Grießspätzlesuppe mit Gemüseeinlage

Nachdem es nun einige Wochen auf der Tomateninsel sehr ruhig war, möchte ich euch als erstes ein tolles neues Jahr wünschen. Ich hoffe, ich schaffe es, euch wieder regelmäßig neue Rezepte vorzustellen. ins neue Jahr starte ich mit einer Grießspätzlesuppe mit Gemüseeinlage.

Grießspätzlesuppe mit Gemüseeinlage

Auch wenn es noch nicht so kalt ist, wie dies z.B. letzten Winter der Fall war, freue ich mich trotzdem darüber, nach einem Winterspaziergang bei Minusgraden, wenn es etwas warmes zu Essen gibt. Da kommt die Grießspätzlesuppe wie gerufen. Schon seit längerem stand eine Grießknödelsuppe auf meiner ToCook-Liste, allerdings wurde dies dann spontan zu einer Grießspätzlesuppe mit Gemüseeinlage umgewandelt, was dem Gericht in keinster Weise geschadet hat.

Was ist euer liebstes Gericht, wenn ihr von einem Winterspaziergang zurück kommt und euch aufwärmen wollt?

Zutaten (3 Portionen):

1,5 l Gemüsebrühe
150 g Karotten
300 g Lauch
5-6 Blätter glatte Petersilie
80 g Dinkelgrieß Vollkorn
1 Ei
30 g Butter
1 TL Salz
etwas Abrieb von der Muskatnuss

Zubereitung:

  • Die Butter rechtzeitig aus dem Kühlschrank stellen, so dass sie zimmerwarm ist.
  • Die Gemüsebrühe in einem großen Topf zum Köcheln bringen.
  • Währenddessen die Karotten schälen und in Scheiben schneiden.
  • Den Lauch ebenfalls in Scheiben schneiden.
  • die Blätter der Petersilie von den Stängeln zupfen, hacken und anschließend beiseite stellen.
  • Sobald die Brühe köchelt, die Karotten- und Lauchscheiben hinzu geben.
  • Währenddessen Dinkelgrieß, Ei, Butter Salz und Muskat mit dem Mixer zu einer homogenen Masse verrühren.
  • Mit einem Spätzlehobel den Teig zu Grießspätzle in die Suppe hobeln. Wer keinen Spätzlehobel hat, kann die Spätzle auch mit einem Schneidebrett und ein Messer schaben.
  • Zum Schluss noch die gehackte Petersilie hinzugeben.

Dauer: 35 Minuten

Risotto mit Ofentomaten und Schafskäse

Dass ich ein Risotto-Fan bin, ist kein Geheimnis. Ob mit Champignons, mit Steinpilzen, mit Paprika, mit Trüffel, als Spargel-Tomaten-Risotto oder mit getrockneten Tomaten, ich kann einfach nicht genug bekommen vom Risotto.

Risotto mit Ofentomaten und Schafskäse

Normalerweise bereite ich mein Risotto mit Parmesan zu. Auf Kimis Blog bake it! habe ich allerdings eine Variante mit Schafskäse gefunden, die mich sofort angesprochen hat. Was mich noch zusätzlich davon überzeugt hat, das Risotto nachzukochen, war die Tatsache, dass Kimi für ihr Risotto Ofentomaten verwendet, die ich sehr gerne mag. Durch das Zubereiten der Tomaten im Ofen intensiviert sich ihr leckeres Tomatenaroma, so dass man beim Genuss einer Ofentomate den geballten Geschmack von Tomaten im Mund hat – ein Gedicht.

Wie bereitet ihr am liebsten euer Risotto zu? Klassisch mit Parmesan oder auch mit einer anderen Käsesorte? Welches ist euer liebstes Risotto? Könnt ihr mir noch ein anderes vegetarisches Risotto empfehlen, das ich unbedingt ausprobieren sollte?

Zutaten (2-3 Portionen):

375 g Tomaten
225 g Cocktailtomaten
4 Knoblauchzehen
3 EL Olivenöl
2 Schalotten
300 g Risotto
0,6 l Gemüsebrühe
0,25 l Pinot Grigio
150 g Schafskäse

Zubereitung:

  • Die großen Tomaten halbieren, den Tomatenstrunk entfernen und anschließend die Tomatenhälften mit der Schnittfläche nach oben in eine Auflaufform legen.
  • Die Cocktailtomaten am Stück in die Auflaufform legen.
  • Die Knoblauchzehen schälen und zu den Tomaten in die Form legen.
  • Alles mit 2 EL Olivenöl beträufeln.
  • Die Auflaufform für 45 min bei 200°C (mittlere Schiene, Heißluft) ins nicht vorgeheizte Bratrohr stellen. Nach der Hälfte der Zeit einmal kurz umrühren.
  • Nach ca 20 min die beiden Schalotten schälen, würfeln und mit 1 EL Olivenöl in einem Topf glasig dünsten.
  • Den Risottoreis dazu geben und kurz anrösten.
  • Die Gemüsebrühe dazu geben.
  • Bei mittlerer Hitze und unter regelmäßigem Rühren die Brühe verkochen lassen.
  • Den Wein dazu geben.
  • Unter regelmäßigem Rühren auch den Wein verkochen lassen.
  • Die Tomaten sollten nun fertig und leicht abgekühlt sein. Die Cocktailtomaten aus der Auflaufform nehmen, in eine Schüssel geben und auf die Seite stellen.
  • Die großen Tomatenhälften zusammen mit der Tomaten-Öl-Brühe in einen Mixbecher geben und mit dem Pürierstab alles klein pürieren.
  • Die pürierten Tomaten zum Risotto geben sobald der Wein nahezu komplett verkocht ist.
  • Sind die pürierten Tomaten ebenso fast verkocht, das Risotto vom Herd nehmen.
  • Den Schafskäse mit den Fingern zerkrümeln und enteweder unter das Risotto mischen oder erst auf den Tellern darüber streuen.
  • Die Cocktailtomaten ebenfalls darüber geben

Dauer: 1,5 Stunden

Quelle: bake it!

Koshari

Wie schnell die Zeit vergeht, wird mir besonders oft bewusst, wenn mir an den letzten Tagen des Monats auffällt, dass ich mir langsam Gedanken machen sollte, wohin es im nächsten Monat während unserer Vegetarischen Weltreise geht. Zu Beginn des Monats überlege ich mir auch immer fleißig, was ich für das aktuelle Reiseziel kochen werde. Mitte des Monats denke ich mir, dass ich noch genug Zeit habe, die ausgesuchten Gerichte zu kochen und zu bloggen. Dann ist Ende des Monats und die Zeit ist mir davon gerannt. Das wollte ich diesen Monat endlich besser machen. Ein Rezept habe ich bereits zu Beginn des Monats gebloggt. Neben Baba Ganoush habe ich ein weiteres ägyptisches Gericht zubereitet, das ich euch aber noch nicht vorgestellt habe – Koshari. Das wird hiermit nun nachgeholt.

Koshari

Obwohl ich schon drei Mal in Ägypten war und noch unzählige weitere Male dorthin möchte, habe ich vor Ort noch nie Koshari gegessen. Wenn man dem Internet glauben darf, ist es das ägyptische Nationalgericht. Zuerst war ich doch etwas skeptisch als ich gesehen habe, dass Nudeln und Reis in einem Gericht kombiniert werden. Zusätzlich werden Tomatensoße, rote Linsen, Kichererbsen sowie geröstete Zwiebel benötigt. Bei der Zubereitung bin ich schließlich an meine Grenzen bzw. die meiner Küchenutensilien geraten. Die Anzahl meiner Töpfe war eindeutig zu wenig für das Gericht, weshalb ich es ohne Kichererbsen zubereitet habe. Beim nächsten Mal werde ich versuchen, die Zubereitung zu optimieren, indem ich mehr in einem Topf zubereiten werde. Hier findet ihr allerdings noch die Anleitung für die Zubereitung von Koshari in vielen Töpfen.

Koshari

Zutaten (4 Portionen):

400 ml Gemüsebrühe
275 g rote Linsen
225 g Basmatireis
600 ml Wasser
100 g Dinkelspaghetti
2 TL Olivenöl
1 mittlere + 165 g weiße Zwiebeln
800 g stückige Tomaten
1 TL Salz
Pfeffer
etwas gemahlene Chili

Zubereitung

  • Die Linsen in der Gemüsebrühe kochen.
  • Gleichzeitig den Reis in 600 ml Wasser kochen.
  • Währenddessen die Nudeln in Salzwasser kochen.
  • Zeitgleich die mittlere Zwiebel in kleine Würfel schneiden und mit 1 TL Olivenöl glasig dünsten.
  • Anschließend die stückigen Tomaten zu den Zwiebelwürfeln geben und unter regelmäßigem Umrühren zum Köcheln bringen.
  • Die Tomatensoße mit 1 TL Salz, Peffer und gemahlenem Chili abschmecken.
  • Währenddessen die 165 g Zwiebeln in Ringe schneiden und mit 1 TL Olivenöl hellbraun dünsten.

Dauer: 45 Minuten

Quelle: dahabtours und Egytext

Vegetarische Weltreise - Ägypten

Gazpacho

Gazpacho ist eine andalusische Suppe, die ich im Sommer sehr gerne esse. Eine Suppe im Sommer fragt ihr euch jetzt? Muss das sein? Oh ja, denn im Gegensatz zu den meisten anderen Suppen wird die Gazpacho eiskalt serviert und ist somit eine schöne Erfrischung.

Gazpacho

Die aus Andalusien stammende Suppe ist sehr einfach in der Zubereitung und auch genau so erfrischend. Ursprünglich bestand sie nur aus Gurken, Knoblauch, Brot, Salz, Essig und Öl sowie Wasser. Als Christoph Columbus schließlich Tomaten und Paprika nach Europa brachte, wanderten auch diese Zutaten in diese erfrischende Suppe. Mittlerweile gibt es auch andere Varianten der Suppe, auch unterscheiden sie sich in der Konsistenz von dünnflüssig bis dickflüssig. Auch ich halte mich nicht komplett an das Orginal, denn in meiner Version verwende ich kein Brot.

Was esst ihr am liebsten an warmen Tagen? Habt ihr einen Geheimtip für mich?

Zutaten (ergibt ca. 1 l Suppe):

0,5 l Gemüsebrühe
250 g Tomaten
150 g Salatgurke
1/2 rote Paprika
60 g Zwiebeln
1 EL Olivenöl
1 TL Zitronensaft
Pfeffer
Salz

Zubereitung:

  • Gemüsebrühe kochen und abkühlen lassen.
  • Die Zwiebel, die Tomaten, die geschälte Gurke und die halbe Paprika in grobe Stück schneiden und mit den restlichen Zutaten zur Gemüsebrühe geben.
  • Nun alles pürieren.
  • Die Suppe dann noch einige Zeit in den Kühlschrank stellen, damit sie beim Servieren schön kalt ist.

Dauer: ca. 10 Minuten

Diese Suppe nimmt an meinem Blog-Event Tomaten teil.

Blogevent - Tomaten

Tomaten-Spinat-Reis

Mochtet ihr als Kind Spinat? Ich nicht und das hat noch viel länger angedauert als nur bis zum Ende meiner Kindheit. Ich wollte zwar immer so stark werden wie Popey und so tolle Oberarme haben, aber deshalb Spinat essen? Ach ne, meine dünnen Kinderärmchen waren dann eigentlich auch ganz ok.

Tomaten-Spinat-Reis

Das Leben eines Food-Bloggers hat schon viele Vorteile, das kann man nicht leugnen. Während ich früher immer nur dieselben Zutaten beim Kochen verwendet habe und nicht sehr experimentierfreudig war, hat sich das nun geändert. Was sollen meine Leser mit dem zehnten Pastagericht mit Tomatensoße in einem Monat anfangen? Ich ertappe mich, wie ich immer öfters Gemüse, Obst oder auch andere Produkte ausprobiere, die ich früher niemals gegessen hätte. Kokosmilch in herzhaften Gerichten ist z.B. etwas, das es früher bei mir nie gab. Genauso kam kein Brokkoli bei mir auf den Teller. Die Liebe zum Spargel musste auch sehr langsam und behutsam wachsen. Mittlerweile freue ich mich immer schon auf den Beginn der Spargelsaison. Spinat gehört auch in meine Gruppe der „esse ich erst seit ich Blogger bin“-Gruppe. Früher mochte ich keinen Spinat, wahrscheinlich weil ich damit immer die Bilder aus der Werbung mit cremigem Blubb-Spinats verbunden habe. Sorry, aber der sieht nicht gerade sehr einladend aus. Diese Meinung hat sich bis heute nicht geändert. Aber der eigentliche Spinat sieht zum Glück ganz anders aus und schmeckt auch nicht so wie der fertige Rahm-Spinat. Deshalb findet hier eine Tomateninsel-Premiere statt. Es gibt ein Gericht mit Spinat, nämlich einen Tomaten-Spinat-Reis.

Wie bereitet ihr Spinat zu? Womit kombiniert ihr ihn? Was sind eure liebsten Spinatgericht? Da ich absoluter Spinatneuling bin, freue ich mich über eure Vorschläge und Ideen!

Tomaten-Spinat-Reis

Zutaten (2 Portionen):

250 ml Gemüsebrühe
250 ml Tomatensaft
250 g Naturreis
1 EL Olivenöl
2 Knoblauchzehen
200 g Cocktailtomaten
85 g frischen Spinat
40 g Parmesan
1/2 TL Salz
Pfeffer

Zubereitung:

  • Gemüsebrühe und Tomatensaft in einen Topf geben.
  • Den Reis hinzu geben und ihn darin kochen.
  • Die Knoblauchzehen schälen und klein schneiden.
  • Das Öl in einer Pfanne erhitzen.
  • Knoblauchstückchen und die ganzen Tomaten für ca. 3 min in die Pfane geben. Die Tomaten platzen hierbei an einigen Stellen auf.
  • Die Spinatblätter in grobe Stücke schneiden.
  • Den Parmesan mahlen.
  • Knoblauch, Tomatenn Spinat und den gemahlenen Parmesan unter den Reis heben.
  • Mit Salz und Pfeffer würzen.

Dauer: 45 Minuten

Da gerade bei der Mädchenküche Spinatrezepte gesammelt werden, reiche ich diesen Tomaten-Spinat-Reis dort ein.

Welcher Blog-Event würde zu diesem Gericht passen als der von Janke mit dem tollen Thema Geschmackswandel – Früher „Bäh“ – Heute „Yeah“?

Geschmackswandel

Aber auch zu meinem eigenen Blogevent Tomaten passt dieses Gericht natürlich perfekt.

Blogevent - Tomaten

Gemüse Tajine mit Couscous

Diesen Monat macht meine vegetarische Weltreise Halt in Marokko. Nachdem ich ein bißchen hin und her überlegt habe, was ich für diesen Aufenthalt zubereiten werde, habe ich mich für eine Gemüse-Tajine entschieden.

Gemüse Tajine

Eine Tajine ist ein aus Marokko stammendes Lehmgefäß, das zum Kochen verwendet wird. Der Deckel der Tajine hat eine konische Form und ganz oben eine Mulde, eine Dampfsperre. In diese Mulde wird kaltes Wasser gefüllt sobald das Gefäß geschlossen wird. Dadurch gelangt die kondensierte Flüssigkeit, die als Dampf nach oben gestiegen ist, innerhalb der Tajine wieder als eine Art Niederschlag zurück zu den Speisen. Die Zutaten, die besonders lange garen müssen, wie z.B. die Karotten, sollten in die Mitte der Tajine gelegt werden und z.B. die Tomaten, die eine deutlich kürzere garzeit haben, eher an den Rand. Nicht nur das Lehmgefäß wird Tajine genannt, sondern auch die darin zubereiteten Mahlzeiten.

Vegetarische Weltreise - Marokko

Zutaten (4 Portionen):
1 Zwiebel
1/2 TL Olivenöl
1 Messerspitze gemahlener Zimt
1/2 TL ganze Pfefferkörner
1/2 TL Salz
1/2 getrocknete Chilischote
1/2 TL süßes Paprikapulver
0,75 l Gemüsebrühe
1 Dose Kichererbsen (Abtropfgewicht 265 g)
1 Karotte
1 rote Paprika
1/2 Aubergine
1 Zucchini
345 g Tomaten
1/4 TL Harissa
1 Tasse Couscous
1 Tasse Gemüsebrühe

Gemüse-Tajine

Zubereitung:

  • Die Zwiebel schälen und anschließend würfeln.
  • Die Karotte schälen und in ca 0,5 cm dicke Scheiben schneiden.
  • Die Schale der Tomaten mit einem Messer an einigen Stellen leicht anritzen, in eine Tasse legen und mit kochend heißem Wasser übergießen. Nach ca. 2 min können die Tomaten aus dem Wasser genommen werden. Jetzt lassen sie sich ganz leicht schälen.
  • Die Tomaten, die Zucchini, die Paprika und die Aubergine in kleine Stücke schneiden.
  • Die Flüssigkeit, in der sich die Kichererbsen in der Dose befinden, abgießen.
  • Die Zwiebel in der Tajine im Olivenöl glasig andünsten ohne dabei die Tajine zu schließen.
  • Das klein geschnittene Gemüse in die Tajine geben. Dabei das Gemüse, das eine längere Garzeit hat, wie z.B. die Karotte in die Mitte der Tajine legen.
  • Mit der Gemüsebrühe aufgiesen und die Gewürze dazu geben.
  • Mit dem Deckel die Tajine abdecken, die Mulde mit Wasser befüllen und das Ganze bei mittlerer Temperatur ca 30-45 min köcheln lassen.
  • Währenddessen den Couscous in der Gemüsebrühe kochen.
  • Couscous auf die Mitte eines Tellers geben und das Gemüse außen herum anrichten.

Dauer: 1 Stunde und 15 Minuten

Tajine

Couscous-Emmentaler-Puffer mit Tomatengemüse

Optik/Form: befriedigend; Geschmack: sehr gut. So würde wohl das Zeugnis für meine Couscous-Emmentaler-Puffer aussehen, wenn ich eines ausstellen müsste. Bei Puffern finde ich es immer schwierig, eine schöne Form zu erzeugen und hier kam noch hinzu, dass ein bißchen Klebemittel gefehlt hat. Der Geschmack war dafür umso überzeugender, so dass ich euch die Puffer nicht vorenthalten will.

Couscous-Emmentaler-Puffer mit Tomatengemuese

Von deals.com erhielt ich die Anfrage, ob ich bei einem Koch Contest teilnehmen möchte. Die Bedingung war, ein Hauptgericht und eine Vorspeise oder ein Dessert zu kreieren, die die Zutaten Couscous, Basilikum und Himbeeren enthalten. Zuerst wollte ich alle drei Zutaten in einer Hauptspeise vereinen, allerdings war ich mit dem Ergebnis nicht zufrieden und entschied mich deshalb dafür, die Zutaten aufzuteilen. Meine Himbeeren habe ich bereits in diesen Himbeer-Clafoutis verarbeitet. Basilikum und Couscous findet ihr in nachfolgendem Rezept.

Im Sommer habe ich immer besonders Appetit auf Couscous, da es mich an vergangene Aufenthalte in Nordafrika erinnert. Dieses Mal wollte ich Couscous aber nicht nur als Beilage zubereiten, sondern es sollte in Form von Puffern verarbeitet werden. Basilikum wollte ich auch noch dabei haben. Aber das war es dann auch schon mit Ideen, was ich alles in meinen Puffern verarbeiten möchte. Die restlichen Zutaten haben sich erst während des Einkaufens ergeben. Vom Ergebnis war ich sofort begeistert. Ich hätte niemals gedacht, dass der Emmentaler so gut zu Couscous paßt. Kombiniert mit getrockneten Tomaten, Basilikum und Champignons schmecken die Puffer einfach umwerfend. Das einzige Problem war, dass ich mehr Eier und Käse hätte verwenden sollen, damit sie schön zusammen kleben. Andererseits wollte ich aber nicht, dass der Geschmack von Ei und Käse zu dominant ist. Wen es also nicht stört, dass sich die Puffer nicht wunderschön formen lassen, der verwendet die Mengenangaben, die ich weiter unten aufführe. Wer hingegen schöne Puffer haben möchte, sollte am besten noch ein zweites Ei sowie mehr Käse verwenden.

Couscous-Emmentaler-Puffer mit Tomatengemuese

Zutaten (2 Portionen):
200 g Couscous
200 ml Gemüsebrühe
150 g geriebener Emmentaler
50 g getrocknete, nicht in Öl eingelegte, Tomaten
20 Basilikumblätter
Pfeffer
1 – 1,5 TL Salz
50 g Champignons
1 Ei
300 g Cocktailtomaten
1/2 EL Olivenöl + Öl zum Rausbacken der Puffer
1/4 TL Zucker

Zubereitung:

  • Den Couscous mit der kochenden Gemüsebrühe übergießen und mit geschlossenem Deckel ca. 5 min quellen lassen.
  • Die getrockneten Tomaten in kleine Stücke schneiden.
  • 15 Basilikumblätter in kleine Streifen schneiden.
  • Die Champignons putzen und in kleine Würfel schneiden.
  • Das Ei mit einer Gabel verquirrlen.
  • Emmentaler, Tomatenstücke, Basilikum und Champignons mit dem Couscous vermischen.
  • Mit Pfeffer und 1/2 TL Salz würzen und abschmecken.
  • Das verquirrlte Ei dazu geben und nochmals alles gut durchmischen.
  • Öl in eine Pfanne geben, erhitzen und die Puffer heraus backen. Eine größere Menge der Couscousmasse in die Pfanne geben, mit einem Pfannenwender platt drücken, warten bis der Käse geschmolzen und leicht braun ist und dann mit dem Pfannenwender umdrehen und auch von der anderen Seite anbraten.
  • Zum Schluß in einem Topf 1/2 EL Olivenöl erhitzen.
  • Die Cocktailtomaten halbieren und in den Topf geben.
  • Das restliche Basilikum klein schneiden und ebenfalls in den Topf geben.
  • Mit Zucker, Pfeffer und 1/2 bis 1 TL Salz würzen.

Dauer: 1 Stunde

Paella

Sommer und Paella gehören für mich unweigerlich zusammen. Woran das liegt kann ich nicht einmal sagen. Vielleicht liegt es an dem wunderschönen sonnengelben Farbton, den der Reis einer fetig gekochten Paella angenommen hat. Und da jetzt der Sommer richtig los geht, lassen wir nun die Sonne in den Reis scheinen.

Vegetarische Paella

Kennt ihr noch die Fernsehwerbung eines gewissen Spülmittelherstellers, in der in den Neunzigern zwei benachbarte spanische Dörfer ein Dorffest feierten? Bei den Feiern wurde jeweils in einer riesigen Pfanne Paella zubereitet und diese musste am nächsten Tag natürlich wieder lupenrein sauber sein. Dies war nur mit Hilfe des besagten Spülmittel so mühelos möglich, so ließ es uns jedenfalls die Werbung glauben. Mich hat damals immer die riesige Menge Paella und v.a. der wunderbare Farbton des Reises fasziniert. Was mir damals aber nicht bewußt war, war die Tatsache, dass es kein günstiges Vergnügen ist, so große Mengen Reis gelb zu färben. Denn zum Färben wird Safran benötigt, der zu den teuersten Gewürzen der Welt zählt oder eventuell sogar das teuerste Gewürz ist. Wie bereits erwähnt, fand ich diese große Menge leuchtend gelber Paella immer sehr faszinierend, war aber trotzdem kein großer Paella-Fan. Das hat sich erst geändert nachdem ich Vegetarier wurde. Allerdings hatte ich nun das Problem, dass ich nie wußte, welche Zutaten ich am besten in einer vegetarischen Paella verwenden könnte. Reis? Klar! Safran? Natürlich auch! Aber was noch? Denn das alleine wäre zwar schön gelb, aber etwas langweilig. Vor kurzem stieß ich dann auf Ramonas Rezept einer vegetarischen Paella, das mich sofort angelacht hat und das ich auch kurze Zeit später nachgekocht habe. Ich fand die Paella sehr lecker und werde sie sicher bald wieder einmal zubereiten.

Zutaten (2 Portionen):
2 Schalotten
1 Knoblauchzehe
1 EL Olivenöl
1 rote Paprika
100 g Erbsen (aus der Dose)
600 ml Gemüsebrühe
0,1 g gemahlener Safran
230 g Paellareis
1/2 TL Salz
Pfeffer
15 schwarze Oliven
60 g in Öl eingelegte, getrocknete Tomaten
2 eingelegte Artischockenherzen

Zubereitung:

  • Die Schalotten schälen und würfeln.
  • Die Knoblauchzehe schälen und fein würfeln.
  • Das Öl in einer großen Pfanne erhitzen.
  • Die Zwiebel- und Knoblauchstückchen im Öl glasig anbraten.
  • Die Paprika halbieren, entkernen und würfeln.
  • Die Paprikawürfel und Erbsen in die Pfanne geben und alles ca. 5 min anbraten.
  • Währenddessen den Safran in der Gemüsebrühe auflösen.
  • Den Paellareis kurz in der Pfanne mit anrösten.
  • Anschließend die Gemüsebrühe dazu geben und das Ganze nicht abgedeckt bei mittlerer Flamme ca. 10 min köcheln lassen.
  • Die Oliven, falls notwendig, entkernen. Dazu die Oliven auf ein Schneidebrett legen und der Reihe nach mit dem Handballen auf jede einzelne Olive drücken. Dadurch platzt die Olive und der Kern kann leicht entfernt werden.
  • Die Artischockenherzen vierteln.
  • Die getrockneten Tomaten würfeln.
  • Sobald die meiste Flüssigkeit verdampft ist, die Oliven, Artischockenherzen sowie die Tomaten in die Pfanne geben und kurz erhitzen lassen.

Dauer: 45 Minuten

Quelle: Frl. Moonstruck kocht

Mediterraner Quinoa-Linsen-Salat

Von der Existenz des Quinoa habe ich erst letztes Jahr erfahren. Zu dieser Zeit sind auf vielen Foodblogs immer mehr Rezepte mit Quinoa aufgetaucht. Bis es zu einer ersten Begegnung kam, hat es dann leider doch noch einige Monate gedauert und ich frage mich mittlerweile „Wieso?“

Mediterraner Quinoa-Linsen-Salat

Immer öfter bin ich über Quinoarezepte gestolpert und dachte mir, dass ich Quinoa endlich auch einmal probieren möchte. Ich konnte mir überhaupt nicht vorstellen, wie dieses unbekannte Ding schmeckt. Noch mehr unsicher bezüglich seines Geschmacks war ich als ich mich im Internet schlau gemacht habe, was Quinoa eigentlich ist. Quiona ist ein nelkenartiges Fuchsschwanzgewächs, das bis zu 1,5 m hoch werden kann und lila, orange, rote Blüten besitzt. In einer späteren Wachstumsphase bilden die Pflanzen kleine, 2 mm große Nussfrüchte, die man essen kann. Ahja, so viel also zur Theorie. Den Geschnmack von Nüssen konnte ich mir vorstellen, aber haben die Quinoakügelchen auch die Konsistenz und wirklich den Geschmack von Nüssen? Um das zu beantworten hilft nur eines: Quinoa kaufen und essen. Obwohl ich den Quinoa gekauft habe, stand er noch eine Weile in meinem Regal und hat mich immer wieder angebettelt, dass ich es doch einmal mit ihm probieren sollte. Ich hatte noch kein Lebensmittel so lange in meiner Küche stehen bis ich mich endlich heran gewagt habe, um es zu kochen. Wie der Zufall so spielte, bekam ich eine Quinoa-Pfanne bei einer Feier serviert, da ich davor des öfteren erzählt habe, dass ich Quinoa endlich einmal essen möchte. Ich war sehr positiv überrascht. Den Geschmack kann ich zwar immer noch nicht beschreiben, aber der Quinoa hat mir so gut geschmeckt, dass ich ihn ein paar Tage später endlich selbst zubereitet habe.

Zutaten (2 Portionen):
200 g Quinoa
500 ml Gemüsebrühe
100 g rote Linsen
400 ml Wasser
215 g Cocktailtomaten
2 EL Rapsöl
1/2 TL getrockneter Thymian
Pfeffer
1/2 TL Salz
100 g Schafskäse
10 Basilikumblätter

Zubereitung:

  • In einem Topf das Wasser zum Kochen bringen und darin für ca 20 min auf kleiner Flamme und mit einem Deckel zugedeckt die Linsen kochen.
  • Quinoa in einen zweiten Topf geben.
  • Den Quinoa mit der Gemüsebrühe übergießen und bei kleiner Hitze für 12 min ohne Deckel köcheln lassen.
  • Den Topf vom Herd nehmen und den Quinoa weiter quellen lassen.
  • 1 EL Rapsöl in einer Pfanne erhitzen und den Quinoa unter regelmäßig wenden ca. 5 min rösten.
  • Die Tomaten vierteln.
  • Sobald Quinoa und Linsen abgekühlt sind, beides zusammen mit den Tomaten vermischen.
  • Den Schafskäse klein krümeln und dazu geben.
  • Die Basilikumblätter klein scheniden und zum Salat geben.
  • Mit Pfeffer, Salz und Öl abschmecken.

Dauer: 1 Stunde

Dieses Rezept nimmt bei Zorras Blog-Event Linsen, die Guten ins Töpfchen… teil, der dieses mal von Lunch For One ausgerichtet wird.
Blog-Event XCVI - Linsen (Einsendeschluss 15. März 2014)