Vanille-Baiser-Cupcakes mit eisiger Überraschung

Oft enstehen bei mir die Ideen für Gerichte während des Herstellens. So war dies auch mit diesen Cupcakes. Mit der ersten Idee war ich nämlich auf einmal nicht mehr zufrieden.

Vanille-Baiser-Cupcakes mit eisiger Überraschung

Begonnen hat es damit, dass ich Muffins backen wollte. Ach ne, Muffins waren mir plötzlich zu langweilig, ich wollte lieber Cupcakes. Aber womit den Teig pimpen? Woraus sollte das Topping bestehen? Vanille sollte auch im Spiel sein. Also war die erste Entscheidung gefällt: ein ganz einfacher Teig mit Vanillenote, die sich bereits beim Backen schon wunderbar duftend in der Küche verteilt. Aber woraus sollte das Topping bestehen? Aus einer Quark-Creme? Nein, auch das war mir dieses Mal zu langweilig, obwohl ich es ansonsten eigentlich schon sehr gerne mag, wie man z.B. bei den Johannisbeer-Cupcakes mit Grenadine-Quark-Topping gesehen hat. Ich hatte noch frische Brombeer-Vanille-Baiser da, die auch in der passenden Topping-Form gespritzt waren – perfekt. Die Frage des Toppings war nun also auch geklärt. Wieso nicht auch noch im Teig eine kleine Überraschung verstecken? Nur blöd, dass die kleinen Küchlein bereits fertig gebacken vor mir standen. Aber es bestand schließlich noch die Möglichkeit, sie ein bißchen auszuhöhlen und darin etwas zu verstecken und da es gerade schön sommerlich warm ist, paßte ein Eis als kleine Überraschung perfekt. Himbeereis war noch im Gefrierfach, also war auch das umsetzbar. Und was soll ich sagen? Das Ergebnis war umwerfend. Das fruchtige, leicht säuerliche Himbeereis harmoniert perfekt mit dem Vanillegeschmack des Teiges. Das Baisertopping verleiht dem Cupcake eine außergewöhnlich Optik und das Eis bietet eine nette Überraschung während des Essens. Der einzige Haken dabei ist, dass der Cupcake sofort verzehrt werden muss, da ansonsten das Eis schmilzt. Aber es gibt schließlich schlimmeres als ein paar leckere Vanille-Baiser-Cupcakes mit eisiger Überraschung essen zu müssen, oder?

Was sind eure liebsten Cupcakes? Welches Topping bevorzugt ihr?

Vanille-Baiser-Cupcakes mit eisiger Überraschung

Zutaten (12 Cupcakes):
2 Eier
160 ml Milch
80 g Margarine
200 g Weizenmehl (Type 405)
150 g Vanillezucker
1 Prise Salz
1 gehäufter TL Backpulver
1 gehäufter TL gemahlene Vanille
3 TL Brombeer-Fruchtpulver*
12 Brombeer-Vanille-Baisers
12 TL Himbeereis

Zubereitung:

  • Margarine rechtzeitig aus dem Kühlschrank stellen.
  • Margarine, Eier und Milch verrühren.
  • Mehl, Zucker, Salz, Backpulver, gemahlene Vanille sowie 3 TL Brombeer-Fruchtpulver dazu geben und gut vermischen.
  • Den Teig in die eingefetteteten Muffinförmchen füllen.
  • Bei Umluft 170°C (mittlere Schiene) ca. 15 min im nicht vorgeheizten Ofen backen.
  • Die Förmchen aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.
  • Jeden Cupcake mit einem Teelöffel aushöhlen, so dass jweiels ca. 1 TL Eis hinein paßt.
  • Die Cupcakes vor dem Servieren mit Eis auffüllen und mit einer Baiser-Haube dekorieren.
  • Damit das Eis nicht schmilzt, sollten die Cupcakes sofort verzehrt werden.

Dauer: 2 Stunden

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Gebrannte Mandeln

Schließt die Augen und versucht an ein Volksfest zu denken. Riecht ihr auch den süßen, nussigen Duft von frischen, gebrannten Mandeln, die noch leicht warm und knusprig sind? Dann seid ihr hier genau richtig. Falls ihr aber an Popcorn, Zuckerwatte oder etwas anderes gedacht habt, seid ihr hier genauso richtig.

Gebrannte Mandeln

Auch wenn der Frühling gerade eine Pause macht, kalendarisch ist er bereits bei uns angekommen. Das ist auch die Zeit, in der in vielen Städten wieder die Volksfeste ihre Pforten öffnen. Die Kinder freuen sich darauf, mit der Leopardenspur, dem Riesenrad, der Schiffschaukel und vielem mehr zu fahren, ein paar Lose zu kaufen,… Die Erwachsenen freuen sich hingegen eher auf die Bierzelte und das Zusammensein mit Freunden nach einem stressigen Arbeitstag oder auch am Wochenende. Ich muss gestehen, dass die Bierzelte keine Anziehungskraft auf mich ausüben, bei mir sind es vielmehr die gebrannten Mandeln. Da kann ich einfach nicht widerstehen, ein kleines Tütchen muss immer mit nach Hause. Meistens ist das Tütchen dann wieder viel zu schnell leer und ich muss warten bis ich die nächste Möglichkeit habe, um wieder gebrannte Mandeln kaufen zu können. Aber warum so lange warten und nicht selbst gebrannte Mandeln herstellen? Also…, ab in die Küche und los gehts. Es dauert auch nicht lange und das Ergebnis kann sich wirklich sehen bzw. schmecken lassen. Versprochen!

Worauf freut ihr euch am meisten, wenn ihr aufs Volksfest geht? Fahrgeschäfte? Bierzelt? Leckereien?

Gebrannte Mandeln

Zum Verschenken finde ich es am schönsten, wenn ihr die gebrannten Mandeln stilecht in einer Papiertüte* verpackt, wie dies auch auf einem Volksfest der Fall ist.

Gebrannte Mandeln Tuete

Zutaten:
200 g Zucker
1/2 TL Zimt
125 ml Wasser
250 g Mandeln
Margarine zum Einfetten

Zubereitung:

  • Ein Backblech mit Backpapier auslegen und dieses dünn mit Margarine einfetten.
  • Zucker und Zimt in einen großen Topf geben und gründlich mit einem Löffel vermischen.
  • Wasser in den Topf geben und alles einmal aufkochen lassen bis der Zucker geschmolzen ist.
  • Die Mandeln dazu geben und regelmäßig umrühren.
  • Sobald das Wasser komplett verdampft ist, die Mandeln weiter auf dem Herd erhitzen und regelmäßig umrühren. Auch wenn es nicht aussieht als ob sich die Konsistenz der Zuckermasse noch ändert, geschieht dies nach insgesamt ca. 25 min. Die zähflüssige Zuckermasse härtet von der einen auf die andere Sekunde komplett aus und legt sich krümelig um die Mandeln.
  • Sobald der Zucker ausgehärtet ist, die Mandeln nebeneinander aufs Blech legen und, falls nötig voneinander trennen. Das eingefettete Backpapier sorgt dafür, dass sich die Mandeln im kalten Zustand gut lösen lassen.

Um den restlichen, harten Zucker aus dem Topf zu lösen, kann man etwas Milch hinein gießen und diese kurz erhitzen. Dadurch löst sich der Zucker vom Topf und man hat eine leckere Zimtmilch.

Zimtzucker

Ein weiterer toller Nebeneffekt bei der Herstellung der gebrannten Mandeln ist, dass noch etwas krümeliger Zucker auf dem Backblech übrig bleibt, der sich nicht um die Mandeln legen konnte. Wenn man diese Zuckerkrümel in ein Glas mit Schraubverschluss füllt, hat man Zimtzucker, der einige Zeit aufbewahrt werden kann.

Dauer: 25 Minuten

Quelle: Brigitte

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Mini-Tonka-Donuts mit Fruchtglasur

Donuts sind sehr lecker und sehen toll aus. Aber wenn wir ganz ehrlich sind, gesund ist etwas anderes. Zum einen werden sie in reichlich heißem, flüssigem Fett frittiert. Zum anderen werden sie mit Schokolade oder Zuckerguss überzogen, der im Normalfall mit Lebensmittelfarbe gefärbt ist, die teilweise auch ungesund ist. Wirklich gesund kann man die Donuts sicherlich nicht herstellen, aber eventuell ein kleines bißchen gesünder als es üblich ist.

Mini Frucht-Donuts

Donuts will ich schon länger selbst backen, aber mich hat immer abgeschreckt, dass sie frittiert werden müssen. Als ich gefragt wurde, ob ich etwas aus dem Online-Shop MeinCupcake* testen möchte, habe ich eine Alternative zu den frittierten Donuts gefunden, mit der ich sehr gut leben kann. Ähnlich wie die Muffinbleche aus Metall gibt es dort derartige Bleche auch für Donuts und sogar auch für Mini-Donuts*. Diese Form gibt es für Donuts in normaler Größe und für Mini-Donuts. Natürlich haben es mir die kleinen Donuts angetan, denn Mini-Backformen betteln mich immer förmlich an, dass ich mit ihnen backen soll. ;-) Aber der größte Vorteil dieser Metallformen im Vergleich zum üblichen Frittieren der Donuts ist, dass man die Form nur noch mit Teig füllen und ins Bratrohr stellen muss. Wenige Minuten später habt ihr fettfreie Mini-Donuts. Neben diesem praktischen Donut-Blech findet ihr bei MeinCupcake* noch viele unterschiedliche Backformen, Backzubehör, Tortendeko, Fondant und vieles mehr.

Den Zuckerguß oder die Schokoglasur kann man natürlich nicht komplett weg lassen, denn sonst wäre der Donut kein Donut mehr. Allerdings könnt ihr anstelle von Lebensmittelfarben meine geliebten Fruchtpulver* verwenden, um die Zuckerglasur bunt zu färben. Ein wunderbarer Nebeneffekt ist, dass der Zuckerguß nicht nur schön bunt aussieht, sondern auch herrlich fruchtig schmeckt und die Farbe einen gesunden Ursprung hat.

Welches sind eure liebsten Donuts? Mit Schokoglasur? Oder mögt ihr lieber die mit einem bunten Zuckerguss oder einer ganz anderen Deko?

Mini Frucht-Donuts

Zutaten (25 – 30 Stück):
200 g Weizenmehl (Type 405)
1 g Backpulver
1 Prise Salz
75 g Vanillezucker
1 Ei
15 g Margarine + etwas zum Einfetten
125 ml Milch
1/2 Tonkabohne
1 TL Erdbeer-Fruchtpulver*
1 TL Himbeer-Fruchtpulver*
1 TL Brombeer-Fruchtpulver*
6 gehäufte TL Puderzucker
6 TL Zitronensaft

Zubereitung:

  • Mehl und Backpulver in einer Schüssel vermischen.
  • Salz, Vanillezucker, Ei, Margarine und Milch hinzugeben.
  • Mit einer feinen Reibe ca. 1/2 Tonkabohne fein reiben und zum Teig geben.
  • Den Teig mit dem Mixer vermischen. Er sollte eine zähe Konsistenz haben.
  • Die Donutform mit Margarine dünn einfetten und anschließend mit etwas Mehl bestäuben. Dadurch lassen sich die fertigen Donuts wieder leicht aus der Form lösen.
  • Den Teig nun mit einem kleinen Löffel in die Donutsvertiefungen füllen. Alternativ könnt ihr auch den Teig in einen sauberen Gefrierbeutel geben, eine Ecke abschneiden und mit diesem wie mit einem Spritzbeutel den Teig in die Form geben. Achtet bei beiden Varianten darauf, dass ihr die Vertiefungen nicht komplett ausfüllt. Die Donuts werden während des Backens noch etwas aufgehen.
  • Die Donuts bei 160°C (mittlere Schiene, Ober- und Unterhitze) für ca. 16 min im nicht vorgeheizten Bratrohr backen.
  • Sobald die Donuts fertig sind, diese in der Form auskühlen lassen und dann alle heraus lösen.
  • Währenddessen könnt ihr den Zuckerguss herstellen. Dazu pro Zuckergussfarbe jeweils 1 TL Fruchtpulver, 2 gehäufte TL Puderzucker sowie 2 TL Zitronensaft in einer kleinen Schüssel zu einem zähen Guss verrühren.
  • Nun jeweils einen Donut in den Guss legen, so dass die eine Seite weitestgehend gleichmäßig mit Zuckerguss bedeckt ist. Hat sich der Zuckerguss nicht glatt auf den Donut gelegt, so könnt ihr noch ganz schnell mit dem Finger nachhelfen, indem ihr den Zuckerguss glatt streicht bevor er antrocknet.

Dauer: 1 Stunde

Mini Frucht-Donuts

Die Produkte wurden mir kosten- und bedingungslos von meinen Kooperationspartnern zur Verfügung gestellt. Meine Meinung über das jeweilige Produkt wurde davon in keinster Weise beeinflußt.

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Schokoladenbrot

Adventszeit ist Plätzchenzeit, so auch in diesem Jahr. Ich liebe den Geruch frisch gebackener Plätzchen und mag sie am liebsten, wenn sie noch ganz leicht warm und frisch aus dem Ofen sind. Eine Plätzchensorte, die ich sehr gerne mag, ist das Schokoladenbrot.

Schokoladenbrot

Als ich mich vor über 20 Jahren entschieden habe, mich vegetarisch zu ernähren, war das noch etwas außergewöhnliches und viele Leute konnten damit nichts anfangen. “Das kann doch nicht gesund sein.” “Du hast sicherlich Mangelerscheinungen.” waren nur zwei der Reaktionen, die ich öfters zu hören bekommen habe. Dabei habe ich doch “nur” auf Fisch, Fleisch und Wurst verzichtet. Milchprodukte und Eier nehme ich nach wie vor zu mir. Ich möchte mir gar nicht vorstellen, wie die Reaktionen damals gewesen wären, hätte ich angekündigt, mich ab sofort komplett vegan zu ernähren. Dass aber auch diese Form der Ernährung absolut nicht gesundheitsschädigend ist, sofern man den Körper mit genügend wichtigen Nährstoffen versorgt, ist mittlerweile auch bekannt. Als Vegetarier freut mich der Trend der letzten Jahre hin zur vegetarischen und veganen Ernährung umso mehr. Denn mittlerweile ist es auch in den Köpfen der Firmenchefs angekommen, dass man sich damit einen großen Kundenstamm erhalten oder sogar neu gewinnen kann, wenn auch auf Vegetarier und veganer Rücksicht genommen wird, sind doch ca. 1,5% der Deutschen Veganer und sogar ca. 9% Vegetarier. Mittlerweile gibt es immer mehr Produkte, die das Herz eines Vegetariers oder Veganers höher schlagen lassen.

Als ich vor kurzem von Sojola* angeschrieben wurde, ob ich Interesse hätte, ihr veganes Streichfett* zu testen, musste ich nicht lange überlegen. Das Streichfett von Sojola ist vegan, cholesterin-, laktose-, gluten- und histaminfrei und somit nicht nur für Veganer geeignet sondern auch für Leute, die z.B. an einer Laktoseintoleranz leiden. Außerdem ist das Streichfett reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren sowie Vitamin A und E. Neben dem Streichfett gibt es von Sojola auch noch ein Sojaöl* sowie eine Halbfett-Margarine*. So weit die Fakten. Aber wie verhält sich das Streichfett beim Backen? Beim Backen fällt schnell auf, ob sich ein Produkt anders verhält als gewohnt, wenn der Teig nach dem Backen z.B. nicht fest sondern nur matschig ist oder das Endergebnis einen anderen Geschmack hat. Denn dann ist es nicht mehr so einfach, bereits erprobte Rezepte mit den veganen Alternativen nachzubacken. Um also das Streichfett auf sein Backverhalten zu testen, habe ich ein Rezept verwendet, das ich bereits mit Butter gebacken habe. Das ist auch der Grund dafür, warum dieses Rezept nicht vegan, sondern nur vegetarisch ist, den vegan gebacken habe ich bislang nur einmal und das waren keine Plätzchen sondern ein veganer Kirschkuchen. Das Ergebnis war, wie ich es mir erhoffte hatte, denn das Schokoladenbrot hatte die gewohnte Konsistenz. Zum Backen kann ich das Streichfett also auf jeden Fall empfehlen, als Brotaufstrich wäre es für mich allerdings keine Alternative, da es doch ein bißchen anders schmeckt als herkömmliche Margarine oder Butter. Aber das ist natürlich auch nur mein persönlicher Geschmack.

Habt ihr leckere, vegane Plätzchenrezepte, die ich unbedingt ausprobieren sollte?

Sojola Streichfett

Zutaten (1 Backblech Schokoladenbrot):
250 g Margarine/Butter/Sojola Streichfett
250 g Zucker
6 Eier
250 g zartbitter Schokolade
250 g gemahlene Haselnüsse
100 g Weizenmehl (Type 405)
200 g zartbitter Couverture

Zubereitung:

  • Margarine und Zucker in einer Schüssel schaumig rühren.
  • Die Eier dazu geben und mit dem Mixer gut vermischen.
  • Die Schokolade grob hacken.
  • Das Mehl auf zweimal dazu geben und ebenfalls unterrühren.
  • Die Haselnüsse und die gehackte Schokolade unter den Teig heben.
  • Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  • Den Teig gleichmäßig auf dem Blech verteilen.
  • Das Ganze im nicht vorheizten Bratrohr auf der mittleren Schiene bei 180°C 20 min backen (Umluft).
  • Das Schokoladenbrot abkühlen lassen.
  • Währenddessen die Couverture über dem Wasserbad schmelzen und anschließend zügig auf dem Schokoladenbrot verteilen.
  • Sobald die geschmolzene Couverture hart geworden ist, kann das Schokoladenbrot in gleichmäßig große Stücke (ca. 3 cm x 4 cm) geschnitten werden.

Dauer: 1,5 Stunden

Quelle: Chefkoch

Das Streichfett wurde mir kosten- und bedingungslos von Sojola zur Verfügung gestellt. Meine Meinung über das Produkt wurde davon in keinster Weise beeinflußt.

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Herzwaffeln

Wenn es jetzt draußen immer früher dunkel wird, unagenehm kalt und oft auch regnerisch ist, braucht man etwas, dass das Herz erwärmt. Bei mir sind es die Herzwaffeln…

Herzwaffeln

Es gibt Gerüche, mit denen ich gewisse Lebensabschnitte verbinde. Der Geruch von frisch gebackenen Herzwaffeln erinnert mich immer an meine Kindheit. Früher gab es manchmal Sonntag Nachmittag frische Herzwaffeln. Als Kind fand ich es immer toll, aus allen möglichen Zutaten auszuwählen und damit meine Waffeln verzieren zu können: Schlagsahne, Schokostreusel, verschiedene Sorten Marmelade, Schattenmorellen,… Auch heute mag ich das Verzieren immer noch sehr gerne. Umso erstaunlicher ist es allerdings, dass ich bislang noch kein Waffeleisen hatte. Letzte Woche habe ich diesen Zustand endlich geändert und schwebe nun im siebten Waffelhimmel.

Mögt ihr die Herzwaffeln genau so gerne wie ich? Was darf auf euren Waffeln auf keinen Fall fehlen?

Zutaten (8 Waffeln):
150 g Margarine
130 g Vanillezucker
1,5 TL Naschkatzl (wenn nicht vorhanden, durch 5 g zusätzlichen Vanillezucker ersetzen)
3 Eier
260 g Weizenmehl (Type 405)
12 g Backpulver
100 ml Wasser
Sahne
(gefrorene) Himbeeren
Schokostreusel oder Kakaopulver

Zubereitung:

  • Margarine, Vanillezucker und Eier schaumig schlagen.
  • Mehl, Backpulver, Naschkatzl und Wasser hinzugeben. Der Teig sollte nun dickflüssig sein.
  • Das Waffeleisen mit etwas Margarine leicht einfetten und der Reihe nach die Waffeln backen.
  • Die fertigen Waffeln mit geschlagener Sahne, den (aufgetauten) Himbeeren und Schokostreuseln/Kakaopulver verzieren.

Dauer: 45 Minuten

Da die Herzwaffeln ein absolutes Seelenfutter sind, reiche ich sie beim Blog-Event Vegetarisches Seelenfutter ein.

Seelenfutter

Himbeer-Clafoutis

Kennt ihr Clafoutis? Ich kannte sie bis vor zwei Jahren noch nicht. Damals bin ich auf einem anderen Blog auf eine herzhafte Variante gestoßen und habe euch anschließend meine Clafoutis mit Tomaten vorgestellt. Heute habe ich ein Rezept für euch, das eher an die traditionelle Variante heran reicht, nämlich eine mit meinen Lieblingsfrüchten.

Himbeer-Clafoutis

Bereits damals hatte ich, nachdem ich die Clafoutis mit Tomaten so lecker fand, große Lust darauf, auch einmal Clafoutis mit Früchten zu backen. Dass ich dafür meine Lieblingsfrüchte verwende, stand außer Frage. Zu dieser Zeit hatte ich einen wilden Trieb einer Himbeerpflanze, die ich geschenkt bekommen habe, eingepflanzt. Damals war sie aber noch zu klein und zu schwach, um Früchte tragen zu können. Letzten Sommer sah es zum Zeitpunkt der Himbeerernte schon etwas besser aus. Der Himbeerstrauch war um einiges krätiger und gesünder, aber es kamen noch keine Blüten. Also habe ich darauf gehofft, dass ich dieses Jahr eigene Himbeeren ernten und damit Himbeer-Clafoutis backen kann. Aber da war ich wohl etwas übereifrig. Dieses Jahr will der Strauch scheinbar einen Höhenrekord aufstellen, die eine oder andere Blüte war auch sichtbar, Früchte zeigen sich bislang aber immer noch nicht. Bis sich die Früchte nun entschieden haben, ob sie sich zeigen wollen oder nicht, wollte ich nicht warten. Zum Glück hatte ich noch eingefrorene Himbeeren, mit denen ich endlich Himbeer-Clafoutis backen konnte.

Habt ihr schon Clafoutis gebacken? War es dann eine herzhafte oder eine süße Variante?

Himbeer-Clafoutis

Zutaten (2 Formen mit jeweils 15 cm x 15 cm):
140 g frische oder gefrorene Himbeeren
2,5 EL Vanillezucker
2 Eier
1 Prise Salz
50 g Weizenmehl (Type 405)
6 EL flüssige Sahne
1 TL gemahlene Vanille
1/2 TL Puderzucker
Margarine zum Einfetten der Formen

Zubereitung:

  • Falls die Himbeeren gefroren sind, diese rechtzeitig auftauen.
  • Die beiden ofenfesten Formen mit der Margarine einfetten.
  • Die Himbeeren bis auf ein paar Deko-Himbeeren auf dem Boden der beiden Formen gleichmäßig verteilen.
  • Bei beiden Eiern vorsichtig das Eiweiß vom Eigelb trennen.
  • Die beiden Eiweiß in einer sauberen, fettfreien Schüssel steif schlagen.
  • 1 EL Zucker in das Eiweiß einrieseln lassen und es nochmals steif schlagen.
  • In einer zweiten Schüssel die beiden Eigelb, Salz und den restlichen Zucker cremig rühren.
  • Mehl, die flüssige Sahne sowie die gemahlene Vanille unter die Eigelb-Mischung rühren.
  • Den Eischnee vorsichtig unter das Eigelb heben.
  • Den Teig über die Himbeeren gießen.
  • Die restlichen Himbeeren auf dem Teig verteilen.
  • Die beiden Formen für ca. 20 min ins nicht vorgeheizte Bratrohr (mittlere Schiene, Umluft) bei 175°C stellen.
  • Die Clafoutis mit Puderzucker bestäuben, sobald sie fertig sind.

Dauer: 45 Minuten

Mini-Brombeer-Vanille-Cupcakes und Gewinnspiel

Prinzipiell sind Lebensmittelfarben eine tolle Erfindung. Die Resultate, die man damit erziehlen kann, sehen wunderschön bunt aus. Allerdings schrecken mich meistens die Inhaltsstoffe ab. Zum Glück habe ich für mich eine Alternative gefunden, mit der ich sehr zufrieden bin.

Mini-Brombeer-Vanille-Cupcakes

Im Supermarkt und auch in Online-Shops bin ich des öfteren schon um den Bereich mit den Lebensmittelfarben geschlichen und ich muss auch gestehen, dass bereits ein paar in meinen Einkaufskorb und somit auch in meine Küche gewandert sind. Drei oder vier Versuche habe ich damit gewagt, aber ganz zufrieden war ich mit den Lebensmittelfarben nie. Im Hinterkopf blieb immer der Gedanke, dass auf vielen Farben steht, dass sie die Aktivität und Aufmerksamkeit von Kindern beeinflussen können. Wieso soll dies also nicht bei Erwachsenen der Fall sein? Gesund klingt das allemal nicht. Außerdem habe ich beim Studieren der einzelnen Inhaltsstoffe auch feststellen müssen, dass gerade die Farben, die es mir besonders angetan haben, nicht 100% vegetarisch sind. Das waren für mich genug Gründe, um mich auf die Suche nach Alternativen zu machen. Mit meiner Alternative wird man zwar keinen Regenbogenkuchen oder ähnlich bunte Motivtorten backen können, aber die Cremes von Kuchen oder Cupcakes kann man damit wunderbar färben und das sind die Hauptangwendungsgebiete, für die ich Alternativen zu den Lebensmittelfarben gesucht habe. Was ich stattdessen nun verwende fragt ihr euch jetzt sicherlich? Ich verwende Fruchtpulver. Die Natur hat uns wunderbar intensive Früchte zur Verfügung gestellt, aus denen tolles, farbintensives Fruchtpulver hergestellt werden kann. Fruchtpulver haben gegenüber Lebensmittelfarben nicht nur den Vorteil, dass es natürliche Farbstoffe sind, die zum Einsatz kommen, sondern sie schmecken auch nach der jeweiligen Frucht und geben z.B. einer Creme neben einem bestimmten Farbton auch noch eine wunderbar fruchtige Note.

Mini-Brombeer-Vanille-Cupcakes

Die Suche nach Shops, die eine Vielzahl von verschiedenen Fruchtpulvern verkaufen hat sich dabei als schwieriger gestaltet als ich zuerst annahm. Bei meinen Recherchen bin ich auf den tollen Onlineshop Madavanilla* gestoßen. Dort gibt es eine Vielzahl an Fruchtpulvern. Nachdem ich ein paar Fruchtpulver kostenlos zum Testen zur Verfügung gestellt bekommen habe, war ich von den Ergebnissen so begeistert, dass ich gleich nochmal zugeschlagen habe und weitere Fruchtpulver bestellt habe. Neben den Fruchtpulvern könnt ihr bei Madavanilla aber auch, wie es der Name bereits vermuten läßt, Bourbon Vanille kaufen. Die Familie der Onlinebetreiber besitzt auf Madagaskar eigene Vanilleplantagen und kann somit auch garantieren, dass die Vanilleschoten ohne den Einsatz von chemischen Zusätzen zur Wachstumförderung heran reifen und trotzdem von bester Qualität sind. Auch gemahlene Vanille von Madavanille war im nachfolgenden Rezept im Einsatz und hat mich komplett überzeugt. Ich konnte die Betreiber von Madavanille* dafür gewinnen, Fruchtpulver und gemahlenen Vanille für ein Gewinnspiel für euch zur Verfügung zu stellen. Wie ihr in den Genuß dieser Produkte kommt, erfahrt ihr am Ende des Artikels in den Teilnahmebedingungen für das Gewinnspiel. Zuerst kommt einmal ein Rezept, bei dem sowohl Fruchtpulver als auch gemahlene Vanille von Madavanilla im Einsatz sind.

Mini-Brombeer-Vanille-Cupcakes

Zutaten (für 20 bis 25 Mini-Muffins):
2 Eier
160 ml Milch
80 g Margarine
200 g Weizenmehl (Type 405)
150 g Vanillezucker
1 Prise Salz
1 gehäufter TL Backpulver
1 gehäufter TL gemahlene Vanille
3 + 8 gehäufte TL Brombeer-Fruchtpulver
340 g Magerquark
12 TL Zitronensaft
evtl. Puderzucker

Zubereitung:

  • Margarine rechtzeitig aus dem Kühlschrank stellen.
  • Margarine, Eier und Milch verrühren.
  • Mehl, Zucker, Salz, Backpulver, gemahlene Vanille sowie 3 TL Brombeer-Fruchtpulver dazu geben und gut vermischen.
  • Den Teig in die Muffinförmchen füllen.
  • Bei Umluft 170°C (mittlere Schiene) ca. 15 min im nicht vorgeheizten Ofen backen.
  • Die Förmchen aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.
  • Quark, Zitronensaft, 8 TL Brombeer-Fruchtpulver und bei Bedarf Puderzucker mit dem Schneebesen zu einer gleichmäßig gefärbten Creme verrühren.
  • Die Masse in eine Spritztülle geben und auf die ausgekühlten Cupcakes spritzen. Dabei Schnecken-förmig von Außen nach Innen spritzen.

Dauer: 1 Stunde

Mini-Brombeer-Vanille-Cupcakes

Teilnahmebedingungen Gewinnspiel:

  • Der Gewinner gewinnt zwei Sorten Fruchtpulver seiner Wahl sowie 25 g gemahlene Vanille von Madavanilla*.
  • Teilt mir in einem Kommentar unter diesem Artikel mit, welche zwei Fruchtpulver von Madavanilla* ihr gerne gewinnen wollt und was ihr damit zubereiten wollt. Wichtig ist hierbei, dass ihr eure E-Mail-Adresse in der Kommentarfunktion mit angebt, damit ich mit dem Gewinner Kontakt aufnehmen kann, um seine Adresse zu erfragen, an die der Gewinn geschickt werden soll.
  • Ein Zusatzlos für das Gewinnspiel erhaltet ihr, wenn ihr Fan meiner Facebook-Fanseite werdet. Gebt dies bitte hier im Kommentar mit an. An dieser Stelle möchte ich auch ausdrücklich darauf hinweisen, dass dieses Gewinnspiel in keiner Verbindung zu Facebook steht. Das Gewinnspiel wird in keiner Weise von Facebook unterstützt, organisiert oder gesponsert und begründet keinerlei Rechtsansprüche gegenüber Facebook.
  • Um am Gewinnspiel teilzunehmen müsst ihr eine Postadresse in Deutschland haben.
  • Das Gewinnspiel endet am 8.6.2014 um 23:59. Unter allen Teilnehmern werde ich nach Ablauf des Gewinnspieles mit einem Zufallsgenerator einen Gewinner auswählen.
  • Der Gewinn kann nicht ausgezahlt werden.

Viele Glück!

Mini-Brombeer-Vanille-Cupcakes

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Persimone-Mango-Kuchen

Backen und Kochen ist für mich immer wieder eine Entdeckungsreise. Damit meine ich nicht nur die Entdeckung neuer Gerichte, die es in anderen Ländern gibt. Das fängt schon bei den Zutaten an, die es auf der ganzen Welt, aber auch in Deutschland, gibt.

Persimone-Mango-Kuchen Stueck

Als ich im Onlineshop FoodEtage.de* die Produkte von mypumkin’s* und speziell den Persimone-Mango-Aufstrich entdeckt habe, war mein Interesse sofort geweckt. Persimone sagte mir zuerst nichts, aber der Name ansich klingt schon als wäre das eine sehr leckere Frucht. Nachdem ich mich ein im Internet schlau gemacht habe, habe ich heraus gefunden, dass Persimone eine Kakisorte ist. Als ich dann die gesamte Zutatenliste dieses Aufstrichs gelesen habe, wollte ich den Fruchtaufstrich unbedingt probieren, denn außer Persimone sind auch noch Ananas, Mango, Limoncello sowie steirisches Kürbiskernöl und Bourbon-Vanille enthalten. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass ich diesen Aufstrich sowie ein Kürbiskern-Tomaten-Pesto und einen Pfeffer-Dip kostenlos von mypumkin’s zum Testen erhalten habe.

Produkte mypumkins

Das Team von Mypumkin’s produziert seine Produkte in reiner Handarbeit und ohne künstliche Aromen, Geschmacksverstärker sowie chemische Zusatzstoffe. Alle Produkte werden in kleinen Mengen und teilweise nur auf Bestellung hergestellt, um dadurch höchste Qualität und Frische gewährleisten zu können. Im Onlineshop FoodEtage.de* werden neben den hauseigenen mypumkin’s Produkten* auch eine große Auswahl an weiteren internationalen Lebensmitteln und Feinkost-Produkten angeboten. Seid ihr auch auf den Geschmack gekommen? Dann könnt ihr mit dem Gutscheincode tomateninsel die Produkte mit 5% Rabatt einkaufen. Dieser 5% Gutschein gilt für alle Produkte unter www.foodetage.de außer Büchern, Küchenzubehör und Kaufgutscheinen, ist nicht mit anderen Aktionen kombinierbar und nur einmal pro Kunde einlösbar. Keine Barauszahlung möglich. Gültig bis einschließlich 30.09.2014.

Da ich Lust auf einen fruchtigen, kakaohaltigen Kuchen hatte, habe ich den Persimone-Mango-Aufstrich als Füllung für meinen Kuchen verwendet. Abrunden wollte ich das Ganze noch mit einem Zuckerguß und orangen Zuckerperlen. Wie man auf den Bildern sehen kann, stehe ich aber mit dem Zuckerguß auf Kriegsfuß. Zuerst war er zu zäh, dann war er nach der Hinzugabe weniger Tropfen Zitronensaft zu flüssig. Was mich außerdem stört ist dass er so durchsichtig ist. Auf den Fotos anderer Blogs ist der Zuckerguß oft deckend weiß, so dass man den Kuchen darunter nicht mehr durchscheinen sieht. Was mache ich falsch? Habt ihr einen Tip?

Persimone-Mango-Kuchen

Zutaten Teig (Springform mit 15 cm Durchmesser):
50 g Margarine
1 Ei
60 g Vanillezucker
95 g Weizenmehl (Type 405)
1/3 Tütchen Backpulver
15 g Kakaopulver
65 ml Buttermilch

Zutaten Füllung und Deko:
200 ml Sahne
3 g Sahnesteif
3 TL Persimone-Mango-Aufstrich
30 g Puderzucker
3 TL Zitronensaft
orange Zuckerperlen

Zubereitung:

  • Margarine, Ei und Vanillezucker schaumig rühren.
  • Buttermilch, Mehl, Backpulver und Kakao dazu geben und noch einmal mit dem Mixer verrühren bis ein glatter Teig entstanden ist.
  • Die Kuchenform mit ein bißchen Margarine mit einem Pinsel einfetten und mit etwas Mehl ausschwenken, so dass der gebackene Kuchen nicht in der Form kleben bleibt. Das überschüssige Mehl entfernen.
  • Teig in die Kuchenform füllen und im nicht vorgeheizten Bratrohr bei 180°C (Umluft, mittlere Schiene) ca. 35 min im Bratrohr backen. Anschließend auskühlen lassen.
  • Sobald der Kuchen ausgekühlt ist, in der Mitte horizontal durchscnneiden, so dass 2 gleich große Kuchenböden entstehen. Falls der Deckel beim Backen zu spitz wurde, dort auch noch ein bißchen abschneiden, so dass der Kuchen am Schluss gut verziert werden kann. Den Deckel beiseite legen.
  • Die flüssige Sahne zusammen mit Sahnesteif steif schlagen.
  • Den Persimone-Mango-Aufstrich unter die Sahne heben.
  • Die Fruchtsahne auf dem Kuchenboden gleichmäßig verteilen.
  • Den Kuchndeckel vorsichtig auf die Sahne legen.
  • Puderzucker und Zitronensaft cremig rühren und den Zuckerguß auf dem Kuchen verteilen.
  • Die Zuckerperlen über den Zuckerguß streuen.

Dauer: 2 Stunden

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Salzburger Nockerln

Kennt ihr das Lied “Salzburger Nockerln” von Peter Alexander? Ich finde, damit beschreibt er die Salzburger Nockerln sehr treffend: Salzburger Nockerln, Salzburger Nockerln, süß wie die Liebe und zart wie ein Kuß. Salzburger Nockerln, Salzburger Nockerln, sind wie ein himmlischer Gruß.

Salzburger Nockerln

Salzburger Nockerln sind ein fluffig, leichtes Eier-Dessert, das außen karamellfarben und etwas fest und im Inneren leicht saftig ist. Sie werden noch warm genossen. Wie der Namen bereits vermuten läßt, stammt dieses Gericht aus Salzburg.

Die genaue Herkunft der Salzburger Nockerln ist nicht eindeutig geklärt. Einerseits soll die Speise von Salome Alt, der Mätresse des Salzburger Fürsterzbischofs Wolf Dietrich von Raitenau, stammen. Andererseits soll diese Speise auf Napoleon Bonaparte zurück gehen. In einem sind sich aber alle Überlieferungen einig, nämlich was die Nockerln symbolisieren sollen. Traditionell sollen die Salzburger Nockerl wie drei Hügel geformt und am Ende mit Puderzucker bestäubt werden. Diese Hügel stellen die drei Hausberge Salzburgs (Gaisberg, Mönchsberg und Kapuzinerberg), vom Schnee gezuckert, dar.

Da dies ein typisches Gericht aus Österreich ist, paßt es sehr gut zu meinem Blog-Event Vegetarische Weltreise – Österreich.
Vegetarische Weltreise - Österreich

Zutaten (2 Portionen):
4 Eiweiß
2 Eigelb
3 EL Zucker
1 EL Weizenmehl (Type 405)
etwas Margarine
1/2 TL Puderzucker

Zubereitung:

  • Das Bratrohr auf 150°C Umluft vorheizen.
  • Die Eier trennen. Dabei die Eigelb und die Eiweiß jeweils in getrennte Schüsseln geben.
  • Die Eiweiß mit 1 EL Zucker mit den Quirlen des Mixers steif schlagen. Anschließend die Schüssel beiseite stellen.
  • Die Eigelb mit 1 EL Zucker schaumig rühren.
  • Das Mehl zu der Eigelb-Zucker-Mischung geben und erneut mit dem Mixer verrühren. Dabei entsteht eine klebrig, zähe Masse.
  • Die Quirle des Mixers säubern bevor damit erneut das Eiweiß steif geschlagen wird. Ansonsten fällt es eventuell zusammen, wenn beim Schlagen noch etwas Eigelb in die Eiweißmasse gelangt.
  • Die Eiweißmasse ist mittlerweile etwas zusammen gefallen. Das soll auch so sein. Nun muss das Eiweiß zusammen mit einem weiteren EL Zucker erneut steif geschlagen werden.
  • Anschließend die Eigelb-Zucker-Masse vorsichtig mit einem Schneebesen unter das steif geschlagene Eiweiß rühren bis die gesamte Masse einen einheitlichen, zarten orangen Farbton hat.
  • Nun eine kleine Auflaufform oder zwei Teller, die man bei 150°C ins Bratrohr stellen kann (Vorsicht, das ist nicht bei allen der Fall!), mit Margarine einpinseln. Dadurch lassen sich die fertigen Nockerln besser lösen.
  • Vorsichtig die Masse in die Form oder auf die beiden Teller verteilen. Wer mag kann die traditionellen 3 Hügel formen, oder wie auf meinem Foto, nur einen.
  • Die Nockerln nun für 12 bis 15 min ins Bratrohr bei 150°C Umluft (mittlere Schiene) stellen. Dabei die Türe das Bratrohrs nicht mehr öffen, da sie ansonsten zusammen fallen können.
  • Haben die Nockerln einen karamellfarbenen Farbton erreicht, sind sie fertig und können mit Puderzucker bestäubt werden.

Dauer: 30 Minuten

Vanillekugeln

Dieses Rezept ist bereits die dritte Version, in der ich diese Zutatenkombination gebacken habe. Die Zusammensetzung und Mengen der einzelnen Zutaten habe ich dabei nicht verändert.

Vanillekugeln

Vor einigen Jahren habe ich mich auf die Suche nach einem tollen Rezept für Vanillekipferl gemacht und wurde fündig. Die Kipferl haben sehr gut geschmeckt, das stand außer Frage. Allerdings ist der Teig sehr krümelig und somit ist es sehr schwer, gleichmäßige Vanillekipferl zu formen.
Im Jahr darauf habe ich sie wieder nach demselben Rezept gebacken. Im Hinterkopf hatte ich noch, dass die Verarbeitung des Teiges im Jahr zuvor nicht so toll war, aber egal, die Kipferl haben geschmeckt. Da muss man eben in den sauren Apfel beißen und das auf sich nehmen. Als ich dann nach wenigen Minuten ins Bratrohr geschaut habe, staunte ich nicht schlecht. Auf dem Backblech war nur noch ein einziger geschmolzener, schwarz gepunkteter Margarine-See zu sehen. Kurz nachgedacht, was habe ich falsch gemacht? Der Blick zum Mehl war des Rätsels Lösung. Ich hatte das Mehl zwar heraus gestellt, aber vergessen in den Teig zu rühren. Beim Vermischen der Zutaten hatte ich mich schon gefreut, dass dieses Mal die Verarbeitung wohl keine allzu großen Probleme bereiten dürfte. Vielleicht hatte ich das einfach nur falsch in Erinnerung vom Jahr zuvor. Nachdem ich schnell das Blech aus dem Ofen genommen hatte, dachte ich mir, schlimmer kann es eigentlich nicht mehr werden. Wieso also nicht einfach das Mehl noch dazu geben, nochmal kurz durchkneten und dann die Vanillekipferl formen? Gesagt, getan. Das Formen der Vanillekipferl war ein Kinderspiel im Vergleich zum Vorjahr. Seitdem habe ich immer, entgegen des ursprünglichen Rezeptes, die Margarine zuerst in einem Topf auf dem Herd geschmolzen und dann mit den restlichen Zutaten vermischt. Das war also die zweite Version des Rezeptes.

Letztes Jahr wollte ich wieder Vanillekipferl machen. Aber wieso eigentlich Kipferl? Kugeln wären doch sicher auch eine tolle Idee, denn Vanillekipferl kann schließlich jeder. Seitdem gibt es bei mir Vanillekugeln anstelle der Kipferl.

Zutaten (ca. 50 Stück):
200 g Margarine
100 g Vanillezucker
1 Vanilleschote
100 g Mandeln
260 g Weizenmehl (Type 405)

Zubereitung.

  • Die Margarine bei kleiner Flamme in einem Topf schmelzen.
  • Den Vanillezucker unter die flüssige Margarine mischen und zu einer glatten Masse verrühren.
  • Die Vanilleschote der Länge nach durchschneiden und mit einem Messer das Vanillemark heraus kratzen. Das Vanillemark ebenso in den Topf geben. Die leere Vanilleschote kann noch zu Vanillezucker verarbeitet werden.
  • Die Mandeln mahlen und zusammen mit dem Mehl zu den bisherigen Zutaten geben und verkneten
  • Ein Backbleck mit Backpapaier auslegen.
  • Die Kugeln formen. Dazu jeweils ca. 1 EL von dem Teig nehmen, zu einer Kugel formen und auf das Blech legen. Der Teig ist extrem krümelig. Am besten läßt er sich formen, wenn die Hände sehr warm sind. Deshalb zwischendurch immer wieder die Hände mit heißem Wasser waschen.
  • Das Bratrohr auf 190°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Sobald die Temperatur erreicht ist, die Kugeln für ca. 10 min auf der mittleren Schiene hellbraun backen.

Dauer: ca. 1 Stunde