Panzanella

Brotsalat klang für mich lange Zeit nach einem Salat, den ich nich unbedingt probieren wollte. Ich habe mir dabei immer einen sehr schlorzigen Salat vorgestellt, in dem total aufgeweichte Brotscheiben nur darauf warten, verspeist zu werden. Dass diese Vorstellung ein Irrtum war, habe ich mich mittlerweile auch herausgefunden, zum Glück.

Panzanella

Mir war nicht bewusst, dass die Brotscheiben zuerst angeröstet werden und dann auch nur ganz kurz vor dem Verzehr zu den restlichen Zutaten gegeben werden. Somit bleiben sie weiterhin knusprig und nehmen nur an ein paar Stellen die Flüssigkeit des Dressings und der anderen Zutaten auf. Und diese Kombination ist in der Tat extrem lecker. Man sollte allerdings nicht den Fehler machen und den Brotsalat zu lange stehen lassen, denn dann nimmt das Brot natürlich mehr Feuchtigkeit auf und ist nicht mehr ganz so knusprig. Bereits beim ersten Mal war ich so begeistert von dem leckeren Geschmack des Brotsalates, dass es ihn gleich zwei Tage später nochmal gab.

Warum ich hier von Brotsalat schreibe, wenn mein Rezept doch Panzanella heißt, fragt ihr euch jetzt vielleicht. Das liegt daran, dass Panzanella ein typisch italienischer Brotsalat ist, der ursprünglich aus der Toskana, genauer aus Florenz, stammt. Dort wird traditionell nur altes Weißbrot, Tomaten, Zwiebeln, Salatgurke, sowie Basilikum, Olivenöl, Salz und Weinessig verwendet. In meinem Rezept habe ich ein paar Abwandlungen vorgenommen. Die Salatgurke habe ich durch Zucchini ersetzt, einfach weil ich die viel lieber mag. Statt Zwiebeln verwende ich Lauchzwiebeln, weil die gerade zu Hause waren und weg mussten, ebenso wie die zusätzliche gelbe Paprika, die auch noch einen wunderschönen Farbklecks im Salat bildet. Auch gibt es in meiner Version des Panzanellas noch etwas Parmesan, um den Geschmack abzurunden.

Mögt ihr Brotsalat? Wie bereitet ihr ihn zu? Nachdem ich nun auf den Geschmack gekommen bin, würde ich sehr gerne noch andere Varianten ausprobieren. Also her mit euren Rezepten 😉

Zutaten:

415 g gelbe Paprika
380 g Zucchini
2 Lauchzwiebeln
300 g Cocktailtomaten
250 g Dinkel-Ciabatta
1 Knoblauchzehe
3 EL Olivenöl + 4 EL für das Dressing
3 EL Balsamico-Essig (weiß oder braun)
Pfeffer
Salz
50 g Parmesan
5 große Basilikumblätter

Zubereitung:

  • Die Paprika halbieren, von den Kernen befreien und würfeln.
  • Die Zucchini ebenfalls würfeln.
  • Die Lauchzwiebeln in feine Ringe schneiden.
  • Die Cocktailtomaten vierteln.
  • Den Knoblauch in ganz kleine Stücke schneiden.
  • Den Parmesan in feine Späne schneiden oder hobeln.
  • In einer Pfanne 1 EL Olivenöl erhitzen.
  • Die Paprika- und Zucchiniwürfel sowie die geschnittenen Lauchzwiebeln in die Pfanne geben und ein paar Minuten andünsten.
  • Währenddessen das Brot in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden und diese anschließend würfeln.
  • Anschließend die Zutaten aus der Pfanne in eine große Schüssel umfüllen.
  • Die Tomatenstückchen ebenfalls in die Schüssel geben.
  • 2 EL Olivenöl erneut in die Pfanne geben und darin, zusammen mit den Knoblauchstückchen, das Brot goldbraun anrösten. Dabei aufpassen, dass der Knoblauch nicht zu dunkel wird.
  • Mit Pfeffer, Salz, Balsamico-Essig und 4 EL Olivenöl die Zutaten in der Schüssel würzen.
  • Das Brot direkt vor dem Verzehr in die Schüssel geben und nochmals alles gut umrühren.
  • Den Salat mit Parmesanspänen und Baslikumblättern garnieren.

Dauer: ca. 45 Minuten

Pistazienbrot mit Pistazien-Pesto

Fasst ein kleines Kind einmal mit der Hand auf die heiße Herdplatte und verbrennt sich dabei die Finger, so lernt es daraus und berüht beim nächsten Mal nicht mehr die heiße Herdplatte mit den Händen, weil es aus seiner Erfahrung aus der Vergangenehit gelernt hat. Dann sollte man doch meinen, dass ich erst Recht als Erwachsene in der Lage bin, aus „Fehlern“ zu lernen.

Pistazienbrot mit Pistazien-Pesto

Wie kommt es dann, dass ich mir regelmäßig am Tag nachdem ich ganz viele Pistazien gegessen und sie zuvor aus der Schale geschält habe beim Anblick meiner roten, leicht wunden Fingerspitzen vornehme, nie wieder Pistazien zu essen, jedenfalls nicht, wenn ich sie alle selbst mühsam schälen muss und es dann beim nächsten Mal doch wieder so mache? Das liegt einfach daran, dass ich Pistazien über alles liebe und dieses Opfer der schmerzenden Fingerspitzen gerne in Kauf nehme. Steht zu Hause eine Schüssel mit leckeren Pistazien auf dem Tisch, tappe ich garantiert wieder in die Pistazienfalle und nasche so lange bis mir die Fingerspitzen vom Öffnen der Schalen schmerzen. Aber dieses Mal war ich schlauer. Ich habe mir den schmerzhaften und langwierigen Teil des Öffnens der Pistazien erspart und hatte eine riiiiiesige Tüte geschälter Pistazien vor mir, die mich alle angebettelt haben, vernascht zu werden. Wer kann da schon „nein“ sagen? Ich jedenfalls nicht.

KoRo Drogerie Pistazien

Das Sortiment der KoRo Drogerie* enthält nicht nur Trockenfrüchte, Nüsse, Superfoods und Snacks in großen Verpackungen und in toller Qualität, sondern diese auch noch zu einem günstigen Preis. Das schont die Umwelt, da weniger Verpackungsmüll produziert wird, und natürlich auch euren Geldbeutel. In meinem Fall kommt noch hinzu, dass auch meine Fingerspitzen geschont werden, denn wer von euch hat Lust, so viele Pistazien* mit der Hand zu schälen, bis am Ende 500 g geschälte Pistazien dabei heraus kommen? Niemand wahrscheinlich, ich am allerwenigsten. So kam ich in den Genuss, 5 Portionen Pistazien-Pesto und 3 Pistazien-Brote aus der 500 g Packung zuzubereiten und habe immer noch 200 g geschälte Pistazien übrig. Allerdings werden die, wie ich mich kenne, nicht mehr lange am Leben bleiben, da sie mich einfach immer zu verlockend aus ihrer Tüte heraus ansehen.

Damit ihr nun auch in den Genuss der leckeren Pistazien oder anderer Lebensmittel der KoRo Drogerie* kommt, habe ich hier einen Gutscheincode für euch, mit dem ihr 5% Rabatt auf eure Bestellung erhaltet. Gebt bei eurer Bestellung einfach TOMATENINSEL als Gutscheincode mit an.

Pistazienbrot mit Pistazien-Pesto

Zutaten Brot (3 Stangen):

500 g Dinkelmehl (Type 630)
20 g Hefe (oder 1 Päckchen Trockenhefe)
375 ml lauwarmes Wasser
2 TL Salz
50 g geschälte Pistazien

Zubereitung:

  • Mehl, Hefe, Wasser und Salz in eine Schüssel geben und mit dem Mixer zu einem Teig verarbeiten.
  • Die geschälten Pistazien zum Teig geben.
  • Teig ca. 30 min an einem warmen Ort gehen lassen.
  • Ein Backblech mit Backpapier belegen und dieses mit geschmacksneutralem Öl einfetten.
  • Aus dem Teig 3 Brotstangen formen und diese auf das Blech legen.
  • Den Teig nochmal auf dem Blech 30 min ruhen lassen. Während dieser Zeit wird sich der Teig ziemlich in die Breite ausdehnen.
  • Die Brote mit warmem Wasser bestreichen und mit nassen Händen nochmal in Form schieben.
  • Die Brote im nicht vorgeheizten Ofen bei 250°C ca. 20 min auf der mittleren Schiene mit Heißluft backen.

Pistazienbrot mit Pistazien-Pesto

Zutaten Pesto (2 Portionen):

100 g geschälte Pistazien
40 g Parmesan
5 EL Olivenöl
Pfeffer
1 Prise Salz

Zubereitung:

  • Pistazien fein mahlen.
  • Parmesan möglichst fein reiben.
  • Zu den gemahlenen Pistazien das Öl, den Parmesan sowie Pfeffer und Salz geben und alles vermischen.

Dauer: ca. 1,5 Stunden

Pistazienbrot mit Pistazien-Pesto

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Tomaten-Spinat-Reis

Mochtet ihr als Kind Spinat? Ich nicht und das hat noch viel länger angedauert als nur bis zum Ende meiner Kindheit. Ich wollte zwar immer so stark werden wie Popey und so tolle Oberarme haben, aber deshalb Spinat essen? Ach ne, meine dünnen Kinderärmchen waren dann eigentlich auch ganz ok.

Tomaten-Spinat-Reis

Das Leben eines Food-Bloggers hat schon viele Vorteile, das kann man nicht leugnen. Während ich früher immer nur dieselben Zutaten beim Kochen verwendet habe und nicht sehr experimentierfreudig war, hat sich das nun geändert. Was sollen meine Leser mit dem zehnten Pastagericht mit Tomatensoße in einem Monat anfangen? Ich ertappe mich, wie ich immer öfters Gemüse, Obst oder auch andere Produkte ausprobiere, die ich früher niemals gegessen hätte. Kokosmilch in herzhaften Gerichten ist z.B. etwas, das es früher bei mir nie gab. Genauso kam kein Brokkoli bei mir auf den Teller. Die Liebe zum Spargel musste auch sehr langsam und behutsam wachsen. Mittlerweile freue ich mich immer schon auf den Beginn der Spargelsaison. Spinat gehört auch in meine Gruppe der „esse ich erst seit ich Blogger bin“-Gruppe. Früher mochte ich keinen Spinat, wahrscheinlich weil ich damit immer die Bilder aus der Werbung mit cremigem Blubb-Spinats verbunden habe. Sorry, aber der sieht nicht gerade sehr einladend aus. Diese Meinung hat sich bis heute nicht geändert. Aber der eigentliche Spinat sieht zum Glück ganz anders aus und schmeckt auch nicht so wie der fertige Rahm-Spinat. Deshalb findet hier eine Tomateninsel-Premiere statt. Es gibt ein Gericht mit Spinat, nämlich einen Tomaten-Spinat-Reis.

Wie bereitet ihr Spinat zu? Womit kombiniert ihr ihn? Was sind eure liebsten Spinatgericht? Da ich absoluter Spinatneuling bin, freue ich mich über eure Vorschläge und Ideen!

Tomaten-Spinat-Reis

Zutaten (2 Portionen):

250 ml Gemüsebrühe
250 ml Tomatensaft
250 g Naturreis
1 EL Olivenöl
2 Knoblauchzehen
200 g Cocktailtomaten
85 g frischen Spinat
40 g Parmesan
1/2 TL Salz
Pfeffer

Zubereitung:

  • Gemüsebrühe und Tomatensaft in einen Topf geben.
  • Den Reis hinzu geben und ihn darin kochen.
  • Die Knoblauchzehen schälen und klein schneiden.
  • Das Öl in einer Pfanne erhitzen.
  • Knoblauchstückchen und die ganzen Tomaten für ca. 3 min in die Pfane geben. Die Tomaten platzen hierbei an einigen Stellen auf.
  • Die Spinatblätter in grobe Stücke schneiden.
  • Den Parmesan mahlen.
  • Knoblauch, Tomatenn Spinat und den gemahlenen Parmesan unter den Reis heben.
  • Mit Salz und Pfeffer würzen.

Dauer: 45 Minuten

Da gerade bei der Mädchenküche Spinatrezepte gesammelt werden, reiche ich diesen Tomaten-Spinat-Reis dort ein.

Welcher Blog-Event würde zu diesem Gericht passen als der von Janke mit dem tollen Thema Geschmackswandel – Früher „Bäh“ – Heute „Yeah“?

Geschmackswandel

Aber auch zu meinem eigenen Blogevent Tomaten passt dieses Gericht natürlich perfekt.

Blogevent - Tomaten

Selbst gemachte Fettuccine mit Parmesan-Weißwein-Soße und weißem Trüffel

Braucht ihr noch ein vegetarisches Weihnachtsessen oder etwas für eure Silvesterfeier? Wie wäre es mit einem Trüffel-Gericht? Das ist sicherlich etwas, das man nicht alle Tage ißt. Dazu kommt, dass aktuell gerade Saison für den weißen Trüffel ist.

Fettuccine mit weißem Trüffel

Am Freitag Abend war ich mit Freunden im Kino. Da ich etwas früh dort war, habe ich einen Abstecher in das benachbarte Shopping-Center gemacht. Was sehen meine Augen? Dort, wo öfters temporäre Stände stehen, steht ein italienischer Feinkoststand mit allen möglichen Leckereien. Angelockt vom leckeren Duft der Lebensmittel bin ich näher heran gegangen, schaue mir den tollen Käse an, laufe ein bißchen weiter am Stand entlang und traue meinen Augen nicht. Dezent im Hintergrund steht eine kleine Glasvitrine, in der sich jede Menge schwarze und weiße Trüffel befinden. So viel frische Trüffel habe ich noch nie auf einmal gesehen, ganz zu schweigen von dem umwerfenden Duft. Kurz war ich hin- und hergerissen. Soll ich einen Trüffel kaufen oder nicht? Ein paar mal habe ich bereits mit dem günstigen Sommertrüffel gekocht, auch habe ich in italienischen Lokalen bereits ein paar Mal ein Gericht mit schwarzem Trüffel gegessen. Aber weißen Trüffel habe ich bislang noch nicht gegessen. Allerdings hatte ich in Erinnerung, dass der weiße Trüffel teurer als Sommer- oder schwarzer Trüffel ist. Nachdem ich nach dem Preis gefragt und das kurz auf die Menge für eine Portion umgerechnet habe, fiel mir auf, dass ich für eine Portion frischen, weißen Trüffel an diesem Stand nicht mehr zahlen würde als für ein Trüffelgericht im Lokal. In Gedanken ging ich die leckeren Gerichte durch, die man mit Trüffel zubereiten kann. Naja, ihr könnt es euch wahrscheinlich denken. Ein kleines Stück weißer Trüffel hat den Besitzer gewechselt. Da Trüffel durchaus sehr geruchsintensiv sein kann, bin ich noch kurz zum Auto gelaufen, um den Trüffel dort zu deponieren bevor es ins Kino ging. Als ich nach dem Kino zum Auto ging, habe ich festgestellt, dass das eine sehr gute Idee war, denn der Trüffel hatte mittlerweile im Auto einen sehr intensiven Geruch entwickelt.

Trüffel sollte am besten im Kühlschrank gelagert werden. Damit sich der Trüffelgeruch nicht im ganzen Kühlschrank ausbreitet, solltet ihr ihn in Küchenpapier einwickeln und dann in ein möglichst kleines, luftdichtes Gefäß verpacken.

Da der Trüffel zwar sehr intensiv riecht, aber einen sehr zarten, feinen Geschmack hat, sollte der Trüffel nicht mit anderen Zutaten kombiniert werden, die den Geschmack dominieren. Deshalb gab es bei mir den Trüffel zu selbst gemachten Fettuccine mit einer leichten Parmesan-Weißwein-Soße – ein Gedicht! Wenn ihr keinen frischen, weißen Trüffel habt oder er euch einfach zu teuer ist, dann könnt ihr ihn auch weg lassen. Die Nudeln zusammen mit der Parmesan-Weißwein-Soße schmecken auch alleine sehr gut.

Fettuccine mit weißem Trüffel

Zutaten (2 Personen):
2 Portionen selbst gemachte Fettuccine, alternativ 200 g gekaufte Fettuccine
70 ml Chardonnay
50 ml flüssige Sahne
30 g Parmesan
8 g weißer Trüffel
etas weniger als 1/4 TL Salz
Pfeffer
2 EL weißes Trüffelöl

Zubereitung:

  • Die Fettuccine in Salzwasser kochen.
  • Den Parmesan mahlen.
  • In einem Topf Sahne und Wein erhitzen.
  • Den gemahlenen Parmesan mit einem Rührbesen unterrühren bis er geschmolzen ist.
  • Salz, Pfeffer und Trüffelöl unterrühren.
  • Die Soße über die fertig gekochten Fettuccine gießen.
  • Den Trüffel in dünne Scheiben schneiden und über die Nudeln geben. Falls ihr keinen Trüffelhobel habt, könnt ihr den Trüffel auch mit einem Gurkenschäler hauchdünn bekommen.

Dauer: 25 Minuten

Welt bester Nudelauflauf oder mediterraner Parmesan-Nudelauflauf

Eigentlich neige ich nicht zu Übertreibungen. Aber so leid es mir tut, in diesem Fall ist die Beschreibung absolut zutreffend: Welt bester Nudelauflauf.

mediterraner Parmesan-Nudelauflauf

Spätestens auf dem Weg von der Arbeit nach Hause stellen sich mir früher oder später die Fragen: „Was koche ich heute Abend? Worauf habe ich Lust? Muss ich dafür noch einkaufen gehen oder was habe ich bereits zu Hause?“. In den meisten Fällen geht es dann so weiter: „Heute habe ich Lust auf Nudeln, aber nicht einfach Nudeln mit Soße, überbacken wäre toll. Zum Überbacken brauche ich Käse. Parmesan habe ich noch zu Hause. Die Nudeln nur mit Parmesan zu überbacken wird mir aber zu trocken. Wenn ich hingegen die Nudeln mit einer Parmesan-Sahne-Weißwein-Mischung überbacke, dann wird es weniger trocken. Zu Parmesan passen Tomaten und Walnüsse ganz gut, eventuell auch noch getrocknete Tomaten. Trotzdem wird mir der Auflauf mit diesen Zutaten immer noch zu trocken. Dann nehme ich am besten noch stückige Tomaten dazu.“ Zu Hause angekommen, mache ich mich dann ans Werk, ändere noch 1000 Mal meine Meinung, um am Ende das Essen meistens doch so zuzubereiten, wie ich es ursprünglich geplant habe. Dieses Mal ist dieser wirklich saftige, leckere, mediterran angehauchte Parmesan-Nudelauflauf dabei heraus gekommen. Er hat mir so gut geschmeckt, dass ich ihn ein paar Tage später erneut zubereitet habe.

Wie sieht euer liebster Nudelauflauf aus? Welche Zutaten gehören für euch unbedingt in einen Nudelauflauf?

Zutaten (2 Portionen):
250 g Tomaten-Pistazien-Casarecce
85 g Walnusskerne
30 g getrocknete Tomaten (nicht in Öl eingelegt)
130 g Cocktailtomaten
400 g stückige Tomaten
1,5 TL Salz
Pfeffer
1/2 TL Zucker
1/2 TL Thymian
110 g Parmesan
150 ml flüssige Sahne
50 ml Chardonnay

Zubereitung:

  • Die Nudeln im Salzwasser kochen, allerdings nicht so lange wie auf der Verpackung empfohlen wird. Steht auf der Verpackung, dass die Nudeln z.B. 8 min gekocht werden sollen, dann diese nur 5 min im kochenden Wasser zubereiten. Dadurch wird verhindert, dass die Nudeln aufgrund der weiteren Zubereitung zu matschig werden.
  • Die Walnüsse grob hacken.
  • Die getrockneten und die frischen Tomaten klein schneiden.
  • Die stückigen Tomaten mit 1 TL Salz, Pfeffer, 1/2 TL Zucker und Thymian würzen.
  • Den Parmesan reiben.
  • Parmesan, Sahne, Chardonnay, Pfeffer und 1/2 TL Salz in einem kleinen Gefäß vermischen.
  • Die fertig gekochten Nudeln in eine Auflaufform geben.
  • Walnüsse, getrocknete und frische Tomaten sowie die gewürzten stückigen Tomaten mit den Nudeln vermischen.
  • Die Nudeln mit der Parmesan-Sahne-Chardonnay-Mischung gleichmäßig übergießen.
  • Den Nudelauflauf bei Ober- und Unterhitze ca. 25 min bei 180°C (mittlere Schiene) überbacken.

Dauer: 1 Stunde

Ricotta-Gnocchi mit Tomatensoße

Obwohl ich kein großer Kartoffel-Fan bin, liebe ich Gnocchi. Würde es nach mir gehen, gäbe es mindestens einmal die Woche Gnocchi: mit Tomatensoße, mit Pesto, mit Tomaten-Spargel-Oliven-Gemüse, mediterran zubereitet, in einem Gnocchi-Zucchini-Auflauf, oder oder oder.

Ricotta-Gnocchi mit Tomatensosse

Ich kann einfach nicht genug von den Gnocchi bekommen. Umso schlimmer finde ich es, dass ich nicht in der Lage bin, Kartoffel-Gnocchi selbst herzustellen ohne dabei in der Küche einen Wutanfall zu bekommen, weil die Konsistenz wieder nicht richtig ist und sich die mühsam zubereiteten und geformten Gnocchi im heißen Wasser in Wohlgefallen auflösen. Umso glücklicher war ich als ich eine Alternative zu den Kartoffel-Gnocchi entdeckt habe. Ja, ich weiß, das ist nicht dasselbe. Aber für mich ist es eine Möglichkeit, Gnocchi ohne Herzinfarktrisiko selbst zuzubereiten zund lecker sind sie obendrein auch noch. In abgewandelter Form habe ich sie euch bereits als Kürbis-Ricotta-Gnocchi mit Walnussbutter oder als gebratene Kürbis-Ricotta-Gnocchi mit Parmesan-Pinienkern-Butter vorgestellt.

Bereitet ihr Kartoffel-Gnocchi selbst zu und könnt mir den Trick dabei verraten, damit sie idiotensicher sind und mir auf jeden Fall gelingen?

Zutaten Gnocchi (2 Portionen):
250g Ricotta
1 Eigelb
1/2 TL Salz
30g Parmesan
80g Mehl + Mehl zum Bearbeiten

Tomatensoße: siehe

Zubereitung:

  • Den Parmesan reiben.
  • Die Flüssigkeit des Ricottas abgießen.
  • Ricotta zusammen mit Eigelb, Salz, Parmesan ubnd Mehl zu einer homogenen Masse vermischen.
  • Da die Masse sehr klebrig ist, müssen die Arbeitsfläche und die Hände sehr stark eingemehlt werden.
  • Die Masse zu kleinen 2 cm dicken Würsten formen und diese im Abstand von jeweils 2 cm abschneiden.
  • Wasser mit Salz erhitzen und die Gnocchi hinein geben. Die Gnocchi, die oben schwimmen, können mit einem Schaumlöffel aus dem Wasser genommen werden.
  • Von der kleinen Menge bitte nicht abschrecken lassen. Die Gnocchi machen mehr satt als es im ersten Moment aussieht.

Quelle: Kleiner Kuriositätenladen

Dauer: 1 Stunde

Lila Trüffel-Ravioli mit Basilikumbutter

Der Untertitel dieses Gerichtes sollte eigentlich „Ein Traum in lila“ heißen, denn das war es wirklich. Obwohl es eine spontane Kreation ist, war es total stimmig und leider viel zu schnell aufgefuttert.

Lila Trüffel Ravioli

Könnt ihr euch noch an meine Mini-Brombeer-Vanille-Cupcakes erinnern? Dort habe ich euch bereits von Fruchtpulvern vorgeschwärmt. Fruchtpulver eignen sich aber nicht nur zum Färben von Cremes und Nachspeisen, sondern auch zum Färben von herzhaften Gerichten, in diesem Fall zum Färben von Pasta. Natürlich ist es hierbei nicht unbedingt ratsam, Erdbeere oder andere süße Fruchtpulver zu verwenden. Für Pasta bieten sich Fruchtpulver aus Gemüsesorten wie Rote Beete, Spinat oder Tomate an. Für dieses Rezept habe ich ein Rote-Beete-Pulver verwendet. Anfangs war ich etwas skeptisch, ob meine Ravioli nach Roter Beete schmecken. Dies war aber keineswegs der Fall. Somit eignet sich das hier verwendete Pulver perfekt, um einen intensiven lila Pastafarbton zu erhalten, der aber geschmachsneutral ist. Spinat- und Tomatenfruchtpulver habe ich bereits gekauft und werde es hinsichtlich ihrer Geschmacksneutralität demnächst noch ausführlicher testen.

Womit färbt ihre eure selbst gemachte Pasta? Habt ihr dafür auch schon Fruchtpulver verwendet?

Lila Trüffel Ravioli

Zutaten Teig (2 Portionen):
200 g Weizenmehl (Type 405)
2 Eier
1 “Soja-Ei” (= 1 EL Sojamehl in 2 EL Wasser auflösen) bzw. 1 Eiweiß zum verkleben der Ravioli
2 EL Olivenöl
1 TL Salz
6 TL Rote-Beete-Fruchtpulver*

Zutaten Füllung (2 Portionen):
130 g Rioctta
4 gehäufte TL Salsa al Tartufo nero (schwarze Trüffelcreme)
1/4 TL Salz
2 TL geriebener Parmesan

Zutaten Baslikum-Butter (2 Portionen):
35 g Butter
10 Basilikumblätter
etwas Salz

Zubereitung:

  • Das Rote-Beete-Fruchtpulver gleichmäßig mit dem Mehl vermischen. Das Mehl hat nun einen zartlila Farbton. Erst durch die Hinzugabe von Öl und Ei wird der endgültige, intensive lila Farbton sichtbar.
  • Mehl, Eier, Olivenöl und Salz zu einem Teig verarbeiten und mindestens 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
  • Währenddessen die Füllung zubereiten, indem Ricotta, Salsa al Tartufo nero sowie Salz und Parmesan vermischt werden.
  • Den Teig möglichst dünn ausrollen, entweder per Hand oder mit einer Nudelmaschine.
  • Anschließend den Teig entweder in 5 cm x 5 cm große Stücke schneiden oder auf ein Raviolibrett legen und dann mit haselnußgroßen Klecksen der Masse befüllen. Beim Verwenden eines Raviolibrettes ist es wichtig, dass dieses vorher mit Mehl bestäubt wird, damit sich die fertigen Ravioli wieder heraus lösen lassen. Mit der Füllung sparsam umgehen, da die Ravioli beim Kochen eventuell aufplatzen, wenn zu viel Füllung verwendet wurde und diese am Rand nicht richtig geschlossen sind.
  • Die Teigkanten mit Eiweiß oder “Soja-Ei” (1 EL Sojamehl und 2 EL Wasser) bestreichen, so dass der Teigdeckel gut hält.
  • Die befüllten unteren Teighälften mit Teighälften derselben Größe belegen, so dass die Ravioli geschlossen sind. Den Rand jeweils gut fest drücken, damit beim Kochen keine Löcher enstehen.
  • Wird ein Raviolibrett verwendet, dann vorsichtig mit dem Nudelholz über den Deckel rollen, um mit leichtem Druck die beiden Hälften besser aneinander zu pressen.
  • Die Ravioli in kochendes Salzwasser geben. Sobald sie an der Wasseroberfläche schwimmen, sind sie fertig und können aus dem Wasser genommen werden.
  • Als Soße ein großes Stück Butter zum Schmelzen bringen, klein geschnittene Basilikumblätter sowie etwas Salz dazu geben.
  • Die Soße über die Ravioli gießen und mit frisch gemahlenem Parmesan bestreuen. Anschließend sofort servieren.

Dauer: ca. 3 Stunden

Das Gericht nimmt am Blog-Event Bella Italia teil.
Bella Italia

Außerdem nimmt dieses Gericht am Blog-Event Wir kochen uns unsere WM! teil.
Banner_WirKochenUnsUnsereWM_BlogEvent

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Gebratener grüner Spargel mediterran

Dass der Spargel und ich nicht von Anfang an die besten Freunde waren, habe ich euch bereits bei meinem Rezept Ofenspargel mit Kräuterbutter und Baguette erzählt. Was ich in dieser Zeit alles verpaßt habe, muss natürlich jetzt nachgeholt werden.

Gebratener gruener Spargel mediterran

Die Spargelgerichte, die ich die letzten Jahre gegessen habe, enthielten zu 90% weißen Spargel. Einmal gab es einen Abstecher in die Welt des Wildspargels, aber das war es dann auch schon. Umso begeisterter war ich als ich bei Ann-Kathrin von Penne im Topf ein Rezept für grünen Spargel entdeckt habe. Das Gericht hat mich sofort angesprochen, da es neben grünem Spargel auch noch Tomaten und Parmesan enthält und diese beiden Zutaten zu meinen Lieblingszutaten beim Kochen gehören. Wobei dafür nicht mal kochen notwendig ist, denn Parmesan und Tomaten nasche ich auch sehr gerne einfach zwischendurch, wenn mich der Weg in die Küche führt.
Total begeistert von diesem Gericht habe ich mich auf dem Weg zum Spargelstand gemacht, um grünen Spargel zu kaufen. Fehlanzeige, es gab nur weißen Spargel. Daraufhin ging ich ein bißchen enttäuscht nach Hause, mit dem Vorsatz, am nächsten Tag wieder zum Spargelstand zu gehen, wurde mir für diesen Tag doch in Aussicht gestellt, dass die Verkäuferin sich darum bemühen würde, grünen Spargel zu haben. Am nächsten Tag war ich noch gar nicht direkt am Stand angekommen, rief mir die Verkäuferin schon entgegen „Heute haben wir grünen Spargel“. Die restlichen Zutaten hatte ich bereits zu Hause, also konnte es los gehen. Wenn ihr dieses Gericht nachkochen wollt, nehmt am besten nur dünne Stangen grünen Spargel. Die haben mir nach dem Anbraten am besten geschmeckt, da sie viel zarter waren und besser zu den restlichen Zutaten gepaßt haben. Dazu gab es ein frisches Baguette.

Gebratener gruener Spargel mediterran

Zutaten (2 Portionen):
500 g grüner Spargel (dünne Stangen)
30 g Parmesan
400 g Cocktailtomaten
3 EL Olivenöl
50 g Pinienkerne
Pfeffer
Salz
1/2 TL Zucker
1 TL Balsamicoessig

Zubereitung:

  • Das holzige Ende der Spargelstangen abbrechen. Der Spargel gibt beim Durchbrechen von alleine an der Stelle nach, an der der holzige in den besser schmeckenden Teil übergeht.
  • 2 EL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und den Spargel von allen Seiten gleichmäßig anbraten.
  • Gleichzeitig in einer kleinen beschichteten Pfanne die Pinienkerne ohne Öl bei niedriger Temperatur anrösten bis sie leicht braun sind. Anschließend auf einen Teller geben und beiseite stellen.
  • In der Pfanne der Pinienkerne nun das restliche Öl erhitzen.
  • Die Tomaten halbieren und in die zweite Pfanne geben.
  • Die Tomaten mit Zucker, Pfeffer und Salz würzen, regelmäßig wenden und bei kleiner Flamme 1 – 2 min anbraten.
  • Den Parmesan reiben.
  • Den Spargel auf einem Teller anrichten, den Balsamicoessig, die Tomaten sowie den geriebenen Parmesan und die Pinienkerne darüber geben.

Dauer: 20 Minuten

Quelle: Penne im Topf

Gebratener gruener Spargel mediterran

Pasta mit Spargel

Die Spargelzeit ist eingeläutet, endlich. Ich freue mich schon seit Wochen darauf und das nachfolgende Rezept ist eines meiner liebsten Spargelgerichte. Wie esst ihr den Spargel am liebsten?

Vollkorn-Penne mit Spargel

Als ich letzte Wochenende auf dem Markt das erste Mal Spargel aus Deutschland gesehen habe, habe ich mich sehr darüber gefreut. Es gibt Spargel zwar schon seit einigen Wochen in den Supermärkten zu kaufen, aber nicht aus Deutschland. Wenn ich schon Spargel zubereite, dann mag ich auch einen Deutschen verwenden. Die ganze Woche war die Vorfreude auf das erste Spargelgericht des Jahres groß. Dass ich Pasta mit Spargel zubereite war auch schnell klar, ist es doch mein liebstes Spargelgericht. Ich mag die Kombination aus Spargel, Tomaten und Parmesan-Weißwein-Soße sehr gerne.

Zutaten:
350 g Vollkorn Penne
1 EL Olivenöl
250 g Spargel
100 ml flüssige Sahne
70 ml Pinot Grigio
150 g Cocktailtomaten
10 Blätter Basilikum
1 EL Pinienkerne
bißchen Salz
Pfeffer
10 EL Parmesan

Zubereitung:

  • Die Nudeln kochen im Salzwasser kochen.
  • Den Spargel schälen, die Endstücke großzügig abschneiden und die Spargelstangen in ca. 3 cm lange Stücke schneiden.
  • Die Spargelstücke im Olivenöl ca. 5 min von allen Seiten anbraten bis die ersten Spargelstücke leicht braun werden.
  • Wein, flüssige Sahne und geriebenen Parmesan zum Spargel geben, durchmischen und einmal kurz aufkochen lassen.
  • Die Tomaten in kleine Stücke und die Basilikumblätter in kleine Streifen schneiden.
  • Tomaten, Basilikum, Pinienkerne und Gewürze dazu geben und erneut nochmal kurz aufkochen lassen.

Dauer: ca 30 Minuten