Persimone-Mango-Kuchen

Backen und Kochen ist für mich immer wieder eine Entdeckungsreise. Damit meine ich nicht nur die Entdeckung neuer Gerichte, die es in anderen Ländern gibt. Das fängt schon bei den Zutaten an, die es auf der ganzen Welt, aber auch in Deutschland, gibt.

Persimone-Mango-Kuchen Stueck

Als ich im Onlineshop FoodEtage.de die Produkte von mypumkin’s und speziell den Persimone-Mango-Aufstrich entdeckt habe, war mein Interesse sofort geweckt. Persimone sagte mir zuerst nichts, aber der Name ansich klingt schon als wäre das eine sehr leckere Frucht. Nachdem ich mich ein im Internet schlau gemacht habe, habe ich heraus gefunden, dass Persimone eine Kakisorte ist. Als ich dann die gesamte Zutatenliste dieses Aufstrichs gelesen habe, wollte ich den Fruchtaufstrich unbedingt probieren, denn außer Persimone sind auch noch Ananas, Mango, Limoncello sowie steirisches Kürbiskernöl und Bourbon-Vanille enthalten. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass ich diesen Aufstrich sowie ein Kürbiskern-Tomaten-Pesto und einen Pfeffer-Dip kostenlos von mypumkin’s zum Testen erhalten habe.

Produkte mypumkins

Das Team von Mypumkin’s produziert seine Produkte in reiner Handarbeit und ohne künstliche Aromen, Geschmacksverstärker sowie chemische Zusatzstoffe. Alle Produkte werden in kleinen Mengen und teilweise nur auf Bestellung hergestellt, um dadurch höchste Qualität und Frische gewährleisten zu können. Im Onlineshop FoodEtage.de werden neben den hauseigenen mypumkin’s Produkten auch eine große Auswahl an weiteren internationalen Lebensmitteln und Feinkost-Produkten angeboten. Seid ihr auch auf den Geschmack gekommen? Dann könnt ihr mit dem Gutscheincode tomateninsel die Produkte mit 5% Rabatt einkaufen. Dieser 5% Gutschein gilt für alle Produkte unter www.foodetage.de außer Büchern, Küchenzubehör und Kaufgutscheinen, ist nicht mit anderen Aktionen kombinierbar und nur einmal pro Kunde einlösbar. Keine Barauszahlung möglich. Gültig bis einschließlich 30.09.2014.

Da ich Lust auf einen fruchtigen, kakaohaltigen Kuchen hatte, habe ich den Persimone-Mango-Aufstrich als Füllung für meinen Kuchen verwendet. Abrunden wollte ich das Ganze noch mit einem Zuckerguß und orangen Zuckerperlen. Wie man auf den Bildern sehen kann, stehe ich aber mit dem Zuckerguß auf Kriegsfuß. Zuerst war er zu zäh, dann war er nach der Hinzugabe weniger Tropfen Zitronensaft zu flüssig. Was mich außerdem stört ist dass er so durchsichtig ist. Auf den Fotos anderer Blogs ist der Zuckerguß oft deckend weiß, so dass man den Kuchen darunter nicht mehr durchscheinen sieht. Was mache ich falsch? Habt ihr einen Tip?

Persimone-Mango-Kuchen

Zutaten Teig (Springform mit 15 cm Durchmesser):
50 g Margarine
1 Ei
60 g Vanillezucker
95 g Weizenmehl (Type 405)
1/3 Tütchen Backpulver
15 g Kakaopulver
65 ml Buttermilch

Zutaten Füllung und Deko:
200 ml Sahne
3 g Sahnesteif
3 TL Persimone-Mango-Aufstrich
30 g Puderzucker
3 TL Zitronensaft
orange Zuckerperlen

Zubereitung:

  • Margarine, Ei und Vanillezucker schaumig rühren.
  • Buttermilch, Mehl, Backpulver und Kakao dazu geben und noch einmal mit dem Mixer verrühren bis ein glatter Teig entstanden ist.
  • Die Kuchenform mit ein bißchen Margarine mit einem Pinsel einfetten und mit etwas Mehl ausschwenken, so dass der gebackene Kuchen nicht in der Form kleben bleibt. Das überschüssige Mehl entfernen.
  • Teig in die Kuchenform füllen und im nicht vorgeheizten Bratrohr bei 180°C (Umluft, mittlere Schiene) ca. 35 min im Bratrohr backen. Anschließend auskühlen lassen.
  • Sobald der Kuchen ausgekühlt ist, in der Mitte horizontal durchscnneiden, so dass 2 gleich große Kuchenböden entstehen. Falls der Deckel beim Backen zu spitz wurde, dort auch noch ein bißchen abschneiden, so dass der Kuchen am Schluss gut verziert werden kann. Den Deckel beiseite legen.
  • Die flüssige Sahne zusammen mit Sahnesteif steif schlagen.
  • Den Persimone-Mango-Aufstrich unter die Sahne heben.
  • Die Fruchtsahne auf dem Kuchenboden gleichmäßig verteilen.
  • Den Kuchndeckel vorsichtig auf die Sahne legen.
  • Puderzucker und Zitronensaft cremig rühren und den Zuckerguß auf dem Kuchen verteilen.
  • Die Zuckerperlen über den Zuckerguß streuen.

Dauer: 2 Stunden

Marmor-Guglhupf

Der Marmorkuchen zählt für mich eher zu den trockenen Kuchensorten. Ich bevorzuge mehr die saftigen Kuchen, die auch Früchte enthalten. Umso erstaunter war ich als ich das erste Stück dieses Kuchens gegessen habe. Er war extrem saftig und das auch noch am zweiten Tag.

Marmor-Guglhupf

Normalerweise wäre ich nie auf die Idee gekommen, selbst einen Marmorkuchen zu backen, da er mir einfach zu trocken ist. Aber da ich nach dem Zubereiten eines anderen Gerichts noch ein warmes Bratrohr hatte, außerdem Lust auf Kuchen hatte und es leider Sonntag war, so dass ich keine Früchte oder andere Zutaten einkaufen konnte, die einen Kuchen in meinen Augen saftiger machen, habe ich mich spontan doch dazu entschlossen, einen Marmorkuchen zu backen. Im Internet wurde ich schnell fündig und konnte den Teig noch zu Ende rühren bevor ich das andere Essen aus dem Bratrohr nehmen musste. Ich war vom Ergebnis total begeistert, da der Kuchen wunderbar saftig und locker war. Selbst am nächsten Tag hat er noch wie frisch gebacken geschmeckt. Ich werde ihn wohl bald wieder einmal backen, wenn ich Lust auf einen Kuchen habe, der ohne große Aufwand gebacken werden kann.

Das Orginalrezept habe ich für meine kleine Form halbiert, in der Annahme, das wäre dann die richtige Teigmenge. Während des Backens musste ich leider feststellen, dass das Backpulver im Teig wohl eifriger gearbeitet hat als ich angenommen habe. Durch den Rost, auf dem der Kuchen stand, ist Teig nach unten getropft und es hat sich am Boden des Bratrohrs ein wunderbar braunes Häufchen gebildet. Ich gehe lieber nicht ins Detail wonach es ausgesehen hat… Das nächste Mal werde ich die gleich Teigmenge auf meine Kuchenform und zwei bis drei zusätzliche Muffinförmchen verteilen. Dann sollte es passen.

Welche Kuchensorten esst ihr gerne? Lieber schokoladige Kuchen oder doch eher die fruchtigen Varianten oder etwas ganz anderes?

Zutaten (Guglhupfform 15 cm Durchmesser + 2 bis 3 Muffinförmchen):
125 g Butter
125 g Zucker
175 g Weizenmehl (Type 405)
8 g Backpulver
2 Eier
125 ml Milch
1,5 EL Kakao
Puderzucker

Zubereitung:

  • Butter und Zucker in einer Schüssel mit dem Mixer schaumig rühren.
  • Die beiden Eier trennen.
  • Die beiden Eigelb zu der Butter-Zucker-Mischung geben und nochmals schaumig rühren.
  • Mehl, Backpulver und die Milch dazu geben und mit dem Mixer verrühren.
  • Nun in einer zweiten, sauberen Schüssel die beiden Eiweiß steif schlagen. Dazu ist es wichtig, dass ihr die Quirle des Mixers gründlich vom bisherigen Teig säubert. Andernfalls wird der Eischnee nicht richtig fest.
  • Den Eischnee vorsichtig unter den Teig in der ersten Schüssel heben und nocheinmal kurz mit einem Handrüher vermischen.
  • Die Hälfte des Teiges in eine zweite Schüssel geben und mit dem Kakaopulver vermischen, so dass der Teig gleichmäßig braun ist.
  • Die Guglhupf-Form mit einem Pinsel und etwas Butter einfetten und mit Mehl ausstäuben, damit ihr den fertigen Kuchen gut aus der Form lösen könnt.
  • Den weißen Teig gleichmäßig in der Form verteilen.
  • Genauso gleichmäßig den brauen auf dem weißen Teig verteilen.
  • Anschließend mit einer Gabel einmal grob durch den Teig fahren. So erhaltet ihr das charakteristische Muster des Marmorkuchens.
  • Den restlichen Teig in die ebenfalls zuvor eingefetteten Muffinförmchen verteilen.
  • Den Kuchen und die Muffinförmchen bei 175°C (Umluft, mittlere Schiene) für 35 min backen. Bei den Muffins eventuell schon vorher den Stäbchentest machen, ob sie schon fertig sind.
  • Den fertigen Marmor-Guglhupf in der Form abkühlen lassen, aus der Form lösen, umdrehen und mit Puderzucker gleichmäßig bestäuben.

Quelle: Chefkoch

Dauer: 1 Stunde

Krapfen

Ich bin ein Faschingsmuffel. Deswegen könnte man, wenn es nur nach mir gehen würde, die fünfte Jahreszeit problemlos ausfallen lassen. Worauf ich aber auf keinen Fall verzichten kann, sind die Krapfen.

Krapfen

Ich mag es total gerne, dass es die Krapfen mit so vielen verschiedenen Füllungen gibt: mit Himbeer-, Aprikosen, oder Hagebuttenmarmelde, mit Schoko- oder Vanillecreme, mit einer Eierlikör-, Tiramisu- Stracciatella- oder Karamellmasse. Da ist für jeden etwas dabei. Welche Füllungen kennt ihr noch und welche esst ihr am liebsten? Ich mag die Krapfen gerne klassisch mit einer Marmeladenfüllung. Am liebsten mag ich eine Johannisbeer-Himbeer-Füllung. Krapfen, die mit Hagebuttenmarmelade gefüllt sind, mag ich hingegen gar nicht.

Zutaten für 30 Krapfen:
250 ml Milch
1 Würfel Hefe
500 g Weizenmehl (Type 405)
2 Eier
2 Eier davon das Eigelb
40 g Zucker
50 g Butter
1 Prise Salz
Sonnenblumenöl zum Frittieren
250 g Himbeermarmelade / Himbeer-Johannisbeer-Gelee
Puderzucker

Zubereitung:

  • Die Butter aus dem Kühlschrank stellen, damit sie weich wird.
  • 100 ml Milch laurwam erhitzen.
  • Hefe klein bröseln, zur Milch geben und verrühren.
  • 150 g Mehl dazu geben und zu einem Teig verarbeiten.
  • Teig ca. 25 min an einem warmen Ort ruhen lassen.
  • Die beiden Eier, die 2 Eigelb und den Zucker verrühren.
  • Die Ei-Zucker-Mischung, 150 ml Milch, 350 g Mehl, die Butter, die Prise Salz und den Vorteig zu einem glatten Teig verrühren.
  • Den Teig zugedeckt an einem warmen Ort erneut ca. 25 min ruhen lassen.
  • Ein Backbleck mit Mehl bestäuben, um die geformten Krapfen nochmals gehen zu lassen.
  • Den Teig in 30 g große Stücke aufteilen, diese zu Kugeln formen, auf das Blech legen und ein bißchen platt drücken. Am Besten auch die Hände mit Mehl bestäuben, damit der Teig nicht kleben bleibt.
  • Die geformten Krapfen nochmal 45 min gehen lassen. Dabei sollte sich die Teigmenge jeweils verdoppeln.

Krapfen roh

  • Das Öl in eine Pfanne oder einen Wok geben und erhitzen bis es Blasen wirft.
  • Die Krapfen nach und nach von beiden Seiten goldgelb backen, heraus nehmen und auf einem Küchenpapier abtropfen lassen.

Krapfen im Wok

  • Die Krapfen mit einem Spritzbeutel mit Marmelade füllen und mit Puderzucker bestäuben.

Dauer inkl. Wartezeiten: 3,5 Stunden

Selbst gemachte Paprika-Fettuccine

Selbst gemachte Pasta haben gegenüber gekauften den Vorteil, dass man sie in der Geschmacksrichtung zubereiten kann, auf die man gerade Lust hat. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Oberfläche meiner selbst hergestellten Nudeln etwas rauer als bei den meisten gekauften Nudeln ist und somit die Soße viel besser daran hängen bleibt.

Selbst gemachte Paprika-Fettuccine

Fettuccine sind zur Zeit meine Lieblingsnudelsorte. Sie sind nicht zu dünn, nicht zu breit, die Soße bleibt gut hängen – gerade richtig. Da sie meine Lieblingssorte sind, experimentiere ich damit besonders gerne herum. Sie schmecken schon ohne irgendwelche Zusätze und nur mit einer einfachen Buttersoße mit frischen Kräutern extrem gut. Ich mag es auch, wenn die Nudeln an sich unterschiedlich schmecken. Bis jetzt habe ich sie schon mit Steinpilzen zubereitet. Dieses mal wollte ich orange bzw. rote Fettuccine zubereiten. Eine orange Nudelsorte habe ich bereits hergestellt. Damals habe ich Tomatenmark verwendet. Allerdings wurde dadurch der Teig etwas weicher. Auf der Suche nach einem roten bzw. orangen Pulver, mit dem ich den Teig färben könnte ohne diesen dadurch weicher zu machen, bin ich auf die Idee gekommen, getrocknete Paprikaschoten zu mahlen und diese unter den Teig zu mischen. Das Ergebnis seht ihr hier.

Zutaten (2 Portionen):
10 g getrocknete, entkernte Paprikaschoten (nicht in Öl eingelegt) / süßes Paprikapulver
200 g Weizenmehl (Type 405)
2 Eier
2 EL Olivenöl
1 TL Salz

Zubereitung:

  • Die getrockneten Paprikaschoten aufschneiden und die Kerne entfernen.
  • Die entkernten Paprikaschoten klein schneiden und mit einer Mühle ganz fein mahlen. Im besten Fall bestehen die Paprikaschoten nur noch aus Pulver.
  • Wer keine getrockneten Paprikaschoten hat, kann auch süßes Paprikapulver verwenden.
  • Gemahlene Paprika, Mehl, Eier, Olivenöl und Salz mit einem Mixer gut miteinander verrühren bis ein glatter Teig entsteht.
  • Den Teig für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank stellen.
  • Der Teig kann nun zu Fettuccine verarbeitet werden. Wie dies mit und ohne Nudelmaschine funktioniert, habe ich bereits hier ausführlich beschrieben.

Dauer: 3 Stunden (inkl. Wartezeit)

Schoko-Macarons

Schon länger reizt es mich, Macarons selbst zu machen. Aber die ganzen Erfahrungsberichte auf anderen Blogs fand ich doch sehr abschreckend: “Erst beim fünften Anlauf hat es geklappt.”, “Meine Macarons sind gerissen und ließen sich nicht in einem Stück vom Backblech lösen.”. Natürlich gab es auch Berichte über Erfolgserlebnisse und das wird zum Glück auch einer von der positiven Sorte.

Schoko-Macarons

Ich muss gestehen: einen Fehlversuch hatte ich auch. Beim ersten Versuch habe ich den Fehler gemacht und “nur” gemahlene Mandeln gekauft. Ich habe mich schon gewundert, wie ich die hellbraunbraun, beige und dunkelbraunen Mandelkrümel zu einer gleichmäßig einfarbigen Masse bekommen soll. Aber ich dachte mir, dass das schon irgendwie klappen wird. So weit bin ich bei diesem Versuch aber gar nicht erst gekommen.

In allen Rezepten wird berichtet, man solle die gemahlenen Mandeln erst einmal sieben. Gesagt getan. Nach 30 Minuten und 7 g erfolgreich gesiebten Mandeln habe ich kapituliert. Dank des Siebens blieben wirklich nur noch die hellen, beigen Mandelkrümel übrig. Aber ich war zu sehr gefrustet und wollte nicht weiter machen. Das Ganze hatte mir bis dahin viel zu lange gedauert. Also habe ich das Ganze erst einmal verschoben und mich weiter im Internet und v.a. im Supermarkt schlau gemacht. Es gibt nämlich zweierlei Sorten gemahlene Mandeln: die gemahlenen Mandeln, deren Krümel unterschiedliche Brauntöne haben, und die gemahlenen blanchierten(!) Mandeln. Die zweiten sind genau die Richtigen. Zum Einen enthalten sie keine gemahlenen dunkelbraunen Schalen, was auch mein Farbproblem löst. Zum anderen sind sie auch viel feiner, fast pulvrig. Also achtet bei eurem Einkauf darauf, dass auf der Tüte auch wirklich blanchiert steht und nicht nur gemahlene Mandeln.

Da ich bisher nur Macarons mit Schoko-Füllung gegessen habe, bin ich auf der Suche nach Alternativen. Womit sind die Macarons gefüllt, die ihr am liebsten esst? Welche Füllung verwendet ihr, wenn ihr Macarons selbst herstellt?

Dies ist mein Beitrag zu meinem Blog-Event Vegetarische Weltreise – Frankreich.
Vegetarische Weltreise - Frankreich

Zutaten (8 – 10 Stück):
45 g gemahlene, blanchierte(!) Mandeln
75 g Puderzucker
36 g Eiweiß (sollte einem Eiweiß entsprechen; trotzdem genau abwiegen)
rote, flüssige Lebensmittelfarbe
10 g Zucker
50 g Zartbitterschokolade
10 g flüssige Sahne
etwas Öl

Zubereitung:

  • Die meisten Quellen geben an, dass die gemahlenen Mandeln und der Puderzucker gesiebt werden sollen. Aber dank meines ersten Fehlversuches fand ich das so abschreckend (und ehrlich gesagt, war ich außerdem auch zu faul), dass ich die gemahlenen Mandeln und den Puderzucker ungesiebt zusammen in eine Schüssel gegeben habe und so lange mit dem Schneebesen durchgerührt habe, bis alles schön vermischt und keine Klumpen mehr vorhanden waren.
  • In einer weiteren, sauberen Schüssel das Eiweiß mit einem Mixer steif schlagen.
  • Die 10 g Zucker zum Eiweiß geben und das Eiweiß nochmals steif schlagen.
  • Die Lebensmittelfarbe dazu geben bis der gewünschte Farbton erreicht ist und das Eiweiß nochmals mit dem Mixer schlagen.
  • Die Mandel-Puderzucker-Masse auf drei Mal zum Eiweiß geben und vorsichtig umrühren.
  • Nun das Backblech mit Backpapier auslegen. Damit dies nicht verrutscht oder wellig ist, habe ich im am Rand etwas Öl auf dem Backblech verteilt und dann das Backpapier darauf “geklebt”. Dadurch wollte ich sicherstellen, dass die Macarons während des Backens im Ofen eine glatte, gerade Unterlage haben und gleichmäßig werden.
  • Die rosa Macarons-Masse nun in einen kleinen Gefrierbeutel geben. Ein Eck am Gefrierbeutel abschneiden, so dass ein Loch von ca 0,5 cm ensteht.
  • Die Masse nun mit gleichmäßigem Druck auf das Backpapier spritzen, so dass gleichmäßig große Kreise entstehen. Meine Kreise hatten ein Durchmesser von ca. 3 cm. Dadurch, dass sie noch ein bißchen breiter und flacher werden, war mir das für das Gesamtergebnis fast ein bißchen zu viel, so dass ich es das nächste Mal mit ca. 2 cm Kreisdurchmesser versuchen werde.
  • Die noch nicht gebackenen Macarons haben jetzt noch keine schöne, gleichmäßige Oberfläche. Um das zu ändern sucht ihr euch jetzt am besten einen gepolsterten Stuhl oder legt ein dickes Handtuch auf die Arbeitsfläche eurer Küche. Laßt das Backblech nun einige Male vorsichtig(!) aus ca. 5 cm Höhe auf die weiche Unterlage fallen. Aufgrund der geringen Erschütterung formen sich nun nach und nach gleichmäßige Macarons mit einer glatten Oberfläche.
  • Nun müssen die Macarons für ca. 15 min außerhalb des Ofens leicht antrocknen, so dass ihre Oberfläche eine leichte Haut bekommt.
  • Den Ofen währenddessen auf 150°C Ober- und Unterhitze vorheizen.
  • Sobald die Temperatur erreicht und die 15 min vergangen sind, könnt ihr das Backblech in den Ofen schieben und die Temperatur auf 145°C herunter schalten.
  • Die Macarons nun für 12 min backen.
  • Anschließend das Backblech aus dem Ofen nehmen und die Macarons auf dem Blech und auf dem Backpapier abkühlen lassen.
  • Die Sahne in einem Topf erhitzen.
  • Die Schokolade zur Sahne geben und diese unter regelmäßigem Umrühren schmelzen lassen.
  • Sobald die Schokolade komplett geschmolzen ist, den Topf vom Herd nehmen und die Masse mit einem Schneebesen gründlich vermischen.
  • Die abgekühlte Schokomasse zwischen jeweils 2 Macaronhälften gleichmäßig verteilen und dann die beiden Hälften aufeinander kleben.

Dauer: 1,5 Stunden

Quelle: Krümelkreationen

Basilikumpfannkuchen mit Schafskäse-Tomaten-Füllung

Immer nur süße Pfannkuchen sind mir auf Dauer zu langweilig. Herzhaftere Füllungen haben es mir angetan. Wie esst ihr sie denn am liebsten? Herzhaft oder süß? Welches ist eure liebste Füllung?

Basilikumpfannkuchen mit Schafskäse-Tomaten-Füllung

Von Zeit zu Zeit esse ich Pfannkuchen sehr gerne, auch mit Marmelade. Am liebsten esse ich sie dann mit Himbeer-Johannisbeer-Gelee. Der dezente Säureanteil der Johannisbeeren im Gelee ist mir lieber als eine sehr süße Erdbeer-Marmelade zu den Pfannkuchen. Auch esse ich die Pfannkuchen sehr gerne mit Zimt und Zucker. Man kann natürlich nicht nur die Füllung variieren, sondern auch den Teig. Kokosmilch-Pfannkuchen mit Schattenmorellen wären dafür eine Möglichkeit.

Pfannkuchen können natürlich nicht nur süß gegessen werden, sondern auch herzhaft. Zum einen gibt es die Pfannkuchensuppe, aber auch die herzhaften Füllungen. Überbackene Pfannkuchen mit Pfifferling-Füllung sind dafür ein gutes Beispiel. Da ich dieses Mal aber auch nicht den normalen Teig für die Pfannkuchen verwenden wollte, habe ich noch Basilikumblätter dazu gegegebn, in der Hoffnung, der Teig erhält dadurch einen grünen Farbton. Das hat leider nicht funktioniert, heraus geschmeckt hat man das Baslikum aber trotzdem. Ergänzt wurde das ganze durch eine Schafskäse-Tomaten-Füllung.

Zutaten(6 Pfannkuchen):
5 Eier
415 ml Milch
200 g Weizenmehl (Type 405)
7 g frische Basilikumblätter
1/4 TL + 1 Prise Salz
Sonnenblumenöl
260 g Schafskäse
250 g Cocktailtomaten
Pfeffer
1/2 TL getrockneter Thymian

Zubereitung:

  • Milch, Eier, Mehl und eine Prise Salz mit dem Mixer zu einem Teig verrühren.
  • Die Basilikumblätter klein hacken und unter den Teig mischen.
  • In einer Pfanne einen Schuß Sonnenblumenöl erhitzen
  • Anschließend eine Schöpfkelle voll Teig in der Pfanne zügig verteilen und eventuell die Pfanne noch leicht schwenken, so dass der gesamte Pfannenboden gleichmäßig mit Teig bedeckt ist. Dies muss allerdings ziemlich schnell ablaufen, damit der Teig nicht schon zu einer festen Konsistenz gebacken ist. Sobald die Unterseite des Pfannkuchens leicht braun ist, diesen mit einem Pfannenwender umdrehen und warten bis auch die zweite Seite leicht braun ist. Dies so lange machen bis der gesamte Teig heraus gebacken ist.
  • Währenddessen den Feta zerkrümeln und in einer zweiten Pfanne erhitzen bis er geschmolzen ist.
  • Die Tomaten vierteln und zusammen mit dem Schafskäse kurz erhitzen.
  • Die Füllung mit Pfeffer, Thymian und 1/4 TL Salz abschmecken.
  • Sobald die Pfannkuchen fertig sind, die Füllung aus der Pfanne nehmen und die Pfannkuchen damit füllen und rollen.

Dauer: 1 Stunde

Salzburger Nockerln

Kennt ihr das Lied “Salzburger Nockerln” von Peter Alexander? Ich finde, damit beschreibt er die Salzburger Nockerln sehr treffend: Salzburger Nockerln, Salzburger Nockerln, süß wie die Liebe und zart wie ein Kuß. Salzburger Nockerln, Salzburger Nockerln, sind wie ein himmlischer Gruß.

Salzburger Nockerln

Salzburger Nockerln sind ein fluffig, leichtes Eier-Dessert, das außen karamellfarben und etwas fest und im Inneren leicht saftig ist. Sie werden noch warm genossen. Wie der Namen bereits vermuten läßt, stammt dieses Gericht aus Salzburg.

Die genaue Herkunft der Salzburger Nockerln ist nicht eindeutig geklärt. Einerseits soll die Speise von Salome Alt, der Mätresse des Salzburger Fürsterzbischofs Wolf Dietrich von Raitenau, stammen. Andererseits soll diese Speise auf Napoleon Bonaparte zurück gehen. In einem sind sich aber alle Überlieferungen einig, nämlich was die Nockerln symbolisieren sollen. Traditionell sollen die Salzburger Nockerl wie drei Hügel geformt und am Ende mit Puderzucker bestäubt werden. Diese Hügel stellen die drei Hausberge Salzburgs (Gaisberg, Mönchsberg und Kapuzinerberg), vom Schnee gezuckert, dar.

Da dies ein typisches Gericht aus Österreich ist, paßt es sehr gut zu meinem Blog-Event Vegetarische Weltreise – Österreich.
Vegetarische Weltreise - Österreich

Zutaten (2 Portionen):
4 Eiweiß
2 Eigelb
3 EL Zucker
1 EL Weizenmehl (Type 405)
etwas Margarine
1/2 TL Puderzucker

Zubereitung:

  • Das Bratrohr auf 150°C Umluft vorheizen.
  • Die Eier trennen. Dabei die Eigelb und die Eiweiß jeweils in getrennte Schüsseln geben.
  • Die Eiweiß mit 1 EL Zucker mit den Quirlen des Mixers steif schlagen. Anschließend die Schüssel beiseite stellen.
  • Die Eigelb mit 1 EL Zucker schaumig rühren.
  • Das Mehl zu der Eigelb-Zucker-Mischung geben und erneut mit dem Mixer verrühren. Dabei entsteht eine klebrig, zähe Masse.
  • Die Quirle des Mixers säubern bevor damit erneut das Eiweiß steif geschlagen wird. Ansonsten fällt es eventuell zusammen, wenn beim Schlagen noch etwas Eigelb in die Eiweißmasse gelangt.
  • Die Eiweißmasse ist mittlerweile etwas zusammen gefallen. Das soll auch so sein. Nun muss das Eiweiß zusammen mit einem weiteren EL Zucker erneut steif geschlagen werden.
  • Anschließend die Eigelb-Zucker-Masse vorsichtig mit einem Schneebesen unter das steif geschlagene Eiweiß rühren bis die gesamte Masse einen einheitlichen, zarten orangen Farbton hat.
  • Nun eine kleine Auflaufform oder zwei Teller, die man bei 150°C ins Bratrohr stellen kann (Vorsicht, das ist nicht bei allen der Fall!), mit Margarine einpinseln. Dadurch lassen sich die fertigen Nockerln besser lösen.
  • Vorsichtig die Masse in die Form oder auf die beiden Teller verteilen. Wer mag kann die traditionellen 3 Hügel formen, oder wie auf meinem Foto, nur einen.
  • Die Nockerln nun für 12 bis 15 min ins Bratrohr bei 150°C Umluft (mittlere Schiene) stellen. Dabei die Türe das Bratrohrs nicht mehr öffen, da sie ansonsten zusammen fallen können.
  • Haben die Nockerln einen karamellfarbenen Farbton erreicht, sind sie fertig und können mit Puderzucker bestäubt werden.

Dauer: 30 Minuten

Limettenkekse

Aller guten Dinge sind bekanntlich drei. Nachdem ich euch bereits die Nougatplätzchen mit flüssigem Kern und die Vanillekugeln vorgestellt habe, gibt es mein letztes Plätzchenrezept für dieses Jahr: Limettenkekse.

Limettenkekse

Als ich dieses Rezept im Internet entdeckt habe, hat es mich sofort angelacht. Ich liebe den Geschmack von Limetten und auch den von Marzipan, wie ich vor Kurzem festgestellt habe. Bis vor zwei Jahren dachte ich nämlich, ich mag keine Marzipan. Wie ich auf diese Idee kam, weiß ich ehrlich gesagt nicht. Aber sobald ich irgendwoe gelesen habe, dass Marzipan enthalten ist, habe ich es nicht gegessen. Vor zwei Jahren konnte ich aber nicht widerstehen als ich an Weihnachten einen gefüllten Plätzchenteller vor mir stehen hatte und darauf auch Plätzchen mit einer Marzipanschicht entdeckt habe. Obwohl ich der Meinung war, kein Marzipan zu mögen, habe ich mir ein Marzipanplätzchen genommen und gegessen. Danach wanderte noch ein zweites Marzipanplätzchen in meinen Mund und ein drittes… Das war wie eine Aha-Erlebnis: Marzipan schmeckt doch!

Umso mehr habe ich mich also gefreut als ich dieses Rezept entdeckt habe, das Limette und Marzipan vereint. Ein kurzer Check in der Küche: bis auf eine Limette ist alles vorhanden. Diese habe ich dann noch eingekauft und wollte am nächsten Tag loslegen. Vor dem Backen habe ich alle Zutaten heraus gelegt bis auf das Marzipan, denn es war unauffindbar. Was für mich typisch ist, dass mir so etwas an einem Tag passiert, an dem die Geschäfte nicht geöffnet haben. Ich schaffe es sogar, dass ich Zutaten für ein Rezept auf die Einkaufsliste schreibe, durch den Supermarkt gehe, nochmal die Liste überprüfe, ob alles im Einkaufswagen ist, zu Hause ankomme und dann doch etwas von der Liste vergessen habe. Im Fall des Marzipans war es aufgrund der geschlossenen Geschäfte leider nicht mehr möglich noch Marzipan zu kaufen. Also habe ich die Plätzchen abgewandelt und es gab die Limettenkekse ohne Marzipan. Und jetzt ratet mal, was ich in der Küche entdeckt habe als die Limettenkekse lecker duftend in der Küche standen? Richtig, das gesuchte Marzipan.

Die Limettenkekse haben mir gut geschmeckt, allerdings war vom erhofften Limettengeschmack nicht allzu viel zu schmecken. Wenn man die Limettenkekse einfach in Kekse umbennent und nicht auf einen leicht sauren geschmack wartet, sind sie sogar sehr lecker. Das nächste Mal werde ich sie mit etwas weniger Zucker und dafür mit mehr Limettensaft backen.

Zutaten (ca. 70 Stück):
150 g Butter
200 g Zucker
1 Ei
1 EL Limettensaft
230 g Weizenmehl (Type 405)

Zubereitung:

  • Die Butter rechtzeitig aus dem Kühlschrank stellen, so dass sie weich ist und gut verarbeitet werden kann.
  • Butter und Zucker in einer Schüssel verrühren.
  • Das Ei und den Limettensaft dazu geben.
  • Das Mehl mit den restlichen Zutaten vermischen und zu einem glatten Teig verarbeiten.
  • Den Teig in zwei Teile teilen und aus jedem auf einer mehligen Arbeitsfläche eine Rolle formen, die ca. 3 cm Durchmesser hat.
  • Die Rollen in Frischhaltefolie einwickeln und für ca. 30 min ins Gefrierfach legen.
  • Das Bratrohr auf 180°C (Heißluft) vorheizen.
  • Die Rollen aus der Folie nehmen und in 0,5 cm dicke Scheiben schneiden.
  • Zweie Backbleche mit Backpapier belegen, die Teigscheiben darauf verteilen und die Kekse für 10 min auf den mittleren Schienen backen. Da die Kekse noch etwas aufgehen werden, empfiehlt es sich, genug Platz zwischen den einzelnen Teigscheiben zu lassen.

Dauer: ca. 1 Stunde

Quelle: Stephis Köstlichkeiten

Nougatplätzchen mit flüssigem Kern

Letztes Jahr habe ich festgestellt, dass ich wohl ein anderes Plätzchenbackverhalten wie die Masse der Plätzchenbäcker habe. Und wem habe ich diese Erkenntnis zu verdanken? Meinem Blog.

Nougatplaetzchen mit fluessigem Kern

Normalerweise backe ich die erste Hälfte des Dezembers noch keine Plätzchen. So richtig losgelegt wird dann erst ein oder zwei Tage vor Heiligabend, damit die Plätzchen pünktlich zu Weihnachten fertig sind. Ich habe davor meistens auch gar nicht das Bedürfnis Plätzchen zu backen, geschweige denn sie zu essen. Die Mehrheit der Plätzchen verschenke ich dann immer an Weihnachten und esse nur einen kleinen Teil selbst. Als ich letztes Jahr meine Plätzchen gebacken hatte, fiel mir auf, dass ich viel zu spät dran bin, um sie zu verbloggen. Wen interessiert denn nach Weihnachten noch ein Plätzchenrezept und sei es noch so toll? Deshalb habe ich mir extra im Kalender für dieses Jahr vorgemerkt, dass bereits Anfang Dezember die Plätzchen fertig sein müssen, damit ich sie euch präsentieren kann. Nun kommt ihr in den nächsten Tagen in den Genuss von drei, wie ich finde, sehr leckeren Plätzchenrezepten. Den Anfang machen die Nougatplätzchen mit flüssigem Kern.

Zutaten (ca. 30 Stück):
125 g weiche Butter
100 g Zucker
2 Eier
180 g Weizenmehl (Type 405)
100 g gemahlene Haselnüsse
1 TL Backpulver
60 g Nußnougat

Zubereitung:

  • Butter und Zucker in einer Schüssel vermischen.
  • Die beiden Eier dazu geben.
  • Zu den bisherigen Zutaten Mehl, Haselnüsse swie Backpulver dazu geben und alles zu einem glatten Teig verkneten.
  • Das Nußnougat in Würfel schneiden, die eine ca. 1 cm lange Kante haben.
  • Das Bratrohr auf 170°C (Heißluft) vorheizen.
  • Nun können die Plätzchen geformt werden. Da der Teig sehr klebrig ist, empfiehlt es sich, neben die Arbeitsfläche eine kleine Schüssel mit kaltem Wasser zu stellen und die Hände immer wieder einzutauschen. Dadurch bleibt der Teig fast gar nicht an den Fingern kleben.
  • Für jedes Plätzchen ca. 1 TL Teig aus der Schüssel nehmen, ihn zu einer Kugel formen, in die Mitte eine kleine Mulde formen, darin das Nußnougat legen und dieses mit dem Teig komplett umschließen.
  • Zwei Backbleche mit Backpapier belegen und darauf die Kugeln legen. Da die Kugeln während des Backens breiter und niedriger werden, muss zwischen den einzelnen Kugeln genug Platz bleiben.
  • Die Plätzchen nun auf den mittleren Schienen für ca. 12 min backen.

Dauer: ca. 45 Minuten

Quelle: Cake Friday

Mit diesen Plätzchen nehme ich am Event KEKSin’ around the Christmas Time von Genusskochen teil.

Außerdem nimmt das Rezept am Event In der Weihnachtsbäckerei von SchokoladenFee teil.
In der Weihnachstbäckerei

Käsebällchen mit Tomatensoße

Es gibt Gerichte, die an die Kindheit erinnern und die man als Erwachsener nicht mehr mag. Es gibt aber auch Speisen, die man später immer noch sehr gerne ißt, da es keine typischen Kindermahlzeiten sind. Zur zweiten Gruppe gehören für mich Käsebällchen mit Tomatensoße.

Kaesebaellchen mit Tomatensosse

Ich liebe Käsebällchen. Sie gehören zu meinen Lieblingsgerichten seit ich ein kleines Kind bin. Wenn ich nur daran denke, wie der geschmolzene Käse in den Bällchen kleine Fäden zieht, läuft mir das Wasser im Munde zusammen. Innen sind die Bällchen schön weich, außen sind sie von einem knusprigen Semmelbröselmantel umgeben. Die Käsebällchen kann man auch pur essen bzw. als Fingerfood bei einer Party reichen. Ich bevorzuge es allerdings, sie zusammen mit einer Tomatensoße zu essen. Das ist eine Kombination, die ich schon immer so esse. Gebt mir Käsebällchen mit Tomatensoße und ich bin glücklich. Mehr brauche ich dazu gar nicht, weder einen Salat als Beilage noch ein süßes Dessert danach. Ich esse mich viel lieber an den Käsebällchen satt. Der einzige kleine Nachteil, den man aber getrost ignorieren kann, ist dass die Bällchen frittiert werden müssen und der Geruch auch noch am nächsten Tag in der Wohnung hängt. Aber das ist mir egal. Wir reden hier schließlich von meinen geliebten Käsebällchen.

Zutaten Käsebällchen (3 Portionen):
70 g Butter
Prise Salz
1/4 l Wasser
200 g Weizenmehl (Type 405)
4 Eier
200 g geriebener Edamer (oder Emmentaler, Greyezer bzw. Bergkäse)
Sonnenblumenöl
Semmelbrösel

Zubereitung Käsebällchen:

  • Wasser, Salz und Butter in einem Topf zum Kochen bringen und danach den Herd ausschalten.
  • Das Mehl hinzugeben und mit den restlichen Zutaten verrühren.
  • Den Topf vom Herd nehmen und nach und nach die Eier einzeln hinzugeben und verrühren.
  • Den Käse dazu geben und zu einem Brandteig verarbeiten.
  • Sobald der Teig abgekühlt ist, diesen zu Walnuß großen Kugeln formen und in den Semmelbröseln wenden. Damit der Teig nicht zu sehr an den Händen klebt, die Hände vor jeder Kugel in eine Schüssel mit lauwarmem Wasser tauchen.
  • Öl ca 2 cm hoch in einen kleinen Topf gießen und erhitzen. Ich verwende dazu am liebsten meinen kleinen gußeisenen Wok. Mit einem Holzstäbchen den Hitzetest machen. Dazu wird das Stäbchen in das Öl gehalten. Steigen am Hölzchen kleine Blasen auf, ist das Öl heiß genug und die Bällchen können darin frittiert weden.
  • Zum Frittieren jeweils 4-5 Bällchen in das heiße Öl geben und warten bis sie knusprig goldbraun sind. Dies dauert jeweils ca. 3-4 min.
  • Anschließend die Bällchen noch auf einem Küchenpapier oder einem Rost abtropfen lassen.

Zutaten Tomatensoße:
3 Schalotten
1 Packung passierte Tomaten
1 TL getrockneter Oregano
Olivenöl
Pfeffer
1 TL Salz
1/2 TL Zucker

Zubereitung Tomatensoße:

  • Öl in einem Topf erhitzen.
  • Die klein geschnittenen Schalotten im Öl glasig anbraten.
  • Die restlichen Zutaten hinzu geben und die Soße noch ca 10 min kochen lassen.

Dauer: ca. 1 Stunde