Gemüse-Curry mit Jasminreis

Gemüse-Curry? Für mich? Ne, lass mal gut sein. Gibt es auch noch eine Alternative? Etwas ohne Kokosmilch und Curry vielleicht? Danke!

Gemüse-Curry mit Jasminreis

Es gab bis vor einigen Jahren noch mehrere Gründe warum ich nie, nie, niemals ein Curry gegessen hätte. Ein sehr großes Argument dagegen ist die nicht gerade geringe Menge an Kokosmilch, die dafür verwendet wird. Für mich haben immer Kokos(milch) und süße Sachen wie Desserts und Kuchen zusammen gehört. Aber zu diesem Thema habe ich bereits bei der Kokos-Zitronen-Suppe mit Gemüseeinlage meine Meinung geändert. Der zweite Grund, der lange Zeit gegen diese Speise gesprochen hätte, war das Wort Curry. Eine sehr lange Zeit dachte ich nämlich, dass damit ausschließlich das Pulver gemeint ist, das z.B. für die Currywurst verwendet wird, und das ich nicht sonderlich mag. Nachdem ich aber auch bei diesem Thema dazu gelernt habe, nämlich dass Curry auch als Paste existiert, die sehr lecker schmeckt, stand dem Thema Gemüse-Curry nichts mehr im Wege. Und was soll ich sagen? Ich bin begeistert und werde dieses leckere Gericht sicherlich in Zukunft öfters zubereiten. Falls es außer mir noch Kokosmilch-Skeptiker gibt, so kann ich diese beruhigen. Obwohl ich in meinem Rezept relativ viel Kokosmilch verwendet habe, ist sie im Gesamtgeschmack äußerst dezent.

Gemüse-Curry mit Jasminreis

Dieses Gericht paßt zum aktuellen Aufenthalt der vegetarischen WeltreiseThailand.

Vegetarische Weltreise - Thailand

Esst ihr gerne Gemüse-Curry? Wie bereitet ihr es zu? Was darf für euch auf keinen Fall in einem Curry fehlen?

Zutaten (4 Portionen):
450 g Jasminreis
3 große Tassen Wasser
etwas Salz
260 g Karotten
500 g Kartoffeln
50 g gefrorener Brokkoli
1 TL Sonnenblumenöl
115 g Zwiebel
500 ml Kokosmilch
2 gehäufte EL Matsaman Curry Paste
260 g Zucchini
220 g rote Paprika

Zubereitung:

  • Das Wasser in einem Topf zum Kochen bringen und zusammen mit etwas Salz den Reis darin kochen.
  • Die Karotten schälen und in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden.
  • Die Kartoffeln schälen und würfeln.
  • Die Paprika entkernen und würfeln.
  • Die Zucchini würfeln.
  • Einen Topf mit Wasser erhitzen und darin die Karotten und Kartoffeln ca. 7 min kochen.
  • Den gefrorenen Brokkoli zu den Karotten und Kartoffeln geben und weitere 3 min mit kochen.
  • Das Gemüse abgießeen und bei Bedarf die Brokkoliröschen etwas kleiner schneiden.
  • Das Sonnenblumenöl in einem Topf erhitzen.
  • Währenddessen die Zwiebel schälen und in kleine Würfel schneiden.
  • Die Zwiebelwürfel im Öl glasig dünsten.
  • Die Kokosmilch zu den Zwiebeln geben.
  • Die Curry-Paste mit einem Löffel in der Kokosmilch auflösen.
  • Nun die Paprika-, Zucchini-, Karotten-, Kartoffel- und Brokkolistückchen in die Kokosmilch geben.
  • Alles noch ca. 5 min köcheln lassen.

Dauer: 45 Minuten

Gemüse-Curry mit Jasminreis

Gebratene Eiernudeln mit scharfem Curry-Gemüse

Im Wok zubereitete Gerichte sind perfekt dafür geeignet, um Reste zu verwerten. So ist auch dieses Gericht entstanden.

Gebratene Eiernudeln mit scharfem Curry-Gemuese

Ein paar Gemüsesorten, etwas Reis oder asiatische Nudeln, ein paar leckere Gewürze und fertig ist eine schnell zubereitete Mahlzeit. Das Schöne ist, dass es so viele Variationsmöglichkeiten gibt, so dass das Gericht jedes Mal anders schmeckt. Das fängt an bei den verschiedenen Gemüsesorten, die sich je nach Saison komplett unterscheiden. Das Gemüse paßt zu gebratenen Nudeln oder Reis. Mit den verschiedensten Gewürzen könnt ihr dem Gemüse zusätzlich eine ganz unterschiedliche Note verpassen.

Was kommt bei euch alles in den Wok? Womit würzt ihr das Gemüse?

Zutaten (2 Portionen):
250 g Chinesische Eiernudeln
500 ml Wasser
3 EL Sonnenblumenöl
1 Knoblauchzehe
1 gehäufter EL Matsaman Curry Paste
140 g Cocktailtomaten
5 Stangen Lauchzwiebeln
130 g süß-sauer eingelegter Babymais
100 g Sojabohnenkeimlinge
4 – 5 EL süße Sojasoße

Zubereitung:

  • Das Wasser in einem Topf zum kochen bringen. Die Nudeln in diesem Topf ohne Deckel kochen bis das Wasser komplet verdampft und von den Nudeln aufgesogen ist. Dabei regelmäßig umrühren, damit die Nudeln nicht am Topf fest kleben.
  • Das Sonnenblumenöl in einem Wok erhitzen.
  • Die Knoblauchzehe schälen und würfeln.
  • Den Knoblauch im Öl kurz anschwitzen.
  • Die Curry Paste in den Wok geben und mit dem Kochlöffel in das Öl rühren.
  • Die Nudeln in den Wok geben und anbraten.
  • Währenddessen die Tomaten halbieren.
  • Die Lauchzwiebeln in dünne Ringe schneiden.
  • Die Maiskolben in dünne Scheiben schneiden.
  • Tomaten, Lauchzwiebeln, Mais und Sojabohnenkeimlinge in den Wok geben.
  • Mit der Sojasoße würzen.

Dauer: 30 Minuten

Falafel im Fladenbrot

Falafel sind frittierte Bällchen aus dem arabischen Raum. Auch in Deutschland erfreuen sie sich immer größerer Beliebtheit. Man kann sie sowohl aus Kichererbsen als auch aus pürierten Bohnen zubereiten. Ich zeige euch ein Rezept mit Kichererbsen als Hauptzutat.

Falafel im Fladenbrot

Als ich vor einigen Jahren in Ägypten das erste Mal Falafel gegessen habe, gab es sie in einem kleinen Fladenbrot. Die Idee hat mir sehr gut gefallen. Hier in Deutschland gab es sie leider immer nur im Wrap, was auch sehr lecker ist.

Damit die selbst gemachten Falafel von der Konsistenz so wurden, wie ich es mir vorstellte, musste ich länger experimentieren. Zu Beginn habe ich mich an Rezepte gehalten. Allerdings wurden dort nur die Kichererbsen und ein paar Gewürze verwendet. Das Ergebnis beim Frittieren war, dass sich die geformten Bällchen in ihre Bestandteil aufgelöst haben und man das meiste davon nicht mehr essen konnte. Mittlerweile verwende ich aber Kichererbsenmehl anstelle von Kichererbsen und noch zusätzlich Grünkernschrot. Die Konsistenz ist dann nicht mehr so weich und krümelig, sondern viel fester und sie lassen sich auch ohne große Verluste frittieren. Habt ihr einen anderen Geheimtip, der dafür sorgt, dass die Bällchen sich nicht auflösen?

Zutaten (4 Portionen)
4 kleine Fladenbrote
200 g Kichererbsenmehl
100 g Grünkernschrot
1,5 TL Salz
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 TL + 2 Messerspitzen gemahlener Kreuzkümmel
4 EL Zitronensaft
ca. 0,4 l kochendes Wasser
Sonnenblumenöl
8 Cocktailtomaten
3 Blätter Eisbergsalat
6 gehäufte EL Schmand
Pfeffer
1 TL getrockneter Thymian

Zubereitung:

  • Die Fladenbrote backen.
  • Währenddessen die Zwiebel schälen und klein würfeln.
  • Den Knoblauch schälen und ebenso klein würfeln.
  • Kichererbsenmehl, Grünkernschrot, 1 TL Salz, die gewürfelten Zwiebel und den Knoblauch, sowie 1 TL Kreuzkümmel und 2 EL Zitronensaft in einen Becher geben.
  • Das Ganze mit dem Wasser übergießen, eimal grob umrühren und dann ca. 15 min quellen lassen.
  • Sonnenblumenöl ca. 2 cm hoch in einem Topf oder Wok erhitzen. Mit einem Holzstäbchen testen, ob das Öl heiß genug ist. Sobald an dem Stäbchen Luftblasen aufsteigen, ist das Öl heiß genug.
  • Nun für jede Falafel ca. 1 EL der Kichererbsenmasse zu einer Kugel formen. Da die Masse sehr klebrig ist, ist das mit den Händen nicht so gut möglich. Deshalb zwei Esslöffel verwenden. Die Massse zuerst mit dem ersten Löffel aus dem Becher entnehmen. Nun die Masse mit dem zweiten Löffel vom ersten schaben und dabei die Form der Masse etwas in die gewünschte runde Form drücken. Dies nun so lange im Wechsel durchführen bis ein halbwegs gleichmäßiges rundes Bällchen entstanden ist.
  • Nun der Reihe nach immer einige Falafel formen und diese im heißen Öl goldbraun knusprig heraus backen.
  • Die Tomaten vierteln.
  • Die Eisbergblätter in eine gewünschte Größe schneiden.
  • Zum Schluss noch den Dip herstellen. Dazu den Schmand, 2 EL Zitronensaft, 1/2 TL Salz, Pfeffer, Thymian und 2 Messerspitzen gemahlenen Kreuzkümmel glatt rühren.
  • Sobald das Fladenbrot ein bißchen abgekühlt ist, dieses quer durchschneiden. Es sollte dabei aber nicht komplett durchgeschnitten werden. Zwischen den beiden Hälften etwas Dip verteilen, Falafel hinein legen sowie Tomaten- und Eisbergsalatstücke.

Dauer: 1,5 Stunden

Krapfen

Ich bin ein Faschingsmuffel. Deswegen könnte man, wenn es nur nach mir gehen würde, die fünfte Jahreszeit problemlos ausfallen lassen. Worauf ich aber auf keinen Fall verzichten kann, sind die Krapfen.

Krapfen

Ich mag es total gerne, dass es die Krapfen mit so vielen verschiedenen Füllungen gibt: mit Himbeer-, Aprikosen, oder Hagebuttenmarmelde, mit Schoko- oder Vanillecreme, mit einer Eierlikör-, Tiramisu- Stracciatella- oder Karamellmasse. Da ist für jeden etwas dabei. Welche Füllungen kennt ihr noch und welche esst ihr am liebsten? Ich mag die Krapfen gerne klassisch mit einer Marmeladenfüllung. Am liebsten mag ich eine Johannisbeer-Himbeer-Füllung. Krapfen, die mit Hagebuttenmarmelade gefüllt sind, mag ich hingegen gar nicht.

Zutaten für 30 Krapfen:
250 ml Milch
1 Würfel Hefe
500 g Weizenmehl (Type 405)
2 Eier
2 Eier davon das Eigelb
40 g Zucker
50 g Butter
1 Prise Salz
Sonnenblumenöl zum Frittieren
250 g Himbeermarmelade / Himbeer-Johannisbeer-Gelee
Puderzucker

Zubereitung:

  • Die Butter aus dem Kühlschrank stellen, damit sie weich wird.
  • 100 ml Milch laurwam erhitzen.
  • Hefe klein bröseln, zur Milch geben und verrühren.
  • 150 g Mehl dazu geben und zu einem Teig verarbeiten.
  • Teig ca. 25 min an einem warmen Ort ruhen lassen.
  • Die beiden Eier, die 2 Eigelb und den Zucker verrühren.
  • Die Ei-Zucker-Mischung, 150 ml Milch, 350 g Mehl, die Butter, die Prise Salz und den Vorteig zu einem glatten Teig verrühren.
  • Den Teig zugedeckt an einem warmen Ort erneut ca. 25 min ruhen lassen.
  • Ein Backbleck mit Mehl bestäuben, um die geformten Krapfen nochmals gehen zu lassen.
  • Den Teig in 30 g große Stücke aufteilen, diese zu Kugeln formen, auf das Blech legen und ein bißchen platt drücken. Am Besten auch die Hände mit Mehl bestäuben, damit der Teig nicht kleben bleibt.
  • Die geformten Krapfen nochmal 45 min gehen lassen. Dabei sollte sich die Teigmenge jeweils verdoppeln.

Krapfen roh

  • Das Öl in eine Pfanne oder einen Wok geben und erhitzen bis es Blasen wirft.
  • Die Krapfen nach und nach von beiden Seiten goldgelb backen, heraus nehmen und auf einem Küchenpapier abtropfen lassen.

Krapfen im Wok

  • Die Krapfen mit einem Spritzbeutel mit Marmelade füllen und mit Puderzucker bestäuben.

Dauer inkl. Wartezeiten: 3,5 Stunden

Basilikumpfannkuchen mit Schafskäse-Tomaten-Füllung

Immer nur süße Pfannkuchen sind mir auf Dauer zu langweilig. Herzhaftere Füllungen haben es mir angetan. Wie esst ihr sie denn am liebsten? Herzhaft oder süß? Welches ist eure liebste Füllung?

Basilikumpfannkuchen mit Schafskäse-Tomaten-Füllung

Von Zeit zu Zeit esse ich Pfannkuchen sehr gerne, auch mit Marmelade. Am liebsten esse ich sie dann mit Himbeer-Johannisbeer-Gelee. Der dezente Säureanteil der Johannisbeeren im Gelee ist mir lieber als eine sehr süße Erdbeer-Marmelade zu den Pfannkuchen. Auch esse ich die Pfannkuchen sehr gerne mit Zimt und Zucker. Man kann natürlich nicht nur die Füllung variieren, sondern auch den Teig. Kokosmilch-Pfannkuchen mit Schattenmorellen wären dafür eine Möglichkeit.

Pfannkuchen können natürlich nicht nur süß gegessen werden, sondern auch herzhaft. Zum einen gibt es die Pfannkuchensuppe, aber auch die herzhaften Füllungen. Überbackene Pfannkuchen mit Pfifferling-Füllung sind dafür ein gutes Beispiel. Da ich dieses Mal aber auch nicht den normalen Teig für die Pfannkuchen verwenden wollte, habe ich noch Basilikumblätter dazu gegegebn, in der Hoffnung, der Teig erhält dadurch einen grünen Farbton. Das hat leider nicht funktioniert, heraus geschmeckt hat man das Baslikum aber trotzdem. Ergänzt wurde das ganze durch eine Schafskäse-Tomaten-Füllung.

Zutaten(6 Pfannkuchen):
5 Eier
415 ml Milch
200 g Weizenmehl (Type 405)
7 g frische Basilikumblätter
1/4 TL + 1 Prise Salz
Sonnenblumenöl
260 g Schafskäse
250 g Cocktailtomaten
Pfeffer
1/2 TL getrockneter Thymian

Zubereitung:

  • Milch, Eier, Mehl und eine Prise Salz mit dem Mixer zu einem Teig verrühren.
  • Die Basilikumblätter klein hacken und unter den Teig mischen.
  • In einer Pfanne einen Schuß Sonnenblumenöl erhitzen
  • Anschließend eine Schöpfkelle voll Teig in der Pfanne zügig verteilen und eventuell die Pfanne noch leicht schwenken, so dass der gesamte Pfannenboden gleichmäßig mit Teig bedeckt ist. Dies muss allerdings ziemlich schnell ablaufen, damit der Teig nicht schon zu einer festen Konsistenz gebacken ist. Sobald die Unterseite des Pfannkuchens leicht braun ist, diesen mit einem Pfannenwender umdrehen und warten bis auch die zweite Seite leicht braun ist. Dies so lange machen bis der gesamte Teig heraus gebacken ist.
  • Währenddessen den Feta zerkrümeln und in einer zweiten Pfanne erhitzen bis er geschmolzen ist.
  • Die Tomaten vierteln und zusammen mit dem Schafskäse kurz erhitzen.
  • Die Füllung mit Pfeffer, Thymian und 1/4 TL Salz abschmecken.
  • Sobald die Pfannkuchen fertig sind, die Füllung aus der Pfanne nehmen und die Pfannkuchen damit füllen und rollen.

Dauer: 1 Stunde

Knoblauch-Confit

Ich esse Knoblauch sehr gerne. Allerdings ist es mir schon öfters passiert, dass er begonnen hat zu schimmeln bevor ich ihn verarbeiten konnte. Das Problem habe ich glücklicherweise nun nicht mehr.

Knoblauch-Confit

Vor einiger Zeit war ich wieder einmal enttäuscht, da eine Knoblauchknolle schimmlig war obwohl ich sie erst kurz zuvor gekauft habe. So etwas passiert natürlich an einem Sonntag und ich hatte keinen weiteren Knoblauch mehr zu Hause. Ich habe es mir sowieso angewöhnt, nie mehr als eine Knoblauchknolle zu Hause zu haben, da ich leider öfters das Problem mit verschimmelten Knoblauchzehen hatte. Das half mir an besagtem Sonntag natürlich nichts.

Ich wollte aber vermeiden, wieder in so eine Situation zu geraten und habe mich im Internet auf die Suche nach alternativen Aufbewarungsmöglichkeiten gemacht. Dabei bin ich auf ein Rezept für confierten Knoblauch gestoßen. Dabei wird der Knoblauch bei minimaler Temperatur ca. 45 bis 60 min. in einem geschmacksneutralen Öl confiert.

Das Ergebnis ist ein extrem milder, haltbarer, sehr gut schmeckender Knoblauch. Der Knoblauch wird aufgrund dieser Zubereitungsart weich und kann mit einer Gabel zerdrückt werden, so dass er bei der Verwendung nicht mehr klein geschnitten werden muss. In einem sauberen und gut verschlossenen Schraubglas halten sich die Knoblauchzehen so einige Monate.

Das verwendete Öl nimmt während des Confierens einen herrlichen Knoblauchgeschmack an und kann als Knoblauchöl für Salate oder andere Gerichte verwendet werden.

Zutaten:
Knoblauchknollen
Sonnenblumenöl

Zubereitung:

  • Die Knoblauchknollen in einzelne Knoblauchzehen zerteilen, aber noch nicht schälen.
  • Die Zehen inkl. Schale ca. 20 sec in kochendem Wasser blanchieren, in einen anderen Topf geben und danach mit eiskaltem Wasser übergießen. Dadurch lassen sich die Zehen sehr gut schälen.
  • Die Zehen schälen sobald sie kalt genug sind, um sie anzufassen, und dabei auch die holzige Seite mit einem Messer abschneiden.
  • Den geschälten Knoblauch abtrocknen und in einen leeren Kochtopf geben.
  • Die Knoblauchzehen mit Öl bedecken.
  • Die Zehen bei minimaler Temperatur im Öl confieren bis sie weich und leicht gelblich sind. Das dauert ca. 45-60 min.
  • Den Knoblauch, sobald er abgekühlt ist, zusammen mit dem Öl in ein gut verschließbares Glas geben. Dabei ist wichtig, dass der Knoblauch komplett vom Öl bedeckt ist und keine Luftbläschen mehr im Öl enthalten sind, da der Knoblauch ansonsten schlecht werden kann.

Quelle: Kleiner Kuriositätenladen

Käsebällchen mit Tomatensoße

Es gibt Gerichte, die an die Kindheit erinnern und die man als Erwachsener nicht mehr mag. Es gibt aber auch Speisen, die man später immer noch sehr gerne ißt, da es keine typischen Kindermahlzeiten sind. Zur zweiten Gruppe gehören für mich Käsebällchen mit Tomatensoße.

Kaesebaellchen mit Tomatensosse

Ich liebe Käsebällchen. Sie gehören zu meinen Lieblingsgerichten seit ich ein kleines Kind bin. Wenn ich nur daran denke, wie der geschmolzene Käse in den Bällchen kleine Fäden zieht, läuft mir das Wasser im Munde zusammen. Innen sind die Bällchen schön weich, außen sind sie von einem knusprigen Semmelbröselmantel umgeben. Die Käsebällchen kann man auch pur essen bzw. als Fingerfood bei einer Party reichen. Ich bevorzuge es allerdings, sie zusammen mit einer Tomatensoße zu essen. Das ist eine Kombination, die ich schon immer so esse. Gebt mir Käsebällchen mit Tomatensoße und ich bin glücklich. Mehr brauche ich dazu gar nicht, weder einen Salat als Beilage noch ein süßes Dessert danach. Ich esse mich viel lieber an den Käsebällchen satt. Der einzige kleine Nachteil, den man aber getrost ignorieren kann, ist dass die Bällchen frittiert werden müssen und der Geruch auch noch am nächsten Tag in der Wohnung hängt. Aber das ist mir egal. Wir reden hier schließlich von meinen geliebten Käsebällchen.

Zutaten Käsebällchen (3 Portionen):
70 g Butter
Prise Salz
1/4 l Wasser
200 g Weizenmehl (Type 405)
4 Eier
200 g geriebener Edamer (oder Emmentaler, Greyezer bzw. Bergkäse)
Sonnenblumenöl
Semmelbrösel

Zubereitung Käsebällchen:

  • Wasser, Salz und Butter in einem Topf zum Kochen bringen und danach den Herd ausschalten.
  • Das Mehl hinzugeben und mit den restlichen Zutaten verrühren.
  • Den Topf vom Herd nehmen und nach und nach die Eier einzeln hinzugeben und verrühren.
  • Den Käse dazu geben und zu einem Brandteig verarbeiten.
  • Sobald der Teig abgekühlt ist, diesen zu Walnuß großen Kugeln formen und in den Semmelbröseln wenden. Damit der Teig nicht zu sehr an den Händen klebt, die Hände vor jeder Kugel in eine Schüssel mit lauwarmem Wasser tauchen.
  • Öl ca 2 cm hoch in einen kleinen Topf gießen und erhitzen. Ich verwende dazu am liebsten meinen kleinen gußeisenen Wok. Mit einem Holzstäbchen den Hitzetest machen. Dazu wird das Stäbchen in das Öl gehalten. Steigen am Hölzchen kleine Blasen auf, ist das Öl heiß genug und die Bällchen können darin frittiert weden.
  • Zum Frittieren jeweils 4-5 Bällchen in das heiße Öl geben und warten bis sie knusprig goldbraun sind. Dies dauert jeweils ca. 3-4 min.
  • Anschließend die Bällchen noch auf einem Küchenpapier oder einem Rost abtropfen lassen.

Zutaten Tomatensoße:
3 Schalotten
1 Packung passierte Tomaten
1 TL getrockneter Oregano
Olivenöl
Pfeffer
1 TL Salz
1/2 TL Zucker

Zubereitung Tomatensoße:

  • Öl in einem Topf erhitzen.
  • Die klein geschnittenen Schalotten im Öl glasig anbraten.
  • Die restlichen Zutaten hinzu geben und die Soße noch ca 10 min kochen lassen.

Dauer: ca. 1 Stunde

Eisbergsalat mit Senf-Dressing, gegrilltem Ziegenkäse und Knoblauchbaguette

Eisbergsalat mit Ziegenkaese

Zutaten (2 Portionen):
1/2 TL Olivenöl
2 Scheiben einer Ziegenkäse-Rolle (ca. 1 cm dick)
5 – 6 Blätter Eisbergsalat
1 EL Sonnenblumenöl
1 EL Walnussessig
1/2 TL Senf
Pfeffer
Salz
Knoblauch-Baguette

Zubereitung:

  • Ein Grillpfännchen mit dem Olivenöl einpinseln. Da der Käse beim Erhitzen sehr schnell flüssig wird, eignen sich die normalen Alu-Grillschalen aufgrund ihrer Löcher nicht. Wer kein Grillpfännchen hat, kann den Käse auch in Alufolie einwickeln und darin grillen.
  • Die Ziegenkäsescheiben in ein oder zwei Grillpfännchen legen oder in Alufolie zu einem Grillpäckchen einwickeln.
  • Den Käse für maximal 10 min auf den Grill legen.
  • Währenddessen die Salatblätter in kleinere Stücke schneiden und auf die Teller verteilen.
  • Sonnenblumenöl, Walnussessig, Pfeffer, Salz und Senf mit dem Schneebesen so lange verrühren bis sich alles komplett vermischt hat.
  • Das Dressing über dem Salat verteilen.
  • Das Knoblauchbaguette zubereiten.
  • Den fertig gegrillten Käse auf den Salat legen.

Dauer: ca 15 Minuten

Das Gericht nimmt am Blog-Event Sommerliebe teil.
Sommerliebe

Außerdem nimmt dieses Rezept am Blog-Event Wir kochen alle nur mit Wasser teil.
HighFoodality Blog-Event Wir kochen alle nur mit Wasser

Kokosmilch-Pfannkuchen à la Kurumba mit Schattenmorellen

Kokos-Pfannkuchen mit Schattenmorellen

Zutaten (5 kleine Pfannkuchen):
200 ml Kokosmilch
30 g Weizenmehl (Type 405)
1 Ei
45 g Zucker
30 g Kokosraspeln
270 g Schattenmorellen aus dem Glas inkl. Saft
1,5 TL Speisestärke
Sonnenblumenöl

Zubereitung:

  • Kokosmilch, Mehl, Ei und Zucker in einer Schüssel mit dem Mixer verrühren.
  • Die Kokosraspeln unter den Teig mischen.
  • Mit etwas Sonnenblumenöl der Reihe nach die Pfannkuchen in einer Pfanne von beiden Seiten heraus backen.
  • Währenddessen die Schattenmorreln mit dem Saft in einen Topf geben und erhitzen.
  • Die Stärke zu den Kirschen geben und den Saft auf niedriger Temperatur eindicken lassen.
  • Sobald die Pfannkuchen und die Schattonemorellen fertig sind, können jeweils einige Schattenmorellen auf einen Pfannkuchen mittig gelegt werden. Anschließend den Pfannkuchen der Länge nach rollen

Dauer: 45 Minuten

Sigara Böreği

Sigara Böregi

Zutaten (12 Stück)
12 Yufka-Teigblätter (dreieckig)
200 g Schafskäse
1 Ei
Pfeffer
1 Prise Chilipulver
2 Stängel Petersilie
0,5 l Sonnenblumenöl

Zubereitung:

  • Den Schafskäse zerkrümeln und in eine Schüssel geben.
  • Die Petersilienblätter vom Stängel abzupfen, klein hacken und zum Schafskäse geben.
  • Das Ei trennen. Das Eiweiß in eine kleine Tasse gießen. Das Eigelb in die Schüssel mit dem Schafskäse geben.
  • Pfeffer und Chilipulver ebenfalls in die Schafskäse-Schüssel geben.
  • All Zutaten gründlich durchmischen.
  • Um die Sigara Böreği zu rollen, sollte am Besten immer nur 1 Yufka-Blatt aus der Packung genommen werden, damit es nicht austrocknet und reißt.
  • Das Teigblatt auf eine glatte Unterlage legen und ca. 1,5 TL der Schafskäsefüllung als länglichen Streifen auf der Breitseite des Dreiecks verteilen.

Sigara Böregi

  • Die beiden Seiten zur Mitte einklappen.

Sigara Böregi

  • Die eingeklappten Seiten mit der Füllung zur Spitze rollen. Dabei aber noch ein Stückchen (ca. 4 cm) ungerollt lassen. Dieses verbleibende Teigstück mit Eiweiß einpinseln, damit das Eck besser klebt und sich nicht mehr lösen kann.

Sigara Böregi

  • Das Öl in einer Pfanne oder einem Wok erhitzen und darin die Röllchen knusprig, goldbraun heraus backen.

Dazu schmecken Cacık und Çoban salatası, also Hirtensalat, der bei uns unter dem Namen Griechischer Bauernsalat besser bekannt ist, sehr gut.

Dauer: 45 Minuten.

Dieses Rezept nimmt am Blog-Event Sommerlich-herzhaftes aus meiner Küche teil.
Blog-Event