Feta-Dinkel-Brot

Feta könnte ich einmal pro Woche essen, in einem Feta-Tomaten-Salat, im Ofen zubereitet zusammen mit Ofentomaten oder als Bestandteil einer leckeren Schafskäse-Soße zu selbst gemachten Paprika-Fettuccine. Es gibt so viele Möglichkeiten und heute möchte ich euch eine weitere vorstellen – ein Feta-Dinkel-Brot.

Feta-Dinkel-Brot

Ich stelle öfters mal Ricotta aus Ziegenmilch her, da es meines Wissens nirgendwo Ricotta aus Ziegenmilch zu kaufen gibt (Wenn jemand doch eine Marke kennt, dann würde ich mich über diese Information sehr freuen.). Da bei der Ricottaherstellung aber jedes Mal Molke übrig bleibt und mir diese viel zu schade ist, um sie wegzuwerfen, habe ich mich auf die Suche nach einem Rezept gemacht, um die Molke verwenden zu können. Ich wurde dann auch relative schnell bei diesem leckeren Schafskäsebrot fündig. Das Weizenmehl habe ich durch Dinkelmehl ersetzt und die Zwiebeln habe ich ganz heraußen gelassen. Das Ergebnis war so lecker, dass ich das Brot mittlerweile jedes Mal backe, wenn ich wieder Ziegenricotta hergestellt habe. Wer keine Molke hat, kann stattdessen auch Milch oder Buttermilch verwenden.

Habt ihr schon mal etwas mit Molke gebacken oder diese anderweitig verarbeitet? Wenn ja, was habt ihr damit zubereitet?

Feta-Dinkel-Brot

Zutaten (1 Feta-Dinkel-Brot):

250 ml (Ziegen-)Molke / Milch / Buttermilch
7 g Trockenhefe
1/2 TL Zucker
500 g Dinkelmehl (Type 630)
1/2 TL Salz
125 g Feta
1,5 EL lauwarmes Wasser
etwas Öl für das Blech

Zubereitung:

  • Molke, Hefe und Zucker in eine kleinere Schüssel geben, verrühren und ca. 5 min. stehen lassen.
  • Mehl und Salz in einer größeren Schüssel vermischen.
  • Die Molke-Hefe-Mischung zum Mehl geben und gut durchrühren.
  • Feta klein bröseln, mit dem Wasser vermischen und ebenfalls zur Mehl-Mischung geben. Anschließend gründlich verrühren.
  • Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort ca. eine halbe Stunde gehen lassen.
  • Ein Backblech mit Backpapier auslegen und anschließend mit etwas Öl einpinseln, damit sich das fertige Brot besser lösen lässt.
  • Den Teig auf das Blech legen und daraus eine halbwegs runde, gleichmäßige Form bilden.
  • Den Teig nochmals ca. 15 min. gehen lassen.
  • Das Brot nun bei 200°C (mittlere Schiene, Heißluft) backen.

Dauer: 1,5 Stunden

Quelle: Chefkoch

Da Feta-Dinkel-Brot mit F beginnt, nimmt dieses Brot an meinem Blog-Event Wir kochen uns durch das Alphabet – F teil, bei dem ich vegetarische Gerichte suche, deren Namen mit F beginnen.

Wir kochen uns durch das Alphabet - F

Schoko-Macarons

Schon länger reizt es mich, Macarons selbst zu machen. Aber die ganzen Erfahrungsberichte auf anderen Blogs fand ich doch sehr abschreckend: „Erst beim fünften Anlauf hat es geklappt.“, „Meine Macarons sind gerissen und ließen sich nicht in einem Stück vom Backblech lösen.“. Natürlich gab es auch Berichte über Erfolgserlebnisse und das wird zum Glück auch einer von der positiven Sorte.

Schoko-Macarons

Ich muss gestehen: einen Fehlversuch hatte ich auch. Beim ersten Versuch habe ich den Fehler gemacht und „nur“ gemahlene Mandeln gekauft. Ich habe mich schon gewundert, wie ich die hellbraunbraun, beige und dunkelbraunen Mandelkrümel zu einer gleichmäßig einfarbigen Masse bekommen soll. Aber ich dachte mir, dass das schon irgendwie klappen wird. So weit bin ich bei diesem Versuch aber gar nicht erst gekommen.

In allen Rezepten wird berichtet, man solle die gemahlenen Mandeln erst einmal sieben. Gesagt getan. Nach 30 Minuten und 7 g erfolgreich gesiebten Mandeln habe ich kapituliert. Dank des Siebens blieben wirklich nur noch die hellen, beigen Mandelkrümel übrig. Aber ich war zu sehr gefrustet und wollte nicht weiter machen. Das Ganze hatte mir bis dahin viel zu lange gedauert. Also habe ich das Ganze erst einmal verschoben und mich weiter im Internet und v.a. im Supermarkt schlau gemacht. Es gibt nämlich zweierlei Sorten gemahlene Mandeln: die gemahlenen Mandeln, deren Krümel unterschiedliche Brauntöne haben, und die gemahlenen blanchierten(!) Mandeln. Die zweiten sind genau die Richtigen. Zum Einen enthalten sie keine gemahlenen dunkelbraunen Schalen, was auch mein Farbproblem löst. Zum anderen sind sie auch viel feiner, fast pulvrig. Also achtet bei eurem Einkauf darauf, dass auf der Tüte auch wirklich blanchiert steht und nicht nur gemahlene Mandeln.

Da ich bisher nur Macarons mit Schoko-Füllung gegessen habe, bin ich auf der Suche nach Alternativen. Womit sind die Macarons gefüllt, die ihr am liebsten esst? Welche Füllung verwendet ihr, wenn ihr Macarons selbst herstellt?

Dies ist mein Beitrag zu meinem Blog-Event Vegetarische Weltreise – Frankreich.
Vegetarische Weltreise - Frankreich

Zutaten (8 – 10 Stück):
45 g gemahlene, blanchierte(!) Mandeln
75 g Puderzucker
36 g Eiweiß (sollte einem Eiweiß entsprechen; trotzdem genau abwiegen)
rote, flüssige Lebensmittelfarbe
10 g Zucker
50 g Zartbitterschokolade
10 g flüssige Sahne
etwas Öl

Zubereitung:

  • Die meisten Quellen geben an, dass die gemahlenen Mandeln und der Puderzucker gesiebt werden sollen. Aber dank meines ersten Fehlversuches fand ich das so abschreckend (und ehrlich gesagt, war ich außerdem auch zu faul), dass ich die gemahlenen Mandeln und den Puderzucker ungesiebt zusammen in eine Schüssel gegeben habe und so lange mit dem Schneebesen durchgerührt habe, bis alles schön vermischt und keine Klumpen mehr vorhanden waren.
  • In einer weiteren, sauberen Schüssel das Eiweiß mit einem Mixer steif schlagen.
  • Die 10 g Zucker zum Eiweiß geben und das Eiweiß nochmals steif schlagen.
  • Die Lebensmittelfarbe dazu geben bis der gewünschte Farbton erreicht ist und das Eiweiß nochmals mit dem Mixer schlagen.
  • Die Mandel-Puderzucker-Masse auf drei Mal zum Eiweiß geben und vorsichtig umrühren.
  • Nun das Backblech mit Backpapier auslegen. Damit dies nicht verrutscht oder wellig ist, habe ich im am Rand etwas Öl auf dem Backblech verteilt und dann das Backpapier darauf „geklebt“. Dadurch wollte ich sicherstellen, dass die Macarons während des Backens im Ofen eine glatte, gerade Unterlage haben und gleichmäßig werden.
  • Die rosa Macarons-Masse nun in einen kleinen Gefrierbeutel geben. Ein Eck am Gefrierbeutel abschneiden, so dass ein Loch von ca 0,5 cm ensteht.
  • Die Masse nun mit gleichmäßigem Druck auf das Backpapier spritzen, so dass gleichmäßig große Kreise entstehen. Meine Kreise hatten ein Durchmesser von ca. 3 cm. Dadurch, dass sie noch ein bißchen breiter und flacher werden, war mir das für das Gesamtergebnis fast ein bißchen zu viel, so dass ich es das nächste Mal mit ca. 2 cm Kreisdurchmesser versuchen werde.
  • Die noch nicht gebackenen Macarons haben jetzt noch keine schöne, gleichmäßige Oberfläche. Um das zu ändern sucht ihr euch jetzt am besten einen gepolsterten Stuhl oder legt ein dickes Handtuch auf die Arbeitsfläche eurer Küche. Laßt das Backblech nun einige Male vorsichtig(!) aus ca. 5 cm Höhe auf die weiche Unterlage fallen. Aufgrund der geringen Erschütterung formen sich nun nach und nach gleichmäßige Macarons mit einer glatten Oberfläche.
  • Nun müssen die Macarons für ca. 15 min außerhalb des Ofens leicht antrocknen, so dass ihre Oberfläche eine leichte Haut bekommt.
  • Den Ofen währenddessen auf 150°C Ober- und Unterhitze vorheizen.
  • Sobald die Temperatur erreicht und die 15 min vergangen sind, könnt ihr das Backblech in den Ofen schieben und die Temperatur auf 145°C herunter schalten.
  • Die Macarons nun für 12 min backen.
  • Anschließend das Backblech aus dem Ofen nehmen und die Macarons auf dem Blech und auf dem Backpapier abkühlen lassen.
  • Die Sahne in einem Topf erhitzen.
  • Die Schokolade zur Sahne geben und diese unter regelmäßigem Umrühren schmelzen lassen.
  • Sobald die Schokolade komplett geschmolzen ist, den Topf vom Herd nehmen und die Masse mit einem Schneebesen gründlich vermischen.
  • Die abgekühlte Schokomasse zwischen jeweils 2 Macaronhälften gleichmäßig verteilen und dann die beiden Hälften aufeinander kleben.

Dauer: 1,5 Stunden

Quelle: Krümelkreationen