Schlümpfe

„Sagt mal, von wo kommt ihr denn her?
Aus Schlumpfhausen, bitte sehr!
Sehen alle da so aus wie ihr?
Ja, die seh’n so aus wie wir.
Soll ich euch ein Liedlein bringen?
Ja, wir wollen mit dir singen…“

Schluempfe

Na, habt ihr das Schlumpflied von Vader Abraham erkannt? Ich muss gestehen, ich kann es auswendig singen. Bitte sagt mir, dass ich nicht die Einzige bin, die über 5 Jahre alt ist, keine Kinder hat und das Lied trotzdem fehlerfrei mitsingen kann. Aber ich stehe dazu, ich bin ein Schlümpfe-Fan. Den Grund weiss ich gar nicht genau, ich finde sie einfach nur putzig.

Muffi-Schlumpf

Als ich vor 2,5 Jahren entdeckt habe, dass es für das Smartphone ein Schlumpfspiel gibt – Smurfs Village – musste ich es natürlich sofort spielen und ich liebe es immer noch.
Als ich dann auch noch vor kurzem eine Schlumpfbackform bei MeinCupcake* gesehen habe, wollte ich die Form unbedingt haben. Aber es musste natürlich so kommen: die Backform war ausverkauft. Nach einem kurzen Mailwechsel mit MeinCupcake* gabe es zum Glück die erlösende Nachricht, dass die Backform wieder verfügbar ist. Nach wenigen Tagen konnte ich die, passenderweise, blaue Backform in den Händen halten und loslegen.

Schlaubi-Schlumpf

Zutaten (5 – 6 Schlümpfe)

80 g Zucker
55 g Weizenmehl (Type 405)
45 g gemahlene Haselnüsse
50 g weiche Butter
2 Eiweiß
1 Prise Salz
Puderzucker
Lebensmittelfarbe
Milch
Wasser
Schokolade

Zubereitung:

  • Zucker, Mehl und gemahlene Haselnüsse miteinander vermischen.
  • Die Butter dazu geben.
  • Die beiden Eiweiss mit einer Prise Salz steif schlagen.
  • Ca. 1/3 des Eischnees mit dem Mixer unter die Haselnuss-Mischung rühren.
  • Den restlichen Eischnee vorsichtig unterheben.
  • Die Förmchen mit Butter einpinseln, so dass sich die Schlümpfe leicht aus der Form lösen lassen.
  • Den Teig auf die einzelnen Mulden verteilen. Dabei die Mulden nicht komplett mit dem Teig füllen, da er während des Backens noch aufgehen wird. Lasst euch nicht davon abschrecken, dass der Teig extrem weich bzw. beinahe flüssig ist. Das muss so sein. Die gebackenen Schlümpfe werden eine wunderbare Konsistenz haben. Versprochen!
  • Die Schlümpfe nun für 25 min bei 180° im nicht vorgeheizten Bratrohr backen (mittlere Schiene, Umluft).
  • Die Schlümpfe auskühlen lassen.
  • Nun die Schlümpfe mit gefärbtem Zuckerguss bemalen. Den weissen Zuckerguss erhaltet ihr am besten, wenn ihr Puderzucker mit Milch zu einer zähen Masse vermischt. Für die restlichen Farbtöne Puderzucker mit Wasser vermischen und diesen dann färben. Wenn ihr, genau so wie ich denkt, dass es kein Problem ist, Zitronensaft zu verwenden, um Schlumpfblau zu erhalten, lasst es sein. Das ist keine gute Idee, denn ihr erhaltet ein wunderschönes grün, wie ihr auf nachfolgendem Foto sehen könnt. Links die blaue Lebensmittelfarbe mit Wasser angerührt und rechts dieselbe blaue Lebensmittelfarbe mit Zitronensaft angerührt. Den Mund und die Augen bekommt ihr dunkel, wenn ihr Schokolade über dem Wasserbad schmelzt und dann sofort mit dem Pinsel auftragt. Eventuell müsst ihr den bunten Zuckerguß und die Schokolade zweimal nacheinander auftragen, damit die Farbe kräftig und deckend ist.

Dauer: 1,5 Stunden

Zuckerguss

* Werbung: Link zu meinem Kooperationspartner

Schoko-Macarons

Schon länger reizt es mich, Macarons selbst zu machen. Aber die ganzen Erfahrungsberichte auf anderen Blogs fand ich doch sehr abschreckend: „Erst beim fünften Anlauf hat es geklappt.“, „Meine Macarons sind gerissen und ließen sich nicht in einem Stück vom Backblech lösen.“. Natürlich gab es auch Berichte über Erfolgserlebnisse und das wird zum Glück auch einer von der positiven Sorte.

Schoko-Macarons

Ich muss gestehen: einen Fehlversuch hatte ich auch. Beim ersten Versuch habe ich den Fehler gemacht und „nur“ gemahlene Mandeln gekauft. Ich habe mich schon gewundert, wie ich die hellbraunbraun, beige und dunkelbraunen Mandelkrümel zu einer gleichmäßig einfarbigen Masse bekommen soll. Aber ich dachte mir, dass das schon irgendwie klappen wird. So weit bin ich bei diesem Versuch aber gar nicht erst gekommen.

In allen Rezepten wird berichtet, man solle die gemahlenen Mandeln erst einmal sieben. Gesagt getan. Nach 30 Minuten und 7 g erfolgreich gesiebten Mandeln habe ich kapituliert. Dank des Siebens blieben wirklich nur noch die hellen, beigen Mandelkrümel übrig. Aber ich war zu sehr gefrustet und wollte nicht weiter machen. Das Ganze hatte mir bis dahin viel zu lange gedauert. Also habe ich das Ganze erst einmal verschoben und mich weiter im Internet und v.a. im Supermarkt schlau gemacht. Es gibt nämlich zweierlei Sorten gemahlene Mandeln: die gemahlenen Mandeln, deren Krümel unterschiedliche Brauntöne haben, und die gemahlenen blanchierten(!) Mandeln. Die zweiten sind genau die Richtigen. Zum Einen enthalten sie keine gemahlenen dunkelbraunen Schalen, was auch mein Farbproblem löst. Zum anderen sind sie auch viel feiner, fast pulvrig. Also achtet bei eurem Einkauf darauf, dass auf der Tüte auch wirklich blanchiert steht und nicht nur gemahlene Mandeln.

Da ich bisher nur Macarons mit Schoko-Füllung gegessen habe, bin ich auf der Suche nach Alternativen. Womit sind die Macarons gefüllt, die ihr am liebsten esst? Welche Füllung verwendet ihr, wenn ihr Macarons selbst herstellt?

Dies ist mein Beitrag zu meinem Blog-Event Vegetarische Weltreise – Frankreich.
Vegetarische Weltreise - Frankreich

Zutaten (8 – 10 Stück):
45 g gemahlene, blanchierte(!) Mandeln
75 g Puderzucker
36 g Eiweiß (sollte einem Eiweiß entsprechen; trotzdem genau abwiegen)
rote, flüssige Lebensmittelfarbe
10 g Zucker
50 g Zartbitterschokolade
10 g flüssige Sahne
etwas Öl

Zubereitung:

  • Die meisten Quellen geben an, dass die gemahlenen Mandeln und der Puderzucker gesiebt werden sollen. Aber dank meines ersten Fehlversuches fand ich das so abschreckend (und ehrlich gesagt, war ich außerdem auch zu faul), dass ich die gemahlenen Mandeln und den Puderzucker ungesiebt zusammen in eine Schüssel gegeben habe und so lange mit dem Schneebesen durchgerührt habe, bis alles schön vermischt und keine Klumpen mehr vorhanden waren.
  • In einer weiteren, sauberen Schüssel das Eiweiß mit einem Mixer steif schlagen.
  • Die 10 g Zucker zum Eiweiß geben und das Eiweiß nochmals steif schlagen.
  • Die Lebensmittelfarbe dazu geben bis der gewünschte Farbton erreicht ist und das Eiweiß nochmals mit dem Mixer schlagen.
  • Die Mandel-Puderzucker-Masse auf drei Mal zum Eiweiß geben und vorsichtig umrühren.
  • Nun das Backblech mit Backpapier auslegen. Damit dies nicht verrutscht oder wellig ist, habe ich im am Rand etwas Öl auf dem Backblech verteilt und dann das Backpapier darauf „geklebt“. Dadurch wollte ich sicherstellen, dass die Macarons während des Backens im Ofen eine glatte, gerade Unterlage haben und gleichmäßig werden.
  • Die rosa Macarons-Masse nun in einen kleinen Gefrierbeutel geben. Ein Eck am Gefrierbeutel abschneiden, so dass ein Loch von ca 0,5 cm ensteht.
  • Die Masse nun mit gleichmäßigem Druck auf das Backpapier spritzen, so dass gleichmäßig große Kreise entstehen. Meine Kreise hatten ein Durchmesser von ca. 3 cm. Dadurch, dass sie noch ein bißchen breiter und flacher werden, war mir das für das Gesamtergebnis fast ein bißchen zu viel, so dass ich es das nächste Mal mit ca. 2 cm Kreisdurchmesser versuchen werde.
  • Die noch nicht gebackenen Macarons haben jetzt noch keine schöne, gleichmäßige Oberfläche. Um das zu ändern sucht ihr euch jetzt am besten einen gepolsterten Stuhl oder legt ein dickes Handtuch auf die Arbeitsfläche eurer Küche. Laßt das Backblech nun einige Male vorsichtig(!) aus ca. 5 cm Höhe auf die weiche Unterlage fallen. Aufgrund der geringen Erschütterung formen sich nun nach und nach gleichmäßige Macarons mit einer glatten Oberfläche.
  • Nun müssen die Macarons für ca. 15 min außerhalb des Ofens leicht antrocknen, so dass ihre Oberfläche eine leichte Haut bekommt.
  • Den Ofen währenddessen auf 150°C Ober- und Unterhitze vorheizen.
  • Sobald die Temperatur erreicht und die 15 min vergangen sind, könnt ihr das Backblech in den Ofen schieben und die Temperatur auf 145°C herunter schalten.
  • Die Macarons nun für 12 min backen.
  • Anschließend das Backblech aus dem Ofen nehmen und die Macarons auf dem Blech und auf dem Backpapier abkühlen lassen.
  • Die Sahne in einem Topf erhitzen.
  • Die Schokolade zur Sahne geben und diese unter regelmäßigem Umrühren schmelzen lassen.
  • Sobald die Schokolade komplett geschmolzen ist, den Topf vom Herd nehmen und die Masse mit einem Schneebesen gründlich vermischen.
  • Die abgekühlte Schokomasse zwischen jeweils 2 Macaronhälften gleichmäßig verteilen und dann die beiden Hälften aufeinander kleben.

Dauer: 1,5 Stunden

Quelle: Krümelkreationen

Schokoladen-Kuchen

Schokoladen-Kuchen

Zutaten (Springform 15 cm Durchmesser):
50 g Sonnenblumenmargarine
1 Ei
60 g Zucker
95 g Weizenmehl (Type 405)
1/3 Tütchen Backpulver
15 g Kakaopulver
65 ml Milch
45 g zartbitter Schokolade
45 g Marzipan
Lebensmittlefarben (grün, rot, blau, gelb)
120 g zartbitter Couverture

Zubereitung:

  • Margarine, Ei und Zucker mit dem Mixer in einer Schüssel schaumig rühren.
  • Milch, Mehl, Backpulver und Kakao dazu geben und mit dem Mixer zu einem glatten Teig verrühren.
  • Die Schokolade in kleine Stücke hacken und unter den Teig heben.
  • Die Kuchenform mit ein bißchen Margarine auspinseln und mit Mehl bestäuben, damit sich der fertig gebackene Kuchen später leicht aus der Form lösen läßt.
  • Den Teig in die Form füllen und im nicht vorgeheizten Bratrohr bei 180°C (Umluft, mittlere Schiene) ca. 30 min im Bratrohr backen.
  • Sobald der Kuchen fertig gebacken ist, sollte dieser ein bißchen auskühlen und anschließend aus der Form genommen werden.
  • Die Couverture über dem Wasserbad schmelzen und großzügig über dem Kuchen und auch am Rand verteilen. Dabei darauf achten, dass die flüssige Couverture möglichst glatt verteilt ist. Anschließend ca. 30 min warten bis die Couverture ein bißchen ausgehärtet ist.
  • Das Marzipan mit Lebensmittelfarbe färben. Ich habe 8 g grün, 12 g rot, 10 g gelb und 15 g blau gefärbt. Anschließend den Kuchen mit dem Marzipan dekorieren.

Dauer: ca. 2 Stunden

Dieses Rezept nimmt am Blog-Event Zum Geburtstag teil.
Zum Geburtstag

Zusätzlich nimmt das Rezept noch an dem Blog-Event klein & schokoladigsüß teil.
klein und schokoladigsueß

Trinkschokolade

Trinkschokolade

Zutaten (6 Portionen):
100 g zartbitter Schokolade
50 g weiße Schokolade
10 Tropfen rote Lebensmittelfarbe
6 Holzstäbchen
Milch

Zubereitung:

  • Die zartbitter Schokolade im Wasserbad schmelzen und sobald sie flüssig ist in Eiswürfelbehälter füllen. Am besten eignen sich Eiswürfelbehälter aus Silikon, da dann die Würfel nach dem Aushärten besser entfernt werden können. Die Schokolade fest werden lassen.
  • Sobald die Schokolade nicht mehr flüssig ist, die Holzstäbchen in die Mitte jeder Form stellen.
  • Die weiße Schokolade ebenfalls im Wasserbad schmelzen und mit der roten Lebensmittelfarbe vermischen.
  • Die rosa Schokolade nun krümelig auf der ausgehärteten brauen Schokolade verteilen und zum endgültigen Aushärten 1 Tag in den Kühlschrank stellen.
  • Pro Portion Trinkschokolade einen Becher mit Milch erhitzen und darin die Schokolade langsam auflösen und verrühren.