele)
15 g Pinienkerne
1/2 TL Salz
Pfeffer

Zubereitung:

  • Die Nudeln nach Packungsanweisung kochen.
  • Den Parmesan fein mahlen.
  • Olivenöl, Basilikumblätter, Pinienkerne, Salz und Pfeffer in ein hohes gefäß geben und mit einem Pürierstab fein pürieren.
  • Zum Schluß noch den geriebenen Parmesan untermischen.

Dauer: 15 Minuten

Knoblauch-Schafskäse-Brot

Das letzte Mal habe ich euch ein Kastenbrot vorgestellt. Das Rezept dazu findet ihr hier. Diese Mal zeige ich euch, wie man das Brot mit einigen Zutaten noch aufpeppen kann.

Knoblauch-Schafskaese-Brot

Wenn ich Brot backe und es in der ganzen Wohnung so toll nach frischem Brot riecht, muss ich mich immer sehr zurück halten, dass ich nicht sofort etwas vom Brot esse. Jetzt möchte ich euch eine Variation zeigen, in der das Brot nach dem Backen mit einer Schafskäsemasse gefüllt und erneut gebacken wird. Dadurch schmilzt der Käse im Brot.

Ich esse dieses Brot sehr gerne zu einem Salat, solange es noch warm ist. Für den Salat habe ich Tomaten, Eisbergsalat und Schafskäse geschnitten. Als Dressing habe ich ein Senfdressing zubereitet. Dazu habe ich Pfeffer, Salz, Walnussessig und Walnussöl mit einem Klecks Senf vermischt und alles mit einem Schneebesen verrührt.

Zutaten (Kastenform 21 cm x 11,5 cm)
100 g Schafskäse
25 g Butter
2 Knoblauchzehen
1/2 TL getrockneter Oregano
1/4 TL getrocknetes Basilikum

Zubereitung:

  • Die Butter rechtzeitig aus dem Kühlschrank stellen, so dass sie weich wird.
  • Das Kastenbrot backen, wie ich es hier beschrieben habe.
  • Den Schafskäse mit den Fingern zerkrümeln.
  • Die Knoblauchzehen schälen und ganz fein würfeln.
  • In einer Schüssel Schafskäse, Butter, Knoblauch, Orgeano und Basilikum gleichmäßig vermischen.
  • Das Kastenbrot aus der Form nehmen sobald es abgekühlt ist.
  • Das Kastenbrot so einschneiden, dass 1 cm dicke Scheibe enstehen, diese aber nicht komplett abgeschnitten werden sondern am Boden noch zusammen hängen.
  • Die Schafskäsemasse zwischen den Scheiben verteilen und die Scheiben damit ganz bestreichen.
  • Das Brot wieder in die Kastenform geben und erneut ca 25 min bei 180°C backen (mittlere Schiene, Umluft).

Dauer gesamt: 2,5 Stunden

One Pan Pasta

One Pan Pasta, also Nudeln, die inklusive Soße in nur einem Topf bzw in einer Pfanne zubereitet werden, klingt zuerst ungewohnt. Aber mein Interesse war schnell geweckt.

One Pan Pasta Pfanne

Eine Portion Skepsis war natürlich vorhanden als ich dieses Rezept entdeckt habe, denn wieso mache ich mir immer die Mühe, die Nudeln getrennt von der Soße zuzubereiten, wenn es so viel einfacher gehen würde? Anderseits konnte ich mir vorstellen, dass die Nudeln viel mehr vom Geschmack der aromatischen Tomaten aufnehmen würden, wenn sie während des Kochens bereits von Ihnen umgeben sind.

Bis jetzt kannte ich nur die Variante, dass Pasta und Soße parallel gekocht werden und die Nudeln dann für die letzten ein bis zwei Minuten, in denen sie gekocht werden, noch zur Soße gegeben werden, um dort ein bißchen durchzuziehen und den Geschmack der Soße annehmen zu können. Wenn sie also von Anfang an im gleichen Gefäß gekocht werden, müsste sich das Aroma der Tomaten noch viel mehr auf die Pasta übertragen. So war jedenfalls meine Theorie.

Um herauszufinden, ob meine Theorie stimmt, habe ich dieses einfache Gericht zubereitet. Ich war positiv überrascht; es funktioniert wirklich: die Pasta schmecken viel tomatiger als bei der getrennten Zubereitung. Ein kleiner Nachteil ist allerdings, dass die Nudeln einen Hauch weicher/matschiger als bei der herkömmlichen Zubereitung waren. Normalerweise hätten die Nudeln laut Packungsanweisung nur 8 Minuten gekocht werden sollen, hier waren es über 10 Minuten. Wen dies allerdings nicht stört, der sollte dieses Gericht unbedingt einmal selbst kochen.
EIn kleiner Nachtrag: Dass die Nudeln matschig wurden, lag wohl an der Pastamarke. Mit den Linguine eines anderen Herstellers wurde zwar mehr Wasser benötigt, allerdings wurden die Pasta nicht matschig.

Zutaten:
250 g Linguine
300 g Cocktailtomaten
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
10 Basilikumblätter
1 Messerspitze getrocknete, gemahlene Chili
1 EL Olivenöl
1 TL Salz
Pfeffer
500 ml kaltes Wasser
(Parmesan)

Zubereitung:

  • Die Tomaten vierteln.
  • Die Zwiebel schälen und würfeln.
  • Die Knoblauchzehen schälen und klein würfeln.
  • Alle Zutaten in eine große Pfanne oder einen großen Topf geben. Die Pfanne muss dabei groß genug sein, so dass das kochende Wasser nicht überläuft.
  • Sofort alles auf höchster Flamme ohne Deckel erhitzen und dabei regelmäßig umrühren.
  • Sobald fast das ganze Wasser verdampft ist, solltet ihr die Bißfestigkeit der Nudeln überprüfen. Eventuell müsst ihr noch etwas Wasser nachgießen. Das hängt mit den unterschiedlichen Zusammensetzungen des Nudelteigs der einzelnen Hersteller zusammen.
  • Wer mag, kann noch frisch geriebenen Parmesan darüber streuen.

One Pan Pasta Teller

Dauer: 20 Minuten

Quelle: Martha Stewart