Bockshornklee-Brot in Sternenform

Habt ihr schon mal Bockshornklee probiert? Ich habe ihn erst vor ca. einem Jahr bewusst kennengelernt. Es wurde mir ein Ziegenkäse mit Bockshornkleesamen empfohlen. Der Geschmack war einfach göttlich.

Bockshornklee-Brot in Sternenform

Der Bockshornklee war bereits im Alten Ägypten bekannt, wo er in der Pflanzenheilkunde eingesetzt wurde. Auch Hildegard von Bingen und Pfarrer Kneipp haben ihn in ihren Anwendungen verwendet. In der indischen Küche werden sowohl die Samen als auch die Blätter des Bockshornklees benutzt.

Als ich in einem Gewürzladen dann getrocknete Bockshornkleeblätter gefunden habe, konnte ich nicht widerstehen und habe sie gekauft. Zu Hause lagen die Blätter nun einige Monate im Schrank. Der Geruch der Blätter ist zwar umwerfend, ich wusste aber nicht, was ich damit zubereiten sollte. Irgendwann dachte ich mir, dass das Ergebnis bei diesem leckeren Geruch nur toll sein kann und der Geschmack aufgrund von anderen Zutaten nicht untergehen sollte. Da kam mir die Idee, ein Brot mit Bockshornkleeblättern zu backen. Probiert das unbedingt aus! Das Brot war so geschmacksintensiv, dass gesalzene Ziegenbutter als Brotaufstrich komplett ausgereicht hat oder, wie auf dem Foto, ein Chili-Ziegenfrischkäse. Die Sternbackform* sorgt zusätzlich noch dafür, dass das Brot nicht nur geschmacklich der absolute Knaller ist, sondern auch optisch ordentlich was her macht.

Zutaten (3 kleine Bockshornklee-Brot)

500 g Dinkelmehl (Type 630) + Mehl für die Backformen
400 ml lauwarmes Wasser
8 g Trockenhefe
1 TL Zucker
2 TL Salz
8 TL getrocknete Bockshornkleeblätter
2 EL Olivenöl + Olivenöl für die Backformen

Zubereitung

  • Das Mehl in eine Schüssel geben.
  • Salz und Bockshornkleeblätter dazu geben und kurz durchmischen.
  • In einer kleinen Tasse Wasser, Hefe und Zucker so lange verrühren bis sich die Hefe aufgelöst hat.
  • Das Hefewasser zur Mehlmischung geben.
  • Alles abgedeckt ca. 20 min. an einem warmen Ort gehen lassen.
  • Die Innenseiten der Backformen mit Öl einpinseln und anschließend bemehlen, so dass sich das gebackene Bockshornklee-Brot gut aus den Formen lösen lässt.
  • Den Teig gleichmäßig auf alle drei Formen verteilen. Die Formen werden nicht voll werden, aber der Teig wird während des Backens sein Volumen noch stark vergrößern.
  • Die Brotformen stehend 30 min. (unterste Schiene, Umluft) backen.
  • Die Brote aus der Form nehmen und nochmals für ca. 10 min. außerhalb der Backformen auf einem Backblech bei derselben Temperatur backen. Dadurch wird die Brotkruste knusprig.

Dauer: ca. 1 Stunde 45 Minuten

Das, was ihr auf nachfolgendem Foto seht, passiert, wenn man nicht daran glaubt, dass sich der Teig während des Backens noch extrem ausdehnt und deshalb die oben beschriebene Teigmenge auf zwei Backformen verteilt. Deshalb lieber drei schön geformte, aber etwas kleinere Brote backen. 😉

Bockshornklee-Brot

Dieses Rezept nimmt am Blog-Event Wir kochen uns durch das Alphabet – B teil.

Wir kochen uns durch das Alphabet - B

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Pizza mit Ziegenkäse vom Pizzastein

Ich liebe Pizza. Am liebsten würde ich jeden Tag Pizza essen. Wahrscheinlich würde ich das sogar einige Wochen durchziehen ohne dass mir die Pizza zum Hals raus hängt. Klar, es würde nicht jeden Tag denselben Belag geben. Einen Tag gäbe es Pizza mit Walnüssen und Oliven, am nächsten Tag eine Trüffelpizza oder auch eine Pfannenpizza mit Mais und Paprika. Oder wie wäre es mit einer Kartoffelpizza mit Spargel und Avocado? Da sind der Phantasie zum Glück keine Grenzen gesetzt. An eine süße Pizza habe ich mich bislang allerdings noch nicht heran gewagt. Habt ihr schon einmal eine süße Pizza gegessen? Wenn ja, war der Teig dann auch süßlich und wie wurde die Pizza belegt?

Pizza vom Pizzastein mit Ziegenkaese

Da ich so gerne Pizza esse und auch selbst zubereite, habe ich mich vor kurzem dazu entschlossen, mir einen Pizzastein zu kaufen. Bereits beim ersten Versuch habe ich mich gefragt, warum ich nicht bereits früher einen Pizzastein gekauft habe. Die Pizza hat so viel besser geschmeckt als eine selbst zubereitete Pizza ohne Pizzastein. Ich war davon so begeistert, dass ich bereits ein paar Tage später erneut mit dem Pizzastein leckere Pizzen gebacken habe und an meiner Technik gefeilt habe. Beim ersten Mal sind mir leider zu oft Teile des Pizzabodens an der Pizzaschaufel kleben geblieben bzw. sind von dieser nicht gut auf den Pizzastein gerutscht. Aber bereits beim zweiten Mal ist mir das nicht mehr passiert, da ich Dinkelgrieß auf die Pizzaschaufel gelegt habe bevor der rohe Teig drauf kam. Damit hat sich die belegte Pizza dann ganz leicht auf den Pizzastein rollen lassen ohne dass entweder der Teig an der Schaufel kleben blieb oder die Hälfte des Belags von der Pizza gerutscht ist.

Habt ihr auch einen Pizzastein und noch weitere Tricks auf Lager, so dass die Pizza noch besser wird und leichter zuzubereiten ist? Dann her damit.

Zutaten Teig (5 Stück):

525 g Dinkelmehl (Type 630) + mehr zum Backen
8 g Trockenhefe
1,5 TL Zucker
270 ml lauwarmes Wasser
3 TL Salz
4 EL Olivenöl
10 EL Dinkelgrieß

Zutaten Belag (5 Stück):

780 g stückige Tomaten
2 TL Salz
Pfeffer
1 TL Oregano
300 g geriebener Belle Blanche
20-25 Basilikumblätter

Zubereitung:

  • Den Pizzastein ca. 1 Stunde bei 250°C auf Ober- und Unterhitze vorheizen.
  • 525 g Mehl in eine Schüssel geben.
  • Im Mehl eine Mulde formen und dort Hefe und Zucker hineingeben.
  • Ca. 30 ml Wasser in der Mulde auf die Hefe gießen und alles mit ein bißchen Mehl abdecken.
  • Die Schüssel ca. 5 min stehen lassen bis sich Blasen in der Mulde gebildet haben.

Pizzateig

  • Das restliche Wasser, sowie 3 TL Salz und 4 EL Olivenöl in die Schüssel geben und alles zu einem glatten Teig verrühren.
  • Den Teig abdecken und an einem warmen Ort gehen lassen bis er sich ungefähr verdoppelt hat.
  • Währenddessen die stückigen Tomaten, Salz und Pfeffer sowie Oregano vermischen.

Pizzasoße

  • Hat sich der Teig ungefähr verdoppelt, dann daraus fünf Teigstücke bilden, die möglichst gleich groß sind.
  • Nun auf der Pizzaschaufel ca. 1/2 EL Mehl vermischt mit 2 EL Grieß verteilen. Das sorgt dafür, dass der klebrige Pizzateig nachher gut auf den Pizzastein rollt.
  • Ein Teigstück nehmen, von außen leicht einmehlen und den Teig vorsichtig mit den Händen größer und dünner ziehen, so dass er eine schöne runde Form erhält. Der Teig sollte am Rand etwas dicker sein. Es sollte vermieden werden, den Teig auszurollen, denn dann geht ein Teil des Volumens wieder verloren, was während der „Gehzeit“ enstanden ist.
  • Den Teig auf die Pizzaschaufel legen.
  • Ca. 1/5 der Tomatensoße auf dem Teig verteilen. Dabei die Tomatensoße nicht bis komplett zum Rand verteilen. Denn dort, wo sich Soße befindet, geht der Teig während des Backens etwas weniger auf als an den Stellen ohne Soße. Deshalb kann auch keine Soße oder Käse während des Backens von der Pizza laufen.
  • Ca. 60 g geriebenen Belle Blanche darauf verteilen.

Pizzaschaufel

  • Mit einer ruckartigen Bewegung den Teig von der Pizzaschaufel auf den Pizzastein rollen lassen.
  • Die Pizza ca. 7 – 10 min im Bratrohr backen bis der Teig knusprig braun geworden ist und auch der Käse etwas braune Farbe angenommen hat.
  • Vorsichtig die fertige Pizza mit der Pizzaschaufel aus dem Bratrohr holen und die nächste Pizza zubereiten. Ihr könnt auch bereits während des Backens die nächste Pizza belegen und auf der Pizzaschaufel vorbereiten. Die fertige Pizza müsst ihr dann eben mit etwas anderem, wie z.B. einem Pfannenwender, aus dem Rohr holen.
  • Die fertige Pizza mit Basilikum dekorieren.

Dauer gesamt: 2 Stunden, 15 Minuten

P wie Pizza. Deshalb nimmt die Pizza mit Ziegenkäse vom Pizzastein auch am Blog-Event Wir kochen uns durch das Alphabet – P teil.

Wir kochen uns durch das Alphabet - P

Dinkel-Ciabatta

Allein der Name Ciabatta in korrekter, italienischer Aussprache klingt nach Sommer, Sonne, Meer und einem wunderschönen Urlaub in Italien. Warum sich also dieses Gefühl nicht nach Hause holen und selbst ein Ciabatta backen?

Dinkel-Ciabatta

Ciabatta ist der italienische Begriff für Hausschuh bzw. Pantoffel, aber auch eine italienische Brotsorte heißt so. Dies ist wohl auf die Form dieses Brotes zurückzuführen. Denn im Normalfall ist es flach, länglich, aber auch breiter als z.B. Baguette oder andere schmale Brotsorten und sieht somit einem Hausschuh schon sehr ähnlich. Auch ist diese Brotsorte noch gar nicht so alt, sondern wurde das erste Mal 1982 von einem Bäcker aus Venetien gebacken. Verfeinert wird Ciabatta häufig mit Walnüssen, Kräutern oder getrockneten Tomaten, was aber nicht dem Originalrezept entspricht, denn das sieht vor, dass nur Hefe, Wasser, Weizenmehl, Salz und Olivenöl verwendet wird.

Wenn ihr die oben genannte Liste und die meiner Zutaten vergleicht, seht ihr, dass ich mich nicht ganz an die Vorgaben des Orginals gehalten habe, sondern Weizenmehl durch Dinkelmehl und Olivenöl durch Knoblauchöl ersetzt habe. Üblicherweise hat ein Ciabatta auch gröbere Poren als dies bei meinem der Fall ist. Liegt das an der leicht veränderten Zusammensetzung meiner Zutaten oder habt ihr eine Idee, woran es liegen kann, dass meinem diese großen Poren fehlen?

Dinkel-Ciabatta

Zutaten:

7 g Trockenhefe
150 ml warmes Wasser
300 g Dinkelmehl (Type 630) + etwas zum Bestäuben
1 TL Salz
2 EL Knoblauchöl + etwas für das Blech

Zubereitung:

  • Die Hefe im Wasser auflösen.
  • Mehl und das Hefewasser grob miteinander vermischen.
  • Salz und Olivenöl hinzugeben, alles gut zu einem glatten Teig verkneten.
  • Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort ca. 45 min gehen lassen.
  • Backpapier auf ein Backblech geben und mit etwas Öl bepinseln.
  • Den Teig auf dem Backblech zu einer langen Stange formen, mit einem Tuch abdecken und erneut ca. 20 min gehen lassen.
  • Das Dinkel-Ciabatta dünn mit Mehl bestäuben.
  • Das Brot bei 200°C (Ober- und Unterhitze, mittlere Schiene) ca. 20 min im vorgeheizten Bratrohr backen.

Dauer (inkl. Wartezeit): 1 Stunde 45 Minuten

Quelle: Chefkoch

Pistazienbrot mit Pistazien-Pesto

Fasst ein kleines Kind einmal mit der Hand auf die heiße Herdplatte und verbrennt sich dabei die Finger, so lernt es daraus und berüht beim nächsten Mal nicht mehr die heiße Herdplatte mit den Händen, weil es aus seiner Erfahrung aus der Vergangenehit gelernt hat. Dann sollte man doch meinen, dass ich erst Recht als Erwachsene in der Lage bin, aus „Fehlern“ zu lernen.

Pistazienbrot mit Pistazien-Pesto

Wie kommt es dann, dass ich mir regelmäßig am Tag nachdem ich ganz viele Pistazien gegessen und sie zuvor aus der Schale geschält habe beim Anblick meiner roten, leicht wunden Fingerspitzen vornehme, nie wieder Pistazien zu essen, jedenfalls nicht, wenn ich sie alle selbst mühsam schälen muss und es dann beim nächsten Mal doch wieder so mache? Das liegt einfach daran, dass ich Pistazien über alles liebe und dieses Opfer der schmerzenden Fingerspitzen gerne in Kauf nehme. Steht zu Hause eine Schüssel mit leckeren Pistazien auf dem Tisch, tappe ich garantiert wieder in die Pistazienfalle und nasche so lange bis mir die Fingerspitzen vom Öffnen der Schalen schmerzen. Aber dieses Mal war ich schlauer. Ich habe mir den schmerzhaften und langwierigen Teil des Öffnens der Pistazien erspart und hatte eine riiiiiesige Tüte geschälter Pistazien vor mir, die mich alle angebettelt haben, vernascht zu werden. Wer kann da schon „nein“ sagen? Ich jedenfalls nicht.

KoRo Drogerie Pistazien

Das Sortiment der KoRo Drogerie* enthält nicht nur Trockenfrüchte, Nüsse, Superfoods und Snacks in großen Verpackungen und in toller Qualität, sondern diese auch noch zu einem günstigen Preis. Das schont die Umwelt, da weniger Verpackungsmüll produziert wird, und natürlich auch euren Geldbeutel. In meinem Fall kommt noch hinzu, dass auch meine Fingerspitzen geschont werden, denn wer von euch hat Lust, so viele Pistazien* mit der Hand zu schälen, bis am Ende 500 g geschälte Pistazien dabei heraus kommen? Niemand wahrscheinlich, ich am allerwenigsten. So kam ich in den Genuss, 5 Portionen Pistazien-Pesto und 3 Pistazien-Brote aus der 500 g Packung zuzubereiten und habe immer noch 200 g geschälte Pistazien übrig. Allerdings werden die, wie ich mich kenne, nicht mehr lange am Leben bleiben, da sie mich einfach immer zu verlockend aus ihrer Tüte heraus ansehen.

Damit ihr nun auch in den Genuss der leckeren Pistazien oder anderer Lebensmittel der KoRo Drogerie* kommt, habe ich hier einen Gutscheincode für euch, mit dem ihr 5% Rabatt auf eure Bestellung erhaltet. Gebt bei eurer Bestellung einfach TOMATENINSEL als Gutscheincode mit an.

Pistazienbrot mit Pistazien-Pesto

Zutaten Brot (3 Stangen):

500 g Dinkelmehl (Type 630)
20 g Hefe (oder 1 Päckchen Trockenhefe)
375 ml lauwarmes Wasser
2 TL Salz
50 g geschälte Pistazien

Zubereitung:

  • Mehl, Hefe, Wasser und Salz in eine Schüssel geben und mit dem Mixer zu einem Teig verarbeiten.
  • Die geschälten Pistazien zum Teig geben.
  • Teig ca. 30 min an einem warmen Ort gehen lassen.
  • Ein Backblech mit Backpapier belegen und dieses mit geschmacksneutralem Öl einfetten.
  • Aus dem Teig 3 Brotstangen formen und diese auf das Blech legen.
  • Den Teig nochmal auf dem Blech 30 min ruhen lassen. Während dieser Zeit wird sich der Teig ziemlich in die Breite ausdehnen.
  • Die Brote mit warmem Wasser bestreichen und mit nassen Händen nochmal in Form schieben.
  • Die Brote im nicht vorgeheizten Ofen bei 250°C ca. 20 min auf der mittleren Schiene mit Heißluft backen.

Pistazienbrot mit Pistazien-Pesto

Zutaten Pesto (2 Portionen):

100 g geschälte Pistazien
40 g Parmesan
5 EL Olivenöl
Pfeffer
1 Prise Salz

Zubereitung:

  • Pistazien fein mahlen.
  • Parmesan möglichst fein reiben.
  • Zu den gemahlenen Pistazien das Öl, den Parmesan sowie Pfeffer und Salz geben und alles vermischen.

Dauer: ca. 1,5 Stunden

Pistazienbrot mit Pistazien-Pesto

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Die Tomateninsel wird 4!

Wahnsinn wie die Zeit vergeht. Schon wieder ist ein Jahr vorbei und die kleine Tomateninsel wird heute bereits vier Jahre alt! Ich danke euch allen, die ihr mir die Treue haltet und meinen Blog regelmäßig besucht, von Herzen. Ich freue mich jedes Mal riesig, wenn ihr wieder einen eurer netten Kommentare hinterlaßt. An diese Stelle möchte ich auch alle neuen Leser ganz herzlich auf der Insel willkommen heißen.

Mini-Pizzen

Auch wenn die Tomateninsel noch nicht in dem Alter ist, in dem man wilde Parties feiert (Oder verhält es sich bei Blogs wie beim Alter der Hunde? Ein Hunde- bzw. Blogjahr entspricht sieben Menschenjahren? Dann wäre die Insel schon 28 Jahre alt und wahrlich alt genug für eine anständige Party ;-)), schmeiße ich heute eine tolle Party für sie. Was wäre eine Party ohne Snacks und Knabbereien? Keine gute Party. Am besten eignet sich dafür meiner Meinung nach Fingerfood und genau so eines habe ich für euch zubereitet: vier verschiedene Mini-Pizzen. Alle sind mit Tomaten und Schafskäse belegt. Es gibt eine Sorte mit Peperoni, eine mit Walnüssen, eine mit Champignons und eine mit Knoblauch. Greift zu bevor die kleinen Leckereien alle weg sind!

Mini-Pizzen

Zutaten (ca. 36 Stück)

350 g Dinkemehl (Type 630)
5 g Trockenhefe
2 TL Zucker
180 ml lauwarmes Wasser
4 TL Salz
2,5 EL Olivenöl
800 g stückige Tomaten
Pfeffer
1 TL getrockneter Oregano
200 g Schafskäse
ca. eine Hand voll Walnusskerne
ca. 10 eingelegte, milde Peperonis
4 große Champignons
6-8 Knoblauchzehen

Zubereitung

  • Das Mehl in eine Schüssel geben.
  • In der Mitte des Mehls eine kleine Mulde formen und die Hefe, 1 TL Zucker sowie 10 ml lauwarmes Wasser hineingeben. Das ganze dünn mit Mehl bedecken und ein paar Minuten warten bis sich bei diesem kleinen Vorteig Blasen bilden.
  • Die restlichen 170 ml Wasser, 2 TL Salz und Olivenöl hinzugeben und zu einem homogenen Teig verrühren. Diesen Teig nun abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen bis er sich ungefähr verdoppelt hat.
  • Währenddessen die stückigen Tomaten mit 2 TL Salz, 1 TL Zucker, Pfeffer und Oregano würzen.
  • Hat sich der Teig ungefähr verdoppelt, so könnt ihr beginnen, die kleinen Pizzen auszurollen. Dafür jeweils ein Teigstück nehmen, das etwas kleiner als ein Golfball ist. Dieses dünn ausrollen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Bei mir wurden es 36 Mini-Pizzen.
  • Die gewürzten, stückigen Tomaten auf den Pizzen verteilen.
  • Die Peperonis und die Champignons in kleinere Stücke schneiden.
  • Die Knoblauchzehen schälen und in Scheiben schneiden.
  • Peperoni- und Champignonstücke, sowie die Walnusskerne und Knoblauchzehen auf den Pizzen verteilen.
  • Den Schafskäse entweder klein schneiden und über die Pizzen streuen oder mit der Hand über den Pizzen zerkrümeln.
  • Jedes Backblech nun für ca. 10 min bei 220°C (Ober- und Unterhitze, mittlere Schiene) ins nicht vorgeheizte Bratrohr stellen bis die Mini-Pizzen leicht braun und der Teig knusprig ist.

Dauer: 1 Stunde 45 Minuten

Fitnessfladen

Fitnessfladen? Wird man etwa körperlich fitter, wenn man diese Fladen ißt? Nein, natürlich nicht, aber eine schöne Vorstellung wäre das schon…

Fitnessfladen

Meinen ersten Fitnessfladen habe ich vor einigen Jahren auf unserem Christkindelsmarkt gegessen und war sofort begeistert. Hier gibt es zwei Weihnachtsmärkte, einen großen, kommerziellen, der die Touristen anlockt. Diesen versuche ich im Normalfall eher zu meiden. Aber es gibt noch eine kleine, schnuckelige Alternative, die aus ca. 25 Ständen besteht. Dort kann man handgefertigte Seifen, individuellen Schmuck, Töpferware und vieles mehr kaufen. Zum Essen kann man zwischen den Angeboten von zwei Ständen wählen. Einer davon verkauft verschiedene Fladen, u.a. auch den Fitnessfladen. Da ich jedes Jahr dort vorbei schaue und mindestens einmal diesen Fladen esse, habe ich nun versucht, ihn selbst zuzubereiten. Meine Version des Fitnessfladens schmeckt zwar nicht genau so wie der auf dem Christkindelsmarkt, aber lecker ist auch. Ein bißchen erinnern mich die Zutaten wie z.B. Lauchzwiebeln und Tomaten auch an den nahenden Frühling, weshalb er natürlich nicht nur in der kalten Jahreszeit schmeckt.

Fitnessfladen

Zutaten (4 Fladen):

3 g Trockenhefe
25 ml lauwarmes Wasser
190 g Weizenmehl (Type 405)
75 ml +1 TL Milch
1/2 TL + 1/4 TL Salz
2 EL Olivenöl
65 g Creme Fraîche
Pfeffer
1/4 TL Thymian
75 g Cocktailtomaten
6 Stangen Lauchzwiebeln
50 g geriebener Gouda

Zubereitung:

  • Die Trockenhefe im Wasser auflösen.
  • Mehl, 75 ml Milch, 1/2 TL Salz sowie Olivenöl zum Hefewasser geben und alles zu einem glatten Teig verkneten.
  • Den Teig abgedeckt ca. 30 min an einem warmen Ort gehen lassen bis er sich ungefähr verdoppelt hat.
  • Den Teig, sobald er sich verdoppelt hat, nochmal mit den Händen kneten bis er nicht meht klebt.
  • Den Teig in vier gleich große Hälften zerteilen.
  • Zwei Backpapier jeweils auf die Größe eines Backblechs zuschneiden.
  • Ein Backpapier auf die Arbeitsfläche legen und zwei Teighälften jeweils auf dem ersten Backpapier ausrollen bis der Teig nur noch ca. 2 mm dick ist.
  • Die anderen beiden Teigviertel auf dem zweiten Backpapier ausrollen.
  • Das Backpapier mit dem ausgerollten Teig jeweils auf ein Backblech legen.
  • Creme Fraîche mit 1 TL Milch, 1/4 TL Salz, etwas Pfeffer und Thymian verrühren.
  • Die Creme Fraîche Mischung auf dem Teig gleichmäßig verteilen.
  • Die Tomaten vierteln und auf den Fladen verteilen.
  • Die Lauchzwiebeln in Ringe schneiden und ebenfalls verteilen.
  • Den Gouda darüber streuen.
  • Ein Backblech mit zwei Fladen im nicht vorgeheizten Bratrohr (Ober- und Unterhitze, mittlere Schiene) bei 250° C ca. 15 min backen bis der Käse leicht braun und knusprig ist.
  • Anschließend das zweite Blech mit den restlichen beiden Fladen in den heißen Ofen schieben.

Dauer: ca. 1,5 Stunden

Fitnessfladen

Zubereitung:

Flammkuchen mit Ziegenkäse und Zwiebelmarmelade

Essbare Urlaubsmitbringsel mag ich total gerne. Allerdings weiß ich nicht immer sofort, wie ich diese neuen Zutaten am besten verarbeite. So erging es mir auch mit dem letzten Mitbringsel, das ich bekommen habe: eine Marmelade aus Kalabrien, die aus Tropeazwiebeln zubereitet wurde.

Flammkuchen

Zwiebelmarmelade? Zuerst war ich sehr skeptisch, denn bei Marmelade bin ich sehr heikel. Ich mag nur Marmelade aus roten Früchten. Anfangs stand die Marmelade einige Tage ungeöffnet in der Küche. Nach ein paar Tagen habe ich mich im Internet auf die Suche nach Rezepten gemacht, die eine Zwiebelmarmelade benötigen, wurde aber nicht richtig fündig. Allerdings habe ich viele Rezepte für die Herstellung einer Zwiebelmarmelade gefunden. Dort wurde meistens empfohlen, die Marmelade zu Käse zu essen. Mein erster Versuch, die Marmelade mit einer dünnen Scheibe Ziegenkäse zu essen, hat sehr lecker geschmeckt. Ganz zufrieden war ich damit allerdings noch nicht. Als ich kurz darauf beim Einkaufen war, fiel mir an der Käsetheke eine Ziegenkäserolle auf. Davon wanderte eine Scheibe mit nach Hause, denn ich hatte den spontanen Einfall, einen Flammkuchen mit Ziegenkäse und Zwiebelmarmelade zuzubereiten. Thymian passte dann auch noch hervorragend dazu. Vom Gesamtergebnis war ich sehr begeistert. Der Ziegenkäse, die Zwiebelmarmelade und der Thymian passen perfekt zusammen.

Wie mögt ihr den Flammkuchen am liebsten? Was könnt ihr mir als Belag für meinen nächsten Flammkuchen empfehlen?

Zutaten (2 Flammkuchen):
3 g Trockenhefe
25 ml lauwarmes Wasser
190 g Weizenmehl (Type 405)
95 ml Milch
1/2 + 1/4 TL Salz
2 EL Olivenöl
100 g Creme Fraîche
Pfeffer
2 Scheiben einer Ziegenkäse-Rolle (ca. 150 g)
4 Zweige Thymian
2 EL Zwiebelmarmelade

Zubereitung:

  • Die Trockenhefe im Wasser auflösen.
  • Mehl, 75 ml Milch, 1/2 TL Salz sowie Olivenöl zum Hefewasser geben und alles zu einem glatten Teig verkneten.
  • Den Teig abgedeckt ca. 30 min an einem warmen Ort gehen lassen bis er sich ungefähr verdoppelt hat.
  • Den Teig, sobald er sich verdoppelt hat, nochmal mit den Händen kneten bis er nicht meht klebt.
  • Den Teig halbieren.
  • Zwei Backpapier jeweils auf die Größe eines Backblechs zuschneiden.
  • Ein Backpapier auf die Arbeitsfläche legen und eine Teighälfte auf dem Backpapier ausrollen bis er nur noch ca. 2 mm dick ist. Ebenso mit der zweiten Teighälfte verfahren.
  • Das Backpapier mit dem ausgerollten Teig jeweils auf ein Backblech legen.
  • Creme Fraîche mit 20 ml Milch, 1/4 TL Salz und etwas Pfeffer verrühren.
  • Die Creme Fraîche Mischung auf dem Teig gleichmäßig verteilen.
  • Den Ziegenkäse mit den Fingern über den Teig krümeln.
  • Die beiden Flammkuchen im nicht vorgeheizten Bratrohr (Ober- und Unterhitze) bei 250°C ca. 10 min backen bis der Käse leicht braun und knusprig ist.
  • Die Thymianblätter von den Zweigen entfernen und über dem Flammkuchen verteilen.
  • Die Zwiebelmarmelade in kleinen Klecksen auf den Flammkuchen geben.

Dauer: ca. 1,5 Stunden

Quelle Teig: Essen und Trinken

Flammkuchen ist definitiv ein Gericht, das gut für die Seele ist. Somit ist es perfekt für den Blog-Event Vegetarisches Seelenfutter geeignet.

Seelenfutter

Tomatenbrot

Ich liebe es, Brot selbst zu backen. Am meisten gefällt mir daran, dass ich dem Teig noch Zutaten hinzufügen kann, auf die ich gerade Lust habe. Aus einer derartigen Laune heraus ist auch das nachfolgende Brot entstanden.

Tomatenbrot

Sobald es Sommer wird, steigt auch meine Lust, wieder Brot zu backen. Einen Zusammenhang gibt es da zwar nicht, aber schön ist, dass ich jetzt wieder in den Genuss von frisch gebackenem Brot komme. Dieses Mal hatte ich Lust, ein Brot mit getrockneten Tomaten zu backen, da mich seit einigen Wochen eine große Tüte mit getrockneten Tomaten regelmäßig in der Küche anlacht und verarbeitet werden will. Dieses Brot hatte bei mir Premiere und es war extrem lecker, so dass es das sicher bald mal wieder geben wird. Das Brot paßt perfekt zum Grillen oder zu einem Salat, mit einem leckeren Brotaufstrich oder ganz einfach nur pur, denn saftig genug ist es dafür.

Unsicher war ich allerdings, ob ich die getrockneten Tomatenstückchen schon in den Teig geben kann bevor er geht oder ob sie den Teig mit ihrem Gewicht zu sehr nach unten drücken würden, so dass er nicht richtig aufgehen kann. Ich hab mich für die Variante mit der späteren Hinzugabe entschieden, hatte aber dann das Problem, dass der Teig wieder ein bißchen zusammen gefallen ist als ich die Tomaten hinzugemischt habe. Aber spätestens beim Verteilen des Teigs auf dem Blech wäre der Teig sowieso wieder ein bißchen geschrumpft. Was meint ihr? Kann ich die Tomatenstückchen schon dazu geben bevor der Teig das erste Mal geht?

Tomatenbrot

Zutaten (2 – 3 Stück):
500 g Weizenmehl (Type 405)
20 g Hefe (oder 1 Päckchen Trockenhefe)
375 ml lauwarmes Wasser
2 TL Salz
100 g getrocknete, nicht in Öl eingelegte Tomaten
etwas Olivenöl für das Backblech

Zubereitung:

  • Alle Zutaten bis auf die getrockneten Tomaten in eine Schüssel geben und mit dem Mixer zu einem Teig verarbeiten.
  • Teig ca. 30 min an einem warmen Ort gehen lassen.
  • Die getrockneten Tomaten würfeln und vorsichtig unter den Teig heben.
  • Backblech mit Backpapier belegen und dieses mit Olivenöl einfetten.
  • Aus dem Teig 2-3 Brotstangen formen und diese auf das Blech legen.
  • Teig erneut auf dem Blech 30 min ruhen lassen. Während dieser Zeit wird sich der Teig ziemlich in die Breite ausdehnen.
  • Die Brote mit warmem Wasser bestreichen und mit nassen Händen nochmal in Form schieben.
  • Die Brote im nicht vorgeheizten Ofen bei 250°C ca. 20 min auf der mittleren Schiene mit Heißluft backen. Je nach Backofen kann es auch ein paar Minuten länger dauern bis das Brot leicht gebräunt ist.

Dauer: ca. 1,5 Stunden

Tomatenbrot

Danke Katha für den Hinweis, dass dieses Mal für den Bread Baking Day Brotstangen gesucht werden. Das habe ich total übersehen. Aber jetzt kann ich mein Tomatenbrot zum Glück ja trotzdem dort noch einreichen. Der Bread Baking Day findet schon zum 70. Mal auf Zorras Blog statt und wird dieses Mal von MaRa ausgerichtet.

Pfannenpizza mit Mais und Paprika

Dass selbst gemachte Pizza nie so schmecken wird, wie in Italien, habe ich mittlerweile akzeptiert, es fehlt schließlich der Holzofen, der der Pizza einen ganz eigenen Geschmack verleiht. Ich habe mittlerweile auch gar nicht mehr den Anspruch, dass mein Teig genauso schmecken muss wie in Italien, eines ist nur wichtig – er muss dünn sein. Zu dicken, im schlimmsten Fall nicht knusprigen, Pizzateig mag ich nämlich gar nicht.

Pfannenpizza

Es gibt Gerichte, die könnte ich einmal pro Woche essen. Pizza gehört definitv zu der Liste dieser Lieblingsgerichte. Was den Pizzabelag betrifft, so habe ich natürlich auch meine Vorlieben. Sehr gerne esse ich z.B. die Pizza mit Tomatensoße, Käse sowie Walnüssen und schwarzen Oliven belegt. In der Pizzeria bestehe ich darauf, dass die Walnüsse mit in den Ofen kommen, auch wenn das scheinbar nicht überall üblich ist und teilweise die Walnüsse erst auf die fertig gebackene Pizza kommen. Zu Hause ist das sowieso kein Problem, da kann ich die Zutaten ja mitbacken wie ich will.

In London habe ich vor einigen Jahren in der Nähe des Piccadilly Circus eine Pizza gegessen, die mir so gut geschmeckt hat, dass ich sie zu Hause auch öfters selbst zubereitet habe. Allerdings gab es dabei Probleme mit dem Teig. Normalerweise kommt bei mir nämlich wenig Gemüse oder andere Zutaten auf die Pizza, die Soße mal ausgenommen, die sehr saftig sind. Bei der Pizza aus London war dies aber der Fall, denn sie war mit Mais und roten Paprika belegt. Beim Backen hatte ich dann immer das Problem, dass mein seit Jahren verwendeter Teig aufgrund des saftigen Belags nicht knusprig wurde, wenn ich zwei Bleche mit Pizza zeitgleich backen wollte. Matschiger Pizzateig geht meiner Meinung nach gar nicht. Deshalb hat mir die Idee, die Pizza in der Pfanne zuzubereiten sehr gut gefallen. Denn das, so meine Vorstellung, sollte eigentlich dafür sorgen, dass der Teig auch bei saftigem Belag aufgrund der direkten Hitze unter der Pfanne knusprig werden sollte. So war es dann zum Glück auch.

Seid ihr genauso süchtig nach Pizza wie ich? Welchen Teig verwendet ihr für eure Pizza? Womit belegt ihr eure Pizza?

Pfannenpizza

Zutaten (2 Stück):
75 ml lauwarmes Wasser
4 g Trockenhefe
160 g Weizenmehl (Type 405)
2 EL Olivenöl
10 g + 1 TL Salz
400 g stückige Tomaten
Pfeffer
1/2 TL Zucker
1 TL getrockneter Oregano
1/2 rote Paprika
50 g Mais aus der Dose
50 – 100 g geriebener Edamer

Zubereitung:

  • In einem kleinen Becher die Hefe im lauwarmen Wasser auflösen.
  • Mehl, 1 EL Olivenöl, 10 g Salz sowie das Hefe-Wasser zu einem glatten Teig verrühren.
  • Den Teig nun abgedeckt für ca. 30 min an einem warmen Ort gehen lassen.
  • Währenddessen die Paprika in kleine Würfel schneiden.
  • Die stückigen Tomaten mit 1 TL Salz, Pfeffer, 1/2 TL Zucker und 1 TL Oregano würzen.
  • Den Teig in zwei gleich große Hälften zerteilen und möglichst dünn ausrollen.
  • 1/2 EL Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen.
  • Anschließend den ersten ausgerollten Teig in die Pfanne legen, mit der Hälfte der stückigen Tomaten bestreichen, sowie mit jeweils der Hälfte der Paprikawürfel, Mais und Edamer belegen.
  • Die Pfanne nun mit einem Deckel abdecken und die Pizza wenige Minuten in der Pfanne backen bis der Teig knusprig und der Käse im besten fall leicht braun ist.
  • Anschließend mit den restlichen Zutaten die zweite Pizza backen.

Dauer: 1 Stunden 15 Minuten

Quelle: Kunterbunt by Sophie