Osterhasen-Cupcakes mit Kirschfüllung – Interview mit dem Osterhasen

Ostern steht bald vor der Türe und was würde zum Osterbrunch besser passen als kleine, süße Osterhasen-Cupcakes? Damit ihr noch Zeit habt, sie vorzubereiten, hat mir der Osterhase schon ein paar Tage vor Ostern die Ehre gegeben und hat Modell gestanden. Allerdings war er etwas scheu und wollte nicht sein Gesicht im Internet sehen (ich sag nur Datenschutz!). Deshalb müsst ihr euch leider mit seiner Rückseite zufrieden geben. Ich war froh, dass ich ihn überhaupt für meine Idee gewinnen konnte und er Zeit für mich hatte. Ihr könnt euch sicherlich vorstellen, welchen Stress er an den Tagen vor Ostern hat.

Osterhasen-Cupcakes

Während der Osterhase für meine Osterhasen-Cupcakes Modell stand sind wir ein bißchen ins Plaudern gekommen. Er hat mir erzählt, dass er schon seit mindestens 1682 Osterhase ist. An das genaue Jahr kann er sich auch nicht mehr erinnern, ist schießlich schon eine Weile her. Damals war sein Wirkungsgebiet nur auf Teile des süddeutschen Raumes begrenzt. Seine Kollegen waren damals für die anderen Gegenden zuständig. In Teilen von Westfalen, Niedersachsen und in Bayern gab es z.B. den Osterfuchs, in Thüringen den Storch, in der Schweiz den Kuckuck, in Tirol die Henne und in Böhmen den Hahn, die den Kindern die Ostereier gebracht haben. Seine Kollegen haben irgendwann diese Ämter an den Nagel gehängt. Warum das so war, könne er sich auch nicht erklären. Es sei schließlich eine wundervolle Aufgabe, Kindern am Ostersonntag eine Freude zu bereiten. Das war auch der Grund, warum er sich damals entschlossen hat, auch die Gegenden seiner Kollegen zu übernehmen.

Mittlerweile verschlägt es den Osterhasen sogar bis in die USA oder Australien. Denn auch dort gibt es Kinder, die den Brauch des Osterhasen kennen – den deutschen Auswanderern sei Dank. Ob er die USA und Australien mit dem Schiff oder dem Flugzeug erreicht, das wollte er mir nicht verraten. Ich tippe auf das Flugzeug. Schließlich muss er alle Länder innerhalb kurzer Zeit erreichen, damit pünktlich am Ostersonntag die Ostereier in den Nestern liegen. Auch wie er es schafft, an so vielen Orten innerhalb kürzester Zeit alle Eier zu verstecken, wollte er mir nicht verraten. Geheimnis bleibt eben Geheimnis – verständlich!

Wer jetzt denkt, der Osterhase hat ein stressfreies Leben, da er nur einen Tag pro Jahr arbeiten muss, der irrt. Die restlichen Tage des Jahres hoppelt er von einem Versteck zum nächsten, immer auf der Flucht vor Paparazzi. Sein oberstes Gebot ist es nämlich, den Zauber um sich und Ostern zu bewahren. Dazu gehört natürlich, dass er seine Identität nicht verrät, um so jedes Jahr aufs Neue die Kinder mit kleinen Nestern überraschen zu können.

Wie haltet ihr es mit dem Osterbrauch? Kommt zu euch der Osterhase und versteckt bunt gefärbte Eier und Süßigkeiten?

Zutaten (für 20 bis 25 Osterhasen-Cupcakes):

2 Eier
160 ml Mandelmilch / Milch
80 g Margarine
200 g Dinkelmehl (Type 630)
125 g Kokosblütenzucker / Zucker
1 Prise Salz
1 gehäufter TL Backpulver
20 bis 25 Schattenmorellen aus dem Glas
Kokosmilch-Joghurt
grüne Zuckerkügelchen
weißes Marzipan
Erdbeer-Fruchtpulver / rosa Marzipan
Puderzucker
Wasser

Zubereitung:

  • Eier, Mandelmilch und Margarine verrühren.
  • Mehl, Kokosblütenzucker, Salz und Backpulver dazu geben und alles gut verrühren.
  • Den Teig in die Muffinförmchen füllen, so dass der Boden der Förmchen bedeckt ist.
  • In die Mitte jedes Förmchens eine Kirsche legen.

Schattenmorellen im Cupcaketeig

  • Den restlichen Teig über die Kirschen geben, so dass diese möglichst komplett vom Teig verdeckt sind.
  • Bei Umluft 170°C (mittlere Schiene) ca. 15 min im nicht vorgeheizten Ofen backen.
  • Die Cupcakes aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.
  • Sobald die Cupcakes abgekühlt sind, jeden Cupcake mit einem Klecks Kokos-Joghurt bestreichen und diesen komplett auf dem Teig verstreichen.
  • Die grünen Zuckerkügelchen auf einen kleinen Teller legen. Die Cupcakes kopfüber in die grünen Zuckerkügelchen tauchen, so dass diese am Joghurt kleben bleiben.
  • Aus dem weißen Marzipan eine halbe Kugel als Hasenpo formen.
  • Für das Hasenschwänzchen eine kleine Kugel aus dem weißen Marzipan formen.
  • Für die Füße zwei Marzipankugeln formen, die etwas größer als das Schwänzchen sind. Diese dann jeweils etwas platt drücken und dabei in die Länge ziehen.
  • Für die rosa Laufflächen zwei Kugeln aus dem weißen Marzipan /rosa Marzipan formen, die um einiges kleiner sind als das Schwänzchen. Diese möglichst platt drücken. Dabei müssen sie insgesamt kleienr sein als die Füsse breit sind.
  • Nun noch sechs ganz kleine weiße /rosa Marzipankugeln formen, die später als rosa Zehen verwendet werden.
  • Um nun den Osterhasen zusammenzusetzen etwas Puderzucker mit Waser verrühren, so dass eine zähe Masse entsteht, die nun als Puderzuckerkleber verwendet wird.
  • Nun als erstes die große Halbkugel auf dem „Gras“ befestigen.
  • Anschließend für das Schwänzchen mittig auf dem Hasenpo etwas Puderzuckerkleber geben, das Schwänzchen anbringen und vorsichtig fest drücken.
  • Für die weißen Füße am Po als erstes an den gewünschten Stellen Puderzuckerkleber verteilen und anschließend die Füße vorsichtig befestigen.
  • Die weißen Laufflächen mit Puderzucker an den Füßen befestigen.
  • Zum Schluß noch die sechs Zehen mit Puderzuckerkleber an den Füßen befestigen.
  • Mit einem dünnen lebensmittelgeeigneten Pinsel das rosa Erdbeer-Fruchpulver auf die laufflächen und die Zehen aufbringen.
  • Damit nichts verrutscht und alles gut aushärten kann, die fertigen Osterhasen-Cupcakes kurz in den Kühlschrank stellen.

Dauer: ca. 2 – 3 Stunden

Diesen Monat sammle ich eure Rezepte, deren Namen mit O beginnen. Meine Osterhasen-Cupcakes nehmen daran natürlich auch teil.

Wir kochen uns durch das Alphabet - O

Cupcakes mit winterlichen Gesichtern

Mich bekommt heute nichts und niemand vor die Haustüre. „Aktuell hat es minus 15 Grad“ war das Erste, das ich heute morgen gehört habe als ich den Radio angeschaltet habe und gerade der Wetterbericht lief. Die Aussicht, dass es heute doch noch bis zu minus 6 Grad „warm“ wird, hat meine Meinung auch nicht geändert.

Cupcakes mit winterlichen Gesichtern

Zum Glück habe ich schon alle Wochenendeinkäufe gemacht, so dass es wirklich keinen Grund für mich gibt, mich heute in die Kälte zu begeben. Statt dessen werde ich es mir auf dem Sofa, eingemummelt in eine dicke Decke, mit einem warmen Tee gemütlich machen. Außerdem warten noch ein paar Folgen der fünften Staffel der „2 broke girls“ auf mich.

Morgen soll es nochmal schneien, so dass die Natur ihr mittlerweile leicht grau gewordenes Winterkleid wieder etwas heraus putzen kann. In der Fernsehwerbung für Waschmittel würde jetzt eine Dame im luftig weiß-grauen Sommerkleid ins Bild tänzeln und eine freundlich klingende Stimme aus dem Off würde mir erklären, dass ich unbedingt Waschmittel XY verwenden müsse, um diesen Grauschleier vom Kleid zu entfernen und es wieder in ein blütenweißes Kleid zu verwandeln. Bitte liebe Natur, glaube nicht alles, was man dir in der Werbung erzählt. Lass es morgen, wie versprochen, einfach wieder schneien und dein Winterkleid wird automatisch wieder leuchtend weiß! Passend zur klirrenden Kälte habe ich für euch Cupcakes mit winterlich bemützten Gesichtern.

Wie verbringt ihr diesen kalten Tag? Wagt ihr euch in die Kälte oder verschanzt ihr euch, wie ich, im warmen Haus?

Zutaten (für 20 bis 25 Mini-Cupcakes):

2 Eier
160 ml Mandelmilch / Milch
80 g Margarine
200 g Dinkelmehl (Type 630)
110 g Kokosblütenzucker / Zucker
2 EL Naschkatzl bzw. zusätzliche 2 EL Kokosblütenzucker / Zucker
1 Prise Salz
20 bis 25 Schattenmorellen aus dem Glas
weißes Marzipan
blaue Lebensmittelfarbe
Schokostreusel
Erdbeer-Fruchtpulver
beige Zuckerkugeln

Zubereitung:

  • Margarine rechtzeitig aus dem Kühlschrank stellen.
  • Eier, Mandelmilch und Margarine verrühren.
  • Mehl, Kokosblütenzucker, Naschkatzl, Salz und Backpulver dazu geben und gut vermischen.
  • Den Teig in die Muffinförmchen füllen. Dabei jedes Muffinförmchen nur zur Hälfte mit Teig füllen.
  • In jedes Muffinförmchen eine Schattenmorelle legen.
  • Die Schattenmorellen mit dem restlichen Teig bedecken.
  • Bei Umluft 170°C (mittlere Schiene) ca. 15 min im nicht vorgeheizten Ofen backen.
  • Die Förmchen aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.
  • Das weiße Marzipan zwischen Frischhaltefolie ausrollen und mit einem runden Plätzchenausstecher so viele runde Marzipankreise ausstechen, wie ihr Cupcakes gebacken habt. Bei den Minion-Cupcakes habe ich das bereits genauer beschrieben und bebildert.
  • Die runden weißen Marzipankreise auf die Cupcakes legen.
  • Weißes Marzipan mit blauer Lebensmittelfarbe färben bis der gewünschte Farbton für die Mützen erreicht ist.
  • Das blau gefärbte Marzipan wie oben beschrieben ausrollen und mit demselben runden Plätzchenausstecher wie oben auch die Grundform der Mütze ausstechen.
  • Mit einem scharfen Messer die Muster in die Mütze ritzen.
  • Für jede Mütze mit demselben runden Plätzchenausstecher aus dem gefärbten Marzipan dünne gebogene Streifen für den Mützenrand ausstechen.
  • Auch in den Mützenrand mit einem scharfen Messer dünne Striche einritzen.
  • Aus dem blauen Marzipan kleine Kugeln für die Mützenbommel formen, diese platt drücken und danach ebenfalls mit dem Messer einritzen.
  • Nun die Mützen aus den drei eben hergestellten Teilen auf dem weißen Marzipan-Gesicht zusammen setzen.
  • Für die Augen mit einem Schaschlikspieß jeweils zwei Löcher in das weiße Marzipan stechen.
  • In jedes Augenloch einen Schokostreusel stecken. Die beiden Schokostreusel sollten in jedem Gesicht gleich lang sein, damit nicht einer weiter heraus schaut als der andere. Notfalls muss dies mit der Tiefe des Augenlochs ausgeglichen werden.
  • Den Mund mit dem scharfen Messer einritzen.
  • Für die rosa Bäckchen das Erdbeer-Fruchtpulver vorsichtig mit einem Lebensmittelpinsel verteilen.
  • Als Nase die beigen Zuckerkugeln verwenden.

Dauer: ca. 2 – 3 Stunden

Brombeertrüffel

Auf der Suche nach einem Rezept, dessen Namen mit B beginnt, bin ich bei der Sichtung meines Vorratsschrankes bei B wie Brombeer-Fruchtpulver hängen geblieben. Da Schokolade meiner Meinung nach perfekt zu einem kuschligen Lesenachmittag auf dem heimischen Sofa paßt und sich hervorragend zu Brombeeren kombinieren läßt, habe ich spontan Brombeertrüffel hergestellt. B wie Brombeertrüffel. Das paßt perfekt zu meinem aktuellen Blog-Event Wir kochen uns durch das Alphabet – B.

Brombeertrueffel

Hand aufs Herz. Hattet ihr in eurer Kindheit auch Wörter, deren Sinn oder Verwendung ihr nicht ganz verstanden habt? Beispiel gefällig? Auf eine Bank kann man sich setzen, aber man kann dort auch hin gehen, um Geld abzuheben. Warum heißt dann beides Bank, wenn man damit verschiedene Sachen meint? Als Kind hatte ich auch lange Zeit Probleme, die Wörter „Verwandter“ und „Bekannter“ auseinander zu halten bzw. zu erkennen, wann ich welches Wort verwenden muss.

Genauso habe ich lange Zeit gedacht, dass Trüffel gleich Trüffel ist. Erst viel später wurde mir klar, dass man mit Trüffel Schokolade meinen kann und dass es auch Trüffel gibt, der von Trüffelschweinen in der Erde gefunden wird. Dieser Trüffel besteht aber keineswegs aus Schokolade. Wobei das auch ein schöner Gedanke wäre: man geht im Wald spazieren, bekommt Appetit auf Schokolade, gräbt ein bißchen in der Erde und findet dann Schokolade. Allerdings müsste man dazu dann wohl auch ein Trüffelschwein sein… Trüffel hin, Trüffel her, bei mir bekommt ihr ein Rezept für schokoladige Brombeertrüffel. Warum beides Trüffel heißt, ist mir mittlerweile auch klar, sehen die Trüffelpralinen den Trüffelpilzen doch sehr ähnlich.

Welche Wörter oder Ausdrücke haben euch als Kind verwirrt?

Brombeertrueffel

Zutaten (16 Brombeertrüffel)

150 g hochwertige Bitterschokolade (70% bis 85%)
20 g Brombeer Fruchtpulver*
2 TL Vanillezucker
75 g flüssige Sahne
25 g Schmand
20 g Butter

Zubereitung:

  • Die Schokolade mit einer Mühle fein mahlen oder mit dem Messer in möglichst kleine Stücke schneiden.
  • Das Brombeer Fruchtpulver zusammen mit dem Vanillezucker in der Mühle so lange mahlen bis die Mischung die Konsistenz von Puderzucker hat.
  • Sahne, Schmand und Butter in einen kleinen Topf geben und erhitzen. Dabei darauf achten, dass die Zutaten nicht kochen.
  • Sobald alle Zutaten im Topf flüssig sind, diese kurz mit einem Schneebesen umrühren, damit sie sich verbinden.
  • Anschließend 3 TL der Brombeer-Zucker-Mischung in den Topf geben. Das Ganze nochmal bei niedriger Hitze 5 min durchziehen lassen. Währenddessen mit dem Schneebesen so lange umrühren, bis man von den Brombeere keine lila Punkte mehr erkennen kann, sondern die Flüssigkeit einen einheitlichen Farbton angenommen hat.
  • Die erhitzte Flüssigkeit nun über die Schokolade gießen. Diese sollte nun zu schmelzen beginnen.
  • Mit dem Schneebesen die Masse umrühren, so dass eine glänzende, gleichmäßig vermischte Schokomasse ensteht.
  • Eine ca 10 cm x 10 cm große flache Form mit Frischhaltefolie auslegen. Die Schokomasse anschließend in diese Form gießen. Die Frischhaltefolie sorgt dafür, dass sich die Schokomasse später leichter aus der Form lösen läßt.
  • Die Schokomasse muss nun aushärten. Dies sollte am besten über Nacht im Kühlschrank geschehen.
  • Das Brombeerpulver gut verschließen.
  • Am nächsten Tag nicht erschrecken, wenn ihr die Schokolade aus dem Kühlschrank nehmt. Die Schokolade wird euch zuerst zu hart vorkommen, um sie zu formen. Deshalb hatte ich sie ca. 2 Stunden außerhalb des Kühlschranks stehen, damit sie wieder ein bißchen weich und formbar wird. Je nach Zimmertemperatur geht das bei euch auch schneller.
  • Sobald die Schokolade eine gummiartige Konsistenz hat, also nur ein bißchen nachgibt, wenn ihr dagegen drückt, könnt ihr weiter arbeiten.
  • Dazu die Schoklade in 16 gleich große Stücke schneiden.
  • Anschließend die ersten 8 Stücke mit den Händen zu Kugeln formen und auf einen Teller legen. Direkt nach dem Formen mit den Händen wäre sie noch zu matschig, um sie direkt im Brombeerpulver zu wälzen.
  • Gebt das Brombeerpulver in eine kleine, flache Schale.
  • Fangt mit der Kugel an, die ihr als erstes geformt hat. Sie sollte innerhalb der letzten 1-2 min wieder halbwegs ausgehärtet sein. Je nach Konsistenz rollt sie noch einmal kurzer in der warmen Hand bzw. wälzt sie sofort gleichmäßig im Brombeerpulver.
  • Überschüssiges Brombeerpulver mit den Fingern vorsichtig entfernen.
  • Anschließend den fertigen Brombeertrüffel auf einen sauberen Teller legen.
  • Auch mit den restlichen 8 Schokowürfeln so verfahren.
  • Zum Schluss noch einmal zum endgültigen Aushärten die Trüffel auf einem Teller in den Kühlschrank stellen.

Dauer: 1,5 Stunden + Wartezeit

Dieses Rezept nimmt am Blog-Event Wir kochen uns durch das Alphabet – B teil.

Wir kochen uns durch das Alphabet - B

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Vegane Beerentarte

Meistens bin ich sehr gut organisiert und arbeite strukturiert. Wenn es allerdings ums Kochen geht, fehlt mir diese Eigenschaft gänzlich. Noch schlimmer wird es, wenn ich backe. Dann herrscht nur noch Chaos, sowohl in meinem Kopf als auch oft in der Küche.

Vegane Beerentarte

Vor einigen Wochen habe ich einen ersten Versuch gemacht, vegane Sahne beim Backen zu verarbeiten. Dabei bin ich an eine vegane Sojasahne geraten, bei der auf der Verpackung explizit erwähnt wurde, dass man sie aufschlagen kann. Fester als leicht schaumig wurde sie bei mir aber nicht, obwohl sie zuvor lang genug im Kühlschrank stand. Vor kurzem habe ich mich dann mit der Tochter einer Kollegin über vegane Sahne und ihre Erfahrungen unterhalten. Netterweise hat mir ihre Mutter am nächsten Tag auch gleich eine Sahne von der Marke mitgebracht, die sie verwendet und die sich aufschlagen lässt. Dieses Wochenende wollte ich die vegane Sahne dann testen. Da gerade Beerenzeit ist, wolle ich unbedingt eine Beerentarte machen. Ich habe mir grob überlegt, aus was ich den Teig zubereiten möchte und was ich alles für die Tarte benötige.

Da ging es mit der Unstrukturiertheit auch schon los. Ich habe mir gestern Vormittag einen Zettel geschrieben, welche Lebensmittel ich für gestern und heute kaufen muss, an die Tarte habe ich auch gedacht, mit Betonung auf „gedacht“. Ich habe mir keine einzige Zutat notiert, die ich für den Teig benötige. Himbeeren und Erdbeeren waren die einzigen Zutaten der Tarte, die auf der Liste gelandet sind. Beim Einkaufen hingegen war ich wieder strukturiert und habe ganz brav nur die Dinge eingekauft, die auf der Liste standen. Als es dann heute morgen darum ging, den Boden für die Tarte zuzubereiten fiel mir auf, dass ich gar keine Eier gekauft habe und Margarine hatte ich auch keine mehr zu Hause. Beides hätte ich aber für den ursprünglich geplanten Teig benötigt… So viel zum Chaos in meinem Kopf in Bezug auf organisierte Vorbereitung des Backens… So oder so ähnlich läuft das fast jedes Mal ab, wenn ich etwas backen möchte. Oft habe ich aber das Glück, dass die Geschäfte noch offen haben und ich die fehlenden Zutaten nachkaufen kann. Das Maximum war, dass ich während des Backens noch drei weitere Mal los gehen musste, um fehlende Zutaten einzukaufen. An einem Sonntag gestaltet sich das schon etwas schwieriger.

Zum Glück gibt es ja das Internet und ich wurde bei der Suche nach einem veganen Tarteboden sehr schnell fündig. Auf meine Größe der Tarteform umgerechnet und in der Zusammensetzung der Zutaten leicht angepaßt, bin ich im Nachhinein sehr froh, dass ich zu schusselig war, die richtigen Zutaten einzukaufen. Andernfalls wäre ich nie in den Genuss diese genialen Bodens gekommen. Das Einzige, was ich beim nächsten Mal anders machen würde, wäre eine Springform zu verwenden. Meine Tarteform hat am Rand leider eine Vertiefung. Da der Boden sehr knusprig wird, war es nich möglich, ein Tartestück als ganzes heraus zu lösen. Aber in einer Springform sollte das problemlos klappen. Die Kombinaiton aus dem kakaohaltigen Boden mit dem Tonkabohnenaroma, zusammen mit der Himbeersahne und den Früchten war wirklich ein Traum!

Jetzt beruhigt mich bitte und sagt mir, dass es auch noch andere gibt, die genauso verplant ans Backen heran gehen und währenddessen oder kurz davor feststellen, dass ihnen die Hälfte der Zutaten fehlen und dann im schlimmsten Fall noch mehrmals zum Einkaufen müssen, bis sie endlich alle Zutaten zu Hause haben.

Welche Erfahrungen habt ihr mit veganer Sahne gemacht und wofür verwendet ihr sie?

Vegane Beerentarte

Zutaten (Form mit Durchmesser 23 cm):

170 g Dinkelmehl (Type 630)
50 Kokosblütenzucker
20 g Kakaopulver
1 Prise Salz
1 Messerspitze Backpulver
1/2 Tonkabohne
80 ml Sonnenblumenöl + etwas für die Form
2,5 EL eiskaltes Wasser
45 g Himbeer-Johannisbeer-Gelee
200 ml (vegane) Sahne
10 g Himbeer-Fruchpulver*
80 g Himbeeren
175 g Erdbeeren

Zubereitung:

  • Mehl, Kokosblütenzucker, Kakaopulver, Salz, Backpulver sowie den Abrieb einer halben Tonkabohne in eine Schüssel geben und mit einem Löffel gut durchrühren.
  • Sonnenblumenöl und Wasser dazu geben und schnell mit dem Mixer zu einem krümeligen Teig zusammen rühren.
  • Die Form mit etwas Öl leicht auspinseln.
  • Den Teig in die Backform geben, überall gut andrücken und anschließend zum Aushärten ca. 1 Std. in den Kühlschrank stellen.
  • Den Teig vor dem Backen an ein paar Stellen mit einer Gabel anpieksen.
  • Den Boden im vorgeheizten Bratrohr für ca. 15 min bei 180°C (Umluft, mittlere Schiene) backen.
  • Den Tarteboden anschließend gut auskühlen lassen. Ist es noch ein bißchen warm, besteht die Gefahr, dass die Sahe wieder flüssig wird.
  • Das Himbeer-Johannisbeer-Gelee gleichmäßig auf dem Boden verteilen.
  • Die Sahne aufschlagen.
  • Das Himbeer-Fruchtpulver vorsichtig unter die Sahe heben und gut verteilen, so dass diese gleichmäßig rosa gefärbt ist.
  • Die Himbeersahne auf dem Tarteboden verteilen.
  • Die Beeren putzen und dabei die Erdbeeren halbieren.
  • Die Tarte mit den Beeren dekorieren.

Vor dem Verzehr sollte die Tarte noch in den Kühlschrank gestellt werden.

Dauer (inkl. Wartezeit): ca. 3 Stunden

Quelle Tarteboden: Wunderweib

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Selbst gemachte Tomaten-Fettuccine

Es geht doch nichts über selbst gemachte Pasta, findet ihr nicht auch? Selbst gemachte Pasta gab es bei mir schon länger nicht mehr, es war also mal wieder an der Zeit.

Tomaten-Fettuccine

Da noch bis zum 17.8. bei mir auf der Tomateninsel der Blog-Event Tomaten stattfindet, dachte ich mir, da müssen neben meinen geliebten Tomaten auch meine über alles geliebten Nudeln mitspielen. Nudeln mit einer Tomatensoße? Nein. Wie wäre es mit Pasta, deren Teig bereits aus Tomaten besteht? Zum Glück hatte ich noch Tomaten-Fruchtpulver* im Haus. So werden die Nudeln nicht nur schön rot-orange, sondern haben auch noch einen tomatigen Geschmack.

Zutaten (2 Portionen):

10 g Tomaten-Fruchtpulver*
200 g Weizenmehl (Type 405)
2 Eier
2 EL Olivenöl
1 TL Salz

Zubereitung:

  • Tomaten-Fruchtpulver, Mehl, Eier, Olivenöl und Salz mit einem Mixer gut miteinander verrühren bis ein glatter Teig entsteht.
  • Den Teig für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank stellen.
  • Der Teig kann nun zu Fettuccine verarbeitet werden. Wie dies mit und ohne Nudelmaschine funktioniert, habe ich bereits hier ausführlich beschrieben.

Dauer: 3 Stunden (inkl. Wartezeit)

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Dieses Rezept nimmt an meinem Blog-Event Tomaten teil, der noch bis zum 17.8.2015 läuft.

Blogevent - Tomaten

Vanille-Baiser-Cupcakes mit eisiger Überraschung

Oft enstehen bei mir die Ideen für Gerichte während des Herstellens. So war dies auch mit diesen Cupcakes. Mit der ersten Idee war ich nämlich auf einmal nicht mehr zufrieden.

Vanille-Baiser-Cupcakes mit eisiger Überraschung

Begonnen hat es damit, dass ich Muffins backen wollte. Ach ne, Muffins waren mir plötzlich zu langweilig, ich wollte lieber Cupcakes. Aber womit den Teig pimpen? Woraus sollte das Topping bestehen? Vanille sollte auch im Spiel sein. Also war die erste Entscheidung gefällt: ein ganz einfacher Teig mit Vanillenote, die sich bereits beim Backen schon wunderbar duftend in der Küche verteilt. Aber woraus sollte das Topping bestehen? Aus einer Quark-Creme? Nein, auch das war mir dieses Mal zu langweilig, obwohl ich es ansonsten eigentlich schon sehr gerne mag, wie man z.B. bei den Johannisbeer-Cupcakes mit Grenadine-Quark-Topping gesehen hat. Ich hatte noch frische Brombeer-Vanille-Baiser da, die auch in der passenden Topping-Form gespritzt waren – perfekt. Die Frage des Toppings war nun also auch geklärt. Wieso nicht auch noch im Teig eine kleine Überraschung verstecken? Nur blöd, dass die kleinen Küchlein bereits fertig gebacken vor mir standen. Aber es bestand schließlich noch die Möglichkeit, sie ein bißchen auszuhöhlen und darin etwas zu verstecken und da es gerade schön sommerlich warm ist, paßte ein Eis als kleine Überraschung perfekt. Himbeereis war noch im Gefrierfach, also war auch das umsetzbar. Und was soll ich sagen? Das Ergebnis war umwerfend. Das fruchtige, leicht säuerliche Himbeereis harmoniert perfekt mit dem Vanillegeschmack des Teiges. Das Baisertopping verleiht dem Cupcake eine außergewöhnlich Optik und das Eis bietet eine nette Überraschung während des Essens. Der einzige Haken dabei ist, dass der Cupcake sofort verzehrt werden muss, da ansonsten das Eis schmilzt. Aber es gibt schließlich schlimmeres als ein paar leckere Vanille-Baiser-Cupcakes mit eisiger Überraschung essen zu müssen, oder?

Was sind eure liebsten Cupcakes? Welches Topping bevorzugt ihr?

Vanille-Baiser-Cupcakes mit eisiger Überraschung

Zutaten (12 Cupcakes):

2 Eier
160 ml Milch
80 g Margarine
200 g Weizenmehl (Type 405)
150 g Vanillezucker
1 Prise Salz
1 gehäufter TL Backpulver
1 gehäufter TL gemahlene Vanille
3 TL Brombeer-Fruchtpulver*
12 Brombeer-Vanille-Baisers
12 TL Himbeereis

Zubereitung:

  • Margarine rechtzeitig aus dem Kühlschrank stellen.
  • Margarine, Eier und Milch verrühren.
  • Mehl, Zucker, Salz, Backpulver, gemahlene Vanille sowie 3 TL Brombeer-Fruchtpulver dazu geben und gut vermischen.
  • Den Teig in die eingefetteteten Muffinförmchen füllen.
  • Bei Umluft 170°C (mittlere Schiene) ca. 15 min im nicht vorgeheizten Ofen backen.
  • Die Förmchen aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.
  • Jeden Cupcake mit einem Teelöffel aushöhlen, so dass jweiels ca. 1 TL Eis hinein paßt.
  • Die Cupcakes vor dem Servieren mit Eis auffüllen und mit einer Baiser-Haube dekorieren.
  • Damit das Eis nicht schmilzt, sollten die Cupcakes sofort verzehrt werden.

Dauer: 2 Stunden

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Mini-Tonka-Donuts mit Fruchtglasur

Donuts sind sehr lecker und sehen toll aus. Aber wenn wir ganz ehrlich sind, gesund ist etwas anderes. Zum einen werden sie in reichlich heißem, flüssigem Fett frittiert. Zum anderen werden sie mit Schokolade oder Zuckerguss überzogen, der im Normalfall mit Lebensmittelfarbe gefärbt ist, die teilweise auch ungesund ist. Wirklich gesund kann man die Donuts sicherlich nicht herstellen, aber eventuell ein kleines bißchen gesünder als es üblich ist.

Mini Frucht-Donuts

Donuts will ich schon länger selbst backen, aber mich hat immer abgeschreckt, dass sie frittiert werden müssen. Als ich gefragt wurde, ob ich etwas aus dem Online-Shop MeinCupcake* testen möchte, habe ich eine Alternative zu den frittierten Donuts gefunden, mit der ich sehr gut leben kann. Ähnlich wie die Muffinbleche aus Metall gibt es dort derartige Bleche auch für Donuts und sogar auch für Mini-Donuts*. Diese Form gibt es für Donuts in normaler Größe und für Mini-Donuts. Natürlich haben es mir die kleinen Donuts angetan, denn Mini-Backformen betteln mich immer förmlich an, dass ich mit ihnen backen soll. 😉 Aber der größte Vorteil dieser Metallformen im Vergleich zum üblichen Frittieren der Donuts ist, dass man die Form nur noch mit Teig füllen und ins Bratrohr stellen muss. Wenige Minuten später habt ihr fettfreie Mini-Donuts. Neben diesem praktischen Donut-Blech findet ihr bei MeinCupcake* noch viele unterschiedliche Backformen, Backzubehör, Tortendeko, Fondant und vieles mehr.

Den Zuckerguß oder die Schokoglasur kann man natürlich nicht komplett weg lassen, denn sonst wäre der Donut kein Donut mehr. Allerdings könnt ihr anstelle von Lebensmittelfarben meine geliebten Fruchtpulver* verwenden, um die Zuckerglasur bunt zu färben. Ein wunderbarer Nebeneffekt ist, dass der Zuckerguß nicht nur schön bunt aussieht, sondern auch herrlich fruchtig schmeckt und die Farbe einen gesunden Ursprung hat.

Welches sind eure liebsten Donuts? Mit Schokoglasur? Oder mögt ihr lieber die mit einem bunten Zuckerguss oder einer ganz anderen Deko?

Mini Frucht-Donuts

Zutaten (25 – 30 Mini-Tonka-Donuts mit Fruchtglasur):

200 g Weizenmehl (Type 405)
1 g Backpulver
1 Prise Salz
75 g Vanillezucker
1 Ei
15 g Margarine + etwas zum Einfetten
125 ml Milch
1/2 Tonkabohne
1 TL Erdbeer-Fruchtpulver*
1 TL Himbeer-Fruchtpulver*
1 TL Brombeer-Fruchtpulver*
6 gehäufte TL Puderzucker
6 TL Zitronensaft

Zubereitung:

  • Mehl und Backpulver in einer Schüssel vermischen.
  • Salz, Vanillezucker, Ei, Margarine und Milch hinzugeben.
  • Mit einer feinen Reibe ca. 1/2 Tonkabohne fein reiben und zum Teig geben.
  • Den Teig mit dem Mixer vermischen. Er sollte eine zähe Konsistenz haben.
  • Die Donutform mit Margarine dünn einfetten und anschließend mit etwas Mehl bestäuben. Dadurch lassen sich die fertigen Donuts wieder leicht aus der Form lösen.
  • Den Teig nun mit einem kleinen Löffel in die Donutsvertiefungen füllen. Alternativ könnt ihr auch den Teig in einen sauberen Gefrierbeutel geben, eine Ecke abschneiden und mit diesem wie mit einem Spritzbeutel den Teig in die Form geben. Achtet bei beiden Varianten darauf, dass ihr die Vertiefungen nicht komplett ausfüllt. Die Donuts werden während des Backens noch etwas aufgehen.
  • Die Donuts bei 160°C (mittlere Schiene, Ober- und Unterhitze) für ca. 16 min im nicht vorgeheizten Bratrohr backen.
  • Sobald die Donuts fertig sind, diese in der Form auskühlen lassen und dann alle heraus lösen.
  • Währenddessen könnt ihr den Zuckerguss herstellen. Dazu pro Zuckergussfarbe jeweils 1 TL Fruchtpulver, 2 gehäufte TL Puderzucker sowie 2 TL Zitronensaft in einer kleinen Schüssel zu einem zähen Guss verrühren.
  • Nun jeweils einen Donut in den Guss legen, so dass die eine Seite weitestgehend gleichmäßig mit Zuckerguss bedeckt ist. Hat sich der Zuckerguss nicht glatt auf den Donut gelegt, so könnt ihr noch ganz schnell mit dem Finger nachhelfen, indem ihr den Zuckerguss glatt streicht bevor er antrocknet.

Dauer: 1 Stunde

Mini Frucht-Donuts

Die Produkte wurden mir kosten- und bedingungslos von meinen Kooperationspartnern zur Verfügung gestellt. Meine Meinung über das jeweilige Produkt wurde davon in keinster Weise beeinflußt.

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Brombeer-Vanille-Baisers

Baiser bzw. Meringue, wie es auch genannt wird, ist schon eine tolle Erfindung. Es sieht toll aus, ist knackig und schmilzt im Mund. Gekauft habe ich es schon ein paar Mal, wollte es dieses Mal aber selbst herstellen, kombiniert mit Fruchtpulver.

Brombeer-Vanille-Baisers

Ich kann mich noch erinnern, dass ich Baisers im Grundschulalter das erste Mal am Strand gegessen habe. Damals lief ein Verkäufer den Strand entlang und verkaufte diese leckeren zuckrigen Köstlichkeiten. Seitdem habe ich sie danach auch ein paar Mal in Deutschland gegessen. Die Baisers, die man im Supermarkt kaufen kann, sind außen knackig und innen ebenfalls. Nachdem ich mich endlich heran gewagt habe, selbst Macarons herzustellen und vom Ergebnis positiv überrascht war, dachte ich mir, das müsse mit Baisers genauso gut funktionieren. Auf der Suche nach erprobten Rezepten, bin ich auf die Versuchsreihe von S-Küche gestoßen. Dort werden ausführlich die verschiedenen Herstellungsmethoden von Baisers erklärt. Wer also wie ich ein Baiser-Neuling ist, findet dort die Antworten auf die meisten Fragen, jedenfalls ging es mir so. Da ich zur Zeit aber so begeistert von meinen Fruchtpulvern bin, wollte ich für die Herstelkung meiner Baisers Brombeer-Fruchtpulver und Vanille verwenden. Im Nachhinein gesehen, denke ich, ich war zu zaghaft und würde deshalb das nächste Mal mehr Fruchtpulver verwenden, um einen intensiveren Farbton zu erhalten. So waren die Baisers am Ende nur zart fliederfarben. Außredem habe ich einen Moment nicht aufgepaßt und zu spät die Hitze reguliert, so dass sie teilweise leicht braun wurden. Am Geschmackserlebnis ändert das zum Glück aber überhaupt nichts. Ich fand meine Baisers um einiges besser als die Gekauften. Außen waren sie wunderbar knackig und innen waren sie noch leicht cremig. Das hatte ich bisher so noch nie gegessen, fand es aber besser als komplett knackig. Am nächsten Tag schmecken sie allerdings aufgrund der Luftfeuchtigkeit nicht mehr ganz so knackig.

Habt ihr Baisers auch schon selbst zubereitet? Habt ihr dabei nur Zucker und Eischnee verwendet oder auch etwas anders zu den Zutaten hinzugefügt, wie z.B. in meinem Fall die Vanille und das Fruchtpulver?

Brombeer-Vanille-Baisers

Zutaten (1 Backblech voll Baisers):
2 Eiweiß
100 g Puderzucker
1/4 TL gemahlene Vanille
2 TL Brombeer-Fruchtpulver*

Zubereitung:

  • Die Eiweiß müssen sauber vom Eigelb getrennt sein, andernfalls werden die Baisers nicht gelingen. Ebenso muss die Schüssel, in der das Eiweiß geschlagen wird, komplett fettfrei sein.
  • Die beiden Eiweiß steif schlagen.
  • Den Puderzucker nach und nach einrieseln lassen und das Eiweiß erneut steif schlagen.
  • Die gemahlene Vanille sowie das Brombeer-Fruchtpulver unterrühren.
  • Nun das Backblech mit Backpapier auslegen. Damit dies nicht verrutscht oder wellig ist, habe ich am Rand etwas Öl auf dem Backblech verteilt und dann das Backpapier darauf “geklebt”. Dadurch wollte ich sicherstellen, dass die Baisers während des Backens im Ofen eine glatte, gerade Unterlage haben und gleichmäßig werden.
  • Die Baisers-Masse nun in einen kleinen Gefrierbeutel geben. Ein Eck am Gefrierbeutel abschneiden, so dass ein Loch von ca 0,5 cm ensteht.
  • Die Masse nun mit gleichmäßigem Druck in der gewünschten Form auf das Backpapier spritzen.
  • Das Blech mit den Baisers ins Bratrohr in die mittlere Schiene schieben.
  • Die Baisers im nicht vorgeheizten Ofen bei 130°C (Ober- und Unterhitze) ca 20 min backen.
  • Nach dieser Zeit haben sich die Baisers leicht braun gefärbt. Deshalb habe ich die Hitze auf 100°C herunter reguliert und die Ofentüre einen Spalt offen gelassen, um sie komplett zu trocknen. Bei 100°C sind sie nun weitere 45 min im Ofen geblieben.

Dauer: 1,5 Stunden

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Lila Trüffel-Ravioli mit Basilikumbutter

Der Untertitel dieses Gerichtes sollte eigentlich „Ein Traum in lila“ heißen, denn das war es wirklich. Obwohl es eine spontane Kreation ist, war es total stimmig und leider viel zu schnell aufgefuttert.

Lila Trüffel Ravioli

Könnt ihr euch noch an meine Mini-Brombeer-Vanille-Cupcakes erinnern? Dort habe ich euch bereits von Fruchtpulvern vorgeschwärmt. Fruchtpulver eignen sich aber nicht nur zum Färben von Cremes und Nachspeisen, sondern auch zum Färben von herzhaften Gerichten, in diesem Fall zum Färben von Pasta. Natürlich ist es hierbei nicht unbedingt ratsam, Erdbeere oder andere süße Fruchtpulver zu verwenden. Für Pasta bieten sich Fruchtpulver aus Gemüsesorten wie Rote Beete, Spinat oder Tomate an. Für dieses Rezept habe ich ein Rote-Beete-Pulver verwendet. Anfangs war ich etwas skeptisch, ob meine Ravioli nach Roter Beete schmecken. Dies war aber keineswegs der Fall. Somit eignet sich das hier verwendete Pulver perfekt, um einen intensiven lila Pastafarbton zu erhalten, der aber geschmachsneutral ist. Spinat- und Tomatenfruchtpulver habe ich bereits gekauft und werde es hinsichtlich ihrer Geschmacksneutralität demnächst noch ausführlicher testen.

Womit färbt ihre eure selbst gemachte Pasta? Habt ihr dafür auch schon Fruchtpulver verwendet?

Lila Trüffel Ravioli

Zutaten Teig (2 Portionen):
200 g Weizenmehl (Type 405)
2 Eier
1 “Soja-Ei” (= 1 EL Sojamehl in 2 EL Wasser auflösen) bzw. 1 Eiweiß zum verkleben der Ravioli
2 EL Olivenöl
1 TL Salz
6 TL Rote-Beete-Fruchtpulver*

Zutaten Füllung (2 Portionen):
130 g Rioctta
4 gehäufte TL Salsa al Tartufo nero (schwarze Trüffelcreme)
1/4 TL Salz
2 TL geriebener Parmesan

Zutaten Baslikum-Butter (2 Portionen):
35 g Butter
10 Basilikumblätter
etwas Salz

Zubereitung:

  • Das Rote-Beete-Fruchtpulver gleichmäßig mit dem Mehl vermischen. Das Mehl hat nun einen zartlila Farbton. Erst durch die Hinzugabe von Öl und Ei wird der endgültige, intensive lila Farbton sichtbar.
  • Mehl, Eier, Olivenöl und Salz zu einem Teig verarbeiten und mindestens 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
  • Währenddessen die Füllung zubereiten, indem Ricotta, Salsa al Tartufo nero sowie Salz und Parmesan vermischt werden.
  • Den Teig möglichst dünn ausrollen, entweder per Hand oder mit einer Nudelmaschine.
  • Anschließend den Teig entweder in 5 cm x 5 cm große Stücke schneiden oder auf ein Raviolibrett legen und dann mit haselnußgroßen Klecksen der Masse befüllen. Beim Verwenden eines Raviolibrettes ist es wichtig, dass dieses vorher mit Mehl bestäubt wird, damit sich die fertigen Ravioli wieder heraus lösen lassen. Mit der Füllung sparsam umgehen, da die Ravioli beim Kochen eventuell aufplatzen, wenn zu viel Füllung verwendet wurde und diese am Rand nicht richtig geschlossen sind.
  • Die Teigkanten mit Eiweiß oder “Soja-Ei” (1 EL Sojamehl und 2 EL Wasser) bestreichen, so dass der Teigdeckel gut hält.
  • Die befüllten unteren Teighälften mit Teighälften derselben Größe belegen, so dass die Ravioli geschlossen sind. Den Rand jeweils gut fest drücken, damit beim Kochen keine Löcher enstehen.
  • Wird ein Raviolibrett verwendet, dann vorsichtig mit dem Nudelholz über den Deckel rollen, um mit leichtem Druck die beiden Hälften besser aneinander zu pressen.
  • Die Ravioli in kochendes Salzwasser geben. Sobald sie an der Wasseroberfläche schwimmen, sind sie fertig und können aus dem Wasser genommen werden.
  • Als Soße ein großes Stück Butter zum Schmelzen bringen, klein geschnittene Basilikumblätter sowie etwas Salz dazu geben.
  • Die Soße über die Ravioli gießen und mit frisch gemahlenem Parmesan bestreuen. Anschließend sofort servieren.

Dauer: ca. 3 Stunden

Das Gericht nimmt am Blog-Event Bella Italia teil.
Bella Italia

Außerdem nimmt dieses Gericht am Blog-Event Wir kochen uns unsere WM! teil.
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