Krapfen

Ich bin ein Faschingsmuffel. Deswegen könnte man, wenn es nur nach mir gehen würde, die fünfte Jahreszeit problemlos ausfallen lassen. Worauf ich aber auf keinen Fall verzichten kann, sind die Krapfen.

Krapfen

Ich mag es total gerne, dass es die Krapfen mit so vielen verschiedenen Füllungen gibt: mit Himbeer-, Aprikosen, oder Hagebuttenmarmelde, mit Schoko- oder Vanillecreme, mit einer Eierlikör-, Tiramisu- Stracciatella- oder Karamellmasse. Da ist für jeden etwas dabei. Welche Füllungen kennt ihr noch und welche esst ihr am liebsten? Ich mag die Krapfen gerne klassisch mit einer Marmeladenfüllung. Am liebsten mag ich eine Johannisbeer-Himbeer-Füllung. Krapfen, die mit Hagebuttenmarmelade gefüllt sind, mag ich hingegen gar nicht.

Zutaten für 30 Krapfen:
250 ml Milch
1 Würfel Hefe
500 g Weizenmehl (Type 405)
2 Eier
2 Eier davon das Eigelb
40 g Zucker
50 g Butter
1 Prise Salz
Sonnenblumenöl zum Frittieren
250 g Himbeermarmelade / Himbeer-Johannisbeer-Gelee
Puderzucker

Zubereitung:

  • Die Butter aus dem Kühlschrank stellen, damit sie weich wird.
  • 100 ml Milch laurwam erhitzen.
  • Hefe klein bröseln, zur Milch geben und verrühren.
  • 150 g Mehl dazu geben und zu einem Teig verarbeiten.
  • Teig ca. 25 min an einem warmen Ort ruhen lassen.
  • Die beiden Eier, die 2 Eigelb und den Zucker verrühren.
  • Die Ei-Zucker-Mischung, 150 ml Milch, 350 g Mehl, die Butter, die Prise Salz und den Vorteig zu einem glatten Teig verrühren.
  • Den Teig zugedeckt an einem warmen Ort erneut ca. 25 min ruhen lassen.
  • Ein Backbleck mit Mehl bestäuben, um die geformten Krapfen nochmals gehen zu lassen.
  • Den Teig in 30 g große Stücke aufteilen, diese zu Kugeln formen, auf das Blech legen und ein bißchen platt drücken. Am Besten auch die Hände mit Mehl bestäuben, damit der Teig nicht kleben bleibt.
  • Die geformten Krapfen nochmal 45 min gehen lassen. Dabei sollte sich die Teigmenge jeweils verdoppeln.

Krapfen roh

  • Das Öl in eine Pfanne oder einen Wok geben und erhitzen bis es Blasen wirft.
  • Die Krapfen nach und nach von beiden Seiten goldgelb backen, heraus nehmen und auf einem Küchenpapier abtropfen lassen.

Krapfen im Wok

  • Die Krapfen mit einem Spritzbeutel mit Marmelade füllen und mit Puderzucker bestäuben.

Dauer inkl. Wartezeiten: 3,5 Stunden

Kastenbrot

Ich mag es total gerne, wenn der Geruch von frisch Gebackenem durch die Wohnung zieht. Dabei ist es mir egal, ob es nach frischem Kuchen oder frischem Brot riecht. Dieses Mal war es der Geruch eines frischen Kastenbrotes.

Kastenbrot

Mögt ihr es genau so gerne, wie ich, wenn es nach frisch gebackenem Kuchen oder Brot riecht? Ich kann es meistens kaum erwarten bis das Gebackene abgekühlt ist und probiert werden kann. Auf frisch gebackenes Brot streiche ich am liebsten nur Butter und bestreue diese mit etwas Salz. Ist das Brot noch leicht warm, dann zerfliesst die Butter, so dass das Brot gleich doppelt so gut schmeckt.

Ich finde es total faszinierend, wie man aus wenigen Zutaten etwas so leckeres wie ein Brot zaubern kann. Durch kleine Änderung der Zutaten entstehen sofort neue Brotsorten. Ihr könnt verschiedene Kräuter, klein geschnittene getrocknete Tomaten oder Oliven dazu geben. Klein gehackte Walnüsse oder andere Nüsse passen auch sehr gut in einen Brotteig. Ihr seht, eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Jetzt zeige ich euch das Grundrezept für ein Kastenbrot. Das nächste Mal wird das Brot noch mit Schafskäse und weiteren Zutaten aufgepeppt. Also lasst euch überraschen.

Zutaten (21 cm x 11,5 cm):
170 g Weizenmehl (Type 405)
1/2 TL Salz
4 g Trockenhefe
125 ml lauwarmes Wasser

Zubereitung:

  • Die Hefe im lauwarmem Wasser auflösen.
  • Mehl, Salz und das Hefewasser in eine Schüssel geben und mit dem Mixer zu einem glatten Teigverrühren.
  • Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort 30 min gehen lassen.
  • Die Kastenform mit etwas Öl oder Margarine einfetten und anschließend mit Mehl bestäuben. Dadurch läst sich das gebackene Brot leichter aus der Form lösen.
  • Das Brot 1 Std im nicht vorgeheizten Bratrohr backen (mittlere Schiene, Umluft).

Dauer: 2 Stunden

Fladenbrot

Fladenbrot wird auf der ganzen Welt gebacken. Aber Fladenbrot ist nicht gleich Fladenbrot. Jedes Land hat seine Besonderheit in der Zubereitung.

Fladenbrot

Fladenbrot gibt es bereits seit dem 5. Jahrtausend vor Christus und wurde erstmals von den Ägyptern gebacken. Obwohl es Fladenbrot in verschiedenen Variationen gibt, enthält es immer dieselben Hauptzutaten, nämlich Wasser und Mehl. In manchen Rezepten wird auch noch ein bißchen Hefe dazu gegeben. Allen gemein ist aber, dass das Fladenbrot nur wenige Zentimeter dick ist, da es während des Backens kaum aufgeht.

Da es weltweit Fladenbrot gibt, ist es nicht verwunderlich, dass jedes Land eine etwas andere Variante dieses Brotes zubereitet. Dies kann mit Hilfe von unterschiedlichen Gewürzen geschehen, das eine Land verwendet Hefe, das andere nicht. Wiederum andere Länder bereiten es knackig zu, andere dagegen backen ein weiches Fladenbrot. Manche Fladenbrote kann man füllen, andere sind hingegen so dünn, dass man sie nur belegen kann. Aus Indien stammen die Fladenbrote Chapati und Naan, aus der Türkei das Pide. In Griechenland wird Pita serviert, in Tirol ein Vinschgauer. Die Italiener backen ein Focaccia oder Piadina, um nur einige der bekannteren Sorten aufzuzählen.

Zutaten Fladenbrot (4 Stück, Durchmesser 12-15 cm):
250 g Weizenmehl (Type 405)
4 g Trockenhefe
1/2 TL Salz
1/2 TL Olivenöl
1/8 l lauwarmes Wasser

Zubereitung:

  • Die Trockenhefe im lauwarmen Wasser auflösen.
  • In einer Schüssel Mehl, Salz und das Hefewasser vermischen und zu einem Teig verarbeiten.
  • Den Teig so lange im Öl wenden, bis er von außen komplett mit Öl umgeben ist.
  • Den Teig zugedeckt an einem warmen Ort ca. 45 min gehen lassen.
  • Anschließend das Backblech, auf dem die Fladenbrote gebacken werden sollen, auf mittlerer Höhe ins Bratrohr einhängen.
  • Das Bratrohr auf 250°C (Umluft) vorheizen.
  • Währenddessen den Teig in 4 gleich große Teile aufteilen und diese zu runden, ca. 1 cm dünnen Fladen ausrollen. Die Fladen anschließend auf ein Tuch legen, mit einem weiteren Tuch bedecken und weitere 20 min gehen lassen.
  • Sobald das Bratrohr die 250°C erreicht erreicht hat, ein Backpapier auf das sich im Bratrohr befindende Blech legen und dünn mit Öl einfetten.
  • Die Fladen auf das eingefettete Backpapier legen und 5 min backen ohne dabei die Türe zu öffnen. Anschließend die Fladen umdrehen und 3 min von der anderen Seite backen.

Dauer: 1,5 Stunden

Dieses Rezept nimmt am 8. World Bread Day 13 teil.
World Bread Day 2013 - 8th edition! Bake loaf of bread on October 16 and blog about it!

Zwetschgendatschi

Noch ein paar Tage ist Zwetschgensaison und dann ist es leider auch schon wieder vorbei mit dem leckeren Obst. Zu meiner Schande musste ich feststellen, dass ich euch noch gar nicht das Rezept für meinen Lieblingskuchen vorgestellt habe, den Zwetschgendatschi.

Zwetschgendatschi

Datschi? Ja, ihr habt richtig gelesen. Woher das Wort stammt ist nicht eindeutig geklärt. Es gibt zwei Erklärungsansätze. Einerseits könnte es vom ober- und mitteldeutschen Wort “detschen” oder “datschen” abgeleitet sein. Bei der Herstellung des Kuchens werden die Zwetschgen in den Teig gedatscht, also gedrückt. Der zweite Erklärungsansatz ist, dass sich das Wort Datschi von dem Gebäude ableitet, in dem der Zwetschgendatschi früher ursprünglich hergestellt wurde und das war eine “Datsche”, also ein Landhaus.

Und wer hats erfunden? Nicht die Schweizer haben den Zwetschgendatschi erfunden, sondern die Augsburger. Das ist auch der Grund, warum die Augsburger seit dem 19. Jahrhundert Datschiburger genannt werden. Die Form der aufgeschnittenen Zwetschgen auf dem Datschi erinnert an das Stadtwappen der Stadt Augsburg, auf dem eine Zirbelnuss, ein aufrecht stehender Zapfen einer Zirbelkiefer, abgebildet ist.

Jetzt bleibt noch die Frage zu klären, wie wurde der Datschi ursprünglich hergestellt? Mit oder ohne Streusel? Aus Mürbteig oder Hefeteig? Das aus Augsburg stammende Orginal wird mit einem Mürbteig, ohne Streusel und auf einem Blech gebacken. Dieses Jahr wollte ich aber die Variante mit Hefeteig auprobieren und sie hat mir auch sehr gut geschmeckt.

Beim Kauf der Zwetschgen solltet ihr darauf achten, dass die Schalen einen schönen kräftigen dunkellila Fabrton haben. Außerdem sollten die Früchte nicht zu hart sein und beim Druck mit dem Daumen leicht nachgeben.

Zutaten (Kuchenform 25 cm x 17 cm):
3 g Trockenhefe
60 ml Milch
200 g Weizenmehl (Type 405)
50 g Sonnenblumenmargarine
40 g + 2 TL Zucker
1 Ei
3 g Backpulver
1 Prise Salz
500 g Zwetschgen
1/4 TL Zimt

Zubereitung:

  • Die Milch leicht erwärmen, aber nicht kochen.
  • Die Hefe darin auflösen.
  • Mehl, Margarine, Zucker, Ei, Backpulver, Salz sowie die Hefe-Milch-Mischung mit dem Mixer zu einem glatten Teig verarbeiten.
  • Das Die Kuchenform mit Margarine einpinseln und Mehl besteuben, so dass sich der fertige Kuchen später leicht heraus lösen läßt.
  • Den Teig gleichmäßig in der Form ausrollen.
  • Die Zwetschgen müssen nun entkernt werden. Dazu die Zwetschge mit einem scharfen Messer der Länge nach aufschneiden. Den Schnitt aber nicht komplett einmal um den Kern herum ausführen, sondern nur so weit, dass der Kern sich heraus lösen läßt und die beiden Hälften noch zusammen hängen.
  • Die zusammenhängenden Zwetschgenhälften mit der Schale nach unten nebeneinander wie Dachziegel anordnen.
  • Den Kuchen 30 min im nicht vorgeheizten Bratrohr bei 195°C (Umluft, mittlere Schiene) backen.
  • Den gebackenen Kuchen nun mit Zucker und Zimt bestreuen. Dazu 2 TL Zucker mit 1/4 TL Zimt vermischen und gleichmäßig über dem Kuchen verteilen.
  • Am besten schmeckt der Datschi, wenn er noch leicht warm ist, zusammen mit geschlagener Sahne.

Dauer: 1 Stunde

Baguettesemmeln

Baguettesemmeln

Zutaten (5 Baguettesemmeln):
300 g Weizenmehl (Type 405)
165 g Wasser
4 g Trockenhefe (oder 12 g frische Hefe)
6 g Margarine
6 g Salz
2 g Zucker
1 TL Olivenöl (zum Einfetten des Blechs)

Zubereitung:

  • Mehl, Wasser, Hefe, Salz, Margarine und Zucker zu einem gleichmäßigen Teig vermischen.
  • Die Schüssel, in der sich der Teig befindet, mit einem Deckel verschließen, für ca. 15 min in die mit heißem Wasser gefüllte Spühle stellen und den Teig gehen lassen.
  • Das Backbleck mit Backpapier auslegen und dieses mit einem Pinsel mit Olivenöl einfetten.
  • Aus dem Teig 5 Stangen formen, diese dann aufs Blech legen und nochmals 15 min gehen lassen.
  • Die Baguettesemmeln im nicht vorgeheizten Ofen 21 min bei 240°C (Ober- und Unterhitze, mittlere Schiene) backen.

Dauer: 1 Stunde

Süße Dampfnudeln

Süsse Dampfnudeln mit Vanillesosse

Zutaten (14 Stück):
500 g Weizenmehl (Type 405)
100 g Zucker
10 g Trockenhefe
1/2 l Milch
1 Ei
90 g Sonnenblumenmargarine
1 Prise Salz

Zubereitung:

  • Das Mehl in eine große Schüssel geben.
  • 50 g Zucker am Rand um das Mehl verteilen.
  • Ca. 2 EL der Milch erwärmen, so dass sie lauwarm ist.
  • In der Mitte des Mehls eine Mulde formen.
  • In die Mulde die Hefe zusammen mit ein bißchen Zucker, Mehl und der erwärmten Milch geben. Diese Mischung verrühren.
  • Die Schüssel abgedeckt an einem warmen Ort ca. 15 min gehen lassen. In dieser Zeit sollte sich die Hefe-Mischung verdoppeln.

Dampfnudeln Zutaten

  • Das Ei verquirlen und mit der restlichen Milch vermischen und in die Schüssel mit dem Mehl gießen.
  • 50 g Margarine zu den bisherigen Zutaten geben und alles gründlich durchmischen und zu einem glatten Teig formen.
  • Damit sich die Konsistenz des Teiges noch weiter verbessert, die Arbeitsfläche mit einem sauberen Küchenhandtuch abdecken und den Teig für ca. 2 min immer wieder darauf schmeißen. Man merkt dabei, wie derTeig glatter und geschmeidiger wird.
  • Den Teig zu einer langen Rolle formen, in 14 gleich große Stücke schneiden und diese zu gleichmäßigen Kugeln formen.
  • Die Teigkugeln auf die eine Hälfte des Küchenhandtuch legen, mit der anderen zudecken und weitere 30 min gehen lassen.
  • Um die Dampfnudeln zu kochen, wird ein großer Topf benötigt (Durchmesser mindestens 20 cm).
  • In den Topf 1/8 l Milch, 20 g Margarine und 25 g Zucker geben. Noch nicht erhitzen!
  • Die ersten 6 Dampfnudeln nebeneinander kreisförmig in den Topf legen und eine weitere in die Mitte.
  • Der Topf muss nun mit einem Deckel abgedeckt werden, der während des gesamten Kochvorgangs nicht geöffnet werden darf, da ansonsten die Dampfnudeln zusammen fallen. Deshalb eignet sich für die Neugierigen unter uns am besten ein Glasdeckel, der den Topf komplett verschließt. So kann man wenigstens ein bißchen sehen, was gerade im Topf passiert ohne ihn zu öffnen
  • Nachdem nun alle Zutaten inklusive der Dampfnudeln im Topf sind und dieser mit einem Deckel bedeckt ist, muss die Flüssigkeit im Topf einmal kurz aufkochen.
  • Kocht die Flüssigkeit, muss die Temperatur reduziert werden. Ich habe dabei die Stufe 1 von den möglichen maximalen 3 Stufen meines Herdes gewählt.
  • Die Dampfnudeln werden nun bei geschlossenem Deckel ca. 23 min gedämpft. Die Dauer des Dämpfens variiert je nach Herd und kann nun bei der zweiten Ladung Dampfnudeln verbessert werden. Im optimalen Fall bildet sich nämlich auf der Seite der Dampfnudeln, die den Boden berührt, eine leichte Karamellkruste.
  • Sind die ersten 7 Dampfnudeln fertig, können die restlichen Dampfnudeln nach demselben Prinzip gedämpft werden.
  • Zu den Dampfnudeln paßt sowohl eine Vanillesoße wie auch Schattenmorellen aus dem Glas.

Dauer: 2,5 Stunden (inkl. Wartezeit)

Dampfnudeln mit Schattenmorellen

Hefesemmeln

Hefesemmeln

Zutaten (6 Stück):
315 g Weizenmehl (Type 405) + Mehl für die Arbeitsfläche
150 ml Milch
1/2 TL Salz
7 g Trockenhefe
1/2 TL Zucker
20 g Margarine

Zubereitung:

  • Hefe mit 1 EL Milch und dem Zucker verrühren. Anschließend ca. 15 min gehen lassen.
  • Mehl, Margarine, Salz und die restliche Milch dazu geben und ca. 30 min geschlossen an einem warmen Ort gehen lassen.
  • Arbeitsfläche bemehlen und den Teig nochmals mit der Hand durchkneten.
  • 6 Kugeln aus dem Teig formen, diese leicht platt drücken und ca. 15 min gehen lassen.
  • Die Teigkugeln auf einen bemehlten Teller legen und diesen nicht abgedeckt für 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.
  • Die Semmeln auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und für 20 min bei 220°C (mittlere Schiene, Umluft) backen.

Dauer: ca. 2 Stunden 45 Minuten

Da die Semmeln in Konsistenz und Geschmack ähnlich wie ein Hefezopf sind, eignen sie sich besonders für süße Brotaufstriche wie Honig oder Marmelade.

Mini Sonnenblumen-Vollkornsemmeln

Mini Sonnenblumen-Vollkornsemmeln

Zutaten (8 Semmeln):
150 g Weizenmehl (Type 405)
150 g Weizen-Vollkornmehl
165 g Wasser
4 g Trockenhefe (oder 12 g frische Hefe)
6 g Salz
6 g Margarine
2 g Zucker
15 g Sonnenblumenkerne
1 TL Olivenöl oder Sonnenblumenöl (zum Einfetten des Blechs)

Zubereitung:

  • Mehl, Wasser und Hefe mit einer Küchenmaschine oder einem Mixer vermischen.
  • Salz, Margarine und Zucker ebenfalls dazu mischen.
  • Die Schüssel mit dem Teig für ca. 15 min in heißes Wasser stellen und den Teig gehen lassen.
  • Backbleck mit Backpapier auslegen und dieses mit einem Pinsel mit Olivenöl einfetten.
  • Aus dem Teig 8 runde Kugeln formen, diese ein bißchen platt drücken, die Oberseite in den Sonnenblumenkernen wälzen, dann aufs Blech legen und nochmals 15 min gehen lassen.
  • Die Semmeln im nicht vorgeheizten Ofen 21 min bei 240°C (Ober- und Unterhitze, mittlere Schiene) backen.

Dauer: 1 Stunde

Dieses Rezept nimmt an dem Kochevent Rezepte für Sieger teil.
8 Jahre kochtopf Geburtstags-Blog-Event - Rezepte für Sieger und mehr! (Einsendeschluss 6. Oktober 2012)

Piadina Mediterran

Piadina Mediterran

Zutaten (7 Stück):
450 g Weizenmehl (Type 405) + Mehl zum Bearbeiten
30 g Margarine
3/4 Packung Trockenhefe
1 Prise Salz
300 ml lauwarmes Wasser
Olivenöl

Zutaten (Füllung für 3 Stück):
90 g Frischkäse Natur
12 g Parmesan
4 Basilikumblätter
12 Cocktailtomaten
9 schwarze Oliven
9 grüne Oliven

Zubereitung:

  • Mehl, Margarine, Hefe, Salz und Wasser zu einem Teig vermischen.
  • Den Teig zugedeckt in eine Schüssel legen und die Schüssel in heißes Wasser stellen. Den Teig auf diese Weise 30 min gehen lassen.
  • Den Teig in 7 gleich große Stücke schneiden, die Arbeitsunterlage großzügig mit Mehl bedecken, den Teig zu Kugeln formen und diese möglichst kreisrund ausrollen. Am besten noch mit einer Schüssel eine runde Form ausstechen.
  • Den Teig in einer Pfanne in Olivenöl von beiden Seiten heraus backen bis einige Stellen leicht braun sind.
  • Die Piadinas einzeln vor dem Belegen kurz von beiden Seiten mit einem sauberen, nassen Geschirrhandtuch bedecken, so dass sie geschmeidig werden und sich dann umklappen lassen ohne zu brechen.

Piadina Mediterran

  • Den Parmesan mahlen und mit dem Frischkäse vermischen.
  • Die Basilikumblätter klein schneiden und mit der Käsemischung vermischen.
  • Die Piadina mit dieser Creme zur Hälfte bestreichen.
  • Die Tomaten und Oliven klein schneiden und auf der Piadina verteilen.
  • Die unbelegte Hälfte auf die belegte umklappen.

Dauer: 1,5 Stunden

Mini Kaisersemmeln

Mini Kaisersemmeln

Zutaten (8 Semmeln):
300 g Weizenmehl (Type 405)
165 g Wasser
4 g Trockenhefe (oder 12 g frische Hefe)
6 g Salz
6 g Margarine
2 g Zucker
1 TL Olivenöl oder Sonnenblumenöl (zum Einfetten des Blechs)

Zubereitung:

  • Mehl, Wasser und Hefe vermischen.
  • Salz, Margarine und Zucker ebenfalls dazu mischen.
  • Die Schüssel mit dem Teig für ca. 15 min in heißes Wasser stellen und den Teig gehen lassen.
  • Backbleck mit Backpapier auslegen und dieses mit einem Pinsel mit Olivenöl einfetten.
  • Aus dem Teig 8 runde Kugeln formen, diese ein bißchen platt drücken, dann aufs Blech legen und nochmals 15 min gehen lassen.
  • Mit einem scharfen Messer jede Semmel an der Oberseite kreuzweise einschneiden.
  • Die Semmeln im nicht vorgeheizten Ofen 21 min bei 240°C (Ober- und Unterhitze, mittlere Schiene) backen.

Dauer: 1 Stunde