Paella

Sommer und Paella gehören für mich unweigerlich zusammen. Woran das liegt kann ich nicht einmal sagen. Vielleicht liegt es an dem wunderschönen sonnengelben Farbton, den der Reis einer fetig gekochten Paella angenommen hat. Und da jetzt der Sommer richtig los geht, lassen wir nun die Sonne in den Reis scheinen.

Vegetarische Paella

Kennt ihr noch die Fernsehwerbung eines gewissen Spülmittelherstellers, in der in den Neunzigern zwei benachbarte spanische Dörfer ein Dorffest feierten? Bei den Feiern wurde jeweils in einer riesigen Pfanne Paella zubereitet und diese musste am nächsten Tag natürlich wieder lupenrein sauber sein. Dies war nur mit Hilfe des besagten Spülmittel so mühelos möglich, so ließ es uns jedenfalls die Werbung glauben. Mich hat damals immer die riesige Menge Paella und v.a. der wunderbare Farbton des Reises fasziniert. Was mir damals aber nicht bewußt war, war die Tatsache, dass es kein günstiges Vergnügen ist, so große Mengen Reis gelb zu färben. Denn zum Färben wird Safran benötigt, der zu den teuersten Gewürzen der Welt zählt oder eventuell sogar das teuerste Gewürz ist. Wie bereits erwähnt, fand ich diese große Menge leuchtend gelber Paella immer sehr faszinierend, war aber trotzdem kein großer Paella-Fan. Das hat sich erst geändert nachdem ich Vegetarier wurde. Allerdings hatte ich nun das Problem, dass ich nie wußte, welche Zutaten ich am besten in einer vegetarischen Paella verwenden könnte. Reis? Klar! Safran? Natürlich auch! Aber was noch? Denn das alleine wäre zwar schön gelb, aber etwas langweilig. Vor kurzem stieß ich dann auf Ramonas Rezept einer vegetarischen Paella, das mich sofort angelacht hat und das ich auch kurze Zeit später nachgekocht habe. Ich fand die Paella sehr lecker und werde sie sicher bald wieder einmal zubereiten.

Zutaten (2 Portionen):
2 Schalotten
1 Knoblauchzehe
1 EL Olivenöl
1 rote Paprika
100 g Erbsen (aus der Dose)
600 ml Gemüsebrühe
0,1 g gemahlener Safran
230 g Paellareis
1/2 TL Salz
Pfeffer
15 schwarze Oliven
60 g in Öl eingelegte, getrocknete Tomaten
2 eingelegte Artischockenherzen

Zubereitung:

  • Die Schalotten schälen und würfeln.
  • Die Knoblauchzehe schälen und fein würfeln.
  • Das Öl in einer großen Pfanne erhitzen.
  • Die Zwiebel- und Knoblauchstückchen im Öl glasig anbraten.
  • Die Paprika halbieren, entkernen und würfeln.
  • Die Paprikawürfel und Erbsen in die Pfanne geben und alles ca. 5 min anbraten.
  • Währenddessen den Safran in der Gemüsebrühe auflösen.
  • Den Paellareis kurz in der Pfanne mit anrösten.
  • Anschließend die Gemüsebrühe dazu geben und das Ganze nicht abgedeckt bei mittlerer Flamme ca. 10 min köcheln lassen.
  • Die Oliven, falls notwendig, entkernen. Dazu die Oliven auf ein Schneidebrett legen und der Reihe nach mit dem Handballen auf jede einzelne Olive drücken. Dadurch platzt die Olive und der Kern kann leicht entfernt werden.
  • Die Artischockenherzen vierteln.
  • Die getrockneten Tomaten würfeln.
  • Sobald die meiste Flüssigkeit verdampft ist, die Oliven, Artischockenherzen sowie die Tomaten in die Pfanne geben und kurz erhitzen lassen.

Dauer: 45 Minuten

Quelle: Frl. Moonstruck kocht

Champignon-Risotto

Risotto ist ein Klassiker der Italienischen Küche und wird dort als Primo Piatto, also als erster Gang, gegessen.

Champignon-Risotto

Ich liebe Risotto, denn Risotto ist so wunderbar vielfältig. Ihr könnt es mit getrockneten Tomaten oder Paprika zubereiten. Ein Risotto mit Trüffel, Spargel oder Pilzen schmeckt auch sehr gut. Am Risotto mag ich besonders gerne, dass es sehr cremig ist und den würzigen Geschmack von warmem Käse enthält.

Risotto gibt es bevorzugt in Noraditalien. Ich bin sehr froh, dass sich die Italiener etwas so leckeres haben einfallen lassen. Deshalb werde ich es auch zu meinem Blog-Event Vegetarische Weltreise Italien beisteuern. Bis Ende des Monats werde ich euch noch weitere italienische Gerichte zeigen, die ich sehr gerne mag.

Vegetarische Weltreise - Italien

Zutaten (2 Personen):
3 Schalotten
1 TL Olivenöl
80 g Champignon
300 g Risotto
0,6 l Gemüsebrühe
0,25 l Pinot Grigio
70 g Parmesan

Zubereitung:

  • Die Schalotten schälen und würfeln.
  • Die Champignons putzen, in Scheiben schneiden und daraus anschließend ca 5 Cent große Stücke schneiden.
  • Das Olivenöl in einem Topf erhitzen, darin die Zwiebeln glasig andünsten und die Champignonstücke leicht braun anbraten.
  • Die Pilze und Zwiebeln aus dem Topf entfernen und beiseite stellen.
  • Das Risotto in den Topf geben und mit der Gemüsebrühe übergießen.
  • Unter regelmäßigem Rühren die Brühe verkochen lassen.
  • Mit dem Wein auffüllen und ebenfalls unter regelmäßigem Rühren so lange kochen lassen bis die Flüssigkeit fast komplett verdampft ist.
  • Den Parmesan reiben und unter das Risotto mischen.
  • Sobald ser Käse geschmolzen ist, die Pilze und Zwiebeln unter das Risotto rühren.

Dauer: 35 Minuten

Käsebällchen mit Tomatensoße

Es gibt Gerichte, die an die Kindheit erinnern und die man als Erwachsener nicht mehr mag. Es gibt aber auch Speisen, die man später immer noch sehr gerne ißt, da es keine typischen Kindermahlzeiten sind. Zur zweiten Gruppe gehören für mich Käsebällchen mit Tomatensoße.

Kaesebaellchen mit Tomatensosse

Ich liebe Käsebällchen. Sie gehören zu meinen Lieblingsgerichten seit ich ein kleines Kind bin. Wenn ich nur daran denke, wie der geschmolzene Käse in den Bällchen kleine Fäden zieht, läuft mir das Wasser im Munde zusammen. Innen sind die Bällchen schön weich, außen sind sie von einem knusprigen Semmelbröselmantel umgeben. Die Käsebällchen kann man auch pur essen bzw. als Fingerfood bei einer Party reichen. Ich bevorzuge es allerdings, sie zusammen mit einer Tomatensoße zu essen. Das ist eine Kombination, die ich schon immer so esse. Gebt mir Käsebällchen mit Tomatensoße und ich bin glücklich. Mehr brauche ich dazu gar nicht, weder einen Salat als Beilage noch ein süßes Dessert danach. Ich esse mich viel lieber an den Käsebällchen satt. Der einzige kleine Nachteil, den man aber getrost ignorieren kann, ist dass die Bällchen frittiert werden müssen und der Geruch auch noch am nächsten Tag in der Wohnung hängt. Aber das ist mir egal. Wir reden hier schließlich von meinen geliebten Käsebällchen.

Zutaten Käsebällchen (3 Portionen):
70 g Butter
Prise Salz
1/4 l Wasser
200 g Weizenmehl (Type 405)
4 Eier
200 g geriebener Edamer (oder Emmentaler, Greyezer bzw. Bergkäse)
Sonnenblumenöl
Semmelbrösel

Zubereitung Käsebällchen:

  • Wasser, Salz und Butter in einem Topf zum Kochen bringen und danach den Herd ausschalten.
  • Das Mehl hinzugeben und mit den restlichen Zutaten verrühren.
  • Den Topf vom Herd nehmen und nach und nach die Eier einzeln hinzugeben und verrühren.
  • Den Käse dazu geben und zu einem Brandteig verarbeiten.
  • Sobald der Teig abgekühlt ist, diesen zu Walnuß großen Kugeln formen und in den Semmelbröseln wenden. Damit der Teig nicht zu sehr an den Händen klebt, die Hände vor jeder Kugel in eine Schüssel mit lauwarmem Wasser tauchen.
  • Öl ca 2 cm hoch in einen kleinen Topf gießen und erhitzen. Ich verwende dazu am liebsten meinen kleinen gußeisenen Wok. Mit einem Holzstäbchen den Hitzetest machen. Dazu wird das Stäbchen in das Öl gehalten. Steigen am Hölzchen kleine Blasen auf, ist das Öl heiß genug und die Bällchen können darin frittiert weden.
  • Zum Frittieren jeweils 4-5 Bällchen in das heiße Öl geben und warten bis sie knusprig goldbraun sind. Dies dauert jeweils ca. 3-4 min.
  • Anschließend die Bällchen noch auf einem Küchenpapier oder einem Rost abtropfen lassen.

Zutaten Tomatensoße:
3 Schalotten
1 Packung passierte Tomaten
1 TL getrockneter Oregano
Olivenöl
Pfeffer
1 TL Salz
1/2 TL Zucker

Zubereitung Tomatensoße:

  • Öl in einem Topf erhitzen.
  • Die klein geschnittenen Schalotten im Öl glasig anbraten.
  • Die restlichen Zutaten hinzu geben und die Soße noch ca 10 min kochen lassen.

Dauer: ca. 1 Stunde

Paprika Cappuccino

Paprika Cappuccino

Zutaten (2 Portionen):
300 g gelbe Paprika
320 g Kartoffeln
3 Schalotten
0,75 l Gemüsebrühe
2 EL Frühlingszwiebel Frischkäse
1/2 TL Salz
Pfeffer
Abrieb von der Muskatnuss
100 ml Sahne

Zubereitung:

  • Die Paprikas halbieren, entkernen und würfeln.
  • Die Kartoffeln schälen und ebenfalls würfeln.
  • Die Schalotten schälen und vierteln.
  • Das Gemüse in der Gemüsebrühe ca. 20 min auf kleiner Flamme köcheln lassen.
  • Das gekochte Gemüse in der Gemüsebrühe mit einem Pürierstab cremig pürieren.
  • Frischkäse, Salz, Pfeffer und etwas Abrieb einer Muskatnuss hinzu geben.
  • Die Suppe erneut mit dem Pürierstab pürieren bis keine Paprikaschalen mehr vorhanden sind und sich der Frischkäse schön verteilt hat.
  • Die flüssige Sahne schlagen bis sie fest ist.
  • Den Paprika Cappuccino in eine Tasse füllen und mit der geschlagenen Sahne dekorieren.
  • Für den “Kakao-Effekt” noch etwas Muskatnuss über die Sahne reiben.

Dauer: 45 Minuten

Dieses Rezept nimmt an dem Blog-Event Smart Speed Kitchen teil.
9 jahre kochtopf Blog-Event - Smart Speed Kitchen (Einsendeschluss 15.9.2013)

Außerdem nimmt das Rezept an dem Blog-Event Erstes Date teil.
Erstes Date

Naturreis mit Champignon-Sahne-Soße

http://tomateninsel.de/wp-coNaturreis mit Champignon-Sahne-Soße

Zutaten (2 Portionen):
250 g Naturreis
1 EL Olivenöl
4 Schalotten
120 g Champignons
20 EL Sahne
2 gehäufte EL Tomatenmark
Pfeffer
1/2 TL Salz

Zubereitung:

  • Den Naturreis kochen.
  • In einer Pfanne das Olivenöl erhitzen.
  • Die Schalotten schälen und in dünne Ringe schneiden.
  • Die Champignons klein schneiden.
  • Die Schalotten und Champignons so lange anbraten bis die Schalotten leicht braun werden.
  • Die flüssige Sahne dazu geben und einmal aufkochen lassen.
  • Das Tomatenmark unterrühren.
  • Mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Dauer: 1 Stunde

Den Naturreis habe ich vom Onlineshop Reishunger zum Testen erhalten. Dort gibt es neben dieser tollen Reissorte weitere Produkte zu kaufen. Auch gibt es dort Anleitungen, wie die einzelnen Reissorten am besten gekocht werden.

Risotto mit getrockneten Tomaten

Risotto mit getrockneten Tomaten

Zutaten (2 Portionen):
2 Schalotten
2 Knoblauchzehen
1 TL Olivenöl
0,6 l Gemüsebrühe
0,2 l Weißwein
200 g Risotto
3/4 EL Butter
50 g Parmesan
ca. 10 getrocknete Tomaten
1 Hand voll frisches Basilikum

Zubereitung:

  • Die Schalotten und den Knoblauch klein schneiden und im Olivenöl glasig anbraten.
  • Risotto dazu geben und ein paar Sekunden anbraten.
  • Den Wein dazu geben und unter ständigem Umrühren verkochen lassen.
  • Sobald keine Flüssigkeit mehr vorhanden ist, die heiße Gemüsebrühe hinzugeben und ebenfalls unter ständigem Umrühren verkochen lassen.
  • Sind die getrockneten Tomaten nicht in Öl eingelegt, so sollten sie jetzt zusammen mit der Gemüsebrühe in den Topf gegeben werden, damit sie noch ein bißchen weicher werden.
  • Geriebenen Parmesan und Butter hinzu geben.
  • Sind die getrockneten Tomaten in Öl eingelegt, so müssen sie nun unter das Risotto gemischt werden.
  • Zum Schluss noch die Basilikumblätter hinzu geben.
  • Evtl. noch mit Pfeffer und Salz nachwürzen.

Risotto mit getrockneten Tomaten

Überbackene Polentascheiben

Überbackene Polentascheiben

Zutaten (3 Portionen):
750 ml Wasser
1 TL gekörnte Gemüsebrühe
250 g Maismehl
1 Lauch
3 Schalotten
175 g gegrillte Paprika
200 g geriebener Edamer
Olivenöl
Oregano

Zubereitung:

  • Das Wasser zusammen mit der gekörnten Brühe zum kochen bringen.
  • Das Maismehl hinzugeben und unter ständigem Umrühren zu einem dicken Brei einkochen.
  • Eine Auflauf- oder Kastenfom mit Frischhaltefolie auslegen.
  • Die Maismehlmasse in die Form geben und gleichmäßig verteilen.
  • Während die Masse auskühlt, den Lauch, die Paprikas sowie die Schalotten klein schneiden.
  • Die Polenta in ca 12 gleich große Scheiben schneiden und diese in der Pfanne von beiden Seiten im Olivenöl goldbraun raus braten.
  • Die Scheiben von beiden Seiten pfeffern und salzen.
  • Backpapier auf 2 Backblech ausbreiten und dieses mit Öl bestreichen.
  • Die Polentascheiben auf die beiden Bleche legen und mit dem Lauch, den Schalotten, den Paprikas sowie dem Edamer belegen.
  • Das Ganze noch mit Oregano würzen.
  • Bei 200°C (Umluft, mittlere Schiene) für ca 25 min ins nicht vor geheizte Bratrohr geben bis der Käse knusprig braun ist.

Zubereitungszeit ca 1,5 Std.