Schnelle Lasagne

Kennt ihr das? Ihr hattet einen stressigen, langen Arbeitstag und freut euch auf den Feierabend und ein leckeres Abendessen. Oft reicht es bei mir dann nur noch für belegte Brote oder einen Salat. Groß zu kochen ist mir dann oft zu viel. Dabei geht es mir gar nicht darum, dass ich jetzt und sofort etwas essen möchte, weil ich so großen Hunger habe. Vielmehr bin ich einfach zu müde, um in der Küche etwas zu kochen. Nur auf Dauer habe ich auch keine Lust, immer nur kalte Mahlzeiten zu mir zu nehmen. Mittlerweile habe ich eine kleine, aber feine Sammlung von Gerichten, für die ich nicht viel vorbereiten muss, die aber extrem lecker schmecken und warme Mahlzeiten sind. Den Rest erledigt dann nämlich der Ofen für mich. Mich gedulden bis das Essen im Ofen fertig ist, ist dann nämlich das Einzige, das ich nach der kurzen Vorbereitung noch machen muss. 😉 In diese Kategorie fällt z.B. mein heiß geliebter gebackener Schafskäse mit Ofentomaten.

Schnelle Lasagne

Seit letztem Sommer hat sich ein weiteres Gericht dazu gesellt – meine schnelle Lasagne mit Ziegenkäse, Zucchini und selbst gemachter Tomatensoße. Davor habe ich Lasagne fast nie zubereitet, da ich ihre Zubereitung immer als sehr zeitaufwendig empfand. Aber für diese schnelle Lasagne müsst ihr maximal 10 Minuten in der Küche werkeln und das war es. Wie klingt das? Für mich perfekt. Den Käse lasse ich mir gleich an der Käsetheke reiben. Das spart zusätzlich die eine oder andere Minute Vorbereitungszeit. Außerdem müsst ihr euch davor an einem Wochenende oder während eures Urlaubs die Zeit nehmen und ein paar oder gleich eine größere Anzahl Gläser mit Tomatensoße einkochen. Wollt ihr dann die Lasagne zubereiten, müsst ihr nur noch die Zucchinis würfeln, die Lasagneplatten in einer Auflaufform verteilen, die Zucchiniwürfel dazu geben, die fertige Tomatensoße darüber geben und den geriebenen Käse darüber streuen. Zum Schluss noch kurz würzen und ab in den Ofen. Anschließend müsst ihr nur noch warten bis der Ofen den leckeren Geruch von leicht gebräuntem Käse und warmer Tomatensoße verströmt.

Habt ihr auch vegetarischen Gerichte, die einfach zubereitet sind und sich deshalb perfekt für den Feierabend eignen? Dann her damit. Gegen eine größere Auswahl als bisher habe ich nämlich absolut nichts einzuwenden. 😉

Schnelle Lasagne

Zutaten (4 Portionen):

680 g Zucchini
400 g geriebener Belle Blanche
1110 ml Tomatensoße
6 Lasagneplatten
Pfeffer
Salz

Zubereitung:

  • Die Zucchini würfeln.
  • Die Hälfte der Zucchiniwürfel in einer Auflaufform gleichmäßig verteilen.
  • 1/3 der Tomatensoße darüber verteilen.
  • Drei Lasagneplatten nebeneinander auf die Zucchiniwürfel und die Tomatensoße legen.
  • Die Hälfte des geriebenen Käses darüber streuen.
  • Mit etwas Pfeffer und Salz würzen.
  • Nun wieder eine Schicht aus den restlichen Zucchini und 1/3 der Tomatensoße darauf verteilen.
  • Das Ganze mit den restlichen Teigplatten, nebeneinander liegend bedecken.
  • Die restliche Tomatensoße gleichmäßig darüber verteilen. Dabei darauf achten, dass die Teigplatten komplett mit Soße bedeckt sind, damit sie im Bratrohr weich werden.
  • Den übrigen geriebenen Käse darüber streuen.
  • Mit etwas Salz und Pfeffer würzen.
  • Die Lasagne für ca. 40 min. bei 180°C in den Ofen stellen (Umluft, mittlere Schiene) bis der Käse leicht braun geworden ist.

Dauer: 50 Minuten

Dieses Rezept nimmt beim Blog-Event Veggie Kochevent von Einfache-Rezepte-Kochen.de teil, bei dem vegetarische und vegane Rezepte mit Tomaten gesucht werden.

Veggie Kochevent - Tomaten

Spinatspätzle mit Gemüse und geschmelzten Zwiebeln

Die besten Anregungen für neue Gerichte bekomme ich oft auf Reisen. Die Spinatspätzle mit Gemüse und geschmelzten Zwiebeln sind auch eines dieser schönen kulinarischen Reiseandenken.

Spinatspätzle mit Gemüse und geschmeclzten Zwiebeln

Die bayrische Küche ist nicht gerade vegetarierfreundlich. In Gasthöfen kann ich froh sein, wenn es Kässpatzen gibt. Möchte ich irgendwo in einem Biergarten etwas essen, bleibt mir oft nur ein Brot mit Obazdn. Nicht falsch verstehen, ich mag beides total gerne. Nur fände ich es einfach schön, wenn ich ein bißchen mehr Auswahl hätte, wie das z.B. in der Mittelmeerküche der Fall ist.

Letztes Jahr war ich für einen Kurzurlaub in einem Hotel in der Nähe von Garmisch. Das Hotel war wunderschön ruhig gelegen an einem kleinen, idyllischen See mit einem perfekten Blick auf die Zugspitze. Allerdings hatte ich dort auch das Problem, dass es nur ein vegetarisches Gericht gab, obwohl ich bereits vor der Buchung nach vegetarischem Essen für die beiden enthaltenen Abendessen gefragt habe. Dies sei kein Problem, war damals die Antwort. Vor Ort war es dann leider doch ein Problem. In gewisser Weise hatte ich aber dennoch Glück, denn es gab keine Kässpatzen, sondern sehr leckere Spinatspätzle mit Gemüse und geschmelzten Zwiebeln. Diese waren sogar so lecker, dass ich kein Problem damit hatte, sie am nächsten Abend noch einmal zu essen. Auch zu Hause war ich weiterhin so begeistert, dass ich das Gericht bereits ein paar Mal nachgekocht habe.

Mögt ihr Spinatspätzle? Was gibt es bei euch zu den Spinatspätzlen?

Spinatspätzle mit Gemüse und geschmelzten Zwiebeln

Zutaten (4 Portionen):

250 g frischen Spinat
400 g Dinkelmehl (Type 630)
4 TL Salz
4 Eier
ca. 180 ml kaltes Wasser
2 EL Olivenöl
270 g weiße Zwiebeln
530 g rote Paprika
3 Frühlingszwiebeln
670 g Zucchini
470 g Cocktailtomaten
Pfeffer
1 TL Thymian

Zubereitung:

  • Mehl, 1 TL Salz und die Eier mit dem Mixer verrühren.
  • Den Spinat klein pürieren, zum Teig geben und zu einem gleichmäßig gefärbten Teig verrühren.
  • Nach und nach etwas Wasser dazu geben bis ein zähflüssiger Teig ensteht. Das können somit auch etwas mehr oder weniger als 180 ml Wasser sein.
  • In einem großen Topf Wasser mit 1 TL Salz zum kochen bringen.
  • Sobald das Wasser kocht, ein Viertel des Teiges mit einem Spätzlehobel zügig zu Spätzlen verarbeiten. Sobald die Spätzle an der Wasseroberfläche schwimmen, sind sie fertig und können vorsichtig mit einem Schaumlöffel aus dem Wasser geholt werden.
  • Den restlichen Teig ebenfalls zu Spätzlen verarbeiten.
  • Die Zwiebeln in dünne Ringe schneiden.
  • Die Paprikas würfeln.
  • Die Frühlingszwiebeln in dünne Ringe schneiden.
  • Die Zucchinis ebenfalls würfeln.
  • Die Tomaten vierteln.
  • Das Öl in einer großen Pfanne erhitzen und darin die Zwiebelringe glasig dünsten.
  • Die Zwiebelringe aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen.
  • Paprika- und Zucchiniwürfel sowie die Frühlingszwiebelringe in die Pfanne geben und ca. 5-10 min dünsten und dabei regelmäßig umrühren.
  • Die Tomatenviertel dazu geben und alles noch weitere 5 min in der Pfanne lassen.
  • Das Gemüse mit Pfeffer, 1 TL Salz, sowie Thymian würzen.

Dauer: 1,5 Stunden

Meine Spinatspätzle mit Gemüse und geschmelzten Zwiebeln nehmen am Blog-Event Wir kochen uns durch das Alphabet – S teil.

Wir kochen uns durch das Alphabet - S

Ebly mit Gemüse

Gibt es für Ebly auch einen anderen Namen? Denn eigentlich ist das der Name des Herstellers. Oder verhält es sich hier wie bei Tempo und Labello? Dort ist auch nicht mehr zwingend die Marke, sondern oft das Produkt Lippenpflegestift oder Taschentuch gemeint, wenn einer der beiden Begriffe verwendet wird. Ich hab nun ein bißchen gegoogelt und herausgefunden, dass das Ebly Produkt auch Sonnenweizen genannt wird. Googelt man nun nach Sonnenweizen, landet man bei den meisten Treffern wieder bei Ebly. Ihr seht, ich habe mich bei meiner Recherche ziemlich im Kreis gedreht. Das ist auch der Grund, warum ich das Gericht weiterhin Ebly mit Gemüse nennen werde. Auch in der Vergangenheit habe ich euch bereits einen Ebly-Salat vorgestellt, der ebenfalls den Markennamen enthält.

Ebly mit Gemüse

Ebly verwende ich normalerweise gar nicht so oft. Reis, Nudeln, Couscous und Bulgur habe immer auf Vorrat im meinem Regal stehen, Ebly hingegen kaufe ich bewusst ein oder zweimal im Jahr ein. Da ich dieses Mal aber nicht wieder den Ebly-Salat zubereiten wollte, habe ich überlegt, wie man Ebly anderweitig verwenden kann und bin schnell zu dem Schluss gekommen, dass Gemüse auf jeden Fall dabei sein muss. Allerdings hatte ich in diesem Moment noch Lust auf etwas, das das ganze Gericht saftiger macht. Da ich ein großer Tomaten-Fan bin (darauf wärt ihr jetzt sicher nicht gekommen ;)), war ziemlich schnell klar, dass ich dafür passierte Tomaten verwenden möchte. Am Ende kam dabei ein Ebly mit Gemüse heraus, das genau so geschmeckt hat, wie ich es mir vorgestellt habe.

Kennt ihr Ebly? Wie nennt ihr es? Wozu gibt es bei euch Ebly?

Zutaten (3 Portionen Ebly mit Gemüse):

150 g rote Zwiebeln
1 EL Olivenöl
250 g Ebly
470 g rote und gelbe Paprika
360 g Zucchini
1 TL Salz
Pfeffer
1 TL Oregano
400 g stückige Tomaten

Zubereitung

  • Die Zwiebel schälen und würfeln.
  • Öl in einem Topf erhitzen und die Zwiebelstückchen darin glasig andünsten.
  • Währenddessen Ebly nach Anleitung zubereiten.
  • Die Paprikas würfeln und zu den Zwiebeln geben.
  • Die Zucchinis ebenfalls würfeln und in den Topf geben.
  • Das Gemüse leicht anbraten.
  • Die stückigen Tomaten dazu geben.
  • Das Gemüse mit Pfeffer, Salz und Oregano würzen.
  • Das gekochte Ebly unter das Gemüse geben und gleichmäßig vermischen.

Dauer: 35 Minuten

Mein Ebly mit Gemüse nimmt am Blog-event Wir kochen uns durch das Alphabet – E teil.

Wir kochen uns durch das Alphabet - E

Panzanella

Brotsalat klang für mich lange Zeit nach einem Salat, den ich nich unbedingt probieren wollte. Ich habe mir dabei immer einen sehr schlorzigen Salat vorgestellt, in dem total aufgeweichte Brotscheiben nur darauf warten, verspeist zu werden. Dass diese Vorstellung ein Irrtum war, habe ich mich mittlerweile auch herausgefunden, zum Glück.

Panzanella

Mir war nicht bewusst, dass die Brotscheiben zuerst angeröstet werden und dann auch nur ganz kurz vor dem Verzehr zu den restlichen Zutaten gegeben werden. Somit bleiben sie weiterhin knusprig und nehmen nur an ein paar Stellen die Flüssigkeit des Dressings und der anderen Zutaten auf. Und diese Kombination ist in der Tat extrem lecker. Man sollte allerdings nicht den Fehler machen und den Brotsalat zu lange stehen lassen, denn dann nimmt das Brot natürlich mehr Feuchtigkeit auf und ist nicht mehr ganz so knusprig. Bereits beim ersten Mal war ich so begeistert von dem leckeren Geschmack des Brotsalates, dass es ihn gleich zwei Tage später nochmal gab.

Warum ich hier von Brotsalat schreibe, wenn mein Rezept doch Panzanella heißt, fragt ihr euch jetzt vielleicht. Das liegt daran, dass Panzanella ein typisch italienischer Brotsalat ist, der ursprünglich aus der Toskana, genauer aus Florenz, stammt. Dort wird traditionell nur altes Weißbrot, Tomaten, Zwiebeln, Salatgurke, sowie Basilikum, Olivenöl, Salz und Weinessig verwendet. In meinem Rezept habe ich ein paar Abwandlungen vorgenommen. Die Salatgurke habe ich durch Zucchini ersetzt, einfach weil ich die viel lieber mag. Statt Zwiebeln verwende ich Lauchzwiebeln, weil die gerade zu Hause waren und weg mussten, ebenso wie die zusätzliche gelbe Paprika, die auch noch einen wunderschönen Farbklecks im Salat bildet. Auch gibt es in meiner Version des Panzanellas noch etwas Parmesan, um den Geschmack abzurunden.

Mögt ihr Brotsalat? Wie bereitet ihr ihn zu? Nachdem ich nun auf den Geschmack gekommen bin, würde ich sehr gerne noch andere Varianten ausprobieren. Also her mit euren Rezepten 😉

Zutaten:

415 g gelbe Paprika
380 g Zucchini
2 Lauchzwiebeln
300 g Cocktailtomaten
250 g Dinkel-Ciabatta
1 Knoblauchzehe
3 EL Olivenöl + 4 EL für das Dressing
3 EL Balsamico-Essig (weiß oder braun)
Pfeffer
Salz
50 g Parmesan
5 große Basilikumblätter

Zubereitung:

  • Die Paprika halbieren, von den Kernen befreien und würfeln.
  • Die Zucchini ebenfalls würfeln.
  • Die Lauchzwiebeln in feine Ringe schneiden.
  • Die Cocktailtomaten vierteln.
  • Den Knoblauch in ganz kleine Stücke schneiden.
  • Den Parmesan in feine Späne schneiden oder hobeln.
  • In einer Pfanne 1 EL Olivenöl erhitzen.
  • Die Paprika- und Zucchiniwürfel sowie die geschnittenen Lauchzwiebeln in die Pfanne geben und ein paar Minuten andünsten.
  • Währenddessen das Brot in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden und diese anschließend würfeln.
  • Anschließend die Zutaten aus der Pfanne in eine große Schüssel umfüllen.
  • Die Tomatenstückchen ebenfalls in die Schüssel geben.
  • 2 EL Olivenöl erneut in die Pfanne geben und darin, zusammen mit den Knoblauchstückchen, das Brot goldbraun anrösten. Dabei aufpassen, dass der Knoblauch nicht zu dunkel wird.
  • Mit Pfeffer, Salz, Balsamico-Essig und 4 EL Olivenöl die Zutaten in der Schüssel würzen.
  • Das Brot direkt vor dem Verzehr in die Schüssel geben und nochmals alles gut umrühren.
  • Den Salat mit Parmesanspänen und Baslikumblättern garnieren.

Dauer: ca. 45 Minuten

Gemüse-Curry mit Jasminreis

Gemüse-Curry? Für mich? Ne, lass mal gut sein. Gibt es auch noch eine Alternative? Etwas ohne Kokosmilch und Curry vielleicht? Danke!

Gemüse-Curry mit Jasminreis

Es gab bis vor einigen Jahren noch mehrere Gründe warum ich nie, nie, niemals ein Curry gegessen hätte. Ein sehr großes Argument dagegen ist die nicht gerade geringe Menge an Kokosmilch, die dafür verwendet wird. Für mich haben immer Kokos(milch) und süße Sachen wie Desserts und Kuchen zusammen gehört. Aber zu diesem Thema habe ich bereits bei der Kokos-Zitronen-Suppe mit Gemüseeinlage meine Meinung geändert. Der zweite Grund, der lange Zeit gegen diese Speise gesprochen hätte, war das Wort Curry. Eine sehr lange Zeit dachte ich nämlich, dass damit ausschließlich das Pulver gemeint ist, das z.B. für die Currywurst verwendet wird, und das ich nicht sonderlich mag. Nachdem ich aber auch bei diesem Thema dazu gelernt habe, nämlich dass Curry auch als Paste existiert, die sehr lecker schmeckt, stand dem Thema Gemüse-Curry nichts mehr im Wege. Und was soll ich sagen? Ich bin begeistert und werde dieses leckere Gericht sicherlich in Zukunft öfters zubereiten. Falls es außer mir noch Kokosmilch-Skeptiker gibt, so kann ich diese beruhigen. Obwohl ich in meinem Rezept relativ viel Kokosmilch verwendet habe, ist sie im Gesamtgeschmack äußerst dezent.

Gemüse-Curry mit Jasminreis

Dieses Gericht paßt zum aktuellen Aufenthalt der vegetarischen WeltreiseThailand.

Vegetarische Weltreise - Thailand

Esst ihr gerne Gemüse-Curry? Wie bereitet ihr es zu? Was darf für euch auf keinen Fall in einem Curry fehlen?

Zutaten (4 Portionen):

450 g Jasminreis
3 große Tassen Wasser
etwas Salz
260 g Karotten
500 g Kartoffeln
50 g gefrorener Brokkoli
1 TL Sonnenblumenöl
115 g Zwiebel
500 ml Kokosmilch
2 EL Matsaman Curry Paste
260 g Zucchini
220 g rote Paprika

Zubereitung:

  • Das Wasser in einem Topf zum Kochen bringen und zusammen mit etwas Salz den Reis darin kochen.
  • Die Karotten schälen und in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden.
  • Die Kartoffeln schälen und würfeln.
  • Die Paprika entkernen und würfeln.
  • Die Zucchini würfeln.
  • Einen Topf mit Wasser erhitzen und darin die Karotten und Kartoffeln ca. 7 min kochen.
  • Den gefrorenen Brokkoli zu den Karotten und Kartoffeln geben und weitere 3 min mit kochen.
  • Das Gemüse abgießeen und bei Bedarf die Brokkoliröschen etwas kleiner schneiden.
  • Das Sonnenblumenöl in einem Topf erhitzen.
  • Währenddessen die Zwiebel schälen und in kleine Würfel schneiden.
  • Die Zwiebelwürfel im Öl glasig dünsten.
  • Die Kokosmilch zu den Zwiebeln geben.
  • Die Curry-Paste mit einem Löffel in der Kokosmilch auflösen.
  • Nun die Paprika-, Zucchini-, Karotten-, Kartoffel- und Brokkolistückchen in die Kokosmilch geben.
  • Alles noch ca. 5 min köcheln lassen.

Dauer: 45 Minuten

Gemüse-Curry mit Jasminreis

Gemüse Tajine mit Couscous

Diesen Monat macht meine vegetarische Weltreise Halt in Marokko. Nachdem ich ein bißchen hin und her überlegt habe, was ich für diesen Aufenthalt zubereiten werde, habe ich mich für eine Gemüse-Tajine entschieden.

Gemüse Tajine

Eine Tajine ist ein aus Marokko stammendes Lehmgefäß, das zum Kochen verwendet wird. Der Deckel der Tajine hat eine konische Form und ganz oben eine Mulde, eine Dampfsperre. In diese Mulde wird kaltes Wasser gefüllt sobald das Gefäß geschlossen wird. Dadurch gelangt die kondensierte Flüssigkeit, die als Dampf nach oben gestiegen ist, innerhalb der Tajine wieder als eine Art Niederschlag zurück zu den Speisen. Die Zutaten, die besonders lange garen müssen, wie z.B. die Karotten, sollten in die Mitte der Tajine gelegt werden und z.B. die Tomaten, die eine deutlich kürzere garzeit haben, eher an den Rand. Nicht nur das Lehmgefäß wird Tajine genannt, sondern auch die darin zubereiteten Mahlzeiten.

Vegetarische Weltreise - Marokko

Zutaten (4 Portionen):
1 Zwiebel
1/2 TL Olivenöl
1 Messerspitze gemahlener Zimt
1/2 TL ganze Pfefferkörner
1/2 TL Salz
1/2 getrocknete Chilischote
1/2 TL süßes Paprikapulver
0,75 l Gemüsebrühe
1 Dose Kichererbsen (Abtropfgewicht 265 g)
1 Karotte
1 rote Paprika
1/2 Aubergine
1 Zucchini
345 g Tomaten
1/4 TL Harissa
1 Tasse Couscous
1 Tasse Gemüsebrühe

Gemüse-Tajine

Zubereitung:

  • Die Zwiebel schälen und anschließend würfeln.
  • Die Karotte schälen und in ca 0,5 cm dicke Scheiben schneiden.
  • Die Schale der Tomaten mit einem Messer an einigen Stellen leicht anritzen, in eine Tasse legen und mit kochend heißem Wasser übergießen. Nach ca. 2 min können die Tomaten aus dem Wasser genommen werden. Jetzt lassen sie sich ganz leicht schälen.
  • Die Tomaten, die Zucchini, die Paprika und die Aubergine in kleine Stücke schneiden.
  • Die Flüssigkeit, in der sich die Kichererbsen in der Dose befinden, abgießen.
  • Die Zwiebel in der Tajine im Olivenöl glasig andünsten ohne dabei die Tajine zu schließen.
  • Das klein geschnittene Gemüse in die Tajine geben. Dabei das Gemüse, das eine längere Garzeit hat, wie z.B. die Karotte in die Mitte der Tajine legen.
  • Mit der Gemüsebrühe aufgiesen und die Gewürze dazu geben.
  • Mit dem Deckel die Tajine abdecken, die Mulde mit Wasser befüllen und das Ganze bei mittlerer Temperatur ca 30-45 min köcheln lassen.
  • Währenddessen den Couscous in der Gemüsebrühe kochen.
  • Couscous auf die Mitte eines Tellers geben und das Gemüse außen herum anrichten.

Dauer: 1 Stunde und 15 Minuten

Tajine

Zucchini-Schafskäse-Puffer mit Kräuterquark

Zucchini-Schafskäse-Puffer mit Kräuterquark

Zutaten Puffer (2 Portionen):
640 g Zucchini
1 kleine weiße Zwiebel
200 g Schafskäse
1 TL getrockneter Thymian
etwas Abrieb von der Muskatnuss
2 gehäufte EL Weizenmehl (Type 405)
2 Eier oder 2,5 „Soja-Eier“ (= 2 gehäufte EL Sojamehl mit 5 EL Wasser vermischt)
Pfeffer
2 EL Olivenöl + Olivenöl zum heraus backen

Zubereitung:

  • Die Endstücke der Zucchini entfernen. Anschließend grob Raspeln.
  • Die Zwiebel schälen und klein würfeln.
  • Den Schafskäse zerkrümeln.
  • Zucchiniraspel, Zwiebelstückchen, Schafskäsekrümel, Thymian, Muskat, Mehl, Eier/Sojaeier, Pfeffer und Olivenöl gleichmäßig vermischen.
  • In einer Pfanne etwas Öl erhitzen, jeweils ca. 2 EL in die Pfanne geben und mit einem Löffel etwas flach drücken.
  • Die Puffer knusprig braun von beiden Seiten anbraten.

Zutaten Kräuterquark (2 Portionen):
175 g Magerquark
1 EL Zitronensaft
Pfeffer
1/2 TL Salz
5 große Basilikumblätter
1/2 Zweig Rosmarin
2 Stängel Petersilie
3 Zweige Thymian
1 Prise Zucker

  • Die Basilikumblätter klein hacken.
  • Die Rosmarinnadeln vom Zweig entfernen und klein hacken.
  • Die Petersiliensträuße von den Stängeln entfernen und klein hacken.
  • Die Thymianblätter von den Zweigen entfernen.
  • Quark, Zitronensaft, Pfeffer, Salz, Zucker und die restlichen Kräuter gut vermischen.

Dauer: 1 Stunde

Penne mit Ofengemüse

Penne mit Ofengemuese

Zutaten (3 Portionen):
250 g Aubergine
1 rote Paprika
220 g Zucchini
175 g Lauch
1 Knoblauchzehe
1 EL getrockneter Rosmarin
1/2 TL getrockneter Thymian
1/2 TL Salz
Pfeffer
1,5 EL Olivenöl
230 g Cocktailtomaten
300 g Penne
1 TL Kapern
10 Basilikumblätter
Parmesan

Zubereitung:

  • Die Aubergine in 0,5 cm dicke Scheiben schneiden und diese von beiden Seiten salzen. Die Scheiben auf einem Teller nebeneinader ausbreiten. Dadurch verlieren die Auberginen Bitterstoffe und ziehen Wasser.
  • Die Paprika würfeln.
  • Die Zucchini würfeln.
  • Den Lauch in dünne Scheiben schneiden.
  • Die Knoblauchzehe in dünne Scheiben schneiden.
  • Die Auberginenscheiben mit einem Küchenpapier trocken tupfen und würfeln.
  • Das geschnittene Gemüse in eine Auflaufform geben und mit Rosmarin, Thymian, Pfeffer, Salz und Olivenöl würzen.
  • Das Gemüse für 25 min ins nicht vorgeheizte Bratrohr bei 200°C (Umluft, mittlere Schiene) stellen.
  • Die Tomaten und Kapern zum restlichen Gemüse geben und alles für weitere 15 min im Bratrohr lassen.
  • Währenddessen die Penne im Salzwasser kochen.
  • Sobald das Gemüse und die Nudeln fertig sind, können die Nudeln mit dem Gemüse vermischt und dem Basilikum bestreut werden.
  • Wer mag, kann noch geriebenen Parmesan darüber streuen.

Dauer: 1 Stunde

Mediterraner Gemüseauflauf mit Paste aus schwarzen Oliven/Pepperoni

Mediterraner Gemueseauflauf

Zutaten (4 Portionen):
500 g Zucchini
140 g Walnüsse
4 EL Olivenöl
120 g schwarze Oliven (entkernt) (alternativ: milde grüne Pepperoni)
1,5 – 2 EL Zitronensaft
Pfeffer
300 g Cocktailtomaten
200 g Schafskäse

Zubereitung:

  • Zucchini würfeln und den Boden einer Auflaufform damit bedecken.
  • Die Oliven entkernen, falls sie es nicht sind. Dazu die Oliven auf ein Brett legen. Mit dem Handballen auf jede einzelne drücken, so dass das Fruchtfleisch platzt. Anschließend die Kerne entfernen.
  • Die entkernten Oliven zusammen mit den Walnüssen, Olivenöl, Pfeffer und Zitronensaft in ein Gefäß geben und mit dem Pürierstab so lange pürieren bis es eine cremige Masse ist. Alternativ schmeckt diese Masse auch mit milden grünen Pepperoni anstelle der Oliven.
  • Die Walnuss-Oliven-Masse/Pepperoni-Oliven-Masse gleichmäßig auf den Zucchini verteilen.
  • Die Cocktailtomaten auf die Paste legen.
  • Den Schafskäse zum Schluss klein gekrümelt über alles verteilen.
  • Die Auflaufform in das nicht vorgeheizte Bratrohr für 20 min bei 200°C (unterste Schiene, Umluft) stellen.

Dazu schmeckt Baguette sehr gut.

Dauer: ca. 1 Stunde