Haselnussmakronen

Ihr sitzt mit einem heißen, weihnachtlichen Tee, eingewickelt in einer kuschligen Decke, auf dem Sofa. Vor euch flackern die Flammern der drei Adventskerzen eures Adventskranzes. Aus der Küche gelangt der Duft von frischen Plätzchen, die gerade im Bratrohr sind, zu euch aufs Sofa. Fehlt nur noch der weiße Schnee vor dem Fenster und die vorweihnachtliche Adventsidylle wäre perfekt. Oder wie sieht für euch ein perfekter Adventssonntag aus?

Haselnussmakronen

Genau so sieht es bei mir nämlich gerade aus während ich ganz ungeduldig auf meine Haselnussmakronen warte und dieses Rezept aufschreibe. Diese Plätzchen sind meine Lieblingsplätzchen seit ich ein kleines Kind bin. Ich kann mich noch daran erinnern, dass ich, angelockt vom leckeren Duft der Makronen, früher immer in die Küche geschlichen bin und schon von den gebackenen Haselnussmakronen genascht habe obwohl sie eigentlich noch gar nicht dafür gedacht waren, gegessen zu werden, sondern auskühlen sollten. Aber mal ehrlich, was gibt es besseres als lauwarme Haselnussmakronen? Es kam nicht selten vor, dass es nur gut die Hälfte der Haselnussmakronen geschafft hat, abzukühlen. Die anderen sind bereits vorher in meinem Bauch gelandet. Aber was kann ich auch dafür, dass sie so lecker sind? Selbst schuld ;-)

Bei welchen Plätzchen geht es euch wie mir mit den Haselnussmakronen, bei denen ihr es gar nicht erwarten könnt bis sie fertig sind?

Haselnussmakronen roh

Zutaten (35 – 40 Stück)
3 Eiweiß
150 g Zucker
250 g gemahlene Haselnüsse

Zubereitung:

  • Die 3 Eiweiß in eine saubere, fettfreie Schüssel geben. Ansonsten wird das Eiweiß nicht richtig fest.
  • Die Eiweiß nun steif schlagen.
  • 75 g Zucker zum Eischnee geben und nochmals steif schlagen.
  • Den restlichen Zucker dazu geben und erneut steif schlagen.
  • Die gemahlenen Haselnüsse auf einmal dazu geben und vorsichtig mit einem Löffel unterheben.
  • Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.
  • Nun kleine Häufchen der Masse auf das Backpapier geben. Dazu verwende ich einen Teelöffel und nehme pro Plätzchen einen gut gehäuften Teelöffel der Masse. Diesen dann als Häufchen aufs Blech legen. Die Eischnee-Haselnuss-Häufchen dabei mit ein bißchen Abstand nebeneinander aufs Blech legen.
  • Die beiden Backbleche mit den ungebackenen Makronen für ca. 1,5 Stunden in der Küche stehen lassen, so dass die Masse leicht antrocknen kann.
  • Rechtzeitig das Bratrohr auf 200°C vorheizen und anschließend für ca. 4 – 5 min bei Umluft (mittlere Schiene) backen bis sie leicht hellbraun sind.
  • Wenn ihr die Plätzchen auf dem Backblech auskühlen laßt, lassen sie sich besser lösen ohne dabei zu zerbrechen.

Dauer inkl. Warten: 2 Stunden

Haselnussmakronen

Ich widme mich jetzt meinen leckeren Haselnussmakronen. Falls ihr noch auf der Suche nach weiteren Plätzchenrezepten seid, habe ich hier ein paar für euch:
Vanillekugeln
Vanillekugeln

Limettenkekse
Limettenkekse

Nougatplätzchen mit flüssigem Kern
Nougatplätzchen mit flüssigem Kern

Schokoladenbrot
Schokoladenbrot

Schokoladenbrot

Adventszeit ist Plätzchenzeit, so auch in diesem Jahr. Ich liebe den Geruch frisch gebackener Plätzchen und mag sie am liebsten, wenn sie noch ganz leicht warm und frisch aus dem Ofen sind. Eine Plätzchensorte, die ich sehr gerne mag, ist das Schokoladenbrot.

Schokoladenbrot

Als ich mich vor über 20 Jahren entschieden habe, mich vegetarisch zu ernähren, war das noch etwas außergewöhnliches und viele Leute konnten damit nichts anfangen. “Das kann doch nicht gesund sein.” “Du hast sicherlich Mangelerscheinungen.” waren nur zwei der Reaktionen, die ich öfters zu hören bekommen habe. Dabei habe ich doch “nur” auf Fisch, Fleisch und Wurst verzichtet. Milchprodukte und Eier nehme ich nach wie vor zu mir. Ich möchte mir gar nicht vorstellen, wie die Reaktionen damals gewesen wären, hätte ich angekündigt, mich ab sofort komplett vegan zu ernähren. Dass aber auch diese Form der Ernährung absolut nicht gesundheitsschädigend ist, sofern man den Körper mit genügend wichtigen Nährstoffen versorgt, ist mittlerweile auch bekannt. Als Vegetarier freut mich der Trend der letzten Jahre hin zur vegetarischen und veganen Ernährung umso mehr. Denn mittlerweile ist es auch in den Köpfen der Firmenchefs angekommen, dass man sich damit einen großen Kundenstamm erhalten oder sogar neu gewinnen kann, wenn auch auf Vegetarier und veganer Rücksicht genommen wird, sind doch ca. 1,5% der Deutschen Veganer und sogar ca. 9% Vegetarier. Mittlerweile gibt es immer mehr Produkte, die das Herz eines Vegetariers oder Veganers höher schlagen lassen.

Als ich vor kurzem von Sojola* angeschrieben wurde, ob ich Interesse hätte, ihr veganes Streichfett* zu testen, musste ich nicht lange überlegen. Das Streichfett von Sojola ist vegan, cholesterin-, laktose-, gluten- und histaminfrei und somit nicht nur für Veganer geeignet sondern auch für Leute, die z.B. an einer Laktoseintoleranz leiden. Außerdem ist das Streichfett reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren sowie Vitamin A und E. Neben dem Streichfett gibt es von Sojola auch noch ein Sojaöl* sowie eine Halbfett-Margarine*. So weit die Fakten. Aber wie verhält sich das Streichfett beim Backen? Beim Backen fällt schnell auf, ob sich ein Produkt anders verhält als gewohnt, wenn der Teig nach dem Backen z.B. nicht fest sondern nur matschig ist oder das Endergebnis einen anderen Geschmack hat. Denn dann ist es nicht mehr so einfach, bereits erprobte Rezepte mit den veganen Alternativen nachzubacken. Um also das Streichfett auf sein Backverhalten zu testen, habe ich ein Rezept verwendet, das ich bereits mit Butter gebacken habe. Das ist auch der Grund dafür, warum dieses Rezept nicht vegan, sondern nur vegetarisch ist, den vegan gebacken habe ich bislang nur einmal und das waren keine Plätzchen sondern ein veganer Kirschkuchen. Das Ergebnis war, wie ich es mir erhoffte hatte, denn das Schokoladenbrot hatte die gewohnte Konsistenz. Zum Backen kann ich das Streichfett also auf jeden Fall empfehlen, als Brotaufstrich wäre es für mich allerdings keine Alternative, da es doch ein bißchen anders schmeckt als herkömmliche Margarine oder Butter. Aber das ist natürlich auch nur mein persönlicher Geschmack.

Habt ihr leckere, vegane Plätzchenrezepte, die ich unbedingt ausprobieren sollte?

Sojola Streichfett

Zutaten (1 Backblech Schokoladenbrot):
250 g Margarine/Butter/Sojola Streichfett
250 g Zucker
6 Eier
250 g zartbitter Schokolade
250 g gemahlene Haselnüsse
100 g Weizenmehl (Type 405)
200 g zartbitter Couverture

Zubereitung:

  • Margarine und Zucker in einer Schüssel schaumig rühren.
  • Die Eier dazu geben und mit dem Mixer gut vermischen.
  • Die Schokolade grob hacken.
  • Das Mehl auf zweimal dazu geben und ebenfalls unterrühren.
  • Die Haselnüsse und die gehackte Schokolade unter den Teig heben.
  • Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  • Den Teig gleichmäßig auf dem Blech verteilen.
  • Das Ganze im nicht vorheizten Bratrohr auf der mittleren Schiene bei 180°C 20 min backen (Umluft).
  • Das Schokoladenbrot abkühlen lassen.
  • Währenddessen die Couverture über dem Wasserbad schmelzen und anschließend zügig auf dem Schokoladenbrot verteilen.
  • Sobald die geschmolzene Couverture hart geworden ist, kann das Schokoladenbrot in gleichmäßig große Stücke (ca. 3 cm x 4 cm) geschnitten werden.

Dauer: 1,5 Stunden

Quelle: Chefkoch

Das Streichfett wurde mir kosten- und bedingungslos von Sojola zur Verfügung gestellt. Meine Meinung über das Produkt wurde davon in keinster Weise beeinflußt.

* Webung: Link zu meinem Kooperationspartner

Welt bester Nudelauflauf oder mediterraner Parmesan-Nudelauflauf

Eigentlich neige ich nicht zu Übertreibungen. Aber so leid es mir tut, in diesem Fall ist die Beschreibung absolut zutreffend: Welt bester Nudelauflauf.

mediterraner Parmesan-Nudelauflauf

Spätestens auf dem Weg von der Arbeit nach Hause stellen sich mir früher oder später die Fragen: “Was koche ich heute Abend? Worauf habe ich Lust? Muss ich dafür noch einkaufen gehen oder was habe ich bereits zu Hause?”. In den meisten Fällen geht es dann so weiter: “Heute habe ich Lust auf Nudeln, aber nicht einfach Nudeln mit Soße, überbacken wäre toll. Zum Überbacken brauche ich Käse. Parmesan habe ich noch zu Hause. Die Nudeln nur mit Parmesan zu überbacken wird mir aber zu trocken. Wenn ich hingegen die Nudeln mit einer Parmesan-Sahne-Weißwein-Mischung überbacke, dann wird es weniger trocken. Zu Parmesan passen Tomaten und Walnüsse ganz gut, eventuell auch noch getrocknete Tomaten. Trotzdem wird mir der Auflauf mit diesen Zutaten immer noch zu trocken. Dann nehme ich am besten noch stückige Tomaten dazu.” Zu Hause angekommen, mache ich mich dann ans Werk, ändere noch 1000 Mal meine Meinung, um am Ende das Essen meistens doch so zuzubereiten, wie ich es ursprünglich geplant habe. Dieses Mal ist dieser wirklich saftige, leckere, mediterran angehauchte Parmesan-Nudelauflauf dabei heraus gekommen. Er hat mir so gut geschmeckt, dass ich ihn ein paar Tage später erneut zubereitet habe.

Wie sieht euer liebster Nudelauflauf aus? Welche Zutaten jgehören für euch unbedingt in einen Nudelauflauf?

Zutaten (2 Portionen):
250 g Tomaten-Pistazien-Casarecce
85 g Walnusskerne
30 g getrocknete Tomaten (nicht in Öl eingelegt)
130 g Cocktailtomaten
400 g stückige Tomaten
1,5 TL Salz
Pfeffer
1/2 TL Zucker
1/2 TL Thymian
110 g Parmesan
150 ml flüssige Sahne
50 ml Chardonnay

Zubereitung:

  • Die Nudeln im Salzwasser kochen, allerdings nicht so lange wie auf der Verpackung empfohlen wird. Steht auf der Verpackung, dass die Nudeln z.B. 8 min gekocht werden sollen, dann diese nur 5 min im kochenden Wasser zubereiten. Dadurch wird verhindert, dass die Nudeln aufgrund der weiteren Zubereitung zu matschig werden.
  • Die Walnüsse grob hacken.
  • Die getrockneten und die frischen Tomaten klein schneiden.
  • Die stückigen Tomaten mit 1 TL Salz, Pfeffer, 1/2 TL Zucker und Thymian würzen.
  • Den Parmesan reiben.
  • Parmesan, Sahne, Chardonnay, Pfeffer und 1/2 TL Salz in einem kleinen Gefäß vermischen.
  • Die fertig gekochten Nudeln in eine Auflaufform geben.
  • Walnüsse, getrocknete und frische Tomaten sowie die gewürzten stückigen Tomaten mit den Nudeln vermischen.
  • Die Nudeln mit der Parmesan-Sahne-Chardonnay-Mischung gleichmäßig übergießen.
  • Den Nudelauflauf bei Ober- und Unterhitze ca. 25 min bei 180°C (mittlere Schiene) überbacken.

Dauer: 1 Stunde

Schafskäse Korfu

Ich liebe es, zu verreisen. Ich genieße es, neue Länder und Kulturen kennenzulernen. Jedes Land hat seine Eigenheiten, die es liebenswert machen – faszinierende Landschaften, atemberaubende Ausgrabungen aus einer früheren Zeit, außergewöhnliche Architektur, eine melodische Sprache oder eine besonders köstliche, landestypische Küche.

Schafskäse Korfu

Es vergeht eigentlich kein Urlaub, in dem es nicht mindestens ein Gericht gibt, das mir so gut schmeckt, dass ich es nicht zu Hause versuche nachzukoche. Zwei dieser Gerichte habe ich euch in der Vergangenheit bereits vorgestellt: das eine waren Falafel im Fladenbrot, die ich vor einigen Jahren das erste Mal in Ägypten gegessen habe; das zweite Gericht waren Nudeln mit Trüffel-Creme-Soße, die ich so ähnlich letzten Sommer am Gardasee gegessen habe. Das heutige Gericht habe ich vor vielen Jahren im Urlaub in Korfu gegessen. Eigentlich ist es ein extrem simples Gericht, das aus wenigen Zutaten besteht, das aber so lecker war, dass ich es damals fast jeden Mittag gegessen habe. Seitdem läuft diese Speise bei mir immer unter dem Namen Schafskäse Korfu, da ich mich an den Orginalnamen nicht mehr erinnern kann.

Wißt ihr den Orginalnmane dieses Gerichtes? Habt ihr auch Speisen, die euch an einen bestimmten Urlaub erinnern? Versucht ihr auch, diese Gerichte zu Hause nachzukochen, um euch diese Urlaubsstimmung nach Hause zu holen?

Da Korfu eine griechische Insel ist, paßt der Schafskäse Korfu natürlich perfekt zu meinem aktuellen Blog-Event Vegetarische Weltreise – Griechenland.

Vegetarische Weltreise - Griechenland

Zutaten (2 Portionen):
2 Scheiben Schafskäse à 100 g
1 Zwiebel
1 grüne Paprika
1 kleine Dose geschälte Tomaten (Abtropfgewicht 240 g)
1 El Olivenöl
1/2 TL Salz
2 TL süßes Paprikapulver
1/2 TL scharfes Paprikapulver
1 Prise Zucker
1 TL Thymian

Zubereitung:

  • Zwiebel schälen, halbieren und in dünne Ringe schneiden.
  • Paprika in kleine Würfel schneiden.
  • Die Tomaten aus der Dose innerhalb der Dose mit einem scharfen Küchenmesser zerkleinern.
  • Die Paprikastücke und Zwiebelringe im Öl 2 min anbraten.
  • Die Tomaten, Salz, Paprikapulver, Zucker und Thymian dazu geben und alles auf kleiner Flamme ca. 20 min dünsten.
  • Das gedünstete Gemüse auf 2 kleine Auflaufformen verteilen und jeweils eine Scheibe Schafskäse darauf legen.
  • Die beiden Formen mit Alufolie abdecken, damit es im Bratrohr nicht heraus spritzt, und für 25 min im nicht vorgeheizten Bratrohr bei 180°C backen.

Sehr lecker schmeckt frisch gebackenes Baguette dazu.

Dauer: 1,5 Stunden

Couscous-Emmentaler-Puffer mit Tomatengemüse

Optik/Form: befriedigend; Geschmack: sehr gut. So würde wohl das Zeugnis für meine Couscous-Emmentaler-Puffer aussehen, wenn ich eines ausstellen müsste. Bei Puffern finde ich es immer schwierig, eine schöne Form zu erzeugen und hier kam noch hinzu, dass ein bißchen Klebemittel gefehlt hat. Der Geschmack war dafür umso überzeugender, so dass ich euch die Puffer nicht vorenthalten will.

Couscous-Emmentaler-Puffer mit Tomatengemuese

Von deals.com erhielt ich die Anfrage, ob ich bei einem Koch Contest teilnehmen möchte. Die Bedingung war, ein Hauptgericht und eine Vorspeise oder ein Dessert zu kreieren, die die Zutaten Couscous, Basilikum und Himbeeren enthalten. Zuerst wollte ich alle drei Zutaten in einer Hauptspeise vereinen, allerdings war ich mit dem Ergebnis nicht zufrieden und entschied mich deshalb dafür, die Zutaten aufzuteilen. Meine Himbeeren habe ich bereits in diesen Himbeer-Clafoutis verarbeitet. Basilikum und Couscous findet ihr in nachfolgendem Rezept.

Im Sommer habe ich immer besonders Appetit auf Couscous, da es mich an vergangene Aufenthalte in Nordafrika erinnert. Dieses Mal wollte ich Couscous aber nicht nur als Beilage zubereiten, sondern es sollte in Form von Puffern verarbeitet werden. Basilikum wollte ich auch noch dabei haben. Aber das war es dann auch schon mit Ideen, was ich alles in meinen Puffern verarbeiten möchte. Die restlichen Zutaten haben sich erst während des Einkaufens ergeben. Vom Ergebnis war ich sofort begeistert. Ich hätte niemals gedacht, dass der Emmentaler so gut zu Couscous paßt. Kombiniert mit getrockneten Tomaten, Basilikum und Champignons schmecken die Puffer einfach umwerfend. Das einzige Problem war, dass ich mehr Eier und Käse hätte verwenden sollen, damit sie schön zusammen kleben. Andererseits wollte ich aber nicht, dass der Geschmack von Ei und Käse zu dominant ist. Wen es also nicht stört, dass sich die Puffer nicht wunderschön formen lassen, der verwendet die Mengenangaben, die ich weiter unten aufführe. Wer hingegen schöne Puffer haben möchte, sollte am besten noch ein zweites Ei sowie mehr Käse verwenden.

Couscous-Emmentaler-Puffer mit Tomatengemuese

Zutaten (2 Portionen):
200 g Couscous
200 ml Gemüsebrühe
150 g geriebener Emmentaler
50 g getrocknete, nicht in Öl eingelegte, Tomaten
20 Basilikumblätter
Pfeffer
1 – 1,5 TL Salz
50 g Champignons
1 Ei
300 g Cocktailtomaten
1/2 EL Olivenöl + Öl zum Rausbacken der Puffer
1/4 TL Zucker

Zubereitung:

  • Den Couscous mit der kochenden Gemüsebrühe übergießen und mit geschlossenem Deckel ca. 5 min quellen lassen.
  • Die getrockneten Tomaten in kleine Stücke schneiden.
  • 15 Basilikumblätter in kleine Streifen schneiden.
  • Die Champignons putzen und in kleine Würfel schneiden.
  • Das Ei mit einer Gabel verquirrlen.
  • Emmentaler, Tomatenstücke, Basilikum und Champignons mit dem Couscous vermischen.
  • Mit Pfeffer und 1/2 TL Salz würzen und abschmecken.
  • Das verquirrlte Ei dazu geben und nochmals alles gut durchmischen.
  • Öl in eine Pfanne geben, erhitzen und die Puffer heraus backen. Eine größere Menge der Couscousmasse in die Pfanne geben, mit einem Pfannenwender platt drücken, warten bis der Käse geschmolzen und leicht braun ist und dann mit dem Pfannenwender umdrehen und auch von der anderen Seite anbraten.
  • Zum Schluß in einem Topf 1/2 EL Olivenöl erhitzen.
  • Die Cocktailtomaten halbieren und in den Topf geben.
  • Das restliche Basilikum klein schneiden und ebenfalls in den Topf geben.
  • Mit Zucker, Pfeffer und 1/2 bis 1 TL Salz würzen.

Dauer: 1 Stunde

Pfannenpizza mit Mais und Paprika

Dass selbst gemachte Pizza nie so schmecken wird, wie in Italien, habe ich mittlerweile akzeptiert, es fehlt schließlich der Holzofen, der der Pizza einen ganz eigenen Geschmack verleiht. Ich habe mittlerweile auch gar nicht mehr den Anspruch, dass mein Teig genauso schmecken muss wie in Italien, eines ist nur wichtig – er muss dünn sein. Zu dicken, im schlimmsten Fall nicht knusprigen, Pizzateig mag ich nämlich gar nicht.

Pfannenpizza

Es gibt Gerichte, die könnte ich einmal pro Woche essen. Pizza gehört definitv zu der Liste dieser Lieblingsgerichte. Was den Pizzabelag betrifft, so habe ich natürlich auch meine Vorlieben. Sehr gerne esse ich z.B. die Pizza mit Tomatensoße, Käse sowie Walnüssen und schwarzen Oliven belegt. In der Pizzeria bestehe ich darauf, dass die Walnüsse mit in den Ofen kommen, auch wenn das scheinbar nicht überall üblich ist und teilweise die Walnüsse erst auf die fertig gebackene Pizza kommen. Zu Hause ist das sowieso kein Problem, da kann ich die Zutaten ja mitbacken wie ich will.

In London habe ich vor einigen Jahren in der Nähe des Piccadilly Circus eine Pizza gegessen, die mir so gut geschmeckt hat, dass ich sie zu Hause auch öfters selbst zubereitet habe. Allerdings gab es dabei Probleme mit dem Teig. Normalerweise kommt bei mir nämlich wenig Gemüse oder andere Zutaten auf die Pizza, die Soße mal ausgenommen, die sehr saftig sind. Bei der Pizza aus London war dies aber der Fall, denn sie war mit Mais und roten Paprika belegt. Beim Backen hatte ich dann immer das Problem, dass mein seit Jahren verwendeter Teig aufgrund des saftigen Belags nicht knusprig wurde, wenn ich zwei Bleche mit Pizza zeitgleich backen wollte. Matschiger Pizzateig geht meiner Meinung nach gar nicht. Deshalb hat mir die Idee, die Pizza in der Pfanne zuzubereiten sehr gut gefallen. Denn das, so meine Vorstellung, sollte eigentlich dafür sorgen, dass der Teig auch bei saftigem Belag aufgrund der direkten Hitze unter der Pfanne knusprig werden sollte. So war es dann zum Glück auch.

Seid ihr genauso süchtig nach Pizza wie ich? Welchen Teig verwendet ihr für eure Pizza? Womit belegt ihr eure Pizza?

Pfannenpizza

Zutaten (2 Stück):
75 ml lauwarmes Wasser
4 g Trockenhefe
160 g Weizenmehl (Type 405)
2 EL Olivenöl
10 g + 1 TL Salz
400 g stückige Tomaten
Pfeffer
1/2 TL Zucker
1 TL getrockneter Oregano
1/2 rote Paprika
50 g Mais aus der Dose
50 – 100 g geriebener Edamer

Zubereitung:

  • In einem kleinen Becher die Hefe im lauwarmen Wasser auflösen.
  • Mehl, 1 EL Olivenöl, 10 g Salz sowie das Hefe-Wasser zu einem glatten Teig verrühren.
  • Den Teig nun abgedeckt für ca. 30 min an einem warmen Ort gehen lassen.
  • Währenddessen die Paprika in kleine Würfel schneiden.
  • Die stückigen Tomaten mit 1 TL Salz, Pfeffer, 1/2 TL Zucker und 1 TL Oregano würzen.
  • Den Teig in zwei gleich große Hälften zerteilen und möglichst dünn ausrollen.
  • 1/2 EL Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen.
  • Anschließend den ersten ausgerollten Teig in die Pfanne legen, mit der Hälfte der stückigen Tomaten bestreichen, sowie mit jeweils der Hälfte der Paprikawürfel, Mais und Edamer belegen.
  • Die Pfanne nun mit einem Deckel abdecken und die Pizza wenige Minuten in der Pfanne backen bis der Teig knusprig und der Käse im besten fall leicht braun ist.
  • Anschließend mit den restlichen Zutaten die zweite Pizza backen.

Dauer: 1 Stunden 15 Minuten

Quelle: Kunterbunt by Sophie

Gebratener grüner Spargel mediterran

Dass der Spargel und ich nicht von Anfang an die besten Freunde waren, habe ich euch bereits bei meinem Rezept Ofenspargel mit Kräuterbutter und Baguette erzählt. Was ich in dieser Zeit alles verpaßt habe, muss natürlich jetzt nachgeholt werden.

Gebratener gruener Spargel mediterran

Die Spargelgerichte, die ich die letzten Jahre gegessen habe, enthielten zu 90% weißen Spargel. Einmal gab es einen Abstecher in die Welt des Wildspargels, aber das war es dann auch schon. Umso begeisterter war ich als ich bei Ann-Kathrin von Penne im Topf ein Rezept für grünen Spargel entdeckt habe. Das Gericht hat mich sofort angesprochen, da es neben grünem Spargel auch noch Tomaten und Parmesan enthält und diese beiden Zutaten zu meinen Lieblingszutaten beim Kochen gehören. Wobei dafür nicht mal kochen notwendig ist, denn Parmesan und Tomaten nasche ich auch sehr gerne einfach zwischendurch, wenn mich der Weg in die Küche führt.
Total begeistert von diesem Gericht habe ich mich auf dem Weg zum Spargelstand gemacht, um grünen Spargel zu kaufen. Fehlanzeige, es gab nur weißen Spargel. Daraufhin ging ich ein bißchen enttäuscht nach Hause, mit dem Vorsatz, am nächsten Tag wieder zum Spargelstand zu gehen, wurde mir für diesen Tag doch in Aussicht gestellt, dass die Verkäuferin sich darum bemühen würde, grünen Spargel zu haben. Am nächsten Tag war ich noch gar nicht direkt am Stand angekommen, rief mir die Verkäuferin schon entgegen “Heute haben wir grünen Spargel”. Die restlichen Zutaten hatte ich bereits zu Hause, also konnte es los gehen. Wenn ihr dieses Gericht nachkochen wollt, nehmt am besten nur dünne Stangen grünen Spargel. Die haben mir nach dem Anbraten am besten geschmeckt, da sie viel zarter waren und besser zu den restlichen Zutaten gepaßt haben. Dazu gab es ein frisches Baguette.

Gebratener gruener Spargel mediterran

Zutaten (2 Portionen):
500 g grüner Spargel (dünne Stangen)
30 g Parmesan
400 g Cocktailtomaten
3 EL Olivenöl
50 g Pinienkerne
Pfeffer
Salz
1/2 TL Zucker
1 TL Balsamicoessig

Zubereitung:

  • Das holzige Ende der Spargelstangen abbrechen. Der Spargel gibt beim Durchbrechen von alleine an der Stelle nach, an der der holzige in den besser schmeckenden Teil übergeht.
  • 2 EL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und den Spargel von allen Seiten gleichmäßig anbraten.
  • Gleichzeitig in einer kleinen beschichteten Pfanne die Pinienkerne ohne Öl bei niedriger Temperatur anrösten bis sie leicht braun sind. Anschließend auf einen Teller geben und beiseite stellen.
  • In der Pfanne der Pinienkerne nun das restliche Öl erhitzen.
  • Die Tomaten halbieren und in die zweite Pfanne geben.
  • Die Tomaten mit Zucker, Pfeffer und Salz würzen, regelmäßig wenden und bei kleiner Flamme 1 – 2 min anbraten.
  • Den Parmesan reiben.
  • Den Spargel auf einem Teller anrichten, den Balsamicoessig, die Tomaten sowie den geriebenen Parmesan und die Pinienkerne darüber geben.

Dauer: 20 Minuten

Quelle: Penne im Topf

Gebratener gruener Spargel mediterran

Ofenspargel mit Kräuterbutter und Baguette

Beim Spargel und mir kann man nicht von Liebe auf den ersten Blick sprechen, auch nicht auf den zweiten oder dritten. Liebe auf den 50. Blick würde es vermutlich eher treffen. Warum ich meine Meinung über Spargel geändert habe und wieso ich mich mittlerweile sogar darauf freue, wenn die Spargelsaison endlich wieder beginnt?

Ofenspargel mit Kraeuterbutter

Als Kind kannte ich Spargel nur mit Schinken, flüssiger Butter und Kartoffeln. Dass ich kein großer Fan von Kartoffeln bin, ist kein Geheimnis. Schinken mochte ich, so weit ich mich erinnern kann, früher auch nicht besonders. Der Spargel schmeckte für meinen Kindergeschmack zu bitter. Wieso sollte ich als Kind also diese Kombination mögen?
Das Problem, dass manche Lebensmittel für mich immer bitter schmecken, wohingegen andere das als lecker empfinden, besteht immer noch. Ich trinke z.B. keinen Kaffee, da er mir zu bitter ist. Spargel ist mir bei vielen Zubereitungsarten auch heute noch ein bißchen zu bitter. Vor zwei Jahren kam dann in einer Kochsendung die für mich ultimative Lösung, die dem Spargel seinen bitteren Geschmack nimmt und die auch verhindert, dass der tolle Spargelgeschmack weniger intensiv ist, weil das ganze Aroma beim Kochen im Wasser zurück bleibt. Dieser Spargel wird nämlich im Ofen zubereitet und schwimmt somit nur in seinem eigenen Sud. Außerdem wird der Spargel noch mit Puderzucker bestreut und verliert damit seinen bitteren Geschmack. Im Laufe der Zeit habe ich für mich dann auch weitere Alternativen gefunden, um den Spargel nicht mit flüssiger Butter und Kartoffeln zu essen. Eine ist z.B. dieses Rezept, bei dem der Spargel mit Kräuterbutter und Baguette serviert wird. Eine andere sind Spargel-Tartelettes, Spargel-Creme-Suppe oder, wenn die Grillsaison wieder los geht, ein Spargel-Tomaten-Grillpäckchen.

Geht es nur mir so, dass der Spargel oft zu bitter schmeckt? Wie bereitet ihr den Spargel zu – im Wasser gekocht, auch im Ofen oder auf eine ganz andere Art und Weise? Welches ist euer liebstes Spargelgericht?

Zutaten Spargel (2 Personen):
600 g Spargel
2 TL Puderzucker
30 g Butter
Baguette

Zubereitung:

  • Den Spargel schälen, die Endstücke großzügig abschneiden und die Stangen nebeneinander in eine Auflaufform legen.
  • Den Spargel mit Puderzucker gleichmäßig bestreuen. Dadurch verliert er seinen bitteren Geschmack und der Eigengeschmack wird noch ein bißchen intensiver.
  • Die Butter in dünne Scheiben schneiden und auf dem Spargel verteilen.
  • Die Auflaufform mit Alufolie bedecken und bei 160° Heißluft für ca. 30 min ins nicht vorgeheizte Bratrohr stellen. Je nach Dicke der Spargelstangen, muss der Spargel noch ein paar Minuten länger im Ofen bleiben. Einfach mit einer Gabel testen, wie weich der Spargel ist und notfalls die Backofendauer verlängern.

Zutaten Kräuterbutter:
130 g Butter
7 Zweige (Zitronen)Thymian
ca. 10-15 Schnittlauchstengel
10 Blätter Basilikum
1 Zweig Rosmarin
2 TL Zitronensaft
1 Prise Zucker
1 TL Salz
Pfeffer

Zubereitung:

  • Die Butter ca. 30 min. vor dem Zubereiten der Kräuterbutter aus dem Kühlschrank stellen.
  • Alle Kräuter von ihren Zweigen befreien und zusammen mit der Butter und den restlichen Gewürzen solange mit dem Pürierstab pürieren bis alle Kräuter klein genug sind und alles gleichmäßig vermischt ist.

Sobald der Spargel fertig ist, diesen auf Tellern verteilen und die Kräuterbutter darüber geben. Dazu schmeckt am Besten ein frisches Baguette.

Dauer: ca. 45 Minuten

Marmor-Guglhupf

Der Marmorkuchen zählt für mich eher zu den trockenen Kuchensorten. Ich bevorzuge mehr die saftigen Kuchen, die auch Früchte enthalten. Umso erstaunter war ich als ich das erste Stück dieses Kuchens gegessen habe. Er war extrem saftig und das auch noch am zweiten Tag.

Marmor-Guglhupf

Normalerweise wäre ich nie auf die Idee gekommen, selbst einen Marmorkuchen zu backen, da er mir einfach zu trocken ist. Aber da ich nach dem Zubereiten eines anderen Gerichts noch ein warmes Bratrohr hatte, außerdem Lust auf Kuchen hatte und es leider Sonntag war, so dass ich keine Früchte oder andere Zutaten einkaufen konnte, die einen Kuchen in meinen Augen saftiger machen, habe ich mich spontan doch dazu entschlossen, einen Marmorkuchen zu backen. Im Internet wurde ich schnell fündig und konnte den Teig noch zu Ende rühren bevor ich das andere Essen aus dem Bratrohr nehmen musste. Ich war vom Ergebnis total begeistert, da der Kuchen wunderbar saftig und locker war. Selbst am nächsten Tag hat er noch wie frisch gebacken geschmeckt. Ich werde ihn wohl bald wieder einmal backen, wenn ich Lust auf einen Kuchen habe, der ohne große Aufwand gebacken werden kann.

Das Orginalrezept habe ich für meine kleine Form halbiert, in der Annahme, das wäre dann die richtige Teigmenge. Während des Backens musste ich leider feststellen, dass das Backpulver im Teig wohl eifriger gearbeitet hat als ich angenommen habe. Durch den Rost, auf dem der Kuchen stand, ist Teig nach unten getropft und es hat sich am Boden des Bratrohrs ein wunderbar braunes Häufchen gebildet. Ich gehe lieber nicht ins Detail wonach es ausgesehen hat… Das nächste Mal werde ich die gleich Teigmenge auf meine Kuchenform und zwei bis drei zusätzliche Muffinförmchen verteilen. Dann sollte es passen.

Welche Kuchensorten esst ihr gerne? Lieber schokoladige Kuchen oder doch eher die fruchtigen Varianten oder etwas ganz anderes?

Zutaten (Guglhupfform 15 cm Durchmesser + 2 bis 3 Muffinförmchen):
125 g Butter
125 g Zucker
175 g Weizenmehl (Type 405)
8 g Backpulver
2 Eier
125 ml Milch
1,5 EL Kakao
Puderzucker

Zubereitung:

  • Butter und Zucker in einer Schüssel mit dem Mixer schaumig rühren.
  • Die beiden Eier trennen.
  • Die beiden Eigelb zu der Butter-Zucker-Mischung geben und nochmals schaumig rühren.
  • Mehl, Backpulver und die Milch dazu geben und mit dem Mixer verrühren.
  • Nun in einer zweiten, sauberen Schüssel die beiden Eiweiß steif schlagen. Dazu ist es wichtig, dass ihr die Quirle des Mixers gründlich vom bisherigen Teig säubert. Andernfalls wird der Eischnee nicht richtig fest.
  • Den Eischnee vorsichtig unter den Teig in der ersten Schüssel heben und nocheinmal kurz mit einem Handrüher vermischen.
  • Die Hälfte des Teiges in eine zweite Schüssel geben und mit dem Kakaopulver vermischen, so dass der Teig gleichmäßig braun ist.
  • Die Guglhupf-Form mit einem Pinsel und etwas Butter einfetten und mit Mehl ausstäuben, damit ihr den fertigen Kuchen gut aus der Form lösen könnt.
  • Den weißen Teig gleichmäßig in der Form verteilen.
  • Genauso gleichmäßig den brauen auf dem weißen Teig verteilen.
  • Anschließend mit einer Gabel einmal grob durch den Teig fahren. So erhaltet ihr das charakteristische Muster des Marmorkuchens.
  • Den restlichen Teig in die ebenfalls zuvor eingefetteten Muffinförmchen verteilen.
  • Den Kuchen und die Muffinförmchen bei 175°C (Umluft, mittlere Schiene) für 35 min backen. Bei den Muffins eventuell schon vorher den Stäbchentest machen, ob sie schon fertig sind.
  • Den fertigen Marmor-Guglhupf in der Form abkühlen lassen, aus der Form lösen, umdrehen und mit Puderzucker gleichmäßig bestäuben.

Quelle: Chefkoch

Dauer: 1 Stunde

Krapfen

Ich bin ein Faschingsmuffel. Deswegen könnte man, wenn es nur nach mir gehen würde, die fünfte Jahreszeit problemlos ausfallen lassen. Worauf ich aber auf keinen Fall verzichten kann, sind die Krapfen.

Krapfen

Ich mag es total gerne, dass es die Krapfen mit so vielen verschiedenen Füllungen gibt: mit Himbeer-, Aprikosen, oder Hagebuttenmarmelde, mit Schoko- oder Vanillecreme, mit einer Eierlikör-, Tiramisu- Stracciatella- oder Karamellmasse. Da ist für jeden etwas dabei. Welche Füllungen kennt ihr noch und welche esst ihr am liebsten? Ich mag die Krapfen gerne klassisch mit einer Marmeladenfüllung. Am liebsten mag ich eine Johannisbeer-Himbeer-Füllung. Krapfen, die mit Hagebuttenmarmelade gefüllt sind, mag ich hingegen gar nicht.

Zutaten für 30 Krapfen:
250 ml Milch
1 Würfel Hefe
500 g Weizenmehl (Type 405)
2 Eier
2 Eier davon das Eigelb
40 g Zucker
50 g Butter
1 Prise Salz
Sonnenblumenöl zum Frittieren
250 g Himbeermarmelade / Himbeer-Johannisbeer-Gelee
Puderzucker

Zubereitung:

  • Die Butter aus dem Kühlschrank stellen, damit sie weich wird.
  • 100 ml Milch laurwam erhitzen.
  • Hefe klein bröseln, zur Milch geben und verrühren.
  • 150 g Mehl dazu geben und zu einem Teig verarbeiten.
  • Teig ca. 25 min an einem warmen Ort ruhen lassen.
  • Die beiden Eier, die 2 Eigelb und den Zucker verrühren.
  • Die Ei-Zucker-Mischung, 150 ml Milch, 350 g Mehl, die Butter, die Prise Salz und den Vorteig zu einem glatten Teig verrühren.
  • Den Teig zugedeckt an einem warmen Ort erneut ca. 25 min ruhen lassen.
  • Ein Backbleck mit Mehl bestäuben, um die geformten Krapfen nochmals gehen zu lassen.
  • Den Teig in 30 g große Stücke aufteilen, diese zu Kugeln formen, auf das Blech legen und ein bißchen platt drücken. Am Besten auch die Hände mit Mehl bestäuben, damit der Teig nicht kleben bleibt.
  • Die geformten Krapfen nochmal 45 min gehen lassen. Dabei sollte sich die Teigmenge jeweils verdoppeln.

Krapfen roh

  • Das Öl in eine Pfanne oder einen Wok geben und erhitzen bis es Blasen wirft.
  • Die Krapfen nach und nach von beiden Seiten goldgelb backen, heraus nehmen und auf einem Küchenpapier abtropfen lassen.

Krapfen im Wok

  • Die Krapfen mit einem Spritzbeutel mit Marmelade füllen und mit Puderzucker bestäuben.

Dauer inkl. Wartezeiten: 3,5 Stunden