Schafskäse mit Pistazien-Panade und bayrischem Salat

Schafskäse an sich schmeckt schon extrem gut. Wenn er dann aber noch angebraten und leicht knusprig braun ist, mag ich ihn besonders gerne. Dazu ein frischer Salat und ein Brot und ich bin happy.

panierter Schafskäse

Könnte ich keinen Käse mehr essen, hätte ich ein wirkliches Problem, denn ich liebe Käse. Käse passt einfach immer: aufs Brot, am Stück zum Runterbeißen, zum Überbacken, gegrillt, gerieben, in einer Soße. Neben Parmesan ist der Schafskäse mein liebster Käse. Ich esse ihn am liebsten, wenn er würzig und zugleich so cremig ist, dass er fast auf der Zunge schmilzt. Auf der Tomateninsel gibt es schon einige Rezepte, bei denen Schafskäse verwendet wird, aber ein sehr leckeres habe ich euch noch vorenthalten: in Pistazien panierter Schafskäse. Dazu gibt es einen Kopfsalat, Tomaten und frisch gebackene Baguettesemmeln. Das Dressing, das es dazu gibt, hat sich an einem Salatdressing orientiert, das ich vor kurzem in einem Lokal gegessen habe. Ich war kurz davor, im Lokal noch eine extra Portion Salat nachzubestellen, denn das Dressing war einfach der Hammer und mein restliches Essen war eher Nebensache. Bayrischen Salat habe ich den Salat genannt, nicht weil das ein typisch bayrisches Dressing ist, sondern weil die Salatsoße u.a. aus süßem Senf besteht, den man zu Weißwürsten ist. Und die Weißwürste sind numal ein typisch bayrisches Essen.

Zutaten (2 Portionen):
400 g Schafskäse
2 EL Mehl
1 Ei
80 g gemahlene Pistazien
2 EL Rapsöl
Kopfsalat
Tomaten
süßer Senf
Pfeffer
Salz
Walnussessig
Walnussöl

Zubereitung:

  • Den Schafskäse in 8 gleich große Dreiecke schneiden.
  • Mehl auf einem flachen Teller verteilen.
  • Eiweiß und Eigelb mit einer Gabel verquirlen und auf einen weiteren flachen Teller gießen.
  • Die gemahlenen Pistazien auf einem dritten flachen teller verteilen.
  • Die Schafskäsedreiecke zuerst im Mehl von allen Seiten wälzen, so dass sie mit Mehl bedeckt sind. Auch die Schmalseiten müssen bei jedem Arbeitsschritt mit einbezogen werden.
  • Den Schafkäse anschließend mit allen Seiten in das Ei tauchen.
  • Zum Schluss die Käsestücke in den Pistazien wälzen.
  • Das Rapsöl in einer großen Pfanne erhitzen.
  • Die Schafskäseecken in der Pfanne von allen Seiten anbraten bis der Käse leicht braun ist. Dabei darauf achten, dass der Schafskäse bei zu großer Hitze und je nach Sorte schmelzen kann. Ist dies der Fall, muss der Käse sofort gewendet werden.
  • Währenddessen den Salat putzen und die Tomaten schneiden.
  • Aus süßem Senf, Pfeffer, Salz, Walnussessig und Walnussöl das Dressing zubereiten.

Dauer: 25 Minuten

Mediterraner Quinoa-Linsen-Salat

Von der Existenz des Quinoa habe ich erst letztes Jahr erfahren. Zu dieser Zeit sind auf vielen Foodblogs immer mehr Rezepte mit Quinoa aufgetaucht. Bis es zu einer ersten Begegnung kam, hat es dann leider doch noch einige Monate gedauert und ich frage mich mittlerweile “Wieso?”

Mediterraner Quinoa-Linsen-Salat

Immer öfter bin ich über Quinoarezepte gestolpert und dachte mir, dass ich Quinoa endlich auch einmal probieren möchte. Ich konnte mir überhaupt nicht vorstellen, wie dieses unbekannte Ding schmeckt. Noch mehr unsicher bezüglich seines Geschmacks war ich als ich mich im Internet schlau gemacht habe, was Quinoa eigentlich ist. Quiona ist ein nelkenartiges Fuchsschwanzgewächs, das bis zu 1,5 m hoch werden kann und lila, orange, rote Blüten besitzt. In einer späteren Wachstumsphase bilden die Pflanzen kleine, 2 mm große Nussfrüchte, die man essen kann. Ahja, so viel also zur Theorie. Den Geschnmack von Nüssen konnte ich mir vorstellen, aber haben die Quinoakügelchen auch die Konsistenz und wirklich den Geschmack von Nüssen? Um das zu beantworten hilft nur eines: Quinoa kaufen und essen. Obwohl ich den Quinoa gekauft habe, stand er noch eine Weile in meinem Regal und hat mich immer wieder angebettelt, dass ich es doch einmal mit ihm probieren sollte. Ich hatte noch kein Lebensmittel so lange in meiner Küche stehen bis ich mich endlich heran gewagt habe, um es zu kochen. Wie der Zufall so spielte, bekam ich eine Quinoa-Pfanne bei einer Feier serviert, da ich davor des öfteren erzählt habe, dass ich Quinoa endlich einmal essen möchte. Ich war sehr positiv überrascht. Den Geschmack kann ich zwar immer noch nicht beschreiben, aber der Quinoa hat mir so gut geschmeckt, dass ich ihn ein paar Tage später endlich selbst zubereitet habe.

Zutaten (2 Portionen):
200 g Quinoa
500 ml Gemüsebrühe
100 g rote Linsen
400 ml Wasser
215 g Cocktailtomaten
2 EL Rapsöl
1/2 TL getrockneter Thymian
Pfeffer
1/2 TL Salz
100 g Schafskäse
10 Basilikumblätter

Zubereitung:

  • In einem Topf das Wasser zum Kochen bringen und darin für ca 20 min auf kleiner Flamme und mit einem Deckel zugedeckt die Linsen kochen.
  • Quinoa in einen zweiten Topf geben.
  • Den Quinoa mit der Gemüsebrühe übergießen und bei kleiner Hitze für 12 min ohne Deckel köcheln lassen.
  • Den Topf vom Herd nehmen und den Quinoa weiter quellen lassen.
  • 1 EL Rapsöl in einer Pfanne erhitzen und den Quinoa unter regelmäßig wenden ca. 5 min rösten.
  • Die Tomaten vierteln.
  • Sobald Quinoa und Linsen abgekühlt sind, beides zusammen mit den Tomaten vermischen.
  • Den Schafskäse klein krümeln und dazu geben.
  • Die Basilikumblätter klein scheniden und zum Salat geben.
  • Mit Pfeffer, Salz und Öl abschmecken.

Dauer: 1 Stunde

Dieses Rezept nimmt bei Zorras Blog-Event Linsen, die Guten ins Töpfchen… teil, der dieses mal von Lunch For One ausgerichtet wird.
Blog-Event XCVI - Linsen (Einsendeschluss 15. März 2014)

Paprika-Fettuccine mit Schafskäse-Soße

Vor einigen Wochen wurde ich darauf angesprochen, dass es auf meinem Blog noch gar keine Käse-Pastasoße gibt. Das ist richtig und wird hiermit nachgeholt.

Paprika-Fettuccine mit Schafskaese-Sosse

Warum es bis jetzt keine Käse-Pastasoße auf der Tomateninsel zu finden gibt, hat einen ganz einfachen Grund: die “üblichen” Käsesoßen sind mir alle zu schwer. Oft wird auch noch Blauschimmelkäse verwendet, den ich nicht sonderlich mag. Aber dies soll kein Grund sein, dass es keine Käse-Soße gibt. Als ich kurz überlegt habe, welcher Käse sich für meinen Geschmack und eine Käsesoße gut eignet, bin ich auf Schafskäse gekommen. Schafskäse esse ich sehr gerne und in allen möglichen Varianten, sei es im Salat, in einem Gemüseauflauf, im Ofen zubereitet oder in einem Knoblauch-Schafskäse-Brot. Der Käse für die Soße stand also fest. Wie verflüssige ich den Schafskäse nun, damit es auch eine wirkliche Soße wird? Sahne ist mir dafür zu wuchtig, aber ein leckerer Weißwein paßt an dieser Stelle genauso gut. Die Hauptzutaten der Soße standen somit größtenteils fest, aber zu welcher Nudelsorte will ich diese Soße zubereiten? Eine weiße Soße zu gelben Nudeln sieht nicht halb so schön aus, wie zu bunten, eventuell sogar roten Nudeln. Bei diesem Gedanken fiel mir ein, dass ich vor einiger Zeit getrocknete Paprika gekauft habe und diese sich wunderbar für die Zubereitung von Paprika-Fettucchine eignen würden. Heraus kam ein leckeres und optisch kontrastreiches Gericht.

Zur Zeit gibt es auf dem Blog Aus meinem Kochtopf einen Event bei dem Gerichte gesucht sind, die zwei Leute sättigen und zusammen maximal 5€ kosten. Das Thema lautet: Satte zwei für weniger als fünf. Kurz im Kopf überschlagen (Öl, Pfeffer, Salz habe ich nur geschätzt) – ja, das kommt bei diesem Gericht hin. Ich komme auf 3,10€. Hier kommt die Einzelauflistung für die Zutaten der Fettuccine und der Schafskäse-Soße:

10 g getrocknete Paprikaschoten: 0,40€
200 g Weizenmehl (Type 405): 0,07€
2 Eier: 0,60€
2 EL Olivenöl: 0,10€
Salz: 0,01€
3 EL Knoblauchöl: 0,10€
3 confierte Knoblauchzehen: 0,20€
Pfeffer: 0,02€
100 g Schafskäse: 1€
8 EL Chardonnay: 0,50€
5 Basilikumblätter: 0,10€

Blogevent Satte ZWEI für weniger als 5

Zutaten (2 Portionen):
2 Portionen selbst gemachte Paprika-Fettuccine
3 EL Knoblauchöl
3 confierte Knoblauchzehen
Pfeffer
Salz
100 g Schafskäse
8 EL Chardonnay
5 Basilikumblätter

Zubereitung:

  • Die Fettuccine in einem Topf mit reichlich Salzwasser al dente kochen.
  • Das Knoblauchöl in einer Pfanne erhitzen.
  • Den confierten Knoblauch in die Pfanne geben und mit einem Löffel zerdrücken.
  • Den Schafskäse mit den Händen zerkrümeln und in der Pfanne zum Schmelzen bringen.
  • Den Chardonnay dazu geben und alles umrühren, so dass es gleichmäßige, cremige Soße gibt.
  • Mit Pfeffer und Salz abschmecken.
  • Vor dem Servieren noch das Basilikum klein schneiden und unter die Soße mischen.

Dauer: 20 Minuten

Basilikumpfannkuchen mit Schafskäse-Tomaten-Füllung

Immer nur süße Pfannkuchen sind mir auf Dauer zu langweilig. Herzhaftere Füllungen haben es mir angetan. Wie esst ihr sie denn am liebsten? Herzhaft oder süß? Welches ist eure liebste Füllung?

Basilikumpfannkuchen mit Schafskäse-Tomaten-Füllung

Von Zeit zu Zeit esse ich Pfannkuchen sehr gerne, auch mit Marmelade. Am liebsten esse ich sie dann mit Himbeer-Johannisbeer-Gelee. Der dezente Säureanteil der Johannisbeeren im Gelee ist mir lieber als eine sehr süße Erdbeer-Marmelade zu den Pfannkuchen. Auch esse ich die Pfannkuchen sehr gerne mit Zimt und Zucker. Man kann natürlich nicht nur die Füllung variieren, sondern auch den Teig. Kokosmilch-Pfannkuchen mit Schattenmorellen wären dafür eine Möglichkeit.

Pfannkuchen können natürlich nicht nur süß gegessen werden, sondern auch herzhaft. Zum einen gibt es die Pfannkuchensuppe, aber auch die herzhaften Füllungen. Überbackene Pfannkuchen mit Pfifferling-Füllung sind dafür ein gutes Beispiel. Da ich dieses Mal aber auch nicht den normalen Teig für die Pfannkuchen verwenden wollte, habe ich noch Basilikumblätter dazu gegegebn, in der Hoffnung, der Teig erhält dadurch einen grünen Farbton. Das hat leider nicht funktioniert, heraus geschmeckt hat man das Baslikum aber trotzdem. Ergänzt wurde das ganze durch eine Schafskäse-Tomaten-Füllung.

Zutaten(6 Pfannkuchen):
5 Eier
415 ml Milch
200 g Weizenmehl (Type 405)
7 g frische Basilikumblätter
1/4 TL + 1 Prise Salz
Sonnenblumenöl
260 g Schafskäse
250 g Cocktailtomaten
Pfeffer
1/2 TL getrockneter Thymian

Zubereitung:

  • Milch, Eier, Mehl und eine Prise Salz mit dem Mixer zu einem Teig verrühren.
  • Die Basilikumblätter klein hacken und unter den Teig mischen.
  • In einer Pfanne einen Schuß Sonnenblumenöl erhitzen
  • Anschließend eine Schöpfkelle voll Teig in der Pfanne zügig verteilen und eventuell die Pfanne noch leicht schwenken, so dass der gesamte Pfannenboden gleichmäßig mit Teig bedeckt ist. Dies muss allerdings ziemlich schnell ablaufen, damit der Teig nicht schon zu einer festen Konsistenz gebacken ist. Sobald die Unterseite des Pfannkuchens leicht braun ist, diesen mit einem Pfannenwender umdrehen und warten bis auch die zweite Seite leicht braun ist. Dies so lange machen bis der gesamte Teig heraus gebacken ist.
  • Währenddessen den Feta zerkrümeln und in einer zweiten Pfanne erhitzen bis er geschmolzen ist.
  • Die Tomaten vierteln und zusammen mit dem Schafskäse kurz erhitzen.
  • Die Füllung mit Pfeffer, Thymian und 1/4 TL Salz abschmecken.
  • Sobald die Pfannkuchen fertig sind, die Füllung aus der Pfanne nehmen und die Pfannkuchen damit füllen und rollen.

Dauer: 1 Stunde

Knoblauch-Schafskäse-Brot

Das letzte Mal habe ich euch ein Kastenbrot vorgestellt. Das Rezept dazu findet ihr hier. Diese Mal zeige ich euch, wie man das Brot mit einigen Zutaten noch aufpeppen kann.

Knoblauch-Schafskaese-Brot

Wenn ich Brot backe und es in der ganzen Wohnung so toll nach frischem Brot riecht, muss ich mich immer sehr zurück halten, dass ich nicht sofort etwas vom Brot esse. Jetzt möchte ich euch eine Variation zeigen, in der das Brot nach dem Backen mit einer Schafskäsemasse gefüllt und erneut gebacken wird. Dadurch schmilzt der Käse im Brot.

Ich esse dieses Brot sehr gerne zu einem Salat, solange es noch warm ist. Für den Salat habe ich Tomaten, Eisbergsalat und Schafskäse geschnitten. Als Dressing habe ich ein Senfdressing zubereitet. Dazu habe ich Pfeffer, Salz, Walnussessig und Walnussöl mit einem Klecks Senf vermischt und alles mit einem Schneebesen verrührt.

Zutaten (Kastenform 21 cm x 11,5 cm)
100 g Schafskäse
25 g Butter
2 Knoblauchzehen
1/2 TL getrockneter Oregano
1/4 TL getrocknetes Basilikum

Zubereitung:

  • Die Butter rechtzeitig aus dem Kühlschrank stellen, so dass sie weich wird.
  • Das Kastenbrot backen, wie ich es hier beschrieben habe.
  • Den Schafskäse mit den Fingern zerkrümeln.
  • Die Knoblauchzehen schälen und ganz fein würfeln.
  • In einer Schüssel Schafskäse, Butter, Knoblauch, Orgeano und Basilikum gleichmäßig vermischen.
  • Das Kastenbrot aus der Form nehmen sobald es abgekühlt ist.
  • Das Kastenbrot so einschneiden, dass 1 cm dicke Scheibe enstehen, diese aber nicht komplett abgeschnitten werden sondern am Boden noch zusammen hängen.
  • Die Schafskäsemasse zwischen den Scheiben verteilen und die Scheiben damit ganz bestreichen.
  • Das Brot wieder in die Kastenform geben und erneut ca 25 min bei 180°C backen (mittlere Schiene, Umluft).

Dauer gesamt: 2,5 Stunden

Zucchini-Schafskäse-Puffer mit Kräuterquark

Zucchini-Schafskäse-Puffer mit Kräuterquark

Zutaten Puffer (2 Portionen):
640 g Zucchini
1 kleine weiße Zwiebel
200 g Schafskäse
1 TL getrockneter Thymian
etwas Abrieb von der Muskatnuss
2 gehäufte EL Weizenmehl (Type 405)
2 Eier oder 2,5 “Soja-Eier” (= 2 gehäufte EL Sojamehl mit 5 EL Wasser vermischt)
Pfeffer
2 EL Olivenöl + Olivenöl zum heraus backen

Zubereitung:

  • Die Endstücke der Zucchini entfernen. Anschließend grob Raspeln.
  • Die Zwiebel schälen und klein würfeln.
  • Den Schafskäse zerkrümeln.
  • Zucchiniraspel, Zwiebelstückchen, Schafskäsekrümel, Thymian, Muskat, Mehl, Eier/Sojaeier, Pfeffer und Olivenöl gleichmäßig vermischen.
  • In einer Pfanne etwas Öl erhitzen, jeweils ca. 2 EL in die Pfanne geben und mit einem Löffel etwas flach drücken.
  • Die Puffer knusprig braun von beiden Seiten anbraten.

Zutaten Kräuterquark (2 Portionen):
175 g Magerquark
1 EL Zitronensaft
Pfeffer
1/2 TL Salz
5 große Basilikumblätter
1/2 Zweig Rosmarin
2 Stängel Petersilie
3 Zweige Thymian
1 Prise Zucker

  • Die Basilikumblätter klein hacken.
  • Die Rosmarinnadeln vom Zweig entfernen und klein hacken.
  • Die Petersiliensträuße von den Stängeln entfernen und klein hacken.
  • Die Thymianblätter von den Zweigen entfernen.
  • Quark, Zitronensaft, Pfeffer, Salz, Zucker und die restlichen Kräuter gut vermischen.

Dauer: 1 Stunde

Antipasti – Gefüllte Spitzpaprika

Gefuellte Spitzpaprika

Zutaten (6 Stück):
10 Pfefferkörner
3 TL Salz
1 EL Zucker
5 EL Tafelessig
2 l Wasser
250 g Spitzpaprika (6 Stück)
200 g Schafskäse
140 g Frischkäse Natur
2 Knoblauchzehen
7 Basilikumblätter

Zubereitung:

  • Pfefferkörner, Salz, Zucker, Tafelessig und Wasser in einem Topf zum Kochen bringen.
  • Währenddessen die Deckel der Paprikas entfernen und vorsichtig mit einem Messer die Kerne heraus schneiden.
  • Sobald das Wasser kocht, die Paprikas in diesen Sud legen, noch einmal kurz aufkochen und anschließend ca. 5 min köcheln lassen.
  • Für die Füllung den Schafskäse zerkrümeln.
  • Anschließend den Frischkäse unter den Schafskäse mischen.
  • Die Knoblauchzehen schälen und klein würfeln.
  • Die Basilikumblätter ebenfalls klein schneiden.
  • Basilikum und Knoblauch unter die Käsemischung mischen.
  • Sobald die Paprikas nach dem Kochen so weit abgekühlt sind, dass man sie anfassen kann, können sie bereits vorsichtig mit einem kleinen Löffel gefüllt werden. Dadurch, dass die Paprikas noch leicht warm sind, schmilzt der Käse beim Einfüllen ein bißchen und die Paprikas lassen sich dadurch besser füllen.

Die Füllung hätte ausgreicht, um weitere 2-3 Spitzpaprikas zu füllen. Ansonsten schmeckt sie auch sehr gut als Brotaufstrich, z.B. auf einem Baguette.

Dauer: 40 Minuten

Quelle: Chefkoch

Dieses Rezept nimmt am Blog-Event Una fiesta mediterranea teil.

Una fiesta mediterranea

Mediterraner Gemüseauflauf mit Paste aus schwarzen Oliven/Pepperoni

Mediterraner Gemueseauflauf

Zutaten (4 Portionen):
500 g Zucchini
140 g Walnüsse
4 EL Olivenöl
120 g schwarze Oliven (entkernt) (alternativ: milde grüne Pepperoni)
1,5 – 2 EL Zitronensaft
Pfeffer
300 g Cocktailtomaten
200 g Schafskäse

Zubereitung:

  • Zucchini würfeln und den Boden einer Auflaufform damit bedecken.
  • Die Oliven entkernen, falls sie es nicht sind. Dazu die Oliven auf ein Brett legen. Mit dem Handballen auf jede einzelne drücken, so dass das Fruchtfleisch platzt. Anschließend die Kerne entfernen.
  • Die entkernten Oliven zusammen mit den Walnüssen, Olivenöl, Pfeffer und Zitronensaft in ein Gefäß geben und mit dem Pürierstab so lange pürieren bis es eine cremige Masse ist. Alternativ schmeckt diese Masse auch mit milden grünen Pepperoni anstelle der Oliven.
  • Die Walnuss-Oliven-Masse/Pepperoni-Oliven-Masse gleichmäßig auf den Zucchini verteilen.
  • Die Cocktailtomaten auf die Paste legen.
  • Den Schafskäse zum Schluss klein gekrümelt über alles verteilen.
  • Die Auflaufform in das nicht vorgeheizte Bratrohr für 20 min bei 200°C (unterste Schiene, Umluft) stellen.

Dazu schmeckt Baguette sehr gut.

Dauer: ca. 1 Stunde

Sigara Böregi

Sigara Böregi

Zutaten (12 Stück)
12 Yufka-Teigblätter (dreieckig)
200 g Schafskäse
1 Ei
Pfeffer
1 Prise Chilipulver
2 Stängel Petersilie
0,5 l Sonnenblumenöl

Zubereitung:

  • Den Schafskäse zerkrümeln und in eine Schüssel geben.
  • Die Petersilienblätter vom Stängel abzupfen, klein hacken und zum Schafskäse geben.
  • Das Ei trennen. Das Eiweiß in eine kleine Tasse gießen. Das Eigelb in die Schüssel mit dem Schafskäse geben.
  • Pfeffer und Chilipulver ebenfalls in die Schafskäse-Schüssel geben.
  • All Zutaten gründlich durchmischen.
  • Um die Sigara Böregi zu rollen, sollte am Besten immer nur 1 Yufka-Blatt aus der Packung genommen werden, damit es nicht austrocknet und reißt.
  • Das Teigblatt auf eine glatte Unterlage legen und ca. 1,5 TL der Schafskäsefüllung als länglichen Streifen auf der Breitseite des Dreiecks verteilen.

Sigara Böregi

  • Die beiden Seiten zur Mitte einklappen.

Sigara Böregi

  • Die eingeklappten Seiten mit der Füllung zur Spitze rollen. Dabei aber noch ein Stückchen (ca. 4 cm) ungerollt lassen. Dieses verbleibende Teigstück mit Eiweiß einpinseln, damit das Eck besser klebt und sich nicht mehr lösen kann.

Sigara Böregi

  • Das Öl in einer Pfanne oder einem Wok erhitzen und darin die Röllchen knusprig, goldbraun heraus backen.

Dazu schmecken Cacık, bzw. Tsatsiki, wie es in Griechenland heißt, und Griechischer Bauernsalat sehr gut. Obwohl dieses Gericht türkisch und nicht griechisch ist, paßt der Salat sehr gut dazu.

Dauer: 45 Minuten.

Dieses Rezept nimmt am Blog-Event Sommerlich-herzhaftes aus meiner Küche teil.
Blog-Event

Auberginen-Bulgur-Involtini mit Tomatensoße

http://tomateninsel.Auberginen-Bulgur-Involtini mit Tomatensoße

Zutaten (2 Portionen):
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 TL Olivenöl + Olivenöl zum Anbraten der Auberginenscheiben
75 g Bulgur
150 ml Wasser
300 g Aubergine
400 g stückige Tomaten
Pfeffer
1/2 TL Salz + Salz für die Aubergine
1/4 TL Zucker
2 Zweige Rosmarin
1 EL Pistazienkerne
100 g Schafskäse

Zubereitung:

  • Die Aubergine in 2 – 3 mm dicke Scheiben schneiden.
  • Die Scheiben von beiden Seiten leicht einsalzen und für 15 min auf einen Teller legen. Dadurch verliert die Aubergine Wasser und ihre Bitterstoffe.
  • Währenddessen die Zwiebel und den Knoblauch schälen und würfeln.
  • 1 TL Olivenöl in einem Topf erhitzen und darin die Hälfte der Zwiebelwürfel glasig dünsten.
  • Den Bulgur dazu geben und ebenso kurz mit anrösten.
  • Wasser und 1 Prise Salz dazu geben.
  • Den Topf mit Bulgur zusammen mit dem Wasser zugedeckt bei schwacher Hitze 15 min köcheln lassen.
  • Um die Tomatensoße zuzubereiten in einem zweiten Topf 1 TL Olivenöl erhitzen und darin die Knoblauchwürfel und restlichen Zwiebelstückchen glasig andünsten.
  • Die stückigen Tomaten dazu geben.
  • Die Rosmarinnadeln von den Zweigen zupfen und ebenso wie Pfeffer, 1/2 TL Salz und 1/4 TL Zucker zu den Tomaten geben.
  • Die Soße nun köcheln lassen.
  • Währenddessen die Auberginenscheiben mit einem Küchenpapier trocken tupfen.
  • Anschließend werden die Auberginenscheiben mit möglichst wenig Öl in einer beschichteten Pfanne von beiden Seiten leicht knusprig braun angebraten.
  • Anschließend in den nun fertig zubereiteten Bulgur 80 g Schafskäse zerbröseln.
  • Die Pistazien grob hacken und ebenso unter den Bulgur mischen.
  • Den Bulgur evtl. noch mit Pfeffer und Salz abschmecken.
  • Anschließend, je nach Auberginenscheibengröße, 1 – 2 TL Bulgurmischung auf die einzelnen Auberginenscheiben geben, aufrollen und nebeneinander in eine Auflaufform legen.
  • Die fertige Tomatensoße über die Röllchen verteilen.
  • Den restlichen Schafskäse zerbröseln und über die Röllchen verteilen.
  • Damit die Tomatensoße im Ofen nicht spritzt, die Auflaufform mit Alufolie abdecken und für 30 min bei 200°C (Umluft, mittlere Schiene) in den Ofen stellen.

Dauer: 1,5 Stunden

Quelle: Lecker