Himbeer-Kokos-Erdbeer-Eis

Die Sonne scheint, es ist warm, ihr geht zum Gefrierschrank und holt euch ein Eis. Normal, oder? Heutzutage ist es das, zum Glück. Früher war es allerdings nicht so einfach, in den Genuss eines kalten Eises zu kommen.

Himbeer-Kokos-Erdbeer-Eis

Bereits in der Antike gab es Speiseeis, einen Gefrierschrank gab es zu dieser Zeit bekanntermaßen aber nicht. Damals wurde Schnee aus den Bergen geholt und u.a. mit Früchten zu einem leckeren Speiseeis verarbeitet. Da auch Alexander der Große ein Fan von Eis war, ließ er extra dafür Erdlöcher ausheben und mit Holz verkleiden, um darin das Eis zu lagern. Aber auch das war noch nicht das erste Vorkommen des heutigen Eises. Aus Überlieferungen geht hervor, dass in China bereits vor 5000 Jahren das erste Eis verwendet wurde. Auch damals kam es aus den Bergen und wurde in kühlen Kellerräumen, geschützt vor der Sonne, gelagert.

In diesem Sinne: Ich lege mich jetzt in die Sonne und genieße mein Himbeer-Kokos-Erdbeer-Eis, für das ich nicht erst in die Berge gehen musste, um Gletschereis für die Zubereitung zu holen!

Zutaten (6 Stück):

130 g gefrorene Himbeeren
150 g gefrorenen Erdbeeren
50 ml Kokosmilch

Zubereitung:

  • Die gefrorenen Früchte ca. 20 min vor dem Zubereiten aus dem Gefrierschrank stellen. Es können auch frische, nicht gefrorene Früchte verwendet werden, allerdings vermischen sich dann die einzelnen Eisschichten stärker mit einander.
  • Die Himbeeren mit 2 TL Kokosmilch cremig pürieren.
  • Je 1/6 der Himbeer-Kokosmilch-Masse in die Eisförmchen füllen und dabei darauf achten, dass sich dazwischen keine Luftblasen gebildet haben. Ist dies der Fall, einfach mit einem Löffel kurz durchrühren.
  • In jedes Eisförmchen 2 TL Kokosmilch füllen.
  • Die Erdbeeren mit der restlichen Kokosmilch pürieren.
  • Die Erdbeer-Kokosmlich-Masse ebenso auf die Förmchen verteilen und etwaige Luftbläschen mit einem Löffel heraus rühren.
  • Den Stiel in die Förmchen stecken und diese über Nacht in den Gefrierschrank zum Aushärten stellen.

Dauer: ca. 15 Minuten + Wartezeit

Vegane Beerentarte

Meistens bin ich sehr gut organisiert und arbeite strukturiert. Wenn es allerdings ums Kochen geht, fehlt mir diese Eigenschaft gänzlich. Noch schlimmer wird es, wenn ich backe. Dann herrscht nur noch Chaos, sowohl in meinem Kopf als auch oft in der Küche.

Vegane Beerentarte

Vor einigen Wochen habe ich einen ersten Versuch gemacht, vegane Sahne beim Backen zu verarbeiten. Dabei bin ich an eine vegane Sojasahne geraten, bei der auf der Verpackung explizit erwähnt wurde, dass man sie aufschlagen kann. Fester als leicht schaumig wurde sie bei mir aber nicht, obwohl sie zuvor lang genug im Kühlschrank stand. Vor kurzem habe ich mich dann mit der Tochter einer Kollegin über vegane Sahne und ihre Erfahrungen unterhalten. Netterweise hat mir ihre Mutter am nächsten Tag auch gleich eine Sahne von der Marke mitgebracht, die sie verwendet und die sich aufschlagen lässt. Dieses Wochenende wollte ich die vegane Sahne dann testen. Da gerade Beerenzeit ist, wolle ich unbedingt eine Beerentarte machen. Ich habe mir grob überlegt, aus was ich den Teig zubereiten möchte und was ich alles für die Tarte benötige.

Da ging es mit der Unstrukturiertheit auch schon los. Ich habe mir gestern Vormittag einen Zettel geschrieben, welche Lebensmittel ich für gestern und heute kaufen muss, an die Tarte habe ich auch gedacht, mit Betonung auf „gedacht“. Ich habe mir keine einzige Zutat notiert, die ich für den Teig benötige. Himbeeren und Erdbeeren waren die einzigen Zutaten der Tarte, die auf der Liste gelandet sind. Beim Einkaufen hingegen war ich wieder strukturiert und habe ganz brav nur die Dinge eingekauft, die auf der Liste standen. Als es dann heute morgen darum ging, den Boden für die Tarte zuzubereiten fiel mir auf, dass ich gar keine Eier gekauft habe und Margarine hatte ich auch keine mehr zu Hause. Beides hätte ich aber für den ursprünglich geplanten Teig benötigt… So viel zum Chaos in meinem Kopf in Bezug auf organisierte Vorbereitung des Backens… So oder so ähnlich läuft das fast jedes Mal ab, wenn ich etwas backen möchte. Oft habe ich aber das Glück, dass die Geschäfte noch offen haben und ich die fehlenden Zutaten nachkaufen kann. Das Maximum war, dass ich während des Backens noch drei weitere Mal los gehen musste, um fehlende Zutaten einzukaufen. An einem Sonntag gestaltet sich das schon etwas schwieriger.

Zum Glück gibt es ja das Internet und ich wurde bei der Suche nach einem veganen Tarteboden sehr schnell fündig. Auf meine Größe der Tarteform umgerechnet und in der Zusammensetzung der Zutaten leicht angepaßt, bin ich im Nachhinein sehr froh, dass ich zu schusselig war, die richtigen Zutaten einzukaufen. Andernfalls wäre ich nie in den Genuss diese genialen Bodens gekommen. Das Einzige, was ich beim nächsten Mal anders machen würde, wäre eine Springform zu verwenden. Meine Tarteform hat am Rand leider eine Vertiefung. Da der Boden sehr knusprig wird, war es nich möglich, ein Tartestück als ganzes heraus zu lösen. Aber in einer Springform sollte das problemlos klappen. Die Kombinaiton aus dem kakaohaltigen Boden mit dem Tonkabohnenaroma, zusammen mit der Himbeersahne und den Früchten war wirklich ein Traum!

Jetzt beruhigt mich bitte und sagt mir, dass es auch noch andere gibt, die genauso verplant ans Backen heran gehen und währenddessen oder kurz davor feststellen, dass ihnen die Hälfte der Zutaten fehlen und dann im schlimmsten Fall noch mehrmals zum Einkaufen müssen, bis sie endlich alle Zutaten zu Hause haben.

Welche Erfahrungen habt ihr mit veganer Sahne gemacht und wofür verwendet ihr sie?

Vegane Beerentarte

Zutaten (Form mit Durchmesser 23 cm):

170 g Dinkelmehl (Type 630)
50 Kokosblütenzucker
20 g Kakaopulver
1 Prise Salz
1 Messerspitze Backpulver
1/2 Tonkabohne
80 ml Sonnenblumenöl + etwas für die Form
2,5 EL eiskaltes Wasser
45 g Himbeer-Johannisbeer-Gelee
200 ml (vegane) Sahne
10 g Himbeer-Fruchpulver*
80 g Himbeeren
175 g Erdbeeren

Zubereitung:

  • Mehl, Kokosblütenzucker, Kakaopulver, Salz, Backpulver sowie den Abrieb einer halben Tonkabohne in eine Schüssel geben und mit einem Löffel gut durchrühren.
  • Sonnenblumenöl und Wasser dazu geben und schnell mit dem Mixer zu einem krümeligen Teig zusammen rühren.
  • Die Form mit etwas Öl leicht auspinseln.
  • Den Teig in die Backform geben, überall gut andrücken und anschließend zum Aushärten ca. 1 Std. in den Kühlschrank stellen.
  • Den Teig vor dem Backen an ein paar Stellen mit einer Gabel anpieksen.
  • Den Boden im vorgeheizten Bratrohr für ca. 15 min bei 180°C (Umluft, mittlere Schiene) backen.
  • Den Tarteboden anschließend gut auskühlen lassen. Ist es noch ein bißchen warm, besteht die Gefahr, dass die Sahe wieder flüssig wird.
  • Das Himbeer-Johannisbeer-Gelee gleichmäßig auf dem Boden verteilen.
  • Die Sahne aufschlagen.
  • Das Himbeer-Fruchtpulver vorsichtig unter die Sahe heben und gut verteilen, so dass diese gleichmäßig rosa gefärbt ist.
  • Die Himbeersahne auf dem Tarteboden verteilen.
  • Die Beeren putzen und dabei die Erdbeeren halbieren.
  • Die Tarte mit den Beeren dekorieren.

Vor dem Verzehr sollte die Tarte noch in den Kühlschrank gestellt werden.

Dauer (inkl. Wartezeit): ca. 3 Stunden

Quelle Tarteboden: Wunderweib

* Werbung: Link zu meinem Kooperationspartner

Herzwaffeln

Wenn es jetzt draußen immer früher dunkel wird, unagenehm kalt und oft auch regnerisch ist, braucht man etwas, dass das Herz erwärmt. Bei mir sind es die Herzwaffeln…

Herzwaffeln

Es gibt Gerüche, mit denen ich gewisse Lebensabschnitte verbinde. Der Geruch von frisch gebackenen Herzwaffeln erinnert mich immer an meine Kindheit. Früher gab es manchmal Sonntag Nachmittag frische Herzwaffeln. Als Kind fand ich es immer toll, aus allen möglichen Zutaten auszuwählen und damit meine Waffeln verzieren zu können: Schlagsahne, Schokostreusel, verschiedene Sorten Marmelade, Schattenmorellen,… Auch heute mag ich das Verzieren immer noch sehr gerne. Umso erstaunlicher ist es allerdings, dass ich bislang noch kein Waffeleisen hatte. Letzte Woche habe ich diesen Zustand endlich geändert und schwebe nun im siebten Waffelhimmel.

Mögt ihr die Herzwaffeln genau so gerne wie ich? Was darf auf euren Waffeln auf keinen Fall fehlen?

Zutaten (8 Herzwaffeln):

150 g Margarine
130 g Vanillezucker
1,5 TL Naschkatzl (wenn nicht vorhanden, durch 5 g zusätzlichen Vanillezucker ersetzen)
3 Eier
260 g Weizenmehl (Type 405)
12 g Backpulver
100 ml Wasser
Sahne
(gefrorene) Himbeeren
Schokostreusel oder Kakaopulver

Zubereitung:

  • Margarine, Vanillezucker und Eier schaumig schlagen.
  • Mehl, Backpulver, Naschkatzl und Wasser hinzugeben. Der Teig sollte nun dickflüssig sein.
  • Das Waffeleisen mit etwas Margarine leicht einfetten und der Reihe nach die Waffeln backen.
  • Die fertigen Waffeln mit geschlagener Sahne, den (aufgetauten) Himbeeren und Schokostreuseln/Kakaopulver verzieren.

Dauer: 45 Minuten

Da die Herzwaffeln ein absolutes Seelenfutter sind, reiche ich sie beim Blog-Event Vegetarisches Seelenfutter ein.

Seelenfutter

Himbeer-Clafoutis

Kennt ihr Clafoutis? Ich kannte sie bis vor zwei Jahren noch nicht. Damals bin ich auf einem anderen Blog auf eine herzhafte Variante gestoßen und habe euch anschließend meine Clafoutis mit Tomaten vorgestellt. Heute habe ich ein Rezept für euch, das eher an die traditionelle Variante heran reicht, nämlich eine mit meinen Lieblingsfrüchten.

Himbeer-Clafoutis

Bereits damals hatte ich, nachdem ich die Clafoutis mit Tomaten so lecker fand, große Lust darauf, auch einmal Clafoutis mit Früchten zu backen. Dass ich dafür meine Lieblingsfrüchte verwende, stand außer Frage. Zu dieser Zeit hatte ich einen wilden Trieb einer Himbeerpflanze, die ich geschenkt bekommen habe, eingepflanzt. Damals war sie aber noch zu klein und zu schwach, um Früchte tragen zu können. Letzten Sommer sah es zum Zeitpunkt der Himbeerernte schon etwas besser aus. Der Himbeerstrauch war um einiges krätiger und gesünder, aber es kamen noch keine Blüten. Also habe ich darauf gehofft, dass ich dieses Jahr eigene Himbeeren ernten und damit Himbeer-Clafoutis backen kann. Aber da war ich wohl etwas übereifrig. Dieses Jahr will der Strauch scheinbar einen Höhenrekord aufstellen, die eine oder andere Blüte war auch sichtbar, Früchte zeigen sich bislang aber immer noch nicht. Bis sich die Früchte nun entschieden haben, ob sie sich zeigen wollen oder nicht, wollte ich nicht warten. Zum Glück hatte ich noch eingefrorene Himbeeren, mit denen ich endlich Himbeer-Clafoutis backen konnte.

Habt ihr schon Clafoutis gebacken? War es dann eine herzhafte oder eine süße Variante?

Himbeer-Clafoutis

Zutaten (2 Formen mit jeweils 15 cm x 15 cm):
140 g frische oder gefrorene Himbeeren
2,5 EL Vanillezucker
2 Eier
1 Prise Salz
50 g Weizenmehl (Type 405)
6 EL flüssige Sahne
1 TL gemahlene Vanille
1/2 TL Puderzucker
Margarine zum Einfetten der Formen

Zubereitung:

  • Falls die Himbeeren gefroren sind, diese rechtzeitig auftauen.
  • Die beiden ofenfesten Formen mit der Margarine einfetten.
  • Die Himbeeren bis auf ein paar Deko-Himbeeren auf dem Boden der beiden Formen gleichmäßig verteilen.
  • Bei beiden Eiern vorsichtig das Eiweiß vom Eigelb trennen.
  • Die beiden Eiweiß in einer sauberen, fettfreien Schüssel steif schlagen.
  • 1 EL Zucker in das Eiweiß einrieseln lassen und es nochmals steif schlagen.
  • In einer zweiten Schüssel die beiden Eigelb, Salz und den restlichen Zucker cremig rühren.
  • Mehl, die flüssige Sahne sowie die gemahlene Vanille unter die Eigelb-Mischung rühren.
  • Den Eischnee vorsichtig unter das Eigelb heben.
  • Den Teig über die Himbeeren gießen.
  • Die restlichen Himbeeren auf dem Teig verteilen.
  • Die beiden Formen für ca. 20 min ins nicht vorgeheizte Bratrohr (mittlere Schiene, Umluft) bei 175°C stellen.
  • Die Clafoutis mit Puderzucker bestäuben, sobald sie fertig sind.

Dauer: 45 Minuten

Himbeertrüffel

Schokolade? Mag ich, aber nur, wenn sie nicht zu süß ist. Himbeeren? Davon kann ich nicht genug bekommen. Himbeertrüffel, hergestellt aus bitterer Schokolade, sind also wie für mich gemacht.

Himbeertrueffel

Vor einigen Monaten war ich in Amsterdam und habe dort auf einem Markt gefriergetrocknete Himbeeren entdeckt. Zu diesem Zeitpunkt wußte ich noch nicht genau, was man damit anfangen kann, aber ich wollte unbedingt ein Tütchen davon kaufen, denn Himbeeren sind neben den Johannisbeeren meine liebsten Früchte. Zu Hause angekommen, habe ich eine Weile überlegt, wozu ich diese Himbeeren verwenden könnte. Nur für einen Kuchen waren sie mir zu schade. Ich hatte aber keine Idee, wie ich sie ansonsten verarbeiten könnte. Also landeten sie erst einmal für einige Monate in meinem Küchenschrank, wo sie mir immer wieder ins Auge fielen, mich aber zu nichts inspierierten. Vor ein paar Wochen habe ich dann in einem Geschäft Himbeerpralinen entdeckt, die in feinem Himbeerstaub gewälzt waren. Lecker sahen sie aus und haben auch genauso geschmeckt. Dieser umhüllende Himbeerstaub konnte nur aus gefriergetrockneten Himbeeren bestehen, denn die frischen Himbeeren wären dafür viel zu saftig. Also habe ich mich in den Weiten des Internets auf die Suche gemacht und bin auf dieses tolle Rezept für Himbeertrüffel gestoßen. Bei der Zubereitung der Trüffel konnte ich es mir nicht verkneifen, eine gefriergetrocknete Himbeere zu naschen. Ich war total überwältigt von diesem intensiven Himbeeraroma, das man auch noch sehr intensiv beim Verzehr der fertigen Himbeertrüffeln geschmeckt hat.

Zutaten (16 Himbeertrüffel)
150 g hochwertige Bitterschokolade (85%)
20 g gefriergetrocknete Himbeeren
2 TL Vanillezucker
75 g flüssige Sahne
25 g Schmand
20 g Butter

Zubereitung:

  • Die Schokolade mit einer Mühle fein mahlen oder mit dem Messer in möglichst kleine Stücke schneiden.
  • Die Himbeeren zusammen mit dem Vanillezucker in der Mühle so lange mahlen bis sie die Konsistenz von Puderzucker haben. Alternativ könnten die Himbeeren auch zusammen mit dem Zucker mit einerm Mörser zerkleinert werden. Anschließend müssen, falls noch vorhanden, die Himbeerkerne mit einem Sieb entfernt werden.
  • Sahne, Schmand und Butter in einen kleinen Topf geben und erhitzen. Dabei darauf achten, dass die Zutaten nicht kochen.
  • Sobald alle Zutaten im Topf flüssig sind, diese kurz mit einem Schneebesen umrühren, damit sie sich verbinden.
  • Anschließend 3 TL der Himbeer-Zucker-Mischung in den Topf geben. Das Ganze nochmal bei niedriger Hitze 5 min durchziehen lassen. Währenddessen mit dem Schneebesen so lange umrühren, bis man von den Himbeeren keine rosa Punkte mehr erkennen kann, sondern die Flüssigkeit einen einheitlichen rosa Farbton angenommen hat.
  • Die rosa Flüssigkeit nun über die Schokolade gießen. Diese sollte nun zu schmelzen beginnen.
  • Mit dem Schneebesen die Masse umrühren, so dass eine glänzende, gleichmäßig vermischte Schokomasse ensteht.
  • Eine ca 10 cm x 10 cm große flache Form mit Frischhaltefolie auslegen. Die Schokomasse anschließend in diese Form gießen. Die Frischhaltefolie sorgt dafür, dass sich die Schokomasse später leichter aus der Form lösen läßt.
  • Die Schokomasse muss nun aushärten. Dies sollte am besten über Nacht im Kühlschrank geschehen.
  • Das Himbeerpulver gut verschließen.
  • Am nächsten Tag nicht erschrecken, wenn ihr die Schokolade aus dem Kühlschrank nehmt. Die Schokolade wird euch zuerst zu hart vorkommen, um sie zu formen. Deshalb hatte ich sie ca. 2 Stunden außerhalb des Kühlschranks stehen, damit sie wieder ein bißchen weich und formbar wird. Je nach Zimmertemperatur geht das bei euch auch schneller.
  • Sobald die Schokolade eine gummiartige Konsistenz hat, also nur ein bißchen nachgibt, wenn ihr dagegen drückt, könnt ihr weiter arbeiten.
  • Dazu die Schoklade in 16 gleich große Stücke schneiden.
  • Anschließend die ersten 8 Stücke mit den Händen zu Kugeln formen und auf einen Teller legen. Direkt nach dem Formen mit den Händen wäre sie noch zu matschig, um sie direkt im Himbeerpulver zu wälzen.
  • Gebt das Himbeerpulver in eine kleine, flache Schale.
  • Fangt mit der Kugel an, die ihr als erstes geformt hat. Sie sollte innerhalb der letzten 1-2 min wieder halbwegs ausgehärtet sein. Je nach Konsistenz rollt sie noch einmal kurzer in der warmen Hand oder wälzt sie sofort gleichmäßig im Himbeerpulver.
  • Überschüssiges Himbeerpulver mit den Fingern vorsichtig entfernen.
  • Anschließend den fertigen Himbeertrüffel auf einen sauberen Teller legen.
  • Auch mit den restlichen 8 Schokowürfeln so verfahren.
  • Zum Schluss noch einmal zum endgültigen Aushärten die Trüffel auf einem Teller in den Kühlschrank stellen.

Dauer: 1,5 Stunden + Wartezeit

Quelle: Küchengötter

Mit diesem Rezept nehme ich an dem Blog-Event Süßigkeiten von Himmlische Süßigkeiten teil.
Blog-Event

Außerdem nehme ich damit noch am Blog-Event Lieblingsschokolade von Pralinenwahnsinn teil.
Lieblingsschokolade - Blogevent zum Start der neuen Pralinensaison (Einsendeschluss 22.10.2013)

Himbeer-Kuchen

Himbeer-Kuchen

Zutaten (Springform 15 cm Durchmesser):
140 g Himbeeren
50 g Margarine
1 Ei
30 g Zucker
95 g Weizenmehl (Type 405)
5 g Backpulver
65 ml Milch
3 EL Grenadine
3 TL Puderzucker
2 TL Zitronensaft
Schokostreusel

Zubereitung:

  • Margarine, Ei und Zucker in einer Schüssel mit dem Mixer schaumig rühren.
  • Mehl, Backpulver, Milch und Grenadine hinzufügen und weiter mit dem Mixer zu einem Teig verarbeiten.
  • Die Springform mit Margarine auspinseln und anschließend mit Mehl bestäuben, damit der fertige Kuchen sich leicht aus der Form lösen läßt.
  • So viel Teig in die Form füllen, dass der gesamte Boden gerade mit dem dem Teig bedeckt ist.
  • Ca. 2/3 der Himberen auf dem Teig verteilen.
  • Den restlichen Teig darüber gießen.
  • Den Kuchen für 25 min im Bratrohr bei 180°C (Umluft, mittlere Schiene) backen.
  • Sobald der Kuchen fertig ist, diesen aus der Form lösen.
  • Puderzucker und Zitronensaft zu einem glatten Zuckerguß verrühren.
  • Den Zuckerguß auf dem Kuchen verteilen.
  • Mit Schokostreuseln bestreuen.
  • Den Kuchen mit den restlichen Himbeeren dekorieren.

Dauer: 1 Stunde 15 Minuten

Dieses Rezept nimmt am Blog-Event Versuchungen in Rot teil.
Vesuchungen in Rot

Kokos-Pudding mit Himbeer-Spiegel

Kokos-Pudding mit Himbeer-Spiegel

Zutaten (2 Portionen):
160 ml Kokosmilch
50 ml Sahne
1 EL Vanillezucker
10 g Speisestärke
1/4 TL Agar-Agar
20 ml Wasser
150 g gefrorene Himbeeren
1 TL Zitronensaft
1/2 TL Kokosraspeln

Zubereitung:

  • Kokosmilch, flüssige Sahne und Zucker in einem Topf kurz aufkochen lassen.
  • Währenddessen die Speisestärke, Agar-Agar und Wasser in einem kleinen Gläschen vermischen bis es ohne Klümpchen ist.
  • Die Agar-Agar-Mischung in den Topf geben und ca. 5 min köcheln lassen. Dabei die ganze Zeit mit einem Schneebesen umrühren, damit es eine glatte Creme gibt.
  • Die Masse in 2 Schälchen geben und fest werden lassen.
  • Die aufgetauten Himbeeren mit dem Zitronesaft zusammen pürieren. Wer lieber keine Himbeer-Kerne mag, kann die Himbeeren anstelle eines Pürierstabs auch mit der Flotten Lotte pürieren und so die Kerne heraus filtern.
  • Das Himbeerpüree über den Pudding geben und mit Kokosraspeln dekorieren.
  • Den Pudding vor dem Verzehr noch kurz in den Kühlschrank stellen.

Dauer: 1 Stunde

Himbeer-Tiramisu

Himbeer-Tiramisu

Zutaten (Form 30 cm x 20 cm):
300 g Löffelbiskuits
300 g Himbeeren (frische oder gefrorene)
100 ml Zitronensaft / Saft von 2 Zitronen
100 g Vanillezucker
250 g Magerquark
500 g Mascarpone
5 EL Himbeergeist
2 EL Wasser

Zubereitung:

  • Himbeeren mit Zitronensaft und Zucker pürieren. 3 EL davon für die Deko auf die Seite stellen.
  • Quark, Mascarpone, Himbeerpürre und 1 EL Himbeergeist mit einem Mixer vermischen.
  • Die Hälfte der Löffelbiskuits nebeneinander in die Form legen.

Himbeer-Tiramisu

  • 4 EL Himbeergeist mit 2 EL Wasser vermischen.
  • Die Hälfte der Himmbeergeist-Wasser-Mischung mit einem Pinsel auf den Löffelbiskuits verteilen.
  • Die Hälfte der Himbeercreme auf den Biskutis verteilen.
  • Die restlichen Löffelbiskuits wieder nebeneinander auf die Himbeercreme legen.
  • Wieder mit dem Pinsel die Biskuits mit der Himbeergeist-Wasser-Mischung einstreichen.
  • Die restliche Himbeercreme gleichmäßig in der Form verteilen.
  • Das Ganze über Nacht in den Kühlschrank stellen, damit alles gut durchziehen kann.
  • Vor dem Verzehr das übrige Himbeerpüree auf der Oberfläche verteilen.

Dauer: 1 Stunde (plus Wartezeit über Nacht)

Himbeer-Johannisbeer-Kuchen

Himbeer-Johannisbeer-Kuchen

Zutaten Teig (Kuchenform 15 cm Durchmesser):
50 g Margarine
1 Ei
100 g Weizenmehl (Type 405)
1/3 Päckchen Backpulver
65 ml Milch
20 g Vanillezucker
2 EL Himbeer-Johannisbeer-Gelee

Zutaten Füllung und Deko:
55 g Himbeeren + 9 Himbeeren
75 g Himbeer-Joghurt
10 g Puderzucker
1 TL Zitronensaft
1 TL Himbeer-Johannisbeer-Gelee

Zubereitung:

  • Margarine, Ei, Mehl, Backpulver, Milch und Vanillezucker mit dem Mixer zu einem glatten Teig verrühren.
  • Gelee dazu geben und gleichmäßig mit dem Mixer verrühren, so dass der gesamte Teig einen leicht rosa Farbton hat.
  • Die Kuchenform mit ein bißchen Margarine mit einem Pinsel einfetten und mit Mehl ausschwenken, so dass der gebackene Teig nicht kleben bleibt. Das überschüssige Mehl entfernen.
  • Teig in die Kuchenform füllen und im nicht vorgeheizten Bratrohr bei 180°C (Umluft, mittlere Schiene) ca. 35 min im Bratrohr backen. Anschließend auskühlen lassen.

Himbeer-Johannisbeer-Kuchen roh

  • Sobald der Kuchen ausgekühlt ist, in der Mitte horizontal durchscnneiden, so dass 2 gleich große Kuchenhälften entstehen.
  • Für die Füllung 55 g Himbeeren mit dem Joghurt pürieren und auf dem Boden des Kuchens verteilen.
  • Die Füllung mit dem Kuchendeckel zudecken.
  • Für den Guß Puderzucker, Zitronensaft und 1 TL Gelee gut verrühren und auf dem Deckel des Kuchens verteilen.
  • Den Kuchen zum Schluß noch mit den restlichen 9 Himbeeren dekorieren.

Dauer gesamt: ca. 2,5 Stunden

http://tomateninselHimbeer-Johannisbeer-Kuchenstück

Dieses Rezept nimmt an dem Kochevent Kleine Kuchen teil.
Kleine Kuchen - Back-Event bei Low Budget Cooking