Welt bester Nudelauflauf oder mediterraner Parmesan-Nudelauflauf

Eigentlich neige ich nicht zu Übertreibungen. Aber so leid es mir tut, in diesem Fall ist die Beschreibung absolut zutreffend: Welt bester Nudelauflauf.

mediterraner Parmesan-Nudelauflauf

Spätestens auf dem Weg von der Arbeit nach Hause stellen sich mir früher oder später die Fragen: “Was koche ich heute Abend? Worauf habe ich Lust? Muss ich dafür noch einkaufen gehen oder was habe ich bereits zu Hause?”. In den meisten Fällen geht es dann so weiter: “Heute habe ich Lust auf Nudeln, aber nicht einfach Nudeln mit Soße, überbacken wäre toll. Zum Überbacken brauche ich Käse. Parmesan habe ich noch zu Hause. Die Nudeln nur mit Parmesan zu überbacken wird mir aber zu trocken. Wenn ich hingegen die Nudeln mit einer Parmesan-Sahne-Weißwein-Mischung überbacke, dann wird es weniger trocken. Zu Parmesan passen Tomaten und Walnüsse ganz gut, eventuell auch noch getrocknete Tomaten. Trotzdem wird mir der Auflauf mit diesen Zutaten immer noch zu trocken. Dann nehme ich am besten noch stückige Tomaten dazu.” Zu Hause angekommen, mache ich mich dann ans Werk, ändere noch 1000 Mal meine Meinung, um am Ende das Essen meistens doch so zuzubereiten, wie ich es ursprünglich geplant habe. Dieses Mal ist dieser wirklich saftige, leckere, mediterran angehauchte Parmesan-Nudelauflauf dabei heraus gekommen. Er hat mir so gut geschmeckt, dass ich ihn ein paar Tage später erneut zubereitet habe.

Wie sieht euer liebster Nudelauflauf aus? Welche Zutaten jgehören für euch unbedingt in einen Nudelauflauf?

Zutaten (2 Portionen):
250 g Tomaten-Pistazien-Casarecce
85 g Walnusskerne
30 g getrocknete Tomaten (nicht in Öl eingelegt)
130 g Cocktailtomaten
400 g stückige Tomaten
1,5 TL Salz
Pfeffer
1/2 TL Zucker
1/2 TL Thymian
110 g Parmesan
150 ml flüssige Sahne
50 ml Chardonnay

Zubereitung:

  • Die Nudeln im Salzwasser kochen, allerdings nicht so lange wie auf der Verpackung empfohlen wird. Steht auf der Verpackung, dass die Nudeln z.B. 8 min gekocht werden sollen, dann diese nur 5 min im kochenden Wasser zubereiten. Dadurch wird verhindert, dass die Nudeln aufgrund der weiteren Zubereitung zu matschig werden.
  • Die Walnüsse grob hacken.
  • Die getrockneten und die frischen Tomaten klein schneiden.
  • Die stückigen Tomaten mit 1 TL Salz, Pfeffer, 1/2 TL Zucker und Thymian würzen.
  • Den Parmesan reiben.
  • Parmesan, Sahne, Chardonnay, Pfeffer und 1/2 TL Salz in einem kleinen Gefäß vermischen.
  • Die fertig gekochten Nudeln in eine Auflaufform geben.
  • Walnüsse, getrocknete und frische Tomaten sowie die gewürzten stückigen Tomaten mit den Nudeln vermischen.
  • Die Nudeln mit der Parmesan-Sahne-Chardonnay-Mischung gleichmäßig übergießen.
  • Den Nudelauflauf bei Ober- und Unterhitze ca. 25 min bei 180°C (mittlere Schiene) überbacken.

Dauer: 1 Stunde

Ricotta-Gnocchi mit Tomatensoße

Obwohl ich kein großer Kartoffel-Fan bin, liebe ich Gnocchi. Würde es nach mir gehen, gäbe es mindestens einmal die Woche Gnocchi: mit Tomatensoße, mit Pesto, mit Tomaten-Spargel-Oliven-Gemüse, mediterran zubereitet, in einem Gnocchi-Zucchini-Auflauf, oder oder oder.

Ricotta-Gnocchi mit Tomatensosse

Ich kann einfach nicht genug von den Gnocchi bekommen. Umso schlimmer finde ich es, dass ich nicht in der Lage bin, Kartoffel-Gnocchi selbst herzustellen ohne dabei in der Küche einen Wutanfall zu bekommen, weil die Konsistenz wieder nicht richtig ist und sich die mühsam zubereiteten und geformten Gnocchi im heißen Wasser in Wohlgefallen auflösen. Umso glücklicher war ich als ich eine Alternative zu den Kartoffel-Gnocchi entdeckt habe. Ja, ich weiß, das ist nicht dasselbe. Aber für mich ist es eine Möglichkeit, Gnocchi ohne Herzinfarktrisiko selbst zuzubereiten zund lecker sind sie obendrein auch noch. In abgewandelter Form habe ich sie euch bereits als Kürbis-Ricotta-Gnocchi mit Walnussbutter oder als gebratene Kürbis-Ricotta-Gnocchi mit Parmesan-Pinienkern-Butter vorgestellt.

Bereitet ihr Kartoffel-Gnocchi selbst zu und könnt mir den Trick dabei verraten, damit sie idiotensicher sind und mir auf jeden Fall gelingen?

Zutaten Gnocchi (2 Portionen):
250g Ricotta
1 Eigelb
1/2 TL Salz
30g Parmesan
80g Mehl + Mehl zum Bearbeiten

Tomatensoße: siehe

Zubereitung:

  • Den Parmesan reiben.
  • Die Flüssigkeit des Ricottas abgießen.
  • Ricotta zusammen mit Eigelb, Salz, Parmesan ubnd Mehl zu einer homogenen Masse vermischen.
  • Da die Masse sehr klebrig ist, müssen die Arbeitsfläche und die Hände sehr stark eingemehlt werden.
  • Die Masse zu kleinen 2 cm dicken Würsten formen und diese im Abstand von jeweils 2 cm abschneiden.
  • Wasser mit Salz erhitzen und die Gnocchi hinein geben. Die Gnocchi, die oben schwimmen, können mit einem Schaumlöffel aus dem Wasser genommen werden.
  • Von der kleinen Menge bitte nicht abschrecken lassen. Die Gnocchi machen mehr satt als es im ersten Moment aussieht.

Quelle: Kleiner Kuriositätenladen

Dauer: 1 Stunde

Lila Trüffel-Ravioli mit Basilikumbutter

Der Untertitel dieses Gerichtes sollte eigentlich “Ein Traum in lila” heißen, denn das war es wirklich. Obwohl es eine spontane Kreation ist, war es total stimmig und leider viel zu schnell aufgefuttert.

Lila Trüffel Ravioli

Könnt ihr euch noch an meine Mini-Brombeer-Vanille-Cupcakes erinnern? Dort habe ich euch bereits von Fruchtpulvern vorgeschwärmt. Fruchtpulver eignen sich aber nicht nur zum Färben von Cremes und Nachspeisen, sondern auch zum Färben von herzhaften Gerichten, in diesem Fall zum Färben von Pasta. Natürlich ist es hierbei nicht unbedingt ratsam, Erdbeere oder andere süße Fruchtpulver zu verwenden. Für Pasta bieten sich Fruchtpulver aus Gemüsesorten wie Rote Beete, Spinat oder Tomate an. Für dieses Rezept habe ich ein Rote-Beete-Pulver verwendet. Anfangs war ich etwas skeptisch, ob meine Ravioli nach Roter Beete schmecken. Dies war aber keineswegs der Fall. Somit eignet sich das hier verwendete Pulver perfekt, um einen intensiven lila Pastafarbton zu erhalten, der aber geschmachsneutral ist. Spinat- und Tomatenfruchtpulver habe ich bereits gekauft und werde es hinsichtlich ihrer Geschmacksneutralität demnächst noch ausführlicher testen.

Womit färbt ihre eure selbst gemachte Pasta? Habt ihr dafür auch schon Fruchtpulver verwendet?

Lila Trüffel Ravioli

Zutaten Teig (2 Portionen):
200 g Weizenmehl (Type 405)
2 Eier
1 “Soja-Ei” (= 1 EL Sojamehl in 2 EL Wasser auflösen) bzw. 1 Eiweiß zum verkleben der Ravioli
2 EL Olivenöl
1 TL Salz
6 TL Rote-Beete-Fruchtpulver*

Zutaten Füllung (2 Portionen):
130 g Rioctta
4 gehäufte TL Salsa al Tartufo nero (schwarze Trüffelcreme)
1/4 TL Salz
2 TL geriebener Parmesan

Zutaten Baslikum-Butter (2 Portionen):
35 g Butter
10 Basilikumblätter
etwas Salz

Zubereitung:

  • Das Rote-Beete-Fruchtpulver gleichmäßig mit dem Mehl vermischen. Das Mehl hat nun einen zartlila Farbton. Erst durch die Hinzugabe von Öl und Ei wird der endgültige, intensive lila Farbton sichtbar.
  • Mehl, Eier, Olivenöl und Salz zu einem Teig verarbeiten und mindestens 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
  • Währenddessen die Füllung zubereiten, indem Ricotta, Salsa al Tartufo nero sowie Salz und Parmesan vermischt werden.
  • Den Teig möglichst dünn ausrollen, entweder per Hand oder mit einer Nudelmaschine.
  • Anschließend den Teig entweder in 5 cm x 5 cm große Stücke schneiden oder auf ein Raviolibrett legen und dann mit haselnußgroßen Klecksen der Masse befüllen. Beim Verwenden eines Raviolibrettes ist es wichtig, dass dieses vorher mit Mehl bestäubt wird, damit sich die fertigen Ravioli wieder heraus lösen lassen. Mit der Füllung sparsam umgehen, da die Ravioli beim Kochen eventuell aufplatzen, wenn zu viel Füllung verwendet wurde und diese am Rand nicht richtig geschlossen sind.
  • Die Teigkanten mit Eiweiß oder “Soja-Ei” (1 EL Sojamehl und 2 EL Wasser) bestreichen, so dass der Teigdeckel gut hält.
  • Die befüllten unteren Teighälften mit Teighälften derselben Größe belegen, so dass die Ravioli geschlossen sind. Den Rand jeweils gut fest drücken, damit beim Kochen keine Löcher enstehen.
  • Wird ein Raviolibrett verwendet, dann vorsichtig mit dem Nudelholz über den Deckel rollen, um mit leichtem Druck die beiden Hälften besser aneinander zu pressen.
  • Die Ravioli in kochendes Salzwasser geben. Sobald sie an der Wasseroberfläche schwimmen, sind sie fertig und können aus dem Wasser genommen werden.
  • Als Soße ein großes Stück Butter zum Schmelzen bringen, klein geschnittene Basilikumblätter sowie etwas Salz dazu geben.
  • Die Soße über die Ravioli gießen und mit frisch gemahlenem Parmesan bestreuen. Anschließend sofort servieren.

Dauer: ca. 3 Stunden

Das Gericht nimmt am Blog-Event Bella Italia teil.
Bella Italia

Außerdem nimmt dieses Gericht am Blog-Event Wir kochen uns unsere WM! teil.
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* Webung: Link zu meinem Kooperationspartner

Gebratener grüner Spargel mediterran

Dass der Spargel und ich nicht von Anfang an die besten Freunde waren, habe ich euch bereits bei meinem Rezept Ofenspargel mit Kräuterbutter und Baguette erzählt. Was ich in dieser Zeit alles verpaßt habe, muss natürlich jetzt nachgeholt werden.

Gebratener gruener Spargel mediterran

Die Spargelgerichte, die ich die letzten Jahre gegessen habe, enthielten zu 90% weißen Spargel. Einmal gab es einen Abstecher in die Welt des Wildspargels, aber das war es dann auch schon. Umso begeisterter war ich als ich bei Ann-Kathrin von Penne im Topf ein Rezept für grünen Spargel entdeckt habe. Das Gericht hat mich sofort angesprochen, da es neben grünem Spargel auch noch Tomaten und Parmesan enthält und diese beiden Zutaten zu meinen Lieblingszutaten beim Kochen gehören. Wobei dafür nicht mal kochen notwendig ist, denn Parmesan und Tomaten nasche ich auch sehr gerne einfach zwischendurch, wenn mich der Weg in die Küche führt.
Total begeistert von diesem Gericht habe ich mich auf dem Weg zum Spargelstand gemacht, um grünen Spargel zu kaufen. Fehlanzeige, es gab nur weißen Spargel. Daraufhin ging ich ein bißchen enttäuscht nach Hause, mit dem Vorsatz, am nächsten Tag wieder zum Spargelstand zu gehen, wurde mir für diesen Tag doch in Aussicht gestellt, dass die Verkäuferin sich darum bemühen würde, grünen Spargel zu haben. Am nächsten Tag war ich noch gar nicht direkt am Stand angekommen, rief mir die Verkäuferin schon entgegen “Heute haben wir grünen Spargel”. Die restlichen Zutaten hatte ich bereits zu Hause, also konnte es los gehen. Wenn ihr dieses Gericht nachkochen wollt, nehmt am besten nur dünne Stangen grünen Spargel. Die haben mir nach dem Anbraten am besten geschmeckt, da sie viel zarter waren und besser zu den restlichen Zutaten gepaßt haben. Dazu gab es ein frisches Baguette.

Gebratener gruener Spargel mediterran

Zutaten (2 Portionen):
500 g grüner Spargel (dünne Stangen)
30 g Parmesan
400 g Cocktailtomaten
3 EL Olivenöl
50 g Pinienkerne
Pfeffer
Salz
1/2 TL Zucker
1 TL Balsamicoessig

Zubereitung:

  • Das holzige Ende der Spargelstangen abbrechen. Der Spargel gibt beim Durchbrechen von alleine an der Stelle nach, an der der holzige in den besser schmeckenden Teil übergeht.
  • 2 EL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und den Spargel von allen Seiten gleichmäßig anbraten.
  • Gleichzeitig in einer kleinen beschichteten Pfanne die Pinienkerne ohne Öl bei niedriger Temperatur anrösten bis sie leicht braun sind. Anschließend auf einen Teller geben und beiseite stellen.
  • In der Pfanne der Pinienkerne nun das restliche Öl erhitzen.
  • Die Tomaten halbieren und in die zweite Pfanne geben.
  • Die Tomaten mit Zucker, Pfeffer und Salz würzen, regelmäßig wenden und bei kleiner Flamme 1 – 2 min anbraten.
  • Den Parmesan reiben.
  • Den Spargel auf einem Teller anrichten, den Balsamicoessig, die Tomaten sowie den geriebenen Parmesan und die Pinienkerne darüber geben.

Dauer: 20 Minuten

Quelle: Penne im Topf

Gebratener gruener Spargel mediterran

Pasta mit Spargel

Die Spargelzeit ist eingeläutet, endlich. Ich freue mich schon seit Wochen darauf und das nachfolgende Rezept ist eines meiner liebsten Spargelgerichte. Wie esst ihr den Spargel am liebsten?

Vollkorn-Penne mit Spargel

Als ich letzte Wochenende auf dem Markt das erste Mal Spargel aus Deutschland gesehen habe, habe ich mich sehr darüber gefreut. Es gibt Spargel zwar schon seit einigen Wochen in den Supermärkten zu kaufen, aber nicht aus Deutschland. Wenn ich schon Spargel zubereite, dann mag ich auch einen Deutschen verwenden. Die ganze Woche war die Vorfreude auf das erste Spargelgericht des Jahres groß. Dass ich Pasta mit Spargel zubereite war auch schnell klar, ist es doch mein liebstes Spargelgericht. Ich mag die Kombination aus Spargel, Tomaten und Parmesan-Weißwein-Soße sehr gerne.

Zutaten:
350 g Vollkorn Penne
1 EL Olivenöl
250 g Spargel
100 ml flüssige Sahne
70 ml Pinot Grigio
150 g Cocktailtomaten
10 Blätter Basilikum
1 EL Pinienkerne
bißchen Salz
Pfeffer
10 EL Parmesan

Zubereitung:

  • Die Nudeln kochen im Salzwasser kochen.
  • Den Spargel schälen, die Endstücke großzügig abschneiden und die Spargelstangen in ca. 3 cm lange Stücke schneiden.
  • Die Spargelstücke im Olivenöl ca. 5 min von allen Seiten anbraten bis die ersten Spargelstücke leicht braun werden.
  • Wein, flüssige Sahne und geriebenen Parmesan zum Spargel geben, durchmischen und einmal kurz aufkochen lassen.
  • Die Tomaten in kleine Stücke und die Basilikumblätter in kleine Streifen schneiden.
  • Tomaten, Basilikum, Pinienkerne und Gewürze dazu geben und erneut nochmal kurz aufkochen lassen.

Dauer: ca 30 Minuten

Parmesan-Carpaccio

Seinen Ursprung hat das original Carpaccio in Harry’s Bar in Venedig. Der Besitzer von Harry’s Bar kreierte es für seine Stammkundin Contessa Amalia Nani Mocenigo. Diese sollte auf Anraten ihres Arztes kein gekochtes Fleisch essen. Damit sie aber doch ihre fleischlichen Gelüste stillen konnte, wurde ihr in Harry’s Bar ein Carpaccio, ein hauchdünn geschnittenes rohes Rindfleisch, serviert. Benannt wurde es nach Vittore Carpaccio, einem Maler der Renaissance, der sehr gerne leuchtende Rottöne verwendete.

Parmesan-Carpaccio

Keine Angst, ihr seid nicht auf dem falschen Blog gelandet. Ihr seid immer noch auf der Tomateninsel und ich ernähre mich weiterhin vegetarisch. Aber ein kleiner Exkurs in die Welt der Nicht-Vegetarier muss dann doch sein, um die Hintergründe des Carpaccios zu erklären. Heutzutage wird auch weiterhin das ursprüngliche Rinder-Carpaccio serviert, jedoch wird mittlerweile auch etwas als Carpaccio bezeichnet, das sehr dünn geschnitten ist. Und da wären wir auch schon bei unserem Parmesan-Carpaccio angelangt.

Da Parmesan und Tomaten ein geschmackliches Dream-Team sind, sollen sie auch in meinem Parmesan-Carpaccio zusammen verewigt werden. Was kombiniert ihr denn am liebsten mit Parmesan?

Zutaten (2 Portionen):
80 g Parmesan
125 g Cocktailtomaten
2 EL Balsamicoessig
1,5 EL Olivenöl
1/4 TL getrockneter Oregano
Pfeffer
Salz

Zubereitung:

  • Den Parmesan in möglichst dünne Scheiben schneiden. Am besten funktioniert dies mit einem Gemüsehobel. Anschließend die Parmesanscheiben auf 2 Teller verteilen.
  • Die Tomaten ebenfalls in dünne Scheiben schneiden und auf dem Parmesan verteilen.
  • Den Oregano darüber streuen. Wer mag kann auch frisches Basilikum verwenden.
  • Mit Pfeffer und Salz würzen, sowie mit Olivenöl und Balsamicoessig beträufeln.

Dauer: 10 Minuten

Sehr gut schmeckt dazu ein frisches Baguette.

Champignon-Risotto

Risotto ist ein Klassiker der Italienischen Küche und wird dort als Primo Piatto, also als erster Gang, gegessen.

Champignon-Risotto

Ich liebe Risotto, denn Risotto ist so wunderbar vielfältig. Ihr könnt es mit getrockneten Tomaten oder Paprika zubereiten. Ein Risotto mit Trüffel, Spargel oder Pilzen schmeckt auch sehr gut. Am Risotto mag ich besonders gerne, dass es sehr cremig ist und den würzigen Geschmack von warmem Käse enthält.

Risotto gibt es bevorzugt in Noraditalien. Ich bin sehr froh, dass sich die Italiener etwas so leckeres haben einfallen lassen. Deshalb werde ich es auch zu meinem Blog-Event Vegetarische Weltreise Italien beisteuern. Bis Ende des Monats werde ich euch noch weitere italienische Gerichte zeigen, die ich sehr gerne mag.

Vegetarische Weltreise - Italien

Zutaten (2 Personen):
3 Schalotten
1 TL Olivenöl
80 g Champignon
300 g Risotto
0,6 l Gemüsebrühe
0,25 l Pinot Grigio
70 g Parmesan

Zubereitung:

  • Die Schalotten schälen und würfeln.
  • Die Champignons putzen, in Scheiben schneiden und daraus anschließend ca 5 Cent große Stücke schneiden.
  • Das Olivenöl in einem Topf erhitzen, darin die Zwiebeln glasig andünsten und die Champignonstücke leicht braun anbraten.
  • Die Pilze und Zwiebeln aus dem Topf entfernen und beiseite stellen.
  • Das Risotto in den Topf geben und mit der Gemüsebrühe übergießen.
  • Unter regelmäßigem Rühren die Brühe verkochen lassen.
  • Mit dem Wein auffüllen und ebenfalls unter regelmäßigem Rühren so lange kochen lassen bis die Flüssigkeit fast komplett verdampft ist.
  • Den Parmesan reiben und unter das Risotto mischen.
  • Sobald ser Käse geschmolzen ist, die Pilze und Zwiebeln unter das Risotto rühren.

Dauer: 35 Minuten

Spaghetti mit Pesto alla Genovese

Vor vielen Jahren habe ich noch gerne gekauftes Pesto alla Genovese gegessen, entweder als Pastasoße oder auch als Brotaufstrich. Nachdem ich es aber das erste Mal selbst zubereitet hatte und gemerkt habe wie schnell es hergestellt ist und v.a. wie lecker es schmeckt, wollte ich kein Gekauftes mehr essen. Am meisten stört mich an den gekauften Pestoprodukten die leicht säuerliche Note, die meiner Meinung nach in einem orginal Pesto alla Genovese nichts zu suchen hat.

Spaghetti alla Genovese

Der Begriff Pesto leitet sich vom italienischen Adjektiv “pesto” ab, das auf deutsch “zerstoßen” heißt. Pesto ist also eine Soße, die aus zerstoßenen Zutaten besteht. Traditionell wird Pesto mit dem Mörser hergestellt, mit dem tatsächlich alle Zutaten so lange zerstoßen werden bis sie eine breiige Konsistenz haben.

Seinen Ursprung hat Pesto alla Genovese in Liguiren, der Region in Italien, zu der auch die Stadt Genua gehört. Die Stadt Genua heißt im Italienischen Genova. Pesto alla genovese bedeutet also “Zerstoßenes nach genueser Art”.

Wer Nudeln mit Pesto essen möchte, verwendet am besten dünne Nudeln wie z.B. Linguine oder Spaghetti. Diese Nudelsorten eignen sich besonders gut, da sie im Vergleich zu z.B. Farfalle eine viel kleinere Oberfläche haben und das Verhältnis Nudeln zu Pesto viel größer ist und man dann einfach viel mehr von dem guten Geschmack des Pestos hat.

Zutaten (2 Portionen):
300 g Spaghetti
45 g Parmesan
7 EL Olivenöl
35 g frische Basilikumblätter (ohne Stiele)
15 g Pinienkerne
1/2 TL Salz
Pfeffer

Zubereitung:

  • Die Nudeln nach Packungsanweisung kochen.
  • Den Parmesan fein mahlen.
  • Olivenöl, Basilikumblätter, Pinienkerne, Salz und Pfeffer in ein hohes gefäß geben und mit einem Pürierstab fein pürieren.
  • Zum Schluß noch den geriebenen Parmesan untermischen.

Dauer: 15 Minuten

One Pan Pasta

One Pan Pasta, also Nudeln, die inklusive Soße in nur einem Topf bzw in einer Pfanne zubereitet werden, klingt zuerst ungewohnt. Aber mein Interesse war schnell geweckt.

One Pan Pasta Pfanne

Eine Portion Skepsis war natürlich vorhanden als ich dieses Rezept entdeckt habe, denn wieso mache ich mir immer die Mühe, die Nudeln getrennt von der Soße zuzubereiten, wenn es so viel einfacher gehen würde? Anderseits konnte ich mir vorstellen, dass die Nudeln viel mehr vom Geschmack der aromatischen Tomaten aufnehmen würden, wenn sie während des Kochens bereits von Ihnen umgeben sind.

Bis jetzt kannte ich nur die Variante, dass Pasta und Soße parallel gekocht werden und die Nudeln dann für die letzten ein bis zwei Minuten, in denen sie gekocht werden, noch zur Soße gegeben werden, um dort ein bißchen durchzuziehen und den Geschmack der Soße annehmen zu können. Wenn sie also von Anfang an im gleichen Gefäß gekocht werden, müsste sich das Aroma der Tomaten noch viel mehr auf die Pasta übertragen. So war jedenfalls meine Theorie.

Um herauszufinden, ob meine Theorie stimmt, habe ich dieses einfache Gericht zubereitet. Ich war positiv überrascht; es funktioniert wirklich: die Pasta schmecken viel tomatiger als bei der getrennten Zubereitung. Ein kleiner Nachteil ist allerdings, dass die Nudeln einen Hauch weicher/matschiger als bei der herkömmlichen Zubereitung waren. Normalerweise hätten die Nudeln laut Packungsanweisung nur 8 Minuten gekocht werden sollen, hier waren es über 10 Minuten. Wen dies allerdings nicht stört, der sollte dieses Gericht unbedingt einmal selbst kochen.
EIn kleiner Nachtrag: Dass die Nudeln matschig wurden, lag wohl an der Pastamarke. Mit den Linguine eines anderen Herstellers wurde zwar mehr Wasser benötigt, allerdings wurden die Pasta nicht matschig.

Zutaten:
250 g Linguine
300 g Cocktailtomaten
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
10 Basilikumblätter
1 Messerspitze getrocknete, gemahlene Chili
1 EL Olivenöl
1 TL Salz
Pfeffer
500 ml kaltes Wasser
(Parmesan)

Zubereitung:

  • Die Tomaten vierteln.
  • Die Zwiebel schälen und würfeln.
  • Die Knoblauchzehen schälen und klein würfeln.
  • Alle Zutaten in eine große Pfanne oder einen großen Topf geben. Die Pfanne muss dabei groß genug sein, so dass das kochende Wasser nicht überläuft.
  • Sofort alles auf höchster Flamme ohne Deckel erhitzen und dabei regelmäßig umrühren.
  • Sobald fast das ganze Wasser verdampft ist, solltet ihr die Bißfestigkeit der Nudeln überprüfen. Eventuell müsst ihr noch etwas Wasser nachgießen. Das hängt mit den unterschiedlichen Zusammensetzungen des Nudelteigs der einzelnen Hersteller zusammen.
  • Wer mag, kann noch frisch geriebenen Parmesan darüber streuen.

One Pan Pasta Teller

Dauer: 20 Minuten

Quelle: Martha Stewart

Spaghetti mit Pistazienpesto, getrockneten und frischen Tomaten

Spaghetti mit Pistazienpesto

Zutaten (2 Portionen):
100 g geschälte Pistazien
40 g Parmesan
5 EL Olivenöl
Pfeffer
1 Prise Salz
3-4 Cocktailtomaten
ca. 10 in Öl eingelegte getrocknete Tomaten
300 g Spaghetti

Zubereitung:

  • Spaghetti nach Packungsanweisung im Salzwasser kochen.
  • Pistazien fein mahlen.
  • Parmesan möglichst fein reiben.
  • Zu den gemahlenen Pistazien das Öl, den Parmesan sowie Pfeffer und Salz geben und alles vermischen.
  • Die frischen Tomaten jeweils vierteln.
  • Die getrockneten Tomaten jeweils in mehrere Stücke schneiden.
  • Pesto über die gekochten Nudeln geben und mit den frischen und getrockneten Tomaten garnieren.

Dauer: ca. 20 Minuten

Dieses Rezept nimmt an dem Blog-Event Smart Speed Kitchen teil.
9 jahre kochtopf Blog-Event - Smart Speed Kitchen (Einsendeschluss 15.9.2013)

Außerdem nimmt das Rezept an dem Blog-Event Erstes Date teil.
Erstes Date