Himbeer-Kokos-Erdbeer-Eis

Die Sonne scheint, es ist warm, ihr geht zum Gefrierschrank und holt euch ein Eis. Normal, oder? Heutzutage ist es das, zum Glück. Früher war es allerdings nicht so einfach, in den Genuss eines kalten Eises zu kommen.

Himbeer-Kokos-Erdbeer-Eis

Bereits in der Antike gab es Speiseeis, einen Gefrierschrank gab es zu dieser Zeit bekanntermaßen aber nicht. Damals wurde Schnee aus den Bergen geholt und u.a. mit Früchten zu einem leckeren Speiseeis verarbeitet. Da auch Alexander der Große ein Fan von Eis war, ließ er extra dafür Erdlöcher ausheben und mit Holz verkleiden, um darin das Eis zu lagern. Aber auch das war noch nicht das erste Vorkommen des heutigen Eises. Aus Überlieferungen geht hervor, dass in China bereits vor 5000 Jahren das erste Eis verwendet wurde. Auch damals kam es aus den Bergen und wurde in kühlen Kellerräumen, geschützt vor der Sonne, gelagert.

In diesem Sinne: Ich lege mich jetzt in die Sonne und genieße mein Himbeer-Kokos-Erdbeer-Eis, für das ich nicht erst in die Berge gehen musste, um Gletschereis für die Zubereitung zu holen!

Zutaten (6 Stück):

130 g gefrorene Himbeeren
150 g gefrorenen Erdbeeren
50 ml Kokosmilch

Zubereitung:

  • Die gefrorenen Früchte ca. 20 min vor dem Zubereiten aus dem Gefrierschrank stellen. Es können auch frische, nicht gefrorene Früchte verwendet werden, allerdings vermischen sich dann die einzelnen Eisschichten stärker mit einander.
  • Die Himbeeren mit 2 TL Kokosmilch cremig pürieren.
  • Je 1/6 der Himbeer-Kokosmilch-Masse in die Eisförmchen füllen und dabei darauf achten, dass sich dazwischen keine Luftblasen gebildet haben. Ist dies der Fall, einfach mit einem Löffel kurz durchrühren.
  • In jedes Eisförmchen 2 TL Kokosmilch füllen.
  • Die Erdbeeren mit der restlichen Kokosmilch pürieren.
  • Die Erdbeer-Kokosmlich-Masse ebenso auf die Förmchen verteilen und etwaige Luftbläschen mit einem Löffel heraus rühren.
  • Den Stiel in die Förmchen stecken und diese über Nacht in den Gefrierschrank zum Aushärten stellen.

Dauer: ca. 15 Minuten + Wartezeit

Gemüse-Curry mit Jasminreis

Gemüse-Curry? Für mich? Ne, lass mal gut sein. Gibt es auch noch eine Alternative? Etwas ohne Kokosmilch und Curry vielleicht? Danke!

Gemüse-Curry mit Jasminreis

Es gab bis vor einigen Jahren noch mehrere Gründe warum ich nie, nie, niemals ein Curry gegessen hätte. Ein sehr großes Argument dagegen ist die nicht gerade geringe Menge an Kokosmilch, die dafür verwendet wird. Für mich haben immer Kokos(milch) und süße Sachen wie Desserts und Kuchen zusammen gehört. Aber zu diesem Thema habe ich bereits bei der Kokos-Zitronen-Suppe mit Gemüseeinlage meine Meinung geändert. Der zweite Grund, der lange Zeit gegen diese Speise gesprochen hätte, war das Wort Curry. Eine sehr lange Zeit dachte ich nämlich, dass damit ausschließlich das Pulver gemeint ist, das z.B. für die Currywurst verwendet wird, und das ich nicht sonderlich mag. Nachdem ich aber auch bei diesem Thema dazu gelernt habe, nämlich dass Curry auch als Paste existiert, die sehr lecker schmeckt, stand dem Thema Gemüse-Curry nichts mehr im Wege. Und was soll ich sagen? Ich bin begeistert und werde dieses leckere Gericht sicherlich in Zukunft öfters zubereiten. Falls es außer mir noch Kokosmilch-Skeptiker gibt, so kann ich diese beruhigen. Obwohl ich in meinem Rezept relativ viel Kokosmilch verwendet habe, ist sie im Gesamtgeschmack äußerst dezent.

Gemüse-Curry mit Jasminreis

Dieses Gericht paßt zum aktuellen Aufenthalt der vegetarischen WeltreiseThailand.

Vegetarische Weltreise - Thailand

Esst ihr gerne Gemüse-Curry? Wie bereitet ihr es zu? Was darf für euch auf keinen Fall in einem Curry fehlen?

Zutaten (4 Portionen):

450 g Jasminreis
3 große Tassen Wasser
etwas Salz
260 g Karotten
500 g Kartoffeln
50 g gefrorener Brokkoli
1 TL Sonnenblumenöl
115 g Zwiebel
500 ml Kokosmilch
2 EL Matsaman Curry Paste
260 g Zucchini
220 g rote Paprika

Zubereitung:

  • Das Wasser in einem Topf zum Kochen bringen und zusammen mit etwas Salz den Reis darin kochen.
  • Die Karotten schälen und in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden.
  • Die Kartoffeln schälen und würfeln.
  • Die Paprika entkernen und würfeln.
  • Die Zucchini würfeln.
  • Einen Topf mit Wasser erhitzen und darin die Karotten und Kartoffeln ca. 7 min kochen.
  • Den gefrorenen Brokkoli zu den Karotten und Kartoffeln geben und weitere 3 min mit kochen.
  • Das Gemüse abgießeen und bei Bedarf die Brokkoliröschen etwas kleiner schneiden.
  • Das Sonnenblumenöl in einem Topf erhitzen.
  • Währenddessen die Zwiebel schälen und in kleine Würfel schneiden.
  • Die Zwiebelwürfel im Öl glasig dünsten.
  • Die Kokosmilch zu den Zwiebeln geben.
  • Die Curry-Paste mit einem Löffel in der Kokosmilch auflösen.
  • Nun die Paprika-, Zucchini-, Karotten-, Kartoffel- und Brokkolistückchen in die Kokosmilch geben.
  • Alles noch ca. 5 min köcheln lassen.

Dauer: 45 Minuten

Gemüse-Curry mit Jasminreis

Kokosmilch-Pfannkuchen à la Kurumba mit Schattenmorellen

Kokos-Pfannkuchen mit Schattenmorellen

Zutaten (5 kleine Pfannkuchen):
200 ml Kokosmilch
30 g Weizenmehl (Type 405)
1 Ei
45 g Zucker
30 g Kokosraspeln
270 g Schattenmorellen aus dem Glas inkl. Saft
1,5 TL Speisestärke
Sonnenblumenöl

Zubereitung:

  • Kokosmilch, Mehl, Ei und Zucker in einer Schüssel mit dem Mixer verrühren.
  • Die Kokosraspeln unter den Teig mischen.
  • Mit etwas Sonnenblumenöl der Reihe nach die Pfannkuchen in einer Pfanne von beiden Seiten heraus backen.
  • Währenddessen die Schattenmorreln mit dem Saft in einen Topf geben und erhitzen.
  • Die Stärke zu den Kirschen geben und den Saft auf niedriger Temperatur eindicken lassen.
  • Sobald die Pfannkuchen und die Schattonemorellen fertig sind, können jeweils einige Schattenmorellen auf einen Pfannkuchen mittig gelegt werden. Anschließend den Pfannkuchen der Länge nach rollen

Dauer: 45 Minuten

Kokos-Zitronen-Suppe mit Gemüseeinlage

Kokos-Zitronen-Suppe mit Gemüseeinlage

Zutaten (2 Portionen):
250 ml Kokosmilch
250 ml Gemüsebrühe
1/2 TL Curry-Paste
1/4 TL Curcuma
1 Stängel Zitronengras
1 EL Zitronensaft
2 Frühlingszwiebeln
50 g Champignons
1 rote Paprika
1 Prise Salz

Zubereitung:

  • Kokosmilch und Gemüsebrühe zusammen in einen Topf geben und einmal aufkochen lassen.
  • Curcuma hinzufügen. Dadurch erhält die Suppe einen Gelbton.
  • Das Zitronengras einmal der Länge nach durchschneiden und in den Topf geben.
  • Mit Curry-Paste, Zitronensaft und Salz abschmecken.
  • Den Topf abdecken und die Suppe bei niedriger Flamme ca. 30 min köcheln lassen.
  • Die Frühlingszwiebeln in ganz dünne Ringe schneiden.
  • Die Champignons in dünne Scheiben schneiden.
  • Die Paprika entkernen und würfeln.
  • Das Zitronengras aus der Suppe fischen.
  • Das rohe Gemüse vor dem Servieren in die Suppe geben und nur ganz kurz warm werden lassen.

Dauer: ca. 45 Minuten

Kokos-Pudding mit Himbeer-Spiegel

Kokos-Pudding mit Himbeer-Spiegel

Zutaten (2 Portionen):
160 ml Kokosmilch
50 ml Sahne
1 EL Vanillezucker
10 g Speisestärke
1/4 TL Agar-Agar
20 ml Wasser
150 g gefrorene Himbeeren
1 TL Zitronensaft
1/2 TL Kokosraspeln

Zubereitung:

  • Kokosmilch, flüssige Sahne und Zucker in einem Topf kurz aufkochen lassen.
  • Währenddessen die Speisestärke, Agar-Agar und Wasser in einem kleinen Gläschen vermischen bis es ohne Klümpchen ist.
  • Die Agar-Agar-Mischung in den Topf geben und ca. 5 min köcheln lassen. Dabei die ganze Zeit mit einem Schneebesen umrühren, damit es eine glatte Creme gibt.
  • Die Masse in 2 Schälchen geben und fest werden lassen.
  • Die aufgetauten Himbeeren mit dem Zitronesaft zusammen pürieren. Wer lieber keine Himbeer-Kerne mag, kann die Himbeeren anstelle eines Pürierstabs auch mit der Flotten Lotte pürieren und so die Kerne heraus filtern.
  • Das Himbeerpüree über den Pudding geben und mit Kokosraspeln dekorieren.
  • Den Pudding vor dem Verzehr noch kurz in den Kühlschrank stellen.

Dauer: 1 Stunde