Salzburger Nockerln

Kennt ihr das Lied “Salzburger Nockerln” von Peter Alexander? Ich finde, damit beschreibt er die Salzburger Nockerln sehr treffend: Salzburger Nockerln, Salzburger Nockerln, süß wie die Liebe und zart wie ein Kuß. Salzburger Nockerln, Salzburger Nockerln, sind wie ein himmlischer Gruß.

Salzburger Nockerln

Salzburger Nockerln sind ein fluffig, leichtes Eier-Dessert, das außen karamellfarben und etwas fest und im Inneren leicht saftig ist. Sie werden noch warm genossen. Wie der Namen bereits vermuten läßt, stammt dieses Gericht aus Salzburg.

Die genaue Herkunft der Salzburger Nockerln ist nicht eindeutig geklärt. Einerseits soll die Speise von Salome Alt, der Mätresse des Salzburger Fürsterzbischofs Wolf Dietrich von Raitenau, stammen. Andererseits soll diese Speise auf Napoleon Bonaparte zurück gehen. In einem sind sich aber alle Überlieferungen einig, nämlich was die Nockerln symbolisieren sollen. Traditionell sollen die Salzburger Nockerl wie drei Hügel geformt und am Ende mit Puderzucker bestäubt werden. Diese Hügel stellen die drei Hausberge Salzburgs (Gaisberg, Mönchsberg und Kapuzinerberg), vom Schnee gezuckert, dar.

Da dies ein typisches Gericht aus Österreich ist, paßt es sehr gut zu meinem Blog-Event Vegetarische Weltreise – Österreich.
Vegetarische Weltreise - Österreich

Zutaten (2 Portionen):
4 Eiweiß
2 Eigelb
3 EL Zucker
1 EL Weizenmehl (Type 405)
etwas Margarine
1/2 TL Puderzucker

Zubereitung:

  • Das Bratrohr auf 150°C Umluft vorheizen.
  • Die Eier trennen. Dabei die Eigelb und die Eiweiß jeweils in getrennte Schüsseln geben.
  • Die Eiweiß mit 1 EL Zucker mit den Quirlen des Mixers steif schlagen. Anschließend die Schüssel beiseite stellen.
  • Die Eigelb mit 1 EL Zucker schaumig rühren.
  • Das Mehl zu der Eigelb-Zucker-Mischung geben und erneut mit dem Mixer verrühren. Dabei entsteht eine klebrig, zähe Masse.
  • Die Quirle des Mixers säubern bevor damit erneut das Eiweiß steif geschlagen wird. Ansonsten fällt es eventuell zusammen, wenn beim Schlagen noch etwas Eigelb in die Eiweißmasse gelangt.
  • Die Eiweißmasse ist mittlerweile etwas zusammen gefallen. Das soll auch so sein. Nun muss das Eiweiß zusammen mit einem weiteren EL Zucker erneut steif geschlagen werden.
  • Anschließend die Eigelb-Zucker-Masse vorsichtig mit einem Schneebesen unter das steif geschlagene Eiweiß rühren bis die gesamte Masse einen einheitlichen, zarten orangen Farbton hat.
  • Nun eine kleine Auflaufform oder zwei Teller, die man bei 150°C ins Bratrohr stellen kann (Vorsicht, das ist nicht bei allen der Fall!), mit Margarine einpinseln. Dadurch lassen sich die fertigen Nockerln besser lösen.
  • Vorsichtig die Masse in die Form oder auf die beiden Teller verteilen. Wer mag kann die traditionellen 3 Hügel formen, oder wie auf meinem Foto, nur einen.
  • Die Nockerln nun für 12 bis 15 min ins Bratrohr bei 150°C Umluft (mittlere Schiene) stellen. Dabei die Türe das Bratrohrs nicht mehr öffen, da sie ansonsten zusammen fallen können.
  • Haben die Nockerln einen karamellfarbenen Farbton erreicht, sind sie fertig und können mit Puderzucker bestäubt werden.

Dauer: 30 Minuten

Vanillekugeln

Dieses Rezept ist bereits die dritte Version, in der ich diese Zutatenkombination gebacken habe. Die Zusammensetzung und Mengen der einzelnen Zutaten habe ich dabei nicht verändert.

Vanillekugeln

Vor einigen Jahren habe ich mich auf die Suche nach einem tollen Rezept für Vanillekipferl gemacht und wurde fündig. Die Kipferl haben sehr gut geschmeckt, das stand außer Frage. Allerdings ist der Teig sehr krümelig und somit ist es sehr schwer, gleichmäßige Vanillekipferl zu formen.
Im Jahr darauf habe ich sie wieder nach demselben Rezept gebacken. Im Hinterkopf hatte ich noch, dass die Verarbeitung des Teiges im Jahr zuvor nicht so toll war, aber egal, die Kipferl haben geschmeckt. Da muss man eben in den sauren Apfel beißen und das auf sich nehmen. Als ich dann nach wenigen Minuten ins Bratrohr geschaut habe, staunte ich nicht schlecht. Auf dem Backblech war nur noch ein einziger geschmolzener, schwarz gepunkteter Margarine-See zu sehen. Kurz nachgedacht, was habe ich falsch gemacht? Der Blick zum Mehl war des Rätsels Lösung. Ich hatte das Mehl zwar heraus gestellt, aber vergessen in den Teig zu rühren. Beim Vermischen der Zutaten hatte ich mich schon gefreut, dass dieses Mal die Verarbeitung wohl keine allzu großen Probleme bereiten dürfte. Vielleicht hatte ich das einfach nur falsch in Erinnerung vom Jahr zuvor. Nachdem ich schnell das Blech aus dem Ofen genommen hatte, dachte ich mir, schlimmer kann es eigentlich nicht mehr werden. Wieso also nicht einfach das Mehl noch dazu geben, nochmal kurz durchkneten und dann die Vanillekipferl formen? Gesagt, getan. Das Formen der Vanillekipferl war ein Kinderspiel im Vergleich zum Vorjahr. Seitdem habe ich immer, entgegen des ursprünglichen Rezeptes, die Margarine zuerst in einem Topf auf dem Herd geschmolzen und dann mit den restlichen Zutaten vermischt. Das war also die zweite Version des Rezeptes.

Letztes Jahr wollte ich wieder Vanillekipferl machen. Aber wieso eigentlich Kipferl? Kugeln wären doch sicher auch eine tolle Idee, denn Vanillekipferl kann schließlich jeder. Seitdem gibt es bei mir Vanillekugeln anstelle der Kipferl.

Zutaten (ca. 50 Stück):
200 g Margarine
100 g Vanillezucker
1 Vanilleschote
100 g Mandeln
260 g Weizenmehl (Type 405)

Zubereitung.

  • Die Margarine bei kleiner Flamme in einem Topf schmelzen.
  • Den Vanillezucker unter die flüssige Margarine mischen und zu einer glatten Masse verrühren.
  • Die Vanilleschote der Länge nach durchschneiden und mit einem Messer das Vanillemark heraus kratzen. Das Vanillemark ebenso in den Topf geben. Die leere Vanilleschote kann noch zu Vanillezucker verarbeitet werden.
  • Die Mandeln mahlen und zusammen mit dem Mehl zu den bisherigen Zutaten geben und verkneten
  • Ein Backbleck mit Backpapaier auslegen.
  • Die Kugeln formen. Dazu jeweils ca. 1 EL von dem Teig nehmen, zu einer Kugel formen und auf das Blech legen. Der Teig ist extrem krümelig. Am besten läßt er sich formen, wenn die Hände sehr warm sind. Deshalb zwischendurch immer wieder die Hände mit heißem Wasser waschen.
  • Das Bratrohr auf 190°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Sobald die Temperatur erreicht ist, die Kugeln für ca. 10 min auf der mittleren Schiene hellbraun backen.

Dauer: ca. 1 Stunde

Zwetschgendatschi

Noch ein paar Tage ist Zwetschgensaison und dann ist es leider auch schon wieder vorbei mit dem leckeren Obst. Zu meiner Schande musste ich feststellen, dass ich euch noch gar nicht das Rezept für meinen Lieblingskuchen vorgestellt habe, den Zwetschgendatschi.

Zwetschgendatschi

Datschi? Ja, ihr habt richtig gelesen. Woher das Wort stammt ist nicht eindeutig geklärt. Es gibt zwei Erklärungsansätze. Einerseits könnte es vom ober- und mitteldeutschen Wort “detschen” oder “datschen” abgeleitet sein. Bei der Herstellung des Kuchens werden die Zwetschgen in den Teig gedatscht, also gedrückt. Der zweite Erklärungsansatz ist, dass sich das Wort Datschi von dem Gebäude ableitet, in dem der Zwetschgendatschi früher ursprünglich hergestellt wurde und das war eine “Datsche”, also ein Landhaus.

Und wer hats erfunden? Nicht die Schweizer haben den Zwetschgendatschi erfunden, sondern die Augsburger. Das ist auch der Grund, warum die Augsburger seit dem 19. Jahrhundert Datschiburger genannt werden. Die Form der aufgeschnittenen Zwetschgen auf dem Datschi erinnert an das Stadtwappen der Stadt Augsburg, auf dem eine Zirbelnuss, ein aufrecht stehender Zapfen einer Zirbelkiefer, abgebildet ist.

Jetzt bleibt noch die Frage zu klären, wie wurde der Datschi ursprünglich hergestellt? Mit oder ohne Streusel? Aus Mürbteig oder Hefeteig? Das aus Augsburg stammende Orginal wird mit einem Mürbteig, ohne Streusel und auf einem Blech gebacken. Dieses Jahr wollte ich aber die Variante mit Hefeteig auprobieren und sie hat mir auch sehr gut geschmeckt.

Beim Kauf der Zwetschgen solltet ihr darauf achten, dass die Schalen einen schönen kräftigen dunkellila Fabrton haben. Außerdem sollten die Früchte nicht zu hart sein und beim Druck mit dem Daumen leicht nachgeben.

Zutaten (Kuchenform 25 cm x 17 cm):
3 g Trockenhefe
60 ml Milch
200 g Weizenmehl (Type 405)
50 g Sonnenblumenmargarine
40 g + 2 TL Zucker
1 Ei
3 g Backpulver
1 Prise Salz
500 g Zwetschgen
1/4 TL Zimt

Zubereitung:

  • Die Milch leicht erwärmen, aber nicht kochen.
  • Die Hefe darin auflösen.
  • Mehl, Margarine, Zucker, Ei, Backpulver, Salz sowie die Hefe-Milch-Mischung mit dem Mixer zu einem glatten Teig verarbeiten.
  • Das Die Kuchenform mit Margarine einpinseln und Mehl besteuben, so dass sich der fertige Kuchen später leicht heraus lösen läßt.
  • Den Teig gleichmäßig in der Form ausrollen.
  • Die Zwetschgen müssen nun entkernt werden. Dazu die Zwetschge mit einem scharfen Messer der Länge nach aufschneiden. Den Schnitt aber nicht komplett einmal um den Kern herum ausführen, sondern nur so weit, dass der Kern sich heraus lösen läßt und die beiden Hälften noch zusammen hängen.
  • Die zusammenhängenden Zwetschgenhälften mit der Schale nach unten nebeneinander wie Dachziegel anordnen.
  • Den Kuchen 30 min im nicht vorgeheizten Bratrohr bei 195°C (Umluft, mittlere Schiene) backen.
  • Den gebackenen Kuchen nun mit Zucker und Zimt bestreuen. Dazu 2 TL Zucker mit 1/4 TL Zimt vermischen und gleichmäßig über dem Kuchen verteilen.
  • Am besten schmeckt der Datschi, wenn er noch leicht warm ist, zusammen mit geschlagener Sahne.

Dauer: 1 Stunde

Zipperle-Kuchen

Zipperle-Kuchen

Als ich letzten Sommer das erste Zipperle-Rezept veröffentlicht habe, habe ich mich auf die Suche nach dem offiziellen Namen der Zipperle gemacht. Schnell musste ich feststellen, dass dies gar nicht so einfach ist. Es gibt Obstsorten, wie z.B. Birnen oder Bananen, von denen mir nur eine Bezeichnung bekannt ist. Zipperle hingegen haben die unterschiedlichsten Namen. Bei meiner Recherche in meinem Umfeld habe ich heraus gefunden, dass sie auch Zibarte, Kriecherl, Kriechenpflaume, Kirschpflaumen und Wildpflaumen genannt werden.

Auf Wikipedia wurde ich regelrecht erschlagen von weiteren Bezeichnungen:
Krieche, Kritzschken, Krellen, Kricke, Kreke, Weinkrieche(rle) oder Weinkrüglein, Schwein- oder Saukrieche, Kriacherl, Cypern oder Ziper(le), Ziparte, Ziegfarze, Bocks- oder Geißhoden, Maroncken oder Malo(n)cken, Tornigel, Tarrnickel, Ross-, Scheiß-, Wein-, Haber-, Hafer- oder Au(g)stpflaume, Pflaumenschlehe, Aug(u)stkirsche, Fluder, Flüder, Pfluder, Priester, Schlupfen, Schlupfer, Weinling und Prunellen, Brunellen, Brinellen, Brigniolen, Prünellen oder Brugnolen. Kennt ihr noch zusätzliche Namen?

So vielseitig wie der Name ist auch ihre Verwendung. Bisher habe ich sie als Marmelade gegessen, als Tiramisu oder Crumble zubereitet. Jetzt möchte ich mit euch das Rezept für einen sehr saftigen Zipperle-Kuchen teilen.

Zutaten (Springform 15 cm Durchmesser):
50 g Sonnenblumenmargarine
1 Ei
60 g Zucker
95 g Weizenmehl (Type 405)
5 g Backpulver
65 ml Milch
135 g Zipperle
1 -2 TL Puderzucker

Zubereitung:

  • Margarine, Ei und Zucker mit dem Mixer in einer Schüssel schaumig rühren.
  • Milch, Mehl und Backpulver dazu geben und mit dem Mixer zu einem glatten Teig verrühren.
  • Die Kuchenform mit ein bißchen Margarine auspinseln und mit Mehl bestäuben, damit sich der fertig gebackene Kuchen später leicht aus der Form lösen läßt.
  • In die Kuchenform gerade so viel Teig füllen, dass der Boden damit bedeckt ist. Das ist ca. 1/3 der gesamten Teigmenge.
  • Die Zipperle mit einem scharfen Messer der Länge nach halbieren, den Kern entfernen und mit der Schnittseite nach unten nebeneinander auf dem Teig verteilen.
  • Den restlichen Teig gleichmäßig über dem Obst verteilen. Die Zipperle sollten komplett vom Teig bedeckt sein.
  • Den Kuchen im nicht vorgeheizten Bratrohr bei 180°C (Umluft, mittlere Schiene) ca. 30 min im Bratrohr backen.
  • Sobald der Kuchen fertig gebacken ist, sollte dieser ein bißchen auskühlen und anschließend aus der Form genommen werden.
  • Anschließend den Kuchen mit Puderzucker bestreuen. Damit dies gleichmäßig wird, ein kleines Sieb verwenden, den Puderzucker hinein füllen. Nun das Sieb über den Kuchen bewegen und gleichzeitig den Puderzucker mit einem Teelöffel im Sieb verstreichen.

Dauer: 1 Stunde

Schokoladen-Kuchen

Schokoladen-Kuchen

Zutaten (Springform 15 cm Durchmesser):
50 g Sonnenblumenmargarine
1 Ei
60 g Zucker
95 g Weizenmehl (Type 405)
1/3 Tütchen Backpulver
15 g Kakaopulver
65 ml Milch
45 g zartbitter Schokolade
45 g Marzipan
Lebensmittlefarben (grün, rot, blau, gelb)
120 g zartbitter Couverture

Zubereitung:

  • Margarine, Ei und Zucker mit dem Mixer in einer Schüssel schaumig rühren.
  • Milch, Mehl, Backpulver und Kakao dazu geben und mit dem Mixer zu einem glatten Teig verrühren.
  • Die Schokolade in kleine Stücke hacken und unter den Teig heben.
  • Die Kuchenform mit ein bißchen Margarine auspinseln und mit Mehl bestäuben, damit sich der fertig gebackene Kuchen später leicht aus der Form lösen läßt.
  • Den Teig in die Form füllen und im nicht vorgeheizten Bratrohr bei 180°C (Umluft, mittlere Schiene) ca. 30 min im Bratrohr backen.
  • Sobald der Kuchen fertig gebacken ist, sollte dieser ein bißchen auskühlen und anschließend aus der Form genommen werden.
  • Die Couverture über dem Wasserbad schmelzen und großzügig über dem Kuchen und auch am Rand verteilen. Dabei darauf achten, dass die flüssige Couverture möglichst glatt verteilt ist. Anschließend ca. 30 min warten bis die Couverture ein bißchen ausgehärtet ist.
  • Das Marzipan mit Lebensmittelfarbe färben. Ich habe 8 g grün, 12 g rot, 10 g gelb und 15 g blau gefärbt. Anschließend den Kuchen mit dem Marzipan dekorieren.

Dauer: ca. 2 Stunden

Dieses Rezept nimmt am Blog-Event Zum Geburtstag teil.
Zum Geburtstag

Zusätzlich nimmt das Rezept noch an dem Blog-Event klein & schokoladigsüß teil.
klein und schokoladigsueß

Himbeer-Kuchen

Himbeer-Kuchen

Zutaten (Springform 15 cm Durchmesser):
140 g Himbeeren
50 g Margarine
1 Ei
30 g Zucker
95 g Weizenmehl (Type 405)
5 g Backpulver
65 ml Milch
3 EL Grenadine
3 TL Puderzucker
2 TL Zitronensaft
Schokostreusel

Zubereitung:

  • Margarine, Ei und Zucker in einer Schüssel mit dem Mixer schaumig rühren.
  • Mehl, Backpulver, Milch und Grenadine hinzufügen und weiter mit dem Mixer zu einem Teig verarbeiten.
  • Die Springform mit Margarine auspinseln und anschließend mit Mehl bestäuben, damit der fertige Kuchen sich leicht aus der Form lösen läßt.
  • So viel Teig in die Form füllen, dass der gesamte Boden gerade mit dem dem Teig bedeckt ist.
  • Ca. 2/3 der Himberen auf dem Teig verteilen.
  • Den restlichen Teig darüber gießen.
  • Den Kuchen für 25 min im Bratrohr bei 180°C (Umluft, mittlere Schiene) backen.
  • Sobald der Kuchen fertig ist, diesen aus der Form lösen.
  • Puderzucker und Zitronensaft zu einem glatten Zuckerguß verrühren.
  • Den Zuckerguß auf dem Kuchen verteilen.
  • Mit Schokostreuseln bestreuen.
  • Den Kuchen mit den restlichen Himbeeren dekorieren.

Dauer: 1 Stunde 15 Minuten

Dieses Rezept nimmt am Blog-Event Versuchungen in Rot teil.
Vesuchungen in Rot

Baguettesemmeln

Baguettesemmeln

Zutaten (5 Baguettesemmeln):
300 g Weizenmehl (Type 405)
165 g Wasser
4 g Trockenhefe (oder 12 g frische Hefe)
6 g Margarine
6 g Salz
2 g Zucker
1 TL Olivenöl (zum Einfetten des Blechs)

Zubereitung:

  • Mehl, Wasser, Hefe, Salz, Margarine und Zucker zu einem gleichmäßigen Teig vermischen.
  • Die Schüssel, in der sich der Teig befindet, mit einem Deckel verschließen, für ca. 15 min in die mit heißem Wasser gefüllte Spühle stellen und den Teig gehen lassen.
  • Das Backbleck mit Backpapier auslegen und dieses mit einem Pinsel mit Olivenöl einfetten.
  • Aus dem Teig 5 Stangen formen, diese dann aufs Blech legen und nochmals 15 min gehen lassen.
  • Die Baguettesemmeln im nicht vorgeheizten Ofen 21 min bei 240°C (Ober- und Unterhitze, mittlere Schiene) backen.

Dauer: 1 Stunde

Johannisbeer-Cupcakes mit Grenadine-Quark-Topping

Johannisbeer-Cupcakes mit Grenadine-Quark-Topping

Zutaten (12 Cupcakes):
80 g Margarine
2 Eier
160 ml Buttermilch
200 g Weizenmehl (Type 405)
170 g Zucker
1 Prise Salz
1 gehäufter TL Backpulver
150 g Johannisbeeren
400 g Magerquark
4 TL Zitronensaft
2 TL Puderzucker
6 EL Grenadine
Zuckerperlen

Zubereitung:

  • Die Margarine in einem kleinen Topf auf dem Herd schmelzen.
  • Die flüssige Margarine mit den Eiern, Buttermilch, Mehl, Zucker, Salz und Backpulver zu einem gleichmäßigen Teig vermischen.
  • Die Johannisbeeren von den Stielen entfernen. Dazu immer eine Rispe zwischen zwei Finger nehmen und diese durch die Zinken einer Gabel ziehen. Dadurch lösen sich die Beeren von der Rispe.
  • Die Johannisbeeren vorsichtig unter den Teig heben.
  • Den Teig auf die Muffinförmchen aufteilen.
  • Bei 170°C Umluft im nicht vorgeheizten Ofen (mittlere Schiene) ca. 30 min backen.
  • Die Muffins aus dem Ofen nehmen und komplett abkühlen lassen.
  • Den Quark mit Zitronensaft, Puderzucker und Grenadine gleichmäßig vermischen bis das Topping durchgehend gleichmäßig von der Grenadine gefärbt ist.
  • Das Quark-Grenadine-Topping mit einer Spritztülle auf die Muffins spritzen.
  • Die Cupcakes zum Schluss mit den Zuckerperlen und jeweils einer Johannisbeere dekorieren.

Linsen und Spätzle

Linsen und Spätzle

Zutaten (4 Portionen):
1 EL Sonnenblumenmargarine
1 kg Fertig-Spätzle oder selbst gemachte
800 g braune Dosenlinsen mit Suppengrün
1 kleine weiße Zwiebel
1 EL Olivenöl
1 gestrichener EL Weizenmehl (Type 405)
1 EL Tomatenmark
Pfeffer
1/2 TL Salz
1 Prise Zucker
1 TL gekörnte Gemüsebrühe
1 EL Rotweinessig, Altmeisteressig oder weißer Balsamicoessig

Zubereitung:

  • Die Margarine in einer großen Pfanne erhitzen und schmelzen lassen.
  • Die Spätzle in der Pfanne unter regelmäßigem Umrühren anbraten.
  • Währenddessen das Olivenöl in einem Topf erhitzen.
  • Die Zwiebel schälen, würfeln und im Topf glasig andünsten.
  • Das Mehl und das Tomatenmark ebenfalls in den Topf geben und dabei das Mehl leicht braun werden lassen.
  • Einen großen Teil der Brühe aus der Linsendose in den Topf geben, alles auf kleiner Flamme köcheln lassen und umrühren bis eine eingedickte, cremige Soße entstanden ist.
  • Die Linsen und die restliche Linsenbrühe in den Topf geben. Das Ganze einige Minuten bei niedriger Temperatur köcheln lassen.
  • Mit Pfeffer, Salz, Gemüsebrühe und Essig abschmecken.

Dauer: 20 Minuten

Eigentlich wollte ich dieses Rezept gar nicht veröffentlichen, da ich es schwierig finde, ein halbwegs schönes Foto dieses Gerichtes zu schießen. Dazu kommt, dass ich sehr ungerne Rezepte koche und auch hier veröffentliche, die bereits viele Fertigprodukte, wie hier die Dosenlinsen und die Spätzle verwenden. Allerdings ist das Gericht auch sehr lecker und perfekt, wenn es mal schnell gehen muss. Deshalb möchte es euch nicht vorenthalten. Zudem paßt es auch sehr gut zum Blog-Event Outtakes from your Kitchen, den Melanie von Pimpimella auf Zorras Blog veranstaltet.

Blog-Event XC - Outtakes (Einsendeschluss 15. August 2013)

Johannisbeerkuchen mit Mandel-Knusperhaube

Johannisbeerkuchen mit Knusperhaube

Zutaten (Springform 15 cm Durchmesser):
60 g Margarine
100 g Zucker
1 Prise Salz
1 Ei
75 g Weizenmehl (Type 405)
1 TL Speisestärke
1/2 TL Backpulver
150 g Johannisbeeren
2 Eiweiß
40 g gemahlene Mandeln
Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

  • Den Ofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen.
  • Margarine, 30 g Zucker, Salz und das ganze Ei in einer Schüssel mit dem Mixer schaumig rühren.
  • Mehl, Speisestärke und Backpulver dazu geben und kurz unterrühren.
  • Die Kuchenform mit Margarine einpinseln und mit Mehl bestäuben, damit der fertige Kuchen nicht kleben bleibt.
  • Den Teig in der Springform glatt verteilen.
  • Die Johannsibeeren von den Stielen entfernen. Dies funktioniert am besten, wenn man 1 -2 Johannsibeerstiele zwischen zwei Finger nimmt und mit der anderen Hand diese Stiele durch die Zinken einer Gabel zieht.
  • Die beiden Eiweiß in einer Schüssel mit dem Mixer steif schlagen.
  • Nach und nach die restlichen 70 g Zucker unter den Eischnee rühren.
  • Vorsichtig mit einem Löffel die gemahlenen Mandeln unter den Eischnee heben.
  • Die Hälfte der Eischnee-Mandel-Masse mit den Johannisbeeren vermischen und auf dem Teig verteilen.
  • Den Kuchen mit der restlichen Eischnee-Mandel-Masse bedecken.
  • Den Kuchen 40 min backen (mittlere Schiene, Ober- und Unterhitze).
  • Mit dem Stäbchentest kann festgestellt werden, ob der Kuchen fertig ist. Hierbei ist wichtig, dass am Stäbchen keine Teigkrümel mehr kleben bleiben. Aufgrund der Johannisbeer-Eischnee-Masse wird das Stäbchen aber nach dem Stäbchenfest im fertigen Kuchen immer feucht bleiben.
  • Den fertigen, abgekühlten Kuchen mit Puderzucker bestäuben.

Dauer: 1 Stunde 10 Minuten

Johannisbeerkuchen mit Knusperhaube