Risotto mit getrockneten Tomaten

Obwohl ich schon oft in Italien war, habe ich dort bislang nur ganz selten Risotto gegessen. Das mag daran liegen, dass ich zwar ein großer Risotto-Fan, aber ein noch größerer Pasta-Fan bin und deshalb oft die Nudelgerichte bevorzuge.

Risotto mit getrockneten Tomaten

Risotto wurde bereits im Mittelalter gekocht und wird mittlerweile in den unterschiedlichsten Varianten zubereitet. Alle Risottogerichte haben aber gemeinsam, dass zuerst Zwiebeln und der Rundkorn- bzw. Risottoreis kurz angedünstet werden. Anschließend kommt Brühe dazu, die langsam verdampft und dafür sorgt, dass der Reis außen weich und cremig wird, innen aber noch bissfest bleibt. Verfeinert wird das Risotto anschließend mit den unterschiedlichsten Zutaten, wie z.B. hier den getrockneten Tomaten, mit Pilzen (Champignon-Risotto, Steinpilz-Risotto), Trüffel oder auch Spargel. Um die Cremigkeit zu verstärken, wird zum Schluss noch Käse, meistens Parmesan, hinzugegeben.

Im Gegensatz zu Deutschland, wo Risotto meist als alleiniges Hauptgericht gegessen wird, wird in Italien das Risotto, ähnlich wie ein Pastagericht, als primo piatto, also als erster Hauptgang gereicht. Allgemein sieht die italienische Menüfolge mindestens vier Gänge vor: antipasto, primo piatto, secondo piatto und dessert. Als antipasto, also als Vorspeise, gibt es in Italien z.B. einen Salat oder Bruschetta. Als ersten Hauptgang gibt es dann Pasta, Risotto oder eine Suppe. Die zweite Hauptspeise (secondo piatto) besteht meistens aus einem Fleisch- oder Fischgericht. Zur Nachspeise gibt es dann z.B. Obst oder ein Eis, aber auch Käse wird zum krönenden Abschluss gereicht.

Esst ihr Risotto auch so gerne wie ich? Welches ist euer Lieblingsrisotto?

Risotto mit getrockneten Tomaten

Zutaten (2 Portionen):

2 Schalotten
1 TL Olivenöl
0,6 l Gemüsebrühe
0,2 l Pinot Grigio
200 g Risottoreis
50 g Parmesan
ca. 10 getrocknete Tomaten

Zubereitung:

  • Die Schalotten klein schneiden und im Olivenöl glasig anbraten.
  • Die getrockneten Tomaten je nach Größe etwas kleiner schneiden und auf die Seite stellen.
  • Risotto zu den Schalottenstückchen geben und ein paar Sekunden mit anbraten.
  • Den Wein dazu geben und unter ständigem Umrühren verkochen lassen.
  • Sobald fast keine Flüssigkeit mehr vorhanden ist, die Gemüsebrühe hinzugeben und ebenfalls unter ständigem Umrühren verkochen lassen.
  • Ebenso die getrockneten Tomaten in den Topf gegeben, damit sie noch ein bißchen weicher werden und Geschmack an den Risottoreis abgeben können.
  • Sobald die Flüssigkeit verkocht ist, den geriebenen Parmesan hinzu geben.
  • Evtl. noch mit Pfeffer und Salz nachwürzen.

Dauer: ca. 35 Minuten

Das Risotto mit getrockneten Tomaten nimmt an meinem Blog-Event Wir kochen uns durch das Alphabet – R teil.

Wir kochen uns durch das Alphabet - R

Dieses Rezept nimmt beim Blog-Event Veggie Kochevent von Einfache-Rezepte-Kochen.de teil, bei dem vegetarische und vegane Rezepte mit Tomaten gesucht werden.

Veggie Kochevent - Tomaten

Kichererbsensalat mit getrockneten Tomaten und Feta

Für mich gibt es drei Arten von Salat. Zum einen gibt es den Beilagensalat, der bei einem Gericht nur eine Nebenrolle spielt, da das eigentliche Gericht die Hauptrolle des Essens spielt. Dann gibt es den Salat, der als Hauptmahlzeit gegessen wird. Er braucht noch ein Brot oder ähnliches als sättigenden Nebenspieler. Und dann gibt es die dritte Art von Salat, die der alleinigen Star des Essens ist – ein Salat, der aufgrund seiner einzelnen Zutaten so reichhaltig ist, dass man dazu nichts anderes benötigt, um satt zu werden. Zur letzten Kategorie gehört der Kichererbsensalat mit getrockneten Tomaten und Feta.

Kichererbsensalat mit getrockneten Tomaten und Feta

Ganz ehrlich? Werdet ihr von einem reinen Salat satt? Ich meine damit einen Salat, der nur aus Blattsalat, Tomaten, Paprika, Gurken, Radieschen und ähnlichem besteht? Ich liebe diese Art von Salat. Dazu braucht es nur ein gutes Dressing und ich bin zufrieden. Allerdings meldet sich dann nach ein bis zwei Stunden mein Magen und gibt mir mit seinem immer lauter werdenden Knurren zu verstehen, dass er gerne wieder Nachschub hätte.

In der Arbeit finde ich einen Salat als Mittagessen z.B. ideal. Er ist gesund und liefert dem Körper Vitamine. Nach der Mittagspause falle ich nicht ins Essenskoma und bin in der Lage, sofort wieder leistungsfähig zu arbeiten. Esse ich mich in der Mittagspause hingegen an einer warmen Mahlzeit satt, so ist meine Konzentration und Kreativität sonst wo, nur nicht bei mir. Allerdings tritt dieser Zustand bei einem Mittagssalat ein paar Stunden nach der Mittagspause ein. Da liegt es dann allerdings nicht daran, dass mein Magen mit Verdauen beschäftigt ist, sondern dass mein Magen immer lauter knurrt vor Hunger und ich mich nicht mehr konzentrieren kann. Deshalb esse ich mittags immer etwas Brot zum Salat. Dann hält mich weder mein knurrender Magen vom Arbeiten ab, noch bin ich direkt nach der Mittagspause zu müde, um weiterzuarbeiten.

Eine tolle Alternative sind für mich deshalb auch Salate, die allein schon so sättigend sind, dass man dazu gar kein Brot benötigt. In diese Kategorie gehören z.B. mein mediterraner Nudelsalat oder mein Nudelsalat.

Als ich vor kurzem im Internet einen ähnlichen Kichererbsen-Salat wie diesen entdeckt habe (leider habe ich mir den Originalsalat nicht gespeichert; wer also seinen Salat wieder entdeckt, kann mir gerne Bescheid geben, dann verlinke ich ihn auch), war ich sofort hin und weg. Zum einen enthielt der Salat meine geliebten getrockneten Tomaten. Zum anderen versprach er aufgrund seiner enthaltenen Kichererbsen und des Fetas auch, dass er allein schon länger als zwei Stunden sättigt, wenn man genug davon ißt. Da ich Ruccola nicht so gerne mag, habe ich ihn durch Feldsalat ersetzt. Auch das Dressing wurde ein anderes. Geschmeckt hat der Salat trotzdem wunderbar. Obwohl er eigentlich zu meiner „sättigt ohne Beilagen“-Kategorie gehört, habe ich ein Dinkel-Baguette dazu gegessen, einfach weil es geschmacklich gut gepasst hat.

Jetzt bin ich auf eure Erfahrungen bzgl. Salat und Essen in der Mittagspause gespannt. Welchen Salat esst ihr am liebsten? Mögt ihr lieber einen Salat als Beilagensalat oder Salat pur ohne sättigende Beilage? Was esst ihr in der Mittagspause, damit ihr danach nicht zu müde seid um weiterarbeiten zu können?

Kichererbsensalat mit getrockneten Tomaten und Feta

Zutaten (2 Portionen Kichererbsensalat):

60 g Feldsalat
350 g Cocktailtomaten
200 g Feta
115 g getrocknete Tomaten
120 g Kichererbsen aus der Dose (Abtropfgewicht)
Pfeffer
Salz
Balsamicoessig
Olivenöl
Dinkel-Baguette

Zubereitung:

  • Den Feldsalat von den Wurzeln befreien und die einzelnen Blätter auseinandertrennen.
  • Die Tomaten vierteln.
  • Den Feta würfeln.
  • Die getrockneten Tomaten klein schneiden.
  • Die Kichererbsen in ein Sieb geben und so lange abspühlen bis die gesamte Flüssigkeit, in der sie sich in der Dose befanden, abgespühlt ist.
  • Feldsalat, frische und getrocknete Tomaten, Fetawürfel und Kichererbsen in eine Schüssel geben und mit Pfeffer, Salz, Balsamicoessig und Olivenöl würzen.
  • Den Kichererbsensalat mit Dinkel-Baguette servieren.

Dauer: 20 Minuten

Dinkel-Ravioli mit Ziegenricotta-Tomaten-Füllung

Was seht ihr, wenn ihr gerade aus dem Fenster schaut? Ich sehe leider nicht Schönes: nasse Strassen und Wiesen, grauen Himmel, Nieselregen. Sonne? Fehlanzeige.

Dinkel-Ravioli mit Ziegenricotta-Tomaten-Fuellung

Allein der Gedanke, dass es in den nächsten Tagen wieder schneien kann, paßt überhaupt nicht zu meiner Vorstellung von Frühling. Vorgestern war ich noch im T-Shirt draußen in der Sonne und jetzt muss ich mir überlegen, ob ich meine Winterschuhe und -jacke, die ich bereits für die nächsten Monate verräumt hatte, wieder heraus holen soll. Wenn schon das Wetter nicht so erfreulich ist, dann brauch ich eben einen Seelenschmeichler auf meinem Teller. Für Pasta bin ich solchen Fällen immer zu haben, das Gericht am besten noch in den italienischen Farben, die an schöne Sommerurlaube, Strand, Meer erinnern. (Ja, ich weiß schon, Nudelteig ist eigentlich eher gelblich als weiß, aber damit es zu meiner Vorstellung mit dem sonnigen Italien und den italienischen Farben paßt, musste ich leider ein bißchen mogeln. Aber was tut man nicht alles, um das scheußliche Wetter draußen zu verdrängen…)

Zutaten Ravioli (2 Portionen):

235 g Dinkelmehl Type 630
2 Eier
2 EL Olivenöl
1 TL Salz
1 “Soja-Ei” (= 1 EL Sojamehl in 2 EL Wasser auflösen) bzw. 1 Eiweiß zum verkleben der Ravioli

Zutaten Füllung (2 Portionen):

110 g Ziegenricotta
80 g in Öl eingelegte getrocknete Tomaten
1/4 TL Salz

Zutaten Soße (2 Portionen):

1 EL Olivenöl
300 g Cocktailtomaten
1 Hand voll Basilikumblätter
1 Prise Salz
1 Prise Zucker
Pfeffer

Zubereitung:

  • Mehl, 2 Eier, 2 EL Olivenöl und 1 TL Salz zu einem glatten Teig verarbeiten und mindestens 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
  • Währenddessen die Füllung zubereiten, indem Ziegenricotta und 1/4 TL Salz mit den abgetropften und klein geschnittenen, getrockneten Tomaten vermischt wird.
  • Den Teig, sobald er eine Stunde im Kühlschrank war, möglichst dünn ausrollen, entweder per Hand oder mit einer Nudelmaschine.
  • Anschließend den Teig entweder in 5 cm x 5 cm große Stücke schneiden oder auf ein Raviolibrett legen und dann mit haselnußgroßen Klecksen der Masse befüllen. Beim Verwenden eines Raviolibrettes ist es wichtig, dass dieses vorher mit Mehl bestäubt wird, damit sich die fertigen Ravioli wieder heraus lösen lassen. Mit der Füllung sparsam umgehen, da die Ravioli beim Kochen eventuell aufplatzen, wenn zu viel Füllung verwendet wurde und diese am Rand nicht richtig geschlossen sind.
  • Die Teigkanten mit Eiweiß oder “Soja-Ei” (1 EL Sojamehl und 2 EL Wasser) bestreichen, so dass der Teigdeckel gut hält.
  • Die befüllten unteren Teighälften mit Teighälften derselben Größe belegen, so dass die Ravioli geschlossen sind. Den Rand jeweils gut fest drücken, damit beim Kochen keine Löcher enstehen.
  • Wird ein Raviolibrett verwendet, dann vorsichtig mit dem Nudelholz über den Deckel rollen, um mit leichtem Druck die beiden Teighälften besser aneinander zu pressen.
  • Die Ravioli in kochendes Salzwasser geben. Sobald sie an der Wasseroberfläche schwimmen, sind sie fertig und können aus dem Wasser genommen werden.
  • Für die Soße die Cocktailtomaten halbieren und in einer Pfanne mit 1 EL Olivenöl erhitzen.
  • Tomaten mit 1 Prise Salz und 1 Prise Zucker sowie etwas Pfeffer würzen.
  • Basilikumblätter klein schneiden und zum Schluss zu den Tomaten geben.
  • Die Ravioli auf einem Teller zusammen mit den Tomaten anrichten und sofort servieren.

Dauer: ca. 3 Stunden

Welt bester Nudelauflauf oder mediterraner Parmesan-Nudelauflauf

Eigentlich neige ich nicht zu Übertreibungen. Aber so leid es mir tut, in diesem Fall ist die Beschreibung absolut zutreffend: Welt bester Nudelauflauf.

mediterraner Parmesan-Nudelauflauf

Spätestens auf dem Weg von der Arbeit nach Hause stellen sich mir früher oder später die Fragen: „Was koche ich heute Abend? Worauf habe ich Lust? Muss ich dafür noch einkaufen gehen oder was habe ich bereits zu Hause?“. In den meisten Fällen geht es dann so weiter: „Heute habe ich Lust auf Nudeln, aber nicht einfach Nudeln mit Soße, überbacken wäre toll. Zum Überbacken brauche ich Käse. Parmesan habe ich noch zu Hause. Die Nudeln nur mit Parmesan zu überbacken wird mir aber zu trocken. Wenn ich hingegen die Nudeln mit einer Parmesan-Sahne-Weißwein-Mischung überbacke, dann wird es weniger trocken. Zu Parmesan passen Tomaten und Walnüsse ganz gut, eventuell auch noch getrocknete Tomaten. Trotzdem wird mir der Auflauf mit diesen Zutaten immer noch zu trocken. Dann nehme ich am besten noch stückige Tomaten dazu.“ Zu Hause angekommen, mache ich mich dann ans Werk, ändere noch 1000 Mal meine Meinung, um am Ende das Essen meistens doch so zuzubereiten, wie ich es ursprünglich geplant habe. Dieses Mal ist dieser wirklich saftige, leckere, mediterran angehauchte Parmesan-Nudelauflauf dabei heraus gekommen. Er hat mir so gut geschmeckt, dass ich ihn ein paar Tage später erneut zubereitet habe.

Wie sieht euer liebster Nudelauflauf aus? Welche Zutaten gehören für euch unbedingt in einen Nudelauflauf?

Zutaten (2 Portionen):

250 g Tomaten-Pistazien-Casarecce
85 g Walnusskerne
30 g getrocknete Tomaten (nicht in Öl eingelegt)
130 g Cocktailtomaten
400 g stückige Tomaten
1,5 TL Salz
Pfeffer
1/2 TL Zucker
1/2 TL Thymian
110 g Parmesan
150 ml flüssige Sahne
50 ml Chardonnay

Zubereitung:

  • Die Nudeln im Salzwasser kochen, allerdings nicht so lange wie auf der Verpackung empfohlen wird. Steht auf der Verpackung, dass die Nudeln z.B. 8 min gekocht werden sollen, dann diese nur 5 min im kochenden Wasser zubereiten. Dadurch wird verhindert, dass die Nudeln aufgrund der weiteren Zubereitung zu matschig werden.
  • Die Walnüsse grob hacken.
  • Die getrockneten und die frischen Tomaten klein schneiden.
  • Die stückigen Tomaten mit 1 TL Salz, Pfeffer, 1/2 TL Zucker und Thymian würzen.
  • Den Parmesan reiben.
  • Parmesan, Sahne, Chardonnay, Pfeffer und 1/2 TL Salz in einem kleinen Gefäß vermischen.
  • Die fertig gekochten Nudeln in eine Auflaufform geben.
  • Walnüsse, getrocknete und frische Tomaten sowie die gewürzten stückigen Tomaten mit den Nudeln vermischen.
  • Die Nudeln mit der Parmesan-Sahne-Chardonnay-Mischung gleichmäßig übergießen.
  • Den Nudelauflauf bei Ober- und Unterhitze ca. 25 min bei 180°C (mittlere Schiene) überbacken.

Dauer: 1 Stunde

Tomatenbrot

Ich liebe es, Brot selbst zu backen. Am meisten gefällt mir daran, dass ich dem Teig noch Zutaten hinzufügen kann, auf die ich gerade Lust habe. Aus einer derartigen Laune heraus ist auch das nachfolgende Brot entstanden.

Tomatenbrot

Sobald es Sommer wird, steigt auch meine Lust, wieder Brot zu backen. Einen Zusammenhang gibt es da zwar nicht, aber schön ist, dass ich jetzt wieder in den Genuss von frisch gebackenem Brot komme. Dieses Mal hatte ich Lust, ein Brot mit getrockneten Tomaten zu backen, da mich seit einigen Wochen eine große Tüte mit getrockneten Tomaten regelmäßig in der Küche anlacht und verarbeitet werden will. Dieses Brot hatte bei mir Premiere und es war extrem lecker, so dass es das sicher bald mal wieder geben wird. Das Brot paßt perfekt zum Grillen oder zu einem Salat, mit einem leckeren Brotaufstrich oder ganz einfach nur pur, denn saftig genug ist es dafür.

Unsicher war ich allerdings, ob ich die getrockneten Tomatenstückchen schon in den Teig geben kann bevor er geht oder ob sie den Teig mit ihrem Gewicht zu sehr nach unten drücken würden, so dass er nicht richtig aufgehen kann. Ich hab mich für die Variante mit der späteren Hinzugabe entschieden, hatte aber dann das Problem, dass der Teig wieder ein bißchen zusammen gefallen ist als ich die Tomaten hinzugemischt habe. Aber spätestens beim Verteilen des Teigs auf dem Blech wäre der Teig sowieso wieder ein bißchen geschrumpft. Was meint ihr? Kann ich die Tomatenstückchen schon dazu geben bevor der Teig das erste Mal geht?

Tomatenbrot

Zutaten (2 – 3 Stück):
500 g Weizenmehl (Type 405)
20 g Hefe (oder 1 Päckchen Trockenhefe)
375 ml lauwarmes Wasser
2 TL Salz
100 g getrocknete, nicht in Öl eingelegte Tomaten
etwas Olivenöl für das Backblech

Zubereitung:

  • Alle Zutaten bis auf die getrockneten Tomaten in eine Schüssel geben und mit dem Mixer zu einem Teig verarbeiten.
  • Teig ca. 30 min an einem warmen Ort gehen lassen.
  • Die getrockneten Tomaten würfeln und vorsichtig unter den Teig heben.
  • Backblech mit Backpapier belegen und dieses mit Olivenöl einfetten.
  • Aus dem Teig 2-3 Brotstangen formen und diese auf das Blech legen.
  • Teig erneut auf dem Blech 30 min ruhen lassen. Während dieser Zeit wird sich der Teig ziemlich in die Breite ausdehnen.
  • Die Brote mit warmem Wasser bestreichen und mit nassen Händen nochmal in Form schieben.
  • Die Brote im nicht vorgeheizten Ofen bei 250°C ca. 20 min auf der mittleren Schiene mit Heißluft backen. Je nach Backofen kann es auch ein paar Minuten länger dauern bis das Brot leicht gebräunt ist.

Dauer: ca. 1,5 Stunden

Tomatenbrot

Danke Katha für den Hinweis, dass dieses Mal für den Bread Baking Day Brotstangen gesucht werden. Das habe ich total übersehen. Aber jetzt kann ich mein Tomatenbrot zum Glück ja trotzdem dort noch einreichen. Der Bread Baking Day findet schon zum 70. Mal auf Zorras Blog statt und wird dieses Mal von MaRa ausgerichtet.

Couscous-Emmentaler-Puffer mit Tomatengemüse

Optik/Form: befriedigend; Geschmack: sehr gut. So würde wohl das Zeugnis für meine Couscous-Emmentaler-Puffer aussehen, wenn ich eines ausstellen müsste. Bei Puffern finde ich es immer schwierig, eine schöne Form zu erzeugen und hier kam noch hinzu, dass ein bißchen Klebemittel gefehlt hat. Der Geschmack war dafür umso überzeugender, so dass ich euch die Puffer nicht vorenthalten will.

Couscous-Emmentaler-Puffer mit Tomatengemuese

Von deals.com erhielt ich die Anfrage, ob ich bei einem Koch Contest teilnehmen möchte. Die Bedingung war, ein Hauptgericht und eine Vorspeise oder ein Dessert zu kreieren, die die Zutaten Couscous, Basilikum und Himbeeren enthalten. Zuerst wollte ich alle drei Zutaten in einer Hauptspeise vereinen, allerdings war ich mit dem Ergebnis nicht zufrieden und entschied mich deshalb dafür, die Zutaten aufzuteilen. Meine Himbeeren habe ich bereits in diesen Himbeer-Clafoutis verarbeitet. Basilikum und Couscous findet ihr in nachfolgendem Rezept.

Im Sommer habe ich immer besonders Appetit auf Couscous, da es mich an vergangene Aufenthalte in Nordafrika erinnert. Dieses Mal wollte ich Couscous aber nicht nur als Beilage zubereiten, sondern es sollte in Form von Puffern verarbeitet werden. Basilikum wollte ich auch noch dabei haben. Aber das war es dann auch schon mit Ideen, was ich alles in meinen Puffern verarbeiten möchte. Die restlichen Zutaten haben sich erst während des Einkaufens ergeben. Vom Ergebnis war ich sofort begeistert. Ich hätte niemals gedacht, dass der Emmentaler so gut zu Couscous paßt. Kombiniert mit getrockneten Tomaten, Basilikum und Champignons schmecken die Puffer einfach umwerfend. Das einzige Problem war, dass ich mehr Eier und Käse hätte verwenden sollen, damit sie schön zusammen kleben. Andererseits wollte ich aber nicht, dass der Geschmack von Ei und Käse zu dominant ist. Wen es also nicht stört, dass sich die Puffer nicht wunderschön formen lassen, der verwendet die Mengenangaben, die ich weiter unten aufführe. Wer hingegen schöne Puffer haben möchte, sollte am besten noch ein zweites Ei sowie mehr Käse verwenden.

Couscous-Emmentaler-Puffer mit Tomatengemuese

Zutaten (2 Portionen):
200 g Couscous
200 ml Gemüsebrühe
150 g geriebener Emmentaler
50 g getrocknete, nicht in Öl eingelegte, Tomaten
20 Basilikumblätter
Pfeffer
1 – 1,5 TL Salz
50 g Champignons
1 Ei
300 g Cocktailtomaten
1/2 EL Olivenöl + Öl zum Rausbacken der Puffer
1/4 TL Zucker

Zubereitung:

  • Den Couscous mit der kochenden Gemüsebrühe übergießen und mit geschlossenem Deckel ca. 5 min quellen lassen.
  • Die getrockneten Tomaten in kleine Stücke schneiden.
  • 15 Basilikumblätter in kleine Streifen schneiden.
  • Die Champignons putzen und in kleine Würfel schneiden.
  • Das Ei mit einer Gabel verquirrlen.
  • Emmentaler, Tomatenstücke, Basilikum und Champignons mit dem Couscous vermischen.
  • Mit Pfeffer und 1/2 TL Salz würzen und abschmecken.
  • Das verquirrlte Ei dazu geben und nochmals alles gut durchmischen.
  • Öl in eine Pfanne geben, erhitzen und die Puffer heraus backen. Eine größere Menge der Couscousmasse in die Pfanne geben, mit einem Pfannenwender platt drücken, warten bis der Käse geschmolzen und leicht braun ist und dann mit dem Pfannenwender umdrehen und auch von der anderen Seite anbraten.
  • Zum Schluß in einem Topf 1/2 EL Olivenöl erhitzen.
  • Die Cocktailtomaten halbieren und in den Topf geben.
  • Das restliche Basilikum klein schneiden und ebenfalls in den Topf geben.
  • Mit Zucker, Pfeffer und 1/2 bis 1 TL Salz würzen.

Dauer: 1 Stunde

Paella

Sommer und Paella gehören für mich unweigerlich zusammen. Woran das liegt kann ich nicht einmal sagen. Vielleicht liegt es an dem wunderschönen sonnengelben Farbton, den der Reis einer fetig gekochten Paella angenommen hat. Und da jetzt der Sommer richtig los geht, lassen wir nun die Sonne in den Reis scheinen.

Vegetarische Paella

Kennt ihr noch die Fernsehwerbung eines gewissen Spülmittelherstellers, in der in den Neunzigern zwei benachbarte spanische Dörfer ein Dorffest feierten? Bei den Feiern wurde jeweils in einer riesigen Pfanne Paella zubereitet und diese musste am nächsten Tag natürlich wieder lupenrein sauber sein. Dies war nur mit Hilfe des besagten Spülmittel so mühelos möglich, so ließ es uns jedenfalls die Werbung glauben. Mich hat damals immer die riesige Menge Paella und v.a. der wunderbare Farbton des Reises fasziniert. Was mir damals aber nicht bewußt war, war die Tatsache, dass es kein günstiges Vergnügen ist, so große Mengen Reis gelb zu färben. Denn zum Färben wird Safran benötigt, der zu den teuersten Gewürzen der Welt zählt oder eventuell sogar das teuerste Gewürz ist. Wie bereits erwähnt, fand ich diese große Menge leuchtend gelber Paella immer sehr faszinierend, war aber trotzdem kein großer Paella-Fan. Das hat sich erst geändert nachdem ich Vegetarier wurde. Allerdings hatte ich nun das Problem, dass ich nie wußte, welche Zutaten ich am besten in einer vegetarischen Paella verwenden könnte. Reis? Klar! Safran? Natürlich auch! Aber was noch? Denn das alleine wäre zwar schön gelb, aber etwas langweilig. Vor kurzem stieß ich dann auf Ramonas Rezept einer vegetarischen Paella, das mich sofort angelacht hat und das ich auch kurze Zeit später nachgekocht habe. Ich fand die Paella sehr lecker und werde sie sicher bald wieder einmal zubereiten.

Zutaten (2 Portionen):
2 Schalotten
1 Knoblauchzehe
1 EL Olivenöl
1 rote Paprika
100 g Erbsen (aus der Dose)
600 ml Gemüsebrühe
0,1 g gemahlener Safran
230 g Paellareis
1/2 TL Salz
Pfeffer
15 schwarze Oliven
60 g in Öl eingelegte, getrocknete Tomaten
2 eingelegte Artischockenherzen

Zubereitung:

  • Die Schalotten schälen und würfeln.
  • Die Knoblauchzehe schälen und fein würfeln.
  • Das Öl in einer großen Pfanne erhitzen.
  • Die Zwiebel- und Knoblauchstückchen im Öl glasig anbraten.
  • Die Paprika halbieren, entkernen und würfeln.
  • Die Paprikawürfel und Erbsen in die Pfanne geben und alles ca. 5 min anbraten.
  • Währenddessen den Safran in der Gemüsebrühe auflösen.
  • Den Paellareis kurz in der Pfanne mit anrösten.
  • Anschließend die Gemüsebrühe dazu geben und das Ganze nicht abgedeckt bei mittlerer Flamme ca. 10 min köcheln lassen.
  • Die Oliven, falls notwendig, entkernen. Dazu die Oliven auf ein Schneidebrett legen und der Reihe nach mit dem Handballen auf jede einzelne Olive drücken. Dadurch platzt die Olive und der Kern kann leicht entfernt werden.
  • Die Artischockenherzen vierteln.
  • Die getrockneten Tomaten würfeln.
  • Sobald die meiste Flüssigkeit verdampft ist, die Oliven, Artischockenherzen sowie die Tomaten in die Pfanne geben und kurz erhitzen lassen.

Dauer: 45 Minuten

Quelle: Frl. Moonstruck kocht

Tomatenbutter

Dass ich ein großer Tomaten-Fan bin, sollte spätestens beim Blick auf den Namen meines Blogs klar sein. Dass ich aber ein genau so großer Tomatenbutter-Fan bin, war selbst mir neu.

Tomatenbutter

Tomaten mag ich sehr gerne, egal ob frische, getrocknete, passierte, stückige, ich mag sie alle. Am liebsten esse ich die Tomaten, wenn sie im Sommer frisch vom Strauch kommen, noch warm von der Sonne sind und wunderbar aromatisch nach Sommer schmecken. Dementsprechend habe ich auch immer etwas tomatiges zu Hause, für spontane Tomatengelüste. Tomaten sind sehr vielseitig einzusetzen, z.B. als Soße bzw. Suppe, im Salat, in einem Auflauf, auf einer Pizza, im Risotto, überall passen sie dazu. Ich merke schon, dass ich wieder ins Schwärmen gerate. Aber so ist das nun mal, wenn ich von meinem liebsten Gemüse spreche. Wie verarbeitet ihr Tomaten am liebsten?

Vor einiger Zeit habe ich bereits bei einer Feier eine Tomatenbutter gegessen. Sie war lecker, keine Frage. Als ich jetzt diese Tomatenbutter gegessen habe, konnte ich gar nicht mehr aufhören, davon zu futtern. Obwohl ich bereits satt war, habe ich noch ein Brot gegessen. Die Butter schmeckt wunderbar nach Sommer. Da konnte ich sogar für einen Moment vergessen, dass es draußen stürmt, kalt und dunkel ist.

Sehr gut paßt die Tomatenbutter auf ein Baguette, dazu dann noch einen gemischten Salat. Mehr brauche ich gar nicht, das ist einfach perfekt.

Zutaten:
125 Butter
30 g nicht in Öl eingelegte getrocknete Tomaten
50 g Tomatenmark
1 Knoblauchzehe
1/4 TL süßes Paprikapulver
1/4 TL Salz
Pfeffer

Zubereitung:

  • Die Butter ca. 30 min vor der Verarbeitung aus dem Kühlschrank stellen.
  • Die getrockneten Tomaten klein schneiden. Verwendet ihr in Öl eingelegte getrocknete Tomaten, müsst ihr evtl. etwas mehr als 30 g nehmen.
  • Den Knoblauch schälen.
  • Ca. die Hälfte der Butter mit den restlichen Zutaten in eine Schüssel geben und mit einem pürierstab so lange pürieren bis alle Zutaten klein geworden und gut vermischt sind.
  • Nun die restliche Butter hinzu geben und vermischen.

Dauer: 1 Stunde

Quelle: Vegetarische Rezepte

Spaghetti mit Pistazienpesto, getrockneten und frischen Tomaten

Spaghetti mit Pistazienpesto

Zutaten (2 Portionen):
100 g geschälte Pistazien
40 g Parmesan
5 EL Olivenöl
Pfeffer
1 Prise Salz
3-4 Cocktailtomaten
ca. 10 in Öl eingelegte getrocknete Tomaten
300 g Spaghetti

Zubereitung:

  • Spaghetti nach Packungsanweisung im Salzwasser kochen.
  • Pistazien fein mahlen.
  • Parmesan möglichst fein reiben.
  • Zu den gemahlenen Pistazien das Öl, den Parmesan sowie Pfeffer und Salz geben und alles vermischen.
  • Die frischen Tomaten jeweils vierteln.
  • Die getrockneten Tomaten jeweils in mehrere Stücke schneiden.
  • Pesto über die gekochten Nudeln geben und mit den frischen und getrockneten Tomaten garnieren.

Dauer: ca. 20 Minuten

Dieses Rezept nimmt an dem Blog-Event Smart Speed Kitchen teil.
9 jahre kochtopf Blog-Event - Smart Speed Kitchen (Einsendeschluss 15.9.2013)

Außerdem nimmt das Rezept an dem Blog-Event Erstes Date teil.
Erstes Date