Welt bester Nudelauflauf oder mediterraner Parmesan-Nudelauflauf

Eigentlich neige ich nicht zu Übertreibungen. Aber so leid es mir tut, in diesem Fall ist die Beschreibung absolut zutreffend: Welt bester Nudelauflauf.

mediterraner Parmesan-Nudelauflauf

Spätestens auf dem Weg von der Arbeit nach Hause stellen sich mir früher oder später die Fragen: “Was koche ich heute Abend? Worauf habe ich Lust? Muss ich dafür noch einkaufen gehen oder was habe ich bereits zu Hause?”. In den meisten Fällen geht es dann so weiter: “Heute habe ich Lust auf Nudeln, aber nicht einfach Nudeln mit Soße, überbacken wäre toll. Zum Überbacken brauche ich Käse. Parmesan habe ich noch zu Hause. Die Nudeln nur mit Parmesan zu überbacken wird mir aber zu trocken. Wenn ich hingegen die Nudeln mit einer Parmesan-Sahne-Weißwein-Mischung überbacke, dann wird es weniger trocken. Zu Parmesan passen Tomaten und Walnüsse ganz gut, eventuell auch noch getrocknete Tomaten. Trotzdem wird mir der Auflauf mit diesen Zutaten immer noch zu trocken. Dann nehme ich am besten noch stückige Tomaten dazu.” Zu Hause angekommen, mache ich mich dann ans Werk, ändere noch 1000 Mal meine Meinung, um am Ende das Essen meistens doch so zuzubereiten, wie ich es ursprünglich geplant habe. Dieses Mal ist dieser wirklich saftige, leckere, mediterran angehauchte Parmesan-Nudelauflauf dabei heraus gekommen. Er hat mir so gut geschmeckt, dass ich ihn ein paar Tage später erneut zubereitet habe.

Wie sieht euer liebster Nudelauflauf aus? Welche Zutaten jgehören für euch unbedingt in einen Nudelauflauf?

Zutaten (2 Portionen):
250 g Tomaten-Pistazien-Casarecce
85 g Walnusskerne
30 g getrocknete Tomaten (nicht in Öl eingelegt)
130 g Cocktailtomaten
400 g stückige Tomaten
1,5 TL Salz
Pfeffer
1/2 TL Zucker
1/2 TL Thymian
110 g Parmesan
150 ml flüssige Sahne
50 ml Chardonnay

Zubereitung:

  • Die Nudeln im Salzwasser kochen, allerdings nicht so lange wie auf der Verpackung empfohlen wird. Steht auf der Verpackung, dass die Nudeln z.B. 8 min gekocht werden sollen, dann diese nur 5 min im kochenden Wasser zubereiten. Dadurch wird verhindert, dass die Nudeln aufgrund der weiteren Zubereitung zu matschig werden.
  • Die Walnüsse grob hacken.
  • Die getrockneten und die frischen Tomaten klein schneiden.
  • Die stückigen Tomaten mit 1 TL Salz, Pfeffer, 1/2 TL Zucker und Thymian würzen.
  • Den Parmesan reiben.
  • Parmesan, Sahne, Chardonnay, Pfeffer und 1/2 TL Salz in einem kleinen Gefäß vermischen.
  • Die fertig gekochten Nudeln in eine Auflaufform geben.
  • Walnüsse, getrocknete und frische Tomaten sowie die gewürzten stückigen Tomaten mit den Nudeln vermischen.
  • Die Nudeln mit der Parmesan-Sahne-Chardonnay-Mischung gleichmäßig übergießen.
  • Den Nudelauflauf bei Ober- und Unterhitze ca. 25 min bei 180°C (mittlere Schiene) überbacken.

Dauer: 1 Stunde

Gemüse Tajine mit Couscous

Diesen Monat macht meine vegetarische Weltreise Halt in Marokko. Nachdem ich ein bißchen hin und her überlegt habe, was ich für diesen Aufenthalt zubereiten werde, habe ich mich für eine Gemüse-Tajine entschieden.

Gemüse Tajine

Eine Tajine ist ein aus Marokko stammendes Lehmgefäß, das zum Kochen verwendet wird. Der Deckel der Tajine hat eine konische Form und ganz oben eine Mulde, eine Dampfsperre. In diese Mulde wird kaltes Wasser gefüllt sobald das Gefäß geschlossen wird. Dadurch gelangt die kondensierte Flüssigkeit, die als Dampf nach oben gestiegen ist, innerhalb der Tajine wieder als eine Art Niederschlag zurück zu den Speisen. Die Zutaten, die besonders lange garen müssen, wie z.B. die Karotten, sollten in die Mitte der Tajine gelegt werden und z.B. die Tomaten, die eine deutlich kürzere garzeit haben, eher an den Rand. Nicht nur das Lehmgefäß wird Tajine genannt, sondern auch die darin zubereiteten Mahlzeiten.

Vegetarische Weltreise - Marokko

Zutaten (4 Portionen):
1 Zwiebel
1/2 TL Olivenöl
1 Messerspitze gemahlener Zimt
1/2 TL ganze Pfefferkörner
1/2 TL Salz
1/2 getrocknete Chilischote
1/2 TL süßes Paprikapulver
0,75 l Gemüsebrühe
1 Dose Kichererbsen (Abtropfgewicht 265 g)
1 Karotte
1 rote Paprika
1/2 Aubergine
1 Zucchini
345 g Tomaten
1/4 TL Harissa
1 Tasse Couscous
1 Tasse Gemüsebrühe

Gemüse-Tajine

Zubereitung:

  • Die Zwiebel schälen und anschließend würfeln.
  • Die Karotte schälen und in ca 0,5 cm dicke Scheiben schneiden.
  • Die Schale der Tomaten mit einem Messer an einigen Stellen leicht anritzen, in eine Tasse legen und mit kochend heißem Wasser übergießen. Nach ca. 2 min können die Tomaten aus dem Wasser genommen werden. Jetzt lassen sie sich ganz leicht schälen.
  • Die Tomaten, die Zucchini, die Paprika und die Aubergine in kleine Stücke schneiden.
  • Die Flüssigkeit, in der sich die Kichererbsen in der Dose befinden, abgießen.
  • Die Zwiebel in der Tajine im Olivenöl glasig andünsten ohne dabei die Tajine zu schließen.
  • Das klein geschnittene Gemüse in die Tajine geben. Dabei das Gemüse, das eine längere Garzeit hat, wie z.B. die Karotte in die Mitte der Tajine legen.
  • Mit der Gemüsebrühe aufgiesen und die Gewürze dazu geben.
  • Mit dem Deckel die Tajine abdecken, die Mulde mit Wasser befüllen und das Ganze bei mittlerer Temperatur ca 30-45 min köcheln lassen.
  • Währenddessen den Couscous in der Gemüsebrühe kochen.
  • Couscous auf die Mitte eines Tellers geben und das Gemüse außen herum anrichten.

Dauer: 1 Stunde und 15 Minuten

Tajine

Couscous-Emmentaler-Puffer mit Tomatengemüse

Optik/Form: befriedigend; Geschmack: sehr gut. So würde wohl das Zeugnis für meine Couscous-Emmentaler-Puffer aussehen, wenn ich eines ausstellen müsste. Bei Puffern finde ich es immer schwierig, eine schöne Form zu erzeugen und hier kam noch hinzu, dass ein bißchen Klebemittel gefehlt hat. Der Geschmack war dafür umso überzeugender, so dass ich euch die Puffer nicht vorenthalten will.

Couscous-Emmentaler-Puffer mit Tomatengemuese

Von deals.com erhielt ich die Anfrage, ob ich bei einem Koch Contest teilnehmen möchte. Die Bedingung war, ein Hauptgericht und eine Vorspeise oder ein Dessert zu kreieren, die die Zutaten Couscous, Basilikum und Himbeeren enthalten. Zuerst wollte ich alle drei Zutaten in einer Hauptspeise vereinen, allerdings war ich mit dem Ergebnis nicht zufrieden und entschied mich deshalb dafür, die Zutaten aufzuteilen. Meine Himbeeren habe ich bereits in diesen Himbeer-Clafoutis verarbeitet. Basilikum und Couscous findet ihr in nachfolgendem Rezept.

Im Sommer habe ich immer besonders Appetit auf Couscous, da es mich an vergangene Aufenthalte in Nordafrika erinnert. Dieses Mal wollte ich Couscous aber nicht nur als Beilage zubereiten, sondern es sollte in Form von Puffern verarbeitet werden. Basilikum wollte ich auch noch dabei haben. Aber das war es dann auch schon mit Ideen, was ich alles in meinen Puffern verarbeiten möchte. Die restlichen Zutaten haben sich erst während des Einkaufens ergeben. Vom Ergebnis war ich sofort begeistert. Ich hätte niemals gedacht, dass der Emmentaler so gut zu Couscous paßt. Kombiniert mit getrockneten Tomaten, Basilikum und Champignons schmecken die Puffer einfach umwerfend. Das einzige Problem war, dass ich mehr Eier und Käse hätte verwenden sollen, damit sie schön zusammen kleben. Andererseits wollte ich aber nicht, dass der Geschmack von Ei und Käse zu dominant ist. Wen es also nicht stört, dass sich die Puffer nicht wunderschön formen lassen, der verwendet die Mengenangaben, die ich weiter unten aufführe. Wer hingegen schöne Puffer haben möchte, sollte am besten noch ein zweites Ei sowie mehr Käse verwenden.

Couscous-Emmentaler-Puffer mit Tomatengemuese

Zutaten (2 Portionen):
200 g Couscous
200 ml Gemüsebrühe
150 g geriebener Emmentaler
50 g getrocknete, nicht in Öl eingelegte, Tomaten
20 Basilikumblätter
Pfeffer
1 – 1,5 TL Salz
50 g Champignons
1 Ei
300 g Cocktailtomaten
1/2 EL Olivenöl + Öl zum Rausbacken der Puffer
1/4 TL Zucker

Zubereitung:

  • Den Couscous mit der kochenden Gemüsebrühe übergießen und mit geschlossenem Deckel ca. 5 min quellen lassen.
  • Die getrockneten Tomaten in kleine Stücke schneiden.
  • 15 Basilikumblätter in kleine Streifen schneiden.
  • Die Champignons putzen und in kleine Würfel schneiden.
  • Das Ei mit einer Gabel verquirrlen.
  • Emmentaler, Tomatenstücke, Basilikum und Champignons mit dem Couscous vermischen.
  • Mit Pfeffer und 1/2 TL Salz würzen und abschmecken.
  • Das verquirrlte Ei dazu geben und nochmals alles gut durchmischen.
  • Öl in eine Pfanne geben, erhitzen und die Puffer heraus backen. Eine größere Menge der Couscousmasse in die Pfanne geben, mit einem Pfannenwender platt drücken, warten bis der Käse geschmolzen und leicht braun ist und dann mit dem Pfannenwender umdrehen und auch von der anderen Seite anbraten.
  • Zum Schluß in einem Topf 1/2 EL Olivenöl erhitzen.
  • Die Cocktailtomaten halbieren und in den Topf geben.
  • Das restliche Basilikum klein schneiden und ebenfalls in den Topf geben.
  • Mit Zucker, Pfeffer und 1/2 bis 1 TL Salz würzen.

Dauer: 1 Stunde

Gebratener grüner Spargel mediterran

Dass der Spargel und ich nicht von Anfang an die besten Freunde waren, habe ich euch bereits bei meinem Rezept Ofenspargel mit Kräuterbutter und Baguette erzählt. Was ich in dieser Zeit alles verpaßt habe, muss natürlich jetzt nachgeholt werden.

Gebratener gruener Spargel mediterran

Die Spargelgerichte, die ich die letzten Jahre gegessen habe, enthielten zu 90% weißen Spargel. Einmal gab es einen Abstecher in die Welt des Wildspargels, aber das war es dann auch schon. Umso begeisterter war ich als ich bei Ann-Kathrin von Penne im Topf ein Rezept für grünen Spargel entdeckt habe. Das Gericht hat mich sofort angesprochen, da es neben grünem Spargel auch noch Tomaten und Parmesan enthält und diese beiden Zutaten zu meinen Lieblingszutaten beim Kochen gehören. Wobei dafür nicht mal kochen notwendig ist, denn Parmesan und Tomaten nasche ich auch sehr gerne einfach zwischendurch, wenn mich der Weg in die Küche führt.
Total begeistert von diesem Gericht habe ich mich auf dem Weg zum Spargelstand gemacht, um grünen Spargel zu kaufen. Fehlanzeige, es gab nur weißen Spargel. Daraufhin ging ich ein bißchen enttäuscht nach Hause, mit dem Vorsatz, am nächsten Tag wieder zum Spargelstand zu gehen, wurde mir für diesen Tag doch in Aussicht gestellt, dass die Verkäuferin sich darum bemühen würde, grünen Spargel zu haben. Am nächsten Tag war ich noch gar nicht direkt am Stand angekommen, rief mir die Verkäuferin schon entgegen “Heute haben wir grünen Spargel”. Die restlichen Zutaten hatte ich bereits zu Hause, also konnte es los gehen. Wenn ihr dieses Gericht nachkochen wollt, nehmt am besten nur dünne Stangen grünen Spargel. Die haben mir nach dem Anbraten am besten geschmeckt, da sie viel zarter waren und besser zu den restlichen Zutaten gepaßt haben. Dazu gab es ein frisches Baguette.

Gebratener gruener Spargel mediterran

Zutaten (2 Portionen):
500 g grüner Spargel (dünne Stangen)
30 g Parmesan
400 g Cocktailtomaten
3 EL Olivenöl
50 g Pinienkerne
Pfeffer
Salz
1/2 TL Zucker
1 TL Balsamicoessig

Zubereitung:

  • Das holzige Ende der Spargelstangen abbrechen. Der Spargel gibt beim Durchbrechen von alleine an der Stelle nach, an der der holzige in den besser schmeckenden Teil übergeht.
  • 2 EL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und den Spargel von allen Seiten gleichmäßig anbraten.
  • Gleichzeitig in einer kleinen beschichteten Pfanne die Pinienkerne ohne Öl bei niedriger Temperatur anrösten bis sie leicht braun sind. Anschließend auf einen Teller geben und beiseite stellen.
  • In der Pfanne der Pinienkerne nun das restliche Öl erhitzen.
  • Die Tomaten halbieren und in die zweite Pfanne geben.
  • Die Tomaten mit Zucker, Pfeffer und Salz würzen, regelmäßig wenden und bei kleiner Flamme 1 – 2 min anbraten.
  • Den Parmesan reiben.
  • Den Spargel auf einem Teller anrichten, den Balsamicoessig, die Tomaten sowie den geriebenen Parmesan und die Pinienkerne darüber geben.

Dauer: 20 Minuten

Quelle: Penne im Topf

Gebratener gruener Spargel mediterran

Indische Linsen-Kartoffel-Suppe

Kennt ihr das? Ihr steht unter Zeitdruck, wollt ein Gericht zu einem bestimmten Thema zubereiten und dann misslingt es euch gründlich? So erging es mir mit der aktuellen Station der vegetarischen Weltreise, mit Indien.

Indische Linsen-Kartoffel-Suppe

Als ich mir Gedanken darüber gemacht habe, was ich für den Aufenthalt der vegetarischen Weltreise in Indien beisteuern kann, dachte ich zuerst darüber nach, ein Naanbrot zu backen. Aber nur ein Brot ohne etwas dazu ist auch ein bißchen langweilig. Dann dachte ich darüber nach, ein Gemüse-Curry zuzubereiten. Ich hatte zwar keine allzu genaue Vortsellung, was in mein Curry sollte, am Ende lief es aber auf Möhren, Kartoffeln, Zuckerschoten und rote Paprika hinaus. Würzen wollte ich das Ganze mit Kokosmilch, Fenchelsamen, Kardamon, Koriandersamen, Knoblauch und Ingwer, soweit jedenfalls der Plan. Als ich das erste Mal abgeschmeckt habe, hat das Curry noch extrem fad geschmeckt, aber ist ja kein Problem, dachte ich mir, ich habe noch genug Gewürze da. Mein Fehler war allerdings, dass ich es zu gut gemeint habe und zu viel von einem der Gewürze erwischt habe. Welches es war, kann ich nicht einmal sagen. Das Gemüse-Curry war zwar noch genießbar, aber um ehrlich zu sein, war ich froh als der Teller leer war.
Nun stand ich also ohne indisches Rezept da. Kurzer Blick in den Vorratsraum und ich hatte die Idee, eine indische Linsen-Kartoffel-Suppe zu kochen. Dieses Mal wollte ich das Würzen allerdings vorsichtiger angehen. Damit war ich dann auch erfolgreich. Ich mag es total gerne, wenn eine Suppe nicht allzu wässrig, sondern eher sättigend ist. Hinzu kommt bei dieser Suppe noch die Geschmacksexplosion im Mund, die durch die Gewürze hervor gerufen wird. Im Nachhinein bin ich sogar froh darüber, dass das Gemüse-Curry misslungen ist. Andernfalls hätte ich diese Suppe wohl nicht gekocht und das wäre sehr schade gewesen.

Vegetarische Weltreise - Indien

Zutaten (2 Portionen):
1,5 TL Butter
1 TL schwarze Senfkörner
2 Zwiebeln
3 Kardamonkapseln
1/2 TL Kurkuma
400 ml Wasser
200 g rote Linsen
180 g Kartoffeln
1/2 TL Koriandersamen
1/2 TL gemahlener Kreuzkümmel
1 Knoblauchzehe
1/2 TL geriebener Ingwer
3 – 4 TL Zitronensaft
220 g Tomaten
1/2 TL Salz
1/4 TL Garam Masala

Zubereitung:

  • Die beiden Zwiebeln schälen. Eine in Ringe schneiden und beiseite stellen, die andere würfeln.
  • 1 TL Butter in einem großen Topf erhitzen.
  • Sobald die Butter geschmolzen ist, können die Senfkörner und Zwiebelwürfel dazu gegeben werden.
  • Die Kardamonkapseln vorsichtig öffnen. Es sollten nur die Samen verwendet werden, die nicht mehr grün, sondern bereits braun bzw schwarz sind.
  • Die Kardamonsamen zusammen mit dem Kurkuma in den Topf geben, sobald die Zwiebeln glasig sind.
  • Nach ca. 30 Sekunden die roten Linsen und das Wasser dazu geben.
  • Die Kartoffeln schälen, würfeln und ebenfalls in den Topf geben.
  • Das Ganze nun bei mittlerer Flamme köcheln lassen bis die Kartoffeln weich sind. Eventuell muss noch etwas Wasser nachgegossen werden, damit die Suppe nicht anbrennt.
  • Die Tomaten nun häuten. Dazu die Haut der Tomaten mehrfach kreuzweise mit einem Messer einritzen. Anschließend die Tomaten in eine Schüssel legen, mit kochendem Wasser übergießen und warten bis die Haut aufplatzt. Nun lassen sich die Tomaten besser schälen.
  • Die geschälten Tomaten würfeln und in der Suppe mitkochen.
  • Den Ingwer schälen und mit einer Reibe reiben. Anschließend ebenso zur Suppe geben.
  • Die Knoblauchzehe, schälen, würfeln und zu den bisherigen Zutaten in den Topf geben.
  • Mit Zitronensaft, Salz und Garam Masala würzen.
  • In einer Pfanne die restliche Butter erhitzen und darin die Zwiebelringe goldbraun anbraten.
  • Die Suppe zum Schluss mit einem Pürierstab cremig pürieren.
  • Die Suppe eventuell noch mit etwas Wasser verdünnen und mit den Zwiebelringen dekorieren.

Dauer: 45 Minuten

Gebratene Eiernudeln mit scharfem Curry-Gemüse

Im Wok zubereitete Gerichte sind perfekt dafür geeignet, um Reste zu verwerten. So ist auch dieses Gericht entstanden.

Gebratene Eiernudeln mit scharfem Curry-Gemuese

Ein paar Gemüsesorten, etwas Reis oder asiatische Nudeln, ein paar leckere Gewürze und fertig ist eine schnell zubereitete Mahlzeit. Das Schöne ist, dass es so viele Variationsmöglichkeiten gibt, so dass das Gericht jedes Mal anders schmeckt. Das fängt an bei den verschiedenen Gemüsesorten, die sich je nach Saison komplett unterscheiden. Das Gemüse paßt zu gebratenen Nudeln oder Reis. Mit den verschiedensten Gewürzen könnt ihr dem Gemüse zusätzlich eine ganz unterschiedliche Note verpassen.

Was kommt bei euch alles in den Wok? Womit würzt ihr das Gemüse?

Zutaten (2 Portionen):
250 g Chinesische Eiernudeln
500 ml Wasser
3 EL Sonnenblumenöl
1 Knoblauchzehe
1 gehäufter EL Matsaman Curry Paste
140 g Cocktailtomaten
5 Stangen Lauchzwiebeln
130 g süß-sauer eingelegter Babymais
100 g Sojabohnenkeimlinge
4 – 5 EL süße Sojasoße

Zubereitung:

  • Das Wasser in einem Topf zum kochen bringen. Die Nudeln in diesem Topf ohne Deckel kochen bis das Wasser komplet verdampft und von den Nudeln aufgesogen ist. Dabei regelmäßig umrühren, damit die Nudeln nicht am Topf fest kleben.
  • Das Sonnenblumenöl in einem Wok erhitzen.
  • Die Knoblauchzehe schälen und würfeln.
  • Den Knoblauch im Öl kurz anschwitzen.
  • Die Curry Paste in den Wok geben und mit dem Kochlöffel in das Öl rühren.
  • Die Nudeln in den Wok geben und anbraten.
  • Währenddessen die Tomaten halbieren.
  • Die Lauchzwiebeln in dünne Ringe schneiden.
  • Die Maiskolben in dünne Scheiben schneiden.
  • Tomaten, Lauchzwiebeln, Mais und Sojabohnenkeimlinge in den Wok geben.
  • Mit der Sojasoße würzen.

Dauer: 30 Minuten

Limburger Frühlingssalat

Kennt ihr das? Ihr unterhaltet euch übers Kochen und euer Gegenüber erzählt euch von einem Rezept, bei dem euch das Wasser im Munde zusammen läuft. Ihr denkt euch nur noch: Ja, das klingt perfekt, das muss ich unbedingt ausprobieren. So erging es mir mit dem Limburger Frühlingssalat.

Limburger Fruehlingssalat

Seit meiner Kindheit esse ich Limburgersalat sehr gerne, allerdings besteht dieser aus Limburger, Zwiebeln, Salz, Pfeffer sowie Sonnenblumenöl und Apfelessig. Als ich das Rezept für den Limburger Frühlingssalat gehört habe, wollte ich ihn auf jeden Fall auch mal essen, hab ihn aber nicht umgehend zubereitet und dann auch wieder vergessen. Als ich diese Woche im Supermarkt vor dem Regal stand, fiel mein Blick auf den Limburger und mir fiel dieses Rezept wieder ein. Der Käse wanderte sofort in den Einkaufswagen und weiter ging es im Supermarkt Richtung Frühlingszwiebeln. Aber was musste ich feststellen? Die Frühlingszwiebeln waren ausverkauft. Das lief ja super, habe ich mich doch schon so auf dieses Gericht gefreut. Bevor ich beim nächsten Anlauf für dieses Rezept das Probleme habe, zwar Frühlingszwiebeln, aber keinen Limburger kaufen zu können, habe ich den Limburger gleich gekauft, um dann im Laufe der Woche die Frühlingszwiebeln zu kaufen. Bei jedem Blick in den Kühlschrank wurde ich daran erinnert, was ich als nächstes zubereiten wollte. Obwohl der Limburger noch orginalverpackt war, war er deutlich zu riechen. Aber das ist ein gutes Zeichen, denn nur wenn der Limburger richtig stinkt, schmeckt er auch gut. Nun hatte ich endlich Glück und es gab wieder Frühlingszwiebeln und abends dann diesen leckeren Salat.

Mögt ihr Limburger auch so gerne wie ich? Wie bereitet ihr ihn zu? Habt ihr tolle Limburger-Rezepte? Bei mir gab es den Käse nur im herkömmlichen Limburgersalat und jetzt in diesem Frühlingssalat. Ich mag den Käse sehr gerne, weiß aber ansonsten keine weitere Verwendung. Habt ihr Tips für mich?

Limburger Fruehlingssalat

Zutaten:
Limburger
Cocktailtomaten
Frühlingszwiebeln
Pfeffer
Salz
Balsamicoessig
Olivenöl

Zubereitung:

  • Den Limburger in dünne Scheiben schneiden und auf dem Tellef anrichten.
  • Die Tomaten in Scheiben schneiden und auf dem Käse verteilen.
  • Die Lauchzwiebeln in dünne Ringe schneiden und auf dem Teller verteilen.
  • Mit Pfeffer, Salz, Balsamicoessig und Olivenöl würzen.
  • Dazu paßt ein würziges Roggenmischbrot.

Dauer: 15 Minuten

Schafskäse mit Pistazien-Panade und bayrischem Salat

Schafskäse an sich schmeckt schon extrem gut. Wenn er dann aber noch angebraten und leicht knusprig braun ist, mag ich ihn besonders gerne. Dazu ein frischer Salat und ein Brot und ich bin happy.

panierter Schafskäse

Könnte ich keinen Käse mehr essen, hätte ich ein wirkliches Problem, denn ich liebe Käse. Käse passt einfach immer: aufs Brot, am Stück zum Runterbeißen, zum Überbacken, gegrillt, gerieben, in einer Soße. Neben Parmesan ist der Schafskäse mein liebster Käse. Ich esse ihn am liebsten, wenn er würzig und zugleich so cremig ist, dass er fast auf der Zunge schmilzt. Auf der Tomateninsel gibt es schon einige Rezepte, bei denen Schafskäse verwendet wird, aber ein sehr leckeres habe ich euch noch vorenthalten: in Pistazien panierter Schafskäse. Dazu gibt es einen Kopfsalat, Tomaten und frisch gebackene Baguettesemmeln. Das Dressing, das es dazu gibt, hat sich an einem Salatdressing orientiert, das ich vor kurzem in einem Lokal gegessen habe. Ich war kurz davor, im Lokal noch eine extra Portion Salat nachzubestellen, denn das Dressing war einfach der Hammer und mein restliches Essen war eher Nebensache. Bayrischen Salat habe ich den Salat genannt, nicht weil das ein typisch bayrisches Dressing ist, sondern weil die Salatsoße u.a. aus süßem Senf besteht, den man zu Weißwürsten ist. Und die Weißwürste sind numal ein typisch bayrisches Essen.

Zutaten (2 Portionen):
400 g Schafskäse
2 EL Mehl
1 Ei
80 g gemahlene Pistazien
2 EL Rapsöl
Kopfsalat
Tomaten
süßer Senf
Pfeffer
Salz
Walnussessig
Walnussöl

Zubereitung:

  • Den Schafskäse in 8 gleich große Dreiecke schneiden.
  • Mehl auf einem flachen Teller verteilen.
  • Eiweiß und Eigelb mit einer Gabel verquirlen und auf einen weiteren flachen Teller gießen.
  • Die gemahlenen Pistazien auf einem dritten flachen teller verteilen.
  • Die Schafskäsedreiecke zuerst im Mehl von allen Seiten wälzen, so dass sie mit Mehl bedeckt sind. Auch die Schmalseiten müssen bei jedem Arbeitsschritt mit einbezogen werden.
  • Den Schafkäse anschließend mit allen Seiten in das Ei tauchen.
  • Zum Schluss die Käsestücke in den Pistazien wälzen.
  • Das Rapsöl in einer großen Pfanne erhitzen.
  • Die Schafskäseecken in der Pfanne von allen Seiten anbraten bis der Käse leicht braun ist. Dabei darauf achten, dass der Schafskäse bei zu großer Hitze und je nach Sorte schmelzen kann. Ist dies der Fall, muss der Käse sofort gewendet werden.
  • Währenddessen den Salat putzen und die Tomaten schneiden.
  • Aus süßem Senf, Pfeffer, Salz, Walnussessig und Walnussöl das Dressing zubereiten.

Dauer: 25 Minuten

Pasta mit Spargel

Die Spargelzeit ist eingeläutet, endlich. Ich freue mich schon seit Wochen darauf und das nachfolgende Rezept ist eines meiner liebsten Spargelgerichte. Wie esst ihr den Spargel am liebsten?

Vollkorn-Penne mit Spargel

Als ich letzte Wochenende auf dem Markt das erste Mal Spargel aus Deutschland gesehen habe, habe ich mich sehr darüber gefreut. Es gibt Spargel zwar schon seit einigen Wochen in den Supermärkten zu kaufen, aber nicht aus Deutschland. Wenn ich schon Spargel zubereite, dann mag ich auch einen Deutschen verwenden. Die ganze Woche war die Vorfreude auf das erste Spargelgericht des Jahres groß. Dass ich Pasta mit Spargel zubereite war auch schnell klar, ist es doch mein liebstes Spargelgericht. Ich mag die Kombination aus Spargel, Tomaten und Parmesan-Weißwein-Soße sehr gerne.

Zutaten:
350 g Vollkorn Penne
1 EL Olivenöl
250 g Spargel
100 ml flüssige Sahne
70 ml Pinot Grigio
150 g Cocktailtomaten
10 Blätter Basilikum
1 EL Pinienkerne
bißchen Salz
Pfeffer
10 EL Parmesan

Zubereitung:

  • Die Nudeln kochen im Salzwasser kochen.
  • Den Spargel schälen, die Endstücke großzügig abschneiden und die Spargelstangen in ca. 3 cm lange Stücke schneiden.
  • Die Spargelstücke im Olivenöl ca. 5 min von allen Seiten anbraten bis die ersten Spargelstücke leicht braun werden.
  • Wein, flüssige Sahne und geriebenen Parmesan zum Spargel geben, durchmischen und einmal kurz aufkochen lassen.
  • Die Tomaten in kleine Stücke und die Basilikumblätter in kleine Streifen schneiden.
  • Tomaten, Basilikum, Pinienkerne und Gewürze dazu geben und erneut nochmal kurz aufkochen lassen.

Dauer: ca 30 Minuten

Parmesan-Carpaccio

Seinen Ursprung hat das original Carpaccio in Harry’s Bar in Venedig. Der Besitzer von Harry’s Bar kreierte es für seine Stammkundin Contessa Amalia Nani Mocenigo. Diese sollte auf Anraten ihres Arztes kein gekochtes Fleisch essen. Damit sie aber doch ihre fleischlichen Gelüste stillen konnte, wurde ihr in Harry’s Bar ein Carpaccio, ein hauchdünn geschnittenes rohes Rindfleisch, serviert. Benannt wurde es nach Vittore Carpaccio, einem Maler der Renaissance, der sehr gerne leuchtende Rottöne verwendete.

Parmesan-Carpaccio

Keine Angst, ihr seid nicht auf dem falschen Blog gelandet. Ihr seid immer noch auf der Tomateninsel und ich ernähre mich weiterhin vegetarisch. Aber ein kleiner Exkurs in die Welt der Nicht-Vegetarier muss dann doch sein, um die Hintergründe des Carpaccios zu erklären. Heutzutage wird auch weiterhin das ursprüngliche Rinder-Carpaccio serviert, jedoch wird mittlerweile auch etwas als Carpaccio bezeichnet, das sehr dünn geschnitten ist. Und da wären wir auch schon bei unserem Parmesan-Carpaccio angelangt.

Da Parmesan und Tomaten ein geschmackliches Dream-Team sind, sollen sie auch in meinem Parmesan-Carpaccio zusammen verewigt werden. Was kombiniert ihr denn am liebsten mit Parmesan?

Zutaten (2 Portionen):
80 g Parmesan
125 g Cocktailtomaten
2 EL Balsamicoessig
1,5 EL Olivenöl
1/4 TL getrockneter Oregano
Pfeffer
Salz

Zubereitung:

  • Den Parmesan in möglichst dünne Scheiben schneiden. Am besten funktioniert dies mit einem Gemüsehobel. Anschließend die Parmesanscheiben auf 2 Teller verteilen.
  • Die Tomaten ebenfalls in dünne Scheiben schneiden und auf dem Parmesan verteilen.
  • Den Oregano darüber streuen. Wer mag kann auch frisches Basilikum verwenden.
  • Mit Pfeffer und Salz würzen, sowie mit Olivenöl und Balsamicoessig beträufeln.

Dauer: 10 Minuten

Sehr gut schmeckt dazu ein frisches Baguette.