Sauer eingelegte Senfgurken

Das Einlegen von Senfgurken ist bei uns eine Familientradition, die ich seit einigen Jahren fortführe. Senfgurken können auch fertig eingelegt im Supermarkt gekauft werden, allerdings besteht zwischen den gekauften und den nach unserem Familienrezept eingelegten Gurken ein entscheidender Unterschied.

Senfgurken

Jedes Jahr habe ich mich immer auf die frisch eingelegten Senfgurken gefreut. Die Gläser waren meist viel zu schnell leer und so musste ich wieder fast ein Jahr warten bis es die nächsten gab. Einmal habe ich den Fehler gemacht, und im Supermarkt gekaufte Senfgurken gegessen. Was ich bis dahin nicht wußte, ist, dass man Senfgurken auch süß einlegen kann. Die Enttäuschung war riesig, denn ich hatte mich natürlich auf sauer eingelegte Senfgurken gefreut. Seitdem bin ich nie wieder in Versuchung geraten, im Supermarkt eingelegte Senfgurken zu kaufen. Seit einigen Jahren lege ich die Senfgurken nun selbst ein – in einen sauren Sud. Das Schlimmste ist für mich dann immer die Wochen lange Warterei bis sie durchgezogen sind und ich endlich wieder Senfgurken essen kann. Ihr könnt euch also vorstellen, wie es mir gerade geht, wenn ich an den Gläsern mit den fertig eingelegten Gurken vorbei laufe und weiß, dass ich noch einige Wochen warten muss, bis ich wieder in den Genuss dieser leckeren Senfgurken komme.

Zutaten (2 kleinere + 2 größere Gläser):
2 kg Landgurken
220 g + 0,5 EL Salz (kein Jodsalz!)
150 g Zwiebeln
1 Beutel (30 g) Gurkengewürz (enthält Senfkörner, Dill, Koriander, Ingwer, Meerettich, Pfeffer, Piment, Lorbeeren, Nelken)
1 l Wasser
0,5 l Tafelessig
1/2 Beutel (5 g) Gurkenknack bzw 1/2 Beutel (11 g) Gurkenfest
0,5 EL Zucker

Zubereitung:

  • Die Gurken schälen und der Länge nach halbieren.
  • Die Kerne mit einem Löffel entfernen. Ein Grapefruitlöffel eignet sich mit seinen Zacken sehr gut dafür.
  • Alle braunen Stellen großzügig ausschneiden, um eine spätere Schimmelbildung zu verhindern.
  • Die Gurkenhälften mit Salz bestreuen und übereinander in eine Plastikschüssel legen. Dort sollten sie ca. 24 Stunden ziehen und einiges an Flüssigkeit verlieren. Die Plastikschüssel abdecken.
  • Die Gurkenhälften vom Gurkenwasser befreien und erst einmal gründlich mit Wasser abspülen.
  • Die Gurken nochmal für eine Stunde in die Plastikschüssel legen, mit Wasser bedecken und einweichen. Dabei sollten die Gurken noch möglichst viel Salzgeschmack verlieren.
  • Die Zwiebeln schälen und in dünne Ringe schneiden.
  • Die Gurkenhälften in ca. 4 – 5 cm lange Stücke schneiden.
  • Sowohl die Gläser als auch die zugehörigen Deckel mit heißem Wasser sehr gründlich ausspühlen, um eine spätere Schimmelbildung zu vermeiden.
  • Wasser und Tafelessig in einem Topf einmal aufkochen lassen.
  • Je 0,5 EL Salz und Zucker sowie das Gurkengewürz und Gurkenknack/Gurkenfest in die heiße Flüssigkeit geben. Gurkenknack/Gurkenfest verhindert die Schimmelbildung.
  • Bevor ein jedes Glas mit den Gurken, Zwiebeln und dem Wasser-Essig-Sud bis zum Rand gefüllt werden kann, muss jedes Glas noch einmal von innen und außen mit heißem Wasser abgespühlt werden, damit sie ein bißchen wärmer werden und aufgrund des kochenden Sudes nicht springen.
  • Gurken und Zwiebeln abwechselnd in die Gläser schichten.
  • Anschließend die Gläser bis zum Rand mit dem noch kochenden Sud befüllen.
  • Mit dem Stiel eines sauberen Löffels in den gefüllten Gläsern herum rühren und möglichst die ganze noch im Glas vorhandene Luft heraus rühren.
  • Die Gläser gut verschließen und ca. 6 – 8 Wochen an einem dunklen, kühlen Ort aufbewahren bevor sie gegessen werden können.

Dauer: 1,5 Stunden + 1 Tag Wartezeit

Da dies ein Familienrezept ist, nimmt es am Blog-Event Nostalgie – Rezepte deiner Familie teil.

Nostalgie

Antipasti – Gefüllte Spitzpaprika

Gefuellte Spitzpaprika

Zutaten (6 Stück):
10 Pfefferkörner
3 TL Salz
1 EL Zucker
5 EL Tafelessig
2 l Wasser
250 g Spitzpaprika (6 Stück)
200 g Schafskäse
140 g Frischkäse Natur
2 Knoblauchzehen
7 Basilikumblätter

Zubereitung:

  • Pfefferkörner, Salz, Zucker, Tafelessig und Wasser in einem Topf zum Kochen bringen.
  • Währenddessen die Deckel der Paprikas entfernen und vorsichtig mit einem Messer die Kerne heraus schneiden.
  • Sobald das Wasser kocht, die Paprikas in diesen Sud legen, noch einmal kurz aufkochen und anschließend ca. 5 min köcheln lassen.
  • Für die Füllung den Schafskäse zerkrümeln.
  • Anschließend den Frischkäse unter den Schafskäse mischen.
  • Die Knoblauchzehen schälen und klein würfeln.
  • Die Basilikumblätter ebenfalls klein schneiden.
  • Basilikum und Knoblauch unter die Käsemischung mischen.
  • Sobald die Paprikas nach dem Kochen so weit abgekühlt sind, dass man sie anfassen kann, können sie bereits vorsichtig mit einem kleinen Löffel gefüllt werden. Dadurch, dass die Paprikas noch leicht warm sind, schmilzt der Käse beim Einfüllen ein bißchen und die Paprikas lassen sich dadurch besser füllen.

Die Füllung hätte ausgreicht, um weitere 2-3 Spitzpaprikas zu füllen. Ansonsten schmeckt sie auch sehr gut als Brotaufstrich, z.B. auf einem Baguette.

Dauer: 40 Minuten

Quelle: Chefkoch

Dieses Rezept nimmt am Blog-Event Una fiesta mediterranea teil.

Una fiesta mediterranea

Linsen und Spätzle

Linsen und Spätzle

Zutaten (4 Portionen):
1 EL Sonnenblumenmargarine
1 kg Fertig-Spätzle oder selbst gemachte
800 g braune Dosenlinsen mit Suppengrün
1 kleine weiße Zwiebel
1 EL Olivenöl
1 gestrichener EL Weizenmehl (Type 405)
1 EL Tomatenmark
Pfeffer
1/2 TL Salz
1 Prise Zucker
1 TL gekörnte Gemüsebrühe
1 EL Rotweinessig, Altmeisteressig oder weißer Balsamicoessig

Zubereitung:

  • Die Margarine in einer großen Pfanne erhitzen und schmelzen lassen.
  • Die Spätzle in der Pfanne unter regelmäßigem Umrühren anbraten.
  • Währenddessen das Olivenöl in einem Topf erhitzen.
  • Die Zwiebel schälen, würfeln und im Topf glasig andünsten.
  • Das Mehl und das Tomatenmark ebenfalls in den Topf geben und dabei das Mehl leicht braun werden lassen.
  • Einen großen Teil der Brühe aus der Linsendose in den Topf geben, alles auf kleiner Flamme köcheln lassen und umrühren bis eine eingedickte, cremige Soße entstanden ist.
  • Die Linsen und die restliche Linsenbrühe in den Topf geben. Das Ganze einige Minuten bei niedriger Temperatur köcheln lassen.
  • Mit Pfeffer, Salz, Gemüsebrühe und Essig abschmecken.

Dauer: 20 Minuten

Eigentlich wollte ich dieses Rezept gar nicht veröffentlichen, da ich es schwierig finde, ein halbwegs schönes Foto dieses Gerichtes zu schießen. Dazu kommt, dass ich sehr ungerne Rezepte koche und auch hier veröffentliche, die bereits viele Fertigprodukte, wie hier die Dosenlinsen und die Spätzle verwenden. Allerdings ist das Gericht auch sehr lecker und perfekt, wenn es mal schnell gehen muss. Deshalb möchte es euch nicht vorenthalten. Zudem paßt es auch sehr gut zum Blog-Event Outtakes from your Kitchen, den Melanie von Pimpimella auf Zorras Blog veranstaltet.

Blog-Event XC - Outtakes (Einsendeschluss 15. August 2013)

Pizza mit Walnüssen und Oliven

Pizza mit Walnuessen und Oliven

Zutaten (8 Stück):
250 g Mehl
125 g Sonnenblumenmargarine
1 TL Salz
1 TL weißer Balsamico Essig
6 EL Wasser
400 g stückige Tomaten
Pfeffer
Salz
1 TL getrockneter Oregano
240 g geriebener Edamer
25 schwarze Oliven
100 g Walnusskerne
10 Blätter Basilikum

Zubereitung:

  • Mehl, Margarine, Salz, Essig und das Wasser zu einem Teig verrühren und diesen anschließend in einem Pergamentpapier eingewickelt ca. 1 Std in den Kühlschrank stellen.
  • Backblech mit Mehl bestreuen und den Teig mit einem bemehlten Nudelholz auf dem Blech ausrollen.
  • Mit einer Gabel kleine Löcher in den Teig stechen, damit dieser während des Backens keine Blasen wirft.
  • Die stückigen Tomaten auf dem Teig verteilen.
  • Mit Pfeffer, Salz und Oregano würzen.
  • Alles mit dem Käse gleichmäßig bestreuen.
  • Die Oliven, falls notwendig, entkernen, klein schneiden und auf die Pizza legen.
  • Die Walnussekerne auf der Pizza verteilen.
  • Die Pizza ca. 20 min im nicht vorgeheizten Backofen (mittlere Schiene) backen. Wenn die Pizza auf einem Blech liegt, dann Ober- und Unterhitze, ansonsten Umluft verwenden.
  • Die Basilikumblätter klein schneiden und über die gebackenen Pizza streuen.

Dauer: 1 Stunde 45 Minuten

Pizza mit Walnüssen und Oliven