Herzwaffeln

Wenn es jetzt draußen immer früher dunkel wird, unagenehm kalt und oft auch regnerisch ist, braucht man etwas, dass das Herz erwärmt. Bei mir sind es die Herzwaffeln…

Herzwaffeln

Es gibt Gerüche, mit denen ich gewisse Lebensabschnitte verbinde. Der Geruch von frisch gebackenen Herzwaffeln erinnert mich immer an meine Kindheit. Früher gab es manchmal Sonntag Nachmittag frische Herzwaffeln. Als Kind fand ich es immer toll, aus allen möglichen Zutaten auszuwählen und damit meine Waffeln verzieren zu können: Schlagsahne, Schokostreusel, verschiedene Sorten Marmelade, Schattenmorellen,… Auch heute mag ich das Verzieren immer noch sehr gerne. Umso erstaunlicher ist es allerdings, dass ich bislang noch kein Waffeleisen hatte. Letzte Woche habe ich diesen Zustand endlich geändert und schwebe nun im siebten Waffelhimmel.

Mögt ihr die Herzwaffeln genau so gerne wie ich? Was darf auf euren Waffeln auf keinen Fall fehlen?

Zutaten (8 Waffeln):
150 g Margarine
130 g Vanillezucker
1,5 TL Naschkatzl (wenn nicht vorhanden, durch 5 g zusätzlichen Vanillezucker ersetzen)
3 Eier
260 g Weizenmehl (Type 405)
12 g Backpulver
100 ml Wasser
Sahne
(gefrorene) Himbeeren
Schokostreusel oder Kakaopulver

Zubereitung:

  • Margarine, Vanillezucker und Eier schaumig schlagen.
  • Mehl, Backpulver, Naschkatzl und Wasser hinzugeben. Der Teig sollte nun dickflüssig sein.
  • Das Waffeleisen mit etwas Margarine leicht einfetten und der Reihe nach die Waffeln backen.
  • Die fertigen Waffeln mit geschlagener Sahne, den (aufgetauten) Himbeeren und Schokostreuseln/Kakaopulver verzieren.

Dauer: 45 Minuten

Da die Herzwaffeln ein absolutes Seelenfutter sind, reiche ich sie beim Blog-Event Vegetarisches Seelenfutter ein.

Seelenfutter

Welt bester Nudelauflauf oder mediterraner Parmesan-Nudelauflauf

Eigentlich neige ich nicht zu Übertreibungen. Aber so leid es mir tut, in diesem Fall ist die Beschreibung absolut zutreffend: Welt bester Nudelauflauf.

mediterraner Parmesan-Nudelauflauf

Spätestens auf dem Weg von der Arbeit nach Hause stellen sich mir früher oder später die Fragen: “Was koche ich heute Abend? Worauf habe ich Lust? Muss ich dafür noch einkaufen gehen oder was habe ich bereits zu Hause?”. In den meisten Fällen geht es dann so weiter: “Heute habe ich Lust auf Nudeln, aber nicht einfach Nudeln mit Soße, überbacken wäre toll. Zum Überbacken brauche ich Käse. Parmesan habe ich noch zu Hause. Die Nudeln nur mit Parmesan zu überbacken wird mir aber zu trocken. Wenn ich hingegen die Nudeln mit einer Parmesan-Sahne-Weißwein-Mischung überbacke, dann wird es weniger trocken. Zu Parmesan passen Tomaten und Walnüsse ganz gut, eventuell auch noch getrocknete Tomaten. Trotzdem wird mir der Auflauf mit diesen Zutaten immer noch zu trocken. Dann nehme ich am besten noch stückige Tomaten dazu.” Zu Hause angekommen, mache ich mich dann ans Werk, ändere noch 1000 Mal meine Meinung, um am Ende das Essen meistens doch so zuzubereiten, wie ich es ursprünglich geplant habe. Dieses Mal ist dieser wirklich saftige, leckere, mediterran angehauchte Parmesan-Nudelauflauf dabei heraus gekommen. Er hat mir so gut geschmeckt, dass ich ihn ein paar Tage später erneut zubereitet habe.

Wie sieht euer liebster Nudelauflauf aus? Welche Zutaten jgehören für euch unbedingt in einen Nudelauflauf?

Zutaten (2 Portionen):
250 g Tomaten-Pistazien-Casarecce
85 g Walnusskerne
30 g getrocknete Tomaten (nicht in Öl eingelegt)
130 g Cocktailtomaten
400 g stückige Tomaten
1,5 TL Salz
Pfeffer
1/2 TL Zucker
1/2 TL Thymian
110 g Parmesan
150 ml flüssige Sahne
50 ml Chardonnay

Zubereitung:

  • Die Nudeln im Salzwasser kochen, allerdings nicht so lange wie auf der Verpackung empfohlen wird. Steht auf der Verpackung, dass die Nudeln z.B. 8 min gekocht werden sollen, dann diese nur 5 min im kochenden Wasser zubereiten. Dadurch wird verhindert, dass die Nudeln aufgrund der weiteren Zubereitung zu matschig werden.
  • Die Walnüsse grob hacken.
  • Die getrockneten und die frischen Tomaten klein schneiden.
  • Die stückigen Tomaten mit 1 TL Salz, Pfeffer, 1/2 TL Zucker und Thymian würzen.
  • Den Parmesan reiben.
  • Parmesan, Sahne, Chardonnay, Pfeffer und 1/2 TL Salz in einem kleinen Gefäß vermischen.
  • Die fertig gekochten Nudeln in eine Auflaufform geben.
  • Walnüsse, getrocknete und frische Tomaten sowie die gewürzten stückigen Tomaten mit den Nudeln vermischen.
  • Die Nudeln mit der Parmesan-Sahne-Chardonnay-Mischung gleichmäßig übergießen.
  • Den Nudelauflauf bei Ober- und Unterhitze ca. 25 min bei 180°C (mittlere Schiene) überbacken.

Dauer: 1 Stunde

Safranpfannkuchen (Saffranspannkaka)

Da habe ich mir ja selbst ein tolles Ei gelegt als ich beschlossen habe, dass uns die vegetarische Weltreise im Juni nach Schweden führt. Ich habe bis zuletzte nicht gewußt, welches Gericht ich zu unserem Aufenthalt in Schweden beisteuern möchte. Entscheidungsfreudigkeit war dieses Mal ganz sicher nicht meine Stärke.

Saffranspannkaka Safranpfannkuchen

Als erstes dachte ich beim Thema Schweden nur an Zimtschnecken. Klingt ja ganz nett, aber ich wollte lieber etwas außergewöhnlicheres machen. Dann habe ich im Netz das Rezept für Saffranspannkaka entdeckt, war aber noch nicht so wirklich überzeugt. Anschließend kam ich auf die Idee, Knäckebrot zu backen und hatte dafür auch schon ein tolles Rezept heraus gesucht. Allerdings hatte ich jedes Mal, wenn ich Zeit gehabt hätte, das Knäckebrot zu backen, keine Lust darauf, es anschließend auch zu essen. Also habe ich weiter gesucht und bin dann wieder bei den Zimtschnecken gelandet, die in Schweden Bullar genannt werden. Da ich sie ja schon zu Beginn nicht backen wollte, dachte ich mir, dass weitersuchen nicht schaden könne und hatte daraufhin an einem saftigen, schwedischen Mandelkuchen gefallen gefunden. Eine Mandelkuchen wurde aber bereits eingereicht, also habe ich auch diese Idee verworfen. Nach ewigem Hin und Her bin ich am Ende dann doch wieder beim Safrannspannkaka gelandet. So ganz hat mich das Gericht allerdings nicht überzeugt. Das kann aber auch daran liegen, dass ich eigentlich keinen Milchreis mag und wie ihr meiner Zutatenliste entnehmen könnt, ist das eine der Hauptzutaten. Hätte ich mal vorher dran denken können, aber die Euphorie darüber, dass ich endlich ein schwedisches Gericht gefunden habe, hat mich das wohl verdrängen lassen…

Vegetarische Weltreise - Schweden

Zutaten (2 Portionen):
80 g Milchreis
250 ml flüssige Sahne
250 ml Milch
1 Prise Salz
2 TL Butter
0,4 g gemahlener Safran
4 TL Honig
50 g gehackte Mandeln
4 Kardamomkapseln
2 Eier
Saffranspannkaka Safranpfannkuchen

Zubereitung:

  • Flüssige Sahne und Milch in einem Topf erhitzen und einmal kurz aufkochen lassen.
  • Milchreis, Salz und 1 TL Butter dazu geben und das Ganze bei niedriger Flamme ca. 20 min köcheln lassen. Dabei den Topf mit dem Deckel schließen. Anschließend sollte der Milchreis weich sein.
  • Nun den Milchreis abkühlen lassen, und noch etwas Milch hinzugeben, falls der Milchreis zu dick wird.
  • Die Kardamomkapseln öffnen und nur die braunen bzw. schwarzen Samen verwenden. Die Samen, die noch grün sind, schmecken nämlich nicht.
  • Safran, Honig, Mandeln, Kardamom, sowie die beiden Eier zum abgekühlten Milchreis hinzugeben und gründlich vermischen.
  • Zwei ofenfeste Formen mit der restlichen Butter auspinseln.
  • Die Milchreismasse in die Förmchen füllen.
  • Die Formen für 20 min bei Ober- und Unterhitze ins nicht vorgeheizte Bratrohr (mittlere Schiene) stellen bis die Saffranspannkaka goldgelb sind.

Dauer: 1,5 Stunden

Quelle: Arte Cuisine

Himbeer-Clafoutis

Kennt ihr Clafoutis? Ich kannte sie bis vor zwei Jahren noch nicht. Damals bin ich auf einem anderen Blog auf eine herzhafte Variante gestoßen und habe euch anschließend meine Clafoutis mit Tomaten vorgestellt. Heute habe ich ein Rezept für euch, das eher an die traditionelle Variante heran reicht, nämlich eine mit meinen Lieblingsfrüchten.

Himbeer-Clafoutis

Bereits damals hatte ich, nachdem ich die Clafoutis mit Tomaten so lecker fand, große Lust darauf, auch einmal Clafoutis mit Früchten zu backen. Dass ich dafür meine Lieblingsfrüchte verwende, stand außer Frage. Zu dieser Zeit hatte ich einen wilden Trieb einer Himbeerpflanze, die ich geschenkt bekommen habe, eingepflanzt. Damals war sie aber noch zu klein und zu schwach, um Früchte tragen zu können. Letzten Sommer sah es zum Zeitpunkt der Himbeerernte schon etwas besser aus. Der Himbeerstrauch war um einiges krätiger und gesünder, aber es kamen noch keine Blüten. Also habe ich darauf gehofft, dass ich dieses Jahr eigene Himbeeren ernten und damit Himbeer-Clafoutis backen kann. Aber da war ich wohl etwas übereifrig. Dieses Jahr will der Strauch scheinbar einen Höhenrekord aufstellen, die eine oder andere Blüte war auch sichtbar, Früchte zeigen sich bislang aber immer noch nicht. Bis sich die Früchte nun entschieden haben, ob sie sich zeigen wollen oder nicht, wollte ich nicht warten. Zum Glück hatte ich noch eingefrorene Himbeeren, mit denen ich endlich Himbeer-Clafoutis backen konnte.

Habt ihr schon Clafoutis gebacken? War es dann eine herzhafte oder eine süße Variante?

Himbeer-Clafoutis

Zutaten (2 Formen mit jeweils 15 cm x 15 cm):
140 g frische oder gefrorene Himbeeren
2,5 EL Vanillezucker
2 Eier
1 Prise Salz
50 g Weizenmehl (Type 405)
6 EL flüssige Sahne
1 TL gemahlene Vanille
1/2 TL Puderzucker
Margarine zum Einfetten der Formen

Zubereitung:

  • Falls die Himbeeren gefroren sind, diese rechtzeitig auftauen.
  • Die beiden ofenfesten Formen mit der Margarine einfetten.
  • Die Himbeeren bis auf ein paar Deko-Himbeeren auf dem Boden der beiden Formen gleichmäßig verteilen.
  • Bei beiden Eiern vorsichtig das Eiweiß vom Eigelb trennen.
  • Die beiden Eiweiß in einer sauberen, fettfreien Schüssel steif schlagen.
  • 1 EL Zucker in das Eiweiß einrieseln lassen und es nochmals steif schlagen.
  • In einer zweiten Schüssel die beiden Eigelb, Salz und den restlichen Zucker cremig rühren.
  • Mehl, die flüssige Sahne sowie die gemahlene Vanille unter die Eigelb-Mischung rühren.
  • Den Eischnee vorsichtig unter das Eigelb heben.
  • Den Teig über die Himbeeren gießen.
  • Die restlichen Himbeeren auf dem Teig verteilen.
  • Die beiden Formen für ca. 20 min ins nicht vorgeheizte Bratrohr (mittlere Schiene, Umluft) bei 175°C stellen.
  • Die Clafoutis mit Puderzucker bestäuben, sobald sie fertig sind.

Dauer: 45 Minuten

Persimone-Mango-Kuchen

Backen und Kochen ist für mich immer wieder eine Entdeckungsreise. Damit meine ich nicht nur die Entdeckung neuer Gerichte, die es in anderen Ländern gibt. Das fängt schon bei den Zutaten an, die es auf der ganzen Welt, aber auch in Deutschland, gibt.

Persimone-Mango-Kuchen Stueck

Als ich im Onlineshop FoodEtage.de* die Produkte von mypumkin’s* und speziell den Persimone-Mango-Aufstrich entdeckt habe, war mein Interesse sofort geweckt. Persimone sagte mir zuerst nichts, aber der Name ansich klingt schon als wäre das eine sehr leckere Frucht. Nachdem ich mich ein im Internet schlau gemacht habe, habe ich heraus gefunden, dass Persimone eine Kakisorte ist. Als ich dann die gesamte Zutatenliste dieses Aufstrichs gelesen habe, wollte ich den Fruchtaufstrich unbedingt probieren, denn außer Persimone sind auch noch Ananas, Mango, Limoncello sowie steirisches Kürbiskernöl und Bourbon-Vanille enthalten. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass ich diesen Aufstrich sowie ein Kürbiskern-Tomaten-Pesto und einen Pfeffer-Dip kostenlos von mypumkin’s zum Testen erhalten habe.

Produkte mypumkins

Das Team von Mypumkin’s produziert seine Produkte in reiner Handarbeit und ohne künstliche Aromen, Geschmacksverstärker sowie chemische Zusatzstoffe. Alle Produkte werden in kleinen Mengen und teilweise nur auf Bestellung hergestellt, um dadurch höchste Qualität und Frische gewährleisten zu können. Im Onlineshop FoodEtage.de* werden neben den hauseigenen mypumkin’s Produkten* auch eine große Auswahl an weiteren internationalen Lebensmitteln und Feinkost-Produkten angeboten. Seid ihr auch auf den Geschmack gekommen? Dann könnt ihr mit dem Gutscheincode tomateninsel die Produkte mit 5% Rabatt einkaufen. Dieser 5% Gutschein gilt für alle Produkte unter www.foodetage.de außer Büchern, Küchenzubehör und Kaufgutscheinen, ist nicht mit anderen Aktionen kombinierbar und nur einmal pro Kunde einlösbar. Keine Barauszahlung möglich. Gültig bis einschließlich 30.09.2014.

Da ich Lust auf einen fruchtigen, kakaohaltigen Kuchen hatte, habe ich den Persimone-Mango-Aufstrich als Füllung für meinen Kuchen verwendet. Abrunden wollte ich das Ganze noch mit einem Zuckerguß und orangen Zuckerperlen. Wie man auf den Bildern sehen kann, stehe ich aber mit dem Zuckerguß auf Kriegsfuß. Zuerst war er zu zäh, dann war er nach der Hinzugabe weniger Tropfen Zitronensaft zu flüssig. Was mich außerdem stört ist dass er so durchsichtig ist. Auf den Fotos anderer Blogs ist der Zuckerguß oft deckend weiß, so dass man den Kuchen darunter nicht mehr durchscheinen sieht. Was mache ich falsch? Habt ihr einen Tip?

Persimone-Mango-Kuchen

Zutaten Teig (Springform mit 15 cm Durchmesser):
50 g Margarine
1 Ei
60 g Vanillezucker
95 g Weizenmehl (Type 405)
1/3 Tütchen Backpulver
15 g Kakaopulver
65 ml Buttermilch

Zutaten Füllung und Deko:
200 ml Sahne
3 g Sahnesteif
3 TL Persimone-Mango-Aufstrich
30 g Puderzucker
3 TL Zitronensaft
orange Zuckerperlen

Zubereitung:

  • Margarine, Ei und Vanillezucker schaumig rühren.
  • Buttermilch, Mehl, Backpulver und Kakao dazu geben und noch einmal mit dem Mixer verrühren bis ein glatter Teig entstanden ist.
  • Die Kuchenform mit ein bißchen Margarine mit einem Pinsel einfetten und mit etwas Mehl ausschwenken, so dass der gebackene Kuchen nicht in der Form kleben bleibt. Das überschüssige Mehl entfernen.
  • Teig in die Kuchenform füllen und im nicht vorgeheizten Bratrohr bei 180°C (Umluft, mittlere Schiene) ca. 35 min im Bratrohr backen. Anschließend auskühlen lassen.
  • Sobald der Kuchen ausgekühlt ist, in der Mitte horizontal durchscnneiden, so dass 2 gleich große Kuchenböden entstehen. Falls der Deckel beim Backen zu spitz wurde, dort auch noch ein bißchen abschneiden, so dass der Kuchen am Schluss gut verziert werden kann. Den Deckel beiseite legen.
  • Die flüssige Sahne zusammen mit Sahnesteif steif schlagen.
  • Den Persimone-Mango-Aufstrich unter die Sahne heben.
  • Die Fruchtsahne auf dem Kuchenboden gleichmäßig verteilen.
  • Den Kuchndeckel vorsichtig auf die Sahne legen.
  • Puderzucker und Zitronensaft cremig rühren und den Zuckerguß auf dem Kuchen verteilen.
  • Die Zuckerperlen über den Zuckerguß streuen.

Dauer: 2 Stunden

* Webung: Link zu meinem Kooperationspartner

Pasta mit Spargel

Die Spargelzeit ist eingeläutet, endlich. Ich freue mich schon seit Wochen darauf und das nachfolgende Rezept ist eines meiner liebsten Spargelgerichte. Wie esst ihr den Spargel am liebsten?

Vollkorn-Penne mit Spargel

Als ich letzte Wochenende auf dem Markt das erste Mal Spargel aus Deutschland gesehen habe, habe ich mich sehr darüber gefreut. Es gibt Spargel zwar schon seit einigen Wochen in den Supermärkten zu kaufen, aber nicht aus Deutschland. Wenn ich schon Spargel zubereite, dann mag ich auch einen Deutschen verwenden. Die ganze Woche war die Vorfreude auf das erste Spargelgericht des Jahres groß. Dass ich Pasta mit Spargel zubereite war auch schnell klar, ist es doch mein liebstes Spargelgericht. Ich mag die Kombination aus Spargel, Tomaten und Parmesan-Weißwein-Soße sehr gerne.

Zutaten:
350 g Vollkorn Penne
1 EL Olivenöl
250 g Spargel
100 ml flüssige Sahne
70 ml Pinot Grigio
150 g Cocktailtomaten
10 Blätter Basilikum
1 EL Pinienkerne
bißchen Salz
Pfeffer
10 EL Parmesan

Zubereitung:

  • Die Nudeln kochen im Salzwasser kochen.
  • Den Spargel schälen, die Endstücke großzügig abschneiden und die Spargelstangen in ca. 3 cm lange Stücke schneiden.
  • Die Spargelstücke im Olivenöl ca. 5 min von allen Seiten anbraten bis die ersten Spargelstücke leicht braun werden.
  • Wein, flüssige Sahne und geriebenen Parmesan zum Spargel geben, durchmischen und einmal kurz aufkochen lassen.
  • Die Tomaten in kleine Stücke und die Basilikumblätter in kleine Streifen schneiden.
  • Tomaten, Basilikum, Pinienkerne und Gewürze dazu geben und erneut nochmal kurz aufkochen lassen.

Dauer: ca 30 Minuten

Schoko-Macarons

Schon länger reizt es mich, Macarons selbst zu machen. Aber die ganzen Erfahrungsberichte auf anderen Blogs fand ich doch sehr abschreckend: “Erst beim fünften Anlauf hat es geklappt.”, “Meine Macarons sind gerissen und ließen sich nicht in einem Stück vom Backblech lösen.”. Natürlich gab es auch Berichte über Erfolgserlebnisse und das wird zum Glück auch einer von der positiven Sorte.

Schoko-Macarons

Ich muss gestehen: einen Fehlversuch hatte ich auch. Beim ersten Versuch habe ich den Fehler gemacht und “nur” gemahlene Mandeln gekauft. Ich habe mich schon gewundert, wie ich die hellbraunbraun, beige und dunkelbraunen Mandelkrümel zu einer gleichmäßig einfarbigen Masse bekommen soll. Aber ich dachte mir, dass das schon irgendwie klappen wird. So weit bin ich bei diesem Versuch aber gar nicht erst gekommen.

In allen Rezepten wird berichtet, man solle die gemahlenen Mandeln erst einmal sieben. Gesagt getan. Nach 30 Minuten und 7 g erfolgreich gesiebten Mandeln habe ich kapituliert. Dank des Siebens blieben wirklich nur noch die hellen, beigen Mandelkrümel übrig. Aber ich war zu sehr gefrustet und wollte nicht weiter machen. Das Ganze hatte mir bis dahin viel zu lange gedauert. Also habe ich das Ganze erst einmal verschoben und mich weiter im Internet und v.a. im Supermarkt schlau gemacht. Es gibt nämlich zweierlei Sorten gemahlene Mandeln: die gemahlenen Mandeln, deren Krümel unterschiedliche Brauntöne haben, und die gemahlenen blanchierten(!) Mandeln. Die zweiten sind genau die Richtigen. Zum Einen enthalten sie keine gemahlenen dunkelbraunen Schalen, was auch mein Farbproblem löst. Zum anderen sind sie auch viel feiner, fast pulvrig. Also achtet bei eurem Einkauf darauf, dass auf der Tüte auch wirklich blanchiert steht und nicht nur gemahlene Mandeln.

Da ich bisher nur Macarons mit Schoko-Füllung gegessen habe, bin ich auf der Suche nach Alternativen. Womit sind die Macarons gefüllt, die ihr am liebsten esst? Welche Füllung verwendet ihr, wenn ihr Macarons selbst herstellt?

Dies ist mein Beitrag zu meinem Blog-Event Vegetarische Weltreise – Frankreich.
Vegetarische Weltreise - Frankreich

Zutaten (8 – 10 Stück):
45 g gemahlene, blanchierte(!) Mandeln
75 g Puderzucker
36 g Eiweiß (sollte einem Eiweiß entsprechen; trotzdem genau abwiegen)
rote, flüssige Lebensmittelfarbe
10 g Zucker
50 g Zartbitterschokolade
10 g flüssige Sahne
etwas Öl

Zubereitung:

  • Die meisten Quellen geben an, dass die gemahlenen Mandeln und der Puderzucker gesiebt werden sollen. Aber dank meines ersten Fehlversuches fand ich das so abschreckend (und ehrlich gesagt, war ich außerdem auch zu faul), dass ich die gemahlenen Mandeln und den Puderzucker ungesiebt zusammen in eine Schüssel gegeben habe und so lange mit dem Schneebesen durchgerührt habe, bis alles schön vermischt und keine Klumpen mehr vorhanden waren.
  • In einer weiteren, sauberen Schüssel das Eiweiß mit einem Mixer steif schlagen.
  • Die 10 g Zucker zum Eiweiß geben und das Eiweiß nochmals steif schlagen.
  • Die Lebensmittelfarbe dazu geben bis der gewünschte Farbton erreicht ist und das Eiweiß nochmals mit dem Mixer schlagen.
  • Die Mandel-Puderzucker-Masse auf drei Mal zum Eiweiß geben und vorsichtig umrühren.
  • Nun das Backblech mit Backpapier auslegen. Damit dies nicht verrutscht oder wellig ist, habe ich im am Rand etwas Öl auf dem Backblech verteilt und dann das Backpapier darauf “geklebt”. Dadurch wollte ich sicherstellen, dass die Macarons während des Backens im Ofen eine glatte, gerade Unterlage haben und gleichmäßig werden.
  • Die rosa Macarons-Masse nun in einen kleinen Gefrierbeutel geben. Ein Eck am Gefrierbeutel abschneiden, so dass ein Loch von ca 0,5 cm ensteht.
  • Die Masse nun mit gleichmäßigem Druck auf das Backpapier spritzen, so dass gleichmäßig große Kreise entstehen. Meine Kreise hatten ein Durchmesser von ca. 3 cm. Dadurch, dass sie noch ein bißchen breiter und flacher werden, war mir das für das Gesamtergebnis fast ein bißchen zu viel, so dass ich es das nächste Mal mit ca. 2 cm Kreisdurchmesser versuchen werde.
  • Die noch nicht gebackenen Macarons haben jetzt noch keine schöne, gleichmäßige Oberfläche. Um das zu ändern sucht ihr euch jetzt am besten einen gepolsterten Stuhl oder legt ein dickes Handtuch auf die Arbeitsfläche eurer Küche. Laßt das Backblech nun einige Male vorsichtig(!) aus ca. 5 cm Höhe auf die weiche Unterlage fallen. Aufgrund der geringen Erschütterung formen sich nun nach und nach gleichmäßige Macarons mit einer glatten Oberfläche.
  • Nun müssen die Macarons für ca. 15 min außerhalb des Ofens leicht antrocknen, so dass ihre Oberfläche eine leichte Haut bekommt.
  • Den Ofen währenddessen auf 150°C Ober- und Unterhitze vorheizen.
  • Sobald die Temperatur erreicht und die 15 min vergangen sind, könnt ihr das Backblech in den Ofen schieben und die Temperatur auf 145°C herunter schalten.
  • Die Macarons nun für 12 min backen.
  • Anschließend das Backblech aus dem Ofen nehmen und die Macarons auf dem Blech und auf dem Backpapier abkühlen lassen.
  • Die Sahne in einem Topf erhitzen.
  • Die Schokolade zur Sahne geben und diese unter regelmäßigem Umrühren schmelzen lassen.
  • Sobald die Schokolade komplett geschmolzen ist, den Topf vom Herd nehmen und die Masse mit einem Schneebesen gründlich vermischen.
  • Die abgekühlte Schokomasse zwischen jeweils 2 Macaronhälften gleichmäßig verteilen und dann die beiden Hälften aufeinander kleben.

Dauer: 1,5 Stunden

Quelle: Krümelkreationen

Orecchiette mit Mandel-Pistazien-Creme

Im letzten Italienurlaub war ich fast süchtig nach den Gerichten eines bestimmten Lokals. Die Speisen waren sehr individuell und es gab kein einziges Gericht, das man sonst auf den italienischen Speisekarten findet, wie z.B. Pizza oder klassische Pastagerichte. Die Orecchiette mit Mandel-Pistazien-Creme waren eines dieser Gerichte.

Orecchiette mit Mandel-Pistazien-Creme

Esse ich in einem Lokal etwas, das mir schmeckt, versuche ich dies zu Hause nachzukochen. Bei der Trüffel-Creme-Soße ist mir das gelungen – es hat wie in dem Lokal geschmeckt, in dem ich das Original gegessen habe. Bei nachfolgendem Rezept ist mir das leider nicht gelungen. Bei meinen Experimenten ist zwar ein sehr leckeres Gericht heraus gekommen, es schmeckt aber (leider) nicht wie das Original. Gibt es eine typisch italienische, cremige Mandel-Pistazien-Soße? Ich bin mir sicher, dass es nicht in die Pestorichtung ging. Habt ihr eine Idee? Vorschläge sind also sehr willkommen.

Auch das ist wieder ein Gericht, das perfekt zu meinem Blog-Event Vegetarische Weltreise – Italien paßt.

Vegetarische Weltreise - Italien

Zutaten (2 Portionen):
250 g Orecchiette oder 2 Portionen selbst gemachte Orecchiette
60 g Pistazienkerne
35 g Mandeln
30 g Pecoriono
3 EL Olivenöl
1,5 EL Sahne oder 1 EL Frischkäse Natur
1/4 TL Salz
3 EL Pinot Grigio

Zubereitung:

  • Die Orecchiette al dente in Salzwasser kochen.
  • Die Pistazien fein mahlen.
  • Die Mandeln ebenso fein mahlen.
  • Den Pecorino mahlen.
  • Die gemahlenen Pistazien und Mandeln, sowie ca 20 g des Pecorinos mit Olivenöl, der flüssigen Sahne/dem Frischkäse, Salz und dem Weißwein vermischen.
  • Die enstandene Creme über die Orecchiette verteilen.
  • Den restlichen Pecorino über die Creme streuen.

Dauer: 30 Minuten

Mit diesem Rezept nehme ich am Gewinnspiel von rundum teil.

Himbeertrüffel

Schokolade? Mag ich, aber nur, wenn sie nicht zu süß ist. Himbeeren? Davon kann ich nicht genug bekommen. Himbeertrüffel, hergestellt aus bitterer Schokolade, sind also wie für mich gemacht.

Himbeertrueffel

Vor einigen Monaten war ich in Amsterdam und habe dort auf einem Markt gefriergetrocknete Himbeeren entdeckt. Zu diesem Zeitpunkt wußte ich noch nicht genau, was man damit anfangen kann, aber ich wollte unbedingt ein Tütchen davon kaufen, denn Himbeeren sind neben den Johannisbeeren meine liebsten Früchte. Zu Hause angekommen, habe ich eine Weile überlegt, wozu ich diese Himbeeren verwenden könnte. Nur für einen Kuchen waren sie mir zu schade. Ich hatte aber keine Idee, wie ich sie ansonsten verarbeiten könnte. Also landeten sie erst einmal für einige Monate in meinem Küchenschrank, wo sie mir immer wieder ins Auge fielen, mich aber zu nichts inspierierten. Vor ein paar Wochen habe ich dann in einem Geschäft Himbeerpralinen entdeckt, die in feinem Himbeerstaub gewälzt waren. Lecker sahen sie aus und haben auch genauso geschmeckt. Dieser umhüllende Himbeerstaub konnte nur aus gefriergetrockneten Himbeeren bestehen, denn die frischen Himbeeren wären dafür viel zu saftig. Also habe ich mich in den Weiten des Internets auf die Suche gemacht und bin auf dieses tolle Rezept für Himbeertrüffel gestoßen. Bei der Zubereitung der Trüffel konnte ich es mir nicht verkneifen, eine gefriergetrocknete Himbeere zu naschen. Ich war total überwältigt von diesem intensiven Himbeeraroma, das man auch noch sehr intensiv beim Verzehr der fertigen Himbeertrüffeln geschmeckt hat.

Zutaten (16 Himbeertrüffel)
150 g hochwertige Bitterschokolade (85%)
20 g gefriergetrocknete Himbeeren
2 TL Vanillezucker
75 g flüssige Sahne
25 g Schmand
20 g Butter

Zubereitung:

  • Die Schokolade mit einer Mühle fein mahlen oder mit dem Messer in möglichst kleine Stücke schneiden.
  • Die Himbeeren zusammen mit dem Vanillezucker in der Mühle so lange mahlen bis sie die Konsistenz von Puderzucker haben. Alternativ könnten die Himbeeren auch zusammen mit dem Zucker mit einerm Mörser zerkleinert werden. Anschließend müssen, falls noch vorhanden, die Himbeerkerne mit einem Sieb entfernt werden.
  • Sahne, Schmand und Butter in einen kleinen Topf geben und erhitzen. Dabei darauf achten, dass die Zutaten nicht kochen.
  • Sobald alle Zutaten im Topf flüssig sind, diese kurz mit einem Schneebesen umrühren, damit sie sich verbinden.
  • Anschließend 3 TL der Himbeer-Zucker-Mischung in den Topf geben. Das Ganze nochmal bei niedriger Hitze 5 min durchziehen lassen. Währenddessen mit dem Schneebesen so lange umrühren, bis man von den Himbeeren keine rosa Punkte mehr erkennen kann, sondern die Flüssigkeit einen einheitlichen rosa Farbton angenommen hat.
  • Die rosa Flüssigkeit nun über die Schokolade gießen. Diese sollte nun zu schmelzen beginnen.
  • Mit dem Schneebesen die Masse umrühren, so dass eine glänzende, gleichmäßig vermischte Schokomasse ensteht.
  • Eine ca 10 cm x 10 cm große flache Form mit Frischhaltefolie auslegen. Die Schokomasse anschließend in diese Form gießen. Die Frischhaltefolie sorgt dafür, dass sich die Schokomasse später leichter aus der Form lösen läßt.
  • Die Schokomasse muss nun aushärten. Dies sollte am besten über Nacht im Kühlschrank geschehen.
  • Das Himbeerpulver gut verschließen.
  • Am nächsten Tag nicht erschrecken, wenn ihr die Schokolade aus dem Kühlschrank nehmt. Die Schokolade wird euch zuerst zu hart vorkommen, um sie zu formen. Deshalb hatte ich sie ca. 2 Stunden außerhalb des Kühlschranks stehen, damit sie wieder ein bißchen weich und formbar wird. Je nach Zimmertemperatur geht das bei euch auch schneller.
  • Sobald die Schokolade eine gummiartige Konsistenz hat, also nur ein bißchen nachgibt, wenn ihr dagegen drückt, könnt ihr weiter arbeiten.
  • Dazu die Schoklade in 16 gleich große Stücke schneiden.
  • Anschließend die ersten 8 Stücke mit den Händen zu Kugeln formen und auf einen Teller legen. Direkt nach dem Formen mit den Händen wäre sie noch zu matschig, um sie direkt im Himbeerpulver zu wälzen.
  • Gebt das Himbeerpulver in eine kleine, flache Schale.
  • Fangt mit der Kugel an, die ihr als erstes geformt hat. Sie sollte innerhalb der letzten 1-2 min wieder halbwegs ausgehärtet sein. Je nach Konsistenz rollt sie noch einmal kurzer in der warmen Hand oder wälzt sie sofort gleichmäßig im Himbeerpulver.
  • Überschüssiges Himbeerpulver mit den Fingern vorsichtig entfernen.
  • Anschließend den fertigen Himbeertrüffel auf einen sauberen Teller legen.
  • Auch mit den restlichen 8 Schokowürfeln so verfahren.
  • Zum Schluss noch einmal zum endgültigen Aushärten die Trüffel auf einem Teller in den Kühlschrank stellen.

Dauer: 1,5 Stunden + Wartezeit

Quelle: Küchengötter

Mit diesem Rezept nehme ich an dem Blog-Event Süßigkeiten von Himmlische Süßigkeiten teil.
Blog-Event

Außerdem nehme ich damit noch am Blog-Event Lieblingsschokolade von Pralinenwahnsinn teil.
Lieblingsschokolade - Blogevent zum Start der neuen Pralinensaison (Einsendeschluss 22.10.2013)

Zwetschgendatschi

Noch ein paar Tage ist Zwetschgensaison und dann ist es leider auch schon wieder vorbei mit dem leckeren Obst. Zu meiner Schande musste ich feststellen, dass ich euch noch gar nicht das Rezept für meinen Lieblingskuchen vorgestellt habe, den Zwetschgendatschi.

Zwetschgendatschi

Datschi? Ja, ihr habt richtig gelesen. Woher das Wort stammt ist nicht eindeutig geklärt. Es gibt zwei Erklärungsansätze. Einerseits könnte es vom ober- und mitteldeutschen Wort “detschen” oder “datschen” abgeleitet sein. Bei der Herstellung des Kuchens werden die Zwetschgen in den Teig gedatscht, also gedrückt. Der zweite Erklärungsansatz ist, dass sich das Wort Datschi von dem Gebäude ableitet, in dem der Zwetschgendatschi früher ursprünglich hergestellt wurde und das war eine “Datsche”, also ein Landhaus.

Und wer hats erfunden? Nicht die Schweizer haben den Zwetschgendatschi erfunden, sondern die Augsburger. Das ist auch der Grund, warum die Augsburger seit dem 19. Jahrhundert Datschiburger genannt werden. Die Form der aufgeschnittenen Zwetschgen auf dem Datschi erinnert an das Stadtwappen der Stadt Augsburg, auf dem eine Zirbelnuss, ein aufrecht stehender Zapfen einer Zirbelkiefer, abgebildet ist.

Jetzt bleibt noch die Frage zu klären, wie wurde der Datschi ursprünglich hergestellt? Mit oder ohne Streusel? Aus Mürbteig oder Hefeteig? Das aus Augsburg stammende Orginal wird mit einem Mürbteig, ohne Streusel und auf einem Blech gebacken. Dieses Jahr wollte ich aber die Variante mit Hefeteig auprobieren und sie hat mir auch sehr gut geschmeckt.

Beim Kauf der Zwetschgen solltet ihr darauf achten, dass die Schalen einen schönen kräftigen dunkellila Fabrton haben. Außerdem sollten die Früchte nicht zu hart sein und beim Druck mit dem Daumen leicht nachgeben.

Zutaten (Kuchenform 25 cm x 17 cm):
3 g Trockenhefe
60 ml Milch
200 g Weizenmehl (Type 405)
50 g Sonnenblumenmargarine
40 g + 2 TL Zucker
1 Ei
3 g Backpulver
1 Prise Salz
500 g Zwetschgen
1/4 TL Zimt

Zubereitung:

  • Die Milch leicht erwärmen, aber nicht kochen.
  • Die Hefe darin auflösen.
  • Mehl, Margarine, Zucker, Ei, Backpulver, Salz sowie die Hefe-Milch-Mischung mit dem Mixer zu einem glatten Teig verarbeiten.
  • Das Die Kuchenform mit Margarine einpinseln und Mehl besteuben, so dass sich der fertige Kuchen später leicht heraus lösen läßt.
  • Den Teig gleichmäßig in der Form ausrollen.
  • Die Zwetschgen müssen nun entkernt werden. Dazu die Zwetschge mit einem scharfen Messer der Länge nach aufschneiden. Den Schnitt aber nicht komplett einmal um den Kern herum ausführen, sondern nur so weit, dass der Kern sich heraus lösen läßt und die beiden Hälften noch zusammen hängen.
  • Die zusammenhängenden Zwetschgenhälften mit der Schale nach unten nebeneinander wie Dachziegel anordnen.
  • Den Kuchen 30 min im nicht vorgeheizten Bratrohr bei 195°C (Umluft, mittlere Schiene) backen.
  • Den gebackenen Kuchen nun mit Zucker und Zimt bestreuen. Dazu 2 TL Zucker mit 1/4 TL Zimt vermischen und gleichmäßig über dem Kuchen verteilen.
  • Am besten schmeckt der Datschi, wenn er noch leicht warm ist, zusammen mit geschlagener Sahne.

Dauer: 1 Stunde