Bockshornklee-Brot in Sternenform

Habt ihr schon mal Bockshornklee probiert? Ich habe ihn erst vor ca. einem Jahr bewusst kennengelernt. Es wurde mir ein Ziegenkäse mit Bockshornkleesamen empfohlen. Der Geschmack war einfach göttlich.

Bockshornklee-Brot in Sternenform

Der Bockshornklee war bereits im Alten Ägypten bekannt, wo er in der Pflanzenheilkunde eingesetzt wurde. Auch Hildegard von Bingen und Pfarrer Kneipp haben ihn in ihren Anwendungen verwendet. In der indischen Küche werden sowohl die Samen als auch die Blätter des Bockshornklees benutzt.

Als ich in einem Gewürzladen dann getrocknete Bockshornkleeblätter gefunden habe, konnte ich nicht widerstehen und habe sie gekauft. Zu Hause lagen die Blätter nun einige Monate im Schrank. Der Geruch der Blätter ist zwar umwerfend, ich wusste aber nicht, was ich damit zubereiten sollte. Irgendwann dachte ich mir, dass das Ergebnis bei diesem leckeren Geruch nur toll sein kann und der Geschmack aufgrund von anderen Zutaten nicht untergehen sollte. Da kam mir die Idee, ein Brot mit Bockshornkleeblättern zu backen. Probiert das unbedingt aus! Das Brot war so geschmacksintensiv, dass gesalzene Ziegenbutter als Brotaufstrich komplett ausgereicht hat oder, wie auf dem Foto, ein Chili-Ziegenfrischkäse. Die Sternbackform* sorgt zusätzlich noch dafür, dass das Brot nicht nur geschmacklich der absolute Knaller ist, sondern auch optisch ordentlich was her macht.

Zutaten (3 kleine Bockshornklee-Brot)

500 g Dinkelmehl (Type 630) + Mehl für die Backformen
400 ml lauwarmes Wasser
8 g Trockenhefe
1 TL Zucker
2 TL Salz
8 TL getrocknete Bockshornkleeblätter
2 EL Olivenöl + Olivenöl für die Backformen

Zubereitung

  • Das Mehl in eine Schüssel geben.
  • Salz und Bockshornkleeblätter dazu geben und kurz durchmischen.
  • In einer kleinen Tasse Wasser, Hefe und Zucker so lange verrühren bis sich die Hefe aufgelöst hat.
  • Das Hefewasser zur Mehlmischung geben.
  • Alles abgedeckt ca. 20 min. an einem warmen Ort gehen lassen.
  • Die Innenseiten der Backformen mit Öl einpinseln und anschließend bemehlen, so dass sich das gebackene Bockshornklee-Brot gut aus den Formen lösen lässt.
  • Den Teig gleichmäßig auf alle drei Formen verteilen. Die Formen werden nicht voll werden, aber der Teig wird während des Backens sein Volumen noch stark vergrößern.
  • Die Brotformen stehend 30 min. (unterste Schiene, Umluft) backen.
  • Die Brote aus der Form nehmen und nochmals für ca. 10 min. außerhalb der Backformen auf einem Backblech bei derselben Temperatur backen. Dadurch wird die Brotkruste knusprig.

Dauer: ca. 1 Stunde 45 Minuten

Das, was ihr auf nachfolgendem Foto seht, passiert, wenn man nicht daran glaubt, dass sich der Teig während des Backens noch extrem ausdehnt und deshalb die oben beschriebene Teigmenge auf zwei Backformen verteilt. Deshalb lieber drei schön geformte, aber etwas kleinere Brote backen. 😉

Bockshornklee-Brot

Dieses Rezept nimmt am Blog-Event Wir kochen uns durch das Alphabet – B teil.

Wir kochen uns durch das Alphabet - B

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Pizza mit Ziegenkäse vom Pizzastein

Ich liebe Pizza. Am liebsten würde ich jeden Tag Pizza essen. Wahrscheinlich würde ich das sogar einige Wochen durchziehen ohne dass mir die Pizza zum Hals raus hängt. Klar, es würde nicht jeden Tag denselben Belag geben. Einen Tag gäbe es Pizza mit Walnüssen und Oliven, am nächsten Tag eine Trüffelpizza oder auch eine Pfannenpizza mit Mais und Paprika. Oder wie wäre es mit einer Kartoffelpizza mit Spargel und Avocado? Da sind der Phantasie zum Glück keine Grenzen gesetzt. An eine süße Pizza habe ich mich bislang allerdings noch nicht heran gewagt. Habt ihr schon einmal eine süße Pizza gegessen? Wenn ja, war der Teig dann auch süßlich und wie wurde die Pizza belegt?

Pizza vom Pizzastein mit Ziegenkaese

Da ich so gerne Pizza esse und auch selbst zubereite, habe ich mich vor kurzem dazu entschlossen, mir einen Pizzastein zu kaufen. Bereits beim ersten Versuch habe ich mich gefragt, warum ich nicht bereits früher einen Pizzastein gekauft habe. Die Pizza hat so viel besser geschmeckt als eine selbst zubereitete Pizza ohne Pizzastein. Ich war davon so begeistert, dass ich bereits ein paar Tage später erneut mit dem Pizzastein leckere Pizzen gebacken habe und an meiner Technik gefeilt habe. Beim ersten Mal sind mir leider zu oft Teile des Pizzabodens an der Pizzaschaufel kleben geblieben bzw. sind von dieser nicht gut auf den Pizzastein gerutscht. Aber bereits beim zweiten Mal ist mir das nicht mehr passiert, da ich Dinkelgrieß auf die Pizzaschaufel gelegt habe bevor der rohe Teig drauf kam. Damit hat sich die belegte Pizza dann ganz leicht auf den Pizzastein rollen lassen ohne dass entweder der Teig an der Schaufel kleben blieb oder die Hälfte des Belags von der Pizza gerutscht ist.

Habt ihr auch einen Pizzastein und noch weitere Tricks auf Lager, so dass die Pizza noch besser wird und leichter zuzubereiten ist? Dann her damit.

Zutaten Teig (5 Stück):

525 g Dinkelmehl (Type 630) + mehr zum Backen
8 g Trockenhefe
1,5 TL Zucker
270 ml lauwarmes Wasser
3 TL Salz
4 EL Olivenöl
10 EL Dinkelgrieß

Zutaten Belag (5 Stück):

780 g stückige Tomaten
2 TL Salz
Pfeffer
1 TL Oregano
300 g geriebener Belle Blanche
20-25 Basilikumblätter

Zubereitung:

  • Den Pizzastein ca. 1 Stunde bei 250°C auf Ober- und Unterhitze vorheizen.
  • 525 g Mehl in eine Schüssel geben.
  • Im Mehl eine Mulde formen und dort Hefe und Zucker hineingeben.
  • Ca. 30 ml Wasser in der Mulde auf die Hefe gießen und alles mit ein bißchen Mehl abdecken.
  • Die Schüssel ca. 5 min stehen lassen bis sich Blasen in der Mulde gebildet haben.

Pizzateig

  • Das restliche Wasser, sowie 3 TL Salz und 4 EL Olivenöl in die Schüssel geben und alles zu einem glatten Teig verrühren.
  • Den Teig abdecken und an einem warmen Ort gehen lassen bis er sich ungefähr verdoppelt hat.
  • Währenddessen die stückigen Tomaten, Salz und Pfeffer sowie Oregano vermischen.

Pizzasoße

  • Hat sich der Teig ungefähr verdoppelt, dann daraus fünf Teigstücke bilden, die möglichst gleich groß sind.
  • Nun auf der Pizzaschaufel ca. 1/2 EL Mehl vermischt mit 2 EL Grieß verteilen. Das sorgt dafür, dass der klebrige Pizzateig nachher gut auf den Pizzastein rollt.
  • Ein Teigstück nehmen, von außen leicht einmehlen und den Teig vorsichtig mit den Händen größer und dünner ziehen, so dass er eine schöne runde Form erhält. Der Teig sollte am Rand etwas dicker sein. Es sollte vermieden werden, den Teig auszurollen, denn dann geht ein Teil des Volumens wieder verloren, was während der „Gehzeit“ enstanden ist.
  • Den Teig auf die Pizzaschaufel legen.
  • Ca. 1/5 der Tomatensoße auf dem Teig verteilen. Dabei die Tomatensoße nicht bis komplett zum Rand verteilen. Denn dort, wo sich Soße befindet, geht der Teig während des Backens etwas weniger auf als an den Stellen ohne Soße. Deshalb kann auch keine Soße oder Käse während des Backens von der Pizza laufen.
  • Ca. 60 g geriebenen Belle Blanche darauf verteilen.

Pizzaschaufel

  • Mit einer ruckartigen Bewegung den Teig von der Pizzaschaufel auf den Pizzastein rollen lassen.
  • Die Pizza ca. 7 – 10 min im Bratrohr backen bis der Teig knusprig braun geworden ist und auch der Käse etwas braune Farbe angenommen hat.
  • Vorsichtig die fertige Pizza mit der Pizzaschaufel aus dem Bratrohr holen und die nächste Pizza zubereiten. Ihr könnt auch bereits während des Backens die nächste Pizza belegen und auf der Pizzaschaufel vorbereiten. Die fertige Pizza müsst ihr dann eben mit etwas anderem, wie z.B. einem Pfannenwender, aus dem Rohr holen.
  • Die fertige Pizza mit Basilikum dekorieren.

Dauer gesamt: 2 Stunden, 15 Minuten

P wie Pizza. Deshalb nimmt die Pizza mit Ziegenkäse vom Pizzastein auch am Blog-Event Wir kochen uns durch das Alphabet – P teil.

Wir kochen uns durch das Alphabet - P

Panda-Cupcakes

Diesen Monat suche ich eure Ps. Nach längerem Hin und Her habe ich mich für mein erstes P entschieden – Panda-Cupcakes.

Panda-Cupcakes

Größtenteils ernähren sich Pandas von Bambus. Da Bambus nicht sehr viel Energie liefert, der Pandabär aber trotzdem sein Energielevel halten muss, ist er ca. 12 bis 16 Stunden des Tages mit fressen beschäftigt. Die restliche Zeit des Tages schläft er. Im ersten Moment klingt das schon verlockend: den größten Teil des Tages mit fressen und den restlichen Teil mit schlafen zu verbringen. Aber mal ehrlich, nach ein paar Tagen würde mich das ganz sicher langweilen. V.a. hätte ich keine große Lust, mich fast ausschließlich von nur einem Lebensmittel zu ernähren. Da ist mir ein abwechslungsreicher Speiseplan doch viel lieber und ich backe mir kleine, süße Panda-Cupcakes anstelle davon zu träumen, dass ich selbst ein kleiner, fauler, gefräßiger Pandabär bin.

Bevor jetzt das Rezept für die Panda-Cupcakes kommt, noch ein kleiner Hinweis. Seit kurzem könnt ihr wieder meinen Newsletter abonnieren. Diese Funktionalität ging beim Umbau der Seite vor einigen Monaten verloren. Wollt ihr also immer per Mail über neue Rezepte informiert werden, dann müsst ihr nur rechts auf Rezepte per Mail klicken, eure Emailadresse sowie das Captcha eintragen und anschließend mit „Anfrage wegen E-Mail-Abonnement abschließen“ bestätigen. Anschließen wird euch an die eingetragene Emailadresse eine Bestätigungsemail geschickt. Innerhalb der Bestätigungsemail müsst ihr nur noch auf den Link klicken, um zu verifizieren, dass ihr auch wirklich die Emailadresse für den Erhalt des Newsletters eingegeben habt und nicht jemand anderes versehentlich eure Emailadresse eingegeben hat.

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Zutaten (für 20 bis 25 Mini-Muffins):

2 Eier
160 ml Mandelmilch / Milch
80 g Margarine
200 g Dinkelmehl (Type 630)
125 g Kokosblütenzucker / Zucker
5 gehäufte TL Kakaopulver
1 Prise Salz
1 gehäufter TL Backpulver
Kokosmilch-Joghurt
Schoko-Tröpfchen
Schokostreusel
Kokosraspeln
Puderzucker
Wasser

Zubereitung:

  • Margarine rechtzeitig aus dem Kühlschrank stellen.
  • Eier, Mandelmilch und Margarine verrühren.
  • Mehl, Kokosblütenzucker, Kakaopulver, Salz und Backpulver dazu geben und gut vermischen.
  • Den Teig in die Muffinförmchen füllen.
  • Bei Umluft 170°C (mittlere Schiene) ca. 15 min im nicht vorgeheizten Ofen backen.
  • Die Förmchen aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.
  • Sobald die Muffins abgekühlt sind, jeden Muffin mit einem Klecks Kokos-Joghurt bestreichen und diesen komplett auf dem braunen Teig verstreichen.

Panda-Cupcakes Joghurt

  • Die Muffins kopfüber in ein kleines Tellerchen tauchen, in dem sich die Kokosraspeln befinden, so dass diese am Joghurt kleben bleiben.

Panda-Cupcakes Kokos

  • Ein Schoko-Tröpfchen hochkant in die Mitte als Nase setzen. Damit es nicht verrutscht, am besten zuvor mit einem spitzen, scharfen Messer eine kleine Kerbe in den Teig ritzen, an der Stelle, an der die Nase befestigt werden soll.

Panda-Cupcakes Nase

  • Oben darüber zwei Schoko-Tröpfchen liegend als Augen setzen.

Panda-Cupcakes braune Augen

  • An den Stellen, an denen ihr die Schoko-Tröpfchen für die Ohren hochkant anbringen wollt, wieder mit dem Messer leicht den Teig einritzen und anschließend die Ohren darin befestigen.

Panda-Cupcakes Ohren

  • Unterhalb der Nase aus drei Schokostreuseln den Mund des Pandas formen.

Panda-Cupcakes Schnauze

  • Für das Weiß der Augen Puderzucker mit möglichst wenig Wasser (keinen Zitronensaft, da es sonst einen gelbstichigen Farbton geben kann!) zu einer zähen Masse vermischen und auf jedes Schoko-Auge jeweils einen kleinen Klecks des Zuckergusses setzen.

Panda-Cupcakes weiße Augen

  • Damit nichts verrutscht und alles gut aushärten kann, die fertigen Pandas kurz in den Kühlschrank stellen.

Dauer: ca. 2 – 3 Stunden

P wie Panda-Cupcake und deshalb nehmen die Panda-Cupcakes am Blog-Event Wir kochen uns durch das Alphabet – P teil.

Wir kochen uns durch das Alphabet - P

Tomaten Tarte Tatin

Tomaten Tarte Tatin stand schon seit mindestens 2 Jahren auf meiner ToCook Liste. Irgendwie kam es aber nie dazu, dass ich sie bislang gebacken habe. Allerdings war die Verlockung für einen Tomaten-Fan wie mich immer sehr groß, klingt doch allein der Name Tarte Tatin schon einfach bezaubernd.

Tomaten Tarte Tatin

Ursprünglich wird die Tarte Tatin gar nicht mit Tomaten sondern mit Äpfeln gebacken. Der Überlieferung nach soll die Tarte Tatin auf einen Kuchen zurück gehen, den eine der beiden Schwestern Tatin im 19. Jahrhundert gebacken haben soll. Die beiden führten in einem kleinen Dorf in Frankreich ein Lokal. Eine der beiden wollte einen Apfelkuchen backen, vergaß aber in der Hektik den Teig zu den Äpfeln in die Form zu geben. Um trotz des Missgeschicks ihren Gästen noch einen Kuchen schnell servieren zu können, bedeckte sie die Äpfel daraufhin mit dem Teig und buk die Tarte. Diese Tarte kam bei den Gästen so gut an, dass die Tarte Tatin, also die auf dem Belag gebackene Tarte, geboren war.

Ich verwende für meinen Teig Ziegenbutter, die der Tomaten Tarte Tatin dadurch eine wunderbare, zarte Note gibt. Wer keine Ziegenbutter im Laden findet oder schlichtweg keine Ziegenbutter mag, kann natürlich auch ganz normale Butter aus Kuhmilch verwenden.

Zutaten (Form mit Durchmesser 23 cm):

200 g Dinkelmehl (Type 630)
100 g kalte Ziegenbutter
1/2 TL Salz + etwas zum Würzen
2 EL eiskaltes Wasser
1 TL Olivenöl
330 g rote Cocktailtomaten
200 g gelbe Cocktailtomaten
Pfeffer
1 TL Thymian
5 – 10 Basilikumblätter

Zubereitung:

  • Mehl, Butter, 1/2 TL Salz und Wasser zu einem Teig verkneten.
  • Den Teig zu einer Kugel geformt 30 min. in den Kühlschrank stellen.
  • Die Tarte Form mit dem Olivenöl auspinseln.
  • Die Tomaten farblich sortiert nebeneinander in die Form legen.

Tomaten Tarte Tatin Tomatenanordnung

  • Alle Tomaten mit einem spitzen Messer anpieksen.
  • Den Teig auf ein Butterbrotpapier legen und mit einem weiteren Butterbrotpapier belegen. Dadurch klebt der Teig beim Ausrollen weder an der Unterlage noch am Nudelholz fest. Außerdem lässt sich so der ausgerollte Teig besser auf die Tomaten legen.
  • Den Teig rund ausrollen, so dass er den Durchmesser der Tarte-Form hat.
  • Die Tomaten mit dem Teig bedecken.
  • Den Teig mehrfach einpieksen.

Tomaten Tarte Tatin Teig

  • Die Tarte bei 180°C für 35 min. (mittlere Schiene, Heißluft) backen.
  • Auf die fertige Tarte einen großen, umgedrehten Teller legen und die Form zusammen mit dem Teller schnell, aber vorsichtig (heiße, flüssige Butter in der Tarte-Form!) stürzen, so dass sich die Tarte aus der Tarte-Form löst.
  • Die gebackene Tarte nochmals mit Pfeffer und Salz würzen, sowie mit Basilikumblättern dekorieren.

Dauer: 1,5 Stunden

Wie es aussieht werden meine T-Beiträge zu meinem Blog-Event Wir kochen uns durch das Alphabet – T sehr Tomaten-lastig. Diese Tomaten Tarte Tatin (sogar alle drei Wörter beginnen mit T) nimmt natürlich auch daran teil.

Wir kochen uns durch das Alphabet - T

Dinkel-Ciabatta

Allein der Name Ciabatta in korrekter, italienischer Aussprache klingt nach Sommer, Sonne, Meer und einem wunderschönen Urlaub in Italien. Warum sich also dieses Gefühl nicht nach Hause holen und selbst ein Ciabatta backen?

Dinkel-Ciabatta

Ciabatta ist der italienische Begriff für Hausschuh bzw. Pantoffel, aber auch eine italienische Brotsorte heißt so. Dies ist wohl auf die Form dieses Brotes zurückzuführen. Denn im Normalfall ist es flach, länglich, aber auch breiter als z.B. Baguette oder andere schmale Brotsorten und sieht somit einem Hausschuh schon sehr ähnlich. Auch ist diese Brotsorte noch gar nicht so alt, sondern wurde das erste Mal 1982 von einem Bäcker aus Venetien gebacken. Verfeinert wird Ciabatta häufig mit Walnüssen, Kräutern oder getrockneten Tomaten, was aber nicht dem Originalrezept entspricht, denn das sieht vor, dass nur Hefe, Wasser, Weizenmehl, Salz und Olivenöl verwendet wird.

Wenn ihr die oben genannte Liste und die meiner Zutaten vergleicht, seht ihr, dass ich mich nicht ganz an die Vorgaben des Orginals gehalten habe, sondern Weizenmehl durch Dinkelmehl und Olivenöl durch Knoblauchöl ersetzt habe. Üblicherweise hat ein Ciabatta auch gröbere Poren als dies bei meinem der Fall ist. Liegt das an der leicht veränderten Zusammensetzung meiner Zutaten oder habt ihr eine Idee, woran es liegen kann, dass meinem diese großen Poren fehlen?

Dinkel-Ciabatta

Zutaten:

7 g Trockenhefe
150 ml warmes Wasser
300 g Dinkelmehl (Type 630) + etwas zum Bestäuben
1 TL Salz
2 EL Knoblauchöl + etwas für das Blech

Zubereitung:

  • Die Hefe im Wasser auflösen.
  • Mehl und das Hefewasser grob miteinander vermischen.
  • Salz und Olivenöl hinzugeben, alles gut zu einem glatten Teig verkneten.
  • Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort ca. 45 min gehen lassen.
  • Backpapier auf ein Backblech geben und mit etwas Öl bepinseln.
  • Den Teig auf dem Backblech zu einer langen Stange formen, mit einem Tuch abdecken und erneut ca. 20 min gehen lassen.
  • Das Dinkel-Ciabatta dünn mit Mehl bestäuben.
  • Das Brot bei 200°C (Ober- und Unterhitze, mittlere Schiene) ca. 20 min im vorgeheizten Bratrohr backen.

Dauer (inkl. Wartezeit): 1 Stunde 45 Minuten

Quelle: Chefkoch

Vegane Beerentarte

Meistens bin ich sehr gut organisiert und arbeite strukturiert. Wenn es allerdings ums Kochen geht, fehlt mir diese Eigenschaft gänzlich. Noch schlimmer wird es, wenn ich backe. Dann herrscht nur noch Chaos, sowohl in meinem Kopf als auch oft in der Küche.

Vegane Beerentarte

Vor einigen Wochen habe ich einen ersten Versuch gemacht, vegane Sahne beim Backen zu verarbeiten. Dabei bin ich an eine vegane Sojasahne geraten, bei der auf der Verpackung explizit erwähnt wurde, dass man sie aufschlagen kann. Fester als leicht schaumig wurde sie bei mir aber nicht, obwohl sie zuvor lang genug im Kühlschrank stand. Vor kurzem habe ich mich dann mit der Tochter einer Kollegin über vegane Sahne und ihre Erfahrungen unterhalten. Netterweise hat mir ihre Mutter am nächsten Tag auch gleich eine Sahne von der Marke mitgebracht, die sie verwendet und die sich aufschlagen lässt. Dieses Wochenende wollte ich die vegane Sahne dann testen. Da gerade Beerenzeit ist, wolle ich unbedingt eine Beerentarte machen. Ich habe mir grob überlegt, aus was ich den Teig zubereiten möchte und was ich alles für die Tarte benötige.

Da ging es mit der Unstrukturiertheit auch schon los. Ich habe mir gestern Vormittag einen Zettel geschrieben, welche Lebensmittel ich für gestern und heute kaufen muss, an die Tarte habe ich auch gedacht, mit Betonung auf „gedacht“. Ich habe mir keine einzige Zutat notiert, die ich für den Teig benötige. Himbeeren und Erdbeeren waren die einzigen Zutaten der Tarte, die auf der Liste gelandet sind. Beim Einkaufen hingegen war ich wieder strukturiert und habe ganz brav nur die Dinge eingekauft, die auf der Liste standen. Als es dann heute morgen darum ging, den Boden für die Tarte zuzubereiten fiel mir auf, dass ich gar keine Eier gekauft habe und Margarine hatte ich auch keine mehr zu Hause. Beides hätte ich aber für den ursprünglich geplanten Teig benötigt… So viel zum Chaos in meinem Kopf in Bezug auf organisierte Vorbereitung des Backens… So oder so ähnlich läuft das fast jedes Mal ab, wenn ich etwas backen möchte. Oft habe ich aber das Glück, dass die Geschäfte noch offen haben und ich die fehlenden Zutaten nachkaufen kann. Das Maximum war, dass ich während des Backens noch drei weitere Mal los gehen musste, um fehlende Zutaten einzukaufen. An einem Sonntag gestaltet sich das schon etwas schwieriger.

Zum Glück gibt es ja das Internet und ich wurde bei der Suche nach einem veganen Tarteboden sehr schnell fündig. Auf meine Größe der Tarteform umgerechnet und in der Zusammensetzung der Zutaten leicht angepaßt, bin ich im Nachhinein sehr froh, dass ich zu schusselig war, die richtigen Zutaten einzukaufen. Andernfalls wäre ich nie in den Genuss diese genialen Bodens gekommen. Das Einzige, was ich beim nächsten Mal anders machen würde, wäre eine Springform zu verwenden. Meine Tarteform hat am Rand leider eine Vertiefung. Da der Boden sehr knusprig wird, war es nich möglich, ein Tartestück als ganzes heraus zu lösen. Aber in einer Springform sollte das problemlos klappen. Die Kombinaiton aus dem kakaohaltigen Boden mit dem Tonkabohnenaroma, zusammen mit der Himbeersahne und den Früchten war wirklich ein Traum!

Jetzt beruhigt mich bitte und sagt mir, dass es auch noch andere gibt, die genauso verplant ans Backen heran gehen und währenddessen oder kurz davor feststellen, dass ihnen die Hälfte der Zutaten fehlen und dann im schlimmsten Fall noch mehrmals zum Einkaufen müssen, bis sie endlich alle Zutaten zu Hause haben.

Welche Erfahrungen habt ihr mit veganer Sahne gemacht und wofür verwendet ihr sie?

Vegane Beerentarte

Zutaten (Form mit Durchmesser 23 cm):

170 g Dinkelmehl (Type 630)
50 Kokosblütenzucker
20 g Kakaopulver
1 Prise Salz
1 Messerspitze Backpulver
1/2 Tonkabohne
80 ml Sonnenblumenöl + etwas für die Form
2,5 EL eiskaltes Wasser
45 g Himbeer-Johannisbeer-Gelee
200 ml (vegane) Sahne
10 g Himbeer-Fruchpulver*
80 g Himbeeren
175 g Erdbeeren

Zubereitung:

  • Mehl, Kokosblütenzucker, Kakaopulver, Salz, Backpulver sowie den Abrieb einer halben Tonkabohne in eine Schüssel geben und mit einem Löffel gut durchrühren.
  • Sonnenblumenöl und Wasser dazu geben und schnell mit dem Mixer zu einem krümeligen Teig zusammen rühren.
  • Die Form mit etwas Öl leicht auspinseln.
  • Den Teig in die Backform geben, überall gut andrücken und anschließend zum Aushärten ca. 1 Std. in den Kühlschrank stellen.
  • Den Teig vor dem Backen an ein paar Stellen mit einer Gabel anpieksen.
  • Den Boden im vorgeheizten Bratrohr für ca. 15 min bei 180°C (Umluft, mittlere Schiene) backen.
  • Den Tarteboden anschließend gut auskühlen lassen. Ist es noch ein bißchen warm, besteht die Gefahr, dass die Sahe wieder flüssig wird.
  • Das Himbeer-Johannisbeer-Gelee gleichmäßig auf dem Boden verteilen.
  • Die Sahne aufschlagen.
  • Das Himbeer-Fruchtpulver vorsichtig unter die Sahe heben und gut verteilen, so dass diese gleichmäßig rosa gefärbt ist.
  • Die Himbeersahne auf dem Tarteboden verteilen.
  • Die Beeren putzen und dabei die Erdbeeren halbieren.
  • Die Tarte mit den Beeren dekorieren.

Vor dem Verzehr sollte die Tarte noch in den Kühlschrank gestellt werden.

Dauer (inkl. Wartezeit): ca. 3 Stunden

Quelle Tarteboden: Wunderweib

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Pistazienbrot mit Pistazien-Pesto

Fasst ein kleines Kind einmal mit der Hand auf die heiße Herdplatte und verbrennt sich dabei die Finger, so lernt es daraus und berüht beim nächsten Mal nicht mehr die heiße Herdplatte mit den Händen, weil es aus seiner Erfahrung aus der Vergangenehit gelernt hat. Dann sollte man doch meinen, dass ich erst Recht als Erwachsene in der Lage bin, aus „Fehlern“ zu lernen.

Pistazienbrot mit Pistazien-Pesto

Wie kommt es dann, dass ich mir regelmäßig am Tag nachdem ich ganz viele Pistazien gegessen und sie zuvor aus der Schale geschält habe beim Anblick meiner roten, leicht wunden Fingerspitzen vornehme, nie wieder Pistazien zu essen, jedenfalls nicht, wenn ich sie alle selbst mühsam schälen muss und es dann beim nächsten Mal doch wieder so mache? Das liegt einfach daran, dass ich Pistazien über alles liebe und dieses Opfer der schmerzenden Fingerspitzen gerne in Kauf nehme. Steht zu Hause eine Schüssel mit leckeren Pistazien auf dem Tisch, tappe ich garantiert wieder in die Pistazienfalle und nasche so lange bis mir die Fingerspitzen vom Öffnen der Schalen schmerzen. Aber dieses Mal war ich schlauer. Ich habe mir den schmerzhaften und langwierigen Teil des Öffnens der Pistazien erspart und hatte eine riiiiiesige Tüte geschälter Pistazien vor mir, die mich alle angebettelt haben, vernascht zu werden. Wer kann da schon „nein“ sagen? Ich jedenfalls nicht.

KoRo Drogerie Pistazien

Das Sortiment der KoRo Drogerie* enthält nicht nur Trockenfrüchte, Nüsse, Superfoods und Snacks in großen Verpackungen und in toller Qualität, sondern diese auch noch zu einem günstigen Preis. Das schont die Umwelt, da weniger Verpackungsmüll produziert wird, und natürlich auch euren Geldbeutel. In meinem Fall kommt noch hinzu, dass auch meine Fingerspitzen geschont werden, denn wer von euch hat Lust, so viele Pistazien* mit der Hand zu schälen, bis am Ende 500 g geschälte Pistazien dabei heraus kommen? Niemand wahrscheinlich, ich am allerwenigsten. So kam ich in den Genuss, 5 Portionen Pistazien-Pesto und 3 Pistazien-Brote aus der 500 g Packung zuzubereiten und habe immer noch 200 g geschälte Pistazien übrig. Allerdings werden die, wie ich mich kenne, nicht mehr lange am Leben bleiben, da sie mich einfach immer zu verlockend aus ihrer Tüte heraus ansehen.

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Pistazienbrot mit Pistazien-Pesto

Zutaten Brot (3 Stangen):

500 g Dinkelmehl (Type 630)
20 g Hefe (oder 1 Päckchen Trockenhefe)
375 ml lauwarmes Wasser
2 TL Salz
50 g geschälte Pistazien

Zubereitung:

  • Mehl, Hefe, Wasser und Salz in eine Schüssel geben und mit dem Mixer zu einem Teig verarbeiten.
  • Die geschälten Pistazien zum Teig geben.
  • Teig ca. 30 min an einem warmen Ort gehen lassen.
  • Ein Backblech mit Backpapier belegen und dieses mit geschmacksneutralem Öl einfetten.
  • Aus dem Teig 3 Brotstangen formen und diese auf das Blech legen.
  • Den Teig nochmal auf dem Blech 30 min ruhen lassen. Während dieser Zeit wird sich der Teig ziemlich in die Breite ausdehnen.
  • Die Brote mit warmem Wasser bestreichen und mit nassen Händen nochmal in Form schieben.
  • Die Brote im nicht vorgeheizten Ofen bei 250°C ca. 20 min auf der mittleren Schiene mit Heißluft backen.

Pistazienbrot mit Pistazien-Pesto

Zutaten Pesto (2 Portionen):

100 g geschälte Pistazien
40 g Parmesan
5 EL Olivenöl
Pfeffer
1 Prise Salz

Zubereitung:

  • Pistazien fein mahlen.
  • Parmesan möglichst fein reiben.
  • Zu den gemahlenen Pistazien das Öl, den Parmesan sowie Pfeffer und Salz geben und alles vermischen.

Dauer: ca. 1,5 Stunden

Pistazienbrot mit Pistazien-Pesto

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Dinkel-Ravioli mit Ziegenricotta-Tomaten-Füllung

Was seht ihr, wenn ihr gerade aus dem Fenster schaut? Ich sehe leider nicht Schönes: nasse Strassen und Wiesen, grauen Himmel, Nieselregen. Sonne? Fehlanzeige.

Dinkel-Ravioli mit Ziegenricotta-Tomaten-Fuellung

Allein der Gedanke, dass es in den nächsten Tagen wieder schneien kann, paßt überhaupt nicht zu meiner Vorstellung von Frühling. Vorgestern war ich noch im T-Shirt draußen in der Sonne und jetzt muss ich mir überlegen, ob ich meine Winterschuhe und -jacke, die ich bereits für die nächsten Monate verräumt hatte, wieder heraus holen soll. Wenn schon das Wetter nicht so erfreulich ist, dann brauch ich eben einen Seelenschmeichler auf meinem Teller. Für Pasta bin ich solchen Fällen immer zu haben, das Gericht am besten noch in den italienischen Farben, die an schöne Sommerurlaube, Strand, Meer erinnern. (Ja, ich weiß schon, Nudelteig ist eigentlich eher gelblich als weiß, aber damit es zu meiner Vorstellung mit dem sonnigen Italien und den italienischen Farben paßt, musste ich leider ein bißchen mogeln. Aber was tut man nicht alles, um das scheußliche Wetter draußen zu verdrängen…)

Zutaten Ravioli (2 Portionen):

235 g Dinkelmehl Type 630
2 Eier
2 EL Olivenöl
1 TL Salz
1 “Soja-Ei” (= 1 EL Sojamehl in 2 EL Wasser auflösen) bzw. 1 Eiweiß zum verkleben der Ravioli

Zutaten Füllung (2 Portionen):

110 g Ziegenricotta
80 g in Öl eingelegte getrocknete Tomaten
1/4 TL Salz

Zutaten Soße (2 Portionen):

1 EL Olivenöl
300 g Cocktailtomaten
1 Hand voll Basilikumblätter
1 Prise Salz
1 Prise Zucker
Pfeffer

Zubereitung:

  • Mehl, 2 Eier, 2 EL Olivenöl und 1 TL Salz zu einem glatten Teig verarbeiten und mindestens 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
  • Währenddessen die Füllung zubereiten, indem Ziegenricotta und 1/4 TL Salz mit den abgetropften und klein geschnittenen, getrockneten Tomaten vermischt wird.
  • Den Teig, sobald er eine Stunde im Kühlschrank war, möglichst dünn ausrollen, entweder per Hand oder mit einer Nudelmaschine.
  • Anschließend den Teig entweder in 5 cm x 5 cm große Stücke schneiden oder auf ein Raviolibrett legen und dann mit haselnußgroßen Klecksen der Masse befüllen. Beim Verwenden eines Raviolibrettes ist es wichtig, dass dieses vorher mit Mehl bestäubt wird, damit sich die fertigen Ravioli wieder heraus lösen lassen. Mit der Füllung sparsam umgehen, da die Ravioli beim Kochen eventuell aufplatzen, wenn zu viel Füllung verwendet wurde und diese am Rand nicht richtig geschlossen sind.
  • Die Teigkanten mit Eiweiß oder “Soja-Ei” (1 EL Sojamehl und 2 EL Wasser) bestreichen, so dass der Teigdeckel gut hält.
  • Die befüllten unteren Teighälften mit Teighälften derselben Größe belegen, so dass die Ravioli geschlossen sind. Den Rand jeweils gut fest drücken, damit beim Kochen keine Löcher enstehen.
  • Wird ein Raviolibrett verwendet, dann vorsichtig mit dem Nudelholz über den Deckel rollen, um mit leichtem Druck die beiden Teighälften besser aneinander zu pressen.
  • Die Ravioli in kochendes Salzwasser geben. Sobald sie an der Wasseroberfläche schwimmen, sind sie fertig und können aus dem Wasser genommen werden.
  • Für die Soße die Cocktailtomaten halbieren und in einer Pfanne mit 1 EL Olivenöl erhitzen.
  • Tomaten mit 1 Prise Salz und 1 Prise Zucker sowie etwas Pfeffer würzen.
  • Basilikumblätter klein schneiden und zum Schluss zu den Tomaten geben.
  • Die Ravioli auf einem Teller zusammen mit den Tomaten anrichten und sofort servieren.

Dauer: ca. 3 Stunden

Die Tomateninsel wird 4!

Wahnsinn wie die Zeit vergeht. Schon wieder ist ein Jahr vorbei und die kleine Tomateninsel wird heute bereits vier Jahre alt! Ich danke euch allen, die ihr mir die Treue haltet und meinen Blog regelmäßig besucht, von Herzen. Ich freue mich jedes Mal riesig, wenn ihr wieder einen eurer netten Kommentare hinterlaßt. An diese Stelle möchte ich auch alle neuen Leser ganz herzlich auf der Insel willkommen heißen.

Mini-Pizzen

Auch wenn die Tomateninsel noch nicht in dem Alter ist, in dem man wilde Parties feiert (Oder verhält es sich bei Blogs wie beim Alter der Hunde? Ein Hunde- bzw. Blogjahr entspricht sieben Menschenjahren? Dann wäre die Insel schon 28 Jahre alt und wahrlich alt genug für eine anständige Party ;-)), schmeiße ich heute eine tolle Party für sie. Was wäre eine Party ohne Snacks und Knabbereien? Keine gute Party. Am besten eignet sich dafür meiner Meinung nach Fingerfood und genau so eines habe ich für euch zubereitet: vier verschiedene Mini-Pizzen. Alle sind mit Tomaten und Schafskäse belegt. Es gibt eine Sorte mit Peperoni, eine mit Walnüssen, eine mit Champignons und eine mit Knoblauch. Greift zu bevor die kleinen Leckereien alle weg sind!

Mini-Pizzen

Zutaten (ca. 36 Stück)

350 g Dinkemehl (Type 630)
5 g Trockenhefe
2 TL Zucker
180 ml lauwarmes Wasser
4 TL Salz
2,5 EL Olivenöl
800 g stückige Tomaten
Pfeffer
1 TL getrockneter Oregano
200 g Schafskäse
ca. eine Hand voll Walnusskerne
ca. 10 eingelegte, milde Peperonis
4 große Champignons
6-8 Knoblauchzehen

Zubereitung

  • Das Mehl in eine Schüssel geben.
  • In der Mitte des Mehls eine kleine Mulde formen und die Hefe, 1 TL Zucker sowie 10 ml lauwarmes Wasser hineingeben. Das ganze dünn mit Mehl bedecken und ein paar Minuten warten bis sich bei diesem kleinen Vorteig Blasen bilden.
  • Die restlichen 170 ml Wasser, 2 TL Salz und Olivenöl hinzugeben und zu einem homogenen Teig verrühren. Diesen Teig nun abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen bis er sich ungefähr verdoppelt hat.
  • Währenddessen die stückigen Tomaten mit 2 TL Salz, 1 TL Zucker, Pfeffer und Oregano würzen.
  • Hat sich der Teig ungefähr verdoppelt, so könnt ihr beginnen, die kleinen Pizzen auszurollen. Dafür jeweils ein Teigstück nehmen, das etwas kleiner als ein Golfball ist. Dieses dünn ausrollen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Bei mir wurden es 36 Mini-Pizzen.
  • Die gewürzten, stückigen Tomaten auf den Pizzen verteilen.
  • Die Peperonis und die Champignons in kleinere Stücke schneiden.
  • Die Knoblauchzehen schälen und in Scheiben schneiden.
  • Peperoni- und Champignonstücke, sowie die Walnusskerne und Knoblauchzehen auf den Pizzen verteilen.
  • Den Schafskäse entweder klein schneiden und über die Pizzen streuen oder mit der Hand über den Pizzen zerkrümeln.
  • Jedes Backblech nun für ca. 10 min bei 220°C (Ober- und Unterhitze, mittlere Schiene) ins nicht vorgeheizte Bratrohr stellen bis die Mini-Pizzen leicht braun und der Teig knusprig ist.

Dauer: 1 Stunde 45 Minuten