Ebly mit Gemüse

Gibt es für Ebly auch einen anderen Namen? Denn eigentlich ist das der Name des Herstellers. Oder verhält es sich hier wie bei Tempo und Labello? Dort ist auch nicht mehr zwingend die Marke, sondern oft das Produkt Lippenpflegestift oder Taschentuch gemeint, wenn einer der beiden Begriffe verwendet wird. Ich hab nun ein bißchen gegoogelt und herausgefunden, dass das Ebly Produkt auch Sonnenweizen genannt wird. Googelt man nun nach Sonnenweizen, landet man bei den meisten Treffern wieder bei Ebly. Ihr seht, ich habe mich bei meiner Recherche ziemlich im Kreis gedreht. Das ist auch der Grund, warum ich das Gericht weiterhin Ebly mit Gemüse nennen werde. Auch in der Vergangenheit habe ich euch bereits einen Ebly-Salat vorgestellt, der ebenfalls den Markennamen enthält.

Ebly mit Gemüse

Ebly verwende ich normalerweise gar nicht so oft. Reis, Nudeln, Couscous und Bulgur habe immer auf Vorrat im meinem Regal stehen, Ebly hingegen kaufe ich bewusst ein oder zweimal im Jahr ein. Da ich dieses Mal aber nicht wieder den Ebly-Salat zubereiten wollte, habe ich überlegt, wie man Ebly anderweitig verwenden kann und bin schnell zu dem Schluss gekommen, dass Gemüse auf jeden Fall dabei sein muss. Allerdings hatte ich in diesem Moment noch Lust auf etwas, das das ganze Gericht saftiger macht. Da ich ein großer Tomaten-Fan bin (darauf wärt ihr jetzt sicher nicht gekommen ;)), war ziemlich schnell klar, dass ich dafür passierte Tomaten verwenden möchte. Am Ende kam dabei ein Ebly mit Gemüse heraus, das genau so geschmeckt hat, wie ich es mir vorgestellt habe.

Kennt ihr Ebly? Wie nennt ihr es? Wozu gibt es bei euch Ebly?

Zutaten (3 Portionen Ebly mit Gemüse):

150 g rote Zwiebeln
1 EL Olivenöl
250 g Ebly
470 g rote und gelbe Paprika
360 g Zucchini
1 TL Salz
Pfeffer
1 TL Oregano
400 g stückige Tomaten

Zubereitung

  • Die Zwiebel schälen und würfeln.
  • Öl in einem Topf erhitzen und die Zwiebelstückchen darin glasig andünsten.
  • Währenddessen Ebly nach Anleitung zubereiten.
  • Die Paprikas würfeln und zu den Zwiebeln geben.
  • Die Zucchinis ebenfalls würfeln und in den Topf geben.
  • Das Gemüse leicht anbraten.
  • Die stückigen Tomaten dazu geben.
  • Das Gemüse mit Pfeffer, Salz und Oregano würzen.
  • Das gekochte Ebly unter das Gemüse geben und gleichmäßig vermischen.

Dauer: 35 Minuten

Mein Ebly mit Gemüse nimmt am Blog-event Wir kochen uns durch das Alphabet – E teil.

Wir kochen uns durch das Alphabet - E

Oliven-Dinkel-Pizza mit Ziegenkäse – Meine Erinnerung an die Oliven aus den 80ern

Vor kurzem habe ich darüber geschrieben, dass für mich Olivenöl nicht gleich Olivenöl ist. Beim Olivenöl gibt es gewaltige Qualitätsunterschiede. Wenig verwunderlich ist, dass diese Qualitätsunterschiede für die entscheidende Zutat eines guten Olivenöls, nämlich die Oliven, ebenso gilt.

Grob unterteilen kann man Oliven in schwarze und grüne Oliven. Aufgrund der Zubereitung lässt sich, unabhängig von der Olivensorte, auch ihr Geschmack sehr vielfältig variieren. Sollen sie scharf sein, werden sie mit Chilis verfeinert. Sollen sie herzhafter schmecken, werden sie zusammen mit Knoblauch eingelegt oder mit einem Kräuteröl mariniert.

Pizza mit Oliven und Ziegenkäse

Vor ein paar Monaten war ich wieder beim Griechen am Marktstand, der nebenbei erwähnt die besten getrockneten Tomaten verkauft, die ich jemals gegessen habe. Dort wird eine tolle Vielfalt verschiedenster Olivensorten angeboten u.a. auch Zitronenoliven. Es handelt sich dabei um grüne Oliven, die mit kleinen Zitronenstückchen eingelegt wurden und deshalb eine sehr fruchtige Note haben. Als ich sie zum ersten Mal probiert habe, war ich von den Zitronenoliven so begeistert, dass ich davon einen Becher mittlerer Größe gekauft habe. Zu Hause angekommen, habe ich den Becher schneller leer gefuttert als ich schauen konnte. Dazu gab es gar nichts außer einer weiteren Zitronenolive… und noch einer…. bis der Becher leer war.

Das war nicht das erste Mal, dass ich Oliven pur gegessen habe. Es passiert nicht selten, dass ich zum Kühlschrank gehe und ein paar Oliven nasche. Wenn ich hingegen an die Oliven zurück denke, die es in den 80ern gab, dann wäre das damals sicherlich nicht passiert. Ich kann mich eigentlich nur an zwei Sorten Oliven aus dieser Zeit erinnern. Die grünen Oliven, bei denen eine wie die andere aussah, da sie keine individuelle Form hatten; sie sahen aus als wären sie von einer Maschine produziert gewesen. Dieser optische Effekt wurde noch dadurch verstärkt, dass alle ein gleich großes Loch hatten, das mit einem kleinen Stück Paprika gefüllt war. Diese grünen Paprika-Oliven wurden oft auch für die allseits bekannten Käse-Oliven-Spießen verwendet, die damals bei keiner Feier fehlen durften.

Die andere Sorte Olive, an die ich mich erinnere, waren schwarze Oliven. Sie waren ohne Kräuter, Knoblauch oder andere Zutaten eingelegt. Erst viel später habe ich heraus gefunden, dass diese schwarzen Oliven schwarz gefärbt waren. Ob sie ursprünglich grün waren und schwarz gefärbt wurden oder ob sie bereits von Natur aus schwarz waren und das Färben den Schwarzton intensivieren sollte, weiß ich nicht. Kein Wunder, dass die Flüssigkeit, in der sie schwammen, auch etwas unappetitlich schwarz gefärbt war.

Wie ihr bemerkt, habe ich weder an die grünen noch an die schwarzen Oliven von früher guten Erinnerungen. Erst Mitte der 90er meine ich, dass es in den normalen Supermärkten bessere Oliven zu kaufen gab, die auch den Namen Olive wirklich verdienten. Neben der größeren Vielfalt verbesserte sich zum Glück auch ihr Geschmack. Das war auch die Zeit als ich meine Liebe zu den Oliven entdeckt habe. Heutzutage möchte ich auf Oliven gar nicht mehr verzichten müssen. Ich genieße es, mich durch die verschiedenen Sorten zu probieren und sie in meinen Gerichten zu verwenden.

Obwohl ich mittlerweile sowohl die grünen als auch die schwarzen Oliven in allen Variationen sehr gerne esse, schmecken mir die schwarzen noch ein kleines bißchen besser als die grünen Oliven. Für meine Pizza mit Oliven und Ziegenkäse kommen deshalb meine geliebten schwarzen Oliven zum Einsatz. Ihr könnt natürlich auch grüne Oliven verwenden, wenn euch die besser schmecken. Allerdings würde ich bei beiden, egal ob grün oder schwarz, darauf achten, dass die Oliven keine Kerne mehr enthalten. Olivenkerne empfinde ich bei einer Pizza immer als etwas störend.

Welche Erinnerungen habt ihr an die in Deutschland erhältlichen Oliven aus den 80ern? Hattet ihr das Glück, bessere Oliven essen zu können? War eventuell einfach mein Supermarkt schlecht sortiert?

Zutaten Teig (5 Stück):

525 g Dinkelmehl (Type 630) + mehr zum Backen
8 g Trockenhefe
1,5 TL Zucker
270 ml lauwarmes Wasser
3 TL Salz
4 EL Olivenöl
10 EL Dinkelgrieß

Zutaten Belag (5 Stück):

780 g stückige Tomaten
2 TL Salz
Pfeffer
1 TL Oregano
300 g geriebener Belle Blanche
10 Basilikumblätter
schwarze Oliven

Zubereitung:

  • Den Pizzastein ca. 1 Stunde bei 250°C auf Ober- und Unterhitze vorheizen.
  • 525 g Mehl in eine Schüssel geben.
  • Im Mehl eine Mulde formen und dort Hefe und Zucker hineingeben.
  • 30 ml Wasser in der Mulde auf die Hefe gießen und alles mit ein bißchen Mehl abdecken.
  • Die Schüssel ca. 5 min stehen lassen bis sich Blasen in der Mulde gebildet haben.

Pizzateig

  • Das restliche Wasser, sowie 3 TL Salz und 4 EL Olivenöl in die Schüssel geben und alles zu einem glatten Teig verrühren.
  • Den Teig abdecken und an einem warmen Ort gehen lassen bis er sich ungefähr verdoppelt hat.
  • Währenddessen die stückigen Tomaten, Salz und Pfeffer sowie Oregano vermischen.

Pizzasoße

  • Hat sich der Teig ungefähr verdoppelt, dann daraus fünf Teigstücke bilden, die möglichst gleich groß sind.
  • Nun auf der Pizzaschaufel 1/2 EL Mehl vermischt mit 2 EL Grieß verteilen. Das sorgt dafür, dass der klebrige Pizzateig nachher gut auf den Pizzastein rollt.
  • Ein Teigstück nehmen, von außen leicht einmehlen und den Teig vorsichtig mit den Händen größer und dünner ziehen, so dass er eine schöne runde Form erhält. Es sollte vermieden werden, den Teig auszurollen, denn dann geht ein Teil des Volumens wieder verloren, das während der „Gehzeit“ enstanden ist.
  • Den Teig auf die Pizzaschaufel legen.
  • 1/5 der Tomatensoße auf dem Teig verteilen.
  • 60 g geriebenen Belle Blanche darauf verteilen.
  • Die Oliven klein schneiden und damit die Pizza belegen.

Pizzaschaufel

  • Mit einer ruckartigen Bewegung den Teig von der Pizzaschaufel auf den Pizzastein rollen lassen.
  • Die Pizza 7 – 10 min im Bratrohr backen bis der Teig knusprig braun geworden ist und auch der Käse etwas braune Farbe angenommen hat.
  • Vorsichtig die fertige Pizza mit der Pizzaschaufel aus dem Bratrohr holen und die nächste Pizza zubereiten. Ihr könnt auch bereits während des Backens die nächste Pizza belegen und auf der Pizzaschaufel vorbereiten. Die fertige Pizza müsst ihr dann eben mit etwas anderem, wie z.B. einem Pfannenwender, aus dem Rohr holen.
  • Die fertige Pizza mit Basilikum dekorieren.

Die Pizza nimmt am Blog-Event Wir kochen uns durch das Alphabet – O teil.

Wir kochen uns durch das Alphabet - O

Pizza mit Ziegenkäse vom Pizzastein

Ich liebe Pizza. Am liebsten würde ich jeden Tag Pizza essen. Wahrscheinlich würde ich das sogar einige Wochen durchziehen ohne dass mir die Pizza zum Hals raus hängt. Klar, es würde nicht jeden Tag denselben Belag geben. Einen Tag gäbe es Pizza mit Walnüssen und Oliven, am nächsten Tag eine Trüffelpizza oder auch eine Pfannenpizza mit Mais und Paprika. Oder wie wäre es mit einer Kartoffelpizza mit Spargel und Avocado? Da sind der Phantasie zum Glück keine Grenzen gesetzt. An eine süße Pizza habe ich mich bislang allerdings noch nicht heran gewagt. Habt ihr schon einmal eine süße Pizza gegessen? Wenn ja, war der Teig dann auch süßlich und wie wurde die Pizza belegt?

Pizza vom Pizzastein mit Ziegenkaese

Da ich so gerne Pizza esse und auch selbst zubereite, habe ich mich vor kurzem dazu entschlossen, mir einen Pizzastein zu kaufen. Bereits beim ersten Versuch habe ich mich gefragt, warum ich nicht bereits früher einen Pizzastein gekauft habe. Die Pizza hat so viel besser geschmeckt als eine selbst zubereitete Pizza ohne Pizzastein. Ich war davon so begeistert, dass ich bereits ein paar Tage später erneut mit dem Pizzastein leckere Pizzen gebacken habe und an meiner Technik gefeilt habe. Beim ersten Mal sind mir leider zu oft Teile des Pizzabodens an der Pizzaschaufel kleben geblieben bzw. sind von dieser nicht gut auf den Pizzastein gerutscht. Aber bereits beim zweiten Mal ist mir das nicht mehr passiert, da ich Dinkelgrieß auf die Pizzaschaufel gelegt habe bevor der rohe Teig drauf kam. Damit hat sich die belegte Pizza dann ganz leicht auf den Pizzastein rollen lassen ohne dass entweder der Teig an der Schaufel kleben blieb oder die Hälfte des Belags von der Pizza gerutscht ist.

Habt ihr auch einen Pizzastein und noch weitere Tricks auf Lager, so dass die Pizza noch besser wird und leichter zuzubereiten ist? Dann her damit.

Zutaten Teig (5 Stück):

525 g Dinkelmehl (Type 630) + mehr zum Backen
8 g Trockenhefe
1,5 TL Zucker
270 ml lauwarmes Wasser
3 TL Salz
4 EL Olivenöl
10 EL Dinkelgrieß

Zutaten Belag (5 Stück):

780 g stückige Tomaten
2 TL Salz
Pfeffer
1 TL Oregano
300 g geriebener Belle Blanche
20-25 Basilikumblätter

Zubereitung:

  • Den Pizzastein ca. 1 Stunde bei 250°C auf Ober- und Unterhitze vorheizen.
  • 525 g Mehl in eine Schüssel geben.
  • Im Mehl eine Mulde formen und dort Hefe und Zucker hineingeben.
  • Ca. 30 ml Wasser in der Mulde auf die Hefe gießen und alles mit ein bißchen Mehl abdecken.
  • Die Schüssel ca. 5 min stehen lassen bis sich Blasen in der Mulde gebildet haben.

Pizzateig

  • Das restliche Wasser, sowie 3 TL Salz und 4 EL Olivenöl in die Schüssel geben und alles zu einem glatten Teig verrühren.
  • Den Teig abdecken und an einem warmen Ort gehen lassen bis er sich ungefähr verdoppelt hat.
  • Währenddessen die stückigen Tomaten, Salz und Pfeffer sowie Oregano vermischen.

Pizzasoße

  • Hat sich der Teig ungefähr verdoppelt, dann daraus fünf Teigstücke bilden, die möglichst gleich groß sind.
  • Nun auf der Pizzaschaufel ca. 1/2 EL Mehl vermischt mit 2 EL Grieß verteilen. Das sorgt dafür, dass der klebrige Pizzateig nachher gut auf den Pizzastein rollt.
  • Ein Teigstück nehmen, von außen leicht einmehlen und den Teig vorsichtig mit den Händen größer und dünner ziehen, so dass er eine schöne runde Form erhält. Der Teig sollte am Rand etwas dicker sein. Es sollte vermieden werden, den Teig auszurollen, denn dann geht ein Teil des Volumens wieder verloren, was während der „Gehzeit“ enstanden ist.
  • Den Teig auf die Pizzaschaufel legen.
  • Ca. 1/5 der Tomatensoße auf dem Teig verteilen. Dabei die Tomatensoße nicht bis komplett zum Rand verteilen. Denn dort, wo sich Soße befindet, geht der Teig während des Backens etwas weniger auf als an den Stellen ohne Soße. Deshalb kann auch keine Soße oder Käse während des Backens von der Pizza laufen.
  • Ca. 60 g geriebenen Belle Blanche darauf verteilen.

Pizzaschaufel

  • Mit einer ruckartigen Bewegung den Teig von der Pizzaschaufel auf den Pizzastein rollen lassen.
  • Die Pizza ca. 7 – 10 min im Bratrohr backen bis der Teig knusprig braun geworden ist und auch der Käse etwas braune Farbe angenommen hat.
  • Vorsichtig die fertige Pizza mit der Pizzaschaufel aus dem Bratrohr holen und die nächste Pizza zubereiten. Ihr könnt auch bereits während des Backens die nächste Pizza belegen und auf der Pizzaschaufel vorbereiten. Die fertige Pizza müsst ihr dann eben mit etwas anderem, wie z.B. einem Pfannenwender, aus dem Rohr holen.
  • Die fertige Pizza mit Basilikum dekorieren.

Dauer gesamt: 2 Stunden, 15 Minuten

P wie Pizza. Deshalb nimmt die Pizza mit Ziegenkäse vom Pizzastein auch am Blog-Event Wir kochen uns durch das Alphabet – P teil.

Wir kochen uns durch das Alphabet - P

Die Tomateninsel wird 4!

Wahnsinn wie die Zeit vergeht. Schon wieder ist ein Jahr vorbei und die kleine Tomateninsel wird heute bereits vier Jahre alt! Ich danke euch allen, die ihr mir die Treue haltet und meinen Blog regelmäßig besucht, von Herzen. Ich freue mich jedes Mal riesig, wenn ihr wieder einen eurer netten Kommentare hinterlaßt. An diese Stelle möchte ich auch alle neuen Leser ganz herzlich auf der Insel willkommen heißen.

Mini-Pizzen

Auch wenn die Tomateninsel noch nicht in dem Alter ist, in dem man wilde Parties feiert (Oder verhält es sich bei Blogs wie beim Alter der Hunde? Ein Hunde- bzw. Blogjahr entspricht sieben Menschenjahren? Dann wäre die Insel schon 28 Jahre alt und wahrlich alt genug für eine anständige Party ;-)), schmeiße ich heute eine tolle Party für sie. Was wäre eine Party ohne Snacks und Knabbereien? Keine gute Party. Am besten eignet sich dafür meiner Meinung nach Fingerfood und genau so eines habe ich für euch zubereitet: vier verschiedene Mini-Pizzen. Alle sind mit Tomaten und Schafskäse belegt. Es gibt eine Sorte mit Peperoni, eine mit Walnüssen, eine mit Champignons und eine mit Knoblauch. Greift zu bevor die kleinen Leckereien alle weg sind!

Mini-Pizzen

Zutaten (ca. 36 Stück)

350 g Dinkemehl (Type 630)
5 g Trockenhefe
2 TL Zucker
180 ml lauwarmes Wasser
4 TL Salz
2,5 EL Olivenöl
800 g stückige Tomaten
Pfeffer
1 TL getrockneter Oregano
200 g Schafskäse
ca. eine Hand voll Walnusskerne
ca. 10 eingelegte, milde Peperonis
4 große Champignons
6-8 Knoblauchzehen

Zubereitung

  • Das Mehl in eine Schüssel geben.
  • In der Mitte des Mehls eine kleine Mulde formen und die Hefe, 1 TL Zucker sowie 10 ml lauwarmes Wasser hineingeben. Das ganze dünn mit Mehl bedecken und ein paar Minuten warten bis sich bei diesem kleinen Vorteig Blasen bilden.
  • Die restlichen 170 ml Wasser, 2 TL Salz und Olivenöl hinzugeben und zu einem homogenen Teig verrühren. Diesen Teig nun abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen bis er sich ungefähr verdoppelt hat.
  • Währenddessen die stückigen Tomaten mit 2 TL Salz, 1 TL Zucker, Pfeffer und Oregano würzen.
  • Hat sich der Teig ungefähr verdoppelt, so könnt ihr beginnen, die kleinen Pizzen auszurollen. Dafür jeweils ein Teigstück nehmen, das etwas kleiner als ein Golfball ist. Dieses dünn ausrollen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Bei mir wurden es 36 Mini-Pizzen.
  • Die gewürzten, stückigen Tomaten auf den Pizzen verteilen.
  • Die Peperonis und die Champignons in kleinere Stücke schneiden.
  • Die Knoblauchzehen schälen und in Scheiben schneiden.
  • Peperoni- und Champignonstücke, sowie die Walnusskerne und Knoblauchzehen auf den Pizzen verteilen.
  • Den Schafskäse entweder klein schneiden und über die Pizzen streuen oder mit der Hand über den Pizzen zerkrümeln.
  • Jedes Backblech nun für ca. 10 min bei 220°C (Ober- und Unterhitze, mittlere Schiene) ins nicht vorgeheizte Bratrohr stellen bis die Mini-Pizzen leicht braun und der Teig knusprig ist.

Dauer: 1 Stunde 45 Minuten

Bohnen-Feta-Bratlinge mit Tomaten-Sugo

Gebt mir Schafskäse mit Tomaten und meine Welt ist wieder in Ordnung. Ich liebe sowohl den Geruch als auch den Geschmack, den Schafskäse hat, wenn er erhitzt wird und dann leicht braun ist. Dabei muss ich immer an tolle Urlaube in Griechenland denken, an das Meer, den Strand, die Sonne… Bis auf die Sonne sind das leider alles Sachen, die ich hier nicht gerade ums Eck habe und die Sonne läßt sich in Deutschland leider auch nicht so regelmäßig blicken wie das in Griechenland der Fall ist. Aber egal, ich hole mir die Sonne und meine Urlaubsstimmung einfach von Zeit zu Zeit auf den Teller.

Bohnen-Feta-Bratlinge mit Tomaten-Sugo

Schafskäse und Tomaten sind für mich Lebensmittel, auf die ich nur ungern verzichten möchte. Deshalb kommen sie auch in vielen meiner Gerichte vor, einzeln oder auch sehr gerne zusammen. Denn zusammen sind die beiden für mich ein absolutes Dream-Team. Auf der Suche nach neuen Gerichten bin ich dann auf ein tolles Gericht gestoßen, das Riesenbohnen, Schafskäse und Tomaten vereint. Schon beim Durchlesen ist mir das Wasser im Munde zusammen gelaufen. Beim Essen kam ich gar nicht mehr aus dem Schwärmen heraus. Ich hätte niemals gedacht, dass weiße Riesenbohnen und Schafskäse so perfekt harmonieren. Zusammen mit dem Tomaten-Sugo sind die Bratlinge einfach nur perfekt.

Habt ihr auch Lebensmittel oder ganze Gerichte, die euch immer wieder an den Urlaub erinnern und die ihr dann gerne zubereitet, um in Urlaubsstimmung zu kommen oder das kalte, nasse Wetter in Deutschland zu vergessen?

Zutaten (13 Bratlinge):

480 g weiße Riesenbohnen (aus der Dose, Abtropfgewicht)
2 Knoblauchzehen
150 g Schafskäse
Pfeffer
1/2 TL Salz
10 Basilikumblätter
60 g Weizenmehl (Type 405)
ca. 3-4 EL Olivenöl zum Braten

Zutaten (Tomatensugo):

1 mittlere Zwiebel
1 TL Olivenöl
400 stückige Tomaten
1/2 – 1 TL Salz
Pfeffer
1/2 TL Zucker
10 Basilikumblätter

Zubereitung:

  • Die Bohnen in ein Sieb geben und gründlich mit Wasser abspühlen, so dass die Soße, die sich an den Bohnen befindet, nicht mehr vorhanden ist.
  • Die Knoblauchzehen schälen und klein schneiden.
  • Bohnen und Knoblauch in eine Schüssel geben und mit einer Gabel klein drücken.
  • Den Schafskäse klein schneiden oder mit den Fingern zerkrümeln und zu den Bohnen geben.
  • 10 Basilikumblätter klein hacken.
  • Basilikum, Pfeffer sowie ca. 1/2 TL Salz zur Bohnen-Schafskäse-Masse geben. Je nachdem wie salzig euer Schafskäse ist, müsst ihr etwas weniger oder mehr Salz verwenden.
  • Das Mehl ebenfalls dazu geben und alles gründlich vermischen.
  • Nun aus der Bohnen-Schafskäse-Masse Bratlinge formen. Dafür ca. 1,5 – 2 EL Masse nehmen, zu einer Kugel formen und anschließend platt drücken, so dass der Bratling ca. 1 cm dick ist.
  • Sobald alle Bratlinge geformt sind, etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen.
  • Die Bratlinge von beiden Seiten jeweils anbraten bis sie die gewünschte Bräune haben.
  • Währenddessen die Zwiebel schälen und würfeln.
  • 1 TL Olivenöl in einen Topf geben.
  • Die Zwiebelstücke im Topf glasig dünsten.
  • Die stückigen Tomaten dazu geben.
  • Mit Pfeffer, Salz und Zucker würzen.
  • Das restliche Basilikum grob hacken und ganz zum Schluß zu den Tomaten geben.

Dauer: 1 Stunde

Quelle: köstlich vegetarisch

Welt bester Nudelauflauf oder mediterraner Parmesan-Nudelauflauf

Eigentlich neige ich nicht zu Übertreibungen. Aber so leid es mir tut, in diesem Fall ist die Beschreibung absolut zutreffend: Welt bester Nudelauflauf.

mediterraner Parmesan-Nudelauflauf

Spätestens auf dem Weg von der Arbeit nach Hause stellen sich mir früher oder später die Fragen: „Was koche ich heute Abend? Worauf habe ich Lust? Muss ich dafür noch einkaufen gehen oder was habe ich bereits zu Hause?“. In den meisten Fällen geht es dann so weiter: „Heute habe ich Lust auf Nudeln, aber nicht einfach Nudeln mit Soße, überbacken wäre toll. Zum Überbacken brauche ich Käse. Parmesan habe ich noch zu Hause. Die Nudeln nur mit Parmesan zu überbacken wird mir aber zu trocken. Wenn ich hingegen die Nudeln mit einer Parmesan-Sahne-Weißwein-Mischung überbacke, dann wird es weniger trocken. Zu Parmesan passen Tomaten und Walnüsse ganz gut, eventuell auch noch getrocknete Tomaten. Trotzdem wird mir der Auflauf mit diesen Zutaten immer noch zu trocken. Dann nehme ich am besten noch stückige Tomaten dazu.“ Zu Hause angekommen, mache ich mich dann ans Werk, ändere noch 1000 Mal meine Meinung, um am Ende das Essen meistens doch so zuzubereiten, wie ich es ursprünglich geplant habe. Dieses Mal ist dieser wirklich saftige, leckere, mediterran angehauchte Parmesan-Nudelauflauf dabei heraus gekommen. Er hat mir so gut geschmeckt, dass ich ihn ein paar Tage später erneut zubereitet habe.

Wie sieht euer liebster Nudelauflauf aus? Welche Zutaten gehören für euch unbedingt in einen Nudelauflauf?

Zutaten (2 Portionen):

250 g Tomaten-Pistazien-Casarecce
85 g Walnusskerne
30 g getrocknete Tomaten (nicht in Öl eingelegt)
130 g Cocktailtomaten
400 g stückige Tomaten
1,5 TL Salz
Pfeffer
1/2 TL Zucker
1/2 TL Thymian
110 g Parmesan
150 ml flüssige Sahne
50 ml Chardonnay

Zubereitung:

  • Die Nudeln im Salzwasser kochen, allerdings nicht so lange wie auf der Verpackung empfohlen wird. Steht auf der Verpackung, dass die Nudeln z.B. 8 min gekocht werden sollen, dann diese nur 5 min im kochenden Wasser zubereiten. Dadurch wird verhindert, dass die Nudeln aufgrund der weiteren Zubereitung zu matschig werden.
  • Die Walnüsse grob hacken.
  • Die getrockneten und die frischen Tomaten klein schneiden.
  • Die stückigen Tomaten mit 1 TL Salz, Pfeffer, 1/2 TL Zucker und Thymian würzen.
  • Den Parmesan reiben.
  • Parmesan, Sahne, Chardonnay, Pfeffer und 1/2 TL Salz in einem kleinen Gefäß vermischen.
  • Die fertig gekochten Nudeln in eine Auflaufform geben.
  • Walnüsse, getrocknete und frische Tomaten sowie die gewürzten stückigen Tomaten mit den Nudeln vermischen.
  • Die Nudeln mit der Parmesan-Sahne-Chardonnay-Mischung gleichmäßig übergießen.
  • Den Nudelauflauf bei Ober- und Unterhitze ca. 25 min bei 180°C (mittlere Schiene) überbacken.

Dauer: 1 Stunde

Pfannenpizza mit Mais und Paprika

Dass selbst gemachte Pizza nie so schmecken wird, wie in Italien, habe ich mittlerweile akzeptiert, es fehlt schließlich der Holzofen, der der Pizza einen ganz eigenen Geschmack verleiht. Ich habe mittlerweile auch gar nicht mehr den Anspruch, dass mein Teig genauso schmecken muss wie in Italien, eines ist nur wichtig – er muss dünn sein. Zu dicken, im schlimmsten Fall nicht knusprigen, Pizzateig mag ich nämlich gar nicht.

Pfannenpizza

Es gibt Gerichte, die könnte ich einmal pro Woche essen. Pizza gehört definitv zu der Liste dieser Lieblingsgerichte. Was den Pizzabelag betrifft, so habe ich natürlich auch meine Vorlieben. Sehr gerne esse ich z.B. die Pizza mit Tomatensoße, Käse sowie Walnüssen und schwarzen Oliven belegt. In der Pizzeria bestehe ich darauf, dass die Walnüsse mit in den Ofen kommen, auch wenn das scheinbar nicht überall üblich ist und teilweise die Walnüsse erst auf die fertig gebackene Pizza kommen. Zu Hause ist das sowieso kein Problem, da kann ich die Zutaten ja mitbacken wie ich will.

In London habe ich vor einigen Jahren in der Nähe des Piccadilly Circus eine Pizza gegessen, die mir so gut geschmeckt hat, dass ich sie zu Hause auch öfters selbst zubereitet habe. Allerdings gab es dabei Probleme mit dem Teig. Normalerweise kommt bei mir nämlich wenig Gemüse oder andere Zutaten auf die Pizza, die Soße mal ausgenommen, die sehr saftig sind. Bei der Pizza aus London war dies aber der Fall, denn sie war mit Mais und roten Paprika belegt. Beim Backen hatte ich dann immer das Problem, dass mein seit Jahren verwendeter Teig aufgrund des saftigen Belags nicht knusprig wurde, wenn ich zwei Bleche mit Pizza zeitgleich backen wollte. Matschiger Pizzateig geht meiner Meinung nach gar nicht. Deshalb hat mir die Idee, die Pizza in der Pfanne zuzubereiten sehr gut gefallen. Denn das, so meine Vorstellung, sollte eigentlich dafür sorgen, dass der Teig auch bei saftigem Belag aufgrund der direkten Hitze unter der Pfanne knusprig werden sollte. So war es dann zum Glück auch.

Seid ihr genauso süchtig nach Pizza wie ich? Welchen Teig verwendet ihr für eure Pizza? Womit belegt ihr eure Pizza?

Pfannenpizza

Zutaten (2 Stück):
75 ml lauwarmes Wasser
4 g Trockenhefe
160 g Weizenmehl (Type 405)
2 EL Olivenöl
10 g + 1 TL Salz
400 g stückige Tomaten
Pfeffer
1/2 TL Zucker
1 TL getrockneter Oregano
1/2 rote Paprika
50 g Mais aus der Dose
50 – 100 g geriebener Edamer

Zubereitung:

  • In einem kleinen Becher die Hefe im lauwarmen Wasser auflösen.
  • Mehl, 1 EL Olivenöl, 10 g Salz sowie das Hefe-Wasser zu einem glatten Teig verrühren.
  • Den Teig nun abgedeckt für ca. 30 min an einem warmen Ort gehen lassen.
  • Währenddessen die Paprika in kleine Würfel schneiden.
  • Die stückigen Tomaten mit 1 TL Salz, Pfeffer, 1/2 TL Zucker und 1 TL Oregano würzen.
  • Den Teig in zwei gleich große Hälften zerteilen und möglichst dünn ausrollen.
  • 1/2 EL Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen.
  • Anschließend den ersten ausgerollten Teig in die Pfanne legen, mit der Hälfte der stückigen Tomaten bestreichen, sowie mit jeweils der Hälfte der Paprikawürfel, Mais und Edamer belegen.
  • Die Pfanne nun mit einem Deckel abdecken und die Pizza wenige Minuten in der Pfanne backen bis der Teig knusprig und der Käse im besten fall leicht braun ist.
  • Anschließend mit den restlichen Zutaten die zweite Pizza backen.

Dauer: 1 Stunden 15 Minuten

Quelle: Kunterbunt by Sophie

Spaghetti all’arrabbiata

Spaghetti all'arrabbiata

Zutaten (2 Portionen):
250 g Spaghetti
1 EL Olivenöl
3 Knoblauchzehen
1 Zwiebel
1 getrocknete Chili (je nach Alter, Sorte und eigenem Empfinden ist mehr oder weniger notwendig)
400 g stückige Tomaten
1 TL Salz
Pfeffer
1/2 TL Zucker
1 TL getrockneter Oregano

Zubereitung:

  • Die Spaghetti nach Packungsanweisung al dente kochen.
  • Die Zwiebel schälen und würfeln.
  • Die Knoblauchzehen schälen und in kleine Würfel schneiden.
  • Die Chili klein hacken.
  • Das Olivenöl in einem Topf erhitzen.
  • Die Zwiebelwürfel im Öl glasig dünsten.
  • Die Knoblauch- und Chilistückchen dazu geben und kurz anbraten. Dabei aufpassen, dass der Knoblauch nicht braun wird.
  • Die stückigen Tomaten dazu geben und köcheln lassen.
  • Mit Pfeffer, Salz, Zucker und Oregano abschmecken.
  • Sehr gut passt geriebener Parmesan über die Soße.

Dauer: ca. 30 Minuten

Auberginen-Bulgur-Involtini mit Tomatensoße

http://tomateninsel.Auberginen-Bulgur-Involtini mit Tomatensoße

Zutaten (2 Portionen):
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 TL Olivenöl + Olivenöl zum Anbraten der Auberginenscheiben
75 g Bulgur
150 ml Wasser
300 g Aubergine
400 g stückige Tomaten
Pfeffer
1/2 TL Salz + Salz für die Aubergine
1/4 TL Zucker
2 Zweige Rosmarin
1 EL Pistazienkerne
100 g Schafskäse

Zubereitung:

  • Die Aubergine in 2 – 3 mm dicke Scheiben schneiden.
  • Die Scheiben von beiden Seiten leicht einsalzen und für 15 min auf einen Teller legen. Dadurch verliert die Aubergine Wasser und ihre Bitterstoffe.
  • Währenddessen die Zwiebel und den Knoblauch schälen und würfeln.
  • 1 TL Olivenöl in einem Topf erhitzen und darin die Hälfte der Zwiebelwürfel glasig dünsten.
  • Den Bulgur dazu geben und ebenso kurz mit anrösten.
  • Wasser und 1 Prise Salz dazu geben.
  • Den Topf mit Bulgur zusammen mit dem Wasser zugedeckt bei schwacher Hitze 15 min köcheln lassen.
  • Um die Tomatensoße zuzubereiten in einem zweiten Topf 1 TL Olivenöl erhitzen und darin die Knoblauchwürfel und restlichen Zwiebelstückchen glasig andünsten.
  • Die stückigen Tomaten dazu geben.
  • Die Rosmarinnadeln von den Zweigen zupfen und ebenso wie Pfeffer, 1/2 TL Salz und 1/4 TL Zucker zu den Tomaten geben.
  • Die Soße nun köcheln lassen.
  • Währenddessen die Auberginenscheiben mit einem Küchenpapier trocken tupfen.
  • Anschließend werden die Auberginenscheiben mit möglichst wenig Öl in einer beschichteten Pfanne von beiden Seiten leicht knusprig braun angebraten.
  • Anschließend in den nun fertig zubereiteten Bulgur 80 g Schafskäse zerbröseln.
  • Die Pistazien grob hacken und ebenso unter den Bulgur mischen.
  • Den Bulgur evtl. noch mit Pfeffer und Salz abschmecken.
  • Anschließend, je nach Auberginenscheibengröße, 1 – 2 TL Bulgurmischung auf die einzelnen Auberginenscheiben geben, aufrollen und nebeneinander in eine Auflaufform legen.
  • Die fertige Tomatensoße über die Röllchen verteilen.
  • Den restlichen Schafskäse zerbröseln und über die Röllchen verteilen.
  • Damit die Tomatensoße im Ofen nicht spritzt, die Auflaufform mit Alufolie abdecken und für 30 min bei 200°C (Umluft, mittlere Schiene) in den Ofen stellen.

Dauer: 1,5 Stunden

Quelle: Lecker