Dinkel-Ravioli mit Ziegenricotta-Tomaten-Füllung

Was seht ihr, wenn ihr gerade aus dem Fenster schaut? Ich sehe leider nicht Schönes: nasse Strassen und Wiesen, grauen Himmel, Nieselregen. Sonne? Fehlanzeige.

Dinkel-Ravioli mit Ziegenricotta-Tomaten-Fuellung

Allein der Gedanke, dass es in den nächsten Tagen wieder schneien kann, paßt überhaupt nicht zu meiner Vorstellung von Frühling. Vorgestern war ich noch im T-Shirt draußen in der Sonne und jetzt muss ich mir überlegen, ob ich meine Winterschuhe und -jacke, die ich bereits für die nächsten Monate verräumt hatte, wieder heraus holen soll. Wenn schon das Wetter nicht so erfreulich ist, dann brauch ich eben einen Seelenschmeichler auf meinem Teller. Für Pasta bin ich solchen Fällen immer zu haben, das Gericht am besten noch in den italienischen Farben, die an schöne Sommerurlaube, Strand, Meer erinnern. (Ja, ich weiß schon, Nudelteig ist eigentlich eher gelblich als weiß, aber damit es zu meiner Vorstellung mit dem sonnigen Italien und den italienischen Farben paßt, musste ich leider ein bißchen mogeln. Aber was tut man nicht alles, um das scheußliche Wetter draußen zu verdrängen…)

Zutaten Ravioli (2 Portionen):

235 g Dinkelmehl Type 630
2 Eier
2 EL Olivenöl
1 TL Salz
1 “Soja-Ei” (= 1 EL Sojamehl in 2 EL Wasser auflösen) bzw. 1 Eiweiß zum verkleben der Ravioli

Zutaten Füllung (2 Portionen):

110 g Ziegenricotta
80 g in Öl eingelegte getrocknete Tomaten
1/4 TL Salz

Zutaten Soße (2 Portionen):

1 EL Olivenöl
300 g Cocktailtomaten
1 Hand voll Basilikumblätter
1 Prise Salz
1 Prise Zucker
Pfeffer

Zubereitung:

  • Mehl, 2 Eier, 2 EL Olivenöl und 1 TL Salz zu einem glatten Teig verarbeiten und mindestens 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
  • Währenddessen die Füllung zubereiten, indem Ziegenricotta und 1/4 TL Salz mit den abgetropften und klein geschnittenen, getrockneten Tomaten vermischt wird.
  • Den Teig, sobald er eine Stunde im Kühlschrank war, möglichst dünn ausrollen, entweder per Hand oder mit einer Nudelmaschine.
  • Anschließend den Teig entweder in 5 cm x 5 cm große Stücke schneiden oder auf ein Raviolibrett legen und dann mit haselnußgroßen Klecksen der Masse befüllen. Beim Verwenden eines Raviolibrettes ist es wichtig, dass dieses vorher mit Mehl bestäubt wird, damit sich die fertigen Ravioli wieder heraus lösen lassen. Mit der Füllung sparsam umgehen, da die Ravioli beim Kochen eventuell aufplatzen, wenn zu viel Füllung verwendet wurde und diese am Rand nicht richtig geschlossen sind.
  • Die Teigkanten mit Eiweiß oder “Soja-Ei” (1 EL Sojamehl und 2 EL Wasser) bestreichen, so dass der Teigdeckel gut hält.
  • Die befüllten unteren Teighälften mit Teighälften derselben Größe belegen, so dass die Ravioli geschlossen sind. Den Rand jeweils gut fest drücken, damit beim Kochen keine Löcher enstehen.
  • Wird ein Raviolibrett verwendet, dann vorsichtig mit dem Nudelholz über den Deckel rollen, um mit leichtem Druck die beiden Teighälften besser aneinander zu pressen.
  • Die Ravioli in kochendes Salzwasser geben. Sobald sie an der Wasseroberfläche schwimmen, sind sie fertig und können aus dem Wasser genommen werden.
  • Für die Soße die Cocktailtomaten halbieren und in einer Pfanne mit 1 EL Olivenöl erhitzen.
  • Tomaten mit 1 Prise Salz und 1 Prise Zucker sowie etwas Pfeffer würzen.
  • Basilikumblätter klein schneiden und zum Schluss zu den Tomaten geben.
  • Die Ravioli auf einem Teller zusammen mit den Tomaten anrichten und sofort servieren.

Dauer: ca. 3 Stunden

Ricotta-Gnocchi mit Tomatensoße

Obwohl ich kein großer Kartoffel-Fan bin, liebe ich Gnocchi. Würde es nach mir gehen, gäbe es mindestens einmal die Woche Gnocchi: mit Tomatensoße, mit Pesto, mit Tomaten-Spargel-Oliven-Gemüse, mediterran zubereitet, in einem Gnocchi-Zucchini-Auflauf, oder oder oder.

Ricotta-Gnocchi mit Tomatensosse

Ich kann einfach nicht genug von den Gnocchi bekommen. Umso schlimmer finde ich es, dass ich nicht in der Lage bin, Kartoffel-Gnocchi selbst herzustellen ohne dabei in der Küche einen Wutanfall zu bekommen, weil die Konsistenz wieder nicht richtig ist und sich die mühsam zubereiteten und geformten Gnocchi im heißen Wasser in Wohlgefallen auflösen. Umso glücklicher war ich als ich eine Alternative zu den Kartoffel-Gnocchi entdeckt habe. Ja, ich weiß, das ist nicht dasselbe. Aber für mich ist es eine Möglichkeit, Gnocchi ohne Herzinfarktrisiko selbst zuzubereiten zund lecker sind sie obendrein auch noch. In abgewandelter Form habe ich sie euch bereits als Kürbis-Ricotta-Gnocchi mit Walnussbutter oder als gebratene Kürbis-Ricotta-Gnocchi mit Parmesan-Pinienkern-Butter vorgestellt.

Bereitet ihr Kartoffel-Gnocchi selbst zu und könnt mir den Trick dabei verraten, damit sie idiotensicher sind und mir auf jeden Fall gelingen?

Zutaten Gnocchi (2 Portionen):
250g Ricotta
1 Eigelb
1/2 TL Salz
30g Parmesan
80g Mehl + Mehl zum Bearbeiten

Tomatensoße: siehe

Zubereitung:

  • Den Parmesan reiben.
  • Die Flüssigkeit des Ricottas abgießen.
  • Ricotta zusammen mit Eigelb, Salz, Parmesan ubnd Mehl zu einer homogenen Masse vermischen.
  • Da die Masse sehr klebrig ist, müssen die Arbeitsfläche und die Hände sehr stark eingemehlt werden.
  • Die Masse zu kleinen 2 cm dicken Würsten formen und diese im Abstand von jeweils 2 cm abschneiden.
  • Wasser mit Salz erhitzen und die Gnocchi hinein geben. Die Gnocchi, die oben schwimmen, können mit einem Schaumlöffel aus dem Wasser genommen werden.
  • Von der kleinen Menge bitte nicht abschrecken lassen. Die Gnocchi machen mehr satt als es im ersten Moment aussieht.

Quelle: Kleiner Kuriositätenladen

Dauer: 1 Stunde

Lila Trüffel-Ravioli mit Basilikumbutter

Der Untertitel dieses Gerichtes sollte eigentlich „Ein Traum in lila“ heißen, denn das war es wirklich. Obwohl es eine spontane Kreation ist, war es total stimmig und leider viel zu schnell aufgefuttert.

Lila Trüffel Ravioli

Könnt ihr euch noch an meine Mini-Brombeer-Vanille-Cupcakes erinnern? Dort habe ich euch bereits von Fruchtpulvern vorgeschwärmt. Fruchtpulver eignen sich aber nicht nur zum Färben von Cremes und Nachspeisen, sondern auch zum Färben von herzhaften Gerichten, in diesem Fall zum Färben von Pasta. Natürlich ist es hierbei nicht unbedingt ratsam, Erdbeere oder andere süße Fruchtpulver zu verwenden. Für Pasta bieten sich Fruchtpulver aus Gemüsesorten wie Rote Beete, Spinat oder Tomate an. Für dieses Rezept habe ich ein Rote-Beete-Pulver verwendet. Anfangs war ich etwas skeptisch, ob meine Ravioli nach Roter Beete schmecken. Dies war aber keineswegs der Fall. Somit eignet sich das hier verwendete Pulver perfekt, um einen intensiven lila Pastafarbton zu erhalten, der aber geschmachsneutral ist. Spinat- und Tomatenfruchtpulver habe ich bereits gekauft und werde es hinsichtlich ihrer Geschmacksneutralität demnächst noch ausführlicher testen.

Womit färbt ihre eure selbst gemachte Pasta? Habt ihr dafür auch schon Fruchtpulver verwendet?

Lila Trüffel Ravioli

Zutaten Teig (2 Portionen):
200 g Weizenmehl (Type 405)
2 Eier
1 “Soja-Ei” (= 1 EL Sojamehl in 2 EL Wasser auflösen) bzw. 1 Eiweiß zum verkleben der Ravioli
2 EL Olivenöl
1 TL Salz
6 TL Rote-Beete-Fruchtpulver*

Zutaten Füllung (2 Portionen):
130 g Rioctta
4 gehäufte TL Salsa al Tartufo nero (schwarze Trüffelcreme)
1/4 TL Salz
2 TL geriebener Parmesan

Zutaten Baslikum-Butter (2 Portionen):
35 g Butter
10 Basilikumblätter
etwas Salz

Zubereitung:

  • Das Rote-Beete-Fruchtpulver gleichmäßig mit dem Mehl vermischen. Das Mehl hat nun einen zartlila Farbton. Erst durch die Hinzugabe von Öl und Ei wird der endgültige, intensive lila Farbton sichtbar.
  • Mehl, Eier, Olivenöl und Salz zu einem Teig verarbeiten und mindestens 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
  • Währenddessen die Füllung zubereiten, indem Ricotta, Salsa al Tartufo nero sowie Salz und Parmesan vermischt werden.
  • Den Teig möglichst dünn ausrollen, entweder per Hand oder mit einer Nudelmaschine.
  • Anschließend den Teig entweder in 5 cm x 5 cm große Stücke schneiden oder auf ein Raviolibrett legen und dann mit haselnußgroßen Klecksen der Masse befüllen. Beim Verwenden eines Raviolibrettes ist es wichtig, dass dieses vorher mit Mehl bestäubt wird, damit sich die fertigen Ravioli wieder heraus lösen lassen. Mit der Füllung sparsam umgehen, da die Ravioli beim Kochen eventuell aufplatzen, wenn zu viel Füllung verwendet wurde und diese am Rand nicht richtig geschlossen sind.
  • Die Teigkanten mit Eiweiß oder “Soja-Ei” (1 EL Sojamehl und 2 EL Wasser) bestreichen, so dass der Teigdeckel gut hält.
  • Die befüllten unteren Teighälften mit Teighälften derselben Größe belegen, so dass die Ravioli geschlossen sind. Den Rand jeweils gut fest drücken, damit beim Kochen keine Löcher enstehen.
  • Wird ein Raviolibrett verwendet, dann vorsichtig mit dem Nudelholz über den Deckel rollen, um mit leichtem Druck die beiden Hälften besser aneinander zu pressen.
  • Die Ravioli in kochendes Salzwasser geben. Sobald sie an der Wasseroberfläche schwimmen, sind sie fertig und können aus dem Wasser genommen werden.
  • Als Soße ein großes Stück Butter zum Schmelzen bringen, klein geschnittene Basilikumblätter sowie etwas Salz dazu geben.
  • Die Soße über die Ravioli gießen und mit frisch gemahlenem Parmesan bestreuen. Anschließend sofort servieren.

Dauer: ca. 3 Stunden

Das Gericht nimmt am Blog-Event Bella Italia teil.
Bella Italia

Außerdem nimmt dieses Gericht am Blog-Event Wir kochen uns unsere WM! teil.
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* Werbung: Link zu meinem Kooperationspartner

Bunte Zick-Zack-Nudeln mit Trüffel-Creme-Soße

Den ganzen Tag regnet es schon und es sieht nicht danach aus als es würde es so schnell aufhören zu regnen. Bei einem leckeren Essen vergesse ich meistens sehr schnell, wie schlecht das Wetter gerade ist. Umso besser funktioniert das, wenn es ein Gericht ist, das mich an einen schönen, sonnigen Sommerurlaub erinnert, so wie dieses hier.

Bunte Zick-Zack-Nudeln mit Trüffel-Creme-Soße

Am Gardasee habe ich dieses Jahr Gnocchi mit Trüffelfüllung und einer Trüffel-Creme-Soße gegessen. Das Gericht hat mir so gut geschmeckt, dass ich es am nächsten Tag noch einmal gegessen habe. Zu Hause wollte ich das Ganze nachkochen, hatte aber noch keine Idee, wie ich die Gnocchi-Füllung am besten zubereite. Deshalb bin ich auf selbst gemachte bunte Zick-Zack-Nudeln ausgewichen. Aber wenigstens an der Soße wollte ich mich versuchen. Und was soll ich sagen? Sie hat genauso geschmeckt wie im Urlaub. Vielleicht lag es auch daran, dass ich mir dort ein kleines Gläschen der Salsa al Tartufo nero mitgenommen und somit ein bißchen Urlaub nach Hause mitgebracht habe.

Zutaten (2 Portionen):
2 Portionen Zick-Zack-Nudeln (halbe Menge dieses Rezeptes)
40 g Ricotta
50 ml Pinot Grigio
1 EL Salsa al Tartufo nero (schwarze Trüffelcreme)
1 Prise Salz

Zubereitung:

  • Die Nudeln wie hier beschrieben herstellen.
  • Anschließend die Nudeln in ausreichend Salzwasser kochen.
  • In einer Pfanne den Wein zum Köcheln bringen.
  • Ricotta in die Pfanne geben und mit einem Schneebesen verrühren.
  • Salz dazu geben.
  • Die Trüffelcreme dazu geben und einmal kurz erhitzen.

Dauer: ca. 20 Minuten

Dreierlei Walnuss-Tomaten-Ravioli mit Basilikum-Butter

Dreierlei Walnuss-Tomaten-Ravioli

Zutaten Teig (3 Portionen):
300 g Weizenmehl (Type 405)
3 Eier
3 EL Olivenöl
1,5 TL Salz
1 TL Kurkuma (gelbe Ravioli)
1 EL Tomatenmark (orange Ravioli)
10 g frische Basilikumblätter (grüne Ravioli)
1 Eiweiß oder 1 „Soja-Ei“ (= 1 EL Sojamehl mit 2 EL Wasser vermischt) zum verkleben

Zutaten Füllung:
200 g Ricotta
35 g getrocknete, nicht in Öl eingelegte Tomaten
5 g frische Basilikumblätter
20 g Walnüsse
1/4 TL Salz

Zutaten Soße:
5 g frische Basilikumblätter
45 g Butter

Zubereitung:

  • Das Grundrezept für die 3 verschieden farbigen Ravioli ist immer dasselbe:
  • Jeweils 100 g Mehl, 1 Ei, 1 EL Olivenöl und 0,5 TL Salz mit der jeweiligen Zutat zum Färben (Kurkuma, Tomatenmark, Basilikum) mit dem Mixer zu einem glatten Teig verarbeiten. Für den grünen Teig muss das Basilikum möglichst klein gehackt oder püriert werden. Je kleiner es wird, umso besser und einheitlicher wird der grüne Teig gefärbt.
  • Die drei farbigen Teigkugeln nun für mindesten 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.

Dreierlei Ravioli-Teig

  • Währenddessen kann die Füllung zubereitet werden. Dazu die getrockneten Tomaten, die Basilikumblätter und die Walnüsse klein schneiden bzw. hacken und mit Salz und Ricotta gut vermischen.
  • Nachdem der Teig lang genug gekühlt wurde, werden die drei verschiedenen Raviolisorten der Reihe nach hergestellt:
  • Dazu jeweils eine Teigkugel mit dem Nudelholz oder der Nudelmaschine dünn ausrollen. Eine detailliertere Beschreibung zum Ausrollen mit der Nudelmaschine findet ihr bei meinem Rezept für selbst gemachte Fettuccine. Dort könnt ihr euch an die Anleitung halten bis zu dem Teil, in dem beschrieben wird, wie die Teigplatten in dünne Streifen geschnitten und anschließend getrocket werden. Das ist bei den Ravioli natürlich nicht notwendig.
  • Um die Teigplatten nun mit der Füllung zu Ravioli zu verarbeiten kann dies mit oder ohne ein Raviolibrett gemacht werden. Eine Anleitung gibt es bei meinem Rezept für Basilikum-Ravioli.
  • Für die Soße wird die Butter in einer Pfanne erhitzen und zum Schmelzen gebracht. Zum Schluß wird das zuvor klein gehackte Basilikum dazu gegeben.

Dauer: ca 3 Stunden

Kürbis-Ricotta-Gnocchi mit Walnussbutter

Kürbis-Ricotta-Gnocchi mit Walnussbutter

Zutaten Gnocchi (4 Portionen):
770 g Hokkaido-Kürbis
250 g Ricotta
40 g Parmesan
2 Eigelb
1 TL Salz
Pfeffer
Abrieb von der Muskatnuss
290 g Weizenmehl (Type 405) + Mehl zum Bearbeiten

Zutaten Soße (4 Portionen):
100 g Walnüsse
100 g Butter
2 Knoblauchzehen
12 Zweige (Zitronen-)Thymian
18 EL Pinot Grigio

Zubereitung:

  • Kürbis in 4 Spalten schneiden.
  • Die Kürbisspalten auf einem Blech für 20 min bei 220°C (Umluft, mittlere Schiene) ins Bratrohr stellen. Das Kürbisfleisch ist nun weich und kann besser bearbeitet werden.
  • Die Kerne aus den Kürbisspalten entfernen.
  • Nun das Kürbisfleisch von der Schale lösen und mit einem Pürierstab klein pürieren. Das Kürbisfleisch allein wiegt ca. 330 g.
  • Den pürierten Kürbis mit Ricotta, Parmesan, den beiden Eigelb, Salz, Pfeffer, Muskatnuss und Mehl vermischen. Die Menge des Mehls so variieren, dass der Teig nicht mehr an den Fingern kleben bleibt und gut verarbeitet werden kann.
  • Da die Masse sehr klebrig ist, müssen die Arbeitsfläche und die Hände sehr stark eingemehlt werden.
  • Die Masse zu kleinen 2 cm dicken Würsten formen und diese im Abstand von jeweils 2 cm abschneiden.
  • Wasser mit Salz zum Kochen bringen und die Gnocchi hinein geben. Die Gnocchi, die oben schwimmen, können mit einem Schaumlöffel aus dem Wasser genommen werden.
  • Die Walnüsse klein hacken.
  • Knoblauch in sehr kleine Stücke schneiden.
  • Die Thymianblätter von den Zweigen zupfen.
  • Butter in eine Pfanne geben und schmelzen.
  • Walnüsse, Knoblauch und Thymian in die Pfanne geben und ein paar Minuten anrösten.
  • Pinot Grigio dazu geben und noch einmal aufkochen lassen.
  • Die Soße auf den Gnocchi verteilen und eventuell noch geriebenen Parmesan darüber streuen.

Dauer: 2,5 Stunden

Quelle: Penne im Topf

Gemüse-Tarte

Gemüse-Tarte

Zutaten (Springform 24 cm Durchmesser):
200 g Weizenmehl (Type 405)
100 g Margarine
1,5 TL Salz
5 EL Wasser
140 g Ricotta
40 g geriebener Edamer
1/2 TL getrockneter Thymian
ein bißchen Abrieb von einer Muskatnuss
Pfeffer
300 g Zucchini (möglichst genauso dick wie die Karotten)
210 g Aubergine
230 g dicke Karotten
1 EL Olivenöl

Zubereitung:

  • Mehl, Margarine, Wasser und 1/2 TL Salz zu einem Teig kneten.
  • Den Teig für eine Stunde in den Kühlschrank stellen.
  • Die Kuchenform mit Margarine einpinseln.
  • Den Teig in der Kuchenform ausrollen und ca. 2 – 3 cm hoch den Rand der Form damit auskleiden.
  • Ricotta, Thymian, Edamer, Muskatnuss, 1/2 TL Salz und Pfeffer vermischen und die Masse auf dem Teig gleichmäßig verteilen.
  • Die Karotten schälen und der Länge nach mit einem Gemüsehobel in dünne Scheiben hobeln.
  • Die Zucchini ebenfalls der Länge nach mit dem Gemüsehobel in dünne Scheiben hobeln.
  • Die Aubergine der Länge nach mit dem Messer in dünne Scheiben schneiden und anschließend die Scheiben der Länge nach noch einmal mit dem Messer halbieren, so dass die Scheiben ungefähr genau so breit sind wie die Zucchini- und Karottenscheiben.
  • Die Scheiben nun von außen nach innen im Kreis anordnen. Dabei darauf achten, dass auch bei den halbierten Aubergienscheiben die Schale (und somit die dunkle Farbe) nach oben schaut.

Gemüse-Tarte von oben

  • Das in der Form angeordnete Gemüse an den oberen Kanten mit Öl bepinseln.
  • Die Tarte mit Pfeffer und Salz bestreuen.
  • Die Kuchenform für 45 min ins nicht vorgeheizte Bratrohr bei 200°C (Umluft, mittlere Schiene) stellen.
  • Die Tarte vor dem Servieren noch mit Tomaten-Balsam-Essig und Walnussöl beträufeln.

Dauer: 2 Stunden 45 Minuten

Quelle: Bärenhunger

Paccheri-Auflauf

Paccheri-Auflauf

Zutaten (2 ovale Auflaufformen 14 cm x 21 cm):
100 g Ricotta
9 Cocktailtomaten
160 g Zucchini
1 milde grüne Peperoni
5 Basilikumblätter
1 Zweig Zitronenthymian oder Thymian
Pfeffer
3/4 TL Salz
22 Paccheri
6 schwarze Oliven
400 g stückige Tomaten
120 g geriebener Edamer

Zubereitung:

  • Tomaten, Zucchini und Oliven in kleine Stücke schneiden.
  • Peperoni in dünne Ringe schneiden.
  • Thymianblätter vom Zweig zupfen.
  • Basilikum in kleine Streifen schneiden.
  • Tomaten, Ricotta, Zucchini, Peperoni, Oliven, Basilikum und Thymian vermischen und mit Pfeffer und 1/2 TL Salz abschmecken.
  • Die rohen Paccheri mit dieser Masse füllen und nebeneinander liegend auf die beiden Auflaufformen verteilen.

Paccheri-Auflauf gefüllt

  • Die stückigen Tomaten auf den Paccheri verteilen. Dabei werden ca. 2/3 der Nudeln mit Flüssigkeit bedeckt. Falls dies aufgrund der Auflaufformgröße nicht der Fall ist, evtl. ein bißchen mehr verwenden, da die Nudeln ansonsten nicht weich werden.
  • Die stückigen Tomaten mit 1/4 TL Salz und Pfeffer würzen.
  • Alles mit Edamer bestreuen.
  • Den Auflauf im nicht vorgeheizten Bratrohr auf der mittleren Schiene bei 200°C Umluft für ca 35 min backen.

Dauer: ca. 1,5 Stunden

Basilikum-Ravioli mit Basilikum-Butter

Basilikum-Ravioli

Zutaten Teig (4 Portionen):
30 g Basilikum
400 g Weizenmehl (Type 405)
2 Eier
1 „Soja-Ei“ (= 2 EL Sojamehl in 4 EL Wasser auflösen) oder 4 Eier insgesamt
1 „Soja-Ei“ (bzw Eiweiß) zum verkleben der Ravioli
4 EL Olivenöl
2 TL Salz

Zutaten Füllung/Brotaufstrich:
250 g Ricotta
150 g geriebener Edamer
100 g getrocknete Tomaten
2 EL Pesto Rosso (oder 2 EL Basilikum-Tomatenmark)
1 EL Rosmarin
1 EL Basilikum
2 EL getrockneter Thymian
etwas Pfeffer
etwas Salz

Zutaten Baslikum-Butter:
70 g Butter
20 Basilikumblätter

Zubereitung:

  • Basilikum für den Teig pürieren oder sehr klein schneiden.
  • Mehl, Eier, Olivenöl, Salz und Basilikum zu einem Teig verarbeiten und mindestens 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
  • Währenddessen die Füllung zubereiten, indem die getrockneten Tomaten klein geschnitten und mit Ricotta, Käse, Pesto Rosso/Tomatenmark sowie klein gehacktem Rosmarin, Basilikum und Thymian, etwas Salz und Pfeffer vermischt werden.

Ravioli Füllung

  • Den Teig möglichst dünn ausrollen und entweder in 5 cm x 5 cm große Stücke schneiden oder auf ein Raviolibrett legen und dann mit haselnußgroßen Klecksen der Masse befüllen. Beim Verwenden eines Raviolibrettes ist es wichtig, dass dieses vorher mit Mehl bestäubt wird, damit sich die fertigen Ravioli wieder heraus lösen lassen. Mit der Füllung sparsam umgehen, da die Ravioli beim Kochen eventuell aufplatzen, wenn zu viel Füllung verwendet wurde und sie am Rand nicht richtig geschlossen sind.
  • Die Kanten mit Eiweiß oder „Soja-Ei“ (1 EL Sojamehl und 2 EL Wasser) bestreichen, so dass der Teigdeckel gut hält.
  • Die befüllten unteren Teighälften mit Teighälften derselben Größe belegen, so dass die Ravioli geschlossen sind. Den Rand jeweils gut fest drücken, damit beim Kochen keine Löcher enstehen.
  • Wird ein Raviolibrett verwendet, dann vorsichtig mit dem Nudelholz über den Deckel rollen, um mit leichtem Druck die beiden Hälften besser aneinander zu pressen.

rohe Ravioli

  • Die Ravioli ca. 6 min in Salzwasser kochen.
  • Als Soße ein großes Stück Butter zum Schmelzen bringen, klein geschnittene Basilikumblätter dazu geben und sofort servieren.

Die Füllung schmeckt auch als Brotaufstrich sehr lecker.

Dauer: ca. 3 Stunden

Dieses Rezept nimmt an dem Kochevent Mediterrane Kräuter und Gewürze – Basilikum teil.
Kochevent- Mediterrane Kräuter und Gewürze - BASILIKUM - TOBIAS KOCHT! vom 1.07.2012 bis 1.08.2012