Gemüse-Curry mit Jasminreis

Gemüse-Curry? Für mich? Ne, lass mal gut sein. Gibt es auch noch eine Alternative? Etwas ohne Kokosmilch und Curry vielleicht? Danke!

Gemüse-Curry mit Jasminreis

Es gab bis vor einigen Jahren noch mehrere Gründe warum ich nie, nie, niemals ein Curry gegessen hätte. Ein sehr großes Argument dagegen ist die nicht gerade geringe Menge an Kokosmilch, die dafür verwendet wird. Für mich haben immer Kokos(milch) und süße Sachen wie Desserts und Kuchen zusammen gehört. Aber zu diesem Thema habe ich bereits bei der Kokos-Zitronen-Suppe mit Gemüseeinlage meine Meinung geändert. Der zweite Grund, der lange Zeit gegen diese Speise gesprochen hätte, war das Wort Curry. Eine sehr lange Zeit dachte ich nämlich, dass damit ausschließlich das Pulver gemeint ist, das z.B. für die Currywurst verwendet wird, und das ich nicht sonderlich mag. Nachdem ich aber auch bei diesem Thema dazu gelernt habe, nämlich dass Curry auch als Paste existiert, die sehr lecker schmeckt, stand dem Thema Gemüse-Curry nichts mehr im Wege. Und was soll ich sagen? Ich bin begeistert und werde dieses leckere Gericht sicherlich in Zukunft öfters zubereiten. Falls es außer mir noch Kokosmilch-Skeptiker gibt, so kann ich diese beruhigen. Obwohl ich in meinem Rezept relativ viel Kokosmilch verwendet habe, ist sie im Gesamtgeschmack äußerst dezent.

Gemüse-Curry mit Jasminreis

Dieses Gericht paßt zum aktuellen Aufenthalt der vegetarischen WeltreiseThailand.

Vegetarische Weltreise - Thailand

Esst ihr gerne Gemüse-Curry? Wie bereitet ihr es zu? Was darf für euch auf keinen Fall in einem Curry fehlen?

Zutaten (4 Portionen):
450 g Jasminreis
3 große Tassen Wasser
etwas Salz
260 g Karotten
500 g Kartoffeln
50 g gefrorener Brokkoli
1 TL Sonnenblumenöl
115 g Zwiebel
500 ml Kokosmilch
2 gehäufte EL Matsaman Curry Paste
260 g Zucchini
220 g rote Paprika

Zubereitung:

  • Das Wasser in einem Topf zum Kochen bringen und zusammen mit etwas Salz den Reis darin kochen.
  • Die Karotten schälen und in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden.
  • Die Kartoffeln schälen und würfeln.
  • Die Paprika entkernen und würfeln.
  • Die Zucchini würfeln.
  • Einen Topf mit Wasser erhitzen und darin die Karotten und Kartoffeln ca. 7 min kochen.
  • Den gefrorenen Brokkoli zu den Karotten und Kartoffeln geben und weitere 3 min mit kochen.
  • Das Gemüse abgießeen und bei Bedarf die Brokkoliröschen etwas kleiner schneiden.
  • Das Sonnenblumenöl in einem Topf erhitzen.
  • Währenddessen die Zwiebel schälen und in kleine Würfel schneiden.
  • Die Zwiebelwürfel im Öl glasig dünsten.
  • Die Kokosmilch zu den Zwiebeln geben.
  • Die Curry-Paste mit einem Löffel in der Kokosmilch auflösen.
  • Nun die Paprika-, Zucchini-, Karotten-, Kartoffel- und Brokkolistückchen in die Kokosmilch geben.
  • Alles noch ca. 5 min köcheln lassen.

Dauer: 45 Minuten

Gemüse-Curry mit Jasminreis

Mini-Tonka-Donuts mit Fruchtglasur

Donuts sind sehr lecker und sehen toll aus. Aber wenn wir ganz ehrlich sind, gesund ist etwas anderes. Zum einen werden sie in reichlich heißem, flüssigem Fett frittiert. Zum anderen werden sie mit Schokolade oder Zuckerguss überzogen, der im Normalfall mit Lebensmittelfarbe gefärbt ist, die teilweise auch ungesund ist. Wirklich gesund kann man die Donuts sicherlich nicht herstellen, aber eventuell ein kleines bißchen gesünder als es üblich ist.

Mini Frucht-Donuts

Donuts will ich schon länger selbst backen, aber mich hat immer abgeschreckt, dass sie frittiert werden müssen. Als ich gefragt wurde, ob ich etwas aus dem Online-Shop MeinCupcake* testen möchte, habe ich eine Alternative zu den frittierten Donuts gefunden, mit der ich sehr gut leben kann. Ähnlich wie die Muffinbleche aus Metall gibt es dort derartige Bleche auch für Donuts und sogar auch für Mini-Donuts*. Diese Form gibt es für Donuts in normaler Größe und für Mini-Donuts. Natürlich haben es mir die kleinen Donuts angetan, denn Mini-Backformen betteln mich immer förmlich an, dass ich mit ihnen backen soll. ;-) Aber der größte Vorteil dieser Metallformen im Vergleich zum üblichen Frittieren der Donuts ist, dass man die Form nur noch mit Teig füllen und ins Bratrohr stellen muss. Wenige Minuten später habt ihr fettfreie Mini-Donuts. Neben diesem praktischen Donut-Blech findet ihr bei MeinCupcake* noch viele unterschiedliche Backformen, Backzubehör, Tortendeko, Fondant und vieles mehr.

Den Zuckerguß oder die Schokoglasur kann man natürlich nicht komplett weg lassen, denn sonst wäre der Donut kein Donut mehr. Allerdings könnt ihr anstelle von Lebensmittelfarben meine geliebten Fruchtpulver* verwenden, um die Zuckerglasur bunt zu färben. Ein wunderbarer Nebeneffekt ist, dass der Zuckerguß nicht nur schön bunt aussieht, sondern auch herrlich fruchtig schmeckt und die Farbe einen gesunden Ursprung hat.

Welches sind eure liebsten Donuts? Mit Schokoglasur? Oder mögt ihr lieber die mit einem bunten Zuckerguss oder einer ganz anderen Deko?

Mini Frucht-Donuts

Zutaten (25 – 30 Stück):
200 g Weizenmehl (Type 405)
1 g Backpulver
1 Prise Salz
75 g Vanillezucker
1 Ei
15 g Margarine + etwas zum Einfetten
125 ml Milch
1/2 Tonkabohne
1 TL Erdbeer-Fruchtpulver*
1 TL Himbeer-Fruchtpulver*
1 TL Brombeer-Fruchtpulver*
6 gehäufte TL Puderzucker
6 TL Zitronensaft

Zubereitung:

  • Mehl und Backpulver in einer Schüssel vermischen.
  • Salz, Vanillezucker, Ei, Margarine und Milch hinzugeben.
  • Mit einer feinen Reibe ca. 1/2 Tonkabohne fein reiben und zum Teig geben.
  • Den Teig mit dem Mixer vermischen. Er sollte eine zähe Konsistenz haben.
  • Die Donutform mit Margarine dünn einfetten und anschließend mit etwas Mehl bestäuben. Dadurch lassen sich die fertigen Donuts wieder leicht aus der Form lösen.
  • Den Teig nun mit einem kleinen Löffel in die Donutsvertiefungen füllen. Alternativ könnt ihr auch den Teig in einen sauberen Gefrierbeutel geben, eine Ecke abschneiden und mit diesem wie mit einem Spritzbeutel den Teig in die Form geben. Achtet bei beiden Varianten darauf, dass ihr die Vertiefungen nicht komplett ausfüllt. Die Donuts werden während des Backens noch etwas aufgehen.
  • Die Donuts bei 160°C (mittlere Schiene, Ober- und Unterhitze) für ca. 16 min im nicht vorgeheizten Bratrohr backen.
  • Sobald die Donuts fertig sind, diese in der Form auskühlen lassen und dann alle heraus lösen.
  • Währenddessen könnt ihr den Zuckerguss herstellen. Dazu pro Zuckergussfarbe jeweils 1 TL Fruchtpulver, 2 gehäufte TL Puderzucker sowie 2 TL Zitronensaft in einer kleinen Schüssel zu einem zähen Guss verrühren.
  • Nun jeweils einen Donut in den Guss legen, so dass die eine Seite weitestgehend gleichmäßig mit Zuckerguss bedeckt ist. Hat sich der Zuckerguss nicht glatt auf den Donut gelegt, so könnt ihr noch ganz schnell mit dem Finger nachhelfen, indem ihr den Zuckerguss glatt streicht bevor er antrocknet.

Dauer: 1 Stunde

Mini Frucht-Donuts

Die Produkte wurden mir kosten- und bedingungslos von meinen Kooperationspartnern zur Verfügung gestellt. Meine Meinung über das jeweilige Produkt wurde davon in keinster Weise beeinflußt.

* Webung: Link zu meinem Kooperationspartner

Selbst gemachte Fettuccine mit Parmesan-Weißwein-Soße und weißem Trüffel

Braucht ihr noch ein vegetarisches Weihnachtsessen oder etwas für eure Silvesterfeier? Wie wäre es mit einem Trüffel-Gericht? Das ist sicherlich etwas, das man nicht alle Tage ißt. Dazu kommt, dass aktuell gerade Saison für den weißen Trüffel ist.

Fettuccine mit weißem Trüffel

Am Freitag Abend war ich mit Freunden im Kino. Da ich etwas früh dort war, habe ich einen Abstecher in das benachbarte Shopping-Center gemacht. Was sehen meine Augen? Dort, wo öfters temporäre Stände stehen, steht ein italienischer Feinkoststand mit allen möglichen Leckereien. Angelockt vom leckeren Duft der Lebensmittel bin ich näher heran gegangen, schaue mir den tollen Käse an, laufe ein bißchen weiter am Stand entlang und traue meinen Augen nicht. Dezent im Hintergrund steht eine kleine Glasvitrine, in der sich jede Menge schwarze und weiße Trüffel befinden. So viel frische Trüffel habe ich noch nie auf einmal gesehen, ganz zu schweigen von dem umwerfenden Duft. Kurz war ich hin- und hergerissen. Soll ich einen Trüffel kaufen oder nicht? Ein paar mal habe ich bereits mit dem günstigen Sommertrüffel gekocht, auch habe ich in italienischen Lokalen bereits ein paar Mal ein Gericht mit schwarzem Trüffel gegessen. Aber weißen Trüffel habe ich bislang noch nicht gegessen. Allerdings hatte ich in Erinnerung, dass der weiße Trüffel teurer als Sommer- oder schwarzer Trüffel ist. Nachdem ich nach dem Preis gefragt und das kurz auf die Menge für eine Portion umgerechnet habe, fiel mir auf, dass ich für eine Portion frischen, weißen Trüffel an diesem Stand nicht mehr zahlen würde als für ein Trüffelgericht im Lokal. In Gedanken ging ich die leckeren Gerichte durch, die man mit Trüffel zubereiten kann. Naja, ihr könnt es euch wahrscheinlich denken. Ein kleines Stück weißer Trüffel hat den Besitzer gewechselt. Da Trüffel durchaus sehr geruchsintensiv sein kann, bin ich noch kurz zum Auto gelaufen, um den Trüffel dort zu deponieren bevor es ins Kino ging. Als ich nach dem Kino zum Auto ging, habe ich festgestellt, dass das eine sehr gute Idee war, denn der Trüffel hatte mittlerweile im Auto einen sehr intensiven Geruch entwickelt.

Trüffel sollte am besten im Kühlschrank gelagert werden. Damit sich der Trüffelgeruch nicht im ganzen Kühlschrank ausbreitet, solltet ihr ihn in Küchenpapier einwickeln und dann in ein möglichst kleines, luftdichtes Gefäß verpacken.

Da der Trüffel zwar sehr intensiv riecht, aber einen sehr zarten, feinen Geschmack hat, sollte der Trüffel nicht mit anderen Zutaten kombiniert werden, die den Geschmack dominieren. Deshalb gab es bei mir den Trüffel zu selbst gemachten Fettuccine mit einer leichten Parmesan-Weißwein-Soße – ein Gedicht! Wenn ihr keinen frischen, weißen Trüffel habt oder er euch einfach zu teuer ist, dann könnt ihr ihn auch weg lassen. Die Nudeln zusammen mit der Parmesan-Weißwein-Soße schmecken auch alleine sehr gut.

Fettuccine mit weißem Trüffel

Zutaten (2 Personen):
2 Portionen selbst gemachte Fettuccine, alternativ 200 g gekaufte Fettuccine
70 ml Chardonnay
50 ml flüssige Sahne
30 g Parmesan
8 g weißer Trüffel
etas weniger als 1/4 TL Salz
Pfeffer
2 EL weißes Trüffelöl

Zubereitung:

  • Die Fettuccine in Salzwasser kochen.
  • Den Parmesan mahlen.
  • In einem Topf Sahne und Wein erhitzen.
  • Den gemahlenen Parmesan mit einem Rührbesen unterrühren bis er geschmolzen ist.
  • Salz, Pfeffer und Trüffelöl unterrühren.
  • Die Soße über die fertig gekochten Fettuccine gießen.
  • Den Trüffel in dünne Scheiben schneiden und über die Nudeln geben. Falls ihr keinen Trüffelhobel habt, könnt ihr den Trüffel auch mit einem Gurkenschäler hauchdünn bekommen.

Dauer: 25 Minuten

Allgäuer Kässpatzen

Bislang fiel es mir nicht sehr schwer, etwas zu meinen Rezepten zu schreiben. Entweder habe ich euch erzählt, wie ich auf die Idee kam, das Gericht zu kochen, wieso ich bestimmte Zutaten kombiniert habe, ob mich das Gericht an einen Urlaub oder ein Erlebnis erinnert… Aber Kässpatzen? Puh… Öhm ja, die Kässpatzen esse ich sehr gerne. So möchte ich das natürlich nicht stehen lassen.

Kaesspatzen

Der Namen “Kässpatzen” ist leicht zu erklären, denn sie bestehen aus Spätzle kombiniert mit würzigem Käse und gerösteten Zwiebeln. Aber woher stammt der Namen “Spatzen” bzw “Spätzle”, der alles andere als selbst erklärend ist? Es wird vermutet, dass der Teig ursprünglich mit einem Löffel zu kleinen Teigklumpen geformt wurde, die man dann umgangssprachlich “Batzen” nannte und deren Namen im Laufe der Zeit zu “Spatzen” umgewandelt wurde. Eine andere Theorie besagt, dass die fertigen Spätzle an die Spatzen, also die Vögel, erinnerten. Später hatten sie dann eine kleinere Form und wurden deshalb nur noch als Spätzle, kleine Spatzen, bezeichnet.

Da dieses Gericht aus dem Allgäu stammt, paßt es natürlich perfekt zur vegetarischen Weltreise, die sich aktuell in Deutschland aufhält.

Vegetarische Weltreise - Deutschland

Zutaten (2 Portionen):
100 g Weizenmehl (Type 405)
100 g Weizen-Vollkornmehl
1,5 TL Salz
2 Eier
ca. 100 ml kaltes Wasser
Pfeffer
150 g Bergkäse
1 EL Olivenöl
1 große Zwiebel
gemahlener Kümmel

Zubereitung:

  • Mehl, 1/2 TL Salz und die Eier mit dem Mixer verrühren.
  • Nach und nach etwas Wasser dazu geben bis ein zähflüssiger Teig ensteht. Das können somit auch mehr oder weniger als 100 ml Wasser sein.
  • In einem großen Topf Wasser mit 1 TL Salz zum kochen bringen.
  • Währenddessen den Käse reiben.
  • Sobald das Wasser kocht, die Hälfte des Teiges mit dem Spätzlehobel zügig zu Spätzle verarbeiten. Sobald die Spätzle an die Wasseroberfläche geschwommen sind, sind sie fertig und können vorsichtig mit einem Schaumlöffel aus dem Wasser geholt werden. Kurz abtropfen lassen und dann in einer Auflaufform ausbreiten.
  • Die Hälfte des Käses über die Spätzle streuen und den Käse ein bißchen Pfeffern.
  • Den restlichen Teig zu Spätzle verarbeiten und über dem Käse ausbreiten.
  • Den übrigen Käse über die Spätzle streuen und erneut nochmal pfeffern.
  • Die Auflaufform für 40 min bei 150°C ins Bratrohr stellen (mittlere Schiene, Ober- und Unterhitze).
  • Währenddessen das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen.
  • Die Zwiebel schälen, in feine Ringe schneiden und diese in der Pfanne braun anrösten.
  • Auf die gerösteten Zwiebelringe noch etwas Kümmel streuen.

Dazu gab es einen Eisbergsalat mit einem Dressing aus Tomaten-Balsam-Essig, Walnussöl und Pfeffer und Salz.

Dauer: 1 Stunde 15 Minuten

Flammkuchen mit Ziegenkäse und Zwiebelmarmelade

Essbare Urlaubsmitbringsel mag ich total gerne. Allerdings weiß ich nicht immer sofort, wie ich diese neuen Zutaten am besten verarbeite. So erging es mir auch mit dem letzten Mitbringsel, das ich bekommen habe: eine Marmelade aus Kalabrien, die aus Tropeazwiebeln zubereitet wurde.

Flammkuchen

Zwiebelmarmelade? Zuerst war ich sehr skeptisch, denn bei Marmelade bin ich sehr heikel. Ich mag nur Marmelade aus roten Früchten. Anfangs stand die Marmelade einige Tage ungeöffnet in der Küche. Nach ein paar Tagen habe ich mich im Internet auf die Suche nach Rezepten gemacht, die eine Zwiebelmarmelade benötigen, wurde aber nicht richtig fündig. Allerdings habe ich viele Rezepte für die Herstellung einer Zwiebelmarmelade gefunden. Dort wurde meistens empfohlen, die Marmelade zu Käse zu essen. Mein erster Versuch, die Marmelade mit einer dünnen Scheibe Ziegenkäse zu essen, hat sehr lecker geschmeckt. Ganz zufrieden war ich damit allerdings noch nicht. Als ich kurz darauf beim Einkaufen war, fiel mir an der Käsetheke eine Ziegenkäserolle auf. Davon wanderte eine Scheibe mit nach Hause, denn ich hatte den spontanen Einfall, einen Flammkuchen mit Ziegenkäse und Zwiebelmarmelade zuzubereiten. Thymian passte dann auch noch hervorragend dazu. Vom Gesamtergebnis war ich sehr begeistert. Der Ziegenkäse, die Zwiebelmarmelade und der Thymian passen perfekt zusammen.

Wie mögt ihr den Flammkuchen am liebsten? Was könnt ihr mir als Belag für meinen nächsten Flammkuchen empfehlen?

Zutaten (2 Flammkuchen):
3 g Trockenhefe
25 ml lauwarmes Wasser
190 g Weizenmehl (Type 405)
95 ml Milch
1/2 + 1/4 TL Salz
2 EL Olivenöl
100 g Creme Fraîche
Pfeffer
2 Scheiben einer Ziegenkäse-Rolle (ca. 150 g)
4 Zweige Thymian
2 EL Zwiebelmarmelade

Zubereitung:

  • Die Trockenhefe im Wasser auflösen.
  • Mehl, 75 ml Milch, 1/2 TL Salz sowie Olivenöl zum Hefewasser geben und alles zu einem glatten Teig verkneten.
  • Den Teig abgedeckt ca. 30 min an einem warmen Ort gehen lassen bis er sich ungefähr verdoppelt hat.
  • Den Teig, sobald er sich verdoppelt hat, nochmal mit den Händen kneten bis er nicht meht klebt.
  • Den Teig halbieren.
  • Zwei Backpapier jeweils auf die Größe eines Backblechs zuschneiden.
  • Ein Backpapier auf die Arbeitsfläche legen und eine Teighälfte auf dem Backpapier ausrollen bis er nur noch ca. 2 mm dick ist. Ebenso mit der zweiten Teighälfte verfahren.
  • Das Backpapier mit dem ausgerollten Teig jeweils auf ein Backblech legen.
  • Creme Fraîche mit 20 ml Milch, 1/4 TL Salz und etwas Pfeffer verrühren.
  • Die Creme Fraîche Mischung auf dem Teig gleichmäßig verteilen.
  • Den Ziegenkäse mit den Fingern über den Teig krümeln.
  • Die beiden Flammkuchen im nicht vorgeheizten Bratrohr (Ober- und Unterhitze) bei 250°C ca. 10 min backen bis der Käse leicht braun und knusprig ist.
  • Die Thymianblätter von den Zweigen entfernen und über dem Flammkuchen verteilen.
  • Die Zwiebelmarmelade in kleinen Klecksen auf den Flammkuchen geben.

Dauer: ca. 1,5 Stunden

Quelle Teig: Essen und Trinken

Flammkuchen ist definitiv ein Gericht, das gut für die Seele ist. Somit ist es perfekt für den Blog-Event Vegetarisches Seelenfutter geeignet.

Seelenfutter

Quesadilla

Auf der Suche nach einem Gericht für die vegetarische Weltreise mit dem aktuellen Reiseland Mexiko wußte ich anfangs gar nicht so genau, was ich denn gerne kochen möchte. Ich mag mexikanisches Essen sehr gerne, hatte aber die Qual der Wahl. Letztendlich bin ich dann über dieses Rezept für Quesadillas gestolpert und habe es in leicht abgewandelter Version zubereitet.

Quesadilla

Die Quesadillas bestehen aus mexikanischen Tortillas, die mit Käse und weiteren Zutaten gefüllt sind. Dabei werden die Tortillas in der Mitte zusammen geklappt und anschließend gebacken, so dass der Käse schmilzt. Der Name leitet sich vom Wort queso ab, das übersetzt Käse bedeutet. Warum ich bisher noch nie eine Quesadilla gegessen habe, verstehe ich mittlerweile gar nicht mehr. Denn sie schmecken wirklich extrem lecker und können wunderbar vielfältig gefüllt werden, so dass Abwechslung garantiert ist.

Sehr gut paßt zu nachfolgendem Rezept auch eine selbst gemachte Guacamole und ein gegrillter Maiskolben.

Womit füllt ihr am liebsten eure Quesadilla?

Vegetarische Weltreise - Mexiko

Zutaten (2 Quesadillas):
180 g Tomaten
4 Lauchzwiebeln
2 große Tortillas (Durchmesser 25 cm)
125 g geriebener Edamer
Pfeffer
Salz

Zubereitung:

  • Die Tomaten würfeln.
  • Die Frühlingszwiebel in dünne Ringe schneiden.
  • Tomatenstücke, Lauchzwiebelringe und Edamer in einer Schüssel miteinander vermischen und bei BEdarf mit etwas Pfeffer und Salz würzen.
  • Eine große beschichtete Pfanne verwenden und darin die erste Tortilla hineinlegen. Nun die Hälfte der Füllung auf einer Hälfte der Tortilla verteilen. Anschließend die nicht belegte Tortillahälfte über die belegte Hälfte klappen.
  • Die Tortilla von jeder Seite (ohne Öl!) ca. 2-3 min erhitzen, so dass der Käse schmlizt und die Tortillaaußenseite leicht braun wird.

Dauer: 30 Minuten

Quelle: Brigitte

Welt bester Nudelauflauf oder mediterraner Parmesan-Nudelauflauf

Eigentlich neige ich nicht zu Übertreibungen. Aber so leid es mir tut, in diesem Fall ist die Beschreibung absolut zutreffend: Welt bester Nudelauflauf.

mediterraner Parmesan-Nudelauflauf

Spätestens auf dem Weg von der Arbeit nach Hause stellen sich mir früher oder später die Fragen: “Was koche ich heute Abend? Worauf habe ich Lust? Muss ich dafür noch einkaufen gehen oder was habe ich bereits zu Hause?”. In den meisten Fällen geht es dann so weiter: “Heute habe ich Lust auf Nudeln, aber nicht einfach Nudeln mit Soße, überbacken wäre toll. Zum Überbacken brauche ich Käse. Parmesan habe ich noch zu Hause. Die Nudeln nur mit Parmesan zu überbacken wird mir aber zu trocken. Wenn ich hingegen die Nudeln mit einer Parmesan-Sahne-Weißwein-Mischung überbacke, dann wird es weniger trocken. Zu Parmesan passen Tomaten und Walnüsse ganz gut, eventuell auch noch getrocknete Tomaten. Trotzdem wird mir der Auflauf mit diesen Zutaten immer noch zu trocken. Dann nehme ich am besten noch stückige Tomaten dazu.” Zu Hause angekommen, mache ich mich dann ans Werk, ändere noch 1000 Mal meine Meinung, um am Ende das Essen meistens doch so zuzubereiten, wie ich es ursprünglich geplant habe. Dieses Mal ist dieser wirklich saftige, leckere, mediterran angehauchte Parmesan-Nudelauflauf dabei heraus gekommen. Er hat mir so gut geschmeckt, dass ich ihn ein paar Tage später erneut zubereitet habe.

Wie sieht euer liebster Nudelauflauf aus? Welche Zutaten jgehören für euch unbedingt in einen Nudelauflauf?

Zutaten (2 Portionen):
250 g Tomaten-Pistazien-Casarecce
85 g Walnusskerne
30 g getrocknete Tomaten (nicht in Öl eingelegt)
130 g Cocktailtomaten
400 g stückige Tomaten
1,5 TL Salz
Pfeffer
1/2 TL Zucker
1/2 TL Thymian
110 g Parmesan
150 ml flüssige Sahne
50 ml Chardonnay

Zubereitung:

  • Die Nudeln im Salzwasser kochen, allerdings nicht so lange wie auf der Verpackung empfohlen wird. Steht auf der Verpackung, dass die Nudeln z.B. 8 min gekocht werden sollen, dann diese nur 5 min im kochenden Wasser zubereiten. Dadurch wird verhindert, dass die Nudeln aufgrund der weiteren Zubereitung zu matschig werden.
  • Die Walnüsse grob hacken.
  • Die getrockneten und die frischen Tomaten klein schneiden.
  • Die stückigen Tomaten mit 1 TL Salz, Pfeffer, 1/2 TL Zucker und Thymian würzen.
  • Den Parmesan reiben.
  • Parmesan, Sahne, Chardonnay, Pfeffer und 1/2 TL Salz in einem kleinen Gefäß vermischen.
  • Die fertig gekochten Nudeln in eine Auflaufform geben.
  • Walnüsse, getrocknete und frische Tomaten sowie die gewürzten stückigen Tomaten mit den Nudeln vermischen.
  • Die Nudeln mit der Parmesan-Sahne-Chardonnay-Mischung gleichmäßig übergießen.
  • Den Nudelauflauf bei Ober- und Unterhitze ca. 25 min bei 180°C (mittlere Schiene) überbacken.

Dauer: 1 Stunde

Gemüse Tajine mit Couscous

Diesen Monat macht meine vegetarische Weltreise Halt in Marokko. Nachdem ich ein bißchen hin und her überlegt habe, was ich für diesen Aufenthalt zubereiten werde, habe ich mich für eine Gemüse-Tajine entschieden.

Gemüse Tajine

Eine Tajine ist ein aus Marokko stammendes Lehmgefäß, das zum Kochen verwendet wird. Der Deckel der Tajine hat eine konische Form und ganz oben eine Mulde, eine Dampfsperre. In diese Mulde wird kaltes Wasser gefüllt sobald das Gefäß geschlossen wird. Dadurch gelangt die kondensierte Flüssigkeit, die als Dampf nach oben gestiegen ist, innerhalb der Tajine wieder als eine Art Niederschlag zurück zu den Speisen. Die Zutaten, die besonders lange garen müssen, wie z.B. die Karotten, sollten in die Mitte der Tajine gelegt werden und z.B. die Tomaten, die eine deutlich kürzere garzeit haben, eher an den Rand. Nicht nur das Lehmgefäß wird Tajine genannt, sondern auch die darin zubereiteten Mahlzeiten.

Vegetarische Weltreise - Marokko

Zutaten (4 Portionen):
1 Zwiebel
1/2 TL Olivenöl
1 Messerspitze gemahlener Zimt
1/2 TL ganze Pfefferkörner
1/2 TL Salz
1/2 getrocknete Chilischote
1/2 TL süßes Paprikapulver
0,75 l Gemüsebrühe
1 Dose Kichererbsen (Abtropfgewicht 265 g)
1 Karotte
1 rote Paprika
1/2 Aubergine
1 Zucchini
345 g Tomaten
1/4 TL Harissa
1 Tasse Couscous
1 Tasse Gemüsebrühe

Gemüse-Tajine

Zubereitung:

  • Die Zwiebel schälen und anschließend würfeln.
  • Die Karotte schälen und in ca 0,5 cm dicke Scheiben schneiden.
  • Die Schale der Tomaten mit einem Messer an einigen Stellen leicht anritzen, in eine Tasse legen und mit kochend heißem Wasser übergießen. Nach ca. 2 min können die Tomaten aus dem Wasser genommen werden. Jetzt lassen sie sich ganz leicht schälen.
  • Die Tomaten, die Zucchini, die Paprika und die Aubergine in kleine Stücke schneiden.
  • Die Flüssigkeit, in der sich die Kichererbsen in der Dose befinden, abgießen.
  • Die Zwiebel in der Tajine im Olivenöl glasig andünsten ohne dabei die Tajine zu schließen.
  • Das klein geschnittene Gemüse in die Tajine geben. Dabei das Gemüse, das eine längere Garzeit hat, wie z.B. die Karotte in die Mitte der Tajine legen.
  • Mit der Gemüsebrühe aufgiesen und die Gewürze dazu geben.
  • Mit dem Deckel die Tajine abdecken, die Mulde mit Wasser befüllen und das Ganze bei mittlerer Temperatur ca 30-45 min köcheln lassen.
  • Währenddessen den Couscous in der Gemüsebrühe kochen.
  • Couscous auf die Mitte eines Tellers geben und das Gemüse außen herum anrichten.

Dauer: 1 Stunde und 15 Minuten

Tajine

Tomatenbrot

Ich liebe es, Brot selbst zu backen. Am meisten gefällt mir daran, dass ich dem Teig noch Zutaten hinzufügen kann, auf die ich gerade Lust habe. Aus einer derartigen Laune heraus ist auch das nachfolgende Brot entstanden.

Tomatenbrot

Sobald es Sommer wird, steigt auch meine Lust, wieder Brot zu backen. Einen Zusammenhang gibt es da zwar nicht, aber schön ist, dass ich jetzt wieder in den Genuss von frisch gebackenem Brot komme. Dieses Mal hatte ich Lust, ein Brot mit getrockneten Tomaten zu backen, da mich seit einigen Wochen eine große Tüte mit getrockneten Tomaten regelmäßig in der Küche anlacht und verarbeitet werden will. Dieses Brot hatte bei mir Premiere und es war extrem lecker, so dass es das sicher bald mal wieder geben wird. Das Brot paßt perfekt zum Grillen oder zu einem Salat, mit einem leckeren Brotaufstrich oder ganz einfach nur pur, denn saftig genug ist es dafür.

Unsicher war ich allerdings, ob ich die getrockneten Tomatenstückchen schon in den Teig geben kann bevor er geht oder ob sie den Teig mit ihrem Gewicht zu sehr nach unten drücken würden, so dass er nicht richtig aufgehen kann. Ich hab mich für die Variante mit der späteren Hinzugabe entschieden, hatte aber dann das Problem, dass der Teig wieder ein bißchen zusammen gefallen ist als ich die Tomaten hinzugemischt habe. Aber spätestens beim Verteilen des Teigs auf dem Blech wäre der Teig sowieso wieder ein bißchen geschrumpft. Was meint ihr? Kann ich die Tomatenstückchen schon dazu geben bevor der Teig das erste Mal geht?

Tomatenbrot

Zutaten (2 – 3 Stück):
500 g Weizenmehl (Type 405)
20 g Hefe (oder 1 Päckchen Trockenhefe)
375 ml lauwarmes Wasser
2 TL Salz
100 g getrocknete, nicht in Öl eingelegte Tomaten
etwas Olivenöl für das Backblech

Zubereitung:

  • Alle Zutaten bis auf die getrockneten Tomaten in eine Schüssel geben und mit dem Mixer zu einem Teig verarbeiten.
  • Teig ca. 30 min an einem warmen Ort gehen lassen.
  • Die getrockneten Tomaten würfeln und vorsichtig unter den Teig heben.
  • Backblech mit Backpapier belegen und dieses mit Olivenöl einfetten.
  • Aus dem Teig 2-3 Brotstangen formen und diese auf das Blech legen.
  • Teig erneut auf dem Blech 30 min ruhen lassen. Während dieser Zeit wird sich der Teig ziemlich in die Breite ausdehnen.
  • Die Brote mit warmem Wasser bestreichen und mit nassen Händen nochmal in Form schieben.
  • Die Brote im nicht vorgeheizten Ofen bei 250°C ca. 20 min auf der mittleren Schiene mit Heißluft backen. Je nach Backofen kann es auch ein paar Minuten länger dauern bis das Brot leicht gebräunt ist.

Dauer: ca. 1,5 Stunden

Tomatenbrot

Danke Katha für den Hinweis, dass dieses Mal für den Bread Baking Day Brotstangen gesucht werden. Das habe ich total übersehen. Aber jetzt kann ich mein Tomatenbrot zum Glück ja trotzdem dort noch einreichen. Der Bread Baking Day findet schon zum 70. Mal auf Zorras Blog statt und wird dieses Mal von MaRa ausgerichtet.

Schafskäse Korfu

Ich liebe es, zu verreisen. Ich genieße es, neue Länder und Kulturen kennenzulernen. Jedes Land hat seine Eigenheiten, die es liebenswert machen – faszinierende Landschaften, atemberaubende Ausgrabungen aus einer früheren Zeit, außergewöhnliche Architektur, eine melodische Sprache oder eine besonders köstliche, landestypische Küche.

Schafskäse Korfu

Es vergeht eigentlich kein Urlaub, in dem es nicht mindestens ein Gericht gibt, das mir so gut schmeckt, dass ich es nicht zu Hause versuche nachzukoche. Zwei dieser Gerichte habe ich euch in der Vergangenheit bereits vorgestellt: das eine waren Falafel im Fladenbrot, die ich vor einigen Jahren das erste Mal in Ägypten gegessen habe; das zweite Gericht waren Nudeln mit Trüffel-Creme-Soße, die ich so ähnlich letzten Sommer am Gardasee gegessen habe. Das heutige Gericht habe ich vor vielen Jahren im Urlaub in Korfu gegessen. Eigentlich ist es ein extrem simples Gericht, das aus wenigen Zutaten besteht, das aber so lecker war, dass ich es damals fast jeden Mittag gegessen habe. Seitdem läuft diese Speise bei mir immer unter dem Namen Schafskäse Korfu, da ich mich an den Orginalnamen nicht mehr erinnern kann.

Wißt ihr den Orginalnmane dieses Gerichtes? Habt ihr auch Speisen, die euch an einen bestimmten Urlaub erinnern? Versucht ihr auch, diese Gerichte zu Hause nachzukochen, um euch diese Urlaubsstimmung nach Hause zu holen?

Da Korfu eine griechische Insel ist, paßt der Schafskäse Korfu natürlich perfekt zu meinem aktuellen Blog-Event Vegetarische Weltreise – Griechenland.

Vegetarische Weltreise - Griechenland

Zutaten (2 Portionen):
2 Scheiben Schafskäse à 100 g
1 Zwiebel
1 grüne Paprika
1 kleine Dose geschälte Tomaten (Abtropfgewicht 240 g)
1 El Olivenöl
1/2 TL Salz
2 TL süßes Paprikapulver
1/2 TL scharfes Paprikapulver
1 Prise Zucker
1 TL Thymian

Zubereitung:

  • Zwiebel schälen, halbieren und in dünne Ringe schneiden.
  • Paprika in kleine Würfel schneiden.
  • Die Tomaten aus der Dose innerhalb der Dose mit einem scharfen Küchenmesser zerkleinern.
  • Die Paprikastücke und Zwiebelringe im Öl 2 min anbraten.
  • Die Tomaten, Salz, Paprikapulver, Zucker und Thymian dazu geben und alles auf kleiner Flamme ca. 20 min dünsten.
  • Das gedünstete Gemüse auf 2 kleine Auflaufformen verteilen und jeweils eine Scheibe Schafskäse darauf legen.
  • Die beiden Formen mit Alufolie abdecken, damit es im Bratrohr nicht heraus spritzt, und für 25 min im nicht vorgeheizten Bratrohr bei 180°C backen.

Sehr lecker schmeckt frisch gebackenes Baguette dazu.

Dauer: 1,5 Stunden